Mikronährstoffe in der Stillzeit: für den besten Start ins Leben

Wie Sie den erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf von sich und Ihrem Kind bestmöglich decken

Während der Stillzeit ist eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen sehr wichtig: Über die Muttermilch decken Sie den großen Nährstoffbedarf Ihres Kindes. Die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für die gesunde Entwicklung des Kindes von besonderer Bedeutung. Informieren Sie sich hier, auf welche Mikronährstoffe Sie in der Stillzeit besonders achten müssen.

Neugeborenes Baby liegt auf der Brust der Mutter
Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ist in der Stillzeit sehr hoch. Der Gehalt von Jod, Zink, Vitamin D, Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren in der Muttermilch hängt vom Versorgungsstatus der Mutter ab. Bild: tatyana_tomsickova/iStock/Getty Images Plus

Was in der Stillzeit für Sie und Ihr Kind wichtig ist

Nach der Schwangerschaft beginnt die Stillzeit, in der eine gesunde Lebensweise für Sie als Mutter und für Ihr Kind besonders wichtig ist. Über die Muttermilch versorgen Sie Ihr Kind mit allen wichtigen Nähr- und Mikronährstoffen, die Sie zuvor mit Ihren Mahlzeiten aufgenommen haben. Ihre Ernährung hat daher einen großen Einfluss auf die Versorgung Ihres Kindes.

Zu einer gesunden Lebensweise in der Stillzeit gehören:

  • eine abwechslungsreiche Ernährung, die den Bedarf an Energie und Mikronährstoffen von Mutter und Kind deckt, sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr der Mutter
  • Kein Alkohol- oder Tabakkonsum, da die schädlichen Substanzen direkt in die Muttermilch übergehen und die Nervenentwicklung des Kindes gefährden oder Atemwegserkrankungen fördern. Auch können Sie das Stillen negativ beeinflussen: Sie führen zu einer geringeren Milchproduktion.
  • wenig bis kein Koffein – zum Beispiel aus Kaffee und Cola, weil es Unruhe und Schlafprobleme beim Säugling verursachen kann
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Unterstützung mit Mikronährstoffen

Warum sind Mikronährstoffe in der Stillzeit wichtig?

In den ersten sechs Lebensmonaten sollten Sie Ihr Kind, wenn möglich, ausschließlich stillen. Stillen ist das Beste für Ihr Kind. Ihr Energiebedarf ist in der Stillzeit leicht erhöht, wie auch schon im letzten Drittel der Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft steigt der Mikronährstoffbedarf allerdings noch einmal an. In der Stillzeit haben Sie den höchsten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen.

Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, den erhöhten Bedarf in der Stillzeit optimal zu decken, damit Sie Ihr Neugeborenes mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versorgen können. Für Sie selbst ist es zudem wichtig, Ihre Mikronährstoffreserven nach der Schwangerschaft wieder aufzufüllen.

In den ersten Monaten wird das Kind nur über die Muttermilch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, die es für Wachstum und Entwicklung braucht. Allerdings können die Vitamine und Mineralstoffe nur an das Kind weitergegeben werden, wenn die Mutter selbst gut versorgt ist – ein Mikronährstoffmangel in der Stillzeit kann schwere Folgen haben und sollte unbedingt vermieden werden. Die Einnahme eines Multi-Mikronährstoffpräparates ist eine gute Möglichkeit, eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. Lesen Sie im Folgenden, welche Nährstoffe ein solches Präparat enthalten sollte und was Sie eventuell noch zusätzlich einnehmen sollten.

