Reizdarm zur Ruhe bringen

Mit Mikronährstoffen die Darmbalance wiederherstellen und Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall lindern

Beim Reizdarmsyndrom ist die normale Darmfunktion gestört. Typische Symptome sind Durchfall, Verstopfung und Bauchschmerzen. Die klassische Behandlung zielt hauptsächlich darauf ab, die Beschwerden zu lindern. Es gibt jedoch im Rahmen der Mikronährstoffmedizin eine Reihe von Stoffen, die auch an der Ursache der Erkrankung ansetzen. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Ursachen und Symptome

Ursachen des Reizdarmsyndroms

Mann hält sich vor Schmerzen den Bauch
Das Reizdarmsyndrom, kurz Reizdarm, ist eine Funktionsstörung des Darms. Dadurch entstehen unspezifische Bauchbeschwerden wie Schmerzen. Bild: kirisa99/iStock/Getty Images Plus

Das Reizdarmsyndrom, kurz Reizdarm, ist eine Funktionsstörung des Darms. Dadurch entstehen unspezifische Bauchbeschwerden wie Schmerzen. Die genaue Ursache der Krankheit ist unklar. Mediziner gehen davon aus, dass das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zur Entstehung des Reizdarmsyndroms beitragen:

Genetische Prädisposition: Es gibt Menschen, die eine erbliche Veranlagung zu einem Reizdarm haben. Außerdem sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Warum das so ist, ist allerdings noch nicht geklärt.

Veränderte Darmflora: Bei Personen mit Reizdarmsyndrom ist die Zusammensetzung der Darmflora häufig verändert. Die Folge ist eine höhere Anzahl an nicht erwünschten Darmbakterien, entzündliche Vorgänge, Störungen des Immunsystems sowie eine schlecht versorgte Darmwand.

Störungen der Darmbarriere (Leaky-Gut-Syndrom): Bei Betroffenen ist die Darmwand häufig durchlässiger. Wenn die Barrierefunktion der Darmwand geschwächt ist, gelangen schädliche Stoffe in das Gewebe und Blut. Reizzustände, Unwohlsein und Entzündungen sind die Folge.

Überempfindlichkeit des Darmnervensystems: Die Bewegung des Darms wird durch ein komplexes Nervensystem gesteuert. Diese natürlichen Darmbewegungen sind bei Personen mit Reizdarmsyndrom gestört. Ihr Darm reagiert schnell mit einem Schmerz- und Völlegefühl, zum Beispiel bei Luftansammlungen, die den Darm dehnen.

Aktivierung des Immunsystems: Bei manchen Personen mit Reizdarmsyndrom liegt die Ursache in einer Aktivierung des Immunsystems. Bestimmte entzündliche Botenstoffe werden vermehrt ausgeschüttet (wie Histamin). Dadurch kommt es zu einer andauernden Entzündung. Entzündungen haben Schmerzen zur Folge.

Infektionen: Durch Viren oder Bakterien ausgelösteInfektionen des Darms können zu einem Reizdarm führen und über mehrere Wochen oder sogar Monate bestehen bleiben.

Stress: Das Reizdarmsyndrom ist keine Erkrankung, die psychisch bedingt ist. Dennoch gibt es Hinweise darauf, dass das Nervensystem der inneren Organe bei Reizdarm übererregbar ist. Psychischer Stress, Ärger oder Nervosität könnten die Beschwerden auslösen oder bestehende Symptome noch verstärken.

Symptome des Reizdarmsyndroms

Beim Reizdarmsyndrom treten typischerweise Beschwerden wie Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe sowie ein Druck- oder Völlegefühl im Unterbauch auf. Ein Blähbauch sowie Blähungen sind ebenfalls häufige Anzeichen. Auch der Stuhlgang verändert sich beim Reizdarmsyndrom: Sowohl chronischer Durchfall (Durchfalltyp) als auch Verstopfung (Verstopfungstyp) können als Folge der Krankheit auftreten – oder beides im Wechsel.

