Helicobacter pylori: Therapie natürlich unterstützen

Wie bestimmte Vitamine, Probiotika und Pflanzenstoffe den Erfolg einer Helicobacter-pylori-Therapie steigern können

Der Magen ist wegen der Magensäure fast steril. Erstaunlicherweise leben dort ebenfalls Bakterien, wie Helicobacterpylori. Das Bakterium löst oft eine anhaltende (chronische) Magenschleimhautentzündung und Bauchbeschwerden aus. Hier hilft dann nur eine Antibiotika-Therapie, um den Erreger zu vertreiben. Mit Vitaminen, Pflanzenstoffen und Probiotika lässt sich eine solche Eradikationstherapie begleiten und die Gesundheit des Magen-Darm-Traktes fördern.

Tipp

Liegt der Magenschleimhautentzündung (Gastritis) eine andere Ursache zugrunde, schauen Sie in den Text zu „chronische Gastritis“. Dort erfahren Sie alles über Mikronährstoffmedizin bei einer chronischen Gastritis. Zum Beispiel steigt die Gefahr für einen Mangel an bestimmten Vitaminen.

Helicobacter-pylori Bluttest
Helicobacter pylori kann im Magen überleben. Es kann die natürliche Schutzwirkung der Magensäure umgehen und so eine Entzündung der Schleimhaut hervorrufen. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Definition: Helicobacter-pylori-Infektion

Das Bakterium Helicobacter pylori kann sich in der Schleimhaut des Magens ansiedeln. Es produziert Ammoniak und Zellgifte, die die natürliche Schutzwirkung der Schleimhaut vor der Magensäure aufheben. Dadurch wird das Gewebe gereizt und zerstört.

Info

Mithilfe der normalerweise sehr aggressiven Magensäure werden wichtige Inhaltsstoffe aus der Nahrung aufgeschlossen. Die Schleimhaut des Magens ist dabei unverzichtbar: Sie kleidet den Magen aus. So wird vermieden, dass das eigene Gewebe durch die Magensäure geschädigt wird.

Das Immunsystem kann die Bakterien nicht erreichen, sodass die Infektion chronisch wird. In Deutschland sind 5 Prozent der Kinder und 24 Prozent der Erwachsenen infiziert. Der Erreger wird von Mensch zu Mensch übertragen – wie genau, ist noch unklar.

Anzeichen einer Infektion mit Helicobacter pylori

Die Infektion kann je nach Bakterienstamm symptomlos sein, aber auch dauerhaft Beschwerden verursachen. Dann kommt es zu einer anhaltenden Entzündung der Magenschleimhaut (chronische Gastritis). Typische Symptome sind Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Schmerzen (Brennen und Drücken) hinter dem Brustbein oder Übelkeit. Auch Oberbauchbeschwerden, Aufstoßen und Mundgeruch können Hinweise sein.

Folgeerkrankungen

Medikamenten Einnahme
Bei einer Helicobacter-pylori-Infektion können Antibiotika das Bakterium abtöten. Meist werden Antibiotika mit Magensäureblockern kombiniert (Tripel-Therapie). Bild: Ridofranz/iStock/Getty Images Plus

Wenn eine Infektion mit chronischen Beschwerden nicht behandelt wird, drohen Folgeerkrankungen. Das Bakterium ist an 75 Prozent der Magengeschwüre und an 90 Prozent der Zwölffingerdarmgeschwüre beteiligt. Mögliche Folgen der Infektion mit Helicobacter pylori sind auch sehr selten Magen- oder Lymphkrebs.

Daneben diskutieren Wissenschaftler einen Zusammenhang mit Verdauungsstörungen (Dyspepsie) sowie dem Reizdarm- und Leaky-Gut-Syndrom. Nach neuen Erkenntnissen hat Helicobacter pylori auch Einfluss auf die Magen-Darm-Flora (Mikrobiota).

Tipp

Eine Schädigung der Magenschleimhaut kann langfristig einen Vitamin-B12-Mangel begünstigen. Für die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm ist ein spezielles Transporteiweiß nötig. Dieses wird im Magen gebildet – allerdings nur, wenn die Zellen der Magenschleimhaut intakt sind.