Jod für eine gesunde Gehirnentwicklung

Wirkweise von Jod

Kartoffeln, Mais, verschiedene Fischsorten und Eier um das Wort Jod platziert
Das Neugeborene muss in der Stillzeit über die Muttermilch ausreichend mit Jod versorgt werden, da Jod für eine gesunde Gehirnentwicklung und das Wachstum benötigt wird. Bild: 13-Smile/iStock/Getty Images Plus

Eine bedarfsdeckende Jodversorgung der Mutter ist in der Stillzeit besonders wichtig, da das Kind über die Muttermilch mit ausreichend Jod versorgt werden muss. Das Neugeborene benötigt Jod für eine gesunde Gehirnentwicklung und für das Wachstum. Jod ist Baustein für die Schilddrüsenhormone, die wiederum zahlreiche Stoffwechselvorgänge regulieren.

Wird das Kind nicht ausreichend mit Jod versorgt, kann das zu einem verzögerten Wachstum und zu einer geringeren Intelligenz führen. Ein Jodmangel kann bei Mutter und Kind eine Vergrößerung der Schilddrüse (Struma) bewirken.

Jod: Dosierung und Einnahmeempfehlung

In der Stillzeit ist der Jodbedarf der Mutter mit 260 Mikrogramm pro Tag am größten. Mit der normalen Ernährung kann der hohe Jodbedarf meist nicht ausreichend gedeckt werden. Deshalb sollte man täglich 150 bis 200 Mikrogramm Jod einnehmen, wie es auch schon während der Schwangerschaft empfohlen wird.

Die meisten Frauen zwischen 18 und 39 Jahren nehmen nur etwa 100 Mikrogramm statt der empfohlenen Jodmenge von 200 Mikrogramm pro Tag auf. Dies wurde in einer in den Jahren 2008 bis 2011 durchgeführten Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) festgestellt.

Eisenspeicher in der Stillzeit wieder füllen

Wirkweise von Eisen

Die wichtigste Funktion von Eisen ist der Transport von Sauerstoff im Blut. In der Stillzeit benötigt die Mutter Eisen, um ihre Speicher nach der Schwangerschaft wieder aufzufüllen und gleichzeitig, um ihr Kind ausreichend mit Eisen versorgen zu können. Bei hohen Blutverlusten durch die Geburt braucht die Mutter Eisen für die Blutneubildung. Eine Eisenmangelanämie in der Stillzeit kann bei der Mutter zu Depressionen, Stress, verminderter Leistungsfähigkeit und erhöhter Infektanfälligkeit führen.

Für die Hirnentwicklung des Neugeborenen ist Eisen sehr wichtig. Zudem benötigt das Kind ebenfalls Eisen für die Blutneubildung und das Wachstum.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Eisen

Um einen Mangel zu vermeiden und die Eisenspeicher in der Stillzeit wieder zu füllen, empfehlen Ärzte, auf eine ausreichende Eisenzufuhr zu achten. In der Stillzeit liegt der Eisenbedarf bei 20 Milligramm pro Tag.

Nehmen Sie nicht mehr als 30 Milligramm Eisen pro Tag auf, wenn Sie Ihren Eisenstatus nicht kennen: Sie sollten hoch dosierte Eisenpräparate nur nach Feststellung eines Mangels einnehmen. Bei einer zu hohen Eisenzufuhr besteht die Gefahr, dass nicht alles gebunden wird. Schon kleine Mengen an freiem Eisen können gefährlich sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein Eisenpräparat einnehmen.

Wie stellt man einen Eisenmangel fest?

Ein Eisenmangel in der Stillzeit beziehungsweise im Wochenbett wird meist über die Ferritin- und Hämoglobinwerte festgestellt. Ferritin ist ein Speicherstoff für Eisen. Hämoglobin transportiert Sauerstoff im Blut. Sind die Werte zu niedrig, ist eine ergänzende Einnahme von Eisen notwendig.

Expertenwissen

In der Stillzeit weisen ein Hämoglobinwert unter 10 Gramm pro Deziliter (g/dl) und ein Ferritinwert unter 15 Mikrogramm pro Liter (μg/l) auf einen Eisenmangel hin.

