Silicium: Gesunde Haut, Haare, Knochen und mehr

Wie Silicium im Körper wirkt und wie man es richtig einnimmt

Silicium ist ein wichtiger Mineralstoff im Körper. Es kommt vor allem in Knochen, Knorpeln und im Bindegewebe vor und trägt zur Festigkeit bei. So beugt Silicium sehr wahrscheinlich der Gewebealterung vor und reduziert Falten sowie das Risiko für Osteoporose. Außerdem stärkt es Haare und Nägel. Daneben könnte es vor einer Anreicherung von Aluminium im Gehirn schützen. Erfahren Sie hier, wie Silicium wirkt und wann es in der Mikronährstoffmedizin empfohlen wird.

Chemische Abkürzung von Silicium (Si) im Periodensystem.
Silicium gehört zu den Mineralstoffen. Wahrscheinlich wird er vor allem in Knochen, Knorpeln und im Bindegewebe gebraucht. Bild: dylan_burrill/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Eigenschaften von Silicium

Silicium ist einer der häufigsten Mineralstoffe auf der Erde. Das in der Erdkruste enthaltene Silicium ist für Lebewesen unbrauchbar (anorganische Form). Siliciumhaltige Steine (Silikate) verändern sich jedoch durch die natürliche Zersetzung (Verwitterung): Siliciumhaltige  Kieselsäure entsteht (organische Form). Diese lösliche Siliciumform können Lebewesen nutzen: Pflanzen und Kieselalgen nehmen Kieselsäure auf und verwenden sie als Baustoff. In der Umgangssprache ist der Begriff „Kieselerde“ für alle siliciumhaltigen Verbindungen gebräuchlich.

Wie wichtig Silicium für den Körper ist, wird zurzeit erforscht. Man vermutet, dass Silicium vor allem die Gewebe festigt. Silicium wird darüber hinaus als Zusatzstoff eingesetzt, zum Beispiel zur Herstellung von Lebensmitteln. Je nach Form wird es zur Verdickung, Stabilisierung und besseren Lagerung genutzt. Auch als Hilfsstoff in Medikamenten und Kosmetika werden Silicium-Verbindungen genutzt.

In den Körper aufgenommen wird aber nur die lösliche Form (Kieselsäure). Daher sind nur bestimmte Verbindungen in der Mikronährstoffmedizin nutzbar, wie siliciumhaltige Pflanzenextrakte. Als Quarzstaub oder Asbest verursacht Silicium dagegen entzündliche Veränderungen und sollte nicht eingeatmet werden.

In welchen Lebensmitteln kommt Silicium vor?

Die Hauptquellen für Silicium sind Getreide sowie Obst, Gemüse und Getränke. In geringen Mengen kommt Silicium auch in Hülsenfrüchten vor. In Getränken wie Bier liegt viel Silicium in aufnehmbarer, löslicher Form vor.

Die 5 besten Silicium-Lieferanten:

Milligramm (mg) Silicium pro 100 Kilokalorien (kcal)

Milligramm Silicium pro 100 Gramm (g)

Hirse

> 11,6

> 40

Hafer

> 11,2

> 40

Mineralwasser

-

0,04 bis 9,6

Kartoffeln

7,8

6

Bier

7,1 bis 14,3

3 bis 6

Mineralwasser in einer PET-Flasche wird in ein Glas gefüllt.
Mineralwasser ist eine wichtige Quelle für Silicium. Bild: Hyrma/iStock/Getty Images Plus.
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Bedarf und Funktionen im Körper

Täglicher Bedarf an Silicium

Bisher fehlen Studien, mit denen Wissenschaftler den Bedarf an Silicium festlegen können. Daher geben Gesundheitsorganisationen wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung keine Empfehlungen heraus. Tierversuche zeigen aber, dass geringe Mengen Silicium lebensnotwendig sind. Daher wird vermutet, dass Silicium auch für den Menschen lebenswichtig ist.

