Erhöhte Cholesterinwerte natürlich behandeln mit Vitaminen

Wie bestimmte Nährstoffe den Cholesterinspiegel senken und die Entstehung von Folgeerkrankungen vermeiden

Cholesterinsenker zählen zu den am meisten verordneten Medikamenten. Doch was viele nicht wissen: Erhöhte Cholesterinwerte lassen sich auch natürlich senken. Bestimmte Vitamine und andere Nährstoffe erhöhen die Ausscheidung von Cholesterin oder hemmen dessen Produktion – oder schützen die Blutgefäße vor den Folgen von zu hohem Cholesterin. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Nährstoffe das sind.

Ursachen und Symptome

Es gibt verschiedene Gründe für erhöhte Cholesterinwerte. Die häufigste Ursache ist eine Kombination aus einem ungesunden Lebensstil und erblichen Faktoren: Der Körper produziert zu viel eigenes Cholesterin. Kommt dann noch eine ungesunde Ernährung mit viel Fett, wenig Vollkornprodukten, viel Alkohol oder Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel dazu, steigen die Blutwerte an. Dies macht 60 bis 70 Prozent der Fälle aus.

Aber auch andere Erkrankungen wie Diabetes und Schilddrüsenunterfunktion können zu erhöhten Cholesterinwerten führen. Zudem gibt es auch Formen, die nur erblich bedingt sind: Durch Veränderungen am Erbgut kann der Körper Cholesterin zum Beispiel nicht abbauen. Dann leiden Betroffene bereits sehr früh an den Folgen wie einem Herzinfarkt.

Info

In der Fachsprache werden erhöhte Cholesterinspiegel auch Hypercholesterinämie genannt.

Auf den ersten Blick sind zu hohe Cholesterinspiegel nicht sichtbar: Nur eine Laboruntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob die Blutfettwerte erhöht sind. Sind die Cholesterinspiegel dauerhaft zu hoch, kann dies langfristige Folgen haben: Vor allem das schlechte LDL-Cholesterin lagert sich in den Blutgefäßen ab und verursacht Schäden an den Gefäßwänden. Die Gefäße werden dadurch immer enger und eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) tritt auf. Hinzu kommt, dass das gute gefäßschützende HDL-Cholesterin meist zu niedrig ist. Folgeerkrankungen sind: Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. 

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Ziele der Behandlung

Wie werden erhöhte Cholesterinspiegel klassisch behandelt?

Erhöhte Cholesterinwerte werden meist medikamentös behandelt. In Deutschland verordnen Ärzte hauptsächlich Statine: 9 von 10 Menschen, die blutfettsenkende Medikamente einnehmen, nehmen Statine ein. Dazu zählen Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin.
Andere cholesterinsenkende Medikamente sind Fibrate, zum Beispiel Bezafibrat und Fenofibrat oder das Anionenaustauscherharz Colestyramin.

Füße stehen auf einer Körperwaage
Bei Übergewicht und erhöhten Cholesterinwerten kann eine Gewichtsreduzierung den Cholesterinwert schon senken. Bild: Rostislav_Sedlacek/iStock/Getty Images Plus

Tipp

Ärzte empfehlen bei zusätzlichem Übergewicht, unbedingt abzunehmen: Eine Gewichtsabnahme verringert die Bildung von Cholesterin in der Leber und damit die Werte im Blut.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Nicht nur die Energiezufuhr hat einen Einfluss auf die Cholesterinwerte: Auch die Zusammensetzung der Mikronährstoffe trägt wesentlich dazu bei, den Cholesterinspiegel im Griff zu halten. Bestimmte Mikronährstoffe senken direkt erhöhte Cholesterinwerte und verringern gleichzeitig das Risiko für Folgeerkrankungen – darunter Arterienverkalkung, Bluthochdruck oder Herzinfarkt.
Die wichtigsten Nährstoffe für einen niedrigen Cholesterinspiegel und gesunde Gefäße sind: bestimmte Ballaststoffe aus Hafer, Pflanzenstoffe aus Artischockenblättern, Vitamin D, L-Carnitin, Antioxidanzien, B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Cholesterinspiegel mit Hafer-Ballaststoffen natürlich senken

Wirkweise von Beta-Glucan

Eine Holzschüssel mit Haferflocken
In Haferflocken steckt eine hohe Konzentration an Beta-Glucan. Dieser Ballaststoff hilft, auf natürliche Weise den Cholesterinwert zu senken. Bild: Vladislav Nosick/iStock/Getty Images Plus

