Lupus erythematodes: den Krankheitsverlauf abschwächen

Wie bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe die Beschwerden von der Lupus-Krankheit lindern

Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte) ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei richtet sich das Immunsystem gegen körpereigene Zellen. Lupus kann die Haut betreffen, sich je nach Form und Stadium aber auch anders zeigen. Besonders gefährlich wird es, wenn innere Organe wie Niere und Gehirn geschädigt werden. Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Symptome zu lindern. Erfahren Sie, welche Mikronährstoffe besonders helfen können und wie Sie diese richtig einsetzen.

Ursachen und Symptome

Was ist Lupus erythematodes?

Bei der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes ist das Immunsystem fehlgeleitet und greift die eigenen Zellen an. Lupus erythematodes zählt zu den entzündlichen rheumatischen Krankheiten, genauer zu den Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen).

Die Erkrankung ist selten: Sie betrifft einen von 4.000 Menschen, vorwiegend junge Erwachsene. Frauen erkranken viermal häufiger als Männer.

Ursachen

Die Ursachen sind bislang nicht klar. Vermutlich haben erbliche Veranlagungen einen Einfluss. Auch Rauchen, UV-Licht, Infektionen mit Viren oder Bakterien, extreme psychische Belastungen und hormonelle Veränderungen kommen als Auslöser in Betracht. Beginn der Erkrankung ist häufig in der Pubertät oder in der Schwangerschaft.

Auch bestimmte Medikamente gegen Bluthochdruck, Rheuma oder Krebs können die Lupus-Krankheit auslösen. Betroffen sind Hydralazin (TRI-Normin® und Pertenso®) und TNF-alpha-Antagonisten (wie Humira®, Cimzia®) sowie 5-Fluorouracil (wie Fluorouracil HEXAL®, Fluorouracil-GRY®). Nach dem Absetzen der Medikamente bildet sich die Krankheit oft wieder zurück.

Symptome der Lupus-Krankheit

Lupus erythematodes verläuft in Schüben: Phasen mit erhöhter Krankheitsaktivität wechseln sich mit weniger starken oder keinen Symptomen ab. Die ersten Anzeichen sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Fieber, Gewichtsabnahme und geschwollene Lymphknoten. Unterschieden werden zwei Hauptformen:

  • Der kutane Lupus erythematodes (CLE) zeigt sich auf der Haut. Er wird auch „Schmetterlingsflechte“ genannt, weil er im Gesicht eine Rötung in Form eines Schmetterlings verursacht. Heute weiß man, dass dies nur ein mögliches Symptom ist. Die kutane Form betrifft oft Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind. Bei einigen Formen hinterlassen die Hautentzündungen Narben (diskoider Lupus erythematodes). Beim subakuten kutanen Lupus erythematodes (SCLE) ist die Haut nach dem Abklingen der Rötungen oft weniger gefärbt.Bei einem Lupus erythematodes tumidus sind die Hautveränderungen hingegen glatt und glänzend sowie kreis- oder halbmondförmig. Aus der kutanen Form kann sich eine systemische Form entwickeln.
  • Der systemische Lupus erythematodes (SLE) betrifft den gesamten Körper. Es kommt zu Haarausfall und Schleimhautentzündungen im Mund. Zudem treten Entzündungen an Niere, Lunge und Herz auf, weshalb die Erkrankung tödlich sein kann. Viele leiden auch unter Muskel- und Gelenkschmerzen. Selten kann das Gehirn und Rückenmark betroffen sein. Anzeichen dafür sind Zittern, Krämpfe, migräneartige Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und depressive Verstimmungen. Auch kann es zu Blutarmut (Anämie) sowie zu erhöhter Infektanfälligkeit und Blutungsneigung kommen.

Info

Bei Lupus ist das Risiko für Folgekrankheiten hoch. Besonders häufig tritt eine Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) auf. Daher müssen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kontrolliert werden – zum Beispiel erhöhte Cholesterinwerte. Auch sind andere Autoimmunerkrankungen möglich. Darum sollten Betroffene zum Beispiel auf Diabetes mellitus Typ 1 oder Hashimoto (Schilddrüsenentzündung) untersucht werden.

