Phosphatidylserin: Futter für die grauen Zellen

Wirkung und Einsatzgebiete von Phosphatidylserin

Phosphatidylserin ist wichtig für den Aufbau von Zellmembranen (Zellhüllen). Es kommt vor allem im Gehirn vor. Forscher schreiben ihm eine wichtige Funktion für die reibungslose Kommunikation zwischen den Nervenzellen zu. Eine ausreichende Versorgung könnte dazu beitragen, die geistige Leistung zu verbessern oder zu erhalten. Lesen Sie hier, wozu Phosphatidylserin in der Mikronährstoffmedizin noch eingesetzt wird.

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Was ist Phosphatidylserin und welche Eigenschaften hat es?

Phosphatidylserin ist ein fettähnlicher Stoff (Lipid). Es besteht unter anderem aus Fettsäuren und der Aminosäure Serin.

Info

Bei der Fettsäure handelt es sich häufig um die langkettige Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA). Sie ist wie ein „Schwanz“ an das Rückgrat von Phosphatidylserin angehängt. DHA allein hat bereits viele positive Gesundheitswirkungen im Körper.

Phosphatidylserin gehört zu den Phospholipiden. Phospholipide sind Bausteine für Membranen, welche die Zellen umgeben. Insbesondere sind Nervenzellen auf Phosphatidylserin angewiesen. Es kommt daher hauptsächlich im Gehirn vor. Ein anderer fettähnlicher Stoff ist Phosphatidylcholin.

Phosphatidylserin kann über die Nahrung aufgenommen oder vom Körper selbst produziert werden. Die Produktion kostet jedoch viel Energie.

Gehalt von Phosphatidylserin in Lebensmitteln

Phosphatidylserin ist hauptsächlich in Fisch und Fleisch enthalten. Milchprodukte und pflanzliche Lebensmittel sind eher arm an diesem Stoff. Phosphatidylserin darf in der Europäischen Union auch Lebensmitteln zugesetzt werden – zum Beispiel schokoladehaltigen Süßigkeiten oder Joghurtgetränken. Fünf gute, natürliche Lieferanten sind: 

5 wichtige Phosphatidylserin-Lieferanten:

Milligramm (mg) pro 100 Kilokalorien (kcal)

Milligramm pro 100 Gramm  (g)

Atlantische Makrele

264

480

Schweineniere

216

218

Weiße Bohnen

160

107

Atlantischer Hering

155

360

Aal

102

335

 Hinweis: Werte können schwanken.

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Bedarf und Funktionen im Körper

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Phosphatidylserin?

Phosphatidylserin ist keine essenzielle (lebensnotwendige) Substanz, die mit der Nahrung zugeführt werden muss. Der Körper kann es selbst produzieren. Der tägliche Bedarf ist deshalb auch nicht genau bekannt. Die durchschnittliche Aufnahme von Phosphatidylserin aus Lebensmitteln liegt schätzungsweise bei 75 bis 180 Milligramm am Tag.

 

Phosphatidylserin: Aufnahme und Speicherung

Phosphatidylserin wird sehr wahrscheinlich im Dünndarm nicht als Ganzes aufgenommen: Es wird in einzelne Bestandteile zerlegt. Die Bestandteile werden dann aufgenommen. Nach der Aufnahme werden sie rasch wieder zu Phosphatidylserin zusammengesetzt.

Im Anschluss wird Phosphatidylserin hauptsächlich zur Leber sowie zum Gehirn transportiert und dort gespeichert. Man weiß, dass sich die Menge an Phosphatidylserin im Gehirn durch die Ernährung beeinflussen lässt.

Welche Wirkungen hat Phosphatidylserin?

Phosphatidylserin übernimmt im Körper wichtige Funktionen:

Normale Zellfunktion: Phosphatidylserin ist Bestandteil von Membranen. Sie schließen alle Körperzellen nach außen ab und kontrollieren den Stoffaustausch. Es ist daher generell wichtig für die Funktion der Zellen.

Gehirn und Nerven: Phosphatidylserin wird für eine reibungslose Kommunikation zwischen Nervenzellen gebraucht. Auch an der Freisetzung von Botenstoffen ist es beteiligt. Möglicherweise werden die geistige Leistung, die Aufmerksamkeit sowie das Konzentrations- und Erinnerungsvermögen durch Phosphatidylserin gestärkt.

Blutgerinnung: Phosphatidylserin ist an der Blutgerinnung beteiligt. Wird ein Blutgefäß verletzt, werden die Blutplättchen (Thrombozyten) aktiviert. Auch diese enthalten Phosphatidylserin. Phosphatidylserin „wandert“ dann von der inneren zur äußeren Seite der Zellmembran. Dies trägt dazu bei, dass die Blutgerinnung ausgelöst wird.