Im Darm bindet sich der Ballaststoff Beta-Glucan an Gallensäuren und sorgt dafür, dass Gallensäuren ausgeschieden werden. Das Gute für den Cholesterinspiegel ist dabei: Gallensäuren werden aus Cholesterin hergestellt. Scheidet der Körper die Gallensäuren also mithilfe der Beta-Glucane vermehrt aus, müssen sie wieder neu aus Cholesterin hergestellt werden. Dazu wird das Cholesterin aus dem Blut genommen – der Cholesterinspiegel sinkt auf natürliche Weise. 
Beta-Glucane sind eine bestimmte Gruppe der Ballaststoffe, die vor allem in den Randschichten des Haferkorns vorkommen. 3 Gramm Beta-Glucan stecken ungefähr in 80 Gramm Haferflocken oder in 40 Gramm Haferkleie.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Beta-Glucan


Um den Cholesterinspiegel wirksam zu senken, sollten am Tag mindestens 3 Gramm Beta-Glucan aufgenommen werden. Viele hochwertige Studien zeigen, dass so die Gesamtcholesterinwerte durchschnittlich um knapp 12 Milligramm pro Deziliter gesenkt werden und die LDL-Werte um fast 10 Milligramm pro Deziliter. Im Vergleich zum Ausgangswert sind dies zwischen 5 und 10 Prozent. 


Tipp

Möchten Sie nicht jeden Tag eine große Portion Haferbrei (80 Gramm Haferflocken) essen, gibt es spezielle Beta-Glucan-Präparate. Diese können gut in Joghurt, Müsli oder Getränke gerührt werden.

Zu beachten bei Glutenunverträglichkeit

Beta-Glucan aus Hafer kann Spuren vom Klebereiweiß Gluten enthalten und ist daher bei einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) nicht geeignet. Zwar enthält Hafer im Vergleich zu Weizen sehr wenig Gluten, Beschwerden wie Durchfall und Blähungen können aber dennoch auftreten.

Artischocken-Extrakt verringert vermutlich die Cholesterinproduktion

Wirkweise von Artischocken-Extrakt

Artischocken liegen auf Tisch
Ein Artischocken-Extrakt wirkt zweifach positiv. Er senkt nicht nur das LDL-Cholesterin, sondern steigert auch das gute HDL-Cholesterin. Bild: JuanCi/iStock/Getty Images Plus

Forscher vermuten, dass die Inhaltsstoffe der Artischockenblätter die Neubildung von Cholesterin in der Leber herabsetzen. Einige medizinische Studien zeigen, dass Artischocken-Extrakt einen günstigen Effekt auf die Cholesterinspiegel hat: Er senkte nicht nur das LDL-Cholesterin, sondern steigerte auch das gute HDL-Cholesterin im Vergleich zu einem Scheinmedikament. 
Zudem regen Artischockenblätter das Abfließen der Gallenflüssigkeit an: In der Gallenflüssigkeit sind Gallensäuren enthalten, die aus Cholesterin gebildet werden. So kann Artischocken-Extrakt die cholesterinsenkende Wirkung anderer Nährstoffe ideal unterstützen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um den Cholesterinspiegel wirksam zu senken, sind mindestens 500 Milligramm Artischocken-Extrakt am Tag notwendig. Idealerweise sollte Artischocken-Extrakt vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch wird zusätzlich ein verdauungsfördernder Effekt erreicht.

Tipp

Ein hochwertiger Extrakt ist besser als pulverisierte Artischockenblätter: In Extrakten liegen die wirksamen Inhaltsstoffe grundsätzlich in konzentrierter Form vor.

Zu beachten bei Gallensteinen, in der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Blutgerinnungshemmer-Einnahme

Personen, bei denen Gallensteine festgestellt worden sind, sollten besser auf Artischocken-Extrakt verzichten: Da die wirksamen Inhaltsstoffe die Ausschüttung der Gallenflüssigkeit anregen, kann es zu einem Verschluss der Gallengänge und zu einer Gallenkolik kommen. 

Auch Schwangere und Stillende sollten vorsichtshalber keinen Artischocken-Extrakt einnehmen oder dies mit dem Arzt besprechen. Es gibt noch nicht ausreichend Studien, in denen Artischocken-Extrakt für Schwangere und Stillende untersucht wurde.