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Ziele der Behandlung

Wie wird Lupus erythematodes klassisch behandelt?

Bei Lupus erythematodes ist eine medikamentöse Therapie notwendig. Sie zielt darauf ab, das überaktive Immunsystem zu bremsen sowie die symptomarmen Phasen (Remission) zu verlängern.

  • Kortison (Glucocorticoide) wird als Salbe oder Creme auf betroffene Hautstellen aufgetragen, um die Entzündung zu lindern. Bei starken Beschwerden wird es in Form von Tabletten oder als Infusion gegeben. Wirkstoffe sind zum Beispiel Prednisolon (wie Decortin®, Rectodelt®), Dexamethason (zum Beispiel Dexabene®) und Budesonid (wie Budecort®).
  • Antimalaria-Medikamente wie der Wirkstoff Hydroxychloroquin (Quensyl®, Plaquenil®) wirken bei Lupus antientzündlich und können die symptomfreien oder symptomarmen Phasen verlängern. Es kommt zu weniger Folgeschäden wie einer Nierenentzündung.
  • Immunsuppressiva unterdrücken überschießende Immunreaktionen.Verwendet wird der Wirkstoff Azathioprin (zum Beispiel Azamedac®, Imurek®). Sie werden meist in Kombination mit Glucocorticoiden verabreicht, wenn andere Organe als die Haut betroffen sind.
  • Zytostatika bremsen die Vermehrung von schnell wachsenden Zellen wie Immunzellen. Eingesetzt wird der Wirkstoff Cyclophosphamid (Endoxan®), wenn Organe schwer betroffen sind. Darüber hinaus hilft Methotrexat (zum Beispiel Lantarel®, Metex®) bei Gelenkbeschwerden durch Lupus. Offiziell zugelassen ist das Medikament aber für Lupus nicht.

Bei der systemischen Form kann zudem der Wirkstoff Belimumab (Benlysta®) ergänzt werden. Er wurde allein für die Erkrankung entwickelt. Ein Nutzen ist aber nicht eindeutig. An weiteren Therapiemöglichkeiten wird geforscht.

Manchmal kommt auch eine Lasertherapie zum Einsatz, um die Veränderungen der Haut zu mildern. Zudem gibt es erste Erfahrung mit einer Phototherapie (Lichtabhärtung). Ob dies hilft, ist aber noch nicht bewiesen.

Tipp

Um eine Verschlechterung zu vermeiden, sollte man auf einen optimalen Sonnenschutz achten. Wichtig ist entsprechende Kleidung und Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+). Auch sollte auf Rauchen verzichtet werden. Dies wirkt sich günstig auf die Heilung aus.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, die klassische Therapie zu unterstützen. Ergänzende Mikronährstoffe können die Symptome lindern, zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen und die Gefahr für Folgeschäden reduzieren. Besonders bewährt haben sich:

Medikamente gegen Lupus haben teils schwere Nebenwirkungen. Darum sind bei Kortison-Präparaten Knochenmikronährstoffe unverzichtbar und bei einer Therapie mit Azathioprin Folsäure.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Vitamin D reguliert das Immunsystem

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin D ist das „Sonnenvitamin“: Es wird durch UV-Strahlen in der Haut gebildet. Menschen mit SLE meiden wegen der Lichtempfindlichkeit jedoch die Sonne. Daher haben viele einen Mangel.

Bei einem Vitamin-D-Mangel wird im Darm zu wenig Calcium aufgenommen. Das schädigt die Knochen: Betroffene haben eine niedrige Knochendichte sowie ein erhöhtes Knochenbruchrisiko. Das zeigen Beobachtungsstudien. In einer kleinen hochwertigen Studie verbesserte die Einnahme von 50.000 Internationalen Einheiten Vitamin D pro Woche die Knochendichte. Patienten, die ein Scheinmedikament bekamen, profitierten nicht.

