Vitamine für Frauen mit Kinderwunsch

Verbessern Sie Ihre Fruchtbarkeit mit Hilfe der Mikronährstoffmedizin

Ein unerfüllter Kinderwunsch bei Frauen kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum Beispiel können eine Hormonstörung oder Krankheiten wie Endometriose dahinterstecken. Erfahren Sie, wie Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren die Fruchtbarkeit natürlich verbessern und Ihnen helfen, dem Wunschkind ein Stück näher zu kommen.

Eine Frau hält einen Schwangerschaftstest in den Händen
Vitamine und Mineralstoffe sind zum Beispiel wichtig für den Hormonstoffwechsel. Bestimmte Substanzen normalisieren auch den Zyklus und helfen so, einen Eisprung auszulösen. Bild: diego_cervo/iStock/Getty Images Plus

Ursachen von unerfülltem Kinderwunsch bei Frauen

Bei vielen Paaren dauert es länger als erwartet, bis sich eine Schwangerschaft einstellt. Wird die Frau trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt des Eisprungs innerhalb eines Jahres nicht schwanger, gilt das Paar laut Definition der Weltgesundheitsorganisation als unfruchtbar.

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann bei Frauen verschiedene Ursachen haben. Häufig spielt das Alter eine Rolle: Die Chancen, den Kinderwunsch mit 40 Jahren umzusetzen, sind geringer als mit 20 oder 30 Jahren. Hormonstörungen oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion können den Eisprung oder die Einnistung einer Eizelle verhindern. Eine Hormonuntersuchung macht bei unerfülltem Kinderwunsch deshalb Sinn.

Auch das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist eine mögliche Ursache für Unfruchtbarkeit. Hierbei bilden sich Zysten am Eierstock und der Eisprung bleibt aus. Ebenso kommen Fehlbildungen der Geschlechtsorgane, Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose), erhöhte Homocysteinwerte (Hyperhomocysteinämie) sowie Diabetes als Ursachen in Frage. Um dies abzuklären, lohnt sich eine genauere Diagnostik und gegebenenfalls eine entsprechende Blutuntersuchung.

Daneben gelten Übergewicht, Untergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum als Risikofaktoren, die einem Kinderwunsch entgegenstehen können.

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Die Ursache für unerfüllten Kinderwunsch liegt nicht zwangsläufig bei der Frau. Gründe für eine eingeschränkte Fruchtbarkeit beim Mann sind zum Beispiel eine verringerte Spermienanzahl. Wie Männer die Fruchtbarkeit mit Mikronährstoffen fördern können, erfahren Sie hier.

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Unterstützung durch Mikronährstoffe

Warum sind Nährstoffe wichtig für die Fruchtbarkeit von Frauen?

Illustration von transparenten Spermien und einer Eizelle
Der Körper braucht Mikronährstoffe, damit sich Zellen teilen. Das ist wichtig für die Bildung von Spermien und die Reifung von Eizellen. Bild: Christoph Burgstedt/iStock/Getty Images Plus

Eine gesunde Ernährung ist für Frauen mit Kinderwunsch besonders wichtig. Eine Beobachtungsstudie zeigt, dass Frauen, die oft Fastfood und selten Obst essen, länger auf eine Schwangerschaft warten müssen. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann die Chance auf eine Schwangerschaft verringern.

Bei Kinderwunsch kommen in der Mikronährstoffmedizin deshalb verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren zum Einsatz. Der Körper benötigt sie zum Beispiel für einen funktionierenden Hormonstoffwechsel und für die Reifung der Eizellen.

Bewährt haben sich vor allem:

  • Folsäure ist wichtig für die Zellteilung.
  • Vitamin B6 könnte die Rate früher Fehlgeburten reduzieren.
  • Jod kann schilddrüsenbedingte Unfruchtbarkeit verhindern.
  • Vitamin D kann möglicherweise die Schwangerschaftsrate erhöhen.
  • Antioxidantien unterstützen den Kinderwunsch bei Endometriose.
  • Inositol kann dazu beitragen, den Zyklus bei PCOS zu normalisieren.
  • Omega-3-Fettsäuren erhöhen womöglich die Schwangerschaftsrate.

