Gamma-Linolensäure: Hautschutz und mehr

Wie Gamma-Linolensäure wirkt und wann sie in der Mikronährstoffmedizin eingesetzt wird

Gamma-Linolensäure zählt zu den Omega-6-Fettsäuren. Sie stärkt die Hautbarriere und schützt die Nervenzellen. Durch ihre antientzündlichen Eigenschaften kann Gamma-Linolensäure die Behandlung verschiedener Krankheiten unterstützen – vor allem von Hauterkrankungen. Lesen Sie hier, bei welchen Erkrankungen Gamma-Linolensäure in der Mikronährstoffmedizin noch eingesetzt wird. Außerdem erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl eines Präparates achten sollten.

Nachtkerzenöl
Ein wichtiger Lieferant von Gamma-Linolensäure ist Nachtkerzenöl. Bild: botamochi/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Eigenschaften von Gamma-Linolensäure

Gamma-Linolensäure (GLA) ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure. Sie zählt zu den Omega-6-Fettsäuren. Normalerweise kann der Körper Gamma-Linolensäure aus der Fettsäure Linolsäure selbst herstellen. Sie ist daher keine essenzielle (lebensnotwendige) Fettsäure, die unbedingt mit der Nahrung zugeführt werden muss.

Unter bestimmten Umständen wird Gamma-Linolensäure jedoch essenziell: Ist ein bestimmtes Enzym zu wenig aktiv, kann Linolsäure nicht genutzt werden. Gamma-Linolensäure muss dann mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei einer normalen Ernährung bekommt der Körper aber nur wenig davon.

Vorkommen in Lebensmitteln

Gamma-Linolensäure kommt grundsätzlich in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Allerdings ist der Gehalt in tierischen Lebensmitteln wie in Fisch und in Innereien sehr gering. Einige Samen und Öle enthalten größere Mengen Gamma-Linolensäure. Die besten Lieferanten sind:

Die 5 besten Gamma-Linolensäure-Lieferanten:

Milligramm (mg) pro 100 Kilokalorien (kcal)

Milligramm pro 100 Gramm (g)

Borretschöl

2.198 bis 3.174

18.000 bis 26.000

Schwarze Johannisbeere-Samenöl

1.667 bis 2.222

15.000 bis 20.000

Nachtkerzenöl

778 bis 1.111

7.000 bis 10.000

Hanföl

569 bis 682

5.000 bis 6.000

Schwarzkümmelöl

24

200

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Bedarf und Funktionen im Körper

Wo hoch ist der tägliche Bedarf an Gamma-Linolensäure?

Der Bedarf an Gamma-Linolensäure ist nicht bekannt. Es liegen bisher nur Werte zum Bedarf der Vorläufer-Fettsäure Linolsäure vor. Linolsäure muss mit der Nahrung aufgenommen werden, damit Gamma-Linolensäure aus ihr gebildet werden kann.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für einen gesunden Erwachsenen pro Tag circa 2.000 Milligramm Linolsäure. Dabei richtet sich die empfohlene Zufuhr nach der zugeführten Energie: 2,5 Prozent der Energie sollte aus Linolsäure stammen.

Täglicher Bedarf an Linolsäure in Prozent und Energie

Jugendliche und Erwachsene

2,5 (ungefähr 2.000 Milligramm (mg))

Schwangere

2,5 (ungefähr 2.000 Milligramm)

Stillende Mütter

2,5 (ungefähr 2.000 Milligramm)

 

Gamma-Linolensäure: Aufnahme und Verteilung im Körper

Illustration des menschlichen Verdauungssystems
Gamma-Linolensäure wird im Dünndarm aufgenommen und gelangt anschließen zur Leber. Dort wird sie entweder gespeichert oder über das Blut zu anderen Organen gebracht. Bild: yodiyim/iStock/Getty Images Plus

Gamma-Linolensäure kommt in der Nahrung als freie Fettsäure vor. Sie kann aber auch in Nahrungsfetten gebunden sein. Freie Fettsäuren können direkt im Dünndarm aufgenommen werden. Nahrungsfette müssen dagegen erst mithilfe von Verdauungsenzymen zerlegt werden.