Artischocken-Extrakt kann die Wirksamkeit von Blutgerinnungshemmern vom Cumarin-Typ abschwächen. Nehmen Sie solche Blutverdünner ein, ist Rücksprache mit dem Arzt erforderlich: Ihr Arzt kann regelmäßig den sogenannten Quick-Wert (Prothrombinzeit) überprüfen und so feststellen, ob die Wirkung der Medikamente gehemmt ist. Hierzu zählen Medikamente mit den Wirkstoffen Phenprocoumon und Warfarin.

Entstehen erhöhte Cholesterinwerte durch einen Vitamin-D-Mangel?

Wirkweise von Vitamin D

Zwar ist noch nicht klar, ob die Einnahme von Vitamin D erhöhte Cholesterinwerte gezielt senkt; ein Zusammenhang zwischen einer guten Vitamin-D-Versorgung und niedrigen Cholesterinspiegeln zeigte sich aber bereits in mehreren medizinischen Studien: Hatten die Studienteilnehmer höhere Vitamin-D-Gehalte im Blut (über 30 Nanogramm pro Milliliter), waren auch ihre Cholesterinwerte im Durchschnitt niedriger als bei Personen mit einem Vitamin-D-Mangel.

Vitamin D ist darüber hinaus beteiligt an der Steuerung des Blutdrucks und wichtig für den Herzmuskel. Auf diese Weise verringern gut gefüllte Vitamin-D-Speicher die Folgen zu hoher Cholesterinspiegel. 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Im Optimalfall richtet sich die Vitamin-D-Dosierung nach den Vitamin-D-Werten im Blut: Nur so kann ein Mangel wirksam ausgeglichen werden. Alle Informationen zur richtigen Dosierung bei einem Mangel finden Sie im Artikel zu Vitamin D.

Sind Ihnen Ihre Vitamin-D-Werte nicht bekannt, können pro Tag zwischen 1.000 und 2.000 Internationale Einheiten sinnvoll sein, um den Cholesterinstoffwechsel positiv zu unterstützen.

Am besten nimmt man Vitamin D zu den Mahlzeiten ein: Es ist ein fettlösliches Vitamin und kann im Darm nur richtig aufgenommen werden, wenn Fett vorhanden ist. Geringe Mengen Fett aus Lebensmitteln reichen schon aus.


Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Bei erhöhten Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist es sinnvoll, den Vitamin-D-Spiegel im Blut messen zu lassen: Nur so kann ein möglicher Vitamin-D-Mangel wirksam ausgeglichen werden.

Im Labor wird eine Vitamin-D-Form bestimmt, die im Blut zirkuliert – das sogenannte 25-(OH)-Vitamin D. Dazu wird Blutserum verwendet, die Blutflüssigkeit ohne die Blutzellen.

Optimale Vitamin-D-Werte im Blutserum liegen zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter oder zwischen 100 und 150 Nanomol pro Liter.

Fermentierter roter Reis hemmt die Cholesterinproduktion

Wirkweise von fermentiertem rotem Reis

Roter Reis auf einem Holzlöffel
Der Stoff Monacolin K ist in fermentierten roten Reis enthalten und kann erhöhte Cholesterinwerte senken. Bild: Hendra Su/iStock/Getty Images Plus

Fermentierter roter Reis – auch Rotschimmelreis genannt – ist in der Lage, erhöhte Cholesterinwerte zu senken. Dafür verantwortlich ist der Stoff Monacolin K, der die körpereigene Cholesterinproduktion auf die gleiche Weise hemmt wie ein Statin.

Info

Roter Reis ist herkömmlicher Reis, der durch ein spezielles Verfahren rot gefärbt wird: Normaler Reis wird mithilfe eines Pilzes fermentiert, wodurch ein roter Farbstoff entsteht. In Asien wird roter Reis als Färbemittel für Lebensmittel und als traditionelles Heilmittel eingesetzt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die optimale Dosierung von rotem Reis richtet sich nach den Cholesterinwerten im Blut. Pro Tag sind zwischen 10 und 20 Milligramm Monacolin K sinnvoll, um den Cholesterinspiegel zu senken. Die Einnahme von rotem Reis sollte unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden, da er ähnlich wirkt wie cholesterinsenkende Medikamente.

Zu beachten bei Krankheiten, Schwangerschaft und Einnahme von Medikamenten

Roter-Reis-Extrakt sollte nicht eingenommen werden bei bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen, einer Gallenstauung und während der Schwangerschaft oder Stillzeit. Zudem wird davon abgeraten, fermentierten roten Reis mit anderen cholesterinsenkenden Medikamenten zu kombinieren oder mit Blutverdünnern vom Cumarin-Typ (zum Beispiel Phenprocoumon) und Arzneimitteln zur Unterdrückung des Immunsystems (wie Ciclosporin).

