Mit Mikronährstoffmedizin Husten lindern

Wie Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe das Immunsystem stärken und festsitzenden Husten lösen

Husten ist ein Symptom vieler Erkrankungen. Vor allem bei Erkältungen tritt er häufig auf. Aber auch Lungenerkrankungen gehen oft mit Husten einher. Es gibt trockenen und produktiven Husten (Husten mit Auswurf) sowie akuten oder chronischen Husten. Lesen Sie hier, wie Sie mit Vitaminen, Mineral- und Pflanzenstoffen mögliche Ursachen bekämpfen und den Husten lindern können.

Hustende Menschen
Es gibt viele Ursachen von Husten, denn Husten ist meist ein Symptom verschiedener Krankheiten. Dazu zählt zum Beispiel eine normale Erkältung oder aber auch Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma. Bild: AaronAmat/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Hustenarten

Welche Ursachen hat Husten?

Gereizte oder verschleimte Atemwege lösen Husten aus. Durch den Husten sorgt der Körper dafür, dass die Atemwege wieder frei werden. Eine Ursache können äußere Reize sein – etwa das Einatmen von Rauch oder Staubpartikeln sowie Brotkrümel in der Luftröhre. Auch trockene Raumluft kann die Schleimhaut belasten und Hustenreiz verursachen.

Husten ist keine eigenständige Krankheit, sondern meist ein Symptom einer Erkrankung – typischerweise von Atemwegserkrankungen. Bei folgenden Krankheiten kommt es zu Husten:

  • grippaler Infekt (Erkältung)
  • akute und chronische Bronchitis
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
  • Nasennebenhöhlenentzündung und Schnupfen (wenn das Sekret in den Rachen läuft)
  • Lungenentzündung
  • Asthma und Allergien wie Heuschnupfen
  • Lungenkrebs
  • Entzündung der Mandeln
  • Keuchhusten
  • Tuberkulose
  • Sodbrennen (aufsteigende Magensäure führt zum Husten)

Darüber hinaus können Medikamente wie ACE-Hemmer mit den Beispielwirkstoffen Captopril (Cor tensobon®, Lopirin Cor®, Tensobon®), Fosinopril (Dynacil®), Lisinopril (Acerbon®) oder Ramipril (Delix®, RamiLich®, Vasotop®, Vesdil®) als Nebenwirkung zu Husten führen.

Husten kann zudem weitere Beschwerden verursachen. Der dauernde Reiz kann zu Halsschmerzen führen, die Anstrengung zu Brustschmerzen und/oder Lungenschmerzen. Bei Husten sind oft die Stimmbänder gereizt, was mit Heiserkeit einhergehen kann. Starke Hustenanfälle verursachen mitunter Atemnot. Tritt der Husten infolge einer Erkältung auf, kommt es häufig auch zu Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Fieber.

Arten von Husten

Es gibt verschiedene Arten von Husten: Husten, der Schleim aus den Atemwegen befördert, nennt man produktiven Husten. Bei sehr festsitzendem Schleim muss der Körper beim Abhusten durch Medikamente unterstützt werden. Weißer Schleim deutet auf eine chronische Bronchitis hin, Husten mit grünem Auswurf oder gelber Schleim auf eine bakterielle Infektion. Blutiger Auswurf kann dagegen auf eine Lungenentzündung hinweisen.

Geht der Husten nicht mit Auswurf (Schleim) einher, spricht man von trockenem Husten. Trockener Reizhusten tritt häufig bei Asthma auf oder ist Symptom eines äußeren Reizes. Auch nach einer Erkältung leiden viele Betroffene noch mehrere Wochen unter trockenem Husten. Das liegt daran, dass nach der Erkrankung die Schleimhäute überempfindlich sind und schon geringe Auslöser für einen Hustenreiz sorgen.

Bei einer Hustendauer von bis zu drei Wochen spricht man von akutem Husten. Hartnäckiger Husten, der länger als acht Wochen andauert, wird als chronisch bezeichnet.

Zurück zum Anfang

Ziele der Behandlung

Wie wird Husten klassisch behandelt?

Hustensaft
Mittel gegen Husten gibt es als Hustensirup, Hustentropfen oder den altbekannten Hustensaft. Sie lindern entweder den Husten (Hustenstiller) oder lösen den Schleim (Schleimlöser). Bild: EugeneTomeev/iStock/Getty Images Plus

Die Behandlung von Husten richtet sich nach der Grunderkrankung. Ein akuter Husten infolge leichterer Erkältungskrankheiten heilt auch ohne Medikamente nach zwei bis drei Wochen aus. Zur Linderung können Hausmittel eingesetzt werden: Ein Dampfbad mit Salz, Kamillenblüten oder Thymian kann Husten lindern und den Schleim lösen.

