Zahnimplantate: besserer Halt mit Mikronährstoffmedizin

Wie bestimmte Vitamine und Mineralstoffe die Verankerung eines Zahnimplantats im Kiefer festigen und den Knochen stärken

Ein Zahnimplantat ist eine „künstliche Zahnwurzel“, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Wird ein Zahn durch ein Zahnimplantat ersetzt, braucht es längere Zeit, bis es im Knochen festwächst. Mit ausgewählten Vitaminen und Mineralstoffen lässt sich das umliegende Knochengewebe kräftigen und die Lebensdauer von Zahnimplantaten verlängern. Zudem können bestimmte Pflanzenstoffe und Fettsäuren die Heilung nach der Operation beschleunigen. Erfahren Sie hier, welche Mikronährstoffe bei Zahnimplantaten unverzichtbar sind.

Ältere Frau schau ihre neuen Zahnimplantate in einem Spiegel an
Beim Einsetzen eines Implantats kann es zu Komplikationen kommen. Voraussetzung, dass ein Implantat gut in den Knochen einwächst, sind zum Beispiel stabile Knochen. Mikronährstoffexperten empfehlen deshalb unbedingt einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen. Ein Mangel könnte den Heilungsprozess verzögern. Bild: RossHelen/iStock/Getty Images Plus

Gründe für Zahnimplantate

Was versteht man unter einem Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist ein nicht herausnehmbarer Zahnersatz. Zahnimplantate kommen zum Einsatz, wenn ein Zahn samt Zahnwurzel verloren geht, um die entstandene Zahnlücke zu schließen. Bei einem Zahnimplantat wird eine „künstliche Zahnwurzel“ in den Kieferknochen eingesetzt, auf die anschließend der eigentliche Zahnersatz kommt. Das Implantat ist also streng genommen der Träger des Zahnersatzes, zum Beispiel einer Krone oder einer Brücke.

Im Gegensatz dazu gibt es auch herausnehmbare Prothesen. Vorteil eines Zahnimplantats kann sein, dass eine Rückbildung der Kieferknochensubstanz vermieden wird, da kein „Loch“ im Kieferknochen entsteht. Ein Zahnimplantat sollte jedoch erst bei erwachsenen Patienten eingesetzt werden, bei denen das Knochenwachstum vollständig abgeschlossen ist.

Ursachen von Zahnverlust

Zahnimplantate ersetzen einen einzelnen Zahn oder mehrere Zähne, die ausgefallen sind oder entfernt werden mussten. Für den Verlust eines Zahnes gibt es verschiedene Ursachen: Karies oder bakterielle Infektionen des Zahnhalteapparats (Parodontitis) und des Zahnfleischs (Gingivitis) sind meist dafür verantwortlich.

Auch gelten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes, Osteoporose, aber auch ein gehobenes Alter und das Rauchen als mögliche Ursachen dafür, dass Zähne frühzeitig ausfallen und ein Zahnersatz notwendig wird.

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Mögliche Komplikationen

Ein Zahnimplantat ist nicht frei von Risiken

Illustration von einem Zahnimplantat
Bei einem Implantat wird eine „künstliche Zahnwurzel“ in den Kieferknochen eingesetzt. - Darauf kommt anschließend der eigentliche Zahnersatz. Auch noch Jahre danach kann es zu Entzündungen kommen, sodass das Implantat mit dem Zahnersatz wieder ausfallen kann. Bild: ONYXprj/iStock/Getty Images Plus

Ein fest im Kiefer verankertes Implantat bietet einerseits guten Halt und Stabilität für den aufgesetzten Zahnersatz. Andererseits kann es Ursache für eine Reihe von Komplikationen sein: Wenn das Implantat eingesetzt wird, können während des Eingriffs Nerven, Blutgefäße oder Wurzeln anliegender Zähne geschädigt werden. Außerdem kann das umliegende Gewebe nach der Operation stark anschwellen, sich entzünden und dann anhaltende Schmerzen bereiten. In der Folge ist häufig die Wundheilung gestört. Insbesondere, wenn Patienten Blutgerinnungshemmer einnehmen, besteht ein Risiko dafür, dass Blutungen anhalten.

Auch noch Jahre nach Einsetzen des Implantates können Entzündungen in der Umgebung des Implantates auftreten. Zahnärzte sprechen dann von einer Periimplantitis. Eine solche Entzündung kann unbemerkt verlaufen, sehr schnell voranschreiten und zum Abbau des Kieferknochens im Bereich des Implantates führen. Die Folge ist ein Verlust des Implantats.