Laut Leitlinie liegt ein Reizdarmsyndrom vor, wenn diese drei Kriterien erfüllt sind:

  1. Die Beschwerden sind chronisch und dauern länger als drei Monate an.
  2. Symptome wie Bauchschmerzen oder Blähungen gehen vom Darm aus und es kommt zu Veränderungen des Stuhlgangs.
  3. Es kann ausgeschlossen werden, dass andere Krankheitsbilder die Beschwerden auslösen, zum Beispiel eine Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, Magen-Darm-Infekte, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Tumore oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie etwa gegen Gluten [Zöliakie], Laktose oder Fruktose.

Reizdarm ist nicht ansteckend. In der Regel verläuft Reizdarm chronisch, das heißt, die Beschwerden sind dauerhaft.

Nach statistischen Erhebungen neigen Menschen mit Reizdarmsyndrom zu Angststörungen, Depressionen und anderen negativen Gefühlen.

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Ziele der Behandlung

Wie wird das Reizdarmsyndrom klassisch behandelt?

Arzt mit Patientenmappe
Reizdarmsyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass der Arzt zunächst eine andere, womöglich ernsthaftere Erkrankung ausschließen muss. Bild: SARINYAPINNGAM/iStock/Getty Images Plus

Reizdarmsyndrom ist eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass der Arzt zunächst eine andere, womöglich ernsthaftere Erkrankung ausschließen muss. Sind sämtliche Untersuchungen ohne Befund, stellt er die Diagnose. Die Behandlung zielt dann darauf ab, die Beschwerden zu lindern.

Da das Reizdarmsyndrom keine eindeutige Ursache hat, gibt es auch keine einheitliche Behandlung. Stattdessen muss bei jedem Betroffenen individuell geschaut werden, welche Symptome wie behandelt werden können und wie Auslöser vermieden werden können.

Reizdarm behandeln mit Medikamenten:

  • Gegen Schmerzen kommen Arzneimittel aus der Gruppe der Spasmolytika (Buscopan®, Spasman®) zum Einsatz, die gegen Krämpfe wirken.
  • Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid (Imodium®, Lopedium®) wirken gegen Durchfall.
  • Abführmittel mit dem Wirkstoff Bisacodyl (Ducolax®, Mediolax®) helfen bei Verstopfung. Die Behandlung von Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung soll gleichzeitig Symptome wie Blähungen und Völlegefühl lindern.
  • Je nach den psychischen Begleitsymptomen und Schmerzen werden nach den Leitlinien versuchsweise auch Antidepressiva eingesetzt, zum Beispiel trizyklische Antidepressiva (wie Amitriptylin (Saroten®, Tryptizol®), Doxepin (Aponal®) oder Trimipramin (Herphona l®, Stangyl®) oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wie Paroxetin (ParoLich®, Paroxat®) oder Fluoxetin (Fluctin®, Fluxet®).

Ernährung und Psychotherapie:

Die Rolle der Ernährung wird diskutiert. Es gibt zwar keine grundsätzliche Ernährungsempfehlung, jedoch gibt es Hinweise, dass eine individuelle Ernährungsumstellung die Beschwerden verbessern kann – zum Beispiel der Verzicht auf bestimmte kurzkettige Zucker (Kohlenhydrate), die im Darm Gärungsprozesse hervorrufen.

Info

Ein Behandlungsansatz bei Reizdarmsyndrom ist die „FODMAP-reduzierte Diät“. Hierbei werden Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen, die für Bakterien leicht zersetzbare Kohlehydrate enthalten (Oligo-, Di- und Monosaccharide). Dazu zählt Fruchtzucker aus Äpfeln, Birnen, Honig, Zwiebeln, Laktose aus Milch oder künstliche Süßstoffe mit Sorbitol.

Es gibt auch Untersuchungen, die zeigen, dass ergänzende psychotherapeutische Verfahren sinnvoll sind, zum Beispiel eine darmbezogene Hypnose oder eine kognitive Verhaltenstherapie.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstoffmedizin setzt Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe ein, um die Beschwerden bei Reizdarmsyndrom einzudämmen und das Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern.