Hustenmittel gibt es vor allem als Hustensaft, Hustensirup, Hustentropfen oder Hustentabletten. Man unterscheidet zwischen Hustenstiller und Hustenlöser:

  • Hustenstiller kommen bei trockenem Husten zum Einsatz – vor allem am Abend, da trockener Husten oftmals am Einschlafen hindert. Hustenstiller lindern nicht nur den Husten, sondern befeuchten auch die Schleimhäute. Das bewirkt, dass sich die gereizten Atemwege beruhigen. Verschreibungspflichtige Präparate enthalten oft Codein (zum Beispiel Bronchicum mono®, Codicaps mono®, Codicompren®, Codipertussin®). Freiverkäufliche Hustenstiller enthalten oft pflanzliche Inhaltsstoffe (Isländisch Moos, Eibischwurzel, Thymian).
  • Hustenlöser wirken schleimlösend und werden bei produktivem Husten verordnet. Beispielwirkstoffe sind Acetylcystein (oder N-Acetylcystein: etwa ACC®, NAC®, Acemuc®, Myxofat®), Ambroxol (zum Beispiel Mucosolvan®, Ambroxol-Ratiopharm®, Mucoangin®, Larylin-Hustenlöser®) und Bromhexin (Bisolvon®). Sie sollten nur dann eingenommen werden, wenn eine starke Verschleimung der Bronchien vorliegt. Da das Sekret oft zäh und festsitzend ist, helfen solche Schleimlöser dabei, den Schleim zu verflüssigen, damit er abgehustet werden kann.

Info

Hustenlöser und Hustenstiller dürfen nicht parallel eingenommen werden: Während Hustenlöser den Schleim verflüssigen, unterdrücken hustenstillende Medikamente den Hustenreiz. Beides zusammen ist gefährlich, da der verflüssigte Schleim abgehustet werden muss. Es würde dann die Gefahr eines Sekretstaus in den Bronchien bestehen. 

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Mithilfe der Mikronährstoffmedizin kann die Behandlung von Husten unterstützt werden. Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe helfen, das Immunsystem zu stärken, damit der Husten im Falle einer Infektion schneller abklingen kann. Andere Mikronährstoffe wiederum können festsitzenden Schleim lösen oder wirken entzündungshemmend, was sich günstig auf die gereizten Atemwege auswirken kann.

Folgende Mikronährstoffe werden bei Husten grundsätzlich empfohlen:

Zurück zum Anfang

Behandlung mit Mikronährstoffen

Vitamin C stärkt das Immunsystem und wirkt antioxidativ

Wirkweise von Vitamin C

Vitamin C benötigt der Körper für die Vermehrung und die Funktion von Abwehrzellen. Es unterstützt so die Barrierefunktion der Schleimhäute in den Atemwegen und schirmt den Körper vor Krankheitserregern ab. Ein Mangel an Vitamin C führt zu einer Beeinträchtigung der Immunabwehr  und einer höheren Anfälligkeit für Infektionen. Auch ist Vitamin C ein wichtiges Antioxidans, das gegen oxidativen Stress wirkt. Oxidativer Stress entsteht bei Infektionen und Entzündungen und kann die Zellen schädigen.

Die Vitamin-C-Gehalte im Blut und in den Abwehrzellen (Leukozyten) nehmen bei Infektionen schnell ab. Patienten mit akuten Infektionen der Atemwege haben im Vergleich zu gesunden Personen geringere Vitamin-C-Spiegel im Blut. Ähnliches gilt für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Eine Auswertung mehrerer Studien zeigt, dass niedrige Blutspiegel an Vitamin C zudem mit mehr Keuchen, einer gesteigerten Schleimproduktion und mehr Atemnot bei einer COPD einhergingen.

Erste positive Studienergebnisse zum Einsatz von Vitamin C bei Atemwegserkrankungen mit Husten liegen bereits vor: Eine Dosierung von über 1.000 Milligramm Vitamin C kann grundsätzlich die Dauer von Erkältungen reduzieren. Dieser Effekt scheint bei Kindern stärker zu sein als bei Erwachsenen. Von geringeren Dosierungen ab 200 Milligramm profitieren vor allem Personen, die regelmäßig hohen körperlichen Anforderungen oder großer Kälte ausgesetzt sind, wie Marathonläufer oder Skifahrer.

Vitamin C kann insbesondere dabei helfen, Infektionen zu lindern, die zu Husten führen. Daher ist die Einnahme einen Versuch wert, um das Immunsystem bei der Bekämpfung der Viren oder Bakterien zu unterstützen. Ob Vitamin C grundsätzlich bei Husten hilft, muss jedoch noch untersucht werden.

geschnittene Orangen Scheiben
Hoch dosiertes Vitamin C kann nicht nur die Dauer von Erkältungen reduzieren. Es hilft auch bei chronischen Atemwegserkrankungen, das Immunsystem zu stärken. Bild: leonori/iStock/Getty Images Plus

Vitamin C: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Dosierung von Vitamin C richtet sich nach der Ursache des Hustens: Im Akutfall empfehlen Mikronährstoff-Experten meist höhere Dosierungen für die Dauer der Infektion, bei chronischem Husten dagegen dauerhaft weniger Vitamin C. Bei einer akuten Bronchitis oder Erkältung liegt die tägliche Dosierung zwischen 1.000 und 7.000 Milligramm. Bei chronischer Bronchitis und COPD werden 100 bis 200 Milligramm Vitamin C empfohlen.

Bei mehr als 200 Milligramm Vitamin C, sollte die Gesamtmenge in kleineren Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Nur dann kann der Körper Vitamin C optimal im Darm aufnehmen. Vitamin C sollte für eine bessere Magenverträglichkeit zum Essen eingenommen werden.