Verschiedene Faktoren können zudem Komplikationen begünstigen: So kann eine bereits bestehende Parodontitis den Halt des Implantats gefährden. Außerdem können sich ein schlecht eingestellter Diabetes, Rauchen sowie eine mangelnde Mundhygiene ungünstig auf die Lebensdauer des Implantats auswirken. Eine gute Mundhygiene ist Voraussetzung dafür, dass sich Bakterien nicht am Zahnersatz ansammeln und Entzündungen hervorrufen. Auch stören bestimmte Medikamente den Knochenstoffwechsel, weshalb es zu Problemen mit Zahnimplantaten kommen kann.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, bereits vor Einsetzen des Implantates den Kieferknochen zu stärken und das Einwachsen des Implantates zu unterstützen. Vitamine und Mineralstoffe sind für starke Knochen unverzichtbar, während starke Knochen für eine lange Lebensdauer des Implantats Voraussetzung sind.

Auch tragen bestimmte Vitamine, Mineralstoffe sowie andere Stoffe dazu bei, Komplikationen wie Entzündungen zu vermeiden und die Heilung nach der Operation zu unterstützen.

Folgende Mikronährstoffe spielen dabei eine besonders wichtige Rolle:

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Unterstützung durch Mikronährstoffe

Vitamin D für den Knochenaufbau

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin D sorgt für die Aufnahme von Calcium im Darm. Calcium ist wiederum ein unverzichtbarer Baustein für gesunde Knochen. Deshalb ist Vitamin D wichtig für die Bildung und die Stabilität der Knochen. Außerdem unterstützt Vitamin D das Immunsystem bei Infektionen und wirkt Entzündungen entgegen.

Da ein Zahnimplantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen muss, könnte ein Vitamin-D-Mangel den Heilungsprozess verzögern. Dies wurde bereits in mehreren Tierversuchen bestätigt. Beobachtungsstudien und Vorstudien konnten hingegen bei Menschen keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Mangel und einem schlechteren Einwachsen oder einer geringeren Haltbarkeit eines Implantats nachweisen.

Allerdings gibt es Hinweise aus Beobachtungsstudien, dass ein Mangel an Vitamin D grundsätzlich Zahnfleischentzündungen, eine Parodontitis und Zahnverluste begünstigen kann. Dies könnte auch bei Zahnimplantaten zutreffen und das Risiko für Komplikationen erhöhen. Zwar sind weitere, hochwertige Studien erforderlich, um einen Nutzen von Vitamin D eindeutig zu belegen; ein bestehender Mangel sollte vor dem Einsetzen eines Zahnimplantats aber in jedem Fall ausgeglichen werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Zahnimplantaten die Einnahme von 1.000 bis 2.000 Internationalen Einheiten Vitamin D pro Tag. Mindestens drei Monate vor der Operation sollte eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D sichergestellt sein: Es kann einige Zeit dauern, bis sich die Vitamin-D-Spiegel normalisiert haben.

Idealerweise richtet sich die Vitamin-D-Dosierung nach den Spiegeln im Blut, die der Arzt vorher messen sollte. Nur so wird gewährleistet, dass ein Mangel vor der Operation ausgeglichen ist. Denn bei einem starken Mangel könnten die empfohlenen Dosierungen nicht ausreichen

Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, sollte es gemeinsam mit dem Essen eingenommen werden: Das Fett aus der Mahlzeit steigert die Aufnahme im Darm.

Tipp

Es ist ratsam, Vitamin D mit Vitamin K2 zu kombinieren: Vitamin K2 sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingebaut werden kann und zum Beispiel nicht in den Wänden der Blutgefäße eingelagert wird.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Bereits vor dem Einsetzen des Implantates sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut überprüft werden (mindestens drei Monate vorher). Dabei wird die Transportform von Vitamin D, das sogenannte Calcidiol (25-OH-Vitamin-D), im Blutserum gemessen. Das Blutserum ist der flüssige Teil des Blutes ohne die Blutzellen. Optimale Werte liegen zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter.

Ein Vitamin-D-Bluttest
Da es einige Zeit dauern kann, bis ein Vitamin-D-Mangel ausgeglichen ist, sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut mindestens drei Monate vor der Operation überprüft werden. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D: zu beachten bei der Einnahme von Entwässerungsmedikamenten und bei Erkrankungen

Entwässerungsmedikamente aus der Gruppe der Thiazide senken die Calciumausscheidung über die Nieren und erhöhen dadurch den Spiegel im Blut. Da Vitamin D den Calciumspiegel ebenfalls erhöht, sollte es nur gemeinsam mit Thiaziden eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig kontrolliert wird. Dazu gehören die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (HCT), Indapamid und Xipamid.

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Nierenpatienten haben einen gestörten Calciumhaushalt. Da Vitamin D die Calciumaufnahme im Darm fördert, können die Calciumspiegel im Blut zu stark ansteigen. Auch Personen mit Nierensteinen (calciumhaltige Steine) müssen aufpassen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nicht eingenommen werden: Auch Sarkoidose-Patienten haben häufig hohe Calciumspiegel im Blut, die unter Vitamin-D-Zufuhr weiter steigen könnten.