  • Probiotika bringen die Darmflora ins Gleichgewicht und fördern eine gesunde Darmwand.
  • Ballaststoffe unterstützen probiotische Bakterien.
  • Vitamin D reguliert das Immunsystem.
  • Omega-3-Fettsäuren stoppen Entzündungen der Darmschleimhaut.
  • B-Vitamine sorgen dafür, dass sich die Darmschleimhaut erneuern kann.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Probiotika für ein gesundes Darmklima

Wirkweise von Probiotika bei Reizdarmsyndrom

Darstellung einer gesunden Darmflora
Eine gestörte Darmflora ist vermutlich ein wichtiger Risikofaktor für das Reizdarmsyndrom. Probiotika enthalten unterschiedliche „gute“ Mikroorganismen, die sich im Darm ansiedeln und krankmachenden Keimen die Nährstoffe entziehen. Bild: TimoninaIryna/iStock/Getty Images Plus

Eine gestörte Darmflora ist vermutlich ein wichtiger Risikofaktor für das Reizdarmsyndrom. Probiotika enthalten unterschiedliche „gute“ Mikroorganismen, die sich im Darm ansiedeln und krankmachenden Keimen die Nährstoffe entziehen. Auf diese Weise verhindern sie, dass sich die Krankheitserreger vermehren. Außerdem steigern probiotische Mikroorganismen die Immunabwehr und helfen bei der Bildung von Antikörpern. Zusätzlich stärken Probiotika die Barrierefunktion des Darms und machen es Bakterien schwerer, in den Körper einzudringen.

Mehrere hochwertige Studien zeigen, dass Probiotika Beschwerden bei Reizdarmsyndrom lindern können. So zeigte eine Übersichtsstudie, dass in 34 von 42 Studien ein positiver Effekt von Probiotika auf mindestens ein Symptom des Reizdarmsyndroms belegt werden konnte.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität empfehlen Probiotika zur Behandlung des Reizdarmsyndroms. Die Wahl des Probiotikums hängt dabei von den Symptomen ab. Einige der vorhandenen Studien deuten darauf hin, dass einzelne Bakterienarten bei einigen Beschwerden wirksamer sind als eine Kombination:

  • Bei Verstopfung werden Bakterien der Stämme Escherichia coli Nissle, Bifidobacterium animalis oder Lactobacillus casei Shirota empfohlen.
  • Blähungen und gleichzeitige Schmerzen ließen sich gut lindern mit Bifidobacterium infantis, Bifidobacterium animalis ssp. lactis, Lactobacillus casei Shirota und Lactobacillus plantarum.
  • GegenDurchfall sind Mischungen aus Laktobazillen, Bifidobakterien und die Hefe Saccharomyces boulardii vorläufig vorgeschlagen.

Fazit:

Die Forschung versucht, die Präparate auf die individuellen Beschwerden zuzuschneiden. Ganz gelungen ist das noch nicht. Oft treten die Beschwerden auch im Wechsel auf, zum Beispiel zwischen Durchfall und Verstopfungen. Daher lohnt es sich auch, Verschiedenes auszuprobieren. Auch Kombinationspräparate bei Reizdarm sind einen Versuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Probiotika bei Reizdarmsyndrom

Es gibt Probiotika in Form von Pulver, Tabletten oder Kapseln. Die Einnahme sollte entweder zu den Mahlzeiten erfolgen oder mit reichlich Wasser: Beides sorgt dafür, dass die Probiotika trotz der Magensäure lebend in den Darm gelangen. Wichtig für die Wirkung ist, dass Sie die Probiotika über einen längeren Zeitraum hinweg einnehmen. Denn wenn die Zufuhr der guten Bakterien stoppt, werden sie langsam wieder ausgeschieden.

Um die Beschwerden bei Reizdarmsyndrom zu lindern, müssen ausreichend viele Bakterien aufgenommen werden: Laut Studien sind Dosierungen ab einer bis zehn Milliarden Bakterien wirksam. Auf den Präparaten wird diese Menge als 109 oder 1010 kolonienbildende Einheiten (KBE) angegeben.

Tipp

Hohe Mengen an Bakterien sind sehr wichtig, weil durch die Magensäure bereits ein großer Teil der probiotischen Bakterienstämme abgetötet wird. Hochwertige Probiotika werden extra gezüchtet und sind so verarbeitet, dass die Bakterien im Magensaft nicht geschädigt werden (magensaftresistente Kapseln). Übrigens: Die Mindestmengen an Bakterien wird über probiotische Nahrungsmittel nicht erreicht. Daher ist es sinnvoll, zusätzlich Probiotikapräparate einzunehmen.