Mit Zink gesund durch die Stillzeit

Wirkweise von Zink

Verschiedene Nüsse und Körner um eine Schüssel mit einem Zettel mit der Aufschrift ZN
Wird der Säugling durch die Muttermilch nicht ausreichend mit Zink versorgt, kann es unter anderem zu Wachstumsverzögerungen kommen. Bild: ratmaner/iStock/Getty Images Plus

Zink wird im Körper für zahlreiche Prozesse und Stoffwechselwege benötigt. Wird der Säugling durch die Muttermilch nicht ausreichend mit Zink versorgt, kann es zu Wachstumsverzögerungen, einer verminderten Immunfunktion und einer verzögerten Wundheilung kommen.

Hat die Mutter einen Zinkmangel, vermindert sich der Zinkgehalt in der Muttermilch. Zudem kann Zinkmangel auch bei der Mutter zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen sowie zu Haarausfall und Hautveränderungen führen.

Zink: Dosierung und Einnahmeempfehlung

In der Stillzeit haben Sie als Mutter den höchsten Zinkbedarf. Mikronährstoffexperten empfehlen, auf die Aufnahme von 11 Milligramm Zink pro Tag zu achten, um einem Mangel vorzubeugen. Dabei ist es wichtig, auf die Verfügbarkeit von Zink zu achten: Aus Getreide, Obst und Gemüse wird Zink schlechter aufgenommen, da bestimmte Pflanzenstoffe (Phytinsäure) die Aufnahme vermindern. Zink aus tierischen Lebensmitteln wie Fleisch oder Milchprodukten ist besser verfügbar.

Sie sollten ein Zinkpräparat zu einer eiweißreichen Mahlzeit einnehmen, da Eiweiß die Aufnahme von Zink in das Blut verbessert. Zudem sind organische Verbindungen wie Zinkcitrat oder Zinkgluconat ideal: Der Körper nimmt sie grundsätzlich besser auf als anorganisches Zinkoxid.

Calcium für den Knochenaufbau

Wirkweise von Calcium

Calcium ist der wichtigste Baustein für die Knochen. Da Säuglinge ein sehr starkes Knochenwachstum haben, werden sie über die Muttermilch immer mit ausreichend Calcium versorgt: In der Stillzeit wird nämlich das Calcium aus den Knochen der Mutter freigesetzt. Während einer sechsmonatigen Stilldauer verliert die Mutter etwa fünf Prozent ihrer Knochendichte an Wirbelsäule und Hüfte, wie hochwertige medizinische Studien belegen.

Außerdem ist Calcium für die Bildung und Weiterleitung von Signalen im Nervensystem notwendig.

Auch nach der Stillzeit ist es wichtig, dass Sie ausreichend Calcium aufnehmen, damit Ihre Knochenmasse wiederaufgebaut werden kann. Sonst steigt das Risiko für Osteoporose (Knochenschwund).

Baby auf einem weißen Hintergrund
Calcium ist der wichtigste Baustein für die Knochen. Da Säuglinge ein sehr starkes Knochenwachstum haben, werden sie über die Muttermilch immer mit ausreichend Calcium versorgt. Bild: LSOphoto/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Calcium

Um einen zu starken Knochenabbau in der Stillzeit zu vermeiden, sollten Sie auf eine bedarfsdeckende Zufuhr an Calcium achten. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 1.000 Milligramm Calcium.

Allerdings nehmen Frauen im Schnitt nur circa 750 Milligramm Calcium auf, wie die nationale Verzehrsstudie II gezeigt hat. Deshalb sollten in der Stillzeit 250 bis 500 Milligramm Calcium pro Tag zusätzlich eingenommen werden.

Die Calciummenge sollte pro Dosis nicht größer als 500 Milligramm sein. Nehmen Sie Calcium zum Essen ein. Zu viel Calcium kann die Aufnahme anderer Mineralstoffe beeinflussen und die Nierenfunktion beeinträchtigen. Besprechen Sie die Einnahme von hoch dosiertem Calcium mit Ihrem Arzt.