Mineralstoffe sorgen für eine bessere Knochendichte

Wirkweise von Mineralstoffen

Verschiedene Mineralstoffe sind für den Knochenstoffwechsel unverzichtbar:

  • Calcium ist Baustein unserer Knochen und bildet die Grundvoraussetzung für starke Knochen. Die Einnahme von Calcium, insbesondere zusammen mit Vitamin D, kann die Knochendichte verbessern. Vermutlich gibt es eine Verbindung zwischen der Knochendichte und dem Zahnerhalt. Beobachtungsstudien zeigen, dass eine geringe Calciumzufuhr grundsätzlich das Risiko für Erkrankungen des Zahnhalteapparates erhöht. Dieser Zusammenhang wurde für junge Frauen nachgewiesen, jedoch nicht für ältere Frauen oder Männer. Laut einer Übersichtsarbeit erlitten Frauen grundsätzlich seltener Zahnverluste, wenn sie täglich Calcium einnahmen.
  • Magnesium ist unverzichtbar für den Calciumstoffwechsel und die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form. Ein Magnesiummangel kann laut Tierversuchen den Halt von Zahnimplantaten im Kiefer verschlechtern, da die Bildung von Knochengewebe sowie die Knochendichte herabgesetzt sind.
  • Zink unterstützt den Knochenstoffwechsel, indem es die Aufnahme von Calcium im Darm verbessert und die Bildung von Knochengewebe fördert. Zusätzlich stärkt Zink das Immunsystem, wirkt so Infektionen entgegen und verbessert die Wundheilung.
  • Bor ist wichtig für den Magnesium- und Calciumstoffwechsel, senkt die Calciumausscheidung über die Nieren und unterstützt die Stabilität der Knochen.
  • Kieselsäure verbessert die Knochendichte und verringert das Risiko von Knochenerkrankungen.

Ob sich die Einnahme einer Mineralstoffmischung günstig auf die Heilung und Haltbarkeit von Zahnimplantaten auswirkt, lässt sich aufgrund der bisherigen Studien nicht abschließend beurteilen. Aufgrund der positiven Effekte der einzelnen Mineralstoffe auf die Knochengesundheit ist die Einnahme jedoch einen Versuch wert. Ein Mangel sollte in jedem Fall vermieden werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Mineralstoffen

Lebensmittel die reichhaltig an Calcium sind
Calcium ist hauptsächlich in Milchprodukten enthalten. Vor allem Käse ist sehr calciumreich: 100 Gramm Hartkäse können 1.000 Milligramm Calcium liefern. Bild: istetiana/iStock/Getty Images Plus

Mikronährstoff-Experten empfehlen zur Unterstützung bei Zahnimplantaten folgende Mineralstoff-Dosierungen:

  • Calcium: 600 bis 800 Milligramm pro Tag
  • Magnesium: 300 bis 800 Milligramm pro Tag
  • Zink: 10 bis 30 Milligramm pro Tag
  • Bor: 3 bis 6 Milligramm pro Tag
  • Kieselsäure: 100 Milligramm pro Tag

Für eine bessere Magenverträglichkeit sollten die Mineralstoffe zum Essen eingenommen werden.

Bei Calcium sollte eine einzelne Dosierung 500 Milligramm nicht überschreiten, um eine möglichst hohe Aufnahme zu gewährleisten. Höhere Dosierungen sollten dann über den Tag verteilt eingenommen werden.

Bei mehr als 300 Milligramm Magnesium kann es bei empfindlichen Menschen zu harmlosem Durchfall kommen. Die Menge kann dann auf mehrere Portionen aufgeteilt werden. Dosierungen über 250 Milligramm Magnesium sollten dauerhaft nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

Magnesium im Labor bestimmen lassen

Bei einer regelmäßigen Einnahme von Magnesium in Höhe von über 250 Milligramm ist es sinnvoll, die Magnesiumwerte zu kontrollieren: Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Magnesiumwerte können den Knochen schädigen.

Hierfür eignet sich am besten die Messung im Vollblut, das die besonders magnesiumhaltigen roten Blutzellen enthält. Die Normalwerte im Vollblut liegen zwischen 1,38 und 1,5 Millimol pro Liter.

Mineralstoffe: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Calcium, Magnesium und Zink können Medikamente binden, was sie unwirksam macht. Deshalb empfiehlt sich ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden. Dazu gehören bestimmte Antibiotika (Gyrasehemmer und Tetrazykline) sowie Medikamente bei Osteoporose (Bisphosphonate):

  • Gyrasehemmer wie Ciprofloxacin, Enoxacin oder Levofloxacin.
  • Tetrazykline wie Tetracyclin und Doxycyclin.
  • Bisphosphonate wie Alendronat, Clodronat und Etidronat.