Die Aufnahme von Gamma-Linolensäure erfolgt auf zwei Wegen: Sie kann entweder über spezielle Transporter aktiv ins Blut gelangen oder auf passivem Weg. Das bedeutet, die Aufnahme erfolgt ohne die Hilfe von Transportern: Anhand der vorliegenden Menge im Dünndarm und Blut verteilen sich die Fettsäuren gleichmäßig (Diffusion).

Gamma-Linolensäure wird in der Leber und im Gehirn in größeren Mengen gespeichert. 

Welche Aufgaben hat Gamma-Linolensäure im Körper?

Gamma-Linolensäure wird zum Aufbau von Zellmembranen gebraucht. Membranen umschließen die Zellen und regeln den Austausch von Stoffen und Signalen. Daneben nutzt der Körper Gamma-Linolensäure für verschiedene Funktionen:

  • Entzündungshemmung: Gamma-Linolensäure ist die Ausgangssubstanz für spezielle Botenstoffe – zum Beispiel für Prostaglandine. Einige wirken entzündungshemmend. Gamma-Linolensäure wird also benötigt, damit der Körper entzündliche Prozesse richtig regulieren kann und Abwehrreaktionen des Immunsystems nicht „überschießen“. Vermutlich trägt Gamma-Linolensäure auch dazu bei, dass das Immunsystem bei Säuglingen korrekt ausreift.

Info

Auf ein ausgeglichenes Verhältnis kommt es an! Es gibt verschiedene Prostaglandine. Sie wirken entweder entzündungsfördernd oder entzündungshemmend. Prostaglandine aus Gamma-Linolensäure haben antientzündliche Eigenschaften. Prostaglandine aus der Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure wirken dagegen entzündungsfördernd. Arachidonsäure kommt in tierischen Lebensmitteln vor – vor allem in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. 

  • Nervensystem: Gamma-Linolensäure ist für die Funktion von Nervenzellen wichtig. Sie ist an der Leitung von Nervenreizen beteiligt sowie an der Gehirnentwicklung im Mutterleib.
  • Krebszellen-Hemmer: In Laborversuchen hemmte Gamma-Linolensäure die Teilung von Krebszellen – etwa bei Zellen der Bauchspeicheldrüse, der Prostata und der Brust. Am Menschen muss die krebshemmende Wirkung aber noch erforscht werden.
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Mangel erkennen und beheben

Anzeichen eines Mangels an Gamma-Linolensäure

Ein Mangel an Gamma-Linolensäure äußert sich oft durch Hautprobleme. Er kann zum Beispiel zu trockener, schuppiger oder verdickter Haut führen. Das zeigen Studien an Säuglingen und Kindern. Auch Wundheilungsstörungen bis hin zu Wachstumsstörungen sind möglich.

Wer ist von einem Mangel an Gamma-Linolensäure häufig betroffen?

In folgenden Situationen ist das Risiko für einen Mangel an Gamma-Linolensäure erhöht:

