Schlafstörungen mit Mikronährstoff-Medizin behandeln

Wie Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und pflanzliche Wirkstoffe einen gesunden Schlaf unterstützen

Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder vorzeitiges Erwachen beeinträchtigen die Schlafqualität. Gelegentliche Schlafstörungen hat jeder Mensch, auf Dauer sind sie sehr belastend. Als chronisch gilt eine Schlafstörung, wenn sie länger als einen Monat anhält. Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für die Bildung schlafregulierender Botenstoffe. Lesen Sie hier, wie sie mithilfe der Mikronährstoff-Medizin einen erholsamen Schlaf fördern können.

Mann nachts wach im Bett liegend mit Wecker im Vordergrund
Schlafstörungen kennt fast jeder, 20 bis 30 Prozent aller Menschen sind davon betroffen. Neben der Belastung für die Psyche wirken sich Schlafstörungen langfristig negativ auf den Körper aus. Bild: amenic181/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Ursachen für Schlafstörungen

Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet Insomnie. Schlafstörungen können als eigenständige Krankheit auftreten oder Symptom einer anderen Erkrankung sein.

Normalerweise reguliert das Schlafhormon Melatonin einen gesunden Schlaf: Es wird bei Dunkelheit vom Gehirn ausgeschüttet, wir werden müde und schlafen. Bei Schlafstörungen herrscht häufig ein Melatoninmangel.

Der Schlaf kann durch ganz offensichtliche Faktoren gestört werden, andere Ursachen sind schwerer zu finden. Direkte Schlafstörer sind:

  • Stress, Nervosität und Leistungsdruck
  • Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten oder Koffein (Kaffee, Cola, schwarzer Tee)
  • falsche Ernährung: Diäten mit Hungern oder schweren Mahlzeiten am Abend
  • ungünstige Schlafumgebung (zu lautes, helles oder warmes Zimmer)
  • Störungen im Schlafrhythmus durch Jetlag oder Schichtarbeit
  • bestimmte Medikamente, zum Beispiel Blutdruckmittel, Asthma-Medikamente, Hormone wie das Schilddrüsenmedikament L-Thyroxin oder bestimmte Antidepressiva

Indirekt stören wassertreibende Mittel (Diuretika)den Schlaf, da sie einen nächtlichen Harndrang verursachen.

Gründe für eine gestörte Nachtruhe können auch körperliche Erkrankungen sein:

  • Atmungsstörungen mit Schlafapnoe oder Schnarchen - alles, was die Sauerstoffaufnahme stört, beeinträchtigt auch den Schlaf. Schlafapnoe ist eine Atemstörung, bei der Atemaussetzer und/oder verengte Atemwege (obstruktive Schlafapnoe) auftreten. Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) sind sehr häufig Auslöser dafür.
  • Herz-und Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen belasten nachts das Herz. Das führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen.
  • Schmerzen und andere Störungen: Rheumatoide Arthritis oder andere Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen und Migräne sind ganz offensichtliche Schlafstörer. Auch Tinnitus oder Sodbrennen hindern am Einschlafen.
  • Überfunktion der Schilddrüse: Schuld ist eine zu starke Anregung des Körpers aufgrund einer zu großen Menge an Schilddrüsenhormonen.
  • Seelische Belastungen wie Depressionen und Burn-out-Syndrom rauben den Schlaf.
  • Bewegungsstörungen wie Zähneknirschen oder Schlafwandeln beeinträchtigen die Schlafqualität.
  • Hormonelle Veränderungen in der Pubertät, im Alter (Wechseljahre) oder in der Schwangerschaft können zu innerer Unruhe und depressiven Verstimmungen führen und somit auch zu Schlaflosigkeit.

Symptome für Schlafstörungen

Anzeichen für Schlafstörungen sind Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen. Auch die Schlafdauer kann deutlich verkürzt sein. Der fehlende Schlaf bringt Folgen mit sich: Betroffene haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis, leiden unter Tagesmüdigkeit und Erschöpfung. Wer dauernd müde ist, hat Konzentrationsstörungen, ist häufig gereizt oder auch lustlos.