Über die Ernährung werden täglich zwischen 24 und 33 Milligramm Silicium aufgenommen. Männer nehmen mit 30 bis 33 Milligramm mehr Silicium auf als Frauen. Mit zunehmendem Alter sinkt die Zufuhr auf unter 20 Milligramm. Davon leiten die Forscher einen Siliciumbedarf von 5 bis 20 Milligramm pro Tag ab.

Aufnahme und Verteilung im Körper

Illustrative Darstellung roter Blutkörperchen.
Silicium muss zuerst im Magen aus seiner Verbindung gelöst werden, bevor es über den Dünndarm ins Blut gelangt. Bild: tussik13/iStock/Getty Images Plus

Silicium wird nur als organische Form im Darm aufgenommen. Dazu muss siliciumhaltige Kieselsäure zuerst im Magen-Darm-Trakt durch Magensäure und Verdauungsenzyme gelöst werden. Man schätzt, dass nur etwa 4 Prozent des Siliciums aus Lebensmitteln im Körper ankommen. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Aufnahme. Dazu gehören der Ballaststoffgehalt der Nahrung, Alter und Geschlecht sowie der Funktionszustand der Bauchspeicheldrüse. In Silicium-Präparaten liegt mehr Kieselsäure in freier Form vor. Daher ist diese Kieselsäure in höheren Mengen für den Körper verfügbar.

Silicium verteilt sich über das Blut und reichert sich besonders im Bindegewebe, Gelenken und Knochen an. Es ist außerdem in der Lunge, den Gefäßwänden, Sehnen und der Haut enthalten. Insgesamt weist der Körper etwa 1.000 bis 1.500 Milligramm Silizium auf (20 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht).

Die Nieren halten den Siliciumspiegel im Gleichgewicht: Etwa 9 Milligramm werden täglich über den Urin ausgeschieden. Stillende Frauen geben einen Teil über die Muttermilch ab.

Welche Funktion erfüllt Silicium im Körper?

Die genaue Wirkung von Silicium ist bisher nicht geklärt. Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise auf wichtige Funktionen. Vor allem wird diskutiert, dass Silicium das Bindegewebe festigt: Silicium kann mit anderen Strukturelementen Komplexe bilden und verbindet Eiweiß- und Zuckerstrukturen miteinander.

Haut, Haare und Nägel: Silicium regt vermutlich die Bildung des Struktureiweiß Kollagen an und steigert die Aktivität von Enzymen in der Haut. Dadurch werden die Festigkeit und Elastizität der Haut verbessert. Auch könnte Silicium vor Haarausfall schützen sowie die Struktur der Nägel stärken.

Bindegewebe und Knochen: Es gibt Hinweise, dass Silicium für die Entwicklung von Bindegewebe und Knochen notwendig ist. Eine Ergänzung beschleunigte in Tierstudien den Aufbau und die Mineralisierung der Knochen. Außerdem wurde die Knorpelbildung stimuliert.

Blutgefäße: Silicium könnte das Wachstum von Blutgefäßen anregen, da es die Zellen der Gefäßwand stimuliert. In Beobachtungsstudien verringerte ein niedriger Siliciumspiegel bei älteren Menschen die Elastizität der Blutgefäße und erhöhte ihre Steifheit. Flexible Blutgefäße sind für ein gesundes Herz-Kreislauf-System sehr wichtig.

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Mangel erkennen und beheben

Woran erkennt man einen Siliciummangel?

Tierversuche zeigen, dass ein Siliciummangel Veränderungen der Knochenstruktur begünstigt. Dadurch waren Fehlbildungen des Skeletts möglich. Außerdem wurden Gelenke durch eine Abnahme des Knorpelanteils geschädigt.

Darüber hinaus sind folgende Mangelerscheinungen denkbar:

  • brüchige Nägel und Haare sowie Haarausfall
  • faltige Haut
  • steife Blutgefäße

Genaue Symptome eines Siliciummangels bei Menschen kennt man noch nicht. Veränderungen an Knochen und Gelenken können aber auch bei Menschen ein mögliches Anzeichen für einen Mangel sein. Auch eine schnellere Alterung des Gewebes mit Falten, Knochenschwund (Osteoporose) und Arterienverkalkung (Arteriosklerose) könnten damit zusammenhängen.