Info

Nebenwirkungen sind grundsätzlich möglich: Da der Wirkstoff Monacolin K chemisch identisch ist mit dem Arzneistoff Lovastatin oder Simvastatin, kann auch roter Reis Nebenwirkungen verursachen. Dazu zählen Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Hautausschläge und Muskelschmerzen. Experten sind sich allerdings nicht einig, ob die Nebenwirkungen gleich stark ausfallen: In einigen Studien verursachte fermentierter roter Reis weniger Nebenwirkungen.

Phospholipide verhindern wahrscheinlich die Cholesterinaufnahme im Darm

Wirkweise von Phospholipiden

Glaskaraffe mit Sonneblumenöl mit einer Sonnenblume und Sonnenblumenkernen auf einem Tisch
In Sonnenblumenöl sind verschiedene Phospholipide enthalten. Diese sollen die Aufnahme von Cholesterin aus Lebensmitteln im Darm verhindern können. Bild: tashka2000/iStock/Getty Images Plus

Es wird vermutet, dass bestimmte fettähnliche Stoffe (Phospholipide) die Aufnahme von Cholesterin aus Lebensmitteln im Darm verhindern können. Zudem ist die Substanz Cholin am Transport der Fette im Blut beteiligt. Der bedeutendste Stoff ist Lecithin (Phosphatidylcholin), das zum Beispiel in Soja oder Frühstückseiern vorkommt. 

Expertenwissen

Phospholipide bilden im Darm mit Wasser und anderen Fetten wahrscheinlich übergroße Micellen (bestimmte Moleküle zum Transport von Fetten), die das Cholesterin aus der Nahrung einschließen. Dadurch wird Cholesterin schlechter oder gar nicht aufgenommen.

Erste medizinische Studien zeigen, dass Phosphatidylcholin die Cholesterinwerte verbessern kann: Insbesondere sank das schlechte LDL-Cholesterin, während das gute HDL-Cholesterin anstieg.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Am Tag sind zwischen 1.000 und 2.000 Milligramm Phosphatidylcholin nötig, um den Cholesterinspiegel zu senken. Phosphatidylcholin sollte zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, damit es die Cholesterinaufnahme direkt herabsetzt.

Tipp

Phosphatidylcholin wird häufig aus Soja gewonnen. Bei einer Sojaallergie ist dies ungeeignet. Allerdings gibt es auch andere Quellen: Achten Sie bei einer Sojaallergie auf Phosphatidylcholin aus Sonnenblumen- oder Rapsöl.

Zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit

Da zur Anwendung von Phosphatidylcholin (Lecithin) in der Schwangerschaft und Stillzeit keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, sollte es vorsichtshalber nicht eingenommen werden oder nur unter Rücksprache mit dem Arzt.

L-Carnitin verringert LDL- und erhöht HDL-Cholesterin

Wirkweise von L-Carnitin

Medizinische Studien belegen cholesterinregulierende Effekte für L-Carnitin: Durch die Carnitin-Einnahme sanken nicht nur LDL-Werte, auch das gefäßschützende HDL-Cholesterin stieg an. L-Carnitin ist im Körper verantwortlich für den Transport von langkettigen Fettsäuren in die Kraftwerke der Zelle, wo aus ihnen Energie gewonnen wird.

Zudem wirkt L-Carnitin als Antioxidans selbst gefäßschützend und verringert oxidiertes LDL-Cholesterin. Oxidiertes LDL-Cholesterin ist verantwortlich für Ablagerungen in den Blutgefäßen, zum Beispiel in den Herzkranzgefäßen, was zu einem Herzinfarkt führen kann.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

L-Carnitin kommt zwar auch in großen Mengen in Fleisch vor, eine Ernährung mit viel Fleisch – vor allem sehr fettreiches Fleisch und Innereien – ist allerdings bei erhöhten Cholesterinspiegeln nicht empfehlenswert. Da pflanzliche Lebensmittel sehr arm an L-Carnitin sind, empfiehlt sich die zusätzliche Einnahme: Pro Tag sind 1.000 bis 2.000 Milligramm L-Carnitin nötig, um den Cholesterinspiegel zu senken.

L-Carnitin kann entweder vor oder zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Es ist allerdings am besten, die Gesamtmenge über den Tag zu verteilen – zum Beispiel morgens, mittags und abends jeweils 500 Milligramm. So wird sichergestellt, dass L-Carnitin gut im Blut ankommt.