Langfristige Folgen von schweren Schlafstörungen sind ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen sowie ein schwächeres Immunsystem. Auch ein Diabetes kann sich entwickeln. Manche Menschen neigen bei einem Schlafdefizit zu einer Gewichtszunahme.

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Ziele der Behandlung

Wie werden Schlafstörungen klassisch behandelt?

Schlafstörungen werden in der Schlafmedizin je nach Schwere medikamentös oder durch Verhaltensmaßnahmen behandelt. Wichtig ist, die Ursache der Schlafstörung herauszufinden. Liegt eine Grunderkrankung vor, hat deren Behandlung Priorität.

Verhaltensmaßnahmen: Zur Behandlung ohne Medikamente gehört die Verbesserung der Schlafhygiene. Das bedeutet: gleiche Schlafzeiten, keine zu warme Raumluft, kein Koffein oder Alkohol vor dem Zubettgehen, kein helles Licht im Schlafzimmer. Auch Laptop und Smartphone sollten abends nicht genutzt werden. Entspannungstechniken helfen beim Einschlafen. Beruhen die Schlafprobleme auf Angst, Stress oder Depression, hilft oft eine Psychotherapie.

Medikamente, wie:

  • Benzodiazepine mit Wirkstoffen wie Alprazolam (Tafil®) und Diazepam (Valium®, Faustan®) mit angstlösender und schlafanstoßender Wirkung
  • Antidepressiva mit entspannender Wirkung, besonders die trizyklischen Antidepressiva mit Wirkstoffen wie Amitriptylin (Saroten®), Doxepin (Doxepinneuraxpharm®, Doneurin®) oder Trimipramin (Herphonal®)
  • niedrigdosierte Antihistaminika mit Wirkstoffen wie Diphenhydramin (Betadorm®, HevertDorm®) sowie Doxylamin (Sedaplus®, Hoggarnight®)
  • Neuroleptika, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Pipamperon (Dipiperon®) oder Melperon (Melneurin®)

Schlaftabletten und Benzodiazepine sind grundsätzlich keine Dauerlösung. Werden diese Mittel über einen längeren Zeitraum und in zu hoher Dosis genommen, stellt sich eine Gewöhnung ein und die Wirkung lässt nach. Auch können sie Nebenwirkungen haben.

Ziele der Mikronährstoff-Medizin

Ziel der Mikronährstoff-Medizin ist es, dem Körper alle Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, damit er das Schlafhormon Melatonin ausreichend bilden kann. Dazu gehören die Aminosäure Tryptophan, Vitamin B6 sowie Magnesium.

Zudem wirken einige Nährstoffe auf den Körper beruhigend: Gamma-Aminobuttersäure hat eine entspannende Wirkung auf die Skelettmuskulatur und dämpft nervöse Übererregbarkeit. Auch Magnesium trägt zur Entspannung bei. Außerdem fördern bestimmte Pflanzenstoffe einen gesunden Schlaf. Bekannt für ihre beruhigende Wirkung sind Johanniskraut, Baldrian, aber auch Lavendel, Hopfen oder Melisse.

Zwar müssen Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und pflanzliche Mittel bis zum Wirkeintritt länger eingenommen werden, jedoch haben sie auch deutliche Vorteile: Es besteht keine Suchtgefahr und sie haben generell weniger Nebenwirkungen.

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Behandlung in der Mikronährstoff-Medizin

Tryptophan: Vorstufe des Schlafhormons Melatonin

Wirkweise von Tryptophan

Tryptophan ist eine Vorstufe des beruhigenden Glückshormons Serotonin sowie des Schlafhormons Melatonin. Als Vorstufe von Melatonin ist Tryptophan daher mitverantwortlich für den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Tryptophan hat sich in Studien als wirksam bei Schlafstörungen erwiesen: In einer Reihe von kleinen Studien berichteten die Teilnehmer über deutlich weniger Einschlafstörungen. Belegt ist, dass Menschen mit tryptophanarmer Ernährung in der Nacht häufiger aufwachen. Ebenfalls gezeigt wurde, dass Menschen mit depressiven Verstimmungen besonders schlecht schlafen, wenn sie zu wenig Tryptophan im Blut haben. Größere klinische Studien müssen noch nachweisen, ob Tryptophan allen Menschen mit Schlafstörungen hilft.