  • Mangelnde Herstellung: Es gibt viele Situationen in denen der Körper Gamma-Linolensäure nicht ausreichend herstellen kann. Dazu zählen zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Übergewicht oder hohe Cholesterinwerte sowie Stress oder ein hoher Konsum von Alkohol und Nikotin. Daneben wird mit zunehmendem Alter oder bei Säuglingen zu wenig produziert. Gestillte Säuglinge werden normalerweise über die Muttermilch versorgt. Ungestillten Kindern mangelt es dagegen oft an Gamma-Linolensäure. Auch bei Neurodermitis produziert der Körper oft zu wenig Gamma-Linolensäure.
  • Vitamin- und Mineralstoffmangel: Ein Mangel an Vitamin B6, Niacin, Vitamin C und Vitamin E beeinträchtigt die Enzyme, die Gamma-Linolensäure herstellen. Auch ein Zink- und Magnesiummangel stört die Produktion von Gamma-Linolensäure.
  • Darmerkrankungen: Entzündliche Erkrankungen des Darms, wie Zöliakie und Morbus Crohn, können die Aufnahme von Gamma-Linolensäure stören. Langfristig kann eine unbehandelte Entzündung der Darmschleimhaut einen Mangel auslösen.
  • Mukoviszidose: Bei Mukoviszidose kann es zu einer verminderten Ausschüttung von Gallen- und Pankreassaft kommen. Beides wird aber im Darm gebraucht, um Fette und Fettsäuren verdauen zu können.

Gamma-Linolensäure: Laborwerte verstehen

Gamma- Linolen Blutprobe
Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über die Versorgung mit Omega-6-Fettsäuren. Bild: nussar/iStock/Getty Images Plus

Ob die Versorgung mit Gamma-Linolensäure ausreicht, kann durch die Messung im Blutserum festgestellt werden. Das Blutserum ist die Flüssigkeit des Blutes ohne die Blutzellen.

Der Normwert liegt bei über 4 Milligramm pro Liter Blutserum. Für eine gute Versorgung sollte er idealerweise zwischen 10 und 30 Milligramm pro Liter liegen. Ein Wert unter 4 Milligramm pro Liter kann dagegen auf einen Mangel hindeuten.

 

Gamma-Linolensäure in Milligramm pro Liter (mg/l)

Optimale Versorgung

10 bis 30

Mangel

unter 4

 

Einen Mangel an Gamma-Linolensäure beheben

Um einen Mangel auszugleichen, empfehlen Mikronährstoff-Experten eine Dosierung von 10 bis 20 Milligramm Gamma-Linolensäure pro Kilogramm Körpergewicht. Dies sind bei einem Gewicht von 70 Kilogramm umgerechnet 700 bis 1.400 Milligramm Gamma-Linolensäure täglich.

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Einsatz bei Krankheiten

Gamma-Linolensäure lindert Neurodermitis, Schuppenflechte und Akne

Mann kratzt seinen Arm
In der Mikronährstoffmedizin wird Gamma-Linolensäure hauptsächlich bei Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen eingesetzt. Dazu zählen Schuppenflechte oder Akne. Bild: juststock/iStock/Getty Images Plus

Gamma-Linolensäure könnte entzündliche Hauterkrankungen (Ekzeme) lindern. Vor allem Menschen mit Neurodermitis haben oft zu wenig Gamma-Linolensäure im Blut. Stattdessen haben sie zu viel Linolsäure: Vermutlich ist bei ihnen die körpereigene Bildung aus Linolsäure beeinträchtigt. Das führt wahrscheinlich zu den typischen entzündlichen Hautveränderungen bei Neurodermitis.

Studien zu Gamma-Linolensäure bei Neurodermitis liegen bereits vor. Nachtkerzenöl besserte die Symptome bei Neurodermitis: Nach vier- bis achtwöchiger Einnahme ließen Juckreiz, Krustenbildung, Schwellungen und Rötungen nach. Dies zeigt eine Auswertung von 26 hochwertigen Studien mit mehr als 1.200 Betroffenen. Es gibt aber auch Studien, die keine Wirkung bei Neurodermitis zeigen. Vermutlich schwächen Arzneimittel, die Kortison enthalten, die Wirkung ab: Wenn die Teilnehmer gleichzeitig Medikamente einnahmen, hatte Nachtkerzenöl einen geringeren Nutzen. Auch erste vielversprechende Ergebnisse zu Schuppenflechte und Akne liegen bereits vor.

