Vitaminmangel durch Isoniazid bekämpfen

Mit Mikronährstoffen Nerven, Haut und Knochen stärken

Der Wirkstoff Isoniazid kommt bei Tuberkulose zum Einsatz. Er tötet die Mykobakterien ab, die die Krankheit auslösen. Dabei stört er allerdings auch eine Reihe von Stoffwechselprozessen im Körper und löst Beschwerden wie Nervenstörungen, Hautausschlag oder Schwindel aus. Erfahren Sie, wie Sie die Nebenwirkungen bei Isoniazid-Einnahme eindämmen.

Eine Illustration von Tuberkulosebakterien
Der Wirkstoff Isoniazid kommt bei Tuberkulose zum Einsatz. Er tötet die Mykobakterien ab, die die Krankheit auslösen. Bild: Dr_Microbe/iStock/Getty Images Plus

Isoniazid: Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen

Wie wirkt Isoniazid?

Isoniazid ist ein antibiotischer Wirkstoff, der zur Behandlung von Tuberkulose eingesetzt wird. Tuberkulose-Medikamente mit Isoniazid töten die Mykobakterien ab, die Tuberkulose auslösen, indem sie deren Stoffwechsel stören.

Expertenwissen

Die Bakterienzelle nimmt Isoniazid auf, wandelt es in Isonicotinsäure um und baut sie anstelle von Nicotinsäure in das Coenzym NAD ein. NAD ist an vielen Stoffwechselprozessen in der Bakterienzelle beteiligt, die durch Isoniazid nun nicht mehr richtig funktionieren. So kann das Bakterium zum Beispiel seine Zellwand nicht mehr richtig herstellen. Auch die Bildung von Fetten wird durch Isoniazid behindert, was die Zellumhüllung und damit das Bakterium zusätzlich schwächt.

Beispielmedikamente mit Isoniazid sind Isozid®, Tebesium® und Rimifon®. Isoniazid gibt es zum Beispiel als Tabletten, Kapseln, Infusion oder Saft zu kaufen. Isoniazid-Saft kommt insbesondere bei Kindern zum Einsatz.

Einsatzgebiete von Isoniazid

Isoniazid kommt bei Tuberkulose in folgenden Fällen zum Einsatz. Es kann in allen Stadien der Krankheit eingesetzt werden:

  • bei Menschen mit ausgebrochener Tuberkulose
  • zur Vorbeugung bei Personen, die mit Tuberkulose-Patienten in Kontakt waren
  • zur Vorbeugung bei Menschen, die sich mit Tuberkulose-Erregern infiziert haben, aber bei denen die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist

Die Isoniazid-Einnahme erfolgt häufig in Kombination mit Medikamenten, die den Wirkstoff Rifampicin (Eremfat®, Rifa®) enthalten. Sie wirken ebenfalls gegen Tuberkulose-Bakterien.

Nebenwirkungen von Isoniazid-Einnahme

Isoniazid kann eine Vielzahl von Nebenwirkungen auslösen. So kann es zum Beispiel zu Nervenstörungen mit Missempfindungen oder Taubheitsgefühlen (Polyneuropathie) kommen. Muskelzittern, Krampfanfälle und Schwindel, aber auch psychische Beschwerden wie Reizbarkeit, Psychosen oder Depressionen können ebenso auftreten wie Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, Durchfall und Völlegefühl.

Auch Allergien, Hautausschlag, Akne oder Asthma kommen in einigen Fällen als Folge der Isoniazid-Einnahme vor, genauso wie Leberentzündungen oder Blutarmut (Anämie). Eine Anämie wird in diesem Zusammenhang oft durch den Mangel an Vitamin B6 ausgelöst. Denn: Isoniazid greift auch in den Vitamin-B6-Stoffwechsel ein und kann so einen Mangel an dem Vitamin verursachen.

Zudem stört Isoniazid den Tryptophan-Stoffwechsel, was zur Mangelerkrankung Pellagra führen kann, sowie den Vitamin-D-Stoffwechsel: Ein Mangel an Vitamin D kann wiederum das Risiko für Knochenerkrankungen erhöhen.