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Mangel erkennen und beheben

Woran erkennt man einen Mangel an Phosphatidylserin?

Die Symptome eines Mangels an Phosphatidylserin sind noch nicht genau bekannt. Theoretisch reichen die körpereigene Produktion und die Zufuhr über die Nahrung aus, sodass kein Mangel entsteht. Vermutlich schränkt eine geringe Versorgung aber die geistige Leistungsfähigkeit ein: Eine Abnahme der Menge an Phosphatidylserin in den Zellmembranen stand in Studien mit Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen in Verbindung.

 

Wer hat ein erhöhtes Risiko für eine Unterversorgung?

Hat der Körper nicht ausreichend Bausteine für die Eigenproduktion, könnte ein Mangel an Phosphatidylserin entstehen. Benötigt werden

Mit steigendem Alter scheint der Gehalt an Phosphatidylserin im Gehirn abzunehmen. Dies zeigen Tierstudien. Auch wenn diese Beobachtung bisher beim Menschen nicht gemacht wurde, könnten Senioren ein erhöhtes Risiko für eine Unterversorgung haben.

Phosphatidylserin: Mangel feststellen und beheben

Eine Bestimmung von Phosphatidylserin im Blut ist in der Praxis nicht üblich. Da der Körper es selbst bilden kann, sind keine Werte für einen Mangel bekannt.

Die Dosierung bei einer Unterversorgung richtet sich meist nach den Anzeichen oder der vorliegenden Erkrankung. Sie beträgt in der Regel 100 bis 200 Milligramm Phosphatidylserin pro Tag.

Dosierungsempfehlung von Phosphatidylserin pro Tag

Unterversorgung

100 bis 200 Milligramm (mg)

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Einsatz bei Krankheiten, gesundem Altern und Sport

Phosphatidylserin kann vermutlich das Gedächtnis unterstützen

Phosphatidylserin beeinflusst die Eigenschaften der Membranen von Gehirnzellen positiv. Forscher gehen davon aus, dass Phosphatidylserin dazu beiträgt, dass alle Enzyme in der Zellmembran ihre Funktion optimal erfüllen können. Auch bleibt die Membran so etwas flexibler. Darüber hinaus hilft Phosphatidylserin vermutlich dabei, oxidativen Stress im Gehirn zu bremsen. Zudem fördert es die Ausschüttung von Botenstoffen.

Vorläufige und hochwertige Studien deuten auf einen Nutzen bei Gedächtnisproblemen hin. Phosphatidylserin wurde in einer täglichen Dosierung von 200 bis 600 Milligramm für anderthalb bis drei Monate eingenommen. Getestet wurden Senioren mit oder ohne nachlassende geistige Leistungen. Die Wirkungen waren:

  • verbesserte Ergebnisse bei Gedächtnis- und Lerntests
  • gesteigerte Konzentration
  • mehr Gelassenheit nach stressigen Situationen

In anderen Studien konnte dagegen keine Wirkung festgestellt werden. Deshalb ist eine abschließende Bewertung noch nicht möglich. Dazu sind weitere hochwertige Studien notwendig. Auch ob Phosphatidylserin bei Demenzerkrankungen wie Alzheimer wirkt , ist bisher nicht ausreichend untersucht. Es liegen aber erste positive Ergebnisse aus einer kleinen hochwertigen Studie vor.

Die Einnahme kann bei Gedächtnisstörungen einen Versuch wert sein. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen zwischen 100 und 300 Milligramm Phosphatidylserin pro Tag.

Hilft Phosphatidylserin bei ADHS?

Eine Unterversorgung mit Phosphatidylserin im Gehirn kann die Funktion der Nervenzellen stören. Störungen der Aufmerksamkeit und Konzentration sind mögliche Folgen. Deshalb könnte die Einnahme von Phosphatidylserin eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) abschwächen.

Positive Erkenntnisse liegen aus teils hochwertigen Studien mit betroffenen Kindern vor: Phosphatidylserin besserte die ADHS-Beschwerden im Vergleich zu einem Scheinmedikament. Dazu zählten das Kurzzeitgedächtnis, die Aufmerksamkeit und das soziale Verhalten. Auch die Impulsivität und Hyperaktivität konnten gebremst werden. Vor allem stark verhaltensauffällige und impulsive ADHS-Kinder scheinen von Phosphatidylserin zu profitieren.

