OPC – Schutz für Gefäße, Zellen und Herz

Wie unterstützt OPC die Gesundheit?

Traubenkerne und Rotwein sind reich an oligomeren Proanthocyanidinen (OPC). Diese Pflanzenstoffe haben eine antioxidative Schutzwirkung auf das Herz-Kreislauf-System, Haut und die Nerven. Das macht sie zu sogenannten Anti-Aging-Wirkstoffen. Lesen Sie hier, wie Sie Traubenkern- und Rotwein-Extrakt zur Unterstützung Ihrer Gesundheit einsetzen können.

Ein Glas mit Wein und Trauben auf einem Tisch
Oligomere Proanthocyanidine (OPC) kommen vorwiegend in Traubenkernen, roten Trauben, Rotwein sowie Heidelbeeren und Äpfeln vor. Traubenkern-Extrakt ist ein hoch konzentrierter Auszug aus Traubenkernen. OPC sind antioxidativ und wirken entzündungshemmend. Bild: Алик Фатхутдинов/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Eigenschaften der Antioxidantien aus Traubenkern- und Rotwein-Extrakt

Die Inhaltsstoffe aus Traubenkernen und Rotwein wirken antioxidativ und antimikrobiell. Sie schützen die Pflanzen zum Beispiel vor intensivem Sonnenlicht oder Krankheitserregern. Diese Schutzstoffe können auch für die menschliche Gesundheit nutzbringend eingesetzt werden.

Trauben haben einen hohen Gehalt an Polyphenolen. Sieverursachen den „zusammenziehenden“ (adstringierenden) Geschmack des Rotweins. Dieoligomeren Proanthocyanidine (OPC) sind eine ganz besondere Form der Polyphenole:

OPC sind sehr große, aber einfache Moleküle: Sie bestehen aus mehreren gleichen aneinandergereihten Bausteinen, den Catechinen. Wenn zwei, drei oder mehr Catechin-Moleküle zusammenhängen, spricht man von oligomeren Procyanidinen (oder oligomeren Proanthocyanidinen), kurz OPC. Sie sind wasserlöslich. OPC werden oft auch als Vitamin P bezeichnet. Dies ist jedoch irreführend: Sie sind zwar gesund, aber nicht lebensnotwendig wie die Vitamine.  

Vorkommen in Lebensmitteln

Neben Traubenkernen finden sich OPC in den Häutchen von Erdnüssen, in Kokosnüssen, in Äpfeln sowie in der Rinde der Strandkiefer. Rotwein enthält besonders viele OPC; in Weißwein ist der Gehalt deutlich geringer.

OPC kommen zwar in vielen Pflanzen vor, meist jedoch nur in Schalen, Randschichten und Kernen. Beim Schälen und bei der Zubereitung geht ein großer Teil verloren. Deshalb nehmen wir heute viel weniger OPC auf als früher. Je nach Anbaugebiet, Wachstumsbedingungen und Zubereitung schwankt der Gehalt an OPC eines Lebensmittels außerdem stark.

Die fünf besten OPC-Lieferanten:

Milligramm (mg) pro 100 Kalorien (kcal)

Milligramm pro 100 Gramm (g)

Traubenkernmehl

1.265 bis 3.797

2.000 bis 6.000

Erdbeeren

127

42

Heidelbeeren

112

44

Äpfel

79

41

Rotwein

54

46

Hinweis: Werte können schwanken.

Zurück zum Anfang

Info

Traubenkernöl eignet sich nicht als OPC-Lieferant: OPC lösen sich gut in Wasser, aber schlecht in Öl.

Funktionen im Körper

OPC-Aufnahme in den Körper

Schematische Darstellung der Blutzirkulation im menschlichen Körper
OPC werden über den Darm aufgenommen. Zwei bis drei Stunden nach der Einnahme erreichen die OPC-Werte im Blut ihren Höhepunkt. Verschiedene Formen der OPC werden unterschiedlich gut aufgenommen und nach der Aufnahme teilweise um- oder abgebaut. Das führt dazu, dass nur ein Teil der gesamten eingenommenen OPC-Menge in einer aktiven Form im Blut zur Verfügung steht. Bild: blueringmedia/iStock/Getty Images Plus

Welche Aufgaben übernehmen OPC?

OPC haben vorwiegend antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Antioxidantien: UV-Strahlen, Umweltgifte, ungesunde Lebensmittel und Stress sind Quellen freier Radikale. Sind im Körper zu viele Radikale, spricht man von oxidativem Stress. Dieser schädigt Zellen, Eiweiße und die DNA (Erbsubstanz). OPC fangen freie Radikale ab und machen sie dadurch unschädlich.

Metallentgiftung: OPC können Metalle binden und damit verhindern, dass sie freie Radikale im Körper erzeugen und dadurch die Zellen schädigen.

Herz: Wenn das Herz bei einem Herzinfarkt nicht durchblutet wird, entsteht sehr viel oxidativer Stress. Dadurch wird das Herz geschädigt. Mit Traubenkern-Extrakt fällt dieser Stress und der dadurch entstehende Schaden am Herzgewebe deutlich geringer aus. Das zeigen Tierversuche.

Blutgefäße: Bei Arteriosklerose (Arterienverkalkung) schädigen Entzündungen, Cholesterin und oxidativer Stress über viele Jahre die Gefäße. Traubenkern-Extrakt kann diese Vorgänge abmildern.

Stoffwechsel: In einigen Studien und Laborversuchen senkten OPC den Cholesterinspiegel sowie den Blutzucker. Leider tritt diese Wirkung nicht immer auf.

Blut: OPC wirken ähnlich wie Blutverdünner: Sie können das Zusammenkleben oder Verklumpen von Blutplättchen unterbinden. Man nennt diese Verklumpungen auch Blutgerinnsel. Durch OPC sinkt die Gefahr, dass Blutgerinnsel die Gefäße verstopfen.

Bindegewebe: OPC sind in der Lage, Kollagenverbindungen zu stärken. Kollagene sind die festen Strukturen im Bindegewebe und die Basis der Gefäße und Hautschichten. OPC binden sich dabei an das Kollagen, vernetzen es und verbessern dadurch seine Stabilität. So werden durch OPC Gefäße gestärkt und die Haut gestrafft.

Krebsprävention: OPC wurden in mehreren Tierversuchen zur Vorbeugung oder Behandlung von verschiedenen Krebsarten getestet. Zum Teil erfolgreich. So konnten Forscher nachweisen, dass Rotwein-Extrakt die Entstehung von Darmkrebs bei Ratten hemmt.

Auch bei bereits vorhandenem Krebs war die Wirkung positiv: Mäuse mit Brustkrebs lebten länger, denn die Metastasierung der Krebszellen war gehemmt. OPC ist noch kein Medikament zur Krebstherapie, da es bislang zu wenige klinische Studien gibt, die die Wirksamkeit beim Menschen bestätigt haben.

Zurück zum Anfang

Anzeige

ECHT VITAL OPC

Einsatz bei Krankheiten

OPC können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen

Illustration des menschlichen Herzes
OPC können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Bild: JFalcetti/iStock/Getty Images Plus

Klinische Studien mit OPC sind noch selten. Am häