Lutein kann die Augengesundheit unterstützen

Wie Lutein im Körper wirkt und wann es noch eingesetzt wird

Lutein ist ein Pflanzenstoff, der zur Gruppe der Carotinoide gehört. Er kann die Zellen vor oxidativen Schäden schützen. Besonders wichtig ist Lutein für die Augen, die Haut und das Gehirn. Erfahren Sie, welche anderen wichtigen Funktionen der Pflanzenstoff im Körper erfüllt, bei welchen Erkrankungen die Einnahme von Lutein sinnvoll ist und ob es Wechselwirkungen mit Medikamenten gibt, auf die Sie achten sollten.

Spinat liegt auf einem Holztisch
Lutein gehört zwar zu den gelb-roten Pflanzenfarbstoffen, ein guter Luteinlieferant ist jedoch Spinat. Bild: Arx0nt/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Eigenschaften von Lutein

Lutein ist eines der am häufigsten vorkommenden Carotinoide. Carotinoide sind gelbrote Farbstoffe und natürlicherweise in Pflanzen enthalten. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Man schätzt, dass es etwa 500 bis 600 verschiedene Varianten von Carotinoiden gibt. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

In Lebensmitteln kommt hauptsächlich freies Lutein vor. Daneben findet sich natürlicherweise auch eine zweite Form: Luteinester. Das sind chemisch gesehen Verbindungen aus Lutein und Säuren. Luteinester sind stabiler als freies Lutein und werden oft in Mikronährstoff-Präparaten verwendet.

Lutein hat antioxidative Eigenschaften und kommt im Körper vor allem in der Hülle des Nervengewebes, in den Augen und im Gehirn vor. Lutein ist fettlöslich und besitzt eine orangegelbe Farbe. Durch seine färbende Eigenschaft wird es auch als Lebensmittelfarbstoff eingesetzt. Lutein ist chemisch eng verwandt mit Zeaxanthin.

Vorkommen in Lebensmitteln

Lutein steckt vor allem in grünen Pflanzen, daher nehmen wir es hauptsächlich über grüne Gemüsesorten zu uns. Darüber hinaus liefern Obstsorten wie Aprikosen, Pfirsiche und Orangen größere Mengen an Lutein. Auch im Eigelb und Mais ist Lutein – zusammen mit Zeaxanthin –enthalten.

Die fünf besten Lutein-Lieferanten:

Mikrogramm (µg) Lutein pro 100 Kilokalorien (kcal)

Mikrogramm Lutein pro 100 Gramm (g)

gekochter Spinat

50,4

12,6

gekochter Grünkohl

24,1

8,9

Petersilie

8,6

4,3

Kopfsalat

34,5

3,8

Pistazien

0,2

1,4

Hinweis: Werte können schwanken. 

Bild der Netzhaut eines Augens
Lutein wird in den Organen eingelagert, ein großer Teil befindet sich in der Netzhaut des Auges. Bild: anukool/iStock/Getty Images Plus
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Aufnahme und Funktionen im Körper

Aufnahme und Verteilung von Lutein im Körper

Lutein wird im Dünndarm aufgenommen. Luteinester müssen vor der Aufnahme in den Körper noch im Dünndarm gespalten werden, da nur freies Lutein die Darmzellen passieren kann. Da Lutein fettlöslich ist, muss dazu in der Mahlzeit auch Fett enthalten sein: Insgesamt werden 3 bis 5 Gramm Fett benötigt, um Lutein bestmöglich in den Körper zu bringen. Gekochter Spinat enthält zum Beispiel nur 0,3 Gramm Fett pro 100 Gramm. Diese Menge reicht damit nicht aus. Ideal für eine gute Lutein-Aufnahme wäre es also, wenn der Spinat zum Beispiel mit Sahne zubereitet wird.

Tipp

Lutein scheint aus erhitzten Lebensmitteln besser aufgenommen zu werden als aus rohen Lebensmitteln. Aber: Bei langem Kochen mit hohen Temperaturen wird Lutein zerstört. Um Nährstoffverluste zu vermeiden, ist es daher sinnvoll, Gemüse schonend zu garen.

Im Blut wird Lutein als Fett-Eiweiß-Verbindung transportiert. Abhängig von der aufgenommenen Lutein-Menge variiert der Gehalt an Lutein in diesen „Transporteinheiten“.

Lutein kann im Körper gut gespeichert werden. Zum Beispiel finden sich auch nach dem Ende der Einnahme von Lutein-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln wochenlang noch hohe Konzentrationen im Körper. Lutein steckt in unterschiedlichen Geweben und Organen. Vor allem in einem bestimmten Bereich der Netzhaut des Auges und dem Gehirn ist Lutein nachweisbar. 

Funktionen im Körper

Lutein ist ein Antioxidans. Als solches macht es freie Radikale unschädlich, die zu oxidativem Stress führen. Es ist für den Schutz unterschiedlicher Organe zuständig:

Netzhaut des Auges: Obwohl beim Menschen im Blut und in Geweben etwa 20 bis 30 verschiedene Carotinoide nachgewiesen werden konnten, ist Lutein (gemeinsam mit Zeaxanthin) das einzige, das in der Netzhaut (Retina) vorkommt. Wissenschaftler vermuten, dass Lutein und Zeaxanthin das schädliche Blau- sowie UV-Licht filtern und vor oxidativem Stress durch die Lichteinwirkung schützen. Zudem verbessern sie das Kontrastsehen und reduzieren die Blendempfindlichkeit.

Gehirn: Lutein ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Es ist das am häufigsten vorkommende Carotinoid im Gehirn und ist vor allem in sehr stoffwechselaktiven Bereichen zu finden. Da in diesen Hirnregionen durch die hohe Stoffwechselaktivität vermehrt oxidativer Stress und Entzündungsprozesse entstehen können, vermuten Forscher, dass Lutein dort antioxidative und antientzündliche Funktionen erfüllt. Auch könnte es dazu beitragen, dass sich die Kommunikation zwischen den Nervenzellen verbessert.

Herz-Kreislauf-System: Lutein schützt die Gefäße und das Herz vor Alterserkrankungen. Auch das ist vermutlich auf die antioxidative Wirkung zurückzuführen.

Immunsystem: Erste Labor- und Tierstudien zeigen, dass Lutein eine Rolle bei der Immunabwehr spielen könnte. So erhöhte sich der antientzündliche Schutz von Zellen des Immunsystems bei einer kombinierten Gabe von Lutein, Zeaxanthin und Beta-Carotin. Auch die Produktion von Antikörpern, die der Abwehr von Fremdstoffen dienen, konnte gesteigert werden. Zukünftig sind aber weitere Studien notwendig, um eine mögliche Immunfunktion von Lutein aufzudecken.

Krebs: Ergebnisse von Beobachtungsstudien geben erste Hinweise darauf, dass Lutein und Zeaxanthin auch zur Vorbeugung von Krebs beitragen könnten. Dies trifft vor allem bei Lungen- und Brustkrebs zu.

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Einsatz bei Krankheiten

Lutein kann bei einer altersbedingten Makuladegeneration helfen

Illustration der Anatomie des Auges
Bei einer AMD ist die Makula in der Netzhaut des Auges geschädigt, Lutein wird zusammen mit Zeaxanthin dort eingelagert und kann zum Schutz der Makula beitragen. Bild: rendixalextian/iStock/Getty Images Plus

Eine der häufigsten Augenerkrankungen ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Dabei wird in der Netzhaut die Makula geschädigt, der Bereich des schärfsten Sehens. Lutein reichert sich zusammen mit Zeaxanthin in der Makula an und filtert das schädliche Blau- und UV-Licht. Zudem schützt es vor oxidativem Stress. Beides sind wichtige Risikofaktoren für eine AMD.