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Nebenwirkungen vermeiden

Vitamin B6 schützt vor Blutarmut und Nervenschäden

Hintergrund und Wirkweise

Chemische Formel für das Vitamin B6
Vitamin B6 übernimmt eine Reihe wichtiger Funktionen im Körper. Es hilft zum Beispiel bei der Regulierung des Blutzuckers, entgiftet das Abbauprodukt Homocystein und hilft beim Aufbau von Eiweißen, die unter anderem für Muskeln und Hormone gebraucht werden. Bild: Ekaterina79/iStock/Getty Images Plus

Vitamin B6 übernimmt eine Reihe wichtiger Funktionen im Körper. Es hilft zum Beispiel bei der Regulierung des Blutzuckers, entgiftet das Abbauprodukt Homocystein und hilft beim Aufbau von Eiweißen, die unter anderem für Muskeln und Hormone gebraucht werden. Eine besondere Rolle spielt Vitamin B6 für das Nervensystem: Es schützt die Nerven und wird gebraucht, um die Nervenbotenstoffe zu bilden. Isoniazid reagiert mit Vitamin B6 und macht es unwirksam. In der Folge sinkt der Blutspiegel an aktiv wirksamem Vitamin B6.

Durch eine mangelhafte Versorgung mit Vitamin B6 kann es zu Krämpfen, Schwindel, Kopfschmerzen, Blutarmut oder Nervenstörungen kommen, etwa zu der peripheren Neuropathie. Periphere Neuropathien sind Erkrankungen von Nervenzellen, die außerhalb von Rückenmark und Gehirn liegen. Um dies zu vermeiden, empfehlen Mediziner, begleitend zur Isoniazid-Einnahme auch Vitamin-B6-Präparate einzusetzen. Dadurch lassen sich periphere Neuropathien vermeiden.

Info

Aufgrund der Gefahr von Hirnschäden beim ungeborenen Kind sollte Isoniazid in der Schwangerschaft immer zusammen mit Vitamin B6 eingenommen werden. In einer Voruntersuchung an zwölf schwangeren Frauen, die Isoniazid einnahmen, konnten 52 bis 60 Milligramm Vitamin B6 am Tag eine optimale Versorgung sicherstellen. 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin B6 bei Isoniazid-Einnahme

Um Nervenstörungen im Rahmen einer Isoniazid-Behandlung zu vermeiden, werden täglich 50 bis 100 Milligramm Vitamin B6 empfohlen. Diese Angabe ist ein grober Richtwert. Die tatsächliche Dosierung richtet sich nach der Menge Isoniazid, die Sie täglich einnehmen. Pro 100 Milligramm Isoniazid sollten Sie zusätzlich mindestens 10 Milligramm Vitamin B6 einnehmen.

Wenn es durch die Isoniazid-Einnahme bereits zu einer Neuropathie gekommen ist, sollte in Rücksprache mit dem Arzt die Tagesdosis erhöht werden: Bei einer Neuropathie durch Isoniazid werden 300 bis 1.000 Milligramm Vitamin B6 empfohlen.

Da Vitamin-B6-Kapseln oder -Tabletten auf leeren Magen Magenschmerzen verursachen können, sollten Sie sie zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen.

Vitamin-B6-Spiegel im Labor bestimmen lassen

Ob ein Vitamin-B6-Mangel besteht, lässt sich im Rahmen einer Blutuntersuchung herausfinden. Dabei wird die Konzentration der aktiven Form von Vitamin B6, das Pyridoxalphosphat (PLP), im Vollblut bestimmt. Ein Wert von weniger als 11,3 Mikrogramm Vitamin B6 pro Liter deutet auf einen Mangel hin.

Zu beachten in der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Medikamenteneinnahme

Schwangere und stillende Frauen sollten hoch dosiertes Vitamin B6 nur bei einem nachgewiesenen Mangel und in Rücksprache mit ihrem Frauenarzt nehmen.

In hohen Dosen (ab 5 Milligramm) kann Vitamin B6 die Wirkung von bestimmten Medikamenten herabsetzen. Das betrifft Epilepsie-Medikamente mit den Wirkstoffen Phenobarbital (Luminal®) und Phenytoin (Phenhydan®, Zentropil®) sowie Arzneimittel gegen Parkinson, die den Wirkstoff L-Dopa, enthalten (Levopar®, Madopar®).

Niacin lindert Pellagra-Symptome

Hintergrund und Wirkweise

Niacin ist an einer Reihe wichtiger Stoffwechselprozesse im Körper beteiligt. Der Körper nimmt Niacin aus der Nahrung auf, kann es aber auch aus der Aminosäure Tryptophan selbst herstellen. Isoniazid stört jedoch den Tryptophan-Stoffwechsel. Als Folge kann der Körper kein Niacin mehr bilden – es kann zu einem Mangel kommen.