Zu beachten bei Immunschwäche und Einnahme von Medikamenten

Bei Schwerkranken, frisch Operierten und sehr alten Personen sowie Menschen, deren Immunsystem etwa im Rahmen einer Chemotherapie herabgesetzt ist, sollte eine Probiotikaeinnahme durch den Arzt kritisch abgewogen werden.

Probiotika mit der Hefe Saccharomyces boulardii sollten von Schwerkranken und Personen mit zentralen Venenzugängen sowie von den Menschen in ihrem Umfeld aufgrund der Übertragungsgefahr gemieden werden. Hier wurden Infektionen beobachtet.

Falls Sie aufgrund einer bakteriellen Darmentzündung Antibiotika einnehmen müssen, achten Sie darauf, dass Sie die Antibiotika nicht gleichzeitig mit probiotischen Präparaten einnehmen. Halten Sie einen Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden ein.

Ballaststoffe unterstützen probiotische Bakterien

Wirkweise von Ballaststoffen bei Reizdarmsyndrom

Ballaststoffe, sogenannte Präbiotika, sind pflanzliche Lebensmittelbestandteile, die der Körper nicht verdauen kann. Sie kommen im Dickdarm an und dienen dort den gesundheitsfördernden Bakterien wie den Bifidobakterien als Futter. Das macht es den krankmachenden Bakterien schwerer, sich im Darm auszubreiten.

Bei Reizdarmsyndrom mit Verstopfung als Leitsymptom wird eine hohe Ballaststoffzufuhr empfohlen. Einige hochwertige Studien belegen, dass sich Beschwerden von Reizdarm-Patienten durch die Einnahme von Ballaststoffen verbessern können. Doch auch für Betroffene, bei denen Schmerzen, Blähungen und Durchfall als Symptome überwiegen, sind Ballaststoffe einen Versuch wert.

Allerdings gibt es auch Untersuchungen, in denen Ballaststoffe nicht wirksamer waren als das Scheinmedikament. Offensichtlich kommt es auf die Art der eingesetzten Ballaststoffe an: Lösliche, schleimige Ballaststoffe wie Flohsamen zeigten Wirkung, unlösliche Ballaststoffe wie Weizenkleie jedoch nicht. Problematisch sind auch kurzkettige Zuckerverbindungen (Inulin, Oligofruktose), die zu einer Gasproduktion und zu damit verbundenen Beschwerden führen können.

Beispiel: Flohsamen

Ein Löffel voll Flohsamen
Flohsamen können sehr viel Wasser binden, wodurch das Stuhlgewicht ansteigt. Es entsteht eine gelartige Konsistenz, die Gleitfähigkeit des Stuhls wird verbessert. Bild: Lightstar59/iStock/Getty Images Plus

Flohsamen können sehr viel Wasser binden, wodurch das Stuhlgewicht ansteigt. Es entsteht eine gelartige Konsistenz, die Gleitfähigkeit des Stuhls wird verbessert.

Bei Verstopfung infolge eines Reizdarmsyndroms haben sich vor allem solche löslichen Ballaststoffe bewährt. In einer ersten Studie hatten sich die Symptome nach zwölf Wochen durch täglich 10 Gramm Flohsamen doppelt so stark verbessert wie bei Personen, die ein Scheinmedikament oder Weizenkleie bekamen.

Beispiel: resistente Stärke

Resistente Stärke kann von Verdauungsenzymen nicht gespalten werden und gelangt deshalb in den Dickdarm. Hier wird sie von Bakterien verstoffwechselt, wodurch kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat entstehen. Diese Fettsäuren tragen in vielerlei Hinsicht zur Darmgesundheit bei: Sie ernähren die Dickdarmzellen, fördern die Darmdurchblutung, regulieren die Darmbewegungen und hemmen das Wachstum krankmachender Keime.