Der Körper braucht Vitamin D außerdem für das Abwehrsystem. Bei SLE findet man einen Mangel an bestimmten regulatorischen Blutzellen. Sie sind dafür verantwortlich, dass die eigenen Zellen nicht angegriffen werden. Laut einer Vorstudie könnte Vitamin D die Produktion dieser regulatorischen Zellen erhöhen.

Weitere Studien zeigen:

  • Schwere der Erkrankung: Aus einer kleinen hochwertigen Studie geht hervor, dass die 24-wöchige Einnahme von 50.000 Internationalen Einheiten Vitamin D pro Woche zu einer Verbesserung der Krankheitsaktivität führte. Auch andere Symptome wurden gelindert: So hilft Vitamin D vermutlich gegen Müdigkeit. Eine Vorstudie zeigt außerdem: Durch Vitamin D war eine Erhöhung der Dosierung der klassischen Medikamente nicht nötig. Allerdings gibt es auch eine Studie, in der keine Verbesserung der Krankheitsaktivität festgestellt wurde.
  • Blutgefäßschädigung: Bei SLE können die Blutgefäße angegriffen werden. Das zählt zu den Hauptursachen für einen schweren Krankheitsverlauf und tödlichen Ausgang. Erste Studien zeigen: Der Ausgleich eines Vitamin-D-Mangels führte bei der Hälfte der Teilnehmer zu einer Verbesserung der Funktion und Elastizität der Blutgefäße.

Vor allem SLE-Patienten haben niedrigere Vitamin-D-Werte, darin sind die Ergebnisse einstimmig. Viele derStudien liefern auch ermutigende Hinweise zur Wirkung auf die Erkrankung. Allerdings sind noch weitere hochwertige Untersuchungen nötig, um die Wirkung abschließend zu beweisen. Einem Vitamin-D-Mangel sollte aber vorgebeugt werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Bei Lupus empfehlen Mikronährstoff-Experten zwischen 1.000 und 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag. Die genaue Dosierung richtet sich aber immer nach den Blutwerten. Deshalb sollte idealerweise der Vitamin-D-Wert beim Arzt bestimmt werden. Wenn ein Mangel besteht, kann die Dosis für eine gewisse Zeit auch 10.000 Internationale Einheiten täglich betragen.

Vitamin D ist fettlöslich. Da es am besten mit dem Fett aus der Nahrung aufgenommen wird, sollte es mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Bei Lupus sollte in jedem Fall der Vitamin-D-Spiegel bestimmt werden – am besten regelmäßig und zweimal pro Jahr. Vitamin D wird als Transportform (Calcidiol oder 25-OH-D) in der Blutflüssigkeit (Blutserum) gemessen. Der Wert sollte zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter liegen.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Nierenpatienten haben oft einen gestörten Mineralstoffhaushalt und zu hohe Calciumspiegel. Die Spiegel könnten unter der Einnahme von Vitamin D weiter steigen. Daher sollten Betroffene vorher mit ihrem Arzt sprechen. Gleiches gilt bei calciumhaltigen Nierensteinen und bei der Bindegewebserkrankung Morbus Boeck (Sarkoidose). Der Arzt kann zum Beispiel die Calciumwerte kontrollieren.

Patienten, die bestimmte Entwässerungsmittel einnehmen, sollten die Einnahme von Vitamin D mit dem Arzt absprechen. Dies gilt für Thiazid-Diuretika mit den Wirkstoffen Hydrochlorothiazid (zum Beispiel Esidrix®), Indapamid (zum Beispiel Sicco®) und Xipamid (zum Beispiel Aquaphor®). Sie wirken auf die Nieren. Dadurch wird Calcium schlechter ausgeschieden und bleibt im Blut. Wird Vitamin D eingenommen, könnte es zu einer Überversorgung mit Calcium kommen.