Ausreichend Magnesium in der Stillzeit aufnehmen

Wirkweise von Magnesium

Magnesium ist im Körper an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt. Unter anderem ist es wichtig für die Muskelfunktion, die Energiegewinnung und die Festigkeit der Knochen.

Mit der Muttermilch verliert die Mutter pro Tag mehr als 20 Milligramm Magnesium. Eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist daher besonders wichtig, sonst kann es zu einem Mangel kommen. Anzeichen eines Magnesiummangels können Muskelkrämpfe, Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen sein. Bei einem Mangel kann auch die Versorgung des Kindes mit Magnesium nicht mehr ausreichend sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Magnesium

Achten Sie in der Stillzeit auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr, um Ihr Kind gut versorgen zu können und einen Mangel zu vermeiden. Etwa 30 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Aufnahmemenge an Magnesium nicht. Daher ist es sinnvoll, während der Stillzeit 250 bis 300 Milligramm Magnesium pro Tag einzunehmen.

Nehmen Sie Magnesium am besten zu einer Mahlzeit ein: Eiweiße und Vitamin D fördern die Aufnahme im Darm. Außerdem können Magen- oder Darmbeschwerden auftreten, wenn hoch dosierte Kapseln oder Tabletten auf leeren Magen eingenommen werden.

Vitamin-D-Versorgung von Mutter und Kind in der Stillzeit

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin D ist nach der Geburt mit Beginn der Stillzeit für Mutter und Kind gleichermaßen wichtig. Vitamin D wird benötigt, um Calcium im Darm aufzunehmen und es in die Knochen einzubauen. So schützt Vitamin D den Säugling vor zu weichen Knochen (mit Skelettverformungen, Rachitis) und hilft der Mutter beim Wiederaufbau der verlorenen Knochenmasse. Zudem ist Vitamin D wichtig für die Funktion des Immunsystems.

Der Vitamin-D-Gehalt in der Muttermilch hängt vom Versorgungsstatus der Mutter ab. Fast 60 Prozent der Deutschen haben einen Vitamin-D-Mangel. Achten Sie daher auf Ihren Vitamin-D-Spiegel – besonders im Winter, wenn die Sonne für die Vitamin-D-Produktion in der Haut fehlt. Müdigkeit und Schlafstörungen sowie Depressionen und erhöhte Infektanfälligkeit können Symptome eines Vitamin-D-Mangels sein.

Stillende haben im Vergleich zu nicht stillenden Frauen ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel, wie eine hochwertige klinische Studie bestätigt. Sie sollten daher besonders auf eine ausreichende Vitamin-D-Aufnahme achten.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Das Neugeborene sollte im ersten Lebensjahr und im zweiten Winter täglich 800 bis 1.000 Internationale Einheiten Vitamin D bekommen. Um in der Muttermilch einen Vitamin-D-Gehalt von 800 Internationalen Einheiten pro Liter zu erreichen, kann die Mutter pro Tag 4.000 bis 6.000 Internationale Einheiten Vitamin D einnehmen. Dann sollte Ihr Kind allerdings kein Vitamin D mehr zusätzlich bekommen.

Alternativ bekommt der Säugling pro Tag 800 bis 1.000 Internationale Einheiten Vitamin D als Tabletten oder Tropfen. Die Mutter benötigt dann für ihre eigene Versorgung nur 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag.

Lassen Sie sich am besten immer über die richtige Vitamin-D-Dosierung für Sie und Ihr Kind von Ihrem Arzt beraten. Im Idealfall bestimmt Ihr Arzt auch Ihren Vitamin-D-Spiegel im Blut, um einen Mangel frühzeitig zu erkennen.

Nehmen Sie Vitamin-D-Präparate zu einer Mahlzeit ein: Das Fett aus der Nahrung fördert die Aufnahme von Vitamin D im Darm.