Abschließend bewiesen ist die Wirkung von Phosphatidylserin bei ADHS noch nicht. Aufgrund der ersten positiven Ergebnisse und der guten Verträglichkeit kann sich die Anwendung jedoch lohnen. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen bei ADHS 150 bis 200 Milligramm Phosphatidylserin täglich.

Phosphatidylserin gegen Stress

Dauerhafter psychischer Stress führt zu einer übermäßigen Ausschüttung von Stresshormonen. Dadurch kann es zu einer Störung des körpereigenen Stresssystems kommen – der sogenannten Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse). Entgleisungen in diesem System führen zu Depressionen oder Angst. Auch Müdigkeit, Schmerzen und Gereiztheit sind möglich.

Wahrscheinlich kann Phosphatidylserin die Freisetzung von Stresshormonen regulieren. Dadurch wirkt es stresslindernd. Ergebnisse aus teils hochwertigen Studien liegen bereits vor: Durch Phosphatidylserin konnte das Stresshormon Cortisol ins Gleichgewicht gebracht werden. Das trug zu weniger Anspannung und einer verbesserten Stimmung bei. Die größte Wirkung wurde bei chronisch gestressten Menschen beobachtet. Wenig Gestresste scheinen dagegen kaum von Phosphatidylserin zu profitieren.

Zur Reduzierung von Stress empfehlen Mikronährstoff-Mediziner pro Tag 200 bis 400 Milligramm Phosphatidylserin.

Phosphatidylserin: bessere Erholung nach dem Sport?

Phosphatidylserin kann durch die regulierende Wirkung auf Stresshormone im Sport zum Einsatz kommen: Bei übermäßiger körperlicher Bewegung wird Cortisol ausgeschüttet. Eine zu starke Ausschüttung von Cortisol ist mit Leistungsabfall, Muskelschmerzen und starker Müdigkeit verbunden. Dies wird auch mit einem Übertraining in Verbindung gebracht.

In einer vorläufigen Studie senkte Phosphatidylserin die Cortisolspiegel nach dem Sport um knapp 40 Prozent im Vergleich zu einem Scheinmedikament.  In anderen vorläufigen Studien zeigte sich dagegen keine Wirkung auf Cortisol. Allerdings wurde durch die Einnahme von Phosphatidylserin die Belastungsfähigkeit gesteigert: Es dauerte länger bis zur Erschöpfung während einer intensiven Radfahr- oder Laufeinheit. Zudem könnte die Müdigkeit nach dem Sport verringert werden. Darauf deutet eine weitere erste Studie hin. Die Teilnehmer nahmen Phosphatidylserin jedoch zusammen mit Koffein ein. Deshalb kann die Wirkung nicht sicher auf Phosphatidylserin zurückgeführt werden.

Insgesamt bedarf es weiterer Studien, um diese ersten positiven Wirkungen zu bestätigen. Pro Tag können aber versuchsweise 400 bis 750 Milligramm Phosphatidylserin eingesetzt werden.

Wirkt Phosphatidylserin bei Depressionen?

Phosphatidylserin ist wichtig für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen. Ursache einer Depression können zu wenig aktivierende oder beruhigende Botenstoffe sein. Durch die regulierende Wirkung könnte Phosphatidylserin bei Depressionen helfen.

In vorläufigen Studien linderte Phosphatidylserin bei älteren Menschen die Beschwerden: Die Stimmungslage besserte sich. Alle Teilnehmer hatten vorher auf Antidepressiva nicht angesprochen. Sie erhielten ein bis drei Monate lang Phosphatidylserin. Zusammen mit den Omega-3-Fettsäuren Docosahexaen- und Eicosapentaensäure könnten auch die Cortisolspiegel gesenkt werden. Diese sind bei Depressiven oft erhöht. Allerdings zeigte Phosphatidylserin nicht bei allen Betroffenen eine Wirkung.

Hochwertige Studien werden noch zeigen, wie wirksam Phosphatidylserin bei Depressionen ist. Die Einnahme ist einen Versuch wert – insbesondere dann, wenn Medikamente nicht geholfen haben. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen dann 200 bis 300 Milligramm Phosphatidylserin pro Tag.

Dosierungsempfehlungen auf einen Blick

Dosierungsempfehlungen von Phosphatidylserin pro Tag in Milligramm (mg)

Gedächtnisprobleme

100 bis 300

ADHS

150 bis 200

Stress

200 bis 300

Sport

400 bis 750

Depressionen

200 bis 300

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte man Phosphatidylserin einnehmen?

