Natürlicher Sonnenschutz mithilfe der Mikronährstoffmedizin

Wie bestimmte Vitamine, Pflanzen- und Mineralstoffe den Schutz von Sonnencreme und Co unterstützen

Sonnenlicht ist für Körper und Psyche gleichermaßen wichtig. Doch die UV-Strahlung kann schaden: Sie löst Veränderungen im Erbgut aus. Diese können viele Jahre später zu Hautkrebs führen. Ein wirksamer Sonnenschutz durch Sonnencreme und Kleidung ist deshalb entscheidend. Doch auch die Mikronährstoffmedizin kann einen wichtigen Beitrag zum Sonnenschutz leisten. Erfahren Sie hier, welche Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe die Wirkung von Sonnencreme, Kleidung und Co unterstützen können.

Sonnenstrahlen
Sonnenschutz ist unerlässlich, wenn man sich länger der Sonne aussetzt. Was viele nicht wissen: Mikronährstoffe unterstützen den Schutz der Sonnenschutzmittel. Bild: Xurzon/iStock/Getty Images Plus

Bedeutung von Sonnenschutz

Warum ist Sonnenschutz so wichtig?

Sonnenlicht ist für die körperliche und psychische Gesundheit wichtig: Es hilft dem Körper beispielsweise, Vitamin D zu produzieren und wirkt depressiven Verstimmungen entgegen. Doch zu viel des Guten kann auch gefährlich werden: Die im Sonnenlicht enthaltene ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) sorgt nicht nur für eine raschere Hautalterung. Sie kann auch das Erbgut (DNA) der Hautzellen verändern. Jahre später kann das zur Entstehung von Hautkrebs führen. Außerdem kann Sonnenlicht bei empfindlichen Menschen eine Sonnenallergie mit juckenden Bläschen und geröteter Haut auslösen.

Wie schützt man sich gut vor der schädlichen UV-Strahlung?

Besonders Menschen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, müssen sich vor der Sonne schützen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört Sonnencreme. Ein optimaler Sonnenschutz setzt jedoch die richtige Anwendung voraus: Zu dünn, zu spät oder zu selten aufgetragen, kann Sonnencreme die Haut nicht wirksam vor der UV-Strahlung schützen.

Neben der Sonnencreme schützen auch Kleidung, Sonnenbrillen und Sonnenschirme vor einem Teil der Strahlen. Grundsätzlich sollten Kopf, Gesicht und Augen besonders sorgfältig geschützt werden. Vom späten Vormittag bis in den Nachmittag ist die Sonnenstrahlung am intensivsten. Es empfiehlt sich deshalb, im Sommer den Aufenthalt in der direkten Sonne zu dieser Zeit zu vermeiden.

Auswirkungen von Sonnenbrand
Sonnenschutz ist unerlässlich, wenn man sich länger der Sonne aussetzt. Was viele nicht wissen: Mikronährstoffe unterstützen den Schutz der Sonnenschutzmittel. Bild: Xurzon/iStock/Getty Images Plus

Info

Ein wichtiger Schutz ist die eigene Sonnenbräune der Haut. Dazu wird der braune Farbstoff Melanin produziert. Allerdings bildet jeder Mensch unterschiedlich viel und unterschiedlich schnell Melanin. Wie viel Sonne die Haut eines Menschen durch den körpereigenen Schutz verträgt, hängt deshalb vom Hauttyp ab. In der Regel gilt: Je heller die Haut, desto empfindlicher ist sie und desto langsamer tritt beim Sonnenbaden eine Bräunung ein.

Menschen mit hell- bis dunkelbrauner Hautfarbe reagieren hingegen wesentlich unempfindlicher auf Sonnenstrahlung. Sie können sich deutlich länger in der Sonne aufhalten, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen oder Hautkrebs befürchten zu müssen.

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Unterstützung durch Mikronährstoffe

Warum sind Mikronährstoffe wichtig?

