Granatapfel schützt Zellen vor oxidativem Stress

Wie wirkt er im Körper und wann benötigt man ihn?

Der Granatapfel ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem schützen und Zellen gegen oxidativen Stress wappnen. Erfahren Sie, wer vom Granatapfel profitiert und welche Effekte neueste Studien zum Granatapfel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen insbesondere Prostatakrebs zeigen.

Aufgeschnittener Granatapfel liegt auf einer Tischplatte
Der Granatapfel ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem schützen und Zellen gegen oxidativen Stress wappnen. Bild: brebca/iStock/Thinkstock

Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe im Granatapfel

Granatapfel ist neben Vitaminen und Mineralstoffen auch reich an sekundären Pflanzenstoffen. Dies sind Stoffe, die in der Pflanze gebildet werden und verschiedene gesundheitliche Wirkungen im menschlichen Körper haben. Insgesamt wurden im Granatapfel über 120 solcher Stoffe nachgewiesen – die wichtigsten sind:

Tannine (Gerbstoffe): Im Granatapfel sind besonders viele Tannine (vor allem Ellagtannine) enthalten. Diese bioaktiven Substanzen schützen die Zellen vor schädlichen Einflüssen, wirken entzündungshemmend und können den Alterungsprozess verlangsamen. Die Tannine im Granatapfel erzeugen einen leicht herben, bitteren Geschmack.

Punicalagin ist einer dieser Ellagtannine und ein sehr bekannter Inhaltsstoff des Granatapfels: Es wirkt stark antioxidativ und macht mehr als 50 Prozent der antioxidativen Wirkung aus. Punicalagin kommt hauptsächlich in der Schale vor, die man normalerweise nicht isst.

Phenolsäuren: Granatapfel ist reich an Phenolsäuren. Die wichtigste ist Ellagsäure. Sie ist übrigens auch ein wichtiger Baustein für das Punicalagin.

Zudem ist Granatapfel reich an Pflanzenfarbstoffen, den Anthocyanen, und verschiedenen Flavonoiden – zum Beispiel Quercetin und Rutin.

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Aufnahme von Granatapfel-Extrakt in den Körper

Punicalagin wird im Körper zu Ellagsäure umgewandelt und ist in dieser Form für den Körper gut verfügbar. Nach der Aufnahme im Darm gelangt sie in den Blutkreislauf. Dann ist sie auch im Blutplasma nachweisbar.

Welche Wirkungen hat Granatapfel-Extrakt?

Für die Ellagsäure und Punicalagin werden verschiedene Wirkmechanismen und gesundheitsfördernde Effekte diskutiert: Man vermutet, dass Granatapfel Entzündungen hemmt und vor Bakterien und Viren schützt.

Gefäßschutz: Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass der Granatapfel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv wirkt. Dieser Zusammenhang beruht allerdings auf Versuchen mit Zellkulturen oder Tierversuchen. Ob sich die Ergebnisse auf Menschen übertragen lassen, ist noch fraglich.

Zellschutz: Punicalagin erhöhtden Abbau und die Ausscheidung von möglicherweise krebsfördernden Substanzen.

Radikalfänger: Phenolsäurenhaben eine nachweislich starke antioxidative Wirkung und besitzen dadurch das Vermögen, viele freie Radikale abzufangen und unschädlich zu machen. In Studien ließ sich ein Anstieg der antioxidativen Kraft im Blut belegen. Freie Radikale können zum Beispiel Zellen, das Erbgut (DNA) oder Eiweiße schädigen. Die antioxidative Wirkung des Granatapfels liegt etwa drei- bis viermal höher als die von Rotwein oder grünem Tee.

Expertenwissen

Ellagsäure und Punicalagin stoppen diesen Prozess und aktivieren die körpereigenen antioxidativen Schutzsysteme wie das Enzym Glutathion-Peroxidase.

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Einsatz bei Krankheiten

Wirkt Granatapfel-Extrakt gegen Prostatakrebs?

Prostatakrebszellen unter einem Mikroskop
Vorklinische Studien zeigen positive Effekte von Granatapfel-Extrakten bei der Behandlung von Proststakrebs. Sie sollen die Entwicklung von Krebszellen hemmen.

Granatapfel-Extrakt hemmt die Entwicklung von Prostata-Krebszellen und löst das Absterben von Prostata-Krebszellen aus – diesen Hinweis geben vorklinische Studien.