Calcium bindet darüber hinaus Schilddrüsenhormone (L-Thyroxin).

Bestimme Entwässerungsmedikamente (Diuretika) steigern die Calciumspiegel im Blut und sollten nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt mit Calciumpräparaten kombiniert werden. Dazu zählen Thiazide wie Hydrochlorothiazid (HCT), Indapamid und Xipamid.

Personen, die regelmäßig calciumhaltige Mittel gegen Sodbrennen (zum Beispiel Anatzida mit Calciumcarbonat) einnehmen, sollten auf eine zusätzliche Einnahme von Calcium verzichten.

Calcium sollte bei zu hohen Calciumwerten (Hypercalcämie) nicht eingenommen werden. Das kommt zum Beispiel vor bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse, Knochenmetastasen, Knochenmarkkrebs oder der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose.

Bei chronischen Nierenerkrankungen können Mineralstoffe nicht normal ausgeschieden werden. Werden Mineralstoffpräparate eingenommen, könnten die Blutspiegel zu hoch werden.

Antioxidantien wirken Entzündungen und Gewebeschäden entgegen

Wirkweise von Antioxidantien

Durch die Operation ist das Gewebe um das Implantat freien Radikalen und oxidativem Stress ausgesetzt. Zahnimplantate enthalten meist Metalle, die den oxidativen Stress verstärken und Entzündungen und Gewebeschäden hervorrufen können. Antioxidantien wie Vitamin E, Vitamin C und Selen können freie Radikale abfangen und so einer Schädigung des Zahnhalteapparates entgegenwirken.

Forscher kamen mit ihrer Übersichtsarbeit zu dem Ergebnis, dass Menschen mit gut sitzenden Implantaten eine höhere Antioxidantien-Konzentration im Speichel aufweisen als Menschen mit entzündeten Stellen um das Implantat.

Antioxidantien können dem schädlichen Einfluss von freien Sauerstoffradikalen entgegenwirken: Vitamin C und Vitamin E beugen möglicherweise Erkrankungen des Zahnhalteapparates vor – so das Ergebnis einer Auswertung des Ernährungsverhaltens. Eine Tierstudie zeigt zudem, dass der sekundäre Pflanzenstoff Resveratrol die Knochenheilung unterstützt. Auch für Lycopin liegen positive Ergebnisse aus einem Tierversuch vor: Es fördert das Einwachsen von Zahnimplantaten und könnte einen Knochenverlust verhindern. Darüber hinaus gibt es Hinweise aus einer Vorstudie, dass Vitamin C die Wundheilung nach dem Einsatz von Zahnimplantaten unterstützt.

Die Studienlage ist noch nicht ausreichend, um abschließend beurteilen zu können, ob die Einnahme von Antioxidantien Menschen mit Zahnimplantaten auf lange Sicht hilft. Aufgrund der positiven Effekte können Antioxidantien-Präparate aber dazu beitragen, eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Antioxidantien

Um den Heilungsprozess von Zahnimplantaten zu unterstützen und Gewebeschäden vorzubeugen, empfehlen Mikronährstoff-Experten meist eine Antioxidantien-Mischung – zum Beispiel mit:

  • Vitamin C: 100 Milligramm pro Tag
  • Vitamin E: 10 bis 20 Milligramm pro Tag
  • Resveratrol: 5 bis 10 Milligramm pro Tag
  • Selen: 50 bis 70 Mikrogramm pro Tag

Nehmen Sie Antioxidantien am besten zu den Mahlzeiten ein, da dies die Verträglichkeit erhöht. Außerdem werden fettlösliche Antioxidantien wie Vitamin E besser aufgenommen, wenn Fett aus Lebensmitteln vorhanden ist.

Tipp

Vitamin C hemmt die Aufnahme von Selen aus der Verbindung Natriumselenit. Achten Sie bei Kombinationspräparaten darauf, dass Natriumselenat enthalten ist. Diese Verbindung wird nicht durch Vitamin C beeinflusst.

Illustartion von oxidativem Stress
Oxidativer Stress kann die Zellen schädigen und bei Zahnimplantaten möglichweise Gewebeschäden und Entzündungen begünstigen. Um oxidativen Stress zu vermeiden, ist eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien wichtig. Bild: FancyTapis/iStock/Getty Images Plus

Antioxidantien im Labor bestimmen lassen

Eine niedrig dosierte Mischung verschiedener Antioxidantien kann bedenkenlos ohne Blutuntersuchung eingenommen werden. Durch eine Blutuntersuchung kann aber in manchen Fällen gezielter vorgegangen werden, da so ein einzelnes fehlendes Antioxidans ergänzt werden kann.

