Blutdrucksenker mit Mikronährstoffmedizin unterstützen

Wie Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe Nebenwirkungen von ACE-Hemmern reduzieren und die Wirkung verbessern können

Bei der Einnahme von Blutdrucksenkern aus der Gruppe der ACE-Hemmer kann es bei einigen Menschen zu unangenehmen Nebenwirkungen und einer Mangelversorgung mit wichtigen Mikronährstoffen kommen. Mithilfe der Mikronährstoffmedizin ist es möglich, einige dieser Nebenwirkungen zu lindern und darüber hinaus die Wirkung der Blutdruckmedikamente zu unterstützen – in manchen Fällen sogar so stark, dass die Dosis des Blutdrucksenkers herabgesetzt werden kann. Erfahren Sie hier mehr dazu, welche Vitamine, Mineralstoffe und pflanzlichen Stoffe besonders wichtig sind.

Tipp

Möchten Sie erfahren, wie Mikronährstoffmedizin grundsätzlich bei Bluthochdruck helfen kann? Dann lesen Sie den Artikel Bluthochdruck.

ACE-Hemmer: Wirkung, Anwendung und Nebenwirkungen

Wie wirken ACE-Hemmer?

Ärztin misst den Blutdruck einer älteren Patientin
Unser Blutdruck wird entscheidend von Hormonen beeinflusst. Das von der Niere produzierte Hormon Angiotensin II steigert den Blutdruck, indem es die Blutgefäße verengt und so den Gefäßwiderstand erhöht. Bild: dolgachov/iStock/Getty Images Plus

ACE-Hemmer unterdrücken die Bildung des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin II, indem sie ein für die Bildung benötigtes Enzym blockieren. Dieses Enzym heißt Angiotensin Converting Enzyme (ACE), weshalb die Medikamente auch ACE-Hemmer genannt werden. ACE-Hemmer weiten die Blutgefäße und sorgen dafür, dass der Körper mehr Salz und Wasser ausscheidet. Dadurch nimmt der Druck des Blutes auf die Gefäßwände ab.

Info

Unser Blutdruck wird entscheidend von Hormonen beeinflusst. Das von der Niere produzierte Hormon Angiotensin II steigert den Blutdruck, indem es die Blutgefäße verengt und so den Gefäßwiderstand erhöht. Außerdem unterdrückt es die Ausscheidung von Salz und Wasser über die Nieren: So zirkuliert mehr Flüssigkeit in den Blutgefäßen und der Druck auf die Blutgefäße erhöht sich.

Zu den ACE-Hemmern zählen Medikamentenwirkstoffe wie Captopril (CaptoHEXAL®, Cortensobon®), Enalapril (Enaplus®, Xanef®), Lisinopril (Lisi Lich®, Lisigamma®) oder Ramipril (Delix®, Arelix®). Sie sind als Tabletten erhältlich.

Grundsätzlich können ACE-Hemmer auch mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln kombiniert werden. Hierzu zählen zum Beispiel entwässernde Medikamente aus der Gruppe der Thiazid-Diuretika, Angiotensin-Rezeptorblocker und Calciumantagonisten.

Einsatzgebiete von ACE-Hemmern

ACE-Hemmer sind blutdrucksenkende und gefäßerweiternde Wirkstoffe. Sie werden zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie), seinen Folgen sowie bei bestimmten Herz- Kreislauf- und Nierenerkrankungen eingesetzt:

  • Bluthochdruck
  • Arteriosklerose (Vorbeugung und Behandlung)
  • stabile koronare Herzkrankheit
  • nach akutem Herzinfarkt (Vorbeugung eines erneuten Infarktes)
  • Herzschwäche
  • nach Schlaganfall (Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls)
  • Nierenerkrankungen wie diabetische Nephropathie, von den Nieren ausgehender Bluthochdruck (renale Hypertonie)

Nebenwirkungen: ACE-Hemmer verursachen oft Mangelzustände und Reizhusten

Bei der Einnahme von ACE-Hemmern kann es zu Reizhusten, Müdigkeit und Hautausschlägen kommen. Gelegentlich können ACE-Hemmer Wassereinlagerungen und Schwellungen an Haut und Schleimhäuten (Angioödeme) hervorrufen und Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns verursachen. Außerdem kann es während der Einnahme von ACE-Hemmern zu weiteren Nebenwirkungen kommen, darunter ein zu niedriger Blutdruck, ein Anstieg des Kaliums im Blut, Muskelschmerzen oder Verdauungsstörungen.