Wie stellt man einen Vitamin-D-Mangel fest?

Der Vitamin-D-Spiegel sollte in einem Labor bestimmt werden. Die Dosierung von Vitamin D richtet sich im Idealfall nach dem Spiegel im Blut. Im Labor wird Vitamin D im Blutserum bestimmt. Serum ist die Flüssigkeit des Blutes, die keine Blutzellen mehr enthält.

Expertenwissen

Im Labor wird eine Vitamin-D-Form bestimmt, die im Blut zirkuliert – sogenanntes 25-OH-Vitamin D (Calcidiol). Optimalerweise sollte es zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) liegen. Einen starken Vitamin-D-Mangel hat man, wenn der Wert unter 20 Nanogramm pro Milliliter liegt.

Warum sind B-Vitamine in der Stillzeit wichtig?

Wirkweise von B-Vitaminen

Chemische Formel und Strukturformel für B-Vitamine/Folsäure
Der Säugling wird über die Muttermilch mit Folsäure versorgt. Die Mutter muss deshalb ihren eigenen Bedarf und den des Säuglings ausreichend decken, um keinen Mangel zu bekommen. Bild: Michail_Petrov-96/iStock/Getty Images Plus, Iv__design/iStock/Getty Images Plus

Der Folsäurebedarf ist in der Stillzeit weiterhin erhöht: Der Säugling wird über die Muttermilch immer mit genügend Folsäure für Wachstum und Zellteilung versorgt. Die Mutter muss daher ihren eigenen Bedarf und den des Säuglings ausreichend decken, um keinen Mangel zu bekommen.

Der Gehalt von Vitamin B12 in der Muttermilch hängt von den Blutwerten der Mutter ab. Ein Vitamin-B12-Mangel kann beim Säugling zu Wachstums- und Entwicklungsstörungen des Gehirns führen und die Denkfähigkeit vermindern.

Vitamin B1 und B2 sind Bestandteile von Coenzymen im Energiestoffwechsel. Niacin ist wichtig für den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Vitamin B6 ist an über 100 enzymatischen Reaktionen im ganzen Körper beteiligt, zum Beispiel am Aufbau von Botenstoffen und Muskeln.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

Der Mehrbedarf an B-Vitaminen in der Stillzeit entsteht durch die Verluste über die Muttermilch. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich 1,3 Milligramm Vitamin B1, 1,4 Milligramm Vitamin B2, 16 Milligramm Niacin und 1,9 Milligramm Vitamin B6 aufzunehmen. Achten Sie in der Stillzeit auf die Aufnahme von 4 Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag, um Ihr Kind über die Muttermilch mit ausreichend Vitamin B12 versorgen zu können.

Die Muttermilch enthält etwa 80 Mikrogramm Folsäure pro Liter. Um einen Mangel zu vermeiden und Ihre eigenen Reserven wieder zu füllen, sollten Sie in der Stillzeit mindestens 450 Mikrogramm Folsäure pro Tag zu sich nehmen.

Tipp

Am besten nehmen Sie Folsäure in ihrer aktiven Form ein, als 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF). Viele Menschen haben einen Gendefekt, durch den sie Folsäure nicht in die aktive Form umwandeln können. 5-MTHF kann der Körper direkt nutzen, da keine weitere Umwandlung nötig ist.

Mikronährstoffexperten empfehlen ein Präparat, das alle B-Vitamine enthält: Ein isolierter Mangel eines B-Vitamins tritt selten auf. Zudem wirken die Vitamine der B-Reihe oft zusammen, wie zum Beispiel bei der Entgiftung von Homocystein. Erhöhte Homocysteinwerte können das Risiko für Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose steigern.