Die Niacin-Mangelkrankheit Pellagra mit Symptomen wie rauer Haut, Durchfall und Demenz kann als Nebenwirkung der Isoniazid-Einnahme auftreten. Die zusätzliche Einnahme von Niacin im Rahmen einer Behandlung mit Isoniazid hilft, diese Beschwerden zu lindern und Mangelerscheinungen auszugleichen. Dies zeigt ein Fallbericht eines betroffenen Patienten.

Tipp

Fehlt es an Vitamin B6, ist zudem der Niacin-Stoffwechsel gestört. Auch aus diesem Grund lohnt es sich, bei der Behandlung mit Isoniazid zusätzlich Vitamin-B6-Präparate einzunehmen. Wie Sie einen Vitamin-B6-Mangel bei Isoniazid-Einnahme vermeiden, lesen Sie hier.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Niacin bei Isoniazid-Einnahme

Um einen Niacinmangel zu vermeiden, empfehlen Mediziner, täglich zwischen 20 und 50 Milligramm Niacin einzunehmen. Liegt bereits die Mangelkrankheit Pellagra vor, sind höhere Dosierungen nötig. Die Empfehlung liegt dann bei 300 bis 500 Milligramm Niacin täglich.

Wenn Sie hoch dosiertes Niacin in Form von Nicotinsäure einnehmen, kann es zu einem sogenannten Flush kommen: Die Gefäße weiten sich, was Beschwerden wie Hautrötungen, Hitzegefühl, Juckreiz oder Kribbeln zur Folge hat. Mit einem Flush ist bei einer Dosierung von 50 Milligramm zu rechnen.

Nicotinamid lässt den Blutspiegel nur langsam ansteigen und verursacht weniger Nebenwirkungen. Dies gilt vermutlich auch für die Form Inositol-Hexaniacinat.

Niacinstatus im Labor bestimmen lassen

Es gibt mehrere Methoden, den Niacinstatus zu bestimmen. Ein Mangel kann zum Beispiel im Rahmen einer Blutuntersuchung festgestellt werden, bei der der Niacinspiegel im Blutserum ermittelt wird. Ein Wert von weniger als 0,2 Mikrogramm pro Liter deutet auf einen Mangel hin.

Zu beachten in Schwangerschaft, Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte hoch dosiertes Niacin nur bei einem nachgewiesenen Mangel eingenommen werden.

Hohe Dosen Niacin können eine bestehende Gicht verschlechtern und die Wirkung von Gichtmedikamenten mit dem Wirkstoff Allopurinol (Zyloric®, Allobeta®) beeinträchtigen. Wer an Gicht leidet, sollte daher eine Einnahme von Niacin mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Niacin behindert die Aufnahme von Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Tetrazykline (Fluorex Plus®, Mysteclin®). Halten Sie einen Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden ein.

Die Wirkung von Blutverdünnern mit dem Wirkstoff Phenprocoumon (Marcumar®, Falithrom®) und Blutdrucksenkern mit Ramipril (Delix®, Ramiclaire®) kann durch hoch dosiertes Niacin in Form von Nicotinsäure gesteigert werden. Sprechen Sie eine Nicotinsäure-Einnahme vorher mit Ihrem Arzt ab.

Vitamin D und Calcium halten die Knochen gesund

Hintergrund und Wirkweise

Vitamin D ist wichtig für die Knochengesundheit. Es sorgt dafür, dass der Darm ausreichend Calcium aufnimmt, den Mineralstoff für feste Knochen. Fehlt es an Vitamin D, kann es zu Knochenfehlbildungen oder sogar zu einem Aufweichen der Knochen kommen.

Isoniazid hemmt die Umwandlung von Vitamin D in seine Transportform 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol) in der Leber. In der Folge steht nicht ausreichend Calcidiol zur Verfügung, das in das aktiv wirksame Vitamin D (Calcitriol) umgewandelt werden kann. Durch den Vitamin-D-Mangel sinkt die Calciumkonzentration im Blut. Damit die Calciumkonzentration im Blut aufrechterhalten wird, baut der Körper jedoch das Calcium aus den Knochen ab.

Das Zusammenspiel dieser Faktoren könnte dazu führen, dass die Stabilität der Knochen bei Isoniazid-Einnahme abnimmt, wie eine Vorstudie zeigt. Personen mit Tuberkulose und Isoniazid-Therapie haben dadurch ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche.