Info

Direkte Hilfe durch Melatonin: Zeigt sich durch Tryptophan keine Besserung, kann Melatonin eine Alternative sein. Eine Auswertung mehrerer Studien hat ergeben, dass Melatonin die Einschlafgeschwindigkeit, die Gesamtschlafdauer und die Schlafeffizienz leicht verbessern kann. Die Einnahme von Melatonin sollte allerdings zuvor mit einem Arzt besprochen werden, der die geeignete Dosierung und die Einnahmedauer festlegt. Es gibt noch sehr wenige Erkenntnisse zur Langzeitanwendung (über 3 Monate).

Tryptophan: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Je nach Schwere der Schlafstörungen werden am Abend vor dem Zubettgehen 250 bis 3.000 Milligramm Tryptophan empfohlen. Wenn die langfristige Anwendung eines Tryptophanpräparats angedacht ist, sollte alle drei bis sechs Wochen eine Einnahmepause eingeschoben werden. 

Tryptophan sollte auf nüchternen Magen eingenommen werden, weil die Aminosäure sonst die Blut-Hirn-Schranke nicht gut passieren kann. Ideal ist zwei Stunden nach dem Abendessen und bis zu einer Stunde vor dem Schlafengehen.

Tryptophan: Zu beachten bei Erkrankungen, Medikamenten und in der Schwangerschaft

Patienten, die an Leber- oder Nierenerkrankungen leiden, sollten Tryptophan nicht zusätzlich einnehmen. Sie können die Aminosäure nicht gut verstoffwechseln.

Tryptophan greift in den Serotonin-Stoffwechsel ein. Es sollte daher nicht mit Wirkstoffen kombiniert werden, die ebenso wirken. Dazu gehören einige Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) und pflanzliche Mittel wie Johanniskraut. Es kann sonst zu einem Serotonin-Syndrom kommen.

Zur Sicherheit von L-Tryptophan und Melatonin in Schwangerschaft und Stillzeit fehlt es an aussagekräftigen Studien.

Melatonin kann Schläfrigkeit hervorrufen. Bei Schläfrigkeit ist die Teilnahme am Straßenverkehr oder das Führen von Maschinen nicht sicher. Bei Tryptophan gibt es diese Einschränkung nicht.

Vitamin B6 für den Stoffwechsel von Wach- und Schlafhormon

Wirkweise

Chemische Formel von Vitamin B6 mit gelben Kapseln
Vitamin B6 eine regulierende Wirkung auf den Schlafwach-Rhythmus, da es zur Herstellung von Serotonin zuständig ist. Serotonin ist der Grundstoff für das Schlafhormon Melantonin. Bild: Ekaterina79/iStock/Getty Images Plus

Vitamin B6 wird für die Herstellung von Nervenbotenstoffen benötigt. So fördert es die Produktion des Wachhormons Serotonin aus der Aminosäure Tryptophan. Serotonin wirkt entspannend und stimmungsaufhellend, es ist außerdem der Grundstoff für das Schlafhormon Melatonin. Auf diese Weise hat Vitamin B6 sowohl eine antidepressive Wirkung als auch eine regulierende Wirkung auf den Schlafwach-Rhythmus. Übereinstimmend damit führt ein Vitamin-B6-Mangel zu einer erhöhten Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen sowie Schlafstörungen.