Vitamin C: zu beachten bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und in der Schwangerschaft

Bei Nierensteinen dürfen maximal 1.000 Milligramm Vitamin C täglich eingenommen werden. Vitamin C wird im Körper teilweise zu Oxalsäure abgebaut. Daraus können weitere Nierensteine entstehen. Bei Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollte Vitamin C nicht in hohen Dosen über 500 Milligramm pro Tag eingenommen werden. Kranke Nieren können Vitamin C nicht gut ausscheiden. Es könnte zu Nierensteinen und Oxalat-Ablagerungen im Gewebe kommen.

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, sollten Menschen mit krankhafter Eisenüberladung (Hämochromatose) höhere Vitamin-C-Mengen nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

Hoch dosiertes Vitamin C (1.000 Milligramm) könnte die Wirkung des Blutkrebs-Medikaments Bortezomib sowie die Wirkung des Blutverdünners Warfarin (Coumadin®) herabsetzen. Besprechen Sie die Einnahme daher mit dem Arzt.

In der Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Dosierungen bis 1.800 Milligramm Vitamin C am Tag sind wahrscheinlich sicher. Sprechen Sie dennoch die Einnahme hoch dosierter Präparate mit Ihrem Arzt ab.

Zink und Selen wirken entzündungshemmend und unterstützen die Immunantwort

Wirkweise von Zink und Selen

Illustration der Zellen des Immunsystems
Selen und Zink sind besonders wichtig, wenn eine Infektion die Ursache ist. Sie stärken das Immunsystem, indem sie unterschiedliche Zellen aktivieren. Zudem sind sie für die Vermehrung der Immunzellen wichtig. Bild: toonishwarhead/iStock/Getty Images Plus

Zink und Selen wirken antioxidativ und lindern Entzündungen. Außerdem stärken sie die Immunantwort, wenn eine Infektion der Auslöser des Hustens ist: Selen regt die Antikörperbildung an und aktiviert die Abwehrzellen. Zink steigert die Vermehrung von bestimmten Abwehrzellen, den T-Zellen. Ein Mangel an Zink und Selen beeinträchtigt das Immunsystem – zum Beispiel die Aktivität natürlicher Killerzellen.

Erkältung: Eine Auswertung mehrerer Studien zeigt, dass Zink Erkältungen verkürzen kann. Nahmen Personen innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten der ersten Erkältungsbeschwerden 80 bis 90 Milligramm Zink ein, verringerte sich die durchschnittliche Erkältungsdauer. Auch kamen Forscher durch eine Übersichtsarbeit zu dem Ergebnis, dass Zink in den meisten Studien die Schwere und Dauer von Erkältungssymptomen bei Erwachsenen abschwächt.

Allerdings konnte dies nicht in allen Studien gezeigt werden. Voraussetzung war eine Dosis von 13 bis 23 Milligramm Zink alle zwei Stunden. Auch die Zusammensetzung der Zinkpräparate hat Einfluss auf die Wirksamkeit: Bestimmte Zusatzstoffe wie Mannitol, Sorbitol oder Zitronensäure schränken die Bioverfügbarkeit von Zink ein. Optimal sind dagegen Präparate mit Zinkgluconat- oder Zinkacetat.

COPD: In einer hochwertigen Studie wurde gezeigt, dass sich die intravenöse Gabe von Zink und Selen in Kombination mit dem antioxidativen Mineralstoff Mangan positiv auf COPD auswirken kann: Schwer kranke Patienten waren durch die Gabe der Antioxidantien weniger auf eine mechanische Beatmung angewiesen als Patienten, die ein Scheinmedikament erhielten. Auch eine vorläufige Studie gibt Hinweise, dass Zink den oxidativen Stress bei COPD-Patienten verringert. Möglicherweise ist eine Kombination von Zink und Selen mit anderen Antioxidantien wie Vitamin C gegen eine plötzliche heftige Verschlechterung der COPD wirksam.

Grundsätzlich muss die Wirksamkeit bei Husten, die optimale Dosierung und Zusammensetzung der Präparate noch weiter untersucht werden. Die ersten positiven Ergebnisse sprechen jedoch für einen Einnahmeversuch. Durch die antioxidativen und immunstärkenden Eigenschaften sind Zink und Selen sowohl bei akutem als auch bei chronischem Husten vielversprechend.

Zink und Selen: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Unterstützung des Immunsystems bei akutem Husten sind alle zwei Stunden 10 bis 25 Milligramm Zink sinnvoll. Für den Zeitraum der Infektion kann die Maximaldosis bis zu 90 Milligramm pro Tag betragen. Zinkdosen über 100 Milligramm täglich zeigen keinen zusätzlichen Nutzen. Zur dauerhaften Einnahme bei chronischem Husten sind dagegen 10 bis 15 Milligramm Zink täglich sinnvoll. Damit Zink direkt vor Ort an der Schleimhaut wirken kann, sind Lutschtabletten empfehlenswert. Bei Selen empfehlen Mikronährstoff-Experten meist eine Dosierung zwischen 100 und 200 Mikrogramm pro Tag.

Für eine bessere Magenverträglichkeit sollten Kapseln oder Tabletten mit Zink und Selen zum Essen eingenommen werden.