Mit Folsäure schneller schwanger werden

Wirkweise von Folsäure bei Frauen mit Kinderwunsch

Folsäure ist wichtig für das Wachstum und die Ausbildung der Zellen – bei Mutter und Ungeborenen. Der Berufsverband der Frauenärzte empfiehlt Frauen mit Kinderwunsch, bereits vor der Empfängnis regelmäßig Folsäure einzunehmen. Eine gute Versorgung ist wichtig, um Neuralrohrdefekte beim Baby zu vermeiden.

Zudem ist Folsäure wichtig für die Fruchtbarkeit: Eine Beobachtungsstudie zeigt, dass eine folatreiche Ernährung im Zusammenhang mit einem erhöhten Progesteron-Spiegel steht. Das Hormon Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Zudem traten unfruchtbare Zyklen ohne Eisprung seltener auf, wenn Frauen Folsäure über Präparate einnahmen.

Auch eine erste hochwertige Studie deutet auf eine positive Wirkung hin. Die Frauen nahmen ein Kombinationspräparat ein, das auch Folsäure enthielt. In einem Zeitraum von 14 Monaten wurden Frauen, die das Präparat erhielten, eher schwanger als diejenigen, die ein Scheinmedikament bekamen. Auch bei Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen kann Folsäure helfen: 26 Prozent der Frauen, die drei Monate lang ein Kombinationspräparat einnahmen, wurden schwanger. Bei Frauen mit einem Scheinpräparat waren es nur zehn Prozent. Das zeigen Forscher durch eine weitere hochwertige Studie.

Zwar ist noch nicht klar, ob Folsäure allein die Fruchtbarkeit steigert, ein Mangel sollte jedoch bei Kinderwunsch unbedingt vermieden werden. Deshalb wird die Einnahme von Präparaten in jedem Fall empfohlen. Die meisten Frauen erreichen die empfohlene Menge über die Nahrung nicht.

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Achtung: Besonders wichtig ist Folsäure für Frauen, die mit der Pille verhütet haben. Die Pille verringert den Folsäurespiegel und es kann bis zu sechs Monate dauern, bis ein Mangel behoben ist.

Folsäure: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Chemische Formel und Strukturformel von Folsäure
Folsäure ist das wichtigste Vitamin bei der Familienplanung. Es ist jedoch nicht nur während der Schwangerschaft unverzichtbar. Folsäure unterstützt auch die Fruchtbarkeit. Bild: Zerbor/iStock/Getty Images Plus

Besteht ein Kinderwunsch wird empfohlen, bereits vor der Empfängnis 400 Mikrogramm Folsäure täglich einzunehmen. Oft empfehlen Mikronährstoff-Experten auch bis zu 800 Mikrogramm pro Tag. Sinnvoll ist ein Kombinationspräparat – zum Beispiel mit anderen B-Vitaminen. Folsäure zählt zu den B-Vitaminen und sie arbeiten im Stoffwechsel meist zusammen.

Nehmen Sie Folsäure am besten zu einer Mahlzeit ein. Dann ist sie am besten verträglich.

Beim Kauf eines Folsäurepräparats sollten Sie darauf achten, dass die direkt verfügbare Form 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) enthalten ist. Bei vielen Menschen funktioniert ein Enzym nicht richtig, das Folsäure aktiviert. Sie können also trotz Folsäureeinnahme unterversorgt sein. Mit 5-MTHF wird dies umgangen.

Folsäure: zu beachten bei Medikamenten

Folsäure kann die Wirkung von Medikamenten gegen Infektionen verringern. Betroffen sind die Wirkstoffe Trimethoprim (Proloprim®, Monotrim®), Proguanil (Malarone®) und Pyrimethamin (Daraprim®). Nehmen Sie diese Medikamente und Folsäure daher nicht zeitgleich ein.