Die Verbindung L-Carnitin-Tartrat ist am besten verträglich und ruft keine Magen-Darm-Beschwerden hervor. 

Antioxidanzien schützen Blutgefäße vor den Folgen erhöhter Cholesterinwerte

Wirkweise von Antioxidanzien

Antioxidanzien schützen die Blutgefäße bei erhöhten Cholesterinwerten: Vor allem das LDL-Cholesterin kann im Blut oxidieren. Das bedeutet, es wird durch freie Radikale geschädigt und lagert sich allmählich an den Wänden der Blutgefäße an. Dieser Prozess ist die Hauptursache für Ablagerungen in den Blutgefäßen, der Arteriosklerose (Arterienverkalkung). 

Zu den gefäßschützenden Antioxidanzien zählen Vitamin C und Vitamin E, die Mineralstoffe Zink und Selen sowie Coenzym Q10

Info

Vitamin E nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Für eine spezielle Vitamin-E-Untergruppe – die Tocotrienole – gibt es Hinweise, dass sie erhöhte Cholesterinwerte senkt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Antioxidanzien sollten am besten in Kombination miteinander eingenommen werden: So schützen sie die Gefäße am wirksamsten. Außerdem unterstützen sie sich gegenseitig: Vitamin C wird benötigt, damit sich Vitamin E wieder erholen kann, nachdem es ein freies Radikal unschädlich gemacht hat.

Sinnvoll sind am Tag mindestens 100 Milligramm Vitamin C, 20 Milligramm Vitamin E, 10 Milligramm Zink, 50 Mikrogramm Selen und bis zu 100 Milligramm Coenzym Q10.

Info

Cholesterinsenkende Effekte von Tocotrienolen wurden bei 50 bis 200 Milligramm Tocotrienolen am Tag beobachtet.

Insbesondere fettlösliche Antioxidanzien – zum Beispiel Vitamin E – müssen mit dem Essen eingenommen werden, da sie nur gemeinsam mit Fett aus einer Mahlzeit in das Blut gelangen können. 

Reagenzglas mit Blut in einer Hand
Der antioxidative Status kann durch eine Laboruntersuchung im Blut bestimmt werden. Bild: utah778/iStock/Getty Images Plus

Bestimmung des oxidierten LDLs und antioxidativen Status

Bei erhöhten Cholesterinwerten kann das schädigende oxidierte LDL-Cholesterin im Blut bestimmt werden. Mikronährstoffmediziner empfehlen diese Blutuntersuchung, da sich so feststellen lässt, ob die Blutgefäße schon durch Ablagerungen geschädigt sind (Arterienverkalkung).

Zudem kann der antioxidative Status bestimmt werden. Er gibt Aufschluss darüber, ob das Verhältnis zwischen freien Radikalen und Antioxidanzien im Körper ausgeglichen ist. Er wird im Blut bestimmt.

Info

Je nach Labor und Untersuchungsmethode werden unterschiedliche Normalwerte für den antioxidativen Status angegeben. Deshalb zählen die Normalwerte, die das Labor vorgibt. Das oxidierte LDL-Cholesterin sollte immer möglichst niedrig sein.

B-Vitamine unterstützen die Gefäßgesundheit und die Cholesterinsenkung

Wirkweise von B-Vitaminen

B-Vitamine werden benötigt für den Abbau von Homocystein, das sich bei einem Vitaminmangel im Blut anreichern würde. Homocystein ist ein Zellgift, das zum Beispiel Blutgefäße schädigt und mit einer Reihe von Erkrankungen in Verbindung gebracht wird – so auch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hohe Homocysteinwerte steigern das Risiko für erhöhte Blutfettwerte sowie Bluthochdruck und letztendlich Arteriosklerose.  

Um Blutgefäße nicht zusätzlich zu belasten, sollte deshalb bei erhöhten Cholesterinwerten unbedingt auf die Zufuhr von homocysteinsenkenden B-Vitaminen geachtet werden, damit kein Mangel entsteht.

Expertenwissen

Vermutlich sind B-Vitamine auch direkt am Cholesterinstoffwechsel beteiligt: Einige Studien zeigen, dass ein geringer Vitamin-B12-Status in Zusammenhang steht mit höheren Cholesterinwerten. In menschlichen Fettzellen führte ein Vitamin-B12-Mangel zur gesteigerten Aktivierung bestimmter Gene, die wiederum für eine vermehrte Cholesterinproduktion verantwortlich sind.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Senkung erhöhter Homocysteinwerte sind folgende Dosierungen wirksam: 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6, 400 bis 600 Mikrogramm Folsäure und 250 bis 500 Mikrogramm Vitamin B12.