Tipp

Vitamin C kann die Aufnahme von Selen als Natriumselenit hemmen. Achten Sie bei Kombinationspräparaten deshalb darauf, dass die Form Natriumselenat enthalten ist. Sie bleibt durch Vitamin C unbeeinflusst.

Antioxidantien: Laboruntersuchungen

Bei chronischem Husten kann es sinnvoll sein, den antioxidativen Status im Blut zu messen. So kann herausgefunden werden, ob dauerhaft oxidativer Stress herrscht und die Zellen geschädigt werden. Die Labore bieten verschiedene Tests an, darum gelten die dort jeweils angegebenen Werte.

Auch kann der Arzt die Antioxidantien im Blut messen lassen, zum Beispiel Selen. Normale Werte im Vollblut sollten zwischen 120 und 150 Mikrogramm pro Liter liegen. Ab einer regelmäßigen Einnahme über 100 Mikrogramm wird die Kontrolle der Blutwerte empfohlen, da Selen auf Dauer (über 300 Mikrogramm) auch überdosiert werden kann und das Risiko für Diabetes beeinflussen könnte.

Zink und Selen: zu beachten bei Nierenerkrankungen, Medikamenteneinnahme und in der Schwangerschaft

Personen mit Nierenerkrankungen sollten ohne Kontrolle des Selenspiegels keine Selenpräparate einnehmen. Eine eingeschränkte Nierenfunktion kann die Selenausscheidung vermindern; es besteht die Gefahr einer Überdosierung. Auf die Einnahme von Zink sollte bei Nierenerkrankungen verzichtet werden. Auch die Ausscheidung von Zink ist eingeschränkt.

Zink vermindert die Wirkung bestimmter Medikamente, zum Beispiel von Antibiotika aus der Gruppe der Gyrasehemmer (Bactracid®) und Tetracycline (Imex®, Tefilin®) sowie von Osteoporose-Medikamenten (Bisphosphonate, zum Beispiel Fosamax®, Bonefos®, Didronel®). Zwischen der Einnahme von Antibiotika oder Osteoporose-Medikamenten und Zinkpräparaten sollte ein Abstand von zwei Stunden liegen.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Zink ab einer Menge von 15 Milligramm nur in Rücksprache mit dem Frauenarzt eingenommen werden. Es liegen bisher keine Studien über medizinisch wirksame Dosierungen vor.

Hefe-Beta-Glucan: Stärkung für das Immunsystem bei akutem Husten

Wirkweise von Hefe-Beta-Glucan

Beta-Glucan gehört zu den unverdaulichen Kohlenhydraten und kommt unter anderem in den Zellwänden von Hefen und Pilzen vor. Der Körper reagiert vor allem auf spezielles Hefe-Beta-Glucan wie auf eine Infektion und macht das Immunsystem scharf – allerdings in geringerem Maße, sodass er von einer Art „Trainingseffekt“ profitiert. Hefe-Beta-Glucan aktiviert verschiedene Bestandteile des Immunsystems und stärkt die Abwehr. Dies verdeutlichen zahlreiche Studien.

Unter anderem wurde gezeigt, dass die Einnahme von Beta-Glucan die Schleimhautbarriere bei Kindern mit chronischen Atemwegsproblemen verbessern kann. Auch kamen Forscher durch die Auswertungen mehrerer, teils hochwertiger Studien zu dem Ergebnis, dass Beta-Glucan aus Hefe die Häufigkeit von Erkältungen um bis zu einem Viertel verringern kann. Zwar zeigten einige Studien keine Wirkung auf die Erkältungshäufigkeit, jedoch konnte die Lebensqualität während einer aufgetretenen Erkältung verbessert und das Atmen erleichtert werden. Auch die Fieberwerte nahmen ab. In einer anderen hochwertigen Studie konnte ebenfalls eine Verringerung der Beschwerden bei einer bestehenden Erkältung beobachtet werden: Durch Hefe-Beta-Glucan waren die Symptome generell weniger ausgeprägt und ließen schneller nach.

Aufgrund seiner immunstärkenden Wirkungen kann Hefe-Beta-Glucan Erkältungsbeschwerden lindern. Deshalb kann Beta-Glucan aus Hefe auch zur Linderung von Husten infolge einer Infektion versuchsweise ergänzt werden.

Hefe-Beta-Glucan: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen zur Stärkung des Immunsystems und Linderung von Husten 250 bis 900 Milligramm Beta-Glucan aus Hefe am Tag. Beta-Glucan wird für die Zeit der Infektion am besten in Form von Kapseln oder Tabletten mit etwas Flüssigkeit zum Essen eingenommen.

Hefe-Beta-Glucan als Kapsel und in Pulverform
Zur Stärkung des Immunsystems bei Husten empfehlen Mikronährstoff-Mediziner Präparate mit Beta-Glucan. Beta-Glucan muss dabei aus Hefe stammen, denn nur diese spezielle Form fördert die Immunabwehr. Bild: eskymaks/iStock/Getty Images Plus

Hefe-Beta-Glucan: zu beachten in Schwangerschaft und Stillzeit

Für die Sicherheit der Einnahme von Beta-Glucan in Schwangerschaft und Stillzeit sind bisher keine Studien bekannt. Die Einnahme sollte vorab mit dem Arzt besprochen werden.

N-Acetylcystein wirkt bei Husten mit Auswurf schleimlösend

Wirkweise von N-Acetylcystein

N-Acetylcystein ist ein Abkömmling der Aminosäure Cystein und wird auch als hustenlösender Medikamentenwirkstoff eingesetzt. N-Acetylcystein hilft vor allem bei festsitzendem Husten. Es zählt zu den Schleimlösern und verflüssigt den Schleim in den Atemwegen. N-Acetylcystein regt außerdem den Hustenreiz an und fördert das Abhusten des Sekrets. Vor allem bei akutem Husten kommt N-Acetylcystein zum Einsatz, um den Schleim zu lösen. Zudem mindert N-Acetylcystein oxidativen Stress. Freie Radikale, die bei Erkrankungen der Atemwege vermehrt entstehen, werden abgefangen. Zellversuche deuten an, dass N-Acetylcystein auch antibakterielle Eigenschaften aufweist.

N-Acetylcystein kann auch die Behandlung von chronischem Husten unterstützen: Eine Auswertung verschiedener Studien hat ergeben, dass N-Acetylcystein die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen Verschlechterung einer COPD (Exazerbation) verringert. Die Wirkung zeigte sich bei 300 bis 1.200 Milligramm N-Acetylcystein täglich. Dabei spielt die Dauer der Einnahme eine Rolle: Der positive Effekt zeigte sich meist erst nach sechs Monaten.

In einer weiteren Übersichtsarbeit betrachteten Forscher neben COPD-Patienten auch Menschen mit chronischer Bronchitis . Bei Patienten mit chronischer Bronchitis half N-Acetylcystein in einer Dosis von 600 bis 1.200 Milligramm täglich. Eine akute Verschlechterung konnte vermieden werden und die Einnahme wurde gut vertragen. Bei chronischer Bronchitis wird N-Acetylcystein auch in den offiziellen Behandlungsleitlinien empfohlen.

N-Acetylcystein: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um den Schleim bei akutem Husten zu lösen, werden pro Tag 400 bis 600 Milligramm N-Acetylcystein empfohlen. Bei chronischem Husten empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich 300 bis 1.200 Milligramm N-Acetylcystein.

N-Acetylcystein sollte am besten in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit verbessert die Verträglichkeit für den Magen. Damit sich der Schleim tagsüber löst und nicht während der Nacht, wird die Einnahme morgens, mittags oder spätestens nachmittags empfohlen.

N-Acetylcystein: zu beachten bei Schwangerschaft und Einnahme von Hustenstillern

Da keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung von N-Acetylcystein bei Schwangeren und Stillenden vorliegen, sollte die Einnahme vom Arzt kritisch abgewogen werden. Tierstudien liefern bisher keine Hinweise auf schädliche Wirkungen.

N-Acetylcystein sollte nicht mit hustenstillenden Medikamenten kombiniert werden. Es könnte aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen. Zu den Hustenstillern zählt zum Beispiel der Wirkstoff Codein (zum Beispiel Bronchicum mono®, Codicaps mono®, Codicompren®, Codipertussin®).

N-Acetylcystein kann die Wirkung mancher Antibiotika wie Tetracycline (Imex® und Tetracyclin Wolff®) und Penicilline (wie PenHEXAL®) abschwächen. Daher sollten Patienten, die diese Antibiotika und gleichzeitig N-Acetylcystein einnehmen, einen zeitlichen Abstand von mindestens zwei Stunden einhalten.

Schwangere Frau liegt erkältet auf der Couch
Schwangere sollten sich bei Husten am besten vom Arzt oder Apotheker beraten lassen. Nicht alle Hustenmittel sind in der Schwangerschaft geeignet. Bild: vadimguzhva/iStock/Getty Images Plus

Bromelain wirkt abschwellend und entzündungshemmend

Wirkweise von Bromelain

Bromelain ist ein entzündungshemmendes Enzymgemisch aus der Ananaspflanze. Daneben aktiviert es das Immunsystem und wirkt vermutlich schleimlösend, indem Bromelain zähen Schleim zersetzt . Zudem wirkt Bromelain abschwellend auf die Nasenschleimhaut und könnte deshalb auch bei anderen Atemwegserkrankungen mit Husten wirksam sein. Im Tierversuch verbesserte Bromelain die Empfindlichkeit der Atemwege gegenüber Reizstoffen bei Mäusen mit akutem Asthma. Auch die Marker für mögliche Lungenentzündungen wurden verringert.

Eine Reihe erster Studien verdeutlicht die Wirkung von Bromelain bei Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis): Bei den Patienten bewirkte Bromelain (ohne Antibiotika) bei 85 Prozent der Teilnehmer eine vollständige Besserung der Entzündung sowie der Atembeschwerden. In der Vergleichsgruppe verbesserte ein Scheinmedikament nur bei 40 Prozent die Entzündung der Schleimhäute und bei 53 Prozent die Atembeschwerden. Eine Vorstudie gibt auch Hinweise, dass Bromelain bei Kindern mit Nasennebenhöhlenentzündung die Dauer der Symptome verkürzt und die Heilung beschleunigt.