Ein Vitamin-B6-Mangel erhöht das Risiko für frühe Fehlgeburten

Wirkweise von Vitamin B6 für Frauen mit Kinderwunsch

Vitamin B6 reguliert den Stoffwechsel der Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille haben viele Frauen einen Vitamin-B6-Mangel – keine guten Voraussetzungen für eine Schwangerschaft: Laut einer Beobachtungsstudie haben Frauen mit normalen Vitamin-B6-Spiegeln bessere Chancen, schwanger zu werden.

Auch das Risiko für Fehlgeburten scheint geringerer zu sein als bei Frauen mit einer schlechten Vitamin-B6-Versorgung. Insbesondere in Verbindung mit einem Folsäure-Mangel kann ein Vitamin-B6-Defizit laut einer weiteren Beobachtungsstudie das Risiko für eine frühe Fehlgeburt erhöhen.

Bisher gibt es noch keine Studien, die eine direkte Wirkung auf die Fruchtbarkeit belegen. Jedoch könnte es allein aufgrund der homocysteinsenkenden Wirkung sinnvoll sein, Vitamin B6 bei Kinderwunsch einzunehmen. Vitamin B6 wird zusammen mit Folsäure und Vitamin B12 für den Abbau von Homocystein benötigt. Homocystein ist ein Stoffwechselprodukt, das umgehend abgebaut werden muss. Erhöhte Werte können zu unerfülltem Kinderwunsch beitragen.

Vitamin B6: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Bei Kinderwunsch empfehlen Mikronährstoff-Mediziner, auf eine gute Versorgung von 1 bis 2 Milligramm Vitamin B6 täglich zu achten.

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Für einen niedrigen Homocysteinspiegel ist auch Vitamin B12 wichtig. Meist empfehlen Mikronährstoff-Mediziner eine Dosierung zwischen 2 und 10 Mikrogramm Vitamin B12 als Methylcobalamin.

Tabletten oder Kapseln sollten am besten zu einer Mahlzeit eingenommen werden – für eine optimale Verträglichkeit.

Jod kann schilddrüsenbedingte Zyklusstörungen verhindern

Wirkweise von Jod für Frauen mit Kinderwunsch

Die Schilddrüse spielt eine wichtige Rolle bei Kinderwunsch. Schilddrüsenhormone regulieren viele Vorgänge im Körper und steuern unter anderem auch Sexualhormone. Diese sorgen wiederum für einen normalen Zyklus mit Eisprung.

Um ihre Funktionen erfüllen zu können, braucht die Schilddrüse den Mineralstoff Jod. Fehlt es an Jod, kann es zu Zyklusstörungen kommen, die eine Schwangerschaft erschweren oder sogar verhindern. Dies zeigt auch eine Beobachtungsstudie: Frauen mit Kinderwunsch wurden bei niedrigem Jodstatus später schwanger. Die Fruchtbarkeit reduzierte sich um fast die Hälfte im Vergleich zu Frauen mit guter Jodversorgung.

Als Fazit gilt: Frauen mit Kinderwunsch sollten einen Mangel an Jod unbedingt vermeiden. Deutschland ist ein Jod-Mangelgebiet. Trotz Maßnahmen wie die Anreicherung von Salz mit Jod kommt ein Mangel häufig vor. Kombinationspräparate und Tabletten für die Frau mit Kinderwunsch enthalten daher oft zusätzlich Jod. Zudem steigt der Jodbedarf in der Schwangerschaft.

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Jod ist nicht nur wichtig für die Fruchtbarkeit, sondern auch in der Schwangerschaft: Ein Mangel kann beim ungeborenen Kind zu Entwicklungsstörungen, einer verminderten Intelligenz oder – in schweren Fällen – sogar zu einer Fehl- oder Totgeburt führen.

Jod: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Eine Frau tastet ihren Hals ab
Schilddrüsenerkrankungen sind eine häufige Ursache für unerfüllten Kinderwunsch bei Frauen. Ein Jodmangel ist wiederum der häufigste Grund für eine Schilddrüsenunterfunktion. Achten Sie deshalb auf Jod. Bild: andriano_cz/iStock / Getty Images Plus

Um die Fruchtbarkeit zu fördern und Komplikationen in der Schwangerschaft zu vermeiden, empfehlen Mikronährstoff-Mediziner Frauen mit Kinderwunsch, täglich 100 bis 200 Mikrogramm Jod einzunehmen.