Mikronährstoff-Mediziner empfehlen bei Neurodermitis und Schuppenflechte 1.000 bis 2.500 Milligramm Gamma-Linolensäure pro Tag. Bei Akne können 400 Milligramm täglich hilfreich sein.

Gamma-Linolensäure gegen trockene Haut und Falten

Gamma-Linolensäure stärkt die Hautbarriere und verhindert einen Wasserverlust. Deshalb könnten Personen mit trockener und juckender Haut von Gamma-Linolensäure profitieren: Die Einnahme von Borretschöl verbesserte bei älteren Menschen die Hautbarriere deutlich, so eine Vorstudie. Zudem hatten die Teilnehmer das Gefühl, dass ihre Haut weniger trocken war. Messbar war dies allerdings nicht.

Aber eine hochwertige Studie zeigt: Die Einnahme von 3.000 Milligramm Nachtkerzenöl verbesserte verschiedene Messwerte als Kennzeichen für die Hautfeuchtigkeit. Zudem wurde der Wasserverlust über die Haut reduziert. Daneben konnte auch die Festigkeit der Haut gefördert werden und schien weniger rau. Das zeigt eine hochwertige Studie mit gesunden Erwachsenen.

Ob Gamma-Linolensäure bei Falten hilft, muss zwar noch genauer untersucht werden, einen Anwendungsversuch ist es jedoch wert: Mikronährstoff-Experten empfehlen bei trockener Haut und bei Falten mindestens 400 Milligramm Gamma-Linolensäure pro Tag.

ADHS: Gesunde Nervenzellen brauchen Gamma-Linolensäure

Gamma-Linolensäure ist für die Nerven wichtig: Sie trägt auch dazu bei, dass Nervensignale reibungslos ausgetauscht werden. Gamma-Linolensäure könnte deshalb helfen, Symptome der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) zu lindern. Kinder und Erwachsene mit ADHS können sich schlecht konzentrieren und sind oft unruhig.

Mehrere hochwertige Studien verdeutlichen, dass die Einnahme von Gamma-Linolensäure zusammen mit Omega-3-Fettsäuren den Bedarf an ADHS-Medikamenten senken könnte: Die Symptome bei ADHS besserten sich. Auch eine Vorstudie zeigt: Die Einnahme von 3.000 Milligramm Nachtkerzenöl konnte Unruhe oder den Drang zu übermäßiger Aktivität herabsetzen.

Hochwertige Studien allein zu Gamma-Linolensäure fehlen bislang allerdings. Es ist noch nicht klar, ob sie allein wirksam ist oder nur in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren. Versuchsweise können 300 Milligramm Gamma-Linolensäure bei ADHS eingesetzt werden.

Lindert Gamma-Linolensäure entzündliches Rheuma?

Da Gamma-Linolensäure die Bildung entzündungshemmender Botenstoffe fördert, könnte sie sich günstig bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen auswirken. Aus einer ersten Auswertung der Studien geht hervor, dass die tägliche Einnahme von Gamma-Linolensäure rheumatische Beschwerden lindert: Gelenkschwellungen, Schmerzen und Schmerzdruckpunkte ließen nach. Die Wirkung setzte bei Dosierungen von 1.400 bis 2.800 Milligramm am Tag ein. Wichtig scheint die Dauer der Einnahme zu sein: Die Teilnehmer ergänzten Gamma-Linolensäure meist sechs Monate lang.

Besonders wirksam ist Gamma-Linolensäure vermutlich zusammen mit der Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA). Darauf weist eine vorläufige Studie hin. Nach zwölfmonatiger Einnahme beider Fettsäuren brauchten die Betroffenen weniger Schmerzmittel. Gleichzeitig schritt das entzündliche Rheuma nicht weiter fort. EPA wirkt ebenfalls entzündungshemmend.