Idealerweise sollte die aktive Form von Folsäure eingenommen werden. Ungefähr die Hälfte aller Menschen kann aufgrund einer Genveränderung Folsäure schlechter oder sogar gar nicht in die vom Körper benötigte aktive Form umwandeln. Diesen Gendefekt können Sie umgehen, indem Sie Folsäure als aktive Form einnehmen, sogenanntes 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF). 

Homocysteinwerte überprüfen lassen

Gerade bei erhöhten Cholesterinwerten empfiehlt es sich, auch die Homocysteinwerte im Blut überprüfen zu lassen, damit die Blutgefäße nicht zusätzlich durch erhöhtes Homocystein geschädigt werden. 
Homocystein wird meist in Blutplasma bestimmt, dem flüssigen Teil des Blutes ohne Blutzellen. Normale Werte im Blutplasma liegen unter 10 Mikromol pro Liter.

Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko für Folgeerkrankungen erhöhter Cholesterinwerte

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Kapseln und Flasche in Händen
Omega-Fettsäuren aus Fisch- oder Leinöl verhindern Ablagerungen in den Blutgefäßen. Diese gibt es in Kapselform. Bild: FotoDuets/iStock/Getty Images Plus

Eine Empfehlung bei erhöhten Cholesterinwerten ist es, gesättigte Fette aus zum Beispiel Fleisch, Wurst und Käse zu senken und, im Gegensatz dazu, die Zufuhr an mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu erhöhen –  zum Beispiel aus Leinöl oder Fischöl.

Omega-Fettsäuren aus Fisch- oder Leinöl sind an der Weitstellung der Blutgefäße beteiligt und verhindern Ablagerungen in den Blutgefäßen. Insgesamt machen sie das Blut flüssiger und senken so das Risiko von Folgeerkrankungen durch zu hohe Cholesterinwerte. Zudem verringern sie erhöhte Entzündungswerte im Blut, die ebenfalls ein Risikofaktor für weitere Erkrankungen sind – darunter das C-reaktive Protein (CRP) oder die Lipoprotein-assoziierten Phospholipase A2 (Lp-PLA2).

Expertenwissen

Lp-PLA2 ist ein Marker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie kommt in den Gefäßwänden in Entzündungszellen vor – besonders im Kern von atherosklerostischen Plaques – und wirkt entzündungsfördernd. Die Bestimmung von Lp-PLA2 ist empfehlenswert, da sie ein zuverlässiger Risikomarker für Entzündungsprozesse in den Gefäßen ist und damit einhergehende instabilen Plaques.

Besonders wirksam sind Fischölkapseln, wenn zu erhöhten Cholesterinwerten auch noch erhöhte Triglyceridwerte dazu kommen. Triglyceride sind eine andere Fettgruppe im Blut. Alles zur Senkung erhöhter Triglyceridspiegel mit Mikronährstoffen lesen Sie hier.

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei zu hohen Cholesterinwerten werden zwischen 1.500 und 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren täglich empfohlen. Optimal ist ein hoher Anteil an der Omega-3-Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure), zum Beispiel mit mindestens 800 Milligramm. EPA wirkt stark entzündungshemmend.

Omega-3-Fettsäuren sollten zusammen mit dem Essen eingenommen werden, da sie so am besten aus dem Darm ins Blut gelangen.

Tipp

Besonders bei Fischöl-Präparaten ist es wichtig, auf eine gute Qualität zu achten: Hochwertige Präparate unterlaufen bestimmte Reinigungsprozesse, damit Schadstoffe und andere unerwünschte Rückstände entfernt werden. Solche Rückstände können dazu führen, dass Omega-3-Fettsäuren zerstört werden und die Körperzellen schädigen

Der Omega-3-Index zeigt, wie gut die Omega-3-Versorgung ist

Der Omega-3-Index gibt Aufschluss darüber, wie gut die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist. Die Blutuntersuchung ist besonders sinnvoll, wenn zu erhöhten Cholesterinwerten noch andere Risikofaktoren hinzukommen, zum Beispiel Übergewicht, Bluthochdruck oder Probleme mit dem Herzen.