Für eine bessere Verträglichkeit sollten Sie Jod-Tabletten oder Kapseln am besten zu einer Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit einnehmen.

Den Jodstatus im Labor ermitteln

Bleibt der Kinderwunsch aus, überprüfen Ärzte häufig die Schilddrüsenwerte. Das ist eine Möglichkeit, ein Joddefizit aufzuspüren. Das Schilddrüsenhormon TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist im Blut erhöht, wenn ein Jodmangel besteht. Ein normaler TSH-Wert liegt zwischen 0,4 bis 2,5 Milliunits pro Liter Blut.

Auch kann die ausgeschiedene Menge an Jod im Urin gemessen werden. Ein Gehalt von 100 bis 200 Mikrogramm Jod pro Liter Urin gilt als normal. Liegt der Wert darunter, besteht möglicherweise ein Jodmangel.

Jod: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei Schilddrüsenerkrankungen sollte die Einnahme von Jod mit dem Arzt besprochen werden. Zwar sind vor allem schwangere Hashimoto-Patienten auf Jod angewiesen, eine Überdosierung kann jedoch unter Umständen eine aktive Entzündung der Schilddrüse verstärken. Der Arzt kann die entsprechende und unbedenkliche Dosierung festlegen.

Medikamente, die bei einer Schilddrüsenüberfunktion eingesetzt werden, können durch zu viel oder zu wenig Jod beeinflusst werden. Zu den betroffenen Medikamenten zählen zum Beispiel Wirkstoffe wie Thiamazol (Methizol®) und Carbimazol (Carbimazol Aristo®).

Einige Medikamenten enthalten Jod. Werden sie zusätzlich zu Jod-Präparaten eingenommen, kann es zu einem Überschuss kommen. Die Rücksprache mit einem Arzt ist dann nötig. Dazu gehören zum Beispiel Kontrastmittel zur Diagnostik bestimmter Erkrankungen wie Iohexol (Omnipaque®) oder Iopamidol (Solutrast ®). Auch Desinfektionsmittel und Antiseptika mit dem Wirkstoff Povidon-Jod (Betaisodona®, Betadona®) sowie Mittel gegen Herzrhythmusstörungen mit dem Wirkstoff Amiodaron (Cordarex®, Amiohexal®) zählen dazu.

Kann Vitamin D die Schwangerschaftsrate erhöhen?

Wirkweise von Vitamin D bei Frauen mit Kinderwunsch

Illustration einer künstlichen Befruchtung
Bei einer guten Vitamin-D-Versorgung war es viermal wahrscheinlicher nach einer künstlichen Befruchtung, schwanger zu werden, als bei einem Mangel. Bild: Christoph Burgstedt/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D steuert viele Prozesse im Körper – vermutlich auch die Fortpflanzung. In Laborversuchen konnten Wissenschaftler Vitamin-D-Andockstellen in den Eierstöcken, in der Gebärmutterwand und in der Plazenta finden. Eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D könnte die Fruchtbarkeit einschränken, wie Tierversuche zeigen.

Beobachtungsstudien geben Hinweise auf einen Nutzen von Vitamin D bei einer künstlichen Befruchtung: Bei einer guten Vitamin-D-Versorgung war es viermal wahrscheinlicher schwanger zu werden als bei einem Mangel. Allerdings ist die Studienlage gemischt: Es gibt auch Untersuchungen ohne einen Zusammenhang. In einer anderen Beobachtungsstudie stellten Forscher auch einen gegenteiligen Effekt fest: Bei hohen Vitamin-D-Gehalten in den Eierstöcken war die Schwangerschaftsrate geringer. Allerdings lagen auch zu geringe Gehalte an Zucker (Glucose) vor. Das könnte ebenfalls einen Einfluss haben.