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Ziele der Behandlung

Helicobacter-pylori-Infektion: Behandlung mit Medikamenten

Helicobacter pylori wird nur behandelt, wenn Symptome auftreten. Die Infektion kann in der Regel durch Antibiotika geheilt werden. Dies nennt man „Eradikation“.

Leider haben sich in letzter Zeit viele antibiotikaresistente Helicobacter-Stämme verbreitet. Ein Antibiotikum reicht oft nicht mehr aus. Der Arzt verschreibt deshalb eine Kombinationstherapie aus zwei verschiedenen Antibiotika und einem Magensäureblocker (Protonenpumpenhemmer; PPI). Man nennt dies auch Tripel-Therapie. Sie besteht aus einem PPI, dem Antibiotikum Clarithromycin und einem weiteren Antibiotikum (Metronidazol oder Amoxicillin). Sollte die Therapie nicht anschlagen, werden andere oder auch vier Wirkstoffe miteinander kombiniert.

Die speziellen Präparate, die bei der Eradikationstherapie angewendet werden, enthalten bereits eine Mischung der verschiedenen Wirkstoffe. Beispiele sind OMEP® Plus Amoxicillin+Clarithromycin, Pylera® und ZacPac®.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Behandlung einer Helicobacter-Infektion mit Medikamenten ist nicht immer erfolgreich. Deshalb sind Stoffe interessant, die die Bekämpfung des Erregers unterstützen. Die Mikronährstoffmedizin kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Bestimmte Vitamine, Probiotika und sekundäre Pflanzenstoffe können die Wirkung der Therapie verstärken. Zum Beispiel machen bestimmte Vitamine Helicobacter pylori empfindlicher, indem sie seine eigenen Schutzmechanismen vor der Magensäure aufheben. Daneben ist das Gewebe des Magens durch die Infektion stark belastet. Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe schützen auch vor weiteren Schäden.

Folgende Stoffe haben sich bewährt:

  • Vitamin C und E  können den Behandlungserfolg steigern.
  • Probiotika helfen dabei, Helicobacter pylori zu verdrängen.
  • N-Acetylcystein  macht die Bakterien empfindlicher gegen Antibiotika.
  • Cranberry  verringert die Anhaftung an die Schleimhaut.
  • Curcumin lindert Bauchbeschwerden und unterstützt die HelicobacterpyloriEradikation.
  • Flavonoide  wirken antioxidativ und schützen den Magen.
Patient beim Arztbesuch
Mikronährstoffe können die Behandlung einer Helicobacter-Infektion (Eradikation) ideal ergänzen – vor allem dann, wenn die klassische Therapie allein nicht erfolgreich ist. Bild: vittaya25/iStock/Getty Images Plus
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Vitamin C und E können den Behandlungserfolg steigern

Wirkweise von Vitamin C und E

Bei Entzündungen werden viele reaktive Sauerstoffspezies (freie Radikale) freigesetzt. Das belastet die antioxidativen Schutzsysteme. Denn Antioxidantien fangen permanent freie Radikale ab, werden dabei aber verbraucht. Vitamin C und E wirken antioxidativ und unterstützen deshalb die Schutzmechanismen. Auch stärken Vitamin C und E das Immunsystem und lindern Entzündungen.

Im Kampf gegen Helicobacter pylori spielt Vitamin C eine wichtige Rolle: Es macht das Bakterium empfindlicher. Vitamin C trägt dazu bei, den eigenen Säureschutz des Bakteriums abzuschwächen: Helicobacter pylori hat ein spezielles Enzym (Urease), das eine Art giftige Wolke aus Ammoniak um das Bakterium herum produziert. Dadurch wird die Magensäure neutralisiert und das Bakterium kann überleben. Vitamin C hemmt das Enzym und macht Helicobacter pylori angreifbarer.