Risiko Siliciummangel: Wer ist betroffen?

Patient mit Verdauungsbeschwerden legt seine Hände auf seinen Bauch.
Personen mit einer gestörten Verdauung, könnten zu wenig Silicium über die Ernährung aufnehmen. Für eine gute Aufnahme sind Verdauungsenzyme und ausreichend Magensäure nötig.

Personen, deren Verdauung gestört ist, gelten als Risikogruppe für einen Siliciummangel. Beispielsweise kann eine schwache Bauchspeicheldrüse durch eine Entzündung nicht genügend Verdauungsenzyme bilden, um Silicium aus der Nahrung zu lösen.

Der Magen spielt auch eine Rolle bei der Siliciumaufnahme: Im Alter sinkt der Säuregehalt des Magens, wodurch Silicium nicht mehr ausreichend für den Körper verfügbar wird. Auch bei einer operativen Magenentfernung ist die Siliciumaufnahme gering. Bei diesen Personen könnte ein Mangel auftreten.

Laboruntersuchungen: einen Siliciummangel erkennen

Silicium wird im Blut sowie im Urin gemessen. Jedoch sind Labortests unüblich. Die Werte werden meist nur erhoben, um einen Überschuss an Silicium zu prüfen. Daher werden auch keine Werte für einen Mangel angegeben.

Im Blutserum sollte Silicium unter 230 Mikrogramm pro Liter liegen. Wird das Blut zuvor ungerinnbar gemacht (EDTA-Blut), sollte der Wert weniger als 250 Mikrogramm pro Liter betragen. Der Siliciumgehalt im Urin liegt dagegen zwischen 2.900 und 12.100 Mikrogramm pro Liter.

Siliciummangel beheben

Besteht der Verdacht auf einen Siliciummangel, ist zunächst eine siliciumreiche Ernährung sinnvoll. Dazu gehören Lebensmittel wie Getreide (Hirse und Hafer) oder Kartoffeln sowie Mineralwasser.

Reicht das nicht aus – zum Beispiel bei Erkrankungen – stehen Präparate zur Verfügung, um eine optimale Versorgung sicherzustellen. Daten aus klinischen Studien sprechen für eine Einnahme von 20 bis 30 Milligramm pro Tag, um einen Mangel auszugleichen.

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Einsatz für Haut, Haare und Nägel sowie bei Krankheiten

Silicium gegen Hautalterung und Falten

Beim Alterungsprozess verliert die Haut Elastizität und Feuchtigkeit. Eine der Ursachen ist der Verlust von Festigungselementen, wie Hyaluronsäure und Kollagen. Daneben geht Silicium verloren. Ergebnisse aus Tierstudien lassen vermuten, dass Silicium die Bildung von Kollagen anregt.

In einer hochwertigen Studie hatte die Einnahme von 10 Milligramm Silicium pro Tag positive Auswirkungen auf die durch Licht geschädigte Haut im Gesicht von Frauen: Erscheinungsbild und Straffheit der Haut wurden innerhalb von 20 Wochen verbessert. Das Präparat enthielt Cholin-stabilisierte Kieselsäure. In einer kleinen Studie verbesserte sich auch durch Kollagen-stabilisierte Kieselsäure nach drei Monaten die Hautstruktur im Vergleich zu einem Scheinmedikament: Die Teilnehmer gaben an, dass sich ihre Haut feuchter und fester anfühlte (subjektiv). Eine Hautveränderung konnte jedoch nicht gemessen werden (objektiv).

In ersten Studien verbesserte siliciumhaltige Kieselsäure die Hauteigenschaften. Etwa 10 bis 20 Milligramm Silicium liefern einen Beitrag zur Hautgesundheit und könnten vor Falten schützen.