Auch gibt es bereits Studien mit Vitamin-D-Präparaten: Frauen mit PCOS wurden in einer Vorstudie nach der künstlichen Befruchtung eher schwanger, wenn ein Vitamin-D-Mangel ausgeglichen wurde. Jedoch konnte ein Effekt auf die Schwangerschaftsrate nicht in allen Studien gezeigt werden.

Auch wenn die Wirkung von Vitamin D auf die Fruchtbarkeit noch nicht eindeutig belegt ist, sollte ein Mangel unbedingt vermieden werden. Viele Menschen sind von einem Mangel betroffen, da die Sonnenstrahlung im Winter nicht ausreicht, damit der Körper selbst ausreichend Vitamin D bildet.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Die richtige Vitamin-D-Dosierung richtet sich nach den Werten im Blut. Bei einem starken Mangel sind für einen vom Arzt festgelegten Zeitraum oft höhere Mengen nötig, um den Mangel auszugleichen. Ist der Blutwert nicht bekannt, empfehlen Mikronährstoff-Experten als Faustregel täglich 1.000 Internationale Einheiten im Sommer und 2.000 im Winter.  

Da Vitamin D zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, sollten Sie es zu einer vollwertigen Mahlzeit einnehmen. Das Fett aus der Nahrung fördert die Aufnahme von Vitamin D im Darm.

Durch eine Blutuntersuchung den Vitamin-D-Status bestimmen lassen

Bei unerfülltem Kinderwunsch sollte ein Blick auf den Vitamin-D-Status geworfen werden. Nur so wird ein Mangel vermieden.

Dazu bestimmt das Labor die Transportform im Blutserum, das sogenannte 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Das Blutserum ist die Flüssigkeit des Blutes ohne die Blutzellen. Für den bestmöglichen gesundheitlichen Nutzen sollte der Vitamin-D-Wert zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter liegen.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Nierenpatienten können einen gestörten Mineralhaushalt haben – zum Beispiel zu hohe Calciumwerte. Da Vitamin D auch den Calciumspiegel anheben kann, sollte unter Vitamin-D-Einnahme der Calciumspiegel im Blut kontrolliert werden. Auch Personen mit Nierensteinen (calciumhaltige Steine) sollten mit dem Arzt sprechen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nicht eingenommen werden: Auch Sarkoidose-Patienten haben häufig hohe Calciumspiegel im Blut, die dann weiter steigen könnten.

Wenn Sie Entwässerungsmittel (Thiazide) einnehmen, sollten Sie Vitamin D nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Die Medikamente senken die Calciumausscheidung über die Nieren. Es könnte ebenfalls zu einem Calcium-Überschuss kommen. Dazu gehören Hydrochlorothiazid (HCT; Disalunil®, Esidrix®), Indapamid (Preterax®, Indapagamma®) und Xipamid (Aquaphor®, Neotri®).

Zwei Menschen stehen am Meer und genießen die Sonne
Bei Kinderwunsch empfiehlt es sich in jedem Fall, auf die Vitamin-D-Versorgung zu achten. Vitamin D reguliert vermutlich Hormone und steuert Fortpflanzungsprozesse. Bild: AntonioGuillem/iStock/Getty Images Plus

Antioxidantien können vor allem bei Endometriose sinnvoll sein

Wirkweise von Antioxidantien bei Frauen mit Kinderwunsch

Antioxidantien könnten besonders Frauen mit Endometriose helfen: Bei dieser Erkrankung wächst die Schleimhaut der Gebärmutter auch an anderen Stellen im Körper. Die Stellen beginnen ebenfalls, zur Zeit der Regel zu bluten. Dies ist nicht nur schmerzhaft, sondern verringert manchmal auch die Chancen auf eine Schwangerschaft.

Bei Frauen mit Endometriose ist der oxidative Stress erhöht. Das zeigt eine Untersuchung der Zellen von Betroffenen. Oxidativer Stress entsteht, wenn zu viele aggressive Sauerstoffradikale im Körper sind. Diese schädigen dann die Zellen. Gleichzeitig zeigt eine Beobachtungsstudie, dass der Spiegel an schützenden, antioxidativen Stoffen wie Vitamin C oder E oft erniedrigt ist.