Beobachtungsstudien zeigen: Menschen mit schlechter Vitamin-C-Versorgung  sind anfälliger für Magenerkrankungen. Die Studien zeigen außerdem, dass Menschen mit Helicobacter pylori niedrigere Vitamin-C-Spiegel haben: Forscher vermuten, dass Vitamin C bei Betroffenen schlechter aufgenommen und vermehrt verbraucht wird. Bei einer Vitamin-C-reichen Ernährung kommt es laut Beobachtungsstudien außerdem seltener zu Folgeerkrankungen. Dies betrifft zum Beispiel Magenkrebs. Forscher stellten in zwei Auswertungen der verfügbaren Studien fest, dass Vitamin C und Vitamin E den Behandlungserfolg mit Antibiotika verbessern könnten. Unklar aber ist, warum der Effekt nicht in allen Studien gefunden wurde.

Auch wenn das Ausmaß der Wirkung noch nicht klar ist, können Vitamin C und E versuchsweise eingesetzt werden, um die Therapie zu unterstützen. Ein Vitamin-C-Mangel sollte bei einer Helicobacter-pylori-Infektion in jedem Fall vermieden werden: Es ist der wichtigste Schutzstoff der Magenschleimhaut.

Vitamin C und E: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen eine Tagesdosis von 500 Milligramm Vitamin C, um eine Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie zu unterstützen. Zusätzlich können täglich 30 bis 50 Milligramm Vitamin E eingenommen werden. Manchmal empfehlen Ärzte für die Zeit der Therapie auch eine höhere Vitamin-E-Dosierung – zum Beispiel 200 Milligramm. Dies sollte jedoch in jedem Fall in Rücksprache mit dem Arzt erfolgen, da Vitamin E auf Dauer überdosiert werden kann.

Tipp

Die Kombination von Vitamin C und E mit dem Antibiotikum Metronidazol ist weniger gut untersucht. Mehr Studien liegen dagegen zu Amoxicillin und Clarithromycin vor. Es kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass Vitamin C und E den Erfolg der Behandlung mit Metronidazol reduzieren könnten.

Vitamin C lässt sich sehr gut zu den Mahlzeiten einnehmen, aber auch dazwischen. In Verbindung mit einer Mahlzeit ist die Verträglichkeit jedoch besser. Für Vitamin E ist die Einnahme zum Essen in jedem Fall empfehlenswert, da das Vitamin fettlöslich ist und so besser aufgenommen wird.

Vitamin C und E: zu beachten bei Schwangerschaft, Stillzeit, Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Vitamin C und E sollten in den empfohlenen Dosierungen während der Schwangerschaft und Stillzeit am besten nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Wahrscheinlich ist Vitamin C in der Schwangerschaft und Stillzeit in einer Dosierung bis maximal 1.800 Milligramm pro Tag sicher.

Vitamin C setzte im Tierversuch die Wirkung des Blutkrebs-Wirkstoffs Bortezomib (zum Beispiel Velcade®) herab. Es sollte deshalb während einer solchen Therapie nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, dürfen Betroffene mit krankhafter Eisenüberladung (Hämochromatose) Vitamin C nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

Vitamin E sollte bei Rauchern wegen einer möglichen Gefahr für Hirnblutungen nicht über 50 Milligramm pro Tag dosiert werden. Zudem wurde ein leicht erhöhtes Lungenkrebsrisiko gefunden. Aufgrund eines erhöhten Blutungsrisikos, sollten hoch dosierte Vitamin-E-Präparate etwa 14 Tage vor einem operativen Eingriff abgesetzt werden.

Bei Einnahme hoher Vitamin-E-Mengen kann es zu Wechselwirkungen mit Blutverdünnern kommen. Deshalb wird eine Rücksprache mit dem Arzt empfohlen. Der Arzt kann die Blutgerinnung kontrollieren. Betroffen sind zum Beispiel:

  • Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon (Falithrom®, Marcumar®) oder Warfarin (Coumadin®, Marevan®)
  • Thrombozytenaggregationshemmer (Acetylsalicylsäure wie Aspirin®)
  • neue orale Antikoagulantien wie Dabigatran (Pradaxa®), Rivaroxaban (Xarelto®) oder Edoxaban (Lixiana®)

Bei einer schweren Verdauungsschwäche (Malabsorption) werden zu wenig Vitamin E und K aufgenommen. Ein Vitamin-K-Mangel führt zu einer hohen Blutungsgefahr. Der Vitamin-K-Mangel muss erst ausgeglichen werden, bevor Vitamin E eingesetzt werden kann. Sonst steigt das Blutungsrisiko weiter.

Probiotika können Helicobacter pylori im Magen verdrängen

Wirkweise von Probiotika

Illustrative Darstellung von Bakterien
Probiotika sind gesundheitsförderliche kleinste Lebewesen. Sie bringen eine ungünstige Bakterienzusammensetzung wieder ins Gleichgewicht. Bild: myshkovsky/iStock/Getty Images Plus

In der Schleimhaut des Magens können bestimmte Bakterienarten überleben. Helicobacter pylori ist sehr aggressiv und verdrängt andere Arten. Man erforscht deshalb den Einsatz von Probiotika, um Helicobacter pylori wieder zurückzudrängen.

Probiotika sind Mikroorganismen wie Hefen (Saccharomyces) und Bakterien (Lactobacillus und Bifidobakterium). Sie helfen, im Magen-Darm-Trakt eine gesunde Bakterienflora aufrechtzuerhalten. Das hemmt eine übermäßige Besiedlung mit krankmachenden Bakterien. Verschiedene Laktobazillen und Bifidobakterien produzieren antibiotische und abwehrende Substanzen. Außerdem verhindern sie die Anheftung von Helicobacter pylori an die Schleimhaut und verdrängen ihn.

Mehrere Auswertungen hochwertiger Studien zeigen, dass die begleitende Einnahme von Probiotika bei Erwachsenen und Kindern den Erfolg einer Helicobacter-Therapie steigern kann. Außerdem traten durch Probiotika weniger Nebenwirkungen bei einer Antibiotika-Therapie auf. Dazu gehören Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Magenschmerzen. Probiotika sind in der Mikronährstoffmedizin gängige Mittel, um Antibiotika-bedingtem Durchfall vorzubeugen. Verwendet wurden Laktobazillen, Bifidobakterien und Hefen (Saccharomyces). Probiotika helfen auch dabei, Schleimhautschäden zu verhindern und das Abheilen von Magengeschwüren zu fördern.

Die Wirkung von Probiotika bei der Behandlung von Helicobacter ist gut untersucht. Probiotika können die Therapie mit Antibiotika ideal unterstützen. Nach erfolgreicher Entfernung des Erregers helfen Probiotika zudem dabei, die durch die Antibiotika geschädigte Darmflora wiederaufzubauen.

Probiotika: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Unterstützung einer Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie und einer anschließenden Sanierung des Darms empfehlen Mikronährstoff-Experten eine tägliche Dosis von 1 bis 20 Milliarden (1 bis 20 x 109) koloniebildende Einheiten. Sinnvoll ist eine Mischung aus Laktobazillen, Bifidobakterien und der Hefe Saccharomyces boulardii.

Grundsätzlich müssen Probiotika regelmäßig eingenommen werden für einen gesundheitsfördernden Effekt. Wird die Einnahme beendet, nimmt auch die Menge der probiotischen Bakterien im Verdauungstrakt wieder ab. Außerdem ist es empfehlenswert, parallel zu Probiotika auch Präbiotika zu ergänzen. Präbiotika sind spezielle Ballaststoffe, die den Probiotika als Nahrung dienen – zum Beispiel resistente Stärke.

Probiotika: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Einige probiotische Bakterien bilden möglicherweise Histamin im Darm. Daher kann eine Probiotikaeinnahme bei einer Histaminintoleranz Beschwerden hervorrufen. Folgende Bakterienarten betrifft es: Lactobacillus casei, Lactobacillus delbrueckii ssp. bulgaricus, Lactobacillus reuteri, Lactococcus lactis und Enterococcus faecium.

Sehr geschwächte Patienten mit unterdrücktem Immunsystem, Personen mit zentralen Venenzugängen (zum Beispiel bei Chemotherapie), Herzklappenerkrankungen und Kurzdarmsyndrom sollten keine Probiotika einnehmen.