Das Reizdarmsyndrom geht häufig mit schwachen, aber stetigen Entzündungen der Darmschleimhaut einher, die durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren ausgelöst werden. Untersuchungen zeigen, dass Butyrat diese entzündlichen Tendenzen stoppen kann: Zusammen mit entspannenden oder darmanregenden Standardmedikamenten hatte Butyrat sowohl die Reizdarmbeschwerden gelindert als auch die Lebensqualität verbessert. Die Standardmedikamente alleine erbrachten keine deutliche Besserung.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Ballaststoffen

Um die Beschwerden bei Reizdarmsyndrom zu lindern, wird empfohlen, täglich 10 Gramm Flohsamenschalen oder bis zu 25 Gramm resistente Stärke einzunehmen. Wichtig ist, dass Sie ausreichend trinken – zu jeder Einnahme mindestens ein Glas Wasser (200 Milliliter).

Ballaststoffe können Blähungen auslösen, besonders wenn der Darm nicht an sie gewöhnt ist. Beginnen Sie nicht gleich mit der höchsten Dosis, sondern schleichen Sie die Ballaststoffe langsam ein – der Darm braucht eine Weile, um sich an die neue Ernährungsweise zu gewöhnen.

Ballaststoffe werden bei der Behandlung von Kindern mit Bauchschmerzen und chronischer Verstopfung nicht empfohlen.

Tipp

Ballaststoffe gezielt auswählen und richtig dosieren: Bei zu niedriger Dosierung bleibt der Effekt aus. Eine Überdosierung kann dazu führen, dass sich im Darm Gase bilden, die schmerzhafte Blähungen auslösen oder bestehende noch verstärken. Oft kann die richtige Dosierung deshalb nur durch Ausprobieren festgestellt werden.

Auch sind nicht alle Präbiotikapräparate für jeden gut geeignet: Eine Studie zeigt, dass 36 bis 64 Prozent der Betroffenen auch keinen Milchzucker (Laktose) oder keinen Fruchtzucker (Fruktose) vertragen. Einige Präbiotika sind aus Fruchtzucker aufgebaut, zum Beispiel Fructooligosaccharid (= Oligofruktose oder FOS und Inulin). Fruchtzucker zählt zu den leicht zersetzbaren einfachen Zuckern. Sie werden in der „FODMAP-reduzierten Diät“ vermieden.

Resistente Stärke ist im Rahmen einer „FODMAP-reduzierten Diät“ kein Problem: Sie ist aus vielen Kohlehydrateinheiten aufgebaut und dadurch weniger leicht zersetzbar sowie besser verträglich.

Vitamin D stärkt das Immunsystem im Darm

Wirkweise von Vitamin D bei Reizdarmsyndrom

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und für die Regulation von Entzündungsprozessen – auch im Darm. Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel begünstigt zum Beispiel die Entstehung von entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel die Entstehung und den Verlauf eines Reizdarmsyndroms beeinflusst. Fall-Kontroll-Studien zeigen, dass der Vitamin-D-Status bei Personen mit Reizdarmsyndrom oft zu niedrig ist. Das gilt auch bei Kindern. In Fall-Kontroll-Studien werden immer zwei Gruppen miteinander verglichen: eine Fall-Gruppe (Erkrankte) und eine Kontroll-Gruppe (Gesunde).

Bei Reizdarm-Patienten, die in einer ersten medizinischen Studie Vitamin-D-Präparate einnahmen, verbesserte sich die Lebensqualität deutlich im Vergleich zu der Probandengruppe, die ein Scheinmedikament bekam. Weitere Untersuchungen konnten belegen, dass ein schlechter Vitamin-D-Status auch Symptome wie Depression verstärkt, die bei Reizdarmsyndrom auftreten können. Die Studienautoren legen nahe, dass die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten auch diese Beschwerden lindern könnte. Die verfügbaren hochwertigen Studien belegen aber den Zusammenhang noch nicht eindeutig.

Bei Reizdarmsyndrom wird empfohlen, den Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen und einen Mangel in jedem Fall mit entsprechenden Präparaten auszugleichen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D bei Reizdarmsyndrom

Die richtige Vitamin-D-Dosierung richtet sich im Idealfall nach dem Vitamin-D-Status im Blut: Bei einem leichten Mangel können 1.000 bis 4.000 Internationale Einheiten am Tag sinnvoll sein, bei einem starken Mangel sind auch manchmal höhere Dosierungen für einen vom Arzt festgelegten Zeitraum notwendig. Alles über die richtige Vitamin-D-Dosierung erfahren Sie hier.