Auch die Ernährung leistet einen Beitrag zum Sonnenschutz. Beispielsweise können bestimmte pflanzliche Lebensmittel die Lichtempfindlichkeit der Haut senken. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Pflanzenstoffe (Polyphenole und Carotinoide). Sie kommen deshalb auch im Rahmen der Mikronährstoffmedizin zum Einsatz, um den Sonnenschutz natürlicherweise zu unterstützen. Darüber hinaus schützen bestimmte Mikronährstoffe die Hautzellen vor oxidativem Stress, der durch das UV-Licht entsteht.

Besonders bewährt haben sich folgende Stoffe: 

  • Vitamin E und C decken den Mehrbedarf an Antioxidantien und beugen Hautschäden vor. 

  • Carotinoide blocken UV-Strahlung ab, wirken antioxidativ und entzündungshemmend.  

  • Polyphenole wirken einer vorzeitigen Hautalterung entgegen. 

  • Calcium lindert möglicherwiese allergische Reaktionen auf UV-Strahlen. 

Info

Achtung: Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ersetzt niemals den äußerlichen Schutz durch Sonnencreme, Bekleidung oder einen Sonnenschirm. Mikronährstoffe können ihn lediglich unterstützen.

Vitamin C und E bremsen oxidativen Stress durch UV-Licht

Wirkweise von Vitamin C und E

Lebensmittel die reichhaltig an Vitamin-C sind
Vitamin C ist in Obst und Gemüse weit verbreitet. Gute Quellen sind zum Beispiel Paprika, Brokkoli oder Zitrusfrüchte. Bild: cegli/iStock/Getty Images Plus

Zum Schutz vor schädlicher UV-Strahlung hat die Haut ein ausgeklügeltes System: die Antioxidantien. Sie entgiften freie Sauerstoffradikale, die durch UV-Strahlung entstehen. Es kommt dann zu oxidativem Stress. Dieser schädigt die DNA der Hautzellen sowie andere Zellbestandteile. Dadurch kann es zur vorzeitigen Hautalterung und Faltenbildung kommen sowie zu Entzündungen, Sonnenbrand und der Entstehung von Hautkrebs.

Setzt man die Haut häufig der Sonne aus, ist schnell ein Mangel an Antioxidantien möglich. Die Einnahme von Vitamin C und E kann helfen, diesen Mangel auszugleichen: Sie wirken antioxidativ. Vitamin C senkt außerdem den Histaminspiegel, der bei Sonnenbrand steigt. Bei Sonnenbrand werden zudem entzündliche Botenstoffe produziert, die durch Vitamin E gehemmt werden.

Forscher kamen in einer hochwertigen Studie zu dem Ergebnis, dass ein Kombinationspräparat mit Vitamin C, E und Beta-Carotin die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung senken könnte. Auch in verschiedenen Vorstudien schützte eine Kombination aus Vitamin C und E die Hautzellen und die DNA vor einer Schädigung durch Sonnenlicht. Die Vitamine wurden zum Teil aufgetragen; zum Teil als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen.

Zusammengefasst scheint eine Kombination mehrerer Antioxidantien besonders wirksam zu sein –zum Beispiel zusammen mit Beta-Carotin. Die alleinige Ergänzung von Vitamin C oder E war hingegen deutlich weniger wirksam oder hatte keinen Einfluss. Die Ergebnisse sind insgesamt vielversprechend, sodass Vitamin C und E Bestandteil des unterstützenden Sonnenschutzes im Rahmen der Mikronährstoffmedizin sein sollten.

Vitamin C und E: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen zum Sonnenschutz die Einnahme von 200 bis 500 Milligramm Vitamin C und von 25 bis 50 Milligramm Vitamin E pro Tag.

Vitamin E sollten Sie am besten zu einer Mahlzeit einnehmen, da das darin enthaltene Fett die Aufnahme steigert. Bei Vitamin C steigert die Einnahme zu einer Mahlzeit die Verträglichkeit, grundsätzlich können Sie es aber auch zwischen den Mahlzeiten ergänzen. Da Vitamin-C-Mengen über 200 Milligramm im Darm nicht mehr optimal aufgenommen werden, ist es sinnvoll, die Gesamtdosis auf mehrere kleine Portionen zu verteilen.

Vitamin C und E: Laboruntersuchungen

Bei häufigem Sonnenbaden kann es langfristig sinnvoll sein, den antioxidativen Status im Labor bestimmen zu lassen. Er gibt Aufschluss darüber, ob das Verhältnis zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper ausgeglichen ist.

Normalwerte des Gesamt-Antioxidantienstatus im Blut liegen zwischen 1,13 und 1,57 Millimol pro Liter. Je nach Labor werden jedoch unterschiedliche Untersuchungsmethoden angewendet, woraus sich abweichende Normalwerte ergeben können. Deshalb zählen die Werte, die das Labor vorgibt.

Vitamin C und E: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, sollten Menschen mit einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) Vitamin C nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Vitamin C setzte im Tierversuch die Wirkung des Blutkrebs-Medikaments Bortezomib (zum Beispiel Velcade®) herab. Die Einnahme sollte deshalb mit dem Arzt abgesprochen werden.

Hoch dosiertes Vitamin E (über 50 Milligramm) kann möglicherweise die Wirkung von Blutverdünnern beeinflussen. Besprechen Sie die hoch dosierte Einnahme deshalb mit dem Arzt. Betroffen sind unter anderem Warfarin (zum Beispiel Falithrom®, Marcumar®, Coumadin®, Marevan®) und Acetylsalicylsäure (zum Beispiel Aspirin®, ASS).

Carotinoide als Schutzschirm gegen UV-Schäden

Wirkweise von Carotinoiden

Schutz vor Sonneneinstrahlung
Carotinoide müssen zur „Vorbräunung“ der Haut bereits 12 Wochen vor dem Sommerurlaub eingenommen werden. Nur so können sich Carotinoide ausreichend in der Haut anreichern und sie schützen. Bild: iskrinka74/iStock/Getty Images Plus

Carotinoide wie Beta-Carotin, Astaxanthin, Lycopin, Zeaxanthin und Lutein lagern sich in die oberen Hautschichten ein. Dort wirken sie wie ein Schutzschild, das es UV-Strahlen erschwert, in das Innere der Zelle einzudringen und Schäden zu verursachen. Vor allem Zeaxanthin und Lutein schützen auch die Augen vor UV-Licht. Zudem wirken Carotinoide antioxidativ und entzündungshemmend. Die Schutzwirkung wurde bereits in Studien untersucht:

  • Beta-Carotin: Eine Vorstudie zeigt, dass die siebenwöchige Einnahme von Beta-Carotin den Selbstschutz der Haut vor UV-Schäden verbesserte. Beispielsweise verringerte sich die Hautrötung und die Anzahl der lichtgeschädigten Zellen nahm ab. Die Teilnehmer erhielten Beta-Carotin in Kombination mit anderen Carotinoiden sowie Vitamin E und Selen. In zwei anderen Vorstudien, in denen die Teilnehmer nur Beta-Carotin einnahmen, konnten diese Wirkungen nicht bestätigt werden.
  • Astaxanthin: In Laborversuchen an menschlichen Hautzellen konnte Astaxanthin die durch UV-Licht ausgelösten Entzündungen lindern. Außerdem scheint Astaxanthin einer vorzeitigen Hautalterung und Faltenbildung entgegenzuwirken. Dies zeigt eine Vorstudie: Die Haut der Teilnehmer hatte nach der Einnahme einen höheren Feuchtigkeitsgehalt und war zudem weniger lichtempfindlich.
  • Lycopin: Eine Vorstudie weist darauf hin, dass Lycopin in Kombination mit anderen antioxidativen Stoffen die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung senken kann. Zudem stiegen Entzündungsmarker deutlich weniger als in der Kontrollgruppe ohne Antioxidantien. In einer weiteren Vorstudie wirkte sich die Einnahme von Lycopin mit anderen Carotinoiden, Vitamin E und Selen positiv auf die Hautalterung aus: Das Hautgewebe war dichter, die Haut weicher und weniger faltig.
  • Lutein und Zeaxanthin: Die Haut war nach vier bis acht Wochen deutlich weniger lichtempfindlich, nachdem Teilnehmer eine Kombination aus Lutein, Zeaxanthin, Vitamin D, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eingenommen hatten. Das stellten Forscher durch eine Vorstudie fest.