Omega-3-Fettsäuren setzen die Krankheitsaktivität herab

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Patienten mit SLE haben oft geschädigte Blutgefäße und hohe Cholesterinwerte. Sie sind daher häufig von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen. Hier können Omega-3-Fettsäuren helfen: Sie wirken antientzündlich und schützen Herz und Blutgefäße. Vor allem EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) sind wichtig. Studien zu Lupus liegen vor:

Aktivität der Krankheit und Entzündung: Eine höhere Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren sowie ein günstiges Verhältnis zwischen Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf die Krankheitsaktivität aus. Dies zeigt eine Beobachtungsstudie mit über 450 SLE-Patienten. Auch die gezielte 24-wöchige Einnahme von 3.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag verringerte die Krankheitsaktivität. Das ergaben zwei hochwertige Studien. Zudem senkten EPA und DHA Entzündungswerte im Blut. Allerdings war eine entzündungshemmende Wirkung nicht in allen Studien nachweisbar.

Gesundheit der Blutgefäße: Nach 24-wöchiger Einnahme von Omega-3-Fettsäuren besserte sich in einer hochwertigen Studie die Funktion der Blutgefäße. In einer anderen Studie konnten diese Effekte allerdings nicht gemessen werden. Die Wissenschaftler vermuten, dass der Einnahme-Zeitraum zu kurz war: Die Dauer lag bei zwölf Wochen. Vermutlich stellt sich ein positiver Effekt von Omega-3-Fettsäuren erst nach regelmäßiger Einnahme ein.

Erste Ergebnisse aus hochwertigen Studien liefern ermutigende Hinweise, dass Omega-3-Fettsäuren die Behandlung von Lupus erfolgreich unterstützen. Daher sind sie einen Versuch wert. Langzeituntersuchungen sollten die Ergebnisse nun untermauern.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Bei Lupus empfehlen Mikronährstoff-Experten die tägliche Einnahme von bis zu 3.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren. Idealerweise liegt der EPA-Anteil bei 1.000 bis 1.500 Milligramm und der DHA-Anteil bei 200 bis 1.000 Milligramm. Gute Lieferanten für EPA und DHA sind zum Beispiel Fischöl. Für Menschen, die kein Fischöl kaufen möchten, wie Vegetarier oder Veganer, gibt es Algenöl.

Omega-3-Fettsäuren sollten immer zu einer Mahlzeit eingenommen werden, die auch Fett enthält. Nur so werden sie gut im Darm aufgenommen. Der Einnahmezeitraum sollte mindestens bei sechs Monaten liegen.

Tipp

Beim Kauf eines Fischölpräparates ist es wichtig, auf eine hohe Qualität zu achten. Gute Produkte sind gereinigt und enthalten dadurch keine Schadstoffe im Gegensatz zu Fisch.

Omega-3-Fettsäuren im Labor bestimmen lassen

Da Lupus das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, ist es sinnvoll, den Omega-3-Index bestimmen zu lassen. Denn ein hoher Index steht nachweislich mit einem geringeren Erkrankungsrisiko in Zusammenhang. Dabei wird in den roten Blutkörperchen die Menge der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA erfasst. Beträgt der Anteil über 8 Prozent, wird von einem optimalen Omega-3-Index gesprochen.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei einer plötzlichen Erkrankung der Leber sowie bei einer plötzlichen Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Gallenblase sollten keine Omega-3-Präparate eingenommen werden.

In hohen Dosen (ab 1.000 Milligramm) setzen Omega-3-Fettsäuren die Blutgerinnung herab. Daher sollten sie nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, wenn man auf Gerinnungshemmer angewiesen ist – wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®) oder Heparin (Clexane®). Ein Arzt kann die Blutgerinnung (zum Beispiel INR-Wert) engmaschiger kontrollieren.

Vor einer geplanten Operation kann es sinnvoll sein, hoch dosierte Omega-3-Fettsäuren abzusetzen. Grund ist die blutverdünnende Wirkung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Antioxidantien: Vitamin C und Co. für weniger überschießende Immunreaktionen?