Erste positive Ergebnisse zur Einnahme von Antioxidantien bei Endometriose liegen bereits vor: Im Rahmen einer Vorstudie nahmen Patientinnen über sechs Monate lang ein Mischpräparat mit Vitamin C und E ein. Aus dieser Gruppe wurden etwas mehr Frauen schwanger als aus der Gruppe, die ein Scheinmedikament bekamen.

Auch Frauen ohne Endometriose könnten von der Einnahme profitieren: Nahmen sie mehr Beta-Carotin, Vitamin C oder E mit Präparaten und über die Nahrung auf, wurden sie schneller schwanger. Darauf deutet eine Auswertung des Ernährungsverhaltens hin.

Die Versorgung mit Antioxidantien ist bei Kinderwunsch wichtig. Die ersten Studienergebnisse lassen vermuten, dass ein Kombinationspräparat helfen kann. Für endgültige Beweise braucht es noch mehr hochwertige Studien. Eine ausgewogene Ernährung sollte aber unter keinen Umständen vernachlässigt werden.

Antioxidantien: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Mikronährstoff-Experten raten meist zu einem Mischpräparat mit unterschiedlichen Antioxidantien in aufeinander abgestimmter Dosierung. Pro Tag sind zum Beispiel 100 Milligramm Vitamin C, 10 bis 15 Milligramm Vitamin E und 1 bis 2 Milligramm Beta-Carotin sinnvoll.

Antioxidantien unterstützen sich in ihrer Wirkung oder sind voneinander abhängig. So braucht Vitamin E unbedingt Vitamin C, um sich zu regenerieren. Es sollte mindestens doppelt so viel Vitamin C wie Vitamin E vorliegen.

Nehmen Sie die Präparate am besten zu einer Mahlzeit ein. Das verbessert die Verträglichkeit und garantiert, dass fettlösliche Antioxidantien optimal aufgenommen werden können. Dazu zählen Vitamin E und Beta-Carotin.

Den Antioxidantien-Status im Labor bestimmen lassen

Bleibt der Kinderwunsch aus, kann es sinnvoll sein, herauszufinden, ob oxidativer Stress die Ursache ist. Es gibt unterschiedliche Methoden, den Antioxidantien-Status zu ermitteln – sie unterscheiden sich von Labor zu Labor. Ein Gesamt-Antioxidantien-Status im Blut zwischen 1,13 und 1,57 Millimol pro Liter gilt als normal.

Antioxidantien: zu beachten bei Erkrankungen

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, dürfen Menschen mit einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) Vitamin-C-Präparate nur nach Absprache mit dem Arzt einnehmen.

Inositol kann bei PCOS den Zyklus normalisieren und einen Eisprung fördern

Wirkweise von Inositol bei Frauen mit Kinderwunsch

Illustrative Darstellung eines Menstruationszyklus
Inositol hilft, Zyklusstörungen zu normalisieren, sodass ein Eisprung stattfinden kann. Bild: ttsz/iStock/Getty Images Plus

Inositol ist ein natürlicher Stoff, der den Stoffwechsel regulieren kann. So reduziert er möglicherweise die Symptome einer Insulinresistenz. Eine Insulinresistenz tritt häufig zusammen mit dem polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) auf. Die Betroffenen sprechen schlecht auf das blutzuckersenkende Hormon Insulin an. Auch der komplette Hormonhaushalt ist oft außer Kontrolle. Durch die regulierende Wirkung könnte Inositol vor allem Frauen mit PCOS helfen: Es korrigiert möglicherweise das Hormonungleichgewicht, was sich auch auf die Sexualhormone auswirkt. So könnte sich der Zyklus normalisieren, Eizellen reifen und ein Eisprung stattfinden.

Eine Übersichtsarbeit mehrerer Studien zeigt: Die Einnahme der Form „Myo-Inositol“ und Folsäure konnte die Schwangerschaftsrate nach einer künstlichen Befruchtung erhöhen. Auch in einer Vorstudie wurden Frauen mit PCOS nach einer künstlichen Befruchtung häufiger schwanger und erlitten seltener Fehlgeburten. Sie nahmen ebenfalls Myo-Inositol mit Folsäure ein.