Viele weitere Vorstudien unterstützen diese Ergebnisse; allerdings sind nicht alle Ergebnisse einheitlich. Ob Carotinoide Hautkrebs vorbeugen können, ist deshalb noch nicht geklärt. Es sind größere und hochwertige Studien erforderlich, um diese Frage zu beantworten. Als Unterstützung zu anderen Sonnenschutzmaßnahmen sind Carotinoide jedoch ideal.

Carotinoide: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen zum Sonnenschutz die Einnahme von 15 Milligramm gemischten Carotinoiden täglich. Damit sich ein guter Schutz als eine Art „Vorbräunung“ aufbaut, sollten Carotinoide für mindestens sieben bis zwölf Wochen eingenommen werden. Bei einer Einnahme bis zu vier Wochen wurde keine Schutzwirkung beobachtet. Planen Sie also eine Urlaubsreise in die Sonne, sollten Sie rechtzeitig mit der Einnahme beginnen. So können sich die Carotinoide ausreichend in die Haut einlagern.

Da Carotinoide fettlöslich sind, sollten sie immer zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Nur so lässt sich eine gute Aufnahme im Darm sicherstellen. Bei einer längeren Einnahme ist eine harmlose Gelbfärbung der Haut möglich – vor allem an den Händen. Diese Nebenwirkung verschwindet wieder, wenn man das Präparat absetzt.

Tipp

Es gibt Hinweise, dass Piperin aus Pfeffer die Aufnahme von Carotinoiden fördert: Durch diese Kombination konnte eine 60 Prozent höhere Menge an Beta-Carotin im Blut beobachtet werden als bei der Einnahme von Carotinoiden mit einem Scheinmedikament. Achten Sie deshalb auf ein Präparat, das zusätzlich Piperin enthält.

Carotinoide: zu beachten bei Krebs und Rauchen

Bei Personen mit vorgeschädigten Zellen und bestehendem Hautkrebs könnte Zeaxanthin das Risiko für hellen Hautkrebs erhöhen. Bei Hautkrebs sollte die Einnahme von Carotinoiden deshalb immer mit dem Arzt besprochen werden. Gleiches gilt für andere Krebsarten.

Starke Raucher sollten keine Präparate einnehmen, die mehr als 20 Milligramm Beta-Carotin pro Tag liefern. Beta-Carotin erhöht bei Rauchern nachweislich das Krebsrisiko.

Polyphenole aus verschiedenen Pflanzenextrakten bremsen oxidativen Stress

Wirkweise von Polyphenolen

Polyphenol Kapseln
Begleitend zu Sonnenschutzmitteln kann bei starker UV-Belastung ein Kombinationspräparat mit Polyphenolen sinnvoll sein. Die Stoffe wirken antioxidativ und schützen die Zellen vor Schäden. Bild: BugTiger/iStock/Getty Images Plus

Pflanzenextrakte enthalten viele antioxidative und entzündungshemmende Pflanzenstoffe (Polyphenole). Diese tragen zum Schutz vor UV-Strahlung bei und wirken einer vorzeitigen Hautalterung entgegen. Sie fangen einen Teil der UV-Strahlung ab und machen sie damit unschädlich. Zudem regen einige Pflanzenstoffe die Bildung von Kollagen an. Kollagen ist ein Struktureiweiß, das der Haut Festigkeit und Spannkraft verleiht.