Der Omega-3-Index wird im Blut untersucht. Dabei wird der Anteil der Omega-3-Fettsäuren in den roten Blutzellen gemessen und in Prozent ausgerechnet. Liegt der Omega-3-Index über 8 Prozent, ist die Versorgung sehr gut. Bei einem Index von unter 4 Prozent ist man dagegen schlecht versorgt und hat ein gesteigertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Zu beachten bei der Einnahme von Blutverdünnern und vor Operationen

Da Omega-3-Fettsäuren die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und blutverdünnend wirken, sollte bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten ein Arzt hinzugezogen werden. Möglicherweise muss die Dosierung der Medikamente angepasst werden, damit keine unerwünschten Wechselwirkungen auftreten. 

Zu Blutverdünnern zählen Cumarin-Derivate (wie Phenprocoumon und Warfarin), aber auch Acetylsalicylsäure (ASS), Heparin und die sogenannten neuen oralen Antikoagulanzien: Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban.

Steht eine Operation an, sollten Omega-3-Fettsäuren ein bis zwei Wochen vorher abgesetzt werden, damit während der Operation keine starken Blutungen auftreten. Danach können sie wieder bedenkenlos eingenommen werden.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei erhöhten Cholesterinwerten

Vitamine

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) ggf. auch je nach Spiegel
Vitamin Emindestens 20 Milligramm (mg)
Vitamin Cmindestens 100 Milligramm
Vitamin B65 bis 15 Milligramm
Vitamin B12 (optimalerweise als aktives Methylcobalamin)250 bis 500 Mikrogramm
Folsäure (als direkt verwertbare Form)400 bis 600 Mikrogramm
Mineralstoffe
Zinkmindestens 10 Milligramm
Selenmindestens 50 Mikrogramm
Pflanzenstoffe
Beta-Glucanmindestens 3 Gramm (g)
Artischocken-Extraktmindestens 500 Milligramm
Monacolin K aus fermentiertem roten ReisJe nach Cholesterinwerten ab 10 Milligramm
(Hinweis: Nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen)
Sonstige Nährstoffe 
Phosphatidylcholin1.000 bis 2.000 Milligramm
L-Carnitin1.000 bis 2.000 Milligramm 
Coenzym Q10100 Milligramm
Omega-3-Fettsäuren1.500 bis 2.000 Milligramm mit besonders hohem EPA-Anteil (mindestens 800 Milligramm)

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei erhöhten Cholesterinwerten

Normalwerte 
Vitamin D40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) oder 100 bis 150 Nanomol pro Liter (nmol/l)
Gesamt-Antioxidazien-Status (Serum)1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l)
Homocystein (Plasma)unter 10 Mikromol pro Liter (µmol/l)
Omega-3-Index5 bis 8 Prozent (besser über 8 Prozent)
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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Statine: Coenzym Q10 und Vitamin D verringern Muskelschmerzen

Die häufigste Nebenwirkung der Statine sind Muskelschmerzen. Sie sind auch der Hauptgrund, warum viele Menschen die Statine wieder absetzen. Allerdings lassen sich diese Nebenwirkungen mit Coenzym Q10 und Vitamin D gut verringern: Pro Tag werden 100 bis 300 Milligramm Coenzym Q10 und 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D empfohlen. Alles über Coenzym Q10, Vitamin D und Statine lesen Sie hier.

Info

Zudem sind ausreichend gefüllte Vitamin-D-Speicher Voraussetzung für die Statinwirkung: Gemeinsam mit Vitamin D senkte das Statin die Cholesterinwerte um bis zu 22 Milligramm pro Deziliter stärker als alleine.

Oft verordnete Statine sind: Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Simvastatin.

Fibrate steigern den Homocysteinspiegel

Cholesterinsenkende Medikamente der Fibrate, zum Beispiel Bezafibrat und Fenofibrat, erhöhen Homocysteingehalte im Blut. Homocystein wirkt allerdings zellschädigend und sollte deshalb niedrig gehalten werden. Für den Abbau von Homocystein sind B-Vitamine notwendig: Wirksam sind 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6, 400 bis 600 Mikrogramm Folsäure (als aktive Form 5-MTHF) und 250 bis 500 Mikrogramm Vitamin B12.

Zudem verringern Fibrate die Blutspiegel von Coenzym Q10 und Vitamin E, wie Studien zeigen. Zum Ausgleich sollten 100 bis 200 Milligramm Coenzym Q10 und bis zu 150 Milligramm Vitamin E eingenommen werden.

