Cranberry: Natürliche Hilfe für die Blase

Wie Cranberry im Körper wirkt und wann man es benötigt wird

Die als Cranberry bekannte Beere wird vorbeugend in der Mikronährstoffmedizin eingesetzt. Sie enthält unter anderem Proanthocyanidine, eine Gruppe innerhalb der sekundären Pflanzenstoffe. Lesen Sie hier, warum Cranberrys insbesondere bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten eine wirksame Hilfe sein können.

Schale und Löffel mit Cranberries auf einem Holzuntergrund
Cranberry-Extrakt wird in der Mikronährstoffmedizin hauptsächlich zur Unterstützung der Harnwegsgesundheit eingesetzt – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Bild: undefined undefined/iStock/Getty Images Plus

Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe in Cranberry

Cranberrys enthalten neben Vitaminen und Mineralstoffen auch reichlich sekundäre Pflanzenstoffe. Dies sind Stoffe, die in der Pflanze gebildet werden und verschiedene gesundheitliche Wirkungen im menschlichen Körper haben. Die wichtigsten Stoffe aus Cranberry sind:

Flavonoide: In der Cranberry kommen überwiegend Flavonoide vor. Die wichtigsten sind Proanthocyanidine. Flavonoide wirken entzündungshemmend und schützen den Körper vor freien Radikalen.

Proanthocyanidine (PAC): Die gesundheitsfördernde Wirkung von Cranberry-Extrakt – beispielsweise bei Harnwegsinfekten – wird in erster Linie den Proanthocyanidinen zugeschrieben. Es handelt sich um eine Mischung von Molekülen, die überwiegend aus sogenannten Epicatechin-Einheiten bestehen.  

Zudem enthalten Cranberrys bestimmte Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane), denen auch ein Anteil ihrer gesundheitsfördernden Wirkung zugeschrieben wird.

Für die Anwendung bei Krankheiten werden Cranberry-Extrakte hergestellt, welche die Inhaltsstoffe konzentriert enthalten.

Achtung: Entgegen vieler Annahmen ist die Cranberry nicht das nordamerikanische Gegenstück zur Preiselbeere: Obwohl sie zur gleichen Gattung gehört, kann die Wirkung der Cranberrys nicht eins zu eins auf Preiselbeeren übertragen werden.

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Funktionen im Körper

Proanthocyanidin-Aufnahme in den Körper

Proanthocyanidine (PAC) haben eine gute Bioverfügbarkeit. Das bedeutet, sie können vom Körper sehr gut aufgenommen werden.

PAC werden jedoch nach der Aufnahme ins Zellinnere teilweise durch Enzyme um- oder abgebaut. Dies führt dazu, dass nicht die gesamte aufgenommene PAC-Menge in aktiver Form im Blut zur Verfügung steht. Der im Blut nachweisbare PAC-Wert kann sich daher unterscheiden.

Welche Wirkungen hat Cranberry-Extrakt?

Die in Cranberrys enthaltenen PAC wirken besonders gut bei der Abwehr von Bakterien:

Harnwege: Die PAC aus dem Cranberry-Extrakt schützen die Blase und die Harnwege, indem sie die Schleimhäute mit einer Art Anti-Haft-Effekt versehen. Dieser verhindert, dass sich Bakterien dort einnisten. Zudem hindern PAC die Bakterien an der Bildung von Strukturen, mit denen sie sich an die Schleimhäute heften.

Magen: Der Anti-Haft-Effekt der PAC hilft auch im Magen: Dort kann sich das Bakterium Helicobacter pylori einnisten, das Magengeschwüre verursacht und im Verdacht steht, dadurch Magenkrebs zu begünstigen.

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Cranberry-Extrakt hilft bei Harnwegsinfekten


Wer zweimal täglich 150 Milliliter Cranberry-Saft trinkt, kann sich einen vorbeugenden Schutz gegen wiederkehrende Harnwegsinfekte aufbauen.

Bereits in den frühen 1990er-Jahren gab es erste klinische Studien, die die Wirksamkeit von Cranberry-Extrakt belegen und seitdem mehrfach bestätigt worden sind: So wurde 153 Frauen in Durchschnittsalter von 78 Jahren täglich 300 Milliliter Cranberry-Saft verabreicht. Dieser senkte die Anzahl von Bakterien im Urin deutlich. Weitere Studien bestätigten diese positiven Ergebnisse. So zum Beispiel eine klinische Studie an 72 Patienten, von denen die eine Hälfte Proanthocyanidine erhielt, die andere ein Scheinmedikament. Hinsichtlich des bakteriellen Anti-Haft-Effektes waren die PAC den Scheinmedikamenten deutlich überlegen. Nach entsprechenden Studien sprachen sich Forscher 2007 für Cranberry-Produkte als vorbeugende Alternative zu Antibiotika bei wiederkehrenden, unkomplizierten Harnwegsinfekten aus.