N-Acetylcystein macht die Bakterien angreifbarer

Wirkweise von N-Acetylcystein

Graphische Darstellung des Magens
N-Acetylcystein (NAC) lockert die Schleimschicht auf, in der sich Helicobacter pylori versteckt. Dadurch ist es besser angreifbarer für Antibiotika. Bild: decade3d/iStock/Getty Images Plus

Helicobacter pylori versteckt sich in der Schleimhaut des Magens vor dem Immunsystem und den Medikamenten. N-Acetylcystein (NAC) ist in der Lage, eine spezielle von Bakterien gebildete Schleimschicht (Biofilm) anzugreifen. Daneben wird vermutlich die Schleimschicht des Magens aufgelockert. Antibiotika greifen dann die Bakterien besser an, da sie sich nicht mehr gut verstecken können.

Hochwertige Studien zeigen: Eine NAC-Einnahme kann eine Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie unterstützen. Zu diesem Schluss kamen Forscher durch die Auswertung der verfügbaren Daten. Ein Effekt zeigte sich allerdings nur bei heute gängigen Antibiotika. Früher setzten Ärzte andere Wirkstoffe ein. Hier führte NAC zu keiner Verbesserung.  

Möglicherweise unterstützt NAC die Therapie mit Antibiotika. Eine abschließende Einschätzung lassen die Studienergebnisse jedoch noch nicht zu.

N-Acetylcystein: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Begleitend zur Eradikationstherapie können bei einer Helicobacter-pylori-Infektion pro Tag 200 bis 600 Milligramm NAC sinnvoll sein. Die Rücksprache mit einem Arzt wird empfohlen: Ein gesteigertes Risiko für Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt kann nicht ausgeschlossen werden. N-Acetylcystein könnte Blutungen begünstigen – vor allem bei Betroffenen mit einem Magengeschwür.

NAC sollte zu den Mahlzeiten eingenommen werden – am besten aufgeteilt in mehrere kleine Dosen über den Tag verteilt.

N-Acetylcystein: zu beachten bei Schwangerschaft, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bislang gibt es nur wenige Anhaltspunkte zur Sicherheit von N-Acetylcystein in der Schwangerschaft und Stillzeit. Tierstudien liefern keine Hinweise auf eine schädliche Wirkung. Die Einnahme sollte aber in jedem Fall mit einem Arzt abgesprochen werden.

Asthmatiker sollten die Einnahme von N-Acetylcystein mit dem Arzt besprechen: In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen mit einer Verengung der Atemwege.

N-Acetylcystein hemmt den Abbau von Histamin. Das könnte eine Histaminintoleranz verschlimmern. Personen mit einer Histaminintoleranz sollten daher mit dem Arzt besprechen, ob N-Acetylcystein für sie geeignet ist.

N-Acetylcystein darf nicht zusammen mit Hustenstillern eingenommen werden. Hustenstiller schränken den Hustenreflex ein. Dadurch besteht die Gefahr, dass der Schleim in den Atemwegen nicht abgehustet werden kann und sich anstaut. Dazu gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Codein (Codicaps®, Tussoret®), Noscapin (Capval®) und Dextromethorphan (Dextro Bolder®, Silomat®).

Arzneimittel mit Nitroglycerin (wie Corangin®, Nitrangin) erweitern die Blutgefäße. Sie werden bei Herzerkrankungen eingesetzt. N-Acetylcystein kann die gefäßerweiternde Wirkung der Medikamente verstärken. Daher sollte N-Acetylcystein zusammen mit Nitroglycerin nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Es kann eine Anpassung der Dosis nötig sein.

Cranberry-Extrakt hemmt die Anheftung von Helicobacter pylori an die Schleimhaut

Wirkweise von Cranberry-Extrakt

Cranberries
Die Inhaltstoffe aus Cranberry könnten verhindern, dass sich Helicobacter pylori gut an die Zellen der Magenschleimhaut anheften kann. Bild: -slav-/iStock/Getty Images Plus

In Cranberrys sind viele gesundheitsfördernde Substanzen enthalten, die auch eine Helicobacter-pylori-Therapie unterstützen können. Die Stoffe hemmen zum Beispiel das Anheften der Bakterien an die Schleimhaut im Magen. Vor allem Proanthocyanidine (PAC) stehen dabei im Vordergrund. Aber auch die Gerbstoffe dürften zur Wirkung beitragen: Sie verdichten und entwässern die Schleimhaut. Dadurch entziehen die Gerbstoffe den Bakterien ihren Schutz.