Bei entzündlichen Vorgängen der oberen Atemwege wirkt Bromelain gut. Deshalb ist auch eine Wirkung auf die unteren Atemwege denkbar. Studien zu akutem und chronischem Husten mit Auswurf liegen mit Bromelain jedoch noch nicht vor. Aufgrund der ersten positiven Ergebnisse und der guten Verträglichkeit, ist die Einnahme jedoch einen Versuch wert.

Bromelain: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen zur Schleimlösung bei Husten täglich 500 bis 2.000 Milligramm Bromelain. Bromelain wird auch in F.I.P.-Einheiten angegeben. F.I.P. (Einheiten der Fédération Internationale Pharmaceutique) beschreibt die Enzymaktivität von Bromelain. 60 bis 100 Milligramm Bromelain entsprechen ungefähr 500 F.I.P.-Einheiten. Bei einer Menge von 2.000 Milligramm Bromelain sind dies bis zu 10.000 F.I.P.-Einheiten.

Bromelain sollte auf nüchternen Magen zwischen den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden – zum Beispiel eine halbe Stunde vor dem Essen oder zwei Stunden danach. Die tägliche Menge sollte auf mehrere kleine Dosen verteilt werden. Nehmen Sie Bromelain ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht länger als vier bis fünf Tage ein.

Tipp

Achten Sie bei Bromelain-Präparaten darauf, dass Kapseln speziell ummantelt sind, sodass sie nicht durch die Magensäure zerstört werden. Die Magensäure würde das empfindliche Bromelain zerstören. Speziell ummantelte Kapseln öffnen sich dagegen erst im Dünndarm, wo keine Säure mehr vorkommt.

 

Bromelain: zu beachten bei Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Darstellung von Bromelain Kapseln und einer Ananas
Vor allem bei festsitzendem Husten helfen Schleimlöser. Auch Bromelain aus Ananas wirkt schleimlösend, weshalb es auch bei Husten helfen könnte. Bild: ThamKC/iStock/Getty Images Plus, WanjaJacob/iStock/Getty Images Plus

Die Einnahme von Bromelain während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte nicht ohne ärztliche Absprache erfolgen. Es gibt noch keine ausreichenden Studien. Probleme in der Frühschwangerschaft können nicht ausgeschlossen werden.

Eine Einnahme von Bromelain mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen, sollte vermieden werden. Eine erhöhte Blutungsgefahr ist möglich. Betroffen sind Cumarin-Derivate (zum Beispiel Marcumar® undCoumadin®), Heparin (Thrombareduct®) und Acetylsalicylsäure (wie Aspirin®).

Bromelain kann die Aufnahme von Antibiotika im Darm erhöhen. Das kann zu verstärkten Nebenwirkungen führen. Vor der Einnahme von Bromelain sollte der behandelnde Arzt informiert werden. Das gilt zum Beispiel für die Wirkstoffe Erythromycin (wie AknedermEry®, Infectomycin®), Clarithromycin (wie Klacid®, Clarilind®) und für Tetracycline (wie Tefilin®, DoxyHexal®), Gyrasehemmer (wie Bactracid®) und Chinoline (wie Tarivid®).

Da Bromelain die Blutungsneigung erhöhen kann, sollte es vor Operationen abgesetzt werden. Vorsicht gilt auch für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen. Da Bromelain aus Ananas gewonnen wird, sollten Allergiker mit einer Ananasallergie darauf verzichten. Es können noch Spuren der Frucht enthalten sein.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Husten

 

Vitamine

Vitamin C

akut: 1.000 bis 7.000 Milligramm (mg)

chronisch: 100 bis 200 Milligramm

  
 

Mineralstoffe

Zink

akut: bis zu 90 Milligramm

chronisch: 10 bis 15 Milligramm

Selen

100 bis 200 Mikrogramm (µg)

  
 

Sonstige

Hefe-Beta-Glucan

250 bis 900 Milligramm

N-Acetylcystein

akut: 400 bis 600 Milligramm

chronisch: 600 bis 1.200 Milligramm

Bromelain

500 bis 2.000 Milligramm (oder bis 10.000 F.I.P.-Einheiten)

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Husten

 

 

Normalwerte

Selen

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

 

Zurück zum Anfang

Zusammenfassung

Husten ist ein Symptom vieler Krankheiten. Typisch ist Husten bei Erkältungen, aber auch bei Bronchitis, Lungenentzündung, COPD und anderen Erkrankungen der Lunge und Atemwege. Leichter Husten klingt in der Regel von selbst ab. Bei schweren Verläufen kommen Hustenstiller und Hustenlöser zum Einsatz. Es gibt zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken oder den Schleim lösen und so bei Husten helfen können.

Vitamin C, Zink und Selen sind Antioxidantien und wirken gegen oxidativen Stress, der bei Entzündungen der Atemwege entsteht. Alle drei stärken außerdem auf verschiedene Weise das Immunsystem. Auch Hefe-Beta-Glucan stärkt das Immunsystem, insbesondere die Schleimhäute in den Atemwegen. Es hilft bei Erkältungen und vermutlich auch bei Husten aufgrund von Infektionen.