Zudem gehört ein Mangel an verschiedenen Nährstoffen zu den unerwünschten Wirkungen der ACE-Hemmer – wie zum Beispiel Zink, Magnesium, Vitamin D und B-Vitamine. Bei vielen Bluthochdruck-Patienten ist außerdem der Homocysteinspiegel erhöht.

Die Mikronährstoffmedizin kann einige dieser Nebenwirkungen lindern:

  • Zink gleicht Zinkverluste aus und kann dadurch Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose und hohen Blutzuckerwerten vorbeugen.
  • Eisen kann die ACE-Nebenwirkung Husten lindern.
  • Vitamin D und Magnesium beugen Mangelzuständen vor und unterstützen die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern.
  • Pinienrinden-Extrakt kann die Wirkung der ACE-Hemmer verstärken und Wassereinlagerungen (Ödeme) vorbeugen.
  • B-Vitamine senken den Homocysteinspiegel und beugen so Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

Info

Wer auf blutdrucksenkende Mittel wie ACE-Hemmer angewiesen ist, sollte keine Kaliumpräparate zusätzlich einnehmen, da es unter dem Einfluss des Blutdrucksenkers zu einem Anstieg des Serumkaliums kommen kann.

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Nebenwirkungen vermeiden und Wirkung sicherstellen

Zinkverluste durch ACE-Hemmer (Enalapril, Captopril) ausgleichen

Hintergrund und Wirkweise

Zinkhaltige Lebensmittel
Zu den Anzeichen eines Zinkmangels zählen zum Beispiel Müdigkeit, Geruchs- und Geschmacksstörungen , eine verschlechterte Immunabwehr, Haarausfall und Hautausschläge, und Störungen des Zuckerstoffwechsels wie Glukoseintoleranz oder Insulinresistenz. Bild: tihomir_todorov/iStock/Getty Images Plus

Erste kleinere Studien mit Bluthochdruckpatienten weisen darauf hin, dass ACE-Hemmer einen Zinkmangel hervorrufen können. Hierfür sind zwei Mechanismen verantwortlich:

  • ACE-Hemmer binden Zink, sodass es für den Körper nicht mehr frei zur Verfügung steht.
  • ACE-Hemmer steigern die Ausscheidung von Zink über den Urin.

Besonders betroffen ist der Arzneistoff Captopril sowie vermutlich Patienten, die gleichzeitig an einer Herzinsuffizienz und einem Diabetes Typ II leiden: Sie verloren in einer vorläufigen Studie deutlich mehr Zink über den Urin als Menschen, die nur an einer der beiden Erkrankungen litten.

Tipp

Sind Sie Diabetiker mit Bluthochdruck, sollten Sie besonders auf Ihren Zinkspiegel achten, um die Blutzuckereinstellung zu erleichtern.

Zink wirkt antioxidativ und ist für intakte Gefäßwände notwendig: Es fängt oxidativen Stress ab sowie entzündliche Reaktionen, was wiederum eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) fördern würde. Zu den Anzeichen eines Zinkmangels zählen zum Beispiel Müdigkeit, Geruchs- und Geschmacksstörungen , eine verschlechterte Immunabwehr, Haarausfall und Hautausschläge sowie Störungen des Zuckerstoffwechsels wie Glukoseintoleranz oder Insulinresistenz. Außerdem scheint es auch einen Zusammenhang zwischen Zinkmangel und Herzversagen zu geben.  

Eine optimale Zinkversorgung über die Ernährung mit 11 Milligramm Zink pro Tag kann die Zinkwerte bei Einnahme von ACE-Hemmern wieder normalisieren. Das zeigt eine erste kleine Studie. Eine verbesserte Zinkversorgung senkte auch die Zuckerwerte der Studienteilnehmer wieder. Weitere Studien werden zeigen, ob Zink auch auf Müdigkeit, Hautausschläge oder die gestörten Geruchsempfindungen als Nebenwirkung der ACE-Hemmer wirken kann.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink

Mikronährstoffmediziner empfehlen bei der Einnahme von ACE-Hemmern die Zufuhr von 10 bis 20 Milligramm Zink pro Tag. Achten Sie darauf, dass Sie das Zinkpräparat zeitlich versetzt zum ACE-Hemmer einnehmen.

Nehmen Sie Zinkpräparate am besten zu einer Mahlzeit ein, da diese sonst Magenprobleme verursachen können. Zudem ist die Zinkaufnahme in Kombination mit Lebensmitteln besser – insbesondere, wenn sie Aminosäuren und Eiweiße enthalten. Dies trifft vor allem auf tierische Lebensmittel zu.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Nierenerkrankungen

Zink kann Antibiotika und Medikamente gegen Osteoporose (Bisphosphonate) binden, was diese unwirksam macht. Deshalb empfiehlt sich ein Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen der Einnahme von Antibiotika oder Osteoporose-Medikamenten und Zinkpräparaten.

  • Zu den betroffenen Antibiotika gehören Gyrasehemmer wie Ciprofloxacin (zum Beispiel Ciloxan®, Ciprobay) und Ofloxacin (zum Beispiel Floxal®, Tarivid®) sowie Tetrazykline wie Doxycyclin (zum Beispiel Supracyclin®, Vibramycin®).
  • Betroffen bei den Osteoporose-Medikamenten sind die Bisphosphonate mit Wirkstoffen wie Alendronat (zum Beispiel Fosamax®, Tevenate®) und Risedronat (Actonel®).

Bei einer chronischen Nierenschwäche oder anderen Nierenerkrankungen sollte Zink nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden, der Zinkblutspiegel würde zu hoch werden.

Eisen mildert Reizhusten

Hintergrund und Wirkweise

Älterer Mann hustet
Viele Menschen leiden unter der Einnahme von ACE-Hemmern an einem trockenen Husten. Der Wirkstoff führt dazu, dass in den Bronchien vermehrt der entzündliche Botenstoff Stickstoffmonoxid gebildet wird. Bild: SIphotography/iStock/Getty Images Plus

Viele Menschen leiden unter der Einnahme von ACE-Hemmern an einem trockenen Husten. Die Wirkstoffe führen dazu, dass in den Bronchien vermehrt der entzündliche Botenstoff Stickstoffmonoxid gebildet wird. Dieser reizt die Bronchien, Husten ist die Folge. Eisen blockiert ein für die Herstellung dieses Botenstoffs verantwortliches Enzym und kann dem Reizhusten so entgegenwirken.

Einzelne Studien, darunter eine kleine hochwertige Studie, untermauern die lindernde Wirkung von Eisen auf den Reizhusten: Der Husten nahm im Studienverlauf bei den Betroffenen deutlich ab oder verschwand in einigen Fällen sogar ganz im Gegensatz zu einem wirkungslosen Scheinmedikament. Die Wissenschaftler machten die sinkende Stickstoffmonoxid-Produktion für die Wirkung des Eisens verantwortlich.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Eisen

Kommt es während der Anwendung von ACE-Hemmern zu einem Reizhusten, raten Mikronährstoffmediziner zur Einnahme von 200 bis 270 Milligramm Eisensulfat. Dies entspricht etwa 40 bis 54 Milligramm reinem Eisen. Eisen sollte allerdings immer im zeitlichen Abstand von zwei bis drei Stunden zum ACE-Hemmer eingenommen werden.

Die Einnahme sollte außerdem zeitlich begrenzt und unter Kontrolle des Eisenspiegels durch den Arzt erfolgen: Bei einer übermäßigen Zufuhr von Eisen ohne nachgewiesenen Mangel kann es zu einer Überversorgung mit Schädigungen an Organen wie Leber, Niere und Herz kommen.

Eisen ist in Form von Kapseln, Tabletten oder Trinkfläschchen erhältlich. Nehmen Sie diese am besten zwei bis drei Stunden vor einer Mahlzeit ein, so ist die Aufnahme im Darm am höchsten. Allerdings kann es auf leeren Magen zu Beschwerden wie Übelkeit kommen. Haben Sie einen empfindlichen Magen, achten Sie auf besonders verträgliche Eisenverbindungen wie Eisenfumarat, Eisenbisglycinat oder Eisengluconat. Einige Hersteller bieten auch verkapseltes Eisen an. Dies verbessert die Verträglichkeit ebenfalls.

Tipp

Idealerweise wird Eisen mit einem Multivitaminpräparat ergänzt, das auch Vitamin C, Vitamin B2 und Kupfer enthält: Diese Mikronährstoffe fördern die Eisenaufnahme und -nutzung.