Wirkweise von Antioxidantien

Oxidativer Stress verändert die Moleküle des Körpers, sodass sie als fremd eingestuft werden. Das könnte die Ursache dafür sein, dass sich das Immunsystem gegen eigene Zellen richtet. Einige Wissenschaftler vermuten daher, dass oxidativer Stress zusammen mit Entzündungen an der Entstehung der Lupus-Krankheit beteiligt ist. Zudem könnte oxidativer Stress bei SLE mitverantwortlich für gefährliche Folgeerkrankungen sein.

Vitamin C und E sowie andere Antioxidantien fangen freie Radikale ab und schützen die Zellen vor Schädigungen. Dadurch könnten sie die Behandlung von Lupus unterstützen. In mehreren Beobachtungsstudien stellten Wissenschaftler allerdings fest, dass SLE-Erkrankte weniger antioxidative Abwehrstoffe im Blut hatten als Gesunde. Zudem war vermehrt oxidativer Stress nachweisbar. Demgegenüber scheint eine vitaminreiche Ernährung zu schützen: Frauen, die gut mit Vitamin C versorgt waren, hatten längere beschwerdefreie Krankheitsphasen.

Auch zur gezielten Einnahme liegen positive Ergebnisse vor: In einer kleinen hochwertigen Studie senkten Vitamin C und E oxidativen Stress. Die Funktion der Blutgefäße besserte sich jedoch nicht. Zudem stellte sich in einer Vorstudie heraus, dass Vitamin E die überschießende Immunreaktion senkte: Im Blut der Teilnehmer, die Vitamin E einnahmen, wurden weniger angreifende Antikörper gefunden.

Eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien wie Vitamin C und E ist wichtig, um oxidativen Stress zu vermeiden. Die Einnahme wirkte sich bei Lupus günstig auf verschiedene Blutmarker aus. Ob sie allerdings die Beschwerden lindern können, wurde noch nicht gezeigt. Dennoch ist die Einnahme einen Versuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Antioxidantien

Zur unterstützenden Behandlung von Lupus empfehlen Mikronährstoff-Experten ein möglichst breites Spektrum niedrig dosierter Antioxidantien. So können sie sich in ihrer Wirkung perfekt ergänzen. Sinnvoll sind zum Beispiel 200 bis 400 Milligramm Vitamin C und 25 bis 50 Milligramm Vitamin E pro Tag. Auch sind antioxidative Mineralstoffe sinnvoll – zum Beispiel 50 bis 100 Mikrogramm Selen und 10 bis 15 Milligramm Zink.

Info

Möglicherweise helfen bei SLE auch pflanzliche Antioxidantien aus grünem Tee, Kiefernrinden-Extrakt oder Kurkuma. Sie verringern ebenfalls oxidativen Stress und Entzündungen. Erste positive Hinweise hierzu liegen bereits vor.

Nehmen Sie Präparate mit Antioxidantien am besten mit der Mahlzeit ein. So können sie optimal vom Körper aufgenommen werden und sind gut verträglich.

Antioxidantien-Status im Labor bestimmen lassen

Es kann sinnvoll sein, das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien bei Lupus zu untersuchen. Bei der Einnahme niedrig dosierter Kombinationspräparate ist das in der Regel nicht nötig. Wird die Dosierung erhöht, ist es aber empfehlenswert – zum Beispiel bei Selen, denn Selen kann auf Dauer überdosiert werden. Selen wird am besten im Vollblut bestimmt. Normale Werte liegen zwischen 120 und 150 Mikrogramm pro Liter.

Antioxidantien: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Vitamin C erhöht die Aufnahme von Eisen. Wird Vitamin C bei der Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) ergänzt, sollten die Blutwerte von einem Arzt überwacht werden. Bei Hämochromatose reichert sich zu viel Eisen im Körper an.