Zum Beispiel kann Selen bestimmt werden. Dazu sollte der Selengehalt im Vollblut gemessen werden. Vollblut enthält alle Blutzellen, in denen Selen hauptsächlich vorkommt. Normale Spiegel liegen zwischen 120 und 150 Mikrogramm pro Liter.

Es gibt auch andere Tests zur Bestimmung des Antioxidantienstatus, die sich je nach Labor unterscheiden. Deshalb gelten die jeweils vom Labor angegebenen Normalwerte.

Antioxidantien: zu beachten bei Erkrankungen

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten keine Präparate mit Selen einnehmen, ohne dass ein Arzt den Blutspiegel überprüft hat. Durch eine eingeschränkte Nierenfunktion kann die Selenausscheidung vermindert sein. Dadurch besteht die Gefahr einer Überdosierung.

B-Vitamine können die Wundheilung fördern

Wirkweise von B-Vitaminen

B-Vitamine sind wichtig für die Wundheilung, beispielsweise weil sie die Zellteilung anregen. Zudem unterstützen sie die Bildung von Kollagen, einem wichtigen Bestandteil des Bindegewebes. Außerdem tragen B-Vitamine dazu bei, das Zellgift Homocystein abzubauen. Hohe Homocysteinwerte im Blut stehen im Verdacht, den Knochen zu schädigen und Knochenbrüche sowie Osteoporose zu begünstigen.

Bei Menschen mit einer chronischen Parodontitis konnten im Vergleich zu gesunden Menschen erhöhte Homocysteinspiegel nachgewiesen werden – so die Ergebnisse mehrerer Beobachtungsstudien. Bei Patienten mit einer Parodontitis liegen bereits auch Hinweise zur Einnahme von B-Vitaminen vor: In einer kleinen hochwertigen Studie profitierten die Teilnehmer durch B-Vitamine von einer besseren Haftung des Zahnfleisches an der Zahnwurzel.  

Ob B-Vitamine durch ihre Wirkung auf die Geweberegeneration und den Homocysteinspiegel die Heilung und Haltbarkeit von Zahnimplantaten verbessern können, muss noch untersucht werden. Personen, die Zahnimplantate bekommen, sollten jedoch in jedem Fall auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen achten.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

Für eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen empfehlen Mikronährstoff-Mediziner folgende Dosierungen:

  • 1 bis 2 Milligramm Vitamin B2
  • 2 bis 5 Milligramm Vitamin B6
  • 200 bis 400 Mikrogramm Folsäure (als 5-Methyltetrahydrofolat, 5-MTHF)
  • 5 bis 10 Mikrogramm Vitamin B12 (als Methylcobalamin)

Ideal ist ein Kombinationspräparat, das den gesamten Vitamin-B-Komplex enthält, da B-Vitamine bei vielen Aufgaben zusammenarbeiten und in ihrer Wirkung voneinander abhängen. Um einen bereits erhöhten Homocysteinspiegel zu senken, sind meist höhere Dosierungen der B-Vitamine sinnvoll.

Nehmen Sie B-Vitamine am besten zu einer Mahlzeit ein, da sie auf nüchternen Magen weniger gut verträglich sein können.

Homocystein im Labor bestimmen lassen

Bei Zahnimplantaten ist es sinnvoll, den Homocysteinspiegel überprüfen zu lassen. Erhöhte Homocysteinspiegel können langfristig den Knochen schädigen. Homocystein wird im Blutplasma bestimmt, also im flüssigen Teil des Blutes ohne Blutzellen. Die Werte sollten zwischen 5 und 9 Mikromol pro Liter liegen.

B-Vitamine: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin B12 nur in Form von Methylcobalamin einnehmen und nicht als Cyanocobalamin. Es gibt Hinweise darauf, dass Cyanocobalamin in hohen Dosen für Nierenpatienten schädlich ist.

Aluminiumhaltige Medikamente gegen Sodbrennen (Antazida) bilden zusammen mit Vitamin B2 Verbindungen, die der Körper nicht aufnehmen kann. Halten Sie daher einen Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden ein.

Gegen Infektionskrankheiten werden Medikamente mit den Wirkstoffen Trimethoprim, Proguanil und Pyrimethamin eingesetzt. Folsäure vermindert die Wirkung dieser Arzneistoffe.

Bromelain wirkt abschwellend und kann Schmerzen lindern

Wirkweise von Bromelain

Bromelain ist die Bezeichnung für Enzyme aus Ananas, die eine abschwellende Wirkung haben. Dies ist wahrscheinlich auf die entzündungshemmenden Eigenschaften von Bromelain zurückzuführen. Deshalb könnte die Einnahme von Bromelain auch im Rahmen einer Zahnimplantat-Operation von Nutzen sein.