Ernährung: Eine Lutein- und Zeaxanthin-reiche Ernährung scheint das Risiko für AMD zu senken. Darauf weist eine Auswertung des Ernährungsverhaltens hin: Die Probanden mit dem höchsten Gehalt an Lutein und Zeaxanthin in der Nahrung wiesen ein 26 Prozent geringeres Risiko für eine fortgeschrittene AMD auf als diejenigen mit der geringsten Zufuhr. Auch das Risiko für eine feuchte AMD, eine besonders aggressive Variante, sank mit steigender Zufuhr von Lutein und Zeaxanthin. Insbesondere eine hohe Menge von Lutein in der Nahrung könnte wirksam sein, um die Sehfunktion bei AMD zu erhalten – so das Ergebnis einer Übersichtsarbeit, welche die bisherige Studienlage auswertete.

Nahrungsergänzung: In einer kleineren hochwertigen Studie konnte ein Präparat mit Lutein im Vergleich zu einem Scheinmedikament bei AMD-Patienten im Anfangsstadium die Dichte der Makulapigmente erhöhen. Das Präparat enthielt 10 Milligramm Lutein und wurde für zwölf Monate genommen. Das Voranschreiten der Erkrankung könnte dadurch verlangsamt werden, so vermuten die Autoren. Diese Vermutung wird durch verschiedene Vorstudien und hochwertige Studiengestützt. Eine größere Übersichtsarbeit der vorhandenen Studien fand jedoch nur einen leichte oder keine Verlangsamung des Fortschreitens durch Lutein in Kombination mit Zeaxanthin. Der Beitrag von Lutein alleine ist allerdings schwer zu beziffern, da es meist zusammen mit anderen Antioxidantien kombiniert wird.

Fazit: Die Kombination von Lutein mit anderen antioxidativen Nährstoffen (zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin oder Zeaxanthin) kann das Fortschreiten einer AMD bremsen. Das Neuauftreten von AMD kann aber vermutlich nicht verhindert werden.

Mikronährstoff-Mediziner empfehlen, bei AMD täglich deshalb etwa 10 bis 20 Milligramm Lutein einzunehmen – als Mischung mit anderen Antioxidantien.

 

Hilft Lutein bei anderen Netzhauterkrankungen?

Wegen seiner schützenden Eigenschaften in der Netzhaut könnte Lutein auch bei anderen Erkrankungen der Netzhaut hilfreich sein.

  • Diabetische Retinopathie: Bei Diabetikern mit krankheitsbedingt typischen Netzhautschäden (Retinopathie) verbesserte die Einnahme von 10 Milligramm Lutein für 36 Wochen die Fähigkeit, Kontraste zu erkennen. Verglichen wurde Lutein mit einem Scheinmedikament in einer kleinen hochwertigen Studie.
  • Retinitis pigmentosa: Auch bei einer Gruppe von erblichen Augenerkrankungen (Retinitis pigmentosa) zeigte eine hochwertige Studie vielversprechende Ergebnisse. Bei dieser Erkrankung wird die Netzhaut zerstört. Lutein konnte in einer täglichen Dosis von 12 Milligramm (zusätzlich zu Vitamin A) über vier Jahre den Gesichtsfeldverlust im Vergleich zu einem Scheinmedikament verzögern.

Weitere Untersuchungen sind jedoch noch notwendig, um den Nutzen von Lutein für die Behandlung der beiden Erkrankungen abschließend beurteilen zu können. Dosierungen von 10 Milligramm Lutein könnten sinnvoll sein.

Lutein bekämpft freie Radikale in der Augenlinse – nützlich bei grauem Star?

Grauer Star (Katarakt) tritt mit zunehmendem Alter auf. Als Ursache werden oxidative Schäden durch UV-Licht an den Eiweißen der Augenlinse diskutiert. Die geschädigten Eiweiße trüben die Augenlinse. Lutein ist neben Zeaxanthin das einzige Carotinoid in der Linse. Sie filtern UV-Licht sowie blaues Licht und machen freie Radikale unschädlich.