Frau mit blonden Haaren flechtet sich einen Zopf.
Silicium unterstützt die Bildung von Kollagen. Deshalb kann es die Haarstruktur verbessern. Bild: Naked King/iStock/Getty Images Plus
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Silicium für gesunde Haare und Nägel

Silicium ist ein wichtiger Mineralstoff für Haare und Nägel: Es unterstützt die Bildung und Reifung von Kollagen. Beobachtungsstudien zeigen, dass Haare mit einem höheren Gehalt an Silicium weniger ausfallen und zudem heller sind. Da Silicium auch am Nagelaufbau beteiligt ist, dürfte eine Ergänzung die Nägel stärken und vor Nagelkrankheiten schützen.

In einer hochwertigen Studie verringerte Silicium die Sprödigkeit von Nägeln. Silicium führte außerdem laut einer anderen kleinen hochwertigen Studie zu dickerem Haar bei Frauen mit dünner Haarstruktur. Auch die Elastizität der Haare nahm weniger stark ab als bei einem Scheinmedikament. In beiden Studien wurde ein Präparat mit 10 Milligramm Silicium bis zu neun Monate lang eingenommen.

Aufgrund der vielversprechenden Ergebnisse empfehlen Mikronährstoff-Experten für starke Haare und Nägel 10 bis 20 Milligramm Silicium pro Tag.

Tipp

Das Haarwachstum ist von vielen Stoffen abhängig. In zwei hochwertigen Studien untersuchten Forscher daher Kombinationspräparate bei Frauen mit schütterem Haar. Zusammen mit Vitamin C, Biotin und Zink förderte Silicium das Haarwachstum sowie Volumen, Dicke und Glanz der Haare. Daher können sich vor allem Kombinationspräparate lohnen.

Osteoporose: Silicium sorgt möglicherweise für starke Knochen

Der Siliciumgehalt der Knochen ist hoch. In mehreren großen Beobachtungsstudien zeigte sich bei älteren Menschen ein Zusammenhang zwischen der Siliciumzufuhr über die Nahrung und der Mineralisierung der Knochen: Je mehr sie aufnahmen, desto fester waren die Knochen. Silicium könnte daher vor Osteoporose schützen.

Eine hochwertige Studie mit einem Kombinationspräparat aus Silicium, Calcium und Vitamin D liefert Hinweise auf eine verbesserte Kollagenbildung: Silicium konnte die positive Wirkung von Calcium und Vitamin D auf die Knochen verbessern. Besonders deutlich war die Wirkung, wenn die Dosis von Silicium über 6 Milligramm pro Tag lag.

Erste Daten deuten darauf hin, dass Silicium die Gesundheit der Knochen unterstützt. Zur Vorbeugung von Osteoporose sollte daher neben anderen knochenwirksamen Mikronährstoffen auch an Silicium gedacht werden. Pro Tag können 10 bis 15 Milligramm Silicium sinnvoll sein.

Expertenwissen

Auf Silicium in Biomaterialien zum Knochenaufbau und in Implantaten setzt die Forschung gerade große Hoffnungen. Es wird vermutet, dass Silicium das Einwachsen verbessern kann. Außerdem könnte Silicium die Knochenneubildung um das Implantat fördern.

Illustrative Darstellung: Knochendichte im Normalzustand und bei Osteoporose im Vergleich.
Bei einer Osteoporose nimmt die Knochendichte ab, sodass das Risiko für Knochenbrüche steigt. Bild: ttsz/iStock/Getty Images Plus

Arthrose und Rheuma: Hilft Silicium den Gelenken?

Silicium ist Bestandteil von Knorpeln und Gelenken. Eine Ergänzung könnte einen Einfluss auf den Gelenkverschleiß (Arthrose) und auf Entzündungen in den Gelenken (rheumatoide Arthritis) haben.