Eine große Studie aus Asien zeigt, dass Frauen mit schlechter Schlafqualität eine signifikant geringere Vitamin-B6-Zufuhr hatten. Vitamin B6 kann die Melatoninmenge im Blut bei Kindern erhöhen, bei Männern allerdings hatte die Behandlung keine Wirkung. Weitere Studien werden überprüfen, ob und wie Vitamin B6 den anderen Personen helfen kann.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Schlafstörungen können zehn bis 50 Milligramm Vitamin B6 versucht werden. Idealerweise wird Vitamin B6 mit einem Präparat kombiniert, das auch andere B-Vitamine und Mineralstoffe enthält wie Folsäure, Zink und Magnesium. Sie sind im Schlafstoffwechsel ebenfalls wichtig.

Zu beachten bei Schwangerschaft und Einnahme von Medikamenten

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten Frauen hochdosiertes Vitamin B6 nur bei einem Mangel und in Rücksprache mit einem Arzt einnehmen.

Hochdosiertes Vitamin B6 schwächt die Wirkung von Medikamenten bei Epilepsie und Parkinson ab. Deshalb sollte von Vitamin B6 nicht mehr als fünf Milligramm am Tag eingenommen werden, wenn diese Medikamente zum Einsatz kommen.

Zu den betroffenen Epilepsie-Medikamenten (Antiepileptika) gehören Phenobarbital (Luminal®) und Phenytoin (Phenhydan®, Zentropil®).

Zu den Parkinson-Medikamenten mit dem Wirkstoff L-Dopa (Levodopa) zählen unter anderem Levopar®, Madopar®, Duodopa® und Stalevo®.

Magnesium unterstützt Entspannung vor dem Schlafengehen

Wirkweise von Magnesium

Der Mineralstoff Magnesium ist wichtig für eine gesunde Nervenfunktion. Er wirkt sich auf alle Nervenaktivitäten, die Stimmung, die Gehirnwellen und den Schlaf aus. Wenn der Magnesiumbedarf der Nervenzellen nicht gedeckt wird, kann es zu Nervenschäden und dadurch zu neurologischen Erkrankungen kommen. Symptom können Schlafstörungen sein. Unter Stress, Depressionen und Schlafstörungen wird häufig ein Magnesiummangel beobachtet.

Darüber hinaus wirkt Magnesium entspannend und entkrampfend. Bei Schlafstörungen, die durch Muskelkrämpfe oder das Restless-Leg-Syndrom (Ziehen, Reißen oder auch Kribbeln in den Beinen bei Ruhe) verursacht werden, kann Magnesium helfen.

Forscher vermuten auch, dass Magnesium für die Melatoninbildung wichtig ist: Ein Enzym zur Produktion von Melatonin benötigt Magnesium. In einer Studie mit 46 älteren Menschen konnte eine Erhöhung des Melatoninspiegels nach der Einnahme von 500 Milligramm Magnesium gemessen werden. Zudem verbesserten sich die Schlafqualität sowie die Länge der Schlafzeiten spürbar. Studien weisen zudem darauf hin, dass die Einnahme von Magnesium eine durch Schlafmangel verringerte seelische Belastbarkeit verbessern kann.

Magnesium: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Abbildung von weißen Kapseln
Magnesium wirkt sich auf die Nervenaktivitäten, die Stimmung, die Gehirnwellen und den Schlaf aus und sollte bei Schlafstörungen eine Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Bild: WanjaJacob/iStock/Getty Images Plus

Empfohlen werden je nach Schwere der Schlafstörung zwischen 300 und 800 Milligramm Magnesium bis zu einer Stunde vor dem Schlafengehen.

Magnesium sollte im Idealfall zu einer Mahlzeit eingenommen werden, das verbessert die Verträglichkeit. Eiweiße und Vitamin D fördern zudem die Aufnahme von Magnesium im Darm.

Bei empfindlichen Menschen kann es bei der Magnesiumeinnahme zu Durchfall kommen. Dann sollte die Dosis unter 300 Milligramm gehalten werden und in mehrere kleine Portionen aufgeteilt werden. Dauerhaft sollte Magnesium ohne bestehenden Mangel nicht über 250 Milligramm eingenommen werden.