In einer Beobachtungsstudie mit 3.115 Patienten konnte jedoch kein Zusammenhang zwischen einer Lutein- und Zeaxanthin-reichen Ernährung und dem Auftreten sowie der Entwicklung einer Linsentrübung gefunden werden. Möglicherweise kann aber mit einem Präparat ein gewisser Effekt erreicht werden: In einer kleinen hochwertigen Studie erhielten Patienten mit grauem Star dreimal wöchentlich Lutein (15 Milligramm), Vitamin E (100 Milligramm) oder ein Scheinmedikament für die Dauer von zwei Jahren. In der Präparate-Gruppe verbesserte sich die Sehschärfe ohne Nebenwirkungen. In der Gruppe mit dem Scheinmedikament war das nicht der Fall. Ob die Linsentrübung verbessert wurde, haben die Forscher allerdings nicht gemessen. In einer der größten Studien zur Augengesundheit konnte weder eine vorbeugende noch heilende Wirkung von Lutein auf grauen Star festgestellt werden.

Mikronährstoff-Mediziner empfehlen bei grauem Star eine Kombination aus verschiedenen Antioxidantien. Als orientierende Lutein-Dosierung bei grauem Star sind 10 bis 15 Milligramm pro Tag sinnvoll.

Carotinoide beugen Hautschäden durch oxidativen Stress vor

Ein gelber Sonnenschirm
Carotinoide wie Lutein werden in der Haut eingelagert und schützen sie vor Sonnenstrahlung, die zum Beispiel die Hautalterung beschleunigt. Allerdings ersetzen Carotinoide keine Sonnenschutzmittel. Bild: grafxart8888/iStock/Getty Images Plus

Eine Ernährung, die reich an Carotinoiden ist, kann Schäden an Hautzellen, vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs vorbeugen. Man weiß, dass die in der Haut eingelagerten Carotinoide vor freien Radikalen schützen, die durch UV- und Infrarot-Strahlung gebildet werden. Eine kleine hochwertige Studie verdeutlicht dies: Im Vergleich zu einem Scheinmedikament erhöhte die Einnahme eines Carotinoid-reichen Nahrungsergänzungsmittels den Carotinoid-Gehalt in der Haut sowie die Fähigkeit, freie Radikale unschädlich zu machen.

Die antioxidative Kapazität der Haut kann besonders gesteigert werden, wenn Lutein und Zeaxanthin sowohl eingenommen als auch auf die Haut aufgetragen werden, wie eine weitere hochwertige Studie zeigt. Innerlich angewendet bieten die beiden Carotinoide einen höheren Schutz vor Hautschäden als die äußerliche Anwendung auf der Haut. Verbessert hatte sich außerdem die Hautelastizität sowie die Hautfeuchtigkeit. Dies könnte sich positiv auf Falten auswirken.

Tipp

Auch die Kombination von Lutein mit Zeaxanthin, Omega-3-Fettsäuren, Gamma-Linolensäure und Vitamin D könnte die Haut schützen: In einer kleinen Vorstudie führte das Kombinationspräparat zu einer besseren Toleranz gegenüber UV-Licht.

Vorgeschlagen ist eine Dosierung von 5 Milligramm Lutein pro Tag – in Kombination mit anderen Carotinoiden wie Beta-Carotin.

Lutein kann möglicherweise die geistige Leistung verbessern

Es wird vermutet, dass eine schlechte Versorgung mit Lutein und Zeaxanthin mit Alzheimer zusammenhängt. Möglicherweise spielen die antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften eine wichtige Rolle: Lutein und Zeaxanthin können helfen, die Kommunikation zwischen Nervenzellen zu verbessern und oxidativen Stress abzufangen.

Lutein und Zeaxanthin im Auge sind ein indirektes Maß für die Mengen im Gehirn, denn sie werden gleichermaßen in diesen Organen abgelagert. Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Alzheimer weisen einen deutlich geringeren Gehalt an Lutein und Zeaxanthin im Auge auf als Gesunde. Personen mit einem hohen Wert schnitten bei Tests für die geistige Leistungsfähigkeit zudem besser ab. In einer Studie zum Ernährungsverhalten mit 2.796 Teilnehmern verbesserten sich die Ergebnisse verschiedener Tests mit zunehmender Lutein- und Zeaxanthin-Menge in der Nahrung. Die Tests betrafen das Gedächtnisvermögen, das sprachliche Denkvermögen sowie die Lernfähigkeit.

Die Einnahme von Präparaten dürfte sich ebenfalls positiv auswirken: Durch eine Lutein- und Zeaxanthin-Einnahme steigerte sich die Hirndurchblutung von Senioren, wie eine erste Vorstudie zeigt. Teils hochwertige Studien belegen außerdem, dass sich sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen die geistigen Fähigkeiten verbesserten. Täglich wurden 10 Milligramm Lutein und 2 Milligramm Zeaxanthin eingenommen oder ein Scheinmedikament. Zu den verbesserten Fähigkeiten zählen:

  • verbessertes räumliches Gedächtnis und logisches Denken
  • höhere Aufmerksamkeit
  • schnellere Anpassung an unerwartete oder sich verändernde Ereignisse (kognitive Flexibilität)
  • bessere Sprachfertigkeit

Zukünftig sind weitere Studien notwendig, um die ersten vielversprechenden Studienergebnisse zu bestätigen. Mit 10 Milligramm Lutein sowie 2 Milligramm Zeaxanthin am Tag könnte die geistige Leistung unterstützt werden.

Lutein beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Bei Arteriosklerose verengen sich die Blutgefäße durch Ablagerungen. Die Gefahr für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt. Carotinoide wie Lutein können eine Zunahme an oxidativem Stress verhindern, der ansonsten den Krankheitsverlauf der Arteriosklerose beschleunigt. Eine Auswertung der bisherigen Studienlage deutet darauf hin, dass Carotinoide vor allem zu Beginn einer Arteriosklerose die Gefäße schützen können. Ob sie zu einem späteren Zeitpunkt der Arteriosklerose die Veränderungen rückgängig machen können, ist weniger klar:

  • Vorbeugung: Aus verschiedenen Auswertungen von einzelnen Beobachtungsstudien geht hervor, dass eine hohe Aufnahme von Lutein mit einem geringeren Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße sowie Schlaganfall einhergeht. Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße weisen erhöhte Entzündungen im Körper auf. In ersten Vorstudien konnte die Ergänzung von Lutein (mit Zeaxanthin) die Entzündungsmarker senken.
  • Behandlung: In einer ersten hochwertigen Studie verringerte die einjährige Einnahme von Lutein (20 Milligramm täglich) mit oder ohne dem Carotinoid Lycopin (20 Milligramm) Gefäßveränderungen aufgrund der Arteriosklerose leicht, verglichen mit den Anfangswerten. Auch in einer Vorstudie profitierten Patienten mit beginnender Arteriosklerose von einer dreimonatigen Lutein-Ergänzung (20 Milligramm): Im Vergleich zu einem Scheinmedikament sanken in der Lutein-Gruppe die Blutfettwerte wie das schädliche LDL-Cholesterin und verschiedene Entzündungsmarker. Diese Faktoren tragen maßgeblich zur Arteriosklerose bei.

Die bisherigen Erkenntnisse zu Lutein und Herz-Kreislauf-Erkrankungen basieren überwiegend auf Beobachtungsstudien und kleinen Vorstudien. Um den Nutzen von Lutein bei der Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser beurteilen zu können, sind weitere große und hochwertige Studien nötig. 10 bis 30 Milligramm Lutein am Tag könnten aber hilfreich sein. In den meisten Studien erwiesen sich 20 Milligramm täglich als wirksam. Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen meist ein Kombinationspräparat mit anderen Antioxidantien.

Dosierungsempfehlungen auf einen Blick

 

Dosierungsempfehlung von Lutein am Tag in Milligramm (mg)

Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

10 bis 20

Netzhauterkrankungen (diabetische Retinopathie, Retinitis pigmentosa)

10

Grauer Star

10 bis 15

Sonnenbrand und vorzeitige Hautalterung

5

Alzheimer

10

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

10 bis 30

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Lutein eingenommen werden?

Am besten ist es, genügend Carotinoide einschließlich Lutein über eine ausgewogene Ernährung aufzunehmen. Insbesondere bei bestimmten Erkrankungen empfehlen Mikronährstoff-Experten jedoch eine zusätzliche Einnahme von Lutein in Form von Präparaten. Lutein ist zum Beispiel als Kapseln erhältlich – oft in Kombination mit anderen Pflanzenstoffen oder Vitaminen. Der Vorteil an Präparaten ist, dass sie gesicherte Mengen enthalten und sich gut dosieren lassen. Der Gehalt in Lebensmitteln kann dagegen schwanken oder durch die Zubereitung verringert werden.

Nehmen Sie Lutein-Präparate zu Mahlzeiten ein, die etwas Fett enthalten. Für eine optimale Lutein-Aufnahme werden täglich 3 bis 5 Gramm Fett benötigt. Dies wird mit einer üblichen Mahlzeit gut erreicht: Ein Esslöffel Olivenöl (10 Gramm) für einen Salat enthält bereits 10 Gramm Fett.

Tipp

Laut Untersuchungen wird Lutein aus Eiern von Hühnern, denen mit Lutein angereichertes Futter gegeben wurde, besser aufgenommen als Lutein aus Nahrungsergänzungsmitteln und aus Spinat.

Damit Lutein gut in Körpergeweben, zum Beispiel im Fettgewebe und in der Netzhaut, gespeichert wird, ist eine langfristige Einnahme von 15 Wochen empfehlenswert.

Worauf man bei Lutein-Präparaten achten sollte

Gute Lutein-Präparate enthalten nicht nur Lutein, sondern auch andere Carotinoide wie Beta-Carotin oder Zeaxanthin und Antioxidantien. Das ist insbesondere für die Augengesundheit wichtig.

Hochwertige Lutein-Präparate sollten zudem frei von Farb-, Aroma- oder Hilfsstoffen sein und keine Substanzen enthalten, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können wie Nüsse, Soja oder Fruktose.

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Überdosierung und Wechselwirkungen

Ist eine Überdosierung mit Lutein möglich?

Lutein wird als sicherer Pflanzenstoff angesehen. Laut einer Risikobewertung, die auf der Grundlage von hochwertigen Studien durchgeführt wurde, ist die tägliche Einnahme von 20 Milligramm Lutein unbedenklich. Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben einen Grenzwert für die tägliche Lutein-Einnahme festgelegt, und zwar 2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht 120 Milligramm für einen Menschen mit 60 Kilogramm Körpergewicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt dagegen einen Wert von 1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag an (60 Milligramm Lutein bei 60 Kilogramm Körpergewicht).

Wird Lutein über Monate und Jahre eingenommen, sollte die tägliche Zufuhr 15 Milligramm allerdings nicht übersteigen, da es sonst zu einer orangegelben Färbung der Haut (insbesondere der Handinnenflächen und Fußsohlen) kommen kann. Dies ist auf die Einlagerung von Lutein zurückzuführen. Obwohl diese Hautveränderung grundsätzlich harmlos ist, kann es unter Umständen monatelang dauern, bis die Haut wieder eine normale Farbe annimmt.

Steigert Lutein das Risiko für Lungenkrebs bei Rauchern?

Es gibt zwar Hinweise aus Beobachtungsstudien, dass eine langjährige Lutein-Einnahme von durchschnittlich 10 Jahren zu einem höheren Lungenkrebsrisiko führen könnte – vor allem bei Rauchern. Offizielle Stellen haben bisher aber keine Krebswarnung für Lutein herausgegeben. Auch hochwertige Studien unter kontrollierten Bedingungen haben diesen vermuteten Zusammenhang nicht bestätigt, wenn eine Dosierung von 10 Milligramm Lutein nicht überschritten wurde. Lutein scheint daher das Krebsrisiko nicht zu erhöhen und wird für Raucher oft anstelle von Beta-Carotin empfohlen. Beta-Carotin in hoher Dosierung erhöht für Raucher nachweislich das Krebsrisiko.

Lutein nicht zeitgleich mit Omega-3-Fettsäuren einnehmen

Es wurde gezeigt, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren die Aufnahmefähigkeit des Körpers für Lutein herabsetzen können. In einer ersten Studie zur Augengesundheit wurde durch die Kombination kein Anstieg der Lutein-Werte im Blut beobachtet. Dadurch könnten die positiven Gesundheitseffekte von Lutein vermindert werden. Allerdings gibt es auch erste Studien zum Thema Hautschutz, in denen Lutein mit Zeaxanthin und unter anderem Omega-3-Fettsäuren wirksam kombiniert wurden. Um sicherzugehen, dass die Wirkung jedoch nicht verringert wird, sollten Sie Lutein-Präparate zeitlich getrennt von Omega-3-Präparaten einnehmen.

Bestimmte Medikamente setzen die Lutein-Aufnahme herab

Der zur Gewichtsabnahme eingesetzte Medikamenten-Wirkstoff Orlistat hemmt die Aufnahme von Fett in den Körper. Es gibt Hinweise, dass Orlistat auch die Aufnahme von Lutein reduzieren könnte, da Lutein fettlöslich ist.

Der Protonenpumpenhemmer Omeprazol, der als Säureblocker zum Beispiel bei Sodbrennen oder Magen- und Darmgeschwüren eingesetzt wird, vermindert vermutlich ebenfalls die Aufnahme von Lutein. Dies legt eine Voruntersuchung nahe, bei der Omeprazol die Aufnahme von Beta-Carotin herabsetzte. 

Nehmen Sie aus diesem Grund Lutein-Präparate nicht gleichzeitig mit diesen Medikamenten ein. Ideal ist ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden.

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Zusammenfassung

Lutein ist ein antioxidativ wirkender Pflanzenstoff, der mit der Nahrung aufgenommen wird. Der Körper lagert Lutein als Schutzstoff vor allem im Gehirn und in den Augen ein. Aufgrund der antioxidativen Eigenschaften von Lutein wurde die Wirksamkeit bei verschiedenen Erkrankungen untersucht. Dazu gehören Augenerkrankungen wie die altersabhängige Makuladegeneration (AMD). Lutein könnte vor allem in einem frühen Krankheitsstadium vorteilhaft sein und das Fortschreiten einer AMD bremsen. Zudem könnte Lutein bei vererbten Augenerkrankungen und Netzhautschäden durch Diabetes positiv wirken. Womöglich profitieren auch Patienten mit grauem Star von einer zusätzlichen Lutein-Einnahme.

Durch seine schützenden Eigenschaften ist Lutein auch bei oxidativen Hautschäden vielversprechend, die zum Beispiel durch Sonnenstrahlen oder im Rahmen der Alterung entstehen können. Zudem könnte Lutein die geistige Leistung verbessern und daher bei Erkrankungen wie Alzheimer sinnvoll sein. Alzheimer-Patienten haben einen geringeren Gehalt an Lutein und Zeaxanthin im Auge. Der Gehalt im Auge dient als indirektes Maß für den Lutein-Gehalt im Gehirn. Lutein kann zudem die Gefäße schützen und deshalb bei Arteriosklerose und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen nützlich sein.

Präparate mit Lutein sollten immer zusammen mit fetthaltigen Nahrungsmitteln eingenommen werden. Sehr wahrscheinlich wirkt sich eine Kombination mit anderen Antioxidantien – insbesondere mit Zeaxanthin – positiv aus. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen deshalb meist ein Kombinationspräparat.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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