Wissenschaftler einer großen Übersichtsarbeit sind sich abschließend aber noch nicht einig, ob Inositol grundsätzlich bei PCOS hilft, schwanger zu werden. Es gibt auch Studien ohne einen Effekt. Weitere hochwertige Studien müssen daher noch folgen und auch die Wirkung von Inositol allein untersuchen. Die Einnahme ist dennoch einen Versuch wert, da die Daten vielversprechend sind.

Inositol: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Mikronährstoff-Mediziner empfehlen Frauen mit Kinderwunsch und PCOS täglich 2.000 bis 4.000 Milligramm Inositol. Inositol gibt es in zwei Formen: Myo-Inositol und D-Chiro-Inositol. Myo-Inositol ist besser untersucht, weshalb Experten meist zu dieser Form raten.

Der Stoff kann in Form von Kapseln gemeinsam mit einer Mahlzeit eingenommen werden – am besten in mehreren kleinen Dosierungen über den Tag verteilt.

Inositol: zu beachten bei Schwangerschaft und Erkrankungen

In der Schwangerschaft gelten Dosierungen von bis zu 10.000 Milligramm wahrscheinlich als sicher. Höhere Mengen an Myo-Inositol könnten Wehen auslösen. Ob die Einnahme während einer Schwangerschaft weiter nötig ist, sollte ein Arzt entscheiden.

Inositol erniedrigt den Blutzucker. Menschen mit Diabetes müssen daher bei der Einnahme von blutzuckersenkenden Medikamenten ihre Blutzuckerwerte engmaschig kontrollieren. Eine Absprache der Inositoleinnahme mit dem Arzt ist bei Diabetes sinnvoll.

Fördern Omega-3-Fettsäuren die Eizellreifung?

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren bei Frauen mit Kinderwunsch

Frauen mit Kinderwunsch sollten auf ein gesundes Verhältnis an Fettsäuren achten: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind für einen normalen Stoffwechsel wichtig. Omega-3-Fettsäuren fördern möglicherweise die Reifung der Eizellen, hochwertige Omega-6-Fettsäuren  die Einnistung des Embryos.

Schlechte Fette könnten jedoch das Gegenteil bewirken und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Dazu gehört vor allem die Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure. Sie kommt vor allem in Fleisch oder Eiern vor. Auch gesättigte Fette und ungesunde Trans-Fette zählen zu schlechten Fetten. Diese stecken zum Beispiel in Backwaren und frittierten Kartoffelprodukten.

Die Wirkung von Fettsäuren auf die Fruchtbarkeit ist komplex: Eine Beobachtungstudie zeigt, dass sich bei Frauen, die viele Omega-3-Fettsäuren zu sich nahmen, die Embryonalentwicklung bei einer künstlichen Befruchtung verbesserte. In einer anderen Beobachtungsstudie führte ein mehr an hochwertigen Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren jedoch zu einer höheren Schwangerschaftsrate.

In Hinblick auf die Schwangerschaftsrate ist der Nutzen von Omega-3-Fettsäuren bisher noch nicht eindeutig geklärt. Fest steht jedoch: Ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sollten in einer gesunden Ernährung nicht fehlen. Schlechte Fette sollten dagegen gemieden werden.

Info

Spätestens ab der 13. Schwangerschaftswoche raten Experten der Mikronährstoffmedizin auf jeden Fall zur Einnahme der Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure). DHA wird für die Gehirnentwicklung und für das Sehvermögen des Kindes benötigt.

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung für Frauen mit Kinderwunsch

Eine Person hält eine Omega 3 Kapsel in der Hand
Achten Sie bei Fischölkapseln besonders auf die Qualität. Kaufen Sie nur Präparate, die zuvor speziell gereinigt wurden und keine Schadstoffe enthalten.Bild: RomarioIen/iStock/Getty Images Plus

Frauen mit Kinderwunsch können täglich 1.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren einnehmen, um die Ernährung zu ergänzen. Dies gilt besonders für Frauen, die keinen Fisch mögen. Vor allem Fisch liefert die hochwertigen Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Für Veganer gibt es Algenöl zu kaufen. Mit Omega-6-Fettsäuren ist man dagegen meist besser über die Ernährung versorgt.