Eine Übersichtsarbeit sowie Vorstudien zeigen, dass die Einnahme von Bromelain in den ersten Tagen nach einer Operation Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen verringern könnte. Zudem verkürzte sich die Heilungsdauer nach dem Eingriff. Besonders relevant scheint dies für Operationen am Kopf mit Schwellungen im Bereich des Gesichts und der Nase zu sein – wie sie bei Zahnoperationen auftreten können. Auch wenn der Einsatz von Bromelain bei Zahnimplantaten bislang nicht in Studien untersucht wurde, spricht die entzündungshemmende und abschwellende Wirkung für einen Einnahmeversuch.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Bromelain

Eine aufgeschnittene Ananas
Bromelain wird aus unreifen Ananasfrüchten gewonnen. in reifen Früchten nimmt der Enzymgehalt ab, sodass man mehrere Dutzend Kilogramm Ananas täglich essen, um wirksame Konzentrationen zu erreichen. Bild: Viktar/iStock/Getty Images Plus

Nach einer Zahnoperation kann eine Dosierung von 1.000 bis 3.000 F.I.P.-Einheiten Bromelain sinnvoll sein. F.I.P. ist ein Maß für die Enzymaktivität (F.I.P.: Fédération Internationale Pharmaceutique). Das entspricht in etwa 200 bis 600 Milligramm Bromelain. Da Bromelain die Blutgerinnung hemmt, sollte es grundsätzlich nicht vor dem Eingriff eingenommen werden.

Verteilen Sie die Menge am besten auf kleine Dosen über den Tag – zum Beispiel dreimal 1.000 F.I.P.-Einheiten. Außerdem sollten Bromelain-Präparate zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden: entweder eine Stunde vor oder mindestens zwei Stunden nach dem Essen. So kann es optimal wirken.

Bromelain: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Medikamenteneinnahme und Allergien

Die Einnahme von Bromelain während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte sorgfältig abgewogen werden, da noch keine Studien vorliegen. Ein Risiko für Probleme in der Frühschwangerschaft kann nicht ausgeschlossen werden.

Bromelain kann die Aufnahme von Antibiotika erhöhen. Das kann zu unkontrollierten Wirkungen und Nebenwirkungen führen. Darum sollte vor der Einnahme von Bromelain der Arzt informiert werden. Das gilt für folgende Wirkstoffe: Erythromycin, Clarithromycin, Tetrazyclin, Gyrasehemmer (wie Bactracid) und Chinoline (wie Ofloxacin).

Bromelain sollte nicht mit Medikamenten eingenommen werden, die die Blutgerinnung hemmen: Eine erhöhte Blutungsgefahr ist möglich. Betroffen sind Cumarine wie Phenprocoumon, Warfarin sowie Heparin und nicht steroidale Antirheumatika (wie Acetylsalicylsäure). Vorsicht gilt auch für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen.

Da Bromelain aus Ananas gewonnen wird, sollten Allergiker mit einer Ananasallergie darauf verzichten: Es können Spuren der Frucht enthalten sein.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Bei Operationen im Mundraum ist generell eine entzündungshemmende Ernährung sinnvoll – vor allem mit Omega-3-Fettsäuren. Besonders effektiv sind Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) zur Linderung von Entzündungen. Ob Omega-3-Fettsäuren bei einer Zahnimplantat-Operation helfen, wurde allerdings noch nicht in Studien untersucht.

Bei Parodontitis-Patienten dämmten Omega-3-Fettsäuren aber in einer ersten hochwertigen Studie die Entzündung des Zahnfleischs ein. Auch mehrere Vorstudien liefern positive Ergebnisse: Omega-3-Fettsäuren könnten das Blutungsrisiko senken und Entzündungsmarker bei Parodontitis verringern. Auch Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) könnten durch Omega-3-Fettsäuren gelindert werden. In anderen vorläufigen Studien wurde hingegen kein Nutzen von Omega-3-Fettsäuren bei Parodontitis nachgewiesen, sodass noch kein abschließendes Urteil möglich ist.

Durch ihre entzündungshemmende Wirkung könnten Omega-3-Fettsäuren ebenfalls bei Zahnimplantaten hilfreich sein und die Heilung unterstützen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Nach einer Zahnimplantat-Operation empfehlen Mikronährstoff-Experten 700 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag. Sinnvoll ist ein hoher Gehalt an EPA, da EPA stark entzündungshemmend wirkt.

Der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren kann generell durch Fisch gedeckt werden. Wer keinen Fisch essen möchte, kann auf hochwertige Fisch- oder Krillöl-Präparate zurückgreifen. Fischölkapseln sollten zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Das Fett aus der Mahlzeit wird benötigt, damit Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden können.

Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung von Omega-3-Fettsäuren sollten sie erst nach der Operation eingenommen werden.