Eine Eisenüberladung feststellen: Serumferritin

Es gibt eine Vielzahl von Laborwerten, die für die Beurteilung des Eisenstatus ermittelt werden können. Dazu zählt beispielsweise der Ferritinwert, der sich im Blutserum messen lässt. Als normal gelten Werte von 23 bis 110 Mikrogramm pro Liter bei Frauen und 34 bis 310 Mikrogramm pro Liter bei Männern.

Weitere Möglichkeiten, den Eisenwert untersuchen zu lassen, erfahren Sie hier.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme

Der Wirkstoff Allopurinol (Zyloric®, Allobeta®) wird zur Behandlung von Gicht eingesetzt und kann die Speicherung von Eisen in der Leber erhöhen. Eisenpräparate sollten demnach nicht während einer Behandlung mit diesem Wirkstoff eingenommen werden.

Eisen vermindert zudem die Aufnahme und die Wirkung einer Reihe von Medikamenten. Halten Sie bei folgenden Wirkstoffen einen Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden zum Eisenpräparat ein:

  • Osteoporose-Medikamente: zum Beispiel Bisphosphonate mit Wirkstoffen wie Alendronat (Fosamax®) oder Pamidronat (Aredia®)
  • Schilddrüsen-Medikamente: L-Thyroxin (L-Thyroxin®)
  • Antibiotika: zum Beispiel Penicillin (zum Beispiel Ampicillin wie Unacid®), Tetracycline (zum Beispiel Minocyclin wie Skid®) oder Chinolon-Antibiotika (zum Beispiel Ciprofloxazin wieCiprofloxacin-ratiopharm® oderNorfloxazin wieNorfluxx® und Barazan®) oder Rifampicin (wie Eremfat®, Rifa®)

Weitere Medikamente finden Sie hier. Darüber hinaus vermindert Eisen die Aufnahme und Wirkung von Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium, Zink oder Mangan.

Vitamin D: Vitamin-D-Mangel vermeiden und Medikamentenbedarf senken

Hintergrund und Wirkweise

Das Risiko für Bluthochdruck steigt mit fallenden Vitamin-D-Werten. Das zeigen beobachtende Untersuchungen. Dabei könnten blutdrucksenkende Medikamente den Vitamin-D-Spiegel noch weiter senken: Vorläufigen Studienergebnissen zufolge führen ACE-Hemmer bei Menschen mit einer bestimmten genetischen Veranlagung zu einem Vitamin-D-Mangel. Darüber hinaus scheint die Wirkung der Blutdrucksenker schwächer auszufallen, wenn der Vitamin-D-Spiegel niedrig ist.

Ein Vitamin-D-Mangel kann mit verschiedenen Beschwerden einhergehen, zum Beispiel einer erhöhten Infektanfälligkeit, Depressionen, Müdigkeit und Schwäche, Schlafstörungen oder einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Eine optimale Vitamin-D-Versorgung könnte deshalb sowohl die Befindlichkeit als auch den Bedarf an blutdrucksenkenden Medikamenten verringern. Letzteres muss aber erst noch nachgewiesen werden.

Generell trägt Vitamin D auf unterschiedliche Weise dazu bei, den Blutdruck zu senken:

  • Es beeinflusst die hormonelle Blutdruckregulation.
  • Es wirkt Veränderungsprozessen in der Gefäßwand entgegen.
  • Es verbessert die Elastizität der Gefäßwände.

Den Studien zufolge profitiert allerdings nicht jeder Mensch bei Bluthochdruck gleichermaßen von Vitamin D: Ein Ansprechen ist bei einem Vitamin-D-Mangel wahrscheinlicher. Da Vitamin D auf den Körper zahlreiche positive Wirkungen hat, dürfte sich der Ausgleich des Mangels immer lohnen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Grundsätzlich sollte ein Vitamin-D-Mangel unbedingt ausgeglichen werden. Sinnvoll sind in der Regel zwischen 40 und 60 Internationale Einheiten Vitamin D pro Kilogramm Körpergewicht am Tag (entspricht etwa 1.000 bis 3.500 Internationale Einheiten). Idealerweise lassen Sie jedoch zuvor Ihren Vitamin-D-Spiegel beim Arzt bestimmen. Nur so ist es möglich, die für Sie angemessene Dosierung zu finden. Alles über die richtige Vitamin-D-Dosierung können Sie hier nachlesen.

Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, sollte es gemeinsam mit dem Essen eingenommen werden: Fett aus der Mahlzeit steigert die Aufnahme im Darm.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Vitamin-D-Test
Um einen Vitamin-D-Mangel festzustellen, bestimmt man die Transportform im Blut – das sogenannte 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Es wird am besten im Blutserum gemessen, also der Flüssigkeit des Blutes ohne die Blutzellen. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Um einen Vitamin-D-Mangel festzustellen, wird die Transportform im Blut bestimmt – das sogenannte 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Es wird am besten im Blutserum gemessen, also der Flüssigkeit des Blutes ohne die Blutzellen. Als normal gelten Werte über 20 Nanogramm pro Milliliter beziehungsweise über 50 Nanomol pro Liter.

Da sich die Vitamin-D-Werte von Labor zu Labor unterscheiden können, empfiehlt es sich, diese immer im selben Labor untersuchen zu lassen.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme, Nierenerkrankungen und Sarkoidose

Entwässerungsmedikamente aus der Wirkstoffgruppe der Thiazide senken die Calciumausscheidung über die Nieren. Da Vitamin D den Calciumspiegel im Blut erhöht, sollte Vitamin D nur mit Thiaziden eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig kontrolliert wird. Zu den Thiaziden gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (Disalunil®, Esidrix®), Indapamid (zum Beispiel Inda Puren®, Sicco®) und Xipamid (zum Beispiel Aquaphor®, Neotri®).

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Vitamin D steigert die Calciumaufnahme im Darm, sodass der Calciumwert im Blut ansteigt. Kranke Nieren können überschüssiges Calcium jedoch nicht gut ausscheiden. Auch Personen mit Nierensteinen (calciumhaltige Steine) müssen aufpassen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nicht eingenommen werden: Sarkoidose-Patienten haben häufig hohe Calciumspiegel im Blut. Da Vitamin D die Calciumaufnahme aus dem Darm steigert, kann es zu einer Überversorgung mit Calcium kommen.

Magnesiummangel kann Ansprechen auf ACE-Hemmer gefährden

Hintergrund und Wirkweise

Abbildung des Inneren eines Blutgefäßes
Magnesium wirkt gefäßerweiternd und blutdrucksenkend. Erste Studien deuten darauf hin, dass ACE-Hemmer und Diuretika bei vielen Menschen den Magnesiumspiegel im Blut erheblich senken können. Damit könnte das Ansprechen auf die Therapie gefährdet sein. Bild: CrailsheimStudio/iStock/Getty Images Plus

Magnesium ist wichtig für das Herz und das Gefäßsystem: Es entspannt die Muskulatur und damit auch die Blutgefäße. Ein Magnesiummangel äußert sich durch Muskelprobleme wie Krämpfe und Verspannungen sowie durch Konzentrationsstörungen, Depressionen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen.

Erste Studien deuten darauf hin, dass ACE-Hemmer – besonders in Kombination mit Entwässerungsmedikamenten (Diuretika) – bei vielen Menschen den Magnesiumspiegel im Blut erheblich senken können. Damit könnte das Ansprechen auf die Therapie gefährdet sein.

Generell kann Magnesium den Blutdruck leicht senken. Es verbessert deshalb bei Patienten mit Bluthochdruck die Wirksamkeit der Blutdruckmedikamente. Besonders gut ansprechen dürften Personen mit einem Magnesiummangel durch ACE-Hemmer und Diuretika. Demgegenüber scheinen Menschen ohne Magnesiummangel bei Bluthochdruck weniger von einer Magnesium-Therapie zu profitieren.

Expertenwissen

Bevor Bluthochdruck mit Medikamenten behandelt wird, können Erfolge erzielt werden, wenn Magnesium mit einer Kaliumeinnahme kombiniert und die Kochsalzzufuhr reduziert wird. (Achtung: Kalium statt ACE-Hemmern und nicht Kalium mit ACE-Hemmern. Die Kaliumwerte könnten sonst durch diese Medikamente zu hoch steigen.) Magnesium dürfte sich darüber hinaus auch auf Begleiterkrankungen wie Diabetes und hohe Fettwerte positiv auswirken.

 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Magnesium

Mikronährstoffmediziner empfehlen bei Bluthochdruck eine Dosis zwischen 400 und 700 Milligramm Magnesium pro Tag. Nehmen Sie Magnesium am besten zu einer Mahlzeit ein: Eiweiße und Vitamin D fördern die Aufnahme im Darm. Außerdem kann es zu Magen- und Darmbeschweren kommen, wenn Magnesium auf leeren Magen eingenommen wird.