Es gibt auch Studien, in denen kein Effekt nachgewiesen worden ist. Die Gründe sind sehr vielfältig: Viele verschiedene Faktoren tragen dazu bei, ob ein Harnwegsinfekt entsteht oder nicht. Zum Beispiel ist die Trinkmenge entscheidend: Damit Bakterien aus der Blase gespült werden können, sollten Sie mindestens 2 Liter pro Tag trinken. Genauso wichtig ist der Gesundheitszustand: Bei einem stark geschwächten Immunsystem kann Cranberry-Extrakt wirkungslos sein. Besprechen Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Arzt, wie Sie Ihr Immunsystem unterstützen können. Dabei können auch Mikronährstoffe helfen: Unter „Das Immunsystem stärken“ erfahren Sie, wie.

Proanthocyanidine verhindern das Anhaften der Bakterien, v. a. Escherichia coli, an die Schleimhaut der Blase und der Harnwege. Charakteristisch für viele Krankheitserreger ist ihre „Klebrigkeit“: Sie haften vor allem an Schleimhäuten. Indem dies verhindert wird, werden bis zu 75 Prozent der Bakterien schneller mit dem Harn ausgespült. Die laut Studien wirksame Mindestmenge an Proanthocyanidinen bei einer Harnwegsinfektion beträgt 36 Milligramm.


Tipp

Die Wirkung der Cranberrys stellen Sie am besten sicher, indem Sie ein Cranberry-Produkt wählen, auf dem der Gehalt an Proanthocyanidinen angegeben ist – zum Beispiel mit einem Cranberry-Extrakt.

Prostataentzündung: Cranberry-Extrakt kann auch Männern helfen

Einer hochwertigen Studie zufolge können Cranberrys auch die männliche Prostata schützen: Besonders wirksam sind sie bei Entzündungen der Prostata durch Bakterien. Zusätzlich senkten die Cranberry-Extrakte den PSA-Wert: Dieser steigt an, wenn die Prostata erkrankt ist. Für diese Studie wurden 42 Männer sechs Monate lang täglich mit 1.500 Milligramm Cranberry-Extrakt behandelt. Die Studienteilnehmer bestätigten eine deutlich bessere Blasenentleerung sowie einen Zuwachs von Lebensqualität.

Auch bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata, wie sie bei älteren Männern normal ist, zeigten sich in der Studie positive Ergebnisse. Die Patienten der Kontrollgruppe, die kein Cranberry-Extrakt einnahmen, bemerkten keine deutlichen Verbesserungen. Bei Verdacht auf Prostatakrebs sollten Sie die Einnahme von Cranberry-Extrakt mit Ihrem Arzt absprechen.

Cranberry-Extrakt bei Helicobacter-pylori-Infektionen

Illustration von Helicobacter Pylori-Bakterien mit Kennzeichnung im Magen-Darm-Trakt
Helicobacter Pylori-Bakterien können die Magenschleimhaut schädigen, Geschwüre begünstigen und das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Bild: iLexx/iStock/Getty Images Plus

Es gibt Studien, die belegen, dass ein Anti-Haft-Effekt der PAC auch das Einnisten von Helicobacter pylori in der Magenschleimhaut verhindert. Dieses Bakterium ist bei über einem Drittel aller Menschen vorhanden, macht aber nur bei jedem Zehnten Probleme. Es kann die Magenschleimhaut schädigen und Geschwüre im Magen-Darm-Trakt begünstigen. Zudem steht Helicobacter pylori im Verdacht, das Risiko für Magenkrebs zu erhöhen.

Mikronährstoffmediziner setzen Cranberry-Extrakt häufig zur Behandlung von Helicobacter-pylori-Infektionen in Kombination mit Antibiotika und Säureblockern (Protonenpumpenhemmer) ein. Studien zeigen, dass das Bakterium dadurch wirksamer beseitigt wird als mit den Medikamenten allein. Sinnvoll sind 80 bis 160 Milligramm Cranberry-Extrakt am Tag.