Magnesium: Laboruntersuchungen

Bei Schlafstörungen kann es hilfreich sein, den Magnesiumspiegel im Blut zu überprüfen. Magnesium sollte am besten im Vollblut bestimmt werden. Rote Blutzellen enthalten dreimal so viel Magnesium wie das Serum (Blutflüssigkeit), daher ist dieser Wert aussagekräftiger. Normalwerte für Magnesium im Vollblut liegen bei 1,38 bis 1,5 Millimol pro Liter.

Magnesium: Zu beachten bei Medikamenten und Nierenschwäche

Magnesium sollte nicht zusammen mit bestimmten Antibiotika eingenommen werden. Sie behindern sich wechselseitig bei der Aufnahme im Körper. Betroffen sind Aminoglykosid-Antibiotika und Tetracycline, mit den Wirkstoffen Nitrofurantoin (Furandantin®, Nifuretten®) oder Penicillamin (Metalcaptase®).

Gleiches gilt für Osteoporose-Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate mit Wirkstoffen wie Alendronat (Fosamax®, Tevanate®), Clodronat (Bonefos®), Etidronat (Didronel®), Ibandronat (Bondronat®), Pamidronat (Aredia®), Risedronat (Actonel®) und Tiludronat (Skelid®).

Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen sollten Magnesium nicht zusätzlich einnehmen. Schwache Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden. Es kann dann zu einem Magnesiumüberschuss im Blut kommen.

Lavendel: angstlösend und schlaffördernd

Wirkweise von Lavendel

Lavendel (Lavandula angustifolia) und insbesondere das aus seinen Blüten gewonnene Öl sind seit Langem für eine beruhigende, schlaffördernde und krampflösende Wirkung bekannt. Diese beruht hauptsächlich auf dem enthaltenen Linalylacetat, das besänftigend auf das zentrale Nervensystem wirkt.

Wenn Angststörungen den Schlaf behindern, kann die Einnahme von Lavendel helfen: Eine Studie untersuchte die angsthemmende Wirkung von Lavendelöl im Vergleich zu einem Scheinmedikament. Im Ergebnis war das Lavendelöl dem Scheinmedikament deutlich überlegen. Es hatte einen positiven Einfluss auf die Qualität und Dauer des Schlafes und hatte dabei keine negativen Nebeneffekte wie etwa Schlaftrunkenheit. Größere Studien wären wünschenswert, um die Wirkstärke des Lavendels besser einschätzen zu können.

In einer ersten Studie führte eine Aromatherapie mit dem ätherischen Lavendelöl zu einer moderaten Verbesserung der Schlafstörung.

Lavendel in einem Fläschchen neben frischem Lavendel
Lavendel hilft bei Einschlafstörungen, da es eine beruhigende, schlaffördernde und krampflösende Wirkung hat. Bild: Amy_Lv/iStock/Getty Images Plus

Lavendel: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei leichten Einschlafstörungen kann es ausreichen, einen Tropfen Lavendelöl auf das Kopfkissen zu geben oder Tee mit Lavendel zu trinken. Wer dauerhaft oder häufiger unter Schlafstörungen leidet, sollte Lavendel als Extrakt oder Lavendelöl einnehmen. Die Tagesdosis liegt bei 20 bis 80 Milligramm, was einer Menge von einem bis vier Tropfen Lavendelöl entspricht.

Tipp

Achten Sie darauf, nur hochwertige Produkte mit Extrakten aus echtem Lavendel (Lavandula angustifolia) zu verwenden. Speicklavendel (Lavandula latifolia) und Schopflavendel (Lavandula stoechas) enthalten größere Mengen an Monoterpenketonen, einer Kohlenstoffverbindung. Diese können in hoher Dosis giftig auf die Nerven, abtreibend, leberschädigend und krampfauslösend wirken.