Vegetarisch oder vegan in der Stillzeit: Gefahr eines Vitamin-B12-Mangels

Vitamin B12 ist hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten enthalten. Wenn Sie sich vegetarisch oder vegan ernähren, sollten Sie ein Vitamin-B12-Präparat einnehmen, da Ihre Muttermilch sonst zu wenig Vitamin B12 enthält. Ein Mangel in der Stillzeit kann schwere Folgen für den Säugling haben und sollte unbedingt vermieden werden.

Hier können Sie mehr über die Bestimmung des Vitamin-B12-Spiegels und über Dosierempfehlungen bei einem Mangel lesen.

Omega-3-Fettsäuren für die Gehirnentwicklung

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren


Eine gute Versorgung des Säuglings mit Omega-3-Fettsäuren hat langfristige positive Wirkungen auf die Entwicklung. Die ungesättigte Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) ist dabei die wichtigste Fettsäure. DHA wird für die Bildung der Zellen von Gehirn, Nerven und Netzhaut des Auges benötigt. Nahezu alle Gehirnzellen des Menschen werden in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr gebildet. Omega-3-Fettsäuren haben noch weitere positive Effekte: Sie sorgen für eine bessere Entwicklung der Feinmotorik, der Sprache und des Sozialverhaltens.

Die Fettzusammensetzung der Muttermilch ist abhängig von der Ernährung der Mutter: Werden genug Omega-3-Fettsäuren aufgenommen, reichern sie sich in der Muttermilch an und werden an das Kind weitergegeben.

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mit Kapseln gelegtes Symbol eines Fisches
Bei Fischölpräparaten ist es wichtig, dass diese hochwertig sind. Ein qualitatives Präparat wird in verschiedenen Reinigungsprozessen von Schadstoffen und unerwünschten Rückständen befreit. Bild: ksbank/iStock/Getty Images Plus


Nehmen Sie in der Stillzeit 1.000 bis 3.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag zu sich. Darin sollten möglichst 400 bis 600 Milligramm DHA enthalten sein, mindestens jedoch 200 Milligramm. Der Körper kann die Omega-3-Fettsäuren am besten aufnehmen, wenn man sie zusammen mit einer Mahlzeit einnimmt.

Tipp

Besonders bei Fischölpräparaten ist es wichtig, auf eine gute Qualität zu achten: Ein hochwertiges Präparat wird in verschiedenen Reinigungsprozessen von Schadstoffen und unerwünschten Rückständen befreit. Solche Rückstände können sonst die Omega-3-Fettsäuren zerstören und die Körperzellen schädigen.

Achtung: Omega-3-Fettsäuren wirken blutverdünnend

Omega-3-Fettsäuren machen das Blut flüssiger und können die Blutgerinnung vermindern. Ab einer Dosierung von 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren können sie die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten verstärken. Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten Sie die Einnahme von hoch dosierten Omega-3-Fettsäuren mit Ihrem Arzt besprechen.

Vitamin A, C und E in der Stillzeit

Wirkweise von Vitamin A, C, E

Die Vitamine C und E sind starke Antioxidantien: Sie schützen die Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale (oxidativer Stress). Zudem stärken die Vitamine C und E das Immunsystem von Mutter und Kind.

Das Neugeborene benötigt Vitamin A für die Entwicklung der Augen und des Sehvorgangs. Vitamin A wird auch für das Wachstum von Haut und Schleimhäuten benötigt. Bei einem Vitamin-A-Mangel steigt das Risiko für Atemwegsinfekte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin A, C, E

Nehmen Sie in der Stillzeit 150 Milligramm Vitamin C und 17 Milligramm Vitamin E pro Tag zu sich, um den erhöhten Bedarf von sich und Ihrem Kind zu decken. Am besten nimmt man die beiden Vitamine zusammen ein: Nach dem Abfangen eines Radikals braucht Vitamin E die Hilfe von Vitamin C, um sich wieder zu regenerieren.