Dosierungsempfehlungen bei Krankheiten auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Cranberry-Extrakt pro Tag in Milligramm (mg)
Blasenentzündung100 bis 200 (mindestens 36 Milligramm PAC)
Prostataentzündung (bakteriell)1.500 (unter ärztlicher Aufsicht)
Helicobacter-pylori-Infektion80 bis 160

 

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Cranberry-Extrakt eingenommen werden?

Wer eine gesundheitsfördernde Wirkung erreichen will, sollte mindestens ein bis zwei Gläser Cranberry-Saft pro Tag trinken. In klinischen Studien wurden täglich zwischen 30 und 300 Milliliter reiner Saft verabreicht. Allerdings brachen überdurchschnittlich viele Teilnehmer die Studie ab. Es wird vermutet, dass der Saft für viele Teilnehmer zu sauer und bitter war.

Daher empfehlen Mikronährstoffmediziner, Cranberry-Extrakt als Tabletten oder Kapseln einzunehmen. Ein weiter Vorteil von Kapseln oder Tabletten ist, dass sie besser dosiert werden können: Hersteller guter Präparate geben den genauen Gehalt der wirksamen Proanthocyanidine an. Eine tägliche Dosis von 36 Milligramm Proanthocyanidinen entspricht etwa 30 Gramm frischen Cranberrys oder 200 Millilitern Cranberry-Saft. Ein weiterer Vorteil zu Früchten und Saft: In solchen Präparaten ist der PAC-Gehalt stabil, in Früchten und Saft kann er stark schwanken.

Die Kapseln werden zu den Mahlzeiten morgens und bei Bedarf auch abends mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Wichtig ist, dass Cranberry-Extrakt über mehrere Wochen eingenommen wird, damit sich ein positiver Effekt einstellt. Da sich die genaue Dosierung von Proanthocyanidinen auch nach den Beschwerden richtet, ist es sinnvoll, die Einnahme mit einem Arzt zu besprechen.

Cranberrys sind auch getrocknet als Snack oder als Fruchtschnitte erhältlich. Ihr Nachteil: Auch sie schmecken pur sehr sauer, Fruchtschnitten enthalten daher häufig viel Zucker.

Woran erkennt man ein gutes Cranberry-Präparat?


Gute Präparate enthalten einen Extrakt aus Cranberrys. Das hat den Vorteil, dass die wirksamen Inhaltsstoffe höher dosiert vorliegen und die genaue Menge bekannt ist. Bei einem Pulver kann der PAC-Gehalt zum Beispiel stark schwanken. Zudem ist ein Pulver geringer konzentriert, sodass viel mehr davon eingenommen werden muss. Wer ein Nahrungsergänzungsmittel mit Cranberry kauft, sollte also darauf achten, dass 100 Prozent natürlicher und hochkonzentrierter Cranberry-Extrakt enthalten sind.


Tipp

Die Einnahme von Cranberry-Extrakt mit Vitamin C ist häufig sinnvoll: Vitamin C unterstützt das Immunsystem und säuert zudem den Urin bei Harnwegsinfekten an. Ein saurer Urin erschwert das Überleben der Bakterien. Einige Hersteller bieten eine solche Kombination an.

Zudem sind gute Präparate möglichst frei von Zusatzstoffen, zum Beispiel von Geschmacks- oder Aromastoffen, und enthalten nur sinnvolle Nährstoff-Kombinationen und Dosierungen.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise bei Nierensteinen und während der Schwangerschaft

Ist eine Überdosierung mit Cranberry-Extrakt möglich?

Lilafarbene Kapseln aus einer Dose ausgekippt
Cranberry-Extrakt als Kapsel oder Tablette ist gut verträglich und zudem zucker- und kalorienfrei. Bild: supitchamcsdam/iStock/Getty Images Plus

Zubereitungen aus Cranberrys sind generell gut verträglich. Vereinzelt kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Diese liegen an den enthaltenen Gerbstoffen, die von einigen Menschen schlechter vertragen werden. Unverträglichkeiten äußern sich meist im Verdauungstrakt, beispielsweise durch Bauchschmerzen. Durch das Absetzen der Cranberrys verschwinden sie wieder. Sicherheitshalber sollten nicht mehr als 960 Milliliter Saft täglich getrunken werden. Dies entspricht in etwa einer Menge von 180 Milligramm Proanthocyanidinen.

Fruchtsaftzubereitungen aus Cranberrys enthalten Fruchtsäure. Über längere Zeit getrunken, kann sie den Zahnschmelz angreifen und Magenprobleme fördern. Zudem enthalten Fruchtsaftzubereitungen Zucker und damit Kalorien. Cranberry-Extrakt als Kapsel oder Tablette ist hingegen gut verträglich und praktisch zucker- und kalorienfrei.