Zudem kann die hoch dosierte Einnahme zu Durchfall führen. Tritt Durchfall auf, kann es helfen, die Gesamtdosis auf mehrere Einzelportionen aufzuteilen. Langfristige Dosierungen über 250 Milligramm sollten in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.

Tipp

Nehmen Sie Magnesium am besten als Magnesiumtaurat ein. Dies ist eine Magnesiumverbindung mit der Aminosäure Taurin. Ergebnisse aus Tierversuchen und vereinzelten hochwertigen Studien an Menschen weisen darauf hin, dass Taurin eine blutdrucksenkende Wirkung hat und die Behandlung mit ACE-Hemmern und Magnesium sinnvoll ergänzen kann.

Magnesium im Labor bestimmen lassen

Magnesium liegt im Körper hauptsächlich in der Zelle vor: Rote Blutzellen enthalten dreimal so viel Magnesium wie das Blutserum. Magnesium sollte daher beim Arzt am besten im Vollblut bestimmt werden. Vollblut enthält alle roten Blutzellen. Dies ist aussagekräftiger als Magnesium im Serum. Die Normalwerte im Vollblut liegen zwischen 1,38 und 1,5 Millimol pro Liter.

Zu beachten bei der Einnahme von Medikamenten und bei Nierenerkrankungen

Magnesium kann die Wirkung einiger Medikamente herabsetzen, da es sich mit ihnen verbindet und sie so unwirksam macht. Hierzu zählen Antibiotika, vor allem Gyrasehemmer und Tetrazykline, sowie Medikamente gegen Osteoporose (Bisphosphonate):

  • Gyrasehemmer: Ciprofloxacin (zum Beispiel Ciloxan®, Ciprobay®), Enoxacin (zum Beispiel Enoxor®), Levofloxacin (zum Beispiel Tavanic®), Moxifloxacin (zum Beispiel Avalox®), Norfloxacin (zum Beispiel Bactracid®, Norfluxx®) und Ofloxacin (zum Beispiel Floxal®, Tarivid®)
  • Tetrazykline: Tetracyclin (zum Beispiel Achromycin®, Supramycin®, Tefilin®), Doxycyclin (zum Beispiel Supracyclin®, Vibramycin®), Minocyclin (zum Beispiel Aknosan®, Skinocyclin®)
  • Bisphosphonate: Alendronat (zum Beispiel Fosamax®, Tevanate®), Clodronat (zum Beispiel Bonefos®), Etidronat (zum Beispiel Didronel®), Ibandronat (Bondronat®), Pamidronat (Aredia®), Risedronat (Actonel®) und Tiludronat (Skelid®)

Sind Sie auf diese Medikamente angewiesen, sollten Sie Magnesium mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden einnehmen.

Bei chronischen Nierenerkrankungen sollte Magnesium nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden. Das Magnesium aus Mineralstoffpräparaten würde sich daher im Blut anreichern.

Pinienrinden-Extrakt verstärkt die Wirkung von ACE-Hemmern und reduziert Nebenwirkungen

Hintergrund und Wirkweise

Ein Glas voller Pinienrindenextrakt
Pinienrinden-Extrakt wirkt blutdrucksenkend und fördert die Wirkung von ACE-Hemmern. Durch seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften schützt es außerdem die Blutgefäße, was seine blutdrucksenkende Wirkung zusätzlich verstärkt. Bild: rusak/iStock/Getty Images Plus

Pinienrinden-Extrakt wirkt blutdrucksenkend und fördert die Wirkung von ACE-Hemmern. Durch seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften schützt es außerdem die Blutgefäße, was seine blutdrucksenkende Wirkung zusätzlich verstärkt.

Der Einfluss von Pinienrinden-Extrakt auf den Blutdruck und auf die Wirkung von ACE-Hemmern wurde bereits in verschiedenen Studien untersucht. Dabei bestätigte sich, dass Pinienrinden-Extrakt zusammen mit einem ACE-Hemmer den Blutdruck bei Menschen mit Nierenproblemen wirksamer senken kann als ein ACE-Hemmer alleine. In einer hochwertigen Studie konnten mehr als die Hälfte der diabetischen Patienten, die mit Pinienrinden-Extrakt behandelt wurden, die Dosis ihres Blutdruckmedikaments sogar um die Hälfte verringern. Zudem scheint Pinienrinden-Extrakt Gefäßschäden vorzubeugen und der Bildung von Wassereinlagerungen (Ödemen) entgegenzuwirken, die als Nebenwirkung einer Bluthochdruckbehandlung auftreten können.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Pinienrinden-Extrakt

Pinienrinden-Extrakt sollte bei Bluthochdruck in einer Dosis von 100 bis 300 Milligramm pro Tag eingenommen werden. Ideal ist die Einnahme zu einer Mahlzeit.