Omega-3-Fettsäuren im Labor bestimmen lassen

Omega-3-Fettsäuren können im Blut durch den Omega-3-Index erfasst werden. Es wird der Anteil der Omega-3-Fettsäuren in den roten Blutzellen gemessen. Der Index wird in Prozent angegeben und sollte höher als 8 Prozent sein. Dies würde bedeuten, dass 8 von 100 Fettsäuren in den roten Blutzellen hochwertige Omega-3-Fettsäuren sind.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Da Omega-3-Fettsäuren blutverdünnend wirken, können sie ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm die Wirkung von Blutgerinnungshemmern verstärken. Besprechen Sie daher die Einnahme mit Ihrem Arzt. Zu den Blutverdünnern zählen Cumarin-Derivate wie Phenprocoumon oder Warfarin sowie Acetylsalicylsäure (ASS), Heparin und neue orale Antikoagulanzien wie Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban. Auch Menschen mit Blutgerinnungsstörungen sollten vor der Einnahme von Omega-3-Fettsäuren ihren Arzt zurate ziehen.

Bei einer plötzlich auftretenden Lebererkrankung sowie einer akuten Bauchspeicheldrüsen- oder Gallenblasenentzündung sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden.

Probiotika bringen die Mundflora ins Gleichgewicht

Wirkweise von Probiotika

Bestimmte im Mund lebende Bakterien sind maßgeblich an der Entstehung von Entzündungen an Zahnimplantaten beteiligt. Probiotika sind gesundheitsfördernde Bakterien, die solche entzündungsauslösende Bakterien verdrängen. Probiotika könnten deshalb die Mundflora ins Gleichgewicht bringen und auf diese Weise das Einwachsen der Zahnimplantate unterstützen.

Zwei kleine hochwertige Studien sowie eine Vorstudie deuten darauf hin, dass die Bakterienart Lactobacillus reuteribei Patienten mit Entzündungen im Bereich des Implantates Beschwerden wie Zahnfleischbluten verringern kann sowie die Entzündungsreaktionen eindämmt. Eine andere Vorstudie konnte allerdings keine eindeutige Verbesserung der Entzündungen zeigen.

Weitere hochwertige Studien sind erforderlich, um den Nutzen von Probiotika bei Zahnimplantaten grundsätzlich zu bestätigen. Die Datenlage ist vor allem bei chronischen Entzündungen im Rahmen einer Parodontitis vielversprechend, sodass die Einnahme von Probiotika auch nach einer Zahnimplantat-Operation einen Versuch wert ist.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Probiotika

Frau nimmt eine Probiotika Lutschtabelle ein
Ein gestörtes Gleichgewicht an im Mund lebender Bakterien ist an der Entstehung von Entzündungen an Zahnimplantaten beteiligt. Gesundheitsfördernde Bakterien können deshalb helfen, das Risiko für Komplikationen zu verringern. Bild: Martin Barraud/iStock/Getty Images Plus

Bei Entzündungen um die Zahnimplantate empfehlen Mikronährstoff-Experten zwischen 2 und 4 Milliarden Bakterien täglich (2 x 109 bis 4 x 109 koloniebildende Einheiten). Sinnvoll sind Lutschtabletten oder Kaugummi: Durch das Lutschen oder Kauen bleiben die Bakterien lange im Mund und können vor Ort wirken.

Bewährt haben sich bei Entzündungen am Zahnfleisch die Bakterienarten Lactobacillus reuteri, Lactobacillus rhamnosus und Lactobacillus salivarius.

Probiotika: zu beachten bei Erkrankungen

Stark geschwächte Personen mit einem unterdrückten Immunsystem, Personen mit zentralen Venenzugängen (zum Beispiel bei Chemotherapie), Herzklappenerkrankungen und Kurzdarmsyndrom sollten keine Probiotika einsetzen. In seltenen Fällen kann es infolge des geschwächten Immunsystems zu Infektionen kommen.

Einige probiotische Bakterien wie Lactobacillus reuteri bilden möglicherweise Histamin im Darm. Daher könnten diese Bakterien bei einer Histaminintoleranz Beschwerden hervorrufen.

Isoflavone für gesunde Knochen

Wirkweise von Isoflavonen

Bei Frauen kommt es während der Wechseljahre zu einem Abfall des Östrogenspiegels und dadurch zu einem verstärkten Knochenabbau. Isoflavone aus Soja oder Rotklee haben hormonartige Teilwirkungen. Zwei große Übersichtsarbeiten und eine hochwertige Studie zeigen, dass Isoflavone bei Frauen nach den Wechseljahren die Knochendichte verbessern können und dem Knochenabbau entgegenwirken.