Ergebnisse einer hochwertigen Studie lassen vermuten, dass Cranberrysaft Helicobacter pylori zurückdrängen kann. Dazu muss er regelmäßig getrunken werden: Die Teilnehmer hatten täglich für 90 Tage 500 Milliliter Cranberrysaft ergänzt. Auch zeigen eine Vorstudie mit Cranberry-Extrakt sowie eine hochwertige Studie mit Cranberrysaft, dass eine Antibiotika-Therapie gegen Helicobacter pylori wirksamer war. Verglichen wurde dies mit einer Therapie ohne Cranberry.

Die Studienergebnisse sind insgesamt vielversprechend. Die Pflanzenstoffe aus Cranberry können helfen, die Bakterien im Magen zu verringern und dadurch auch den Therapieerfolg zu verbessern.

Cranberry-Extrakt: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Unterstützung der Therapie empfehlen Mikronährstoff-Experten die Ergänzung von Cranberry-Extrakt. Sinnvoll sind 200 bis 400 Milligramm pro Tag. Achten Sie auf einen PAC-Gehalt von 40 bis 80 Milligramm im Präparat. Dies entspricht dem PAC-Gehalt von 250 bis 500 Milliliter Cranberrysaft. Die Rücksprache mit einem Arzt ist sinnvoll. Cranberry-Extrakt gibt es meist als Kapseln.

Fruchtsaft ist dagegen weniger gut geeignet: Er enthält viel Säure. Wird der Saft regelmäßig getrunken, kann die Fruchtsäure den Zahnschmelz angreifen und Magenprobleme fördern. Zudem ist der saure Geschmack nicht jedermanns Sache. Deshalb gibt es Fruchtsaftzubereitungen. Sie sind jedoch wegen des Zuckers ebenfalls nicht zu empfehlen.

Cranberry-Extrakt: zu beachten in der Schwangerschaft, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Cranberrys sind während der Schwangerschaft und Stillzeit sicher. Die Einnahme von Präparaten mit Cranberry-Extrakt sollte dennoch sicherheitshalber mit dem Arzt besprochen werden.

Wer auf den Wirkstoff Acetylsalicysäure (Aspirin®) allergisch reagiert, sollte auch auf die Einnahme von Cranberrys verzichten. Die Beeren enthalten große Mengen davon.

Personen, die von Nierensteinen betroffen sind, sollten Cranberrys in hohen Mengen nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt verzehren. Die Beeren enthalten Oxalsäure. Diese kann in höheren Mengen die Bildung neuer Nierensteine begünstigen.

Proanthocyanidine (PAC) aus Cranberrys werden in der Leber verstoffwechselt. Wer Cranberry-Extrakt zusammen mit Medikamenten einnimmt, die ebenfalls in der Leber verstoffwechselt werden, sollte sicherheitshalber Rücksprache mit einem Arzt halten. Wechselwirkungen sind möglich, sodass ein zeitlicher Abstand wichtig ist. Dazu zählen zum Beispiel die Wirkstoffe Ibuprofen (wie Dolormin®), Diclofenac (wie Voltaren®) und Diazepam (beispielsweise Valium®).

Auch könnten PAC die Wirkung des Blutverdünners Warfarin (Coumadin®) verstärken. Wer Warfarin einnimmt, sollte eine Therapie mit Cranberry-Extrakt ärztlich beaufsichtigen lassen.

Curcumin unterstützt die Eradikationstherapie

Wirkweise von Curcumin

Curcumin ist der Pflanzenstoff aus der Gelbwurzel (Kurkuma). Es unterstützt körpereigene Enzyme dabei, oxidativen Stress abzufangen. Curcumin wirkt außerdem entzündungshemmend und kann so die Zellen des Magens vor einer schweren Gastritis und Magengeschwüren schützen.