Anionenaustauscherharze verursachen einen Mangel an fettlöslichen Nährstoffen

Anionenaustauscherharze wie Colestyramin senken Cholesterinspiegel, indem sie die Fettverdauung stören. Insbesondere bei langer Einnahme dieser Cholesterinsenker kann es zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen und anderen Nährstoffen kommen. Hierzu zählen die Vitamine A, D, E und K sowie Carotinoide. Zudem ist die Aufnahme von Folsäure, Vitamin B12, Vitamin C, Magnesium und Zink reduziert.

Um einen Mangel zu vermeiden, sind besonders vitaminreiche Lebensmittel sinnvoll – gute Lebensmittelquellen finden Sie in Artikeln zu den einzelnen Vitaminen – oder fettlösliche Vitamine in Form eines Multimikronährstoffpräparats. Achten Sie darauf, dass das Präparat mindestens die empfohlene Zufuhr abdeckt: 400 Mikrogramm Vitamin A, 1.000 Internationale Einheiten Vitamin D, 13 Milligramm Vitamin E und 75 Mikrogramm Vitamin K – idealerweise aus K1 und K2.

Info

Das Mikronährstoffpräparat sollte entweder eine Stunde vor oder vier Stunden nach den Medikamenten eingenommen werden, damit es die Aufnahme der Mikronährstoffe nicht direkt herabsetzt.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei cholesterinsenkenden Medikamenten

Statine
Coenyzm Q10100 bis 300 Milligramm (mg)
Vitamin D1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) oder je nach Vitamin-D-Spiegel
Fibrate
Vitamin B65 bis 15 Milligramm
Vitamin B12 (optimalerweise als aktives Methylcobalamin)250 bis 500 Mikrogramm (µg)
Folsäure (als direkt verwertbare Form)400 bis 600 Mikrogramm
Coenzym Q10100 bis 200 Milligramm
Vitamin Ebis zu 150 Milligramm
Anionenaustauscherharze
Vitamin A400 Mikrogramm
Vitamin D1.000 Internationale Einheiten
Vitamin E13 Milligramm
Vitamin K75 Mikrogramm (idealerweise aus K1 und K2)
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Zusammenfassung

Erhöhte Cholesterinwerte lassen sich im Rahmen der Mikronährstoffmedizin gut senken: Vor allem Ballaststoffe aus Hafer (Beta-Glucane) und Pflanzenstoffe aus Artischockenblättern verringern das Cholesterin im Blut. Vitamin D, bestimmte fettähnliche Substanzen (Phospholipide) und L-Carnitin unterstützen die Cholesterinsenkung zusätzlich. In manchen Fällen ist auch fermentierter roter Reis sinnvoll. Besprechen Sie die Einnahme von rotem Reis allerdings zuvor unbedingt mit Ihrem Arzt.

Antioxidanzien, B-Vitamine sowie Omega-3-Fettsäuren schützen die Blutgefäße vor den Schäden durch erhöhte Cholesterinwerte und sollten daher auch Bestandteil der Mikronährstofftherapie sein.

Einige cholesterinsenkende Medikamente verursachen Nebenwirkungen: Sehr häufig sind bei Statin-Einnahme zum Beispiel Muskelschmerzen, die sich wirksam durch Coenzym Q10 und Vitamin D reduzieren oder verhindern lassen. Fibrate erhöhen dagegen den Homocysteinspiegel, weshalb unbedingt auf die Zufuhr von B-Vitaminen geachtet werden muss, während Anionenaustauscherharze einen Mangel an fettlöslichen Vitaminen verursachen können.
 

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Verzeichnis der Studien und Quellen

Adaikalakoteswari, A. et al. (2015): Vitamin B12 insufficiency induces cholesterol biosynthesis by limiting s-adenosylmethionine and modulating the methylation of SREBF1 and LDLR genes. Clin Epigenetics. 2015; 7(1): 14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4356060, abgerufen am: 30.08.2017.

Ahsan, H. et al (2014): Pharmacological potential of tocotrienols: a review. Nutr Metab (Lond). 2014; 11: 52. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4247006, abgerufen am: 30.08.2017.

Baliarsingh, S. et al. (2005): The therapeutic impacts of tocotrienols in type 2 diabetic patients with hyperlipidemia. Atherosclerosis. 2005 Oct;182(2):367-74. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16159610, abgerufen am: 30.08.2017.

Biesaklsi, H.-K. (2016): Vitamine und Minerale. Indikation, Diagnostik, Therapie. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York.

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