Der Einfluss von Isoflavonen auf das Einwachsen und die Stabilität von Zahnimplantaten wurde allerdings noch nicht in Studien untersucht. Dennoch legen die Studienergebnisse nahe, dass Isoflavone durch ihren positiven Einfluss auf den Knochenstoffwechsel auch hier von Nutzen sein könnten. Die Einnahme kann insbesondere von Frauen in den Wechseljahren versucht werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Isoflavonen

Zur Unterstützung der Knochen während der Wechseljahre ist eine Dosierung von 35 bis 70 Milligramm Isoflavone empfehlenswert, zum Beispiel aus Soja. Nehmen Sie Isoflavone am besten zusammen mit einer Mahlzeit ein, um die Verträglichkeit zu verbessern.

Isoflavone: zu beachten bei Krebs, Medikamenteneinnahme und Allergien

Frauen, die Brustkrebs hatten oder eine erbliche Veranlagung dafür haben, sollten keine Isoflavone einnehmen. Da Isoflavone eine ähnliche Wirkung wie Östrogen haben, könnten sie das Rückfallrisiko für solche hormonabhängigen Krebsformen erhöhen.

Isoflavone reduzieren die Wirkung von Antiöstrogenen wie die des Krebsmittels Tamoxifen. Bei einer Behandlung mit Antiöstrogenen sind Isoflavone daher nicht zu empfehlen.

Isoflavone aus Soja können die Aufnahme des Schilddrüsenmedikaments L-Thyroxin im Darm beeinträchtigen. Dadurch kann dessen Wirksamkeit vermindert werden. In Rücksprache mit dem Arzt kann dann eine Anpassung der Medikamentendosierung nötig sein.

Aufpassen müssen außerdem Birkenpollenallergiker: Sie können auf Isoflavone aus Soja regieren, da eine Kreuzallergie möglich ist.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Zahnimplantaten

 

Vitamine

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin C

100 Milligramm (mg)

Vitamin E

10 bis 20 Milligramm

Vitamin B2

1 bis 2 Milligramm

Vitamin B6

2 bis 5 Milligramm

Vitamin B12

5 bis 10 Mikrogramm (µg)  (als Methylcobalamin)

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm  (als 5-Methyltetrahydrofolat)

  
 

Mineralstoffe

Calcium

600 bis 800 Milligramm

Magnesium

300 bis 800 Milligramm

Zink

10 bis 30 Milligramm

Bor

3 bis 6 Milligramm

Kieselsäure

100 Milligramm

Selen

50 bis 70 Mikrogramm

  
 

Pflanzenstoffe

Bromelain

1.000 bis 3.000 F.I.P.-Einheiten  (entspricht etwa 200 bis 600 Milligramm)

Isoflavone

35 bis 70 Milligramm

Resveratrol

5 bis 10 Milligramm

 

 
 

Sonstige

Omega-3-Fettsäuren

700 Milligramm

Probiotika

2 bis 4 Milliarden (2 x 109 bis 4 x 109 koloniebildende Einheiten (KBE))

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Zahnimplantaten

 

Normalwerte

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Magnesium (Vollblut)

1,38 bis 1,5 Millimol pro Liter (mmol/l)

Selen (Vollblut)

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Homocystein

5 bis 9 Mikromol pro Liter (µmol/l)

Omega-3-Index

über 8 Prozent (%)

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Zusammenfassung

Mikronährstoffe unterstützen die Wundheilung sowie das Einwachsen und die Haltbarkeit von Zahnimplantaten im Knochen. Vitamin D und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Zink, Bor und Kieselsäure sind für den Knochenstoffwechsel unverzichtbar: Sie erhöhen die Stabilität des Knochens, verbessern die Knochendichte und könnten dadurch das Einwachsen des Implantats unterstützen.

Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Selen und Resveratrol verringern oxidativen Stress, der durch das im Implantat enthaltene Metall sowie die Entzündungen entstehen kann. Dadurch beugen Antioxidantien Gewebeschäden vor und fördern die Wundheilung. B-Vitamine regen die Zellteilung an, unterstützen die Geweberegeneration und senken die Konzentration des Zellgifts Homocystein. Möglicherweise können B-Vitamine so die Wundheilung nach einer Zahnimplantat-Operation und die Haltbarkeit des Implantats verbessern.

Bromelain wirkt abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend und könnte deshalb direkt nach dem Einsetzen eines Zahnimplantats von Nutzen sein. Auch Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Zwar ist ihre Wirkung bei Zahnimplantaten noch nicht klar belegt, allerdings könnten sie auch dazu beitragen, die Heilung zu unterstützen. Probiotika bringen die Mundflora ins Gleichgewicht und sind deshalb bei durch Bakterien ausgelösten Entzündungen vielversprechend. Isoflavone können darüber hinaus insbesondere für Frauen in den Wechseljahren nützlich sein: Isoflavone können einem Knochenabbau entgegenwirken.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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