Da Pinienrinden-Extrakt die Wirkung von ACE-Hemmern und anderen Blutdruckmedikamenten zum Teil deutlich verstärkt, kann es bei einer Kombinationstherapie unter Umständen zu einem zu niedrigen Blutdruck kommen. In diesem Fall ist eine Dosisanpassung des ACE-Hemmers erforderlich.

Zu beachten während der Schwangerschaft und bei Einnahme von Blutverdünnern

Studien zeigen, dass Pinienrinden-Extrakt die Blutgerinnung leicht hemmen kann. Allerdings scheint es die gerinnungshemmende Wirkung des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure (ASS wie Aspirin® oder ASS-ratiopharm®) nicht zu beeinflussen. Patienten sollten aber sicherheitshalber mit ihrem Arzt sprechen, wenn sie Pinienrinden-Extrakt und ASS gleichzeitig einnehmen.

Zur Anwendung von Pinienrinden-Extrakt in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Daher sollte die Einnahme durch den Arzt kritisch abgewogen werden.

B-Vitamine, Homocystein und Blutdruck

Hintergrund und Wirkweise

B-Vitamine wie Vitamin B2, B6, B12 und Folsäure tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Homocysteinspiegels bei: Sie sorgen dafür, dass der Körper Homocystein abbauen kann. Ein hoher Homocysteinspiegel kann die Herzgesundheit und den Blutdruck negativ beeinflussen und außerdem die Wirksamkeit von ACE-Hemmern abschwächen. Deshalb kann während einer blutdrucksenkenden Therapie die Einnahme von B-Vitaminen sinnvoll sein.

Erste Studienergebnisse haben gezeigt, dass der Homocysteinspiegel bei vielen Patienten mit Bluthochdruck höher ist als bei Menschen mit einem normalen Blutdruck. Eine gute Versorgung mit Vitamin B12 und Folsäure könnte den Blutdruck beeinflussen. Eine weitere Studie lieferte Hinweise darauf, dass eine Kombinationstherapie mit dem ACE-Hemmer Enalapril und Folsäure den Homocysteinspiegel wirksamer senken konnte als das Blutdruckmedikament alleine. Darüber hinaus könnte der Blutdruck fallen. Außerdem scheint sich das Risiko eines Schlaganfalls durch die zusätzliche Gabe von Folsäure zu vermindern.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

B-Vitamine sollten kombiniert und über einen längeren Zeitraum zum Einsatz kommen. Die Homocysteinwerte steigen nämlich nach dem Absetzen der Vitamine wieder an. Mikronährstoffmediziner empfehlen zur Senkung des Homocysteinspiegels folgende Dosierungen:

  • Vitamin B2: 1 bis 5 Milligramm pro Tag
  • Vitamin B6: 5 bis 15 Milligramm pro Tag
  • Vitamin B12: bis 500 Mikrogramm pro Tag (als Methylcobalamin)
  • Folsäure: 200 bis 500 Mikrogramm pro Tag (als direkt verwertbares 5-Methyltetrahydrofolat) 

Den Homocysteinstatus im Labor bestimmen lassen

Es ist sinnvoll, den Homocysteinwert während der Behandlung regelmäßig überprüfen zu lassen. Der Arzt bestimmt das Homocystein im Blutplasma. Als Normwerte gelten 5 bis 9 Mikromol pro Liter.

Zu beachten während der Schwangerschaft, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

B-Vitamine sollten hoch dosiert in der Schwangerschaft und Stillzeit nur bei einem nachgewiesenen Mangel und nach Absprache mit dem Frauenarzt eingenommen werden.

Diabetiker mit Nierenschaden und Nierenpatienten müssen besonders umsichtig sein: Vitamin B12 sollte nicht in Form von Cyanocobalamin, sondern als Methylcobalamin eingesetzt werden. Cyanocobalamin ist für Nierenpatienten vermutlich hoch dosiert schädlich. Ein Nutzen der Homocysteinsenkung ist derzeit bei Nierenpatienten nicht eindeutig nachgewiesen. Sie müssen allerdings auf die Versorgung mit B-Vitaminen achten: B-Vitamine gehen bei der Dialyse verloren.