Im Tierversuch verringerte Vitamin C die Wirksamkeit des Krebswirkstoffs Bortezomib (zum Beispiel Velcade®). Die Einnahme sollte bei Krebs deshalb mit dem Arzt abgeklärt werden.

N-Acetylcystein schützt die Zellen und vertreibt Müdigkeit

Wirkweise von N-Acetylcystein

N-Acetylcystein (NAC) ist ein starkes Antioxidans und unterstützt körpereigene Enzyme beim Abfangen von oxidativem Stress. Beobachtungsstudien ergaben, dass bei Patienten mit SLE im Vergleich zu Gesunden solche Enzyme weniger aktiv sind. Bei Lupus erythematodes könnte NAC neben seiner antioxidativen Wirkung noch auf weitere Arten helfen:

  • Im Tierversuch senkte es die Spiegel der Antikörper, die gegen körpereigene Stoffe gerichtet sind. So könnte das überaktive Immunsystem gebremst werden.
  • NAC verbesserte außerdem die Funktion der Blutgefäße.

Durch einen Fallbericht zeigten Forscher, dass die Einnahme von NAC oxidativen Stress senkte. Untersucht wurden zwei Betroffene mit einer Lupus-bedingten Nierenentzündung, einer häufigen Komplikation. In einer kleinen hochwertigen Studie linderte NAC darüber hinaus die Lupus-Symptome. Die Teilnehmer waren zum Beispiel weniger müde.

Info

In der Forschung wird ein Zusammenhang zwischen SLE und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) geprüft. Eine hochwertige Studie zeigt, dass die Einnahme von NAC die ADHS-Symptome bei Lupus-Patienten verringerte.

Erste Studien zeigen vielversprechende Verbesserungen der Krankheitsaktivität, des oxidativen Stresses und der Müdigkeit bei SLE-Patienten. Nun müssen die Ergebnisse in großen hochwertigen Untersuchungen untermauert werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von N-Acetylcystein

Bei Lupus erythematodes empfehlen Mikronährstoff-Experten die Einnahme von 500 bis 1.000 Milligramm NAC pro Tag. In Studien wurden für ein bis vier Monate auch 2.400 Milligramm täglich eingesetzt. Diese Dosierung sollte jedoch in jedem Fall mit einem Arzt abgesprochen sein. Ab 600 Milligramm NAC pro Tag ist die Rücksprache empfehlenswert.

Die Einnahme von NAC sollte nüchtern zwischen den Mahlzeiten erfolgen. Zudem ist die Verträglichkeit für den Magen am besten, wenn die Gesamtdosis über den Tag verteilt wird – zum Beispiel zweimal 500 Milligramm.

N-Acetylcystein: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten die Einnahme von NAC mit dem Arzt besprechen. Es liegen wenige Anhaltspunkte für die Verträglichkeit vor.

Bei folgenden Erkrankungen sollte NAC nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden:

  • Asthma: In seltenen Fällen kann NAC allergische Reaktionen auslösen, bei denen es zu einer Verengung der Atemwege kommt.
  • Histaminintoleranz: NAC könnte die Intoleranz verschlimmern.
  • Geschwüren oder Krampfadern im Magen-Darm-Trakt: NAC könnte Blutungen auslösen.

Die gleichzeitige Einnahme von NAC und bestimmter Antibiotika verträgt sich nicht. NAC kann ihre Wirkung abschwächen. Halten Sie daher einen Abstand von zwei Stunden oder mehr ein. Betroffene Wirkstoffe sind beispielsweise Tetracyclin (Tetracyclin Wolff®), Genatmicin (Refobacin®, Septopal®) und Penicillin (Penicillin Sandoz®).

Patienten, die den Wirkstoff Nitroglycerin (wie Corangin®, Nitrangin®) einnehmen, müssen möglicherweise die Dosis anpassen, wenn NAC ergänzt wird. Es besteht die Gefahr, dass der Blutdruck zu stark abfällt. Nitroglycerin wird zur Erweiterung von Blutgefäßen eingesetzt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Lässt Vitamin A Entzündungen der Nieren schneller abklingen?