Info

Vitamin D ist nicht nur für die Knochen wichtig. Es spielt auch eine bedeutende Rolle für das Immunsystem. Eine starke Immunabwehr ist bei Infektionskrankheiten wie Tuberkulose besonders wichtig – ein Grund mehr, um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D und Calcium bei Isoniazid-Einnahme

Eine Hand wird vor die Sonne gehalten
Die Dosierungsempfehlungen für Vitamin D sind nur Richtwerte. Es geht darum, einen eventuell bestehenden Mangel auszugleichen. Auf Basis Ihrer Laborwerte kann der Arzt Ihnen die für Sie passende Dosierung nennen. Bild: LFO62/iStock/Getty Images Plus

Um einem Vitamin-D-Mangel sowie einem gestörten Calciumstoffwechsel vorzubeugen, sollten Sie begleitend zur Isoniazid-Einnahme täglich 2.000 bis 5.000 Internationale Einheiten Vitamin D sowie 500 bis 1.000 Milligramm Calcium einnehmen. Nehmen Sie Vitamin-D-Präparate zu einer Mahlzeit ein, da das Vitamin durch das Fett aus der Nahrung besser aufgenommen werden kann.

Die Dosierungsempfehlungen für Vitamin D sind nur Richtwerte. Es geht darum, einen eventuell bestehenden Mangel auszugleichen. Auf Basis Ihrer Laborwerte kann der Arzt Ihnen die für Sie passende Dosierung nennen. Alles zur richtigen Vitamin-D-Dosierung erfahren Sie hier.

Vitamin-D-Status im Labor bestimmen lassen

Die richtige Vitamin-D-Dosierung richtet sich optimalerweise immer nach den Vitamin-D-Werten im Blut. Um den Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen, wird die Konzentration der Transportform 25(OH)-Vitamin D im Blutserum bestimmt. Ein Wert von 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter gilt als ideal. Die regelmäßige Überprüfung (alle sechs Monate) wird dabei empfohlen.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Entwässerungsmedikamente aus der Wirkstoffgruppe der Thiazide (Disalunil®, Sicco®) senken die Calciumausscheidung über die Nieren – das Calcium bleibt im Blut. Um einen Calciumüberschuss zu vermeiden, sollte der Calciumspiegel regelmäßig kontrolliert werden, wenn Sie Thiazide und Vitamin-D-Präparate sowie Calciumpräparate einnehmen.

Aus demselben Grund sollten Personen mit Nierenschwäche oder Nierensteine eine Vitamin-D- und Calciumeinnahme mit dem Arzt absprechen. Auch die entzündliche Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) geht mit erhöhten Calciumspiegeln einher. Daher sollten Betroffene besser auf Vitamin-D-Präparate verzichten.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoff-Empfehlung pro Tag bei Isoniazid-Einnahme

Vitamin B6

zur Vorbeugung:

bei bestehender Neuropathie:

 

50 bis 100 Milligramm (mg)

300 bis 1.000 Milligramm

Niacin

20 bis 50 Milligramm

Vitamin D

2.000 bis 5.000 Internationale Einheiten (IE); oder je nach Blutwert

Calcium

500 bis 1.000 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Isoniazid-Einnahme

 

Normalwerte

Vitamin B6

11,3 bis 22,5 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Niacin

mindestens 0,2 Mikrogramm pro Liter

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

 

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Zusammenfassung

Die Infektionskrankheit Tuberkulose wird mit Medikamenten behandelt, die den Wirkstoff Isoniazid enthalten. Isoniazid tötet Bakterien ab, beeinträchtigt dabei allerdings auch eine Reihe anderer Prozesse im Körper. So kann es zu Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Problemen, Kopfschmerzen oder Allergien kommen. Zudem beeinträchtigt Isoniazid den Vitamin-B6-Stoffwechsel und kann zu einem Mangel an Niacin und Vitamin D führen.

In der Mikronährstoffmedizin kommen Vitamine und Mineralstoffe zum Einsatz, die einen Teil dieser Nebenwirkungen abmildern können: Vitamin B6 lindert Nervenschäden und Niacin beseitigt Hautprobleme und Durchfall. Vitamin D und Calcium sind dagegen wichtig für die Knochen. Personen mit Tuberkulose, die über längere Zeit Isoniazid einnehmen, können ein erhöhtes Risiko für Osteoporose haben.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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