Die Wirkung von Pflanzenextrakten auf die Haut wurde bereits in verschiedenen Studien untersucht:

  • Ginkgo: In einer Vorstudie verursachten Sonnenstrahlen nach der zweiwöchigen Einnahme von Ginkgoextrakt weniger oxidativen Stress in den Hautzellen als vor der Einnahme. Der Extrakt war dabei wirksamer als Beta-Carotin und Vitamin E.
  • Pinienrinde: Die Rinde der französischen Meereskiefer (Pinus pinaster) ist reich an oligomeren Procyanidinen (OPC). Einer Übersichtsarbeit zufolge kann Pinienrindenextrakt UV-Schäden entgegenwirken. Zudem scheint es die Hautbeschaffenheit zu verbessern: Nach der Einnahme von Pinienrindenextrakt hatten die Studienteilnehmer eine elastischere und gut durchfeuchtete Haut. 

  • Grüntee: Zu den wichtigsten Pflanzenstoffen gehören Catechine, vor allem Epigallocatechingallat (EGCG). Eine äußerliche Anwendung verminderte bei Tieren und Menschen den Sonnenbrand. Eine Vorstudie zeigt außerdem, dass auch über Präparate eingenommenes EGCG die Haut in geringen Mengen erreicht. Das ist die Voraussetzung für eine Wirkung. Allerdings konnten Wissenschaftler in einer kleinen hochwertigen Studie keine Wirkung auf die Lichtempfindlichkeit der Haut nachweisen. Die Teilnehmer hatten Grüntee-Extrakt in Kombination mit Vitamin C erhalten. Dennoch könnte EGCG positiv auf die Faltenbildung wirken.  

  • Trauben: Trauben sind reich an OPC und Resveratrol. Ein Laborversuch an menschlichen Hautzellen zeigt, dass Resveratrol die Hautalterung aufhielt, die Freisetzung entzündlicher Botenstoffe regulierte und Reparaturmechanismen in Gang setzte. Durch einen Versuch mit Mäusen fanden Wissenschaftler zudem heraus, dass auf die Haut aufgebrachter Trauben-Extrakt UV-Schäden verringerte.

In Anbetracht der positiven Hinweise zu antioxidativen Pflanzenstoffen sollten diese beim Sonnenschutz nicht fehlen. Wissenschaftler vermuten auch eine vorbeugende Wirkung gegen Hautkrebs. Größere Studien müssen dies aber noch belegen.

Polyphenole und Pflanzenextrakte: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen zum Sonnenschutz Kombinationspräparate aus sekundären Pflanzenstoffen. Die einzelnen Wirkstoffe lassen sich auf diese Weise relativ niedrig dosieren, da sie sich in ihrer Wirkung optimal ergänzen. Empfohlen werden zum Beispiel täglich:

  • 20 Milligramm Ginkgoextrakt
  • 75 Milligramm Pinienrindenextrakt
  • 50 bis 75 Milligramm Grüntee-Extrakt
  • 10 bis 20 Milligramm OPC
  • 5 bis 10 Milligramm Resveratrol

Nehmen Sie das Präparat mit etwas Flüssigkeit zu einer Mahlzeit ein. Dies erhöht die Verträglichkeit für den Magen und kann zudem die Aufnahme von fettlöslichen Wirkstoffen verbessern.

Polyphenole und Pflanzenextrakte: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Die Sicherheit von Pflanzenextrakten in Schwangerschaft und Stillzeit ist noch nicht ausreichend untersucht. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt. Von der Einnahme von Grüntee-Extrakt wird in diesen Lebensphasen grundsätzlich abgeraten.

Bei Lebererkrankungen sollte ein Arzt gefragt werden, ob Grüntee-Extrakt eingenommen werden kann. In seltenen Fällen können die Leberwerte ansteigen. Ginkgo sollte nicht bei bekannten Krampfleiden (Epilepsie) angewandt werden.