Cranberry-Extrakt kann Blutverdünner verstärken

Aufgrund mehrerer medizinischer Studien besteht der Verdacht, dass einige Inhaltsstoffe der Cranberry bei einer Therapie mit dem Blutverdünner Warfarin (Coumadin®) die eingestellten Werte zugunsten der Blutverdünnung verändern könnte. Wer Warfarin einnimmt, muss eine Therapie mit Cranberry-Extrakt immer ärztlich beaufsichtigen lassen. Der Arzt kann den Blutgerinnungswert (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren.

Bei gesunden Menschen oder Patienten, die andere Blutverdünner nehmen, wurden solche Nebenwirkungen nicht beobachtet.

Aspirin®-Allergiker sollten Cranberry-Extrakt mit Vorsicht genießen

Wer auf Aspirin® beziehungsweise dessen Wirkstoff Acetylsalicysäure allergisch reagiert, sollte auf die Einnahme von Cranberrys verzichten oder diese vorher mit dem Arzt absprechen.

Man fand im Blut von Menschen, die über längere Zeit Cranberry zu sich genommen hatten, einen erhöhten Salicylsäure-Wert: Die Beeren enthalten große Mengen davon. Dieser erhöhte Wert sorgt dafür, dass bei regelmäßiger Einnahme der Salicylsäure-Spiegel im Blut und im Urin dauerhaft für die Zeit der Einnahme ansteigt. Wer gegen Acetylsalicylsäure allergisch ist, sollte demnach keine Cranberry-Produkte zu sich nehmen.

Interaktion mit Schmerz- und Beruhigungsmitteln

Proanthocyanidine (PAC) aus Cranberrys werden in der Leber verstoffwechselt. Wer Cranberry-Extrakt zusammen mit Medikamenten einnimmt, die ebenfalls in der Leber verstoffwechselt werden, sollte sicherheitshalber einen Arzt um Rat fragen und die Medikamente nicht zeitgleich mit Cranberry-Extrakt einnehmen. Dazu zählen zum Beispiel die Wirkstoffe Ibuprofen (zum Beispiel Dolormin®), Diclofenac (zum Beispiel Voltaren®) und Diazepam (beispielsweise Valium®).

Cranberry-Extrakt während der Schwangerschaft?

Einige hochwertige Studien haben die Sicherheit und Wirksamkeit von Cranberrys während der Schwangerschaft und Stillzeit untersucht. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Cranberrys zur unterstützenden Behandlung bei Harnwegsinfekten eingesetzt werden können.

Gelegentlich können jedoch Blutungen auftreten. Warum dies geschieht, wird derzeit untersucht. Es empfiehlt sich daher, die Einnahme von Cranberry-Extrakt vorab mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Vorsicht bei Nierensteinen

Patienten, die Nierensteine haben oder auch schon einmal hatten, sollten Cranberrys oder deren Saft nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Steine in der Niere oder im Harnleiter bilden sich bei zu Übersättigung des Harns mit harnsteinbildenden Stoffen. Einer davon ist Oxalsäure, die in Cranberrys in hohen Mengen enthalten ist.

In einer Studie, bei der Gesunde und Patienten mit Nierensteinen über mehrere Tage einen Liter Cranberry-Saft täglich getrunken haben, ergab, dass Cranberry-Saft das Risiko von verschiedenen Nierensteinen deutlich erhöht.

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Zusammenfassung

Cranberry-Extrakt wird in der Mikronährstoffmedizin hauptsächlich zur Unterstützung der Harnwegsgesundheit eingesetzt – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Bekannt ist der Beerenextrakt für seine Wirkung bei wiederkehrenden Blasenentzündungen der Frau. Neuere Studien konnten jedoch auch einen Effekt bei Männern mit Prostatabeschwerden nachweisen. Erste Studien zeigen positive Wirkungen von Cranberrys auf den Magenkeim Helicobacter pylori. Bei fast allen Einsatzgebieten wirken die Cranberrys, indem sie verhindern, dass die Bakterien sich an die Schleimhäute der Organe kleben und sich dort festsetzen. Wirksam sind dabei die Proanthocyanidine aus den Cranberrys. Daher sollten Sie bei Cranberry-Saft oder Cranberry-Präparaten auf den Gehalt an Proanthocyanidinen achten.

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