Die Datenlage für Tumorkrankheiten beruht vor allem auf Tierstudien. Für den Menschen lässt sich bislang ein Zusammenhang nicht eindeutig belegen. Laborversuche und Studien an Krebspatienten zeigen jedoch positive Effekte für Granatapfel bei Prostatakrebs:

In einer Studie an Männern mit Prostatakrebs verlängerte sich unter Einnahme von Granatapfelsaft die sogenannte PSA-Verdopplungszeit (PSA-Wert) um das Vierfache. Die PSA-Verdopplungszeit ist ein Tumormarker und gibt Aufschluss darüber, wie aggressiv der Tumor ist. Je langsamer der PSA-Wert ansteigt, desto länger ist in der Regel die Lebenserwartung bei Prostatakrebs. Eine kurze PSA-Verdopplungszeit deutet hingegen auf ein aggressives Tumorwachstum hin.  

Der Studienautor empfiehlt bei bestehendem Prostatakarzinom als Begleittherapie mindestens ein Glas mit 240 Milliliter Granatapfelsaft pro Tag. Das entspricht etwa 135 Milligramm Polyphenolen.

Info

Forscher diskutieren, ob fermentierter Saft oder Granatapfel-Extrakt besser wirken als nicht fermentierte Produkte. Der Grund: Nach der Fermentation mit Bakterien werden die aktiven Inhaltsstoffe im Darm besser aufgenommen und zu anderen Substanzen verstoffwechselt, die vermutlich stärker wirken. Studien liefern allerdings auch Hinweise, dass die Darmbakterien die Inhaltsstoffe des Granatapfels ebenfalls fermentieren und dies möglicherweise genauso günstig auf die Gesundheit wirkt. Derzeit gibt es keine Studie, die fermentiert und nicht fermentiert miteinander vergleicht, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Granatapfel-Extrakt schützt Herz und Gefäße

Granatapfel-Extrakt enthält Antioxidanzien, die die Herzkranzgefäße vor schlechtem Cholesterin (LDL) schützen. Sie verringern die Oxidation des LDL-Cholesterins, die für ein Fortschreiten der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) maßgeblich ist. Außerdem aktivieren sie ein gefäßschützendes Enzym und verringern so verschiedene Risiken für Gefäßerkrankungen.

In einer hochwertigen Studie mit 45 Patienten verbesserte sich die Durchblutung des Herzmuskelgewebes bei fortschreitender Koronarer Herzkrankheit deutlich, wenn die Probanden für drei Monate täglich 240 Milliliter Granatapfelsaft einnahmen. Eine weitere Studie zeigt, dass sich Ablagerungen in der Halsschlagader reduzieren und Entzündungsprozesse hemmen ließen. Ebenso wurde belegt, dass 1.000 Milligramm Granatapfel-Extrakt die Wirkung von cholesterinsenkenden Medikamenten (Statinen) unterstützen konnte.

Mikronährstoffmediziner empfehlen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose bis zu 750 Milligramm Granatapfel-Extrakt.

Kann Granatapfel-Extrakt vor Alzheimer schützen?

Illustration Lupe und menschliches Gehirn
Der Granatapfel-Extrakt bewahrt Nervenzellen und Nervenfasern vor Schädigungen und dem Absterben. Ob er aber vor Alzheimer schützen kann, müssen klinische Studien an Menschen erst noch zeigen. Bei Studien mit Mäusen wurde positive Effekte festgestellt. Bild: kirstypargeter /iStock/Thinkstock

Granatapfel-Extrakt wirkt nervenschützend. Das bedeutet, er bewahrt Nervenzellen und Nervenfasern vor Schädigungen und dem Absterben. hemmt die Produktion eines entzündungsfördernden Stoffes im Gehirn. Man geht davon aus, dass Alzheimer-Demenz und die Parkinson-Krankheit neben einer genetischen Veranlagung auch durch entzündungsfördernde Stoffe verursacht werden.

Zudem gelten bestimmte Eiweißablagerungen als Hauptauslöser von Morbus Alzheimer und anderer Formen von Demenzerkrankungen. In einer Tierstudie an Mäusen konnte die Ablagerung von Beta-Amyloid durch Granatapfeleinnahme um die Hälfte reduziert werden. Dadurch sinkt bei den Tieren das Risiko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken. Diese Wirkungen lassen sich nicht allein durch eine direkte antioxidative Wirkung der Pflanzenstoffe begründen. Vermutlich wirkt Granatapfel auf mehreren Ebenen. Studien am Menschen stehen allerdings noch aus.

Granatapfel-Extrakt hemmt Gelenkentzündungen

Granatapfelsaft und fermentierte Saftpolyphenole weisen eine deutliche antientzündliche Wirkung auf. Das könnte bei entzündlichen Gelenkerkrankungen helfen, wie zum Beispiel rheumatoider Arthritis. Granatapfel-Extrakt dürfte den Ausbruch und den Schweregrad der Arthritis mindern.

Neue Studien bescheinigen dies: Bei der Vorbeugung und Behandlung von Arthritis könnte die entzündungshemmende Wirkung des Granatapfels große Bedeutung besitzen:So vermindert der Saft die Ausschüttung entzündlicher Botenstoffe. Damit wird der Knorpel im Gelenk vor entzündlichen Zersetzungsprozessen geschützt.

Eine erste medizinische Studie mit 55 Arthritis-Patienten zeigt, dass sich durch Granatapfel-Extrakt die Aktivität der Erkrankung senken ließ: Schwellungen, Schmerzen und Gelenksteife am Morgen gingen zurück. Wirksam waren 500 Milligramm Granatapfel-Extrakt für einen Zeitraum von acht Wochen.

Dosierungsempfehlungen bei Krankheiten auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Granatapfel-Extrakt am Tag in Milligramm (mg)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

600 bis 750

Arteriosklerose

280 bis 560

Rheumatoide Arthritis, Gelenkentzündungen

375 bis 750

Prostatakrebs

570

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Granatapfel-Extrakt eingenommen werden?

Wer seine Gesundheit durch Granatapfelsaft fördernd will, sollte mindestens ein halbes bis ein Glas dreimal pro Woche trinken, am besten jedoch täglich. Granatapfelsaft liefert normalerweise ausreichende Mengen der aktiven Wirkstoffe: Pro Liter Saft sind in etwa 280 bis 560 Milligramm Polyphenole (vor allem Ellagsäure) enthalten. Die Nachteile von Säften: Die Gehalte an wirksamen Stoffen schwanken stark und sie enthalten Zucker. Deshalb empfehlen Mikronährstoffmediziner häufig einen Extrakt aus Granatapfel, bei dem der Gehalt der Pflanzenstoffe gleichbleibend ist.

Die Aufnahme von Ellagsäure und Punicalagin ist am höchsten, wenn diese nicht zusammen mit den Hauptmahlzeiten oder mit Milch oder Milchprodukten eingenommen werden. Milch hemmt die Aufnahme, da Milcheiweiße die Tannine binden.

Tipp

Wenn Granatapfel-Extrakt zur Mahlzeit eingenommen wird, ist er besser verträglich. Bei einem empfindlicheren Magen empfiehlt sich daher die Einnahme zu einer Mahlzeit, jedoch möglichst ohne Milchprodukte, da diese die Aufnahme hemmen.

Woran erkennt man ein gutes Granatapfel-Extrakt-Präparat?

Granatapfelkerne auf einem Tisch mit einer Glasflasche
Es gibt verschiedene hochwertige Granatapfel-Extrakte, die eine verlässliche, notwendige Menge an den hochwirksamen Inhaltsstoffen sicherstellen. Bild: ChamilleWhite /iStock/Thinkstock

Granatapfelprodukte weisen große Unterschiede in der Qualität und im Gehalt an wirksamen Polyphenolen auf. Das betrifft Säfte, aber auch Granatapfel-Extrakte. Der Gehalt an Ellagsäure und Punicalagin im Granatapfel kann je nach Anbau, Sorte und Wachstum schwanken. Verlässlich gleichbleibende Mengen bieten hochwertige Granatapfel-Extrakte. Diese gibt es in Form von Saft, Saftkonzentrat, als fermentierter Granatapfel-Extrakt und als Extrakt in Kapseln. Im Granatapfel-Extrakt sind die sekundären Pflanzenstoffe in komprimierter Form und gleichbleibender Qualität und Menge verfügbar, sehr gute gleichbleibende Qualität liefern gefriergetrocknete Extrakte.

Info

Enzymatisch umgewandelte (fermentierte) Granatapfelpolyphenole scheinen laut ersten Studien besonders wirkungsvoll zu sein. Sie weisen eine höhere Bioverfügbarkeit auf. Allerdings gibt es auch Hinweise, dass die eigenen Darmbakterien die Inhaltsstoffe des Granatapfels fermentieren können. Deshalb kann noch nicht abschließend gesagt werden, ob fermentierter oder nichtfermentierter Extrakt besser ist.

 


Ein weiterer Vorteil von Extrakten im Gegensatz zu einfachem Fruchtpulver: Zucker und ähnliche „überflüssige“ Inhaltsstoffe wurden entfernt. Dadurch nimmt man weniger Kalorien auf und die notwendige Anzahl an Kapseln für eine wirksame Menge sinkt.

Gute Präparate enthalten keine Zusatzstoffe wie Farb- und Aromastoffe oder technische Hilfsstoffe. Substanzen, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, sollten ebenfalls nicht in guten Präparaten vorkommen.

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Überdosierung und Wechselwirkungen

Ist eine Überdosierung mit Granatapfel-Extrakt möglich?