Nehmen Sie die Präparate immer zu den Mahlzeiten ein. Da Vitamin D zu den fettlöslichen Vitaminen zählt, braucht es Fett aus der Nahrung, um vom Körper richtig aufgenommen zu werden.

Vitamin-D-Spiegel im Labor bestimmen lassen

Vitamin D - Test mit Ergebnis
Um bei Reizdarmsyndrom herauszufinden, ob ein Vitamin-D-Mangel vorliegt, wird der Gehalt der Vitamin-D-Vorstufe Calcidiol (25-OH-Vitamin-D) im Blutserum ermittelt. Bild: jarun011/iStock/Thinkstock

Um bei Reizdarmsyndrom herauszufinden, ob ein Vitamin-D-Mangel vorliegt, wird der Gehalt der Vitamin-D-Vorstufe Calcidiol (25-OH-Vitamin-D) im Blutserum ermittelt. Das Blutserum ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen.

Werte unter 20 Nanogramm Calcidiol pro Milliliter gelten als unzureichend. Ideal ist ein Wert zwischen 40 und 60 Nanogramm Calcidiol pro Milliliter. Der Blutspiegel sollte optimalerweise zweimal im Jahr kontrolliert werden.

Zu beachten bei Nierenschwäche, Sarkoidose und bei Medikamenten

Entwässerungsmedikamente aus der Wirkstoffgruppe der Thiazide senken die Calciumausscheidung über die Nieren. Das bedeutet, Calcium bleibt im Blut. Da Vitamin D den Calciumspiegel im Blut erhöht, sollte Vitamin D nur gemeinsam mit Thiaziden eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig kontrolliert wird. Zu den Thiaziden gehört der Wirkstoff Hydrochlorothiazid (Disalunil®, Esidrix®). Indapamid (zum Beispiel Inda Puren®, Sicco®) und Xipamid (zum Beispiel Aquaphor®, Neotri®) sind weitere Thiazide.

Auch bei Nierensteinen oder Nierenschwäche darf Vitamin D nicht zugeführt werden, ohne die Calciumwerte im Blut regelmäßig kontrollieren zu lassen. Durch Vitamin D können sich die Calciumwerte im Blut erhöhen. Die kranke Niere kann Calcium dann nicht ausreichend ausscheiden.

Bei Sarkoidose-Patienten ist der Calciumspiegel im Blut häufig erhöht. Die Einnahme von Vitamin D ist in diesem Fall nicht zu empfehlen.

Omega-3-Fettsäuren beenden Entzündungen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren bei Reizdarmsyndrom

Bei vielen Betroffenen mit Reizdarmsyndrom ist die Darmschleimhaut leicht, aber andauernd entzündet. Diese Entzündungsprozesse stören die normale Darmfunktion und lösen Beschwerden aus. Omega-3-Fettsäuren tragen dazu bei, dass Entzündungen im Darm abklingen. So werden aus ihnen Stoffe gebildet, die aktiv Entzündungen beenden können. Erste Untersuchungen zeigen, dass Reizdarm-Patienten oft schlecht mit Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) versorgt sind.

Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur gut, um Entzündungen bei Reizdarm zu stoppen. Es gibt vorläufige Studien, die belegen, dass sich auch die Darmflora günstig veränderte, nachdem Reizdarm-Patienten Omega-3-Fettsäuren eingenommen hatten.

In einer ersten Untersuchung unter asiatischen Frauen zeigte sich ein Zusammenhang zwischen einem geringen Omega-3-Fettsäure-Anteil und einer höheren Rate von Depressionen als Begleitsymptom bei Reizdarmsyndrom. Auch gegen depressive Beschwerden dürften Omega-3-Fettsäuren wirken.

Insgesamt sind die Studien zu Omega-3-Fettsäuren bei Reizdarm ermutigend, der Zusammenhang müsste laut Studienautoren jedoch noch konkreter belegt werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega 3-Fettsäuren bei Reizdarmsyndrom

Bei Reizdarmsyndrom wird empfohlen, täglich 2.000 bis 5.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) einzunehmen.