Präparate sind als Kapseln oder flüssiges Öl erhältlich. Am besten nehmen Sie Omega-3-Präparate zu den Mahlzeiten ein. Zusammen mit dem Fett aus der Mahlzeit gelangen sie besser ins Blut.

Im Rahmen einer künstlichen Befruchtung empfiehlt es sich, die Einnahme mit dem Arzt abzusprechen.

Omega-3-Status im Labor bestimmen lassen

Der Omega-3-Index gibt Aufschluss über die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Dabei misst das Labor den Anteil an EPA und DHA in den roten Blutzellen, den sogenannten Erythrozyten. Der Index wird in Prozent angegeben und sollte idealerweise mehr als 8 betragen. Das bedeutet: Mindestens 8 von 100 Fettsäuren in den roten Blutzellen sind dann hochwertige Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen

Omega-3-Fettsäuren wirken blutverdünnend und müssen daher eventuell rund zwei Wochen vor einer geplanten Operation abgesetzt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Menschen mit einer krankhaften Gerinnungsstörung (Bluterkrankheit) oder akuten Lebererkrankungen, Bauchspeicheldrüsen- oder Gallenblasenentzündung sollten auf die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren verzichten.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag für Frauen mit Kinderwunsch

 

Vitamine

Folsäure (als direkt verfügbares 5-MTHF)

400 bis 800 Mikrogramm (µg)

Vitamin B6

1 bis 2 Milligramm

Vitamin B12 (als Methylcobalamin)

2 bis 10 Mikrogramm

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin C

100 Milligramm

Vitamin E

10 bis 15 Milligramm

  
 

Mineralstoffe

Jod

100 bis 200 Mikrogramm

  
 

Sonstige

Beta-Carotin

1 bis 2 Milligramm

Inositol

(als Myo-Inositol)

2.000 bis 4.000 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

1.000 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen für Frauen mit Kinderwunsch

 

Normalwerte

Jod

(Urin)

100 bis 200 Mikrogramm (µg)

TSH-Wert

(Blut)

0,4 bis 2,5 Milliunits pro Liter Blut (mU/l)

Vitamin D

(Serum)

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Antioxidantien-Status

1,13 und 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l)

Omega-3-Index

mindestens 8 Prozent

 

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Zusammenfassung

Wenn bei Frauen mit Kinderwunsch eine Schwangerschaft ausbleibt, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören ein hohes Alter, Hormonstörungen, Erkrankungen wie Diabetes, Endometriose oder das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS).

Vitamine, Mineralstoffe und andere Substanzen können helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren, den Zyklus zu normalisieren und so die Chancen auf eine Schwangerschaft zu steigern. Folsäure ist wichtig für die Zellteilung und -reifung: Nahmen Frauen Folsäure ein, traten seltener unfruchtbare Zyklen ohne Eisprung auf. Vitamin B6 senkt vermutlich die Rate früher Fehlgeburten. Zudem ist es zusammen mit Folsäure und Vitamin B12 für den Abbau von Homocystein wichtig – einem möglichen Faktor für unerfüllten Kinderwunsch.

Jod kann vor allem schilddrüsenbedingte Zyklusstörungen verhindern. Die Schilddrüse reguliert die Sexualhormone. Fehlt Jod, funktioniert die Schilddrüse jedoch nicht richtig. Vitamin D kann möglicherweise die Schwangerschaftsrate erhöhen. Ein Mangel kommt häufig vor und sollte bei Kinderwunsch unbedingt ausgeglichen werden.

Antioxidantien unterstützen vor allem den Kinderwunsch bei Endometriose. Durch die Erkrankung entsteht oxidativer Stress, der wiederum die Zellen schädigt. Inositol könnte dagegen bei PCOS helfen und den Zyklus normalisieren; während ungesättigte Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen können.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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