In hochwertigen Studien wurden die entzündungshemmenden Wirkungen von Curcumin begleitend zur Triple-Therapie gegen Helicobacter pylori bestätigt. Die Forscher konnten feststellen, dass im Blut weniger Spuren von oxidativem Stress zu finden waren, wenn Curcumin eingenommen wurde. In einer anderen hochwertigen Studie hatten auch die Bauchbeschwerden der Patienten abgenommen. Ob Curcumin aber direkt den Erfolg der Therapie verbessert, ist noch nicht geklärt: Die Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse.

Da Curcumin stark entzündungshemmend wirkt, kann die Ergänzung bei einer Helicobacter-pylori-Infektion sinnvoll sein. Weitere Studien müssen aber noch zeigen, wie gut Curcumin den Therapieerfolg fördern kann.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Curcumin

Begleitend zu einer Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie empfehlen Mikronährstoff-Experten eine tägliche Dosis von 500 Milligramm Curcumin. Fette in der Nahrung erhöhen die Aufnahme von Curcumin im Darm. Aus diesem Grund wird empfohlen, Curcumin zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.

Curcumin Kapseln
Die Einnahme von Curcumin verbesserte die Magenbeschwerden bei einer Helicobacter-Infektion. Das stellten Forscher in einer hochwertigen Studie fest. Bild: natthanim/iStock/Getty Images Plus

Curcumin: zu beachten bei Schwangerschaft, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Die aktuelle Studienlage ist noch nicht ausreichend, um Curcumin für Schwangere oder Stillende empfehlen zu können.

Curcumin sollte nicht bei vorhandenen Gallensteinen eingenommen werden: Es regt die Produktion von Gallensäuren an. Wenn ein Stein den gesteigerten Gallenfluss behindert, kann das schwere Beschwerden (Gallenkolik) auslösen. Ein „Zuviel“ an Galle kann auch Durchfälle verursachen. Deshalb sollten Menschen mit Durchfallerkrankungen besser auf Curcumin verzichten.

Wechselwirkungen von Curcumin mit Medikamenten sind möglich, aber bislang nicht eindeutig in Studien an Menschen nachgewiesen. In Laborstudien hemmte Curcumin Enzyme der Leber, die normalerweise Medikamente verstoffwechseln. Besprechen Sie daher die Einnahme von Curcumin zusammen mit Medikamenten mit dem Arzt.

Bei Ratten beeinflusste Curcumin die Verfügbarkeit von Warfarin (Coumadin®) und Clopidogrel (Iscover®, Plavix®). Ein Einfluss auf die Blutgerinnung konnte allerdings nicht festgestellt werden. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, den Gerinnungswert im Blut kontrollieren zu lassen.

Flavonoide verringern oxidativen Stress für die Magenschleimhaut

Wirkweise von Flavonoiden

Diese Lebensmittel helfen beim vorbeugen
Sekundäre Pflanzenstoffe sollten Bestandteil der Ernährung sein. Sie schützen den Magen vor Schäden infolge der Besiedelung mit Helicobacter pylori. Bild: Prostock-Studio/iStock/Getty Images Plus

Helicobacter pyloi verursacht in der Schleimhaut des Magens erheblichen oxidativen Stress. Über viele Jahre hinweg kann dies zu Krebs führen. Flavonoide haben starke antioxidative Eigenschaften: Sie fangen freie Radiakle ab und verringern dadurch oxidativen Stress.

Zudem vermuten Forscher antibiotische Wirkungen: Die Flavonoide Apigenin, Chrysin, Kaempferol und Hesperetin zeigten in Laborversuchen eine auslöschende (bakterizide) Wirkung gegenüber Helicobacter pylori. Flavonoide sind grundsätzlich in Obst und Gemüse weit verbreitet – zum Beispiel in Grüntee, Trauben, Granatapfel und Citrusfrüchten.

Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass eine Flavonoid-reiche Pflanzenkost vor Magenkrebs schützen kann. Vor allem bei Frauen war der Effekt sehr deutlich. Dies zeigen große Beobachtungstudien. Das Trinken von grünem und schwarzem Tee scheint außerdem vor einer Helicobacter-pylori-Infektion zu schützen. Vor allem grüner Tee hilft, den Keim zurückzudrängen: Der Pflanzenstoff Epigallocatechingallat (EGCG) förderte im Labor die Wirkung von Antibiotika gegen Helicobacter pylori.

In Labor- und Tierversuchen wurden zudem weitere Flavonoide entdeckt, die die Wirkung der Antibiotika Carithromycin und Metronidazol unterstützen. Vor allem Kaempferol und Quercetin beeindruckten durch ihre entzündungslindernden Effekte: Sie schwächten zudem die Gastritis ab.

Insgesamt könnte eine Flavonoid-reiche Ernährung bei einer Helicobacter-pylori-Infektion nützlich sein und auch vor Magenkrebs schützen. Es fehlen aber noch hochwertige Studien, die Aufschluss darüber geben, inwieweit sie die Therapie tatsächlich fördern. Eine pflanzenbasierte Ernährung sollte aber immer die Grundlage für eine gute Gesundheit sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Flavonoiden

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei einer Infektion mit Helicobacter pylori eine Flavonoid-reiche Ernährung. Laut Studien zeigte sich bei einer Zufuhr von 150 Milligramm Flavonoiden pro Tag ein geringeres Risiko für Magenkrebs.

Alternativ gibt es Mikronährstoffpräparate, die eine Kombination verschiedener Flavonoid-reicher Extrakte enthalten. Sinnvoll sind zum Beispiel Granatapfel-, Traubenkern- oder Grüntee-Extrakt. Die Dosierungen sind dann aufeinander abgestimmt.

Flavonoid-Präparate sollten zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, um die Verträglichkeit zu verbessern.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei einer Helicobacter-pylori-Infektion

 

Vitamine

Vitamin C

500 Milligramm (mg)

Vitamin E

50 Milligramm

(in Rücksprache mit dem Arzt auch 200 Milligramm)

  
 

Pflanzenstoffe

Cranberry-Extrakt

200 bis 400 Milligramm

(40 bis 80 Milligramm PAC)

Curcumin

500 Milligramm

Flavonoide

zum Beispiel 150 Milligramm

  
 

Sonstige

Probiotika

1 bis 20 Milliarden (1 bis 20 x 109) koloniebildende Einheiten (KBE)

N-Acetylcystein (NAC)

200 bis 600 Milligramm

 

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Zusammenfassung

Der Magen kann sich gegen den Keim Helicobacter pylori kaum wehren. In vielen Fällen kommt es zu Beschwerden, etwa zu einer chronischen Gastritis. Über viele Jahre hinweg drohen Folgeerkrankungen wie ein Magengeschwür oder sehr selten Krebs. Um Helicobacter pylori sicher zu entfernen, ist eine Antibiotika-Therapie unverzichtbar. Allerdings ist sie nicht immer erfolgreich. Bestimmte Vitamine und andere Stoffe können helfen, den Körper bei einer solchen Eradikationstherapie zu unterstützen.

Vor allem Vitamin C macht Helicobacter pylori im Magen angreifbarer, indem es den Säureschutz des Keims abschwächt. Daneben verringert Vitamin C in Kombination mit Vitamin E oxidativen Stress, der bei der Erkrankung vermehrt entsteht und das Gewebe zusätzlich schädigt.

Probiotika verdrängen Helicobacter pylori und stehen der Darmflora schützend zur Seite: Die eingesetzten Antibiotika stören die Darmflora. Nebenwirkungen wie Durchfall können deshalb durch Probiotika verhindert oder abgeschwächt werden.

N-Acetylcystein lockert den Schleim um Helicobacter pylori herum auf und macht das Bakterium dadurch empfindlicher gegen Antibiotika. Cranberry-Extrakt hemmt die Anheftung an die Schleimhaut und verbessert ebenfalls den Therapieerfolg. Curcumin und Flavonoide wirken antioxidativ und lindern die Bauchbeschwerden.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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