Wirkweise von Vitamin A

Vitamin A steuert viele Abläufe. Dazu gehört die Regulation des Immunsystems und die Zellneubildung. Zudem wirkt Vitamin A entzündungshemmend. Beobachtungsstudien zeigen, dass SLE-Patienten im Vergleich zu Gesunden niedrige Vitamin-A-Spiegel haben. Auffällig war bei schlechten Vitamin-A-Werten: Die Patienten hatten eine höhere Anzahl an bestimmten T-Helferzellen (Th17-Zellen). Diese Immunzellen werden mit Autoimmunerkrankungen wie Lupus in Verbindung gebracht. Demgegenüber hatten die Patienten zu wenig regulatorische Zellen, die eine überschießende Immunreaktion bremsen.

Möglicherweise senkt Vitamin A dieses Ungleichgewicht der Immunzellen. Das legt ein Laborversuch nahe. Getestet wurden auch Verbindungen, die mit Vitamin A verwandt sind, wie Retinsäure. Retinsäure ist als Medikament erhältlich oder entsteht im Körper aus Vitamin A. Besonderes bei einer Nierenentzündung durch Lupus könnte Retinsäure helfen, indem sie das Abklingen der Entzündung unterstützt. Die Heilung der Haut und anderer Organe wurde durch Retinsäure hingegen beeinträchtigt. Das zeigt ein Tierversuch.

Die Wirkungen von Vitamin A bei Lupus sind bislang wenig untersucht. Es sind sowohl positive als auch negative Effekte beschrieben – aber nur dann, wenn es stark überdosiert wurde (30.000 Mikrogramm täglich). Da Vitamin A für ein funktionierendes Immunsystem unverzichtbar ist, sollte in keinem Fall ein Mangel vorliegen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin A

Für eine Basisabsicherung mit Vitamin A bei Lupus erythematodes empfehlen Mikronährstoff-Experten die tägliche Einnahme von 400 bis 800 Mikrogramm. Dosierungen, die darüber liegen – zum Beispiel bei einem Vitamin-A-Mangel – sollten mit dem Arzt abgesprochen werden.

Die Einnahme von Vitamin A erfolgt zu einer Mahlzeit. Da Vitamin A fettlöslich ist, kann der Körper es so am besten aufnehmen.

Vitamin A: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere müssen bei einer Vitamin-A-Ergänzung aufpassen. Zu hohe Dosierungen können zu Wachstumsstörungen und Fehlbildungen des Kindes führen. Sie sollten pro Tag nicht mehr als 3.000 Mikrogramm Vitamin A zu sich nehmen. Miteinbezogen werden müssen auch die Gehalte der Lebensmittel. Eine Überdosierung ist schnell möglich.

Bei einer Nierenschwäche ist der Abbau von Vitamin A gestört. Betroffene sollten daher keine hoch dosierten Vitamin-A-Präparate einnehmen oder nur in Rücksprache mit dem Arzt.

Cholesterinsenker aus der Gruppe der Anionenaustauscher wie Cholestyramin (Lipocol®, Quantalan®) und Colestipol (Colestid®) sowie der Fettblocker Orlistat (Orlistat Hexal®) gegen Übergewicht sollten nicht zusammen mit Vitamin A eingenommen werden. Die Mittel behindern die Aufnahme von Vitamin A. Halten Sie einen Einnahmeabstand von zwei Stunden ein.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Lupus erythematodes
 Vitamine
Vitamin C500 Milligramm (mg)
Vitamin E50 Milligramm
Vitamin A400 bis 800 Mikrogramm (µg)
Vitamin D1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)
 Mineralstoffe
Selen50 bis 100 Mikrogramm
Zink10 bis 15 Milligramm
 Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren

3.000 Milligramm

(mit 1.000 bis 1.500 Milligramm EPA)
 Sonstige Stoffe
N-Acetylcystein (NAC)800 bis 2.400 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

 Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Lupus erythematodes
 Optimalwerte
Vitamin D40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)
Omega-3-Indexüber 8 Prozent (%)
Selen120 und 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

 

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Kortison greift die Knochen an

Wird Kortison (Glucocorticoide) über einen längeren Zeitraum in Form von Tabletten eingenommen, steigt da Risiko für Nebenwirkungen an den Knochen. Die Medikamente stören den Stoffwechsel von Calcium und Vitamin D. Auf Dauer können die Knochen entkalken und das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche steigt. Zu den Wirkstoffen zählt zum Beispiel Prednisolon (wie Decortin®).

Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb die Ergänzung von 1.000 Milligramm Calcium und 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag. Zudem sind täglich 60 bis 150 Mikrogramm Vitamin K sinnvoll – vor allem Vitamin K2. Vitamin K2 wird benötigt, damit Calcium in die Knochen eingelagert wird.

Azathioprin kann einen Vitaminmangel verursachen

Die regelmäßige Einnahme von Azathioprin (zum Beispiel Imurek®) könnte zu einer schlechten Versorgung mit Folsäure und Vitamin B12 führen. Die genauen Mechanismen sind allerdings nicht bekannt. Folsäure und Vitamin B12 sind für die Teilung und Reifung von Zellen notwendig. Herrscht ein Mangel, reifen zum Beispiel die roten Blutkörperchen nicht aus. Es kommt zu Blutarmut (Anämie).

Auch zeigen kleine Studien, dass Personen, die Azathioprin einnehmen, höhere Homocysteinwerte hatten. Für den Abbau des schädlichen Stoffwechselprodukts braucht der Körper Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6.

Um Nebenwirkungen zu verhindern, empfehlen Mikronährstoff-Experten begleitend zu Azathioprin die Einnahme von 200 bis 800 Mikrogramm Folsäure, 500 Mikrogramm Vitamin B12 und 5 Milligramm Vitamin B6.

Dosierungen auf einen Blick

 Empfehlung pro Tag bei Medikamenteneinnahme
 Kortison (Glucocorticoide)
Calcium1.000 Milligramm (mg)
Vitamin D1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)
Vitamin K (als K2)60 bis 150 Mikrogramm (µg)
 Azathioprin
Folsäure200 bis 800 Mikrogramm (µg) 
Vitamin B12500 Kirogramm
Vitamin B65 Milligramm (mg)

 

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Zusammenfassung

Bei Lupus kommt es zu einer Fehlfunktion des Immunsystems: Es ist überaktiv und greift körpereigene Zellen an. Symptome sind rötliche, schuppende Hautveränderungen und Entzündungen (CLE). Auch Gelenke, Muskeln und Nieren können angegriffen werden (SLE). Die Mikronährstoffmedizin kann die Behandlung von Lupus unterstützen. Da bei Betroffenen oft die Abwehr von freien Radikalen vermindert ist, können Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink helfen. Zudem gibt es Hinweise, dass Vitamin E die Aktivität des überschießenden Immunsystems herabsetzt.

Omega-3-Fettsäuren schützen das Herz und können die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Dies ist die Hauptursache für einen tödlichen Krankheitsausgang. Auch Vitamin D ist für gesunde Blutgefäße wichtig. Zudem hilft es bei der Regulation des Immunsystems und schützt vor Osteoporose. N-Acetylcystein (NAC) könnte die Krankheitsaktivität bessern und oxidativen Stress sowie Müdigkeit lindern. Zudem ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A wichtig.

Klassische Medikamente, die bei Lupus eingesetzt werden, können Nebenwirkungen verursachen. Auch hier setzt die Mikronährstoffmedizin an: Calcium, Vitamin D und K2 verhindern eine Knochenentkalkung bei Kortison-Einnahme. Folsäure, Vitamin B12 und B6 verhindern einen Mangel durch Azathioprin.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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