N-Acetylcystein zersetzt zähen Schleim und erleichtert so das Abhusten. N-Acetylcystein hat sich vor allem bei chronischer Bronchitis bewährt, scheint aber auch bei COPD sinnvoll zu sein. Bromelain ist ein Enzymgemisch aus Ananas. Es hat entzündungshemmende und abschwellende Wirkungen und lindert Entzündungen der oberen Atemwege wie der Nasennebenhöhlen. Eine positive Wirkung bei Krankheiten der unteren Atemwege ist auch möglich, muss jedoch noch nachgewiesen werden.

Zurück zum Anfang

Verzeichnis der Studien und Quellen

Acramiene, D. et al. (2007): Effects of beta-glucans on the immune system. Medicina (Kaunas). 2007;43(8):597-606. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17895634, abgerufen am: 03.06.2019.

Alternative Medicine Review (2010): Bromelain. Monograph. 15(4): 361-368 http://www.altmedrev.com/archive/publications/15/4/361.pdf, abgerufen am: 05.06.2019.

Auinger, A. et al. (2013): Yeast (1,3)-(1,6)-beta-glucan helps to maintain the body’s defence against pathogens: a double-blind, randomized, placebo-controlled, multicentric study in healthy subjects. Eur J Nutr. 52: 1913-1918. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23340963, abgerufen am: 03.06.2019.

Bakaev, V.V. et al. (2004): Ascorbic acid in blood serum of patients with pulmonary tuberculosis and pneumonia. Int J Tuberc Lung Dis. 2004 Feb;8(2):263-6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15139458, abgerufen am: 02.06.2019.

Biesalski, H.K. (2016): Vitamine und Minerale. Georg Thieme Verlag 2016.

Biesalski, H.K. et al. (2010): Ernährungsmedizin. 4. Aufl. Georg Thieme Verlag Stuttgart.

Blasi, F. et al. (2016): The effect of N-acetylcysteine on biofilms: Implications for the treatment of respiratory tract infections. Respir Med. 2016 Aug;117:190-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27492531, abgerufen am: 04.06.2019.

Bobovčák, M. et al. (2010): Effect of Pleuran (beta-glucan from Pleurotus ostreatus) supplementation on cellular immune response after intensive exercise in elite athletes. Appl. Physiol. Nutr. Metab. 2010, 35, 755–762. https://www.nrcresearchpress.com/doi/abs/10.1139/H10-070#.XPPtl49CSMo, abgerufen am: 03.06.2019.

Bolser, D.C. (2006): Cough Suppressant and Pharmacologic Protussive Therapy. ACCP Evidence-Based Clinical Practice Guidelines. Chest. 2006 Jan; 129(1 Suppl): 238S–249S. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3127247/, abgerufen am: 03.06.2019.

Braun J.M. et al. (2005): Therapeutic use, efficiency and safety of the proteolytic pineapple enzyme Bromelain-POS in children with acute sinusitis in Germany. In Vivo 2005;19:417-421. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15796206, abgerufen am: 05.06.2019.

Carr, A.C. et al. (2017): Vitamin C and Immune Function. Nutrients. 2017 Nov; 9(11): 1211. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5707683/#B245-nutrients-09-01211, abgerufen am: 02.06.2019.

Cazzola, M. et al. (2015): Influence of N-acetylcysteine on chronic bronchitis or COPD exacerbations: a meta-analysis. Eur Respir Rev. 2015 Sep;24(137):451-61. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26324807, abgerufen am: 04.06.2019.

Cazzola, M. et al. (2017): Impact of Mucolytic Agents on COPD Exacerbations: A Pair-wise and Network Meta-analysis. COPD. 2017 Oct;14(5):552-563. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28753070, abgerufen am: 04.06.2019.

Cristóvão, C. et al. (2013): Evaluation of the oxidant and antioxidant balance in the pathogenesis of chronic obstructive pulmonary disease. Rev Port Pneumol. 2013 Mar-Apr;19(2):70-5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23199890, abgerufen am: 02.06.2019.

Douglas, R.M. et al. (2007): Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2007 Jul 18;(3):CD000980. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17636648, abgerufen am: 02.06.2019.

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin: Husten. DEGAM-Leitlinie Nr. 11, Stand Februar 2014.

El-Attar M, Said M et al. (2009): Serum trace element levels in COPD patient: the relation between trace element supplementation and period of mechanical ventilation in a randomized controlled trial. Respirology. 2009 Nov;14(8):1180-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19761535, abgerufen am: 18.07.2019.

Fowdar, K. et al. (2017): The effect of N-acetylcysteine on exacerbations of chronic obstructive pulmonary disease: A meta-analysis and systematic review. Heart Lung. 2017 Mar - Apr;46(2):120-128. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28109565, abgerufen am: 04.06.2019.

Gerards, H. H. et al. (1991): Therapy of bronchitis. Successful single-dosage treatment with N-acetylcysteine, results of an administration surveillance study in 3,076 patients. Fortschr Med. 1991 Nov 30;109(34):707-10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1765342, abgerufen am: 04.06.2019.

Graubaum, H.J. et al. (2012): A Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Nutritional Study Using an Insoluble Yeast Beta-Glucan to Improve the Immune Defense System. Food and Nutrition Sciences. 3(6): 738-746. https://www.scirp.org/journal/PaperInformation.aspx?PaperID=19913, abgerufen am: 03.06.2019.

Gröber, U. (2011): Mikronährstoffe. Metbolic Tuning – Prävention – Therapie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Gröber, U. (2015): Interaktionen – Arzneimittel und Mikronährstoffe. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2015.