Nun müssen hochwertige Untersuchungen zeigen, ob sich die vielversprechenden Hinweise auf andere Personen mit Rheuma übertragen lassen. Bewiesen ist die Wirkung bisher nicht. Die Anwendung ist aber einen Versuch wert. Pro Tag können 1.400 bis 2.800 Milligramm Gamma-Linolensäure sinnvoll sein. In Kombination mit 240 Milligramm EPA reichen laut Studien bereits 450 Milligramm Gamma-Linolensäure.

Bei prämenstruellem Syndrom: Hilft Gamma-Linolensäure?

Gamma-Linolensäure fördert die Bildung antientzündlicher Botenstoffe. Entzündliche Vorgänge sind eine Mitursache des prämenstruellen Syndroms (PMS). Zu den körperlichen Beschwerden gehören Schmerzen in der Brust, im Rücken oder im Unterleib. Bei der Behandlung von PMS werden deshalb entzündungshemmende Schmerzmittel eingesetzt – sogenannte nicht steroidale Antirheumatika (NSAR). Gamma-Linolensäure könnte eine vergleichbare Wirkung haben.

Erste positive Ergebnisse liefert eine Vorstudie: Von 68 Frauen mit schwerem PMS waren 41 durch die Einnahme von Nachtkerzenöl beschwerdefrei. 16 Frauen hatten weniger starke PMS-Beschwerden. Elf Frauen erfuhren hingegen keine Linderung. Eine andere Vorstudie zeigt auch, dass durch das Auftragen von Nachtkerzenöl auf die Haut mehr als die Hälfte der Frauen weniger Brustschmerzen hatten. Im Vergleich zu Schmerzmitteln schnitt Nachtkerzenöl allerdings schlechter ab.

Es gibt auch Studien, in denen Forscher keinen positiven Effekt feststellen konnten. Ein möglicher Grund ist: Der Aufbau der Studien war zum Teil sehr verschieden – zum Beispiel unterschieden sich die Dauer der Einnahme und die Dosierungen.

Bislang fehlen hochwertige Studien. Ob Gamma-Linolensäure bei PMS hilft, kann daher nicht eindeutig beantwortet werden. Die Verträglichkeit ist jedoch gut. Die Anwendung von 400 bis 800 Milligramm Gamma-Linolensäure am Tag kann einen Versuch wert sein. 

Diabetische Polyneuropathie: Gamma-Linolensäure hilft bei Nervenschädigungen

Illustration der Nervenzellen
Bei Diabetes kann es als Folge zu Nervenschäden kommen. Hohe oder schlecht eingestellte und häufig schwankende Blutzuckerwerte schädigen die Nervenzellen. Bild: image_jungle/iStock/Getty Images Plus

Gamma-Linolensäure ist wichtig für gesunde Nerven. Forscher vermuten, dass Gamma-Linolensäure bei Nervenschäden durch Diabetes helfen kann. Man nennt diese Komplikation diabetische Polyneuropathie. Bei Diabetes ist vermutlich die Herstellung von Gamma-Linolensäure vermindert. Diabetiker leiden auch vermehrt unter entzündlichen Reaktionen.

Eine hochwertige Studie zeigt den Nutzen von Gamma-Linolensäure bei einer leichten Form der Nervenschädigung: Die tägliche Einnahme von 480 Milligramm führte zu einer Abnahme der Symptome. Beispielsweise wurden das Hitze-Kälte-Empfinden und die Muskelkraft verbessert. Das Präparat wurde ein Jahr lang eingenommen. Betroffene, die ein Scheinmedikament einnahmen, hatten diese Vorteile nicht. Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommen auch Forscher durch eine Vorstudie: Hier wirkte bereits eine sechsmonatige Einnahme von 360 Milligramm Gamma-Linolensäure positiv.

Insgesamt ist Gamma-Linolensäure vermutlich bei einem gut kontrollierten Diabetes besser wirksam als bei einem schlecht eingestellten. Gamma-Linolensäure könnte sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Behandlung einer diabetischen Polyneuropathie helfen. Die vielversprechenden Ergebnisse gehen jedoch auf ältere Studien zurück. Hochwertige Studien müssen dies nun bestätigen. Eine Einnahme könnte sich dennoch lohnen: Pro Tag sind 400 bis 500 Milligramm Gamma-Linolensäure sinnvoll.