In einer hochwertigen Studie senkte Cholin­-stabilisiertes Silicium die Schmerzen und Symptome einer Knie-Arthrose. Die Gelenkfunktion wurde verbessert und der Knorpel besser erhalten. Die Ergebnisse konnten bei Männern erzielt werden, nicht jedoch bei Frauen. In einer anderen hochwertigen Studie verringerte Silicium aus Ackerschachtelhalm-Extrakt die Entzündungsmarker im Blut bei einer rheumatoiden Arthritis. Eine Beobachtungsstudie zeigt allerdings auch einen erhöhten Siliciumspiegel bei Arthrose-Patienten – insbesondere bei Männern – im Vergleich zu Gesunden. Ob es sich um eine Folge oder Ursache der Arthrose handelt, ist bisher unklar.

Siliciumhaltige Präparate könnten bei einer Arthrose oder rheumatoiden Arthritis hilfreich sein. Zur Unterstützung können 5 bis 10 Milligramm Silicium eingenommen werden. Allerdings ist bei Gelenkerkrankungen auch ein erhöhter Siliciumspiegel möglich. Deshalb sollte die Einnahme mit einem Mikronährstoff-Experten oder Arzt abgesprochen werden.

Silicium zur Aluminium-Entgiftung bei Alzheimer und anderen Nervenerkrankungen

Älterer Mann sitzt am Tisch und löst ein Puzzle.
Studien zeigen: Bei einer höheren Zufuhr an Silicium kann seltener Alzheimer auftreten. Bild: LightFieldStudios/iStock/Getty Images Plus

Aluminium reichert sich in Nervenzellen an und schädigt diese. Bei Nervenerkrankungen wie Alzheimer-Demenz, Parkinson oder Multipler Sklerose wurden hohe Aluminiumwerte im Gehirn gemessen. Man nimmt an, dass Aluminium diese Krankheiten begünstigt. Silicium könnte die Aufnahme von Aluminium verringern und die Anreicherung in Nervenzellen reduzieren. Das zeigt ein Tierversuch. Forscher vermuten daher, dass Silicium vor Alzheimer schützen könnte.

Beobachtungsstudien zeigen, dass bei einer höheren Siliciumzufuhr seltener Alzheimer auftrat. Dafür reichten 10 Milligramm Silicium in einem Liter Trinkwasser aus. Andere Forscher konnten den Zusammenhang nicht nachweisen. Demgegenüber berichten Wissenschaftler durch ihre Übersichtsarbeit von ersten Erfolgen mit siliciumreichem Trinkwasser: Es bremste die Aufnahme und Anreicherung von Aluminium im Körper. Eine positive Wirkung gab es außerdem in einer Vorstudie bei Multipler Sklerose: Auch hier sank die Aluminiumbelastung.

Die ersten Daten zu siliciumhaltigem Trinkwasser sind vielversprechend. Pro Liter Wasser könnte eine Dosierung von 3 bis 10 Milligramm Silicium nützlich sein. Bei einer empfohlenen Trinkmenge von zwei Litern Wasser wären das 6 bis 20 Milligramm pro Tag. Um die Wirkung einer Siliciumeinnahme bei Nervenerkrankungen zu klären, müssen noch hochwertige Studien folgen.

Dosierung auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Silicium pro Tag in Milligramm (mg)

Hautalterung und Falten

10 bis 20

Brüchige und dünne Haare sowie Nägel

10 bis 20

Osteoporose

10 bis 15

Arthrose und rheumatoide Arthritis

5 bis 10

Aluminium-Entgiftung bei Alzheimer und Multipler Sklerose

3 bis 10 pro Liter (l) Mineralwasser

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte man Silicium einnehmen?

Idealerweise sollte Silicium über eine ausgewogene Ernährung aufgenommen werden. Sehr siliciumreiches Mineralwasser enthält pro Liter ungefähr 90 Milligramm. Den Siliciumgehalt von Mineralwasser kann man beim Hersteller anfragen.