Lavendel: Zu beachten bei Kindern, in der Schwangerschaft und bei Medikamenten

Lavendelöl sollte nicht bei Kindern unter zwölf Jahren angewendet werden. Ätherische Öle, die oft gegen Schlafstörungen genutzt werden, können insbesondere bei Kleinkindern unter zwei Jahren zu Atemlähmungen führen.

Die Verwendung von Lavendelöl in der Schwangerschaft und Stillzeit zur Behandlung von Schlafstörungen ist nicht ausreichend geprüft. Im Zweifel sollten Frauen ihren Arzt um Rat fragen.

Es besteht der Verdacht, dass die Einnahme von Lavendelöl die Wirksamkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln beeinflussen kann. Dazu zählen Barbiturate (wie Methohexital (Brevimythal®), Thiopental (Trapanal®) und viele andere) und Benzodiazepinen (wie Alprazolam (Tafil®) und Diazepam (Valium®, Faustan®) und viele andere). Bislang fehlt es allerdings an Studien zu dieser Vermutung. Dennoch sollte Lavendelöl nicht zeitgleich mit diesen Medikamenten eingenommen werden.

Wirkstoffe mit schlaffördernder Wirkung können grundsätzlich das Reaktionsvermögen beeinträchtigen und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen herabsetzen. Dies gilt in besonders im Zusammenwirken mit Alkohol.

Melisse beruhigend bei Stress und Reizzuständen

Wirkweise von Melisse

Hauptwirkung von Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems. Melisse lindert Schlafstörungen, Unruhe und Reizbarkeit. Die Wirkung der Pflanze beruht auf ätherischen Ölen, Flavonoiden und Gerbstoffen, die in ihren Blättern enthalten sind. In Studien verbesserte Melisse die Stimmung, reduzierte Stress und hatte angstauflösende Effekte:

Bei einer klinischen Studie erhielten die Teilnehmer, die unter leichten Angst- und Schlafstörungen litten, einen standardisierten Extrakt aus Melisse (zweimal 300 Milligramm pro Tag mit acht Prozent Rosmarinsäure). Nach 15 Tagen bestätigten 85 Prozent der Teilnehmer eine deutliche Verbesserung der Schlafstörungen, 70 Prozent einen fast vollständigen Rückgang der Angstzustände.

Melisse: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Frische und getrocknete Melissenblätter neben einer Tasse Tee
Melisse kann man in Form von Tee oder Kapseln zu sich nehmen. Bild: rezkrr/iStock/Getty Images Plus

Melisse kann in Form von Tee oder Kapseln eingenommen werden. Verwendet werden für Teezubereitungen 1.500 bis 4.500 Milligramm des getrockneten Krauts. Diese werden mit 150 Millilitern heißen Wassers überbrüht und zwei- bis dreimal täglich getrunken.

Einfacher anzuwenden sind Kapseln mit dem Extrakt. Empfohlen werden bis zu 600 Milligramm Melissenextrakt täglich vor dem Schlafengehen. In Kombination mit anderen schlaffördernden Pflanzenstoffen sind niedrigere Dosierungen empfehlenswert: Wirksam waren 240 Milligramm in Kombination mit Baldrian. Bei Kombinationspräparaten sind die Dosierungen aufeinander abgestimmt.

Melisse: Zu beachten in der Schwangerschaft, bei Kindern und bei Schilddrüsenerkrankungen

Die Einnahme von Melissenextrakt in der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht ausreichend untersucht. Die Einnahme sollte daher nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.

In Laborversuchen zeigten Zubereitungen mit Melisse Einfluss auf Schilddrüsenhormone. Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen (Schilddrüsenunterfunktion) sollten hochdosierte Melisse daher nicht ohne Absprache mit dem Arzt einnehmen.

Wirkstoffe mit schlaffördernder Wirkung können grundsätzlich das Reaktionsvermögen beeinträchtigen und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen herabsetzen. Dies gilt besonders im Zusammenwirken mit Alkohol.

Ruhelos und ängstlich: Hopfen hilft bei Schlafstörungen

Wirkweise von Hopfen

Hopfen (Humulus lupulus) ist eine altbekannte Heilpflanze, die bei Nervosität, Stress, innerer Unruhe oder Schlafstörungen zum Einsatz kommt. Hopfen enthält einen bestimmten bitteren Pflanzenstoff, der in Labor- und Tierversuchen beruhigend und schlaffördernd wirkt. Diese Wirkung ist aufgrund der langen praktischen Anwendung voll anerkannt.

Hopfen wird in der Regel mit anderen Heilpflanzen gemischt. Klinische Untersuchungen mit Hopfen-Kombinationen (wie Melisse und Baldrian) schneiden erfolgreich ab. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Anwendung von Baldrian und Hopfen zu einer Verkürzung der Einschlafzeit führt. In der Studie wurde die Wirkung von 500 Milligramm Baldrianextrakt mit 120 Milligramm Hopfen gegenüber einem Scheinmedikament und Baldrianextrakt allein überprüft. Die Kombination zeigte eine deutlich bessere Wirkung hinsichtlich des Einschlafzeitpunkts. Das Scheinmedikament und der Baldrian allein beschleunigten das Einschlafen nicht.

Hopfen: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Hopfen kann in Form von Tees, Tropfen, Dragees oder Kapseln eingenommen werden. Als Tee werden 500 bis 1.000 Milligramm getrockneter Hopfenzapfen mit 150 bis 200 Millilitern heißem Wasser aufgegossen und bis zu viermal täglich getrunken.

Für Hopfenextrakt in Kapselform empfiehlt man, 120 bis 250 Milligramm 60 Minuten vor dem Zubettgehen einzunehmen.

Hopfen: Zu beachten in der Schwangerschaft und bei Medikamenten

Für Hopfen wurden bislang keine Untersuchungen in der Schwangerschaft durchgeführt. Es besteht zwar kein Verdacht einer schädigenden Wirkung, jedoch sollte die Einnahme sicherheitshalber nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Für Kinder unter zwölf Jahren liegen keine Erfahrungen vor. Hopfen sollte daher bei ihnen nicht eingesetzt werden.

Wechselwirkungen von hochdosierten Hopfenpräparaten mit Medikamenten können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere bei Präparaten, die auf das zentrale Nervensystem wirken, wie Beruhigungsmittel oder Antipsychotika (Arzneimittel mit dämpfender und antipsychotischer Wirkung). Die Einnahme sollte daher nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Wirkstoffe mit schlaffördernder Wirkung können grundsätzlich das Reaktionsvermögen beeinträchtigen und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen herabsetzen. Dies gilt besonders im Zusammenwirken mit Alkohol.

GABA: Die Gehirnaktivität dämpfen

Wirkweise von Gamma-Aminobuttersäure (GABA)

Monitor mit EEG Lesung und grafischem Gehirn
GABA kann Ängste lindern und psychischen Stress reduzieren. Bild: gorodenkoff/iStock/Getty Images Plus

Gamma-Aminobuttersäure (GABA) ist einer der wichtigsten hemmenden Botenstoffe im Gehirn. GABA dämpft die Überregung der Nervenzellen. Die Körperfunktionen laufen in geringerer Geschwindigkeit ab. Es kommt zu Müdigkeit, die Muskeln entspannen sich und die Schmerzempfindlichkeit sinkt.

Im Zwischenhirn ist GABA am Beginn und an der Aufrechterhaltung des Schlafzustandes beteiligt. Störungen des GABA-Haushalts sowie geringe Spiegel im Blut können ebenfalls Schlafstörungen sowie andere Beschwerden (wie chronische Schmerzen oder Depressionen) verursachen.

Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass GABA positive Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen hat. Das heißt, GABA kann Ängste lindern und psychischen Stress reduzieren. Eine Studie ergab, dass die Einnahme von 100 Milligramm GABA 30 Minuten vor dem Schlafengehen günstige Auswirkungen auf den Schlaf hatte.

Expertenwissen

Im Augenblick ist nicht geklärt, ob GABA die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Verschiedene Experimente haben jedoch eine Wirkung von oral zugeführtem GABA auf die Hirnfunktionen zeigen können (wie etwa kognitive Prozesse). Entweder gelangt also GABA ins Gehirn, oder es wirkt über einen anderen Mechanismus. So könnte sie über die Hypophyse wirken und die Ausschüttung von Wachstumshormonen (Somatropin) fördern. Somatropin ist für Wachstum, Muskelmasse und Regeneration zuständig.

GABA: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Schlafstörungen werden zwischen 100 und 500 Milligramm am Abend vor dem Zubettgehen empfohlen. GABA sollte bevorzugt auf nüchternen Magen (mindestens zwei Stunden nach dem Abendessen) eingenommen werden.

GABA: Zu beachten in der Schwangerschaft/Stillzeit und bei Epileptikern

In der Schwangerschaft und Stillzeit wird von GABA aus Vorsichtsgründen abgeraten. Es liegen nicht ausreichend Nachweise für eine sichere Einnahme vor.

Epileptiker sollten GABA nur in Absprache mit einem Arzt einnehmen. Medikamente, die gegen epileptische Anfälle verschrieben werden, können die natürliche Menge von GABA im Körper erhöhen. Dadurch kann es zu Übermüdung und erhöhter Schläfrigkeit kommen. Zu den Epilepsie-Medikamenten (Antiepileptika) zählen Phenobarbital (Luminal®), Primidon (Mylepsinum®) oder die Benzodiazepine Clonazepam (Rivotril®) und Midazolam (Dormicum®) sowie Valproinsäure (Convulex®), Carbamazepin (Tegretal®, Carbaflux®) und Phenytoin (Phenhydan®, Zentropil®).

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung bei Schlafstörungen pro Tag

Vitamine

Vitamin B6

10 bis 50 Milligramm (mg)

Spurenelemente

Magnesium

300 bis 800 Milligramm

Pflanzenstoffe

Lavendelöl

20 bis 80 Milligramm

Melissenextrakt

240 bis 600 Milligramm

Hopfenextrakt

bis zu 250 Milligramm

Sonstige Nährstoffe

L-Tryptophan

250 bis 3.000 Milligramm abends

Gamma-Aminobuttersäure

100 bis 500 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Schlafstörungen

Normalwerte

Magnesium

1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l) (Vollblut)

0,8 bis 1,1 Millimol pro Liter (Serum)

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Zusammenfassung

Schlafstörungen kennt fast jeder, 20 bis 30 Prozent aller Menschen sind davon betroffen. Neben der Belastung für die Psyche wirken sich Schlafstörungen langfristig negativ auf den Körper aus. Gegen Schlafstörungen ist eine konsequente Schlafhygiene hilfreich. Bei schweren Schlafstörungen kommen Medikamente mit schlafanstoßender und beruhigender Wirkung zum Einsatz. Diese haben zum Teil starke Nebenwirkungen. Eine mildere Alternative mit wenigen bis gar keinen Nebenwirkungen ist die Mikronährstoff-Medizin.

Die Aminosäure Tryptophan ist als Vorstufe des Schlafhormons Melatonin indirekt am Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt. Sie kann dabei helfen, leichter einzuschlafen. Außerdem sind zur Produktion von Melatonin Vitamin B6 und Magnesium notwendig. Bei Schlafstörungen wird häufig ein Magnesiummangel beobachtet. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für die Nerven. Wer nachts aufgrund von Muskelkrämpfen aufwacht, kann ebenfalls Magnesium einnehmen: der Mineralstoff wirkt entkrampfend und muskelentspannend.

Pflanzliche Präparate wie Hopfen, Lavendel oder Melisse wirken vor allem beruhigend und dadurch schlaffördernd. Auch der Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure (GABA) wirkt sich günstig auf die Entspannung und einen gesunden Schlaf aus. Sie hilft auch bei Angststörungen und psychischem Stress.

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Studien und Quellen

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