Dosierungsempfehlungen auf einen Blick

 

Dosierungsempfehlung von Gamma-Linolensäure pro Tag in Milligramm (mg)

Neurodermitis, Ekzeme und Schuppenflechte

1.000 bis 2.500

Akne

400

Trockene Haut und Falten

400

Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)

300

Rheumatoide Arthritis

1.400 bis 2.800

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

400 bis 800

Diabetische Polyneuropathie

400 bis 500

 

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Gamma-Linolensäure eingenommen werden?

Gamma- Linolen Kapseln
Achten Sie auf Präparate mit guter Qualität. Sie sollten reines Öl enthalten und keine Stoffe, die Allergien auslösen. Bild: obewon/iStock/Getty Images Plus

Obwohl Gamma-Linolensäure in der Nahrung vorkommt und der Körper sie selbst herstellt, kann die Versorgung mangelhaft sein. Vor allem bei Krankheiten wie Neurodermitis und Diabetes haben Forscher eine geringe Produktion festgestellt. Deshalb empfehlen Mikronährstoff-Mediziner die Einnahme hochwertiger Präparate mit Gamma-Linolensäure.

Gamma-Linolensäure wird aus Pflanzen gewonnen – meist aus Nachtkerze oder Borretsch. Präparate sind entweder als Kapseln erhältlich oder als flüssiges Öl. Gamma-Linolensäure sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden: Die Aufnahme im Darm wird gesteigert, wenn die Mahlzeit etwas Fett enthält.

Woran erkennt man ein gutes Gamma-Linolensäure-Präparat?

Auf hochwertigen Präparaten sollte immer der genaue Gehalt an Gamma-Linolensäure angegeben sein. So lassen sich Präparate mit Borretsch- oder Nachtkerzenöl exakt dosieren. Bei Präparaten aus Borretschöl sollten Sie zudem sichergehen, dass es frei von Pyrrolizidin-Alkaloiden ist. Diese Stoffe sind natürlicherweise in der Pflanze enthalten. Sie können in hohen Mengen die Leber und die Lunge schädigen.

Info

Gamma-Linolensäure kann theoretisch aus gentechnisch veränderten Pilzen gewonnen werden. In der Praxis ist dies allerdings nicht üblich. Um sicherzugehen, dass das Präparat gentechnikfrei ist, kaufen Sie Gamma-Linolensäure aus Ölen wie Nachtkerze, Borretsch oder aus den Samen der schwarzen Johannisbeere.

Eine gute Qualität zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass die Produkte auf Schadstoffe und Rückstände wie Pestizide überprüft werden. Weiterhin sind gute Präparate frei von Zusatzstoffen wie künstlichen Aromen. Auch Substanzen, die Allergien und Unverträglichkeiten auslösen, sollten nicht enthalten sein.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise

Kann Gamma-Linolensäure überdosiert werden?

Derzeit gibt es keine offiziellen Höchstwerte für Gamma-Linolensäure. Experten und Studien zufolge hat die Einnahme von täglich bis zu 2.800 Milligramm Gamma-Linolensäure für zwölf Monate keine negativen Auswirkungen.

Gamma-Linolensäure ist grundsätzlich gut verträglich. In seltenen Fällen können Magen-Darm-Verstimmungen wie Bauchkrämpfe, Durchfall und Übelkeit vorkommen. Beobachtet wurden auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Juckreiz.

Vorsicht bei der Einnahme von Blutverdünnern

Es kann nicht ausgeschlossen werden, das Gamma-Linolensäure die Wirkung von blutverdünnenden oder gerinnungshemmenden Medikamenten verstärkt. Zur Sicherheit sollte die kombinierte Einnahme mit dem Arzt besprochen werden. Der Arzt kann gegebenenfalls die Blutgerinnung (INR-Wert, Quick-Wert) engmaschig kontrollieren.