Zur gezielten Einnahme empfehlen Mikronährstoff-Experten jedoch manchmal ein Präparat. Der Vorteil ist, dass es sich genau dosieren lässt. Auch deuten erste Studien drauf hin, dass Silicium aus Präparten besser in den Körper gelangt: Während eine siliciumreiche Ernährung die Siliciumwerte im Urin nicht ansteigen ließ, waren Cholin-stabilisierte Kieselsäure und Ackerschachtelhalm-Extrakt erfolgreich. Über Präparate sollte Silicium zum Essen mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Oft ist Silicium auch in Kombinationspräparaten enthalten – für die Knochen beispielsweise mit Calcium, Vitamin D und K2 oder für schöne Haare mit Vitamin C, Biotin und Zink. Bei einer Überempfindlichkeit gegen Kieselerde (Siliciumdioxid) muss auf Präparate mit Silicium verzichtet werden.

Welche Silicium-Verbindungen gibt es?

Silicium in Kapselform.
Präparate in Kapselform können Silicium aus Bambus- oder Ackerschachtelhalm-Extrakt enthalten. Bild: BugTiger/iStock/Getty Images Plus

Silicium ist je nach seiner chemischen Struktur besser oder schlechter für den Körper verfügbar. Silicium bildet spontan große unlösliche Komplexe: Sie werden umso schlechter aufgenommen, je größer sie sind. Daher muss man kleine „Silicium-Einheiten“ (Kieselsäure) stabilisieren – zum Beispiel mit Cholin. Cholin verhindert, dass Kieselsäure Komplexe bildet, sodass es gut für den Körper verfügbar ist. Man nennt sie dann Cholin-stabilisierte Kieselsäure. Sie zählt zu den organischen Verbindungen.

Außerdem ist Silicium in bestimmten Pflanzen enthalten. Für Präparate wird oft Bambus-Extrakt oder Extrakt aus Ackerschachtelhalm (Zinnkraut) verwendet. Dabei handelt es sich ebenfalls um organisches Silicium. Der Vorteil von organischen Verbindungen ist, dass sie für den Körper generell besser verfügbar sind.

Darüber hinaus gibt es „Nano-Silizium“ – zum Beispiel in Kosmetikprodukten. Nanopartikel mit Silicium sind bisher nicht ausreichend getestet. Diese kleinen Silicium-Partikel stehen im Verdacht, gesundheitlich bedenklich zu sein. Das berichtet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).  

Woran man gute Präparate erkennt

Silicium sollte als organische Form vorliegen, um für den Körper gut verfügbar zu sein. Dazu eignen sich Cholin-stabilisierte Kieselsäure und Extrakte aus Bambus oder Ackerschachtelhalm. Cholin-stabilisierte Kieselsäure gibt es jedoch nur in flüssiger Form. Daher kann sie nicht in Kombinationspräparaten enthalten sein.

Darüber hinaus sollten hochwertige Mikronährstoffpräparate frei von Zusatzstoffen sein wie Aroma- und Farbstoffen. Es darf auch keine allergieauslösenden Substanzen oder Schwermetalle enthalten. In einigen Präparaten mit Kieselerde wurde zum Beispiel Blei nachgewiesen. Zudem wurden schädliche Formen von Silicium gefunden, wie Quarz oder Cristobalit. Werden diese Stoffe eingeatmet, kann es zu Lungenschäden kommen. Bei der Einnahme von Präparaten besteht dieses Risiko jedoch nicht. Aufgrund möglicher Verunreinigungen ist es besonders wichtig, auf hochwertige Silicium-Präparate zu achten.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise

Ist eine Überdosierung mit Silicium möglich?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) fand bisher keine negative Wirkung von eingenommenem Silicium – auch nicht von hohen Dosierungen. Einen offiziellen Höchstwert gibt es jedoch noch nicht.