Polyphenole können die Aufnahme, Verstoffwechselung und Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Besprechen Sie daher die Einnahme zusammen mit Medikamenten mit dem Arzt. Betroffen sind zum Beispiel:

  • Pinienrindenextrakt und Diabetes-Medikamente (zum Beispiel Metformin wie Diabesin®, Siofor® und Glucophage®): Es könnte zu einem starken Blutzuckerabfall kommen. Daher sollte der Blutzuckerspiegel überwacht werden. Eventuell ist eine Dosisanpassung durch den Arzt notwendig. 

  • Ginkgoextrakt und Schmerzmittel: Die Wirkung der Schmerzmittel könnte verstärkt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Ibuprofen (Neuralgin®), Diazepam (Valium®) oder Diclofenac (Voltaren®).  

  • Grüntee-Extrakt und Blutdrucksenker: Die Inhaltstoffe aus grünem Tee blockieren die Aufnahme bestimmter Blutdrucksenker. Dazu gehören der Betablocker Bisoprolol (zum Beispiel Bisoprolol®, Concor®) oder der Wirkstoff Nifedipin (etwa Adalat®, Aprical®, Nifical®). Zwischen der Einnahme sollten mindestens vier Stunden liegen.  

  • Grüntee-Extrakt und Krebsmedikamente, Antibiotika, Antidepressiva oder Immunsuppressiva: Auch hier sind Wechselwirkungen möglich. Zum Beispiel könnte die Wirkung des Wirkstoffs Bortezomib (Velcade®) bei Krebs aufgehoben werden.  

Zudem könnten Polyphenole generell die Wirkung von Blutgerinnungshemmern verstärken. Der Arzt kann dann zum Beispiel regelmäßig die Blutgerinnungszeit kontrollieren (Quick-Wert) und die Dosierung bei Bedarf anpassen. Dazu zählen zum Beispiel Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Clopidogrel (Plavix®, Iscover®), Heparin (Thrombophob®, Vetren®) und Warfarin (Coumadin®). 

Sonnenallergie
Bei einer Sonnenallergie ist Calcium der wichtigste Stoff im Rahmen der Mikronährstoffmedizin. Calcium kann vermutlich die Ausschüttung von Histamin bremsen, wodurch die Beschwerden entstehen würden. Bild: Animaflora/iStock/Getty Images Plus

Calcium lindert Beschwerden einer Sonnenallergie

Wirkweise von Calcium

Bei einem Sonnenbrand und vor allem bei einer Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose (PLD)) wird der entzündliche Botenstoff Histamin produziert. Auch die Bezeichnung „Mallorca-Akne“ wird für eine Sonnenallergie verwendet.

Calcium kann bei Allergien die durch Histamin vermittelte Hautrötung und Quaddelbildung verringern. Wissenschaftler vermuten, dass seine Wirkung auf eine unterdrückte Histaminausschüttung zurückzuführen ist. Hierdurch kann Calcium bei einer Sonnenallergie dazu beitragen, Beschwerden wie Juckreiz und Schwellungen zu lindern. Die Ergebnisse einiger älterer Studien aus den 1980er- und 1990er-Jahren verdeutlichen die Wirksamkeit.

Heute ist Calcium als Mittel gegen Sonnenallergie leider in Vergessenheit geraten und aktuelle Studien zur Wirksamkeit fehlen. Dennoch ist die Einnahme von Calcium für Menschen, die durch eine UV-Einstrahlung unter allergischen Reaktionen leiden, einen Versuch wert.

Calcium: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei einer Sonnenallergie zur Linderung der Beschwerden die Einnahme von 1.000 Milligramm Calcium pro Tag. Verteilen Sie die Dosis am besten über den Tag: Eine Einzeldosis sollte 500 Milligramm nicht überschreiten.