Nach dem Setzen von Gefäßstützen (Stents) und nach einem Herzinfarkt ist die Gabe kombinierter B-Vitamine noch nicht ausreichend erforscht. Möglicherweise wirken B-Vitamine hier negativ. Hohe Dosen an Vitamin B6 (40 bis 50 Milligramm pro Tag), Vitamin B12 (60 bis 400 Mikrogramm pro Tag) und Folsäure (800 bis 1.200 Mikrogramm pro Tag) sollten dann vermieden werden.

Vitamin B6 kann in hoher Dosierung (über 5 Milligramm pro Tag) die Wirkung von Antiepileptika (Phenobarbital (Luminal®) und Phenytoin (Phenhydan®, Zentropil®)) und Parkinsonmittel (wie Levodopa (L-Dopa®)) abschwächen. Daher sollten diese Wirkstoffe nicht zusammen mit hoch dosiertem Vitamin B6 eingenommen werden.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei ACE-Hemmer-Einnahme

 

Vitamine

Vitamin D

40 bis 60 Internationale Einheiten pro Kilogramm (IE/kg) Körpergewicht

Vitamin B2

1 bis 5 Milligramm (mg)

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm

Vitamin B12

bis 500 Mikrogramm (µg) als Methylcobalamin

Folsäure

200 bis 500 Mikrogramm als 5-Methylhydrofolat

  
 

Mineralstoffe

Zink

10 bis 20 Milligramm

Eisen

40 bis 54 Milligramm reines Eisen oder 200 bis 268 Milligramm Eisensulfat

Magnesium

400 bis 700 Milligramm als Magnesiumtaurat

  
 

Pflanzenstoffe

Pinienrinden-Extrakt

100 bis 300 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

 

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei ACE-Hemmer-Einnahme

Vitamin D

20 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) oder 50 Millimol pro Liter (mmol/l)

Eisen (Ferritin)

Frauen: 23 bis 110 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Männer: 34 bis 310 Mikrogramm pro Liter

Magnesium

1,38 bis 1,5 Millimol pro Liter (mmol/l) (Vollblut)

Homocystein

5 bis 9 Mikromol pro Liter (µmol/l)

 

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Zusammenfassung

Blutdrucksenker aus der Gruppe der ACE-Hemmer können einen Zinkmangel verursachen: Durch die Medikamente wird Zink gebunden und steht dem Körper nicht mehr zur Verfügung. Die Einnahme von Zink kann diese Zinkverluste ausgleichen. Der für ACE-Hemmer typische Reizhusten lässt sich mithilfe von Eisen wirksam lindern.

Die Zufuhr von Vitamin D und Magnesium stellt eine ausreichende Versorgung sicher und kann zudem den Medikamentenbedarf senken, da beide Mikronährstoffe eine blutdrucksenkende Wirkung haben. Auch Pinienrinden-Extrakt verstärkt die Wirkung von ACE-Hemmern und schützt darüber hinaus die Blutgefäße durch seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Zudem kann Pinienrinden-Extrakt Wassereinlagerungen als Nebenwirkung der ACE-Hemmer reduzieren.

B-Vitamine senken den Homocysteinspiegel und tragen auf diese Weise zu einer besseren Herzgesundheit und einem niedrigeren Blutdruck bei.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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Chahine, R. et al. (2009): Effects of taurine in borderline hypertensive subjects. Liste des résumés – 26e Congrès Annuel du Groupe de Réflexion sur la Recherche Cardiovasulaire. 2009;102(1):1-S141. https://core.ac.uk/download/pdf/81145632.pdf, abgerufen am: 12.09.2018.

Cohen, N. et al. (2006): Zinc balance and medications commonly used in the management of heart failure. Heart Fail Rev. 2006;11(1):19-24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16819574, abgerufen am: 12.09.2018.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung et al. (2013): ESC Pocket Guidelines: Leitlinien für das Management der arteriellen Hypertonie. https://www.hochdruckliga.de/tl_files/content/dhl/downloads/2014_Pocket-Leitlinien_Arterielle_Hypertonie.pdf, abgerufen am: 12.09.2018.

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