Eine Menge von 10 bis 50 Milligramm Silicium pro Tag liegt im natürlichen Bereich. Sie wird auch über die Ernährung aufgenommen. Man geht daher davon aus, dass die Menge auch dauerhaft unbedenklich ist. Die langfristige Ergänzung höherer Dosierungen ist noch nicht untersucht und sollte vermieden werden. Silicium sollte aus Cholin-stabilisierter Kieselsäure oder Bambus-Extrakt sowie Ackerschachtelhalm-Extrakt stammen. Andere Formen können eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Info

Es wird diskutiert, ob sich Silicium als Lebensmittelzusatzstoff (Siliciumdioxid) im Körper anreichert und Entzündungen auslöst. Siliciumdioxid (E551) wird als Trennmittel in vielen Lebensmitteln eingesetzt. Für Siliciumdioxid wird für Erwachsene ein Wert bis 700 Milligramm pro Tag als sicher geschätzt. Dies entspricht etwa 12 Milligramm Silicium. Die Datenlage ist jedoch dünn und in Finnland und England liegt die durchschnittliche Aufnahme sogar bei 20 bis 50 Milligramm Silicium pro Tag.

Vorsicht bei siliciumhaltigen Arzneimitteln

Silicium kann in einigen Arzneimitteln enthalten sein wie in Medikamenten zur Neutralisierung der Magensäure (zum Beispiel Zeller Magen® oder Duoventrinetten® N). Eine Überdosierung ist möglich, wenn diese Arzneimittel mit Silicium-Präparaten kombiniert werden.

Silicium in der Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden

Silicium über die Ernährung gilt als sicher. Zur Ergänzung von siliciumhaltiger Kieselsäure in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen jedoch nur wenige Studien vor. Dies gilt auch für Bambus-Extrakt und Ackerschachtelhalm-Extrakt.

Die Einnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte daher durch einen Arzt kritisch abgewogen werden.

Mutter stillt ihr Neugeborenes.
Zur Einnahme von Silicium in der Stillzeit gibt es noch zu wenig Informationen. Ein Arzt oder Mikronährstoff-Experte sollte über die Einnahme entscheiden. Bild: jgaunion/iStock/Getty Images Plus.

Einnahmehinweise bei Nierenschwäche und Nierensteinen

Silicium wird über die Niere ausgeschieden. Patienten mit Nierenproblemen sollten die Einnahme daher sicherheitshalber mit ihrem Arzt besprechen. Personen, die zur Blutwäsche (Dialyse) müssen, sollten Silicium grundsätzlich nicht einnehmen.

Bei Neigung zu Nierensteinen könnte Silicium ebenfalls nicht geeignet sein: Zusammen mit Magnesium können aus Silicium Steine im Urin entstehen. Auch siliciumhaltige Medikamente wurden mit Nierensteinen und Nierenentzündungen in Verbindung gebracht.

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Zusammenfassung

Silicium ist ein Mineralstoff, der in vielen Getreiden wie Hirse und Hafer steckt oder in Kartoffeln. Aber auch Bier und einige Mineralwasser enthalten viel Silicium. Im Körper kommt Silicium hauptsächlich in den Knochen und Gelenken vor oder im Bindegewebe. Wahrscheinlich ist Silicium an der Bildung von Kollagen beteiligt – einem wichtigen Struktureiweiß, das Festigkeit verleiht.

In der Mikronährstoffmedizin wird Silicium oft für gesunde Haut, Haare und Nägel eingesetzt: Es dürfte der Hautalterung und Faltenbildung entgegenwirken. Auch eine Stärkung von Haaren und Nägeln ist in ersten Studien beschrieben. Silicium stimuliert darüber hinaus den Aufbau von Knochen sowie Knorpeln und fördert dadurch die Stabilität. Dadurch könnte es Osteoporose vorbeugen und die Gelenke unterstützen. Außerdem wird ein Nutzen von Silicium bei Nervenerkrankungen diskutiert: Es schützt möglicherweise vor einer Aluminiumüberladung, die vor allem bei Alzheimer und Multiple Sklerose beobachtet wird.

In Präparaten sollte Silicium als organische Form vorliegen. Diese wird vom Körper besser aufgenommen. Dazu zählen Cholin-stabilisierte Kieselsäure oder natürliche Extrakte – zum Beispiel aus Bambus oder Ackerschachtelhalm.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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