Gröber, U. (2018): Arzneimittel und Mikronährstoffe – Medikationsorientierte Supplementierung. 4. Aufl. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Helms, S. et al. (2006): Natural Treatment of Chronic Rhinosinusitis. Alternative Medicine Review 2006;11(3): 196-207. http://www.altmedrev.com/archive/publications/11/3/196.pdf, abgerufen am: 05.06.2019.

Hemilä, H. (2017): Zinc lozenges and the common cold: a meta-analysis comparing zinc acetate and zinc gluconate, and the role of zinc dosage. JRSM Open. 8(5):2054270417694291. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28515951, abgerufen am: 03.06.2019.

Hemilä, H. et al. (2017): Zinc Acetate Lozenges May Improve the Recovery Rate of Common Cold Patients: An Individual Patient Data Meta-Analysis. Open Forum Infect Dis. 2017 Apr 3;4(2):ofx059. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28480298, abgerufen am: 03.06.2019.

Jesenak, M. et al. (2017): Respiratory Tract Infections and the Role of Biologically Active Polysaccharides in Their Management and Prevention. Nutrients. 2017 Jul; 9(7): 779. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5537893/#B26-nutrients-09-00779, abgerufen am: 03.06.2019.

Johnson, K. et al. (2016): High-dose oral N-acetylcysteine fails to improve respiratory health status in patients with chronic obstructive pulmonary disease and chronic bronchitis: a randomized, placebo-controlled trial. Int J Chron Obstruct Pulmon Dis. 2016; 11: 799–807. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4846045/, abgerufen am: 04.06.2019.

Kirkil G et al. (2008): Antioxidant effect of zinc picolinate in patients with chronic obstructive pulmonary disease. Respir Med. 2008 Jun;102(6):840-4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18295467, abgerufen am: 18.07.2019.

Langkamp-Henken, B. et al. (2004): Nutritional formula enhanced immune function and reduced days of symptoms of upper respiratory tract infection in seniors. J Am Geriatr Soc. 2004 Jan;52(1):3-12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14687308, abgerufen am: 03.06.2019.

Lee, J.G. et al. (2016): Effect of Immune-Enhancing Enteral Nutrition Enriched with or without Beta-Glucan on Immunomodulation in Critically Ill Patients. Nutrients. 2016 Jun; 8(6): 336. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4924177/, abgerufen am: 03.06.2019.

Malik, A. et al. (2014): Zinc supplementation for prevention of acute respiratory infections in infants: a randomized controlled trial. Indian Pediatr. 2014 Oct;51(10):780-4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25362008, abgerufen am: 03.06.2019.

N-Acetylcysteine. Monograph. Alternative Medicine Review 2000;5(5): 467-471. http://www.altmedrev.com/archive/publications/5/5/467.pdf, abgerufen am: 04.06.2019.

Nahas, R. et al. (2011): Complementary and alternative medicine for prevention and treatment of the common cold. Can Fam Physician. 2011 Jan; 57(1): 31–36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3024156/, abgerufen am: 02.06.2019.

Pharmazeutische Zeitung (2010): Husten im Keim ersticken. Ausgabe 38/2010. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-382010/beratungswissen-husten/husten-im-keim-ersticken/, abgerufen am: 02.06.2019.

Pharmazeutische Zeitung (2010): Grenzen der Selbstmedikation: Zur Abgabe gehört die Nachfrage. Ausgabe 38/2010. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-382010/beratungswissen-husten/zur-abgabe-gehoert-die-nachfrage/, abgerufen am: 02.06.2019.

Sanguinetti, C.M. et al. (2016): N-acetylcysteine in COPD: why, how, and when? Multidiscip Respir Med. 2016 Feb 3;11:8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26855777, abgerufen am: 04.06.2019.

Tsiligianni, I.G. et al. (2010): A systematic review of the role of vitamin insufficiencies and supplementation in COPD. Respir Res. 2010; 11(1): 171. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3016352/, abgerufen am: 02.06.2019.

Vetvicka, V. et al. (2013): Placebo-driven clinical trials of yeast-derived β-(1-3) glucan in children with chronic respiratory problems. Ann Transl Med. 2013 Oct; 1(3): 26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4200675/, abgerufen am: 03.06.2019.

Vetvicka, V. et al. (2019): Beta Glucan: Supplement or Drug? From Laboratory to Clinical Trials. Molecules 2019, 24(7), 1251. https://www.mdpi.com/1420-3049/24/7/1251/htm#B97-molecules-24-01251, abgerufen am: 03.06.2019.

Wintergerst ES et al. (2006): Immune-enhancing role of vitamin C and zinc and effect on clinical conditions. Ann Nutr Metab. 2006;50(2):85-94. Epub 2005 Dec 21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16373990, abgerufen am: 18.07.2019.

Wintergerst, E.S. et al. (2006): Immune-enhancing role of vitamin C and zinc and effect on clinical conditions. Ann Nutr Metab. 2006;50(2):85-94. Epub 2005 Dec 21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16373990, abgerufen am: 02.06.2019.

Wolf, E. (2011): Husten ohne Erkältung. Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 41/2011. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-412011/husten-ohne-erkaeltung/, abgerufen am: 02.06.2019.