Kombinieren Sie Calcium am besten immer mit Vitamin D und Vitamin K2. Vitamin D verbessert die Aufnahme von Calcium und Vitamin K2 sorgt für die richtige Verwertung: Fehlt Vitamin K, besteht die Gefahr, dass Calcium im Blut bleibt und nicht in die Knochen eingelagert wird. Das wiederum erhöht das Risiko einer Arterienverkalkung.

Info

Normalerweise wird Vitamin D mithilfe der Sonne in der Haut gebildet. Sonnencreme kann die Vitamin-D-Produktion jedoch reduzieren. Auf einen ausreichenden Sonnenschutz sollte man vor allem beim Sonnenbaden aber nicht verzichten. Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb auch die Ergänzung von Vitamin D.

Calcium: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Calcium sollte bei zu hohen Calciumwerten (Hypercalcämie) nicht eingenommen werden. Das kann zum Beispiel bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse vorkommen oder bei Knochenmetastasen und Knochenmarkkrebs (Multiples Myelom). Auch Patienten mit Sarkoidose sollten kein Calcium ergänzen, da sie oft bereits erhöhte Calciumspiegel aufweisen. Bei Nierenschwäche sollte ein Arzt festlegen, ob die Einnahme von Calcium sinnvoll ist. Der Mineralstoffgehalt ist oft gestört, die Gefahr hoher Calciumwerte nimmt zu. Gleiches gilt für Personen mit Nierensteinen und einer hohen Calciumausscheidung über den Urin.

Bestimmte Entwässerungsmedikamente (Thiazide wie Hydrochlorothiazid (Disalunil®, Esidrix®)) verringern die Ausscheidung von Calcium über die Niere. Wird Calcium in Kombination mit diesen Medikamenten eingenommen, kann es zu einer Überversorgung kommen.

Calcium verringert die Aufnahme verschiedener Medikamente wie Antibiotika (zum Beispiel Tetracyclin®, Amoxilan®), Schilddrüsenhormone (L-Thyroxin) und Bisphosphonate bei Osteoporose (wie Alendromed®). Nehmen Sie diese Medikamente daher zeitlich versetzt zu Calcium ein (mindestens zwei Stunden).

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag zum Sonnenschutz 

Vitamine

 

Vitamin C

200 bis 500 Milligramm (mg) 

Vitamin E 

25 bis 50 Milligramm 

  

Mineralstoffe 

 

Calcium 

1.000 Milligramm 

  

Pflanzenstoffe 

 

Carotinoide

(gemischt aus zum Beispiel Beta-Carotin und Lycopin) 

15 Milligramm 

Ginkgoextrakt 

20 Milligramm 

Pinienrindenextrakt 

75 Milligramm 

Grüntee-Extrakt 

50 bis 75 Milligramm 

OPC 

10 bis 20 Milligramm 

Resveratrol 

5 bis 10 Milligramm 

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen 

 

Normalwerte 

Gesamt-Antioxidantienstatus 

1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l) 

 

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Zusammenfassung

Ein guter Sonnenschutz ist unverzichtbar, um eine vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs zu vermeiden. Mikronährstoffe können die Wirkung von herkömmlichen Sonnenschutzmaßnahmen unterstützen – allerdings in keinem Fall ersetzen.

Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin spielen vor allem Antioxidantien eine wichtige Rolle. Vitamin E und C beugen beispielsweise einem durch hohe Sonneneinstrahlung ausgelösten Mangel an Antioxidantien vor. Zudem könnten sie die Lichtempfindlichkeit der Haut senken.

Carotinoide und Polyphenole können ebenfalls oxidativen Stress in den Hautzellen verringern, UV-Schäden vorbeugen und Entzündungsreaktionen eindämmen. Außerdem wirken sie einer vorzeitigen Hautalterung, Feuchtigkeitsverlusten und einer Faltenbildung entgegen. Calcium verhindert die Histaminausschüttung in der Haut und könnte so Beschwerden einer Sonnenallergie lindern.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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