EPA und DHA sind in fetthaltigem Fisch und Fischöl-Nahrungsergänzungsmitteln vorhanden. Omega-3-Präparate sollten immer mit einer Mahlzeit eingenommen werden: Das Fett aus dem Essen verbessert die Aufnahme der Fettsäuren im Darm.

Achten Sie bei der Auswahl des Präparats auf hohe Qualität und Reinheit. Verwenden Sie immer gereinigtes Fischöl oder Krillöl. Krillöl ist von Natur aus rein. So ist sichergestellt, dass keine unerwünschten Substanzen vorhanden sind und die Eigenschaften der wertvollen Fettsäuren voll zur Geltung kommen.

Den Omega-3-Index im Labor bestimmen lassen

Im Rahmen einer Blutuntersuchung kann bestimmt werden, wie gut der Körper mit Omega-3-Fettsäuren versorgt ist (Omega-3-Index). Hierbei wird der Anteil der Omega-3-Fettsäuren in den roten Blutzellen (Erythrozyten) gemessen. Der Wert sollte über vier Prozent liegen, optimal ist ein Wert über acht. Dies würde bedeuten, dass acht von 100 Fettsäuren in den roten Blutzellen hochwertige Omega-3-Fettsäuren sind.

Zu beachten bei Erkrankungen und Blutverdünnern

Omega-3-Fettsäuren wirken vermutlich blutverdünnend. Dadurch kann es passieren, dass der Bedarf an blutverdünnenden Arzneimitteln, sogenannten Antikoagulanzien (Falithrom®, Marcumar®), abnimmt. Wenn Sie Blutverdünner oder Blutgerinnungshemmer und Omega-3-Präparate (ab 1.000 Milligramm) einnehmen, müssen die Gerinnungswerte engmaschig kontrolliert werden. Der Arzt kann unter Umständen die Dosierung der Medikamente anpassen.

Personen mit Blutgerinnungsstörungen sollten auf die Einnahme von Omega-3-Präparaten verzichten.

B-Vitamine stärken die Darmschleimhaut

Wirkweise der B-Vitamine bei Reizdarmsyndrom

B-Vitamine spielen eine große Rolle bei der Energiegewinnung und Zellteilung. Im Darm ist das besonders wichtig, da sich die Zellen der Darmschleimhaut natürlicherweise besonders häufig teilen. Eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen stellt auch sicher, dass Darmschäden heilen können.

Ein Mangel an B-Vitaminen hat gravierende Folgen für die Schleimhäute des Magen-Darm-Systems:

Vitamin B2 (Riboflavin) sorgt nicht nur für Energie, sondern auch für antioxidativen Zellschutz. Eine Untersuchung mehrerer Studien zeigt, dass Reizdarm-Patienten unter anderem Vitamin B2 in nicht ausreichendem Maße über die Nahrung aufnahmen.

Vitamin B6 (Pyridoxin) spielt eine wichtige Rolle bei vielen Stoffwechselprozessen. Unter anderem beim Aufbau von zelleigenem Eiweiß. Ein Mangel an Vitamin B6 führt zu Appetitlosigkeit und Durchfall. Eine erste Studie zeigt, dass Reizdarmsymptome besonders stark ausgeprägt waren bei Personen, die wenig Vitamin B6 über die Nahrung aufnahmen.

Vitamin B12 (Cobalamin) wird zum Beispiel für die Zellteilung und die Funktion der Nerven gebraucht. Besonders bei entzündlichen Darmerkrankungen kommt ein Vitamin-B12-Mangel häufig vor.

Daneben braucht der Stoffwechsel von sich häufig teilenden Zellen Vitamin B1, Biotin, Folsäure, Niacin und Pantothensäure.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen bei Reizdarmsyndrom

Bei Reizdarmsyndrom wird empfohlen, auf die ausreichende Zufuhr von B-Vitaminen zu achten. Sinnvoll kann daher ein Multimikronährstoff-Präparat sein, das alle B-Vitamine enthält:

  • Vitamin B1: bis zu 5 Milligramm
  • Vitamin B2: bis zu 5 Milligramm
  • Vitamin B6: bis zu 10 Milligramm
  • Vitamin B12: 10 bis 20 Mikrogramm
  • Folsäure: 200 bis 400 Mikrogramm
  • Biotin: 100 bis 200 Mikrogramm
  • Niacin: 50 Milligramm
  • Pantothensäure: 30 Milligramm

Tipp

Einige Menschen verwerten Folsäure nur eingeschränkt. Grund ist ein defektes Enzym, welches die aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolat aus Folsäure nur unzureichend herstellt. Daher sollte die Zufuhr von Folsäure direkt in Form von 5-Methyltetrahydrofolat erfolgen.