Betroffen sind beispielsweise Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Heparin (Clexane®, Clivarin®), Phenprocoumon (Marcumar®, Falithrom®) und Warfarin (Coumadin®).

Gamma-Linolensäure: zu beachten in Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern

Kinder unter einem Jahr sollten keine Präparate mit Gamma-Linolensäure bekommen. Die Anwendung ist nicht ausreichend geprüft. Für Kinder über einem Jahr sind 150 bis 300 Milligramm Gamma-Linolensäure pro Tag geeignet. Es empfiehlt sich aber, die Einnahme mit dem Kinderarzt abzusprechen.

Schwangere und Stillende sollten die Einnahme von Gamma-Linolensäure zur Sicherheit mit dem Arzt absprechen. Bislang gibt es nur wenige Untersuchungen zur Unbedenklichkeit.

Die ersten Studien zeigen aber keine schädlichen Wirkungen während der Stillzeit: Gamma-Linolensäure hatte keine negativen Effekte für das Kind. Sie geht zwar in die Muttermilch über, offizielle Behörden stufen dies jedoch als ungefährlich ein. Vorsicht ist allerdings bei Borretschöl geboten: Es sollte garantiert frei von Pyrrolizidin-Alkaloiden sein. Diese Stoffe gehen sonst in die Muttermilch über und können schädlich sein.

Säugling beim Arztbesuch
Präparate mit Gamma-Linolensäure sind für Kinder geeignet. Die richtige Dosierung sollte jedoch mit einem Kinderarzt abgesprochen werden. Bild: LightFieldStudios/iStock/Getty Images Plus

Gamma-Linolensäure bei Epilepsie und Schizophrenie: Das sollten Sie wissen

Zu Beginn der 1980ger-Jahre wurde die Einnahme von Gamma-Linolensäure mit dem Auftreten von Krampfanfällen und schizophrenen Symptomen in Verbindung gebracht. Danach traten jedoch keine neuen Fälle auf. Deshalb schlussfolgern Forscher, dass die Einnahme von Gamma-Linolensäure bei Epilepsie und Schizophrenie vermutlich sicher ist.

Zur Sicherheit sollte aber Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn zur Behandlung Medikamente eingesetzt werden – wie Phenothiazine. Dazu zählen unter anderem Wirkstoffe wie Fluphenazin (Lyogen®, Dapotum®) oder Chlorpromazin (Fenactil®, Thorazine®).

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Zusammenfassung

Gamma-Linolensäure ist eine Omega-6-Fettsäure. Sie kommt in Pflanzen wie Nachtkerze und Borretsch vor. Zudem kann der Körper Gamma-Linolensäure selbst herstellen. Die Fettsäure wirkt hauptsächlich antientzündlich. Zudem stärkt sie die Nervenfunktion sowie das Immunsystem.

Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin kommt Gamma-Linolensäure vor allem bei Hauterkrankungen zum Einsatz. Dazu zählen Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne. Aber auch bei Falten und trockener Haut könnte Gamma-Linolensäure helfen: Sie verringerte in Studien den Wasserverlust. Zudem kann Gamma-Linolensäure bei entzündlichen rheumatischen Beschwerden und Nervenschädigungen durch Diabetes Abhilfe schaffen. Ob Gamma-Linolensäure auch bei ADHS und PMS hilft, muss noch weiter erforscht werden: Hierzu gibt es erste Hinweise.

Hochwertige Gamma-Linolensäure-Präparate enthalten genaue Mengenangaben. Gamma-Linolensäure ist generell gut verträglich. Da jedoch nur wenige Studien vorliegen, sollten schwangere und stillende Frauen die Einnahme mit dem Arzt absprechen. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern können nicht ausgeschlossen werden.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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