Achten Sie in der Stillzeit auf die Aufnahme von 1,5 Milligramm Vitamin A pro Tag. Ein Vitamin-A-Mangel sollte in der Stillzeit vermieden werden. Allerdings sollten Sie auch nicht mehr als die empfohlene Menge an Vitamin A pro Tag aufnehmen, da eine Überdosierung möglich ist.

L-Carnitin in der Stillzeit

Wirkweise von L-Carnitin

L-Carnitin ist für die Energiegewinnung des Säuglings von großer Bedeutung: Es transportiert die Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen), wo sie zur Energiegewinnung abgebaut werden. Der Säugling deckt die Hälfte seines Energiebedarfs aus dem Fett der Muttermilch.

L-Carnitin ist außerdem ein Antioxidans, es schützt die Nervenzellen und stabilisiert ihre Umhüllungen (Membranen). L-Carnitin ist an der Blutbildung beteiligt und stärkt das Immunsystem.

L-Carnitin: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Vermeidung eines Carnitinmangels sollten Sie in der Stillzeit 200 bis 1.000 Milligramm L-Carnitin pro Tag aufnehmen. Lamm-, Schafs- oder Ziegenfleisch sind besonders reich an Carnitin. Pflanzliche Lebensmittel enthalten dagegen nur wenig oder kein Carnitin. Die Versorgung Ihres Säuglings mit L-Carnitin hängt von Ihrem Versorgungsstatus ab.

Info

Vor allem für Kinder von stillenden Vegetarierinnen oder Veganerinnen kann eine Carnitineinnahme positiv sein.

Mikronährstoffe in der Stillzeit: Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag in der Stillzeit

Vitamine

Vitamin A

1,5 Milligramm (mg)

Vitamin B1

mindestens 1,3 Milligramm

Vitamin B2

mindestens 1,4 Milligramm

Niacin

16 Milligramm

Vitamin B6

1,9 Milligramm

Vitamin B12

4 Mikrogramm (µg)

Folsäure

mindestens 450 Mikrogramm (als 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF))

800 bis 1.000 Internationale Einheiten (IE) für das Kind;

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten für die Mutter

Vitamin D

Vitamin-D-Versorgung über Muttermilch: 4.000 bis 6.000 Internationale Einheiten für die Mutter

Vitamin C

mindestens 150 Milligramm

Vitamin E

mindestens 17 Milligramm

 

Mineralstoffe

Eisen

20 Milligramm

Jod

150 bis 200 Mikrogramm

Calcium

250 bis 500 Milligramm

Zink

11 Milligramm

Magnesium

250 bis 300 Milligramm

Sonstige Nährstoffe

Omega-3-Fettsäuren

1.000 bis 3.000 Milligramm mit hohem DHA-Anteil (400 bis 600 Milligramm)

L-Carnitin

200 bis 1.000 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen in der Stillzeit auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen in der Stillzeit

Normalwerte

Vitamin D (Serum)

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Eisen

Ferritin (Serum)

Hämoglobin (Plasma)

 

unter 15 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

unter 10 Gramm pro Deziliter (g/dl)

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Zusammenfassung

Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ist in der Stillzeit sehr hoch. Der Gehalt von Jod, Zink, Vitamin D, Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren in der Muttermilch hängt vom Versorgungsstatus der Mutter ab. Am besten decken Sie den erhöhten Bedarf über die Einnahme eines Multi-Mikronährstoffpräparates. Darin enthalten sind alle nötigen Mikronährstoffe in bedarfsdeckender Menge.

In der Stillzeit sind vor allem Jod, Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren für die Gehirnentwicklung des Kindes wichtig. Calcium und Vitamin D werden für den Knochenerhalt und die Knochenbildung von Mutter und Kind benötigt. Eisen wird für die Blutneubildung gebraucht, während Magnesium, die B-Vitamine und L-Carnitin für die Energiegewinnung wichtig sind. Vitamin A wird für die Entwicklung der Augen benötigt. Zink und die Vitamine C und E sorgen für ein starkes Immunsystem.

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