Zu beachten bei Schwangerschaft und Stillzeit, Niereninsuffizienz und Medikamenten

Schwangere und stillende Frauen sollten hohe Dosierungen der B-Vitamine nur einnehmen, wenn sie nachweislich einen Mangel haben. Und auch dann sollten sie vorher mit ihrem Frauenarzt sprechen.

Vitamin B12: Vorsicht bei Nierenschwäche

B-Vitamine in hohen Dosierungen können bei Personen mit Nierenschwäche dazu führen, dass sich die Nierenfunktion verschlechtert. Der Grund hierfür liegt laut Experten vermutlich am Vitamin B12. In Form von Cyanocobalamin ist es bei Nierenschwäche hoch dosiert schädlich. Daher sollte Vitamin B12 besser als Methylcobalamin eingenommen werden.

Vitamin B6 nicht zusammen mit Epilepsie- oder Parkinsonmedikamenten einnehmen

In hohen Dosierungen von über 5 Milligramm täglich kann Vitamin B6 die Wirkung von Epilepsiemedikamenten mit den Wirkstoffen Gabapentin (Neurontin®, Gabapentin Hexal®) oder Carbamazepin (Tegretal®, Timonil®) sowie Parkinsonmittel mit L-Dopa (Madopar®, Levpar®, PK-Levo®) abschwächen. Wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen, sollten Sie auf die Einnahme hoch dosierter Vitamin-B6-Präparate verzichten.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Reizdarmsyndrom

 

Vitamine

Vitamin B1

bis zu 5 Milligramm (mg)

Vitamin B2

bis zu 5 Milligramm  

Vitamin B6

bis zu 10 Milligramm  

Vitamin B12

10 bis 20 Mikrogramm (µg)

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm 

Biotin

100 bis 200 Mikrogramm 

Niacin

50 Milligramm

Pantothensäure

30 Milligramm 

Vitamin D

1.000 bis 4.000 Internationale Einheiten (IE) oder je nach Spiegel

 

Weitere Stoffe

Probiotika

109 oder 1010 kolonienbildende Einheiten (KBE)

Ballaststoffe:

Flohsamenschale

Resistente Stärke

 

10 Gramm (g)

bis zu 25 Gramm

Omega-3-Fettsäuren:

2.000 bis 5.000 Milligramm

 

Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Laboruntersuchungen bei Reizdarmsyndrom

 

Normalwerte

 

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Omega-3-Index:

Durchschnitt

Optimal

 

5 bis 8 Prozent

8 bis 11 Prozent

 

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Zusammenfassung

Bei Personen mit Reizdarmsyndrom ist die Darmfunktion gestört. Dadurch entstehen sehr unterschiedliche Bauchbeschwerden wie Schmerzen, Völlegefühl, Verstopfung, Blähungen oder Durchfall.

Die Ursache des Reizdarmsyndroms ist nicht abschließend geklärt. Es werden genetische Faktoren vermutet. Aber auch das Immunsystem, Nervenstörungen sowie eine gestörte Darmflora könnten eine Rolle spielen.

In der Mikronährstoffmedizin kommen Substanzen zum Einsatz, die die Darmfunktion bei Reizdarmsyndrom positiv beeinflussen: Probiotische Bakterien bringen die Darmflora wieder ins Gleichgewicht und verbessern dadurch den Zustand und die Aktivität der Darmwand. Ballaststoffe verbessern die Wirkung der Probiotika, weil sie die gesunden Bakterien ernähren. Vitamin D reguliert dagegen das Immunsystem – ebenso Omega-3-Fettsäuren, welche Entzündungen aktiv beenden können. B-Vitamine sorgen dafür, dass sich die Darmschleimhaut ausreichend schnell erneuern kann.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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