In Studien hat sich der Extrakt aus Granatapfel als sehr verträglich erwiesen. Eingesetzt wurden teilweise bis zu 1.400 Milligramm Granatapfel-Extrakt pro Tag über einige Wochen. Vereinzelt wird in Studien von allergischen Reaktionen berichtet. Bei 3.000 Milligramm Granatapfel-Extrakt hat man vermehrt Durchfälle beobachtet.

Größere Zufuhrmengen sind bislang zu wenig erforscht, um Behandlungsempfehlungen geben zu können. Auch sind noch weitere Studien mit einer Anwendungsdauer von über einem Jahr durchzuführen. Nahrungsuntypische, sehr hohe Dosen an Granatapfel-Extrakt über 1.400 Milligramm pro Tag sollten vermieden werden.

Granatapfel steigert die Wirkung von Krebsmedikamenten

Bestimmte Krebsmedikamente wie der Wirkstoff Docetaxel (Taxotere®) werden in der Leber abgebaut. Forschungen legen nahe, dass die Pflanzenstoffe aus Granatapfel diesen Abbau vermindern. Die Folge ist, dass der Docetaxel-Spiegel im Körper ansteigt und die Wirkung länger anhält – was nicht geplant war und den Körper belastet.

Blutverdünner, Operationen und Granatapfel-Extrakt

Ärztin und Patientin im Beratungsgespräch
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Granatapfel-Extrakt und Blutverdünnern, sollte ein Arzt vorher um Rat gefragt werden. Bild: Victor_69 /iStock/Thinkstock

Es ist bisher nicht klar belegt, ob Granatapfel-Extrakt die Wirkung von Blutverdünnern verstärkt, zum Beispiel von Marcumar® und Coumadin®. Nehmen Sie Blutverdünner ein, halten Sie daher Rücksprache mit Ihrem Arzt. Er kann die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) kontrollieren.

Stehen Operationen oder Zahnbehandlungen an, sollte Granatapfel-Extrakt im Vorfeld vorsichtshalber nicht eingenommen werden, da er möglicherweise die Blutungsneigung erhöhen kann.

Granatapfel-Extrakt beeinflusst Blutdrucksenker und Schmerzmittel

Granatapfelsaft kann die Verstoffwechselung einiger Medikamente sowie des starken Schmerzmittels Fentanyl beeinflussen. Dies kann die Wirkung und Nebenwirkung dieser Medikamente verändern.

Da Granatapfelsaft den Blutdruck senken kann, verstärkt es möglicherweise den Effekt von blutdrucksenkenden Präparaten, zum Beispiel Medikamenten mit dem Wirkstoff Amlodipin (Norvasc®). Das kann zu einem Blutdruckabfall führen. Außerdem kann Granatapfel-Extrakt die Wirkungen und Nebenwirkungen des Herzmedikamentes Diltiazem (Diltiagamma®) verändern.

Nehmen Sie diese Medikamente ein, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Granatapfel-Extrakt für Sie sinnvoll ist.

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Zusammenfassung

Der Granatapfel enthält Pflanzenstoffe, die ihm krebshemmende und antientzündliche Eigenschaften verleihen. Diese Substanzen, vor allem Ellagsäure, schützen zudem die Gefäße und wirken oxidativem Stress entgegen. Studien schreiben dem Saft und dem Extrakt aus Granatapfel eine positive Wirkung auf verschiedene Erkrankungen zu, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Entzündungsprozesse. Um eindeutige wissenschaftliche Belege zu erbringen, ist die Teilnehmerzahl der bisherigen Studien zu gering. In Tierversuchen, an menschlichen Zellen und unter Studienteilnehmern zeigten sich positive Effekte.

Wegen seiner zellregulatorischen, antientzündlichen und antioxidativen Wirkung wird Granatapfel-Extrakt in der Mikronährstoffmedizin zur Prävention und Begleittherapie eingesetzt. Vor allem bei Prostatakrebs scheint Granatapfel-Extrakt vielversprechend zu sein und kann eine Standardtherapie begleiten.

Aus dem Granatapfel hergestellte Produkte können mit verschiedenen Medikamenten (zum Beispiel Krebsmedikamenten, Mitteln zur Blutverdünnung, blutdrucksenkenden Mitteln) Wechselwirkungen eingehen und diese in ihrer Wirkung beeinflussen. Bei der Einnahme von Medikamenten sollten Sie daher Ihren Arzt fragen, ob Granatapfelprodukte für Sie geeignet sind.

Auf der Suche nach hochwertigen Produkten eignet sich der Extrakt des Granatapfels besser als daraus hergestelltes Pulver. Im Extrakt (am besten gefriergetrocknet) sind die sekundären Pflanzenstoffe in komprimierter Form und gleichbleibender Qualität und Menge enthalten.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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