Im Normalfall ist keine Einnahme nötig: Der Körper kann Phosphatidylserin selbst herstellen. Auch eine abwechslungsreiche Ernährung liefert ausreichende Mengen. Zur unterstützenden Behandlung bestimmter Krankheiten raten Mikronährstoff-Experten jedoch zu Präparaten. Präparate sollten zum Essen mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Dies verbessert die Verträglichkeit für den Magen.

Oft empfehlen Experten eine Kombination mit den langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Sie sind vor allem in Fischöl enthalten. Vermutlich wirken diese Stoffe in Kombination besser: Der Körper kann Omega-3-Fettsäuren in Phosphatidylserin einbauen.

Um Schlafstörungen zu vermeiden, sollte Phosphatidylserin nicht kurz vor dem Zubettgehen eingenommen werden.

Worauf man beim Kauf von Phosphatidylserin achten sollte

Heutzutage wird Phosphatidylserin meist aus Soja gewonnen. Dies ist für Veganer und Vegetarier geeignet. Früher wurden Präparate dagegen aus Gehirnen von Rindern hergestellt. Sie sind mittlerweile wegen der Angst vor Rinderwahn (BSE) aber nicht mehr erhältlich.  

Qualitativ hochwertige Präparate mit Phosphatidylserin sollten frei von Zusatzstoffen wie Farb- oder Aromastoffen sein. Außerdem sollten sie keine Substanzen enthalten, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können – zum Beispiel Nüsse oder Fruktose. Personen mit einer Allergie gegen Soja können auf Phosphatidylserin aus Sonnenblumenöl zurückgreifen.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise

Ist eine Überdosierung mit Phosphatidylserin möglich?

Nach bisherigen Erkenntnissen ist Phosphatidylserin sicher und gut verträglich: 300 Milligramm pro Tag für knapp vier Monate riefen keine nennenswerten Nebenwirkungen hervor. In seltenen Fällen können Magenverstimmungen auftreten. Bei einer Dosierung von über 600 Milligramm täglich kann es außerdem zu Schlafstörungen kommen.

Gibt es Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Phosphatidylserin?

Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Phosphatidylserin sind bisher nicht bekannt. Zur Sicherheit sollte die Einnahme mit Medikamenten aber mit dem Arzt besprochen werden.

Phosphatidylserin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangere und stillende Mütter sollten vorsichtshalber kein Phosphatidylserin einnehmen. Es gibt noch keine ausreichenden Untersuchungen zur Sicherheit während dieser Zeit.

Ist Phosphatidylserin bei Krebs geeignet?

Phosphatidylserin befindet sich vermehrt in den Membranen von Krebszellen. Es gibt Hinweise, dass der Gehalt an Phosphatidylserin mit zunehmender Bösartigkeit des Krebses ansteigt. Forscher diskutieren deshalb, ob Phosphatidylserin helfen kann, den Krebs zu erkennen.

Noch ist nicht klar, ob hoch dosiertes Phosphatidylserin das Wachstum bestehender Krebszellen fördert. Phosphatidylserin sollte vorerst nicht bei Krebs eingesetzt werden.

Phosphatidylserin: zu beachten beim Antiphospholipid-Syndrom

Es gibt eine Erkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Phospholipide angreift. Diese Erkrankung heißt Antiphospholipid-Syndrom. Häufig haben Betroffene ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnseln, Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Viele Betroffene weisen dann im Blut auch Antikörper gegen Phosphatidylserin auf. Patienten mit dieser Erkrankung sollten zur Sicherheit kein Phosphatidylserin einnehmen. Die Einnahme ist noch nicht untersucht.

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Zusammenfassung

Im Körper kommt Phosphatidylserin hauptsächlich in den Membranen von Gehirn- und Nervenzellen vor. Es verleiht ihnen Struktur und Stabilität und ist für die Kommunikation zwischen den Zellen wichtig. Auch wenn Phosphatidylserin normalerweise ausreichend selbst gebildet wird, kann es manchmal zu einer Unterversorgung kommen – zum Beispiel, wenn bestimmte Eiweißbausteine oder Vitamine fehlen. Zudem nimmt mit steigendem Alter der Gehalt an Phosphatidylserin im Gehirn ab.

Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin wird Phosphatidylserin bei Gedächtnisproblemen oder Konzentrationsstörungen eingesetzt. Auch zur Linderung von Stress und zu einer besseren Regeneration nach dem Sport könnte es beitragen. Untersucht wird zudem, ob Phosphatidylserin Depressionen lindern kann.

Phosphatidylserin ist bei üblicher Dosierung sicher. Folgende Personen sollten aber auf Präparate verzichten, da die Einnahme noch nicht ausreichend untersucht ist: schwangere und stillende Frauen, Krebspatienten sowie Personen mit dem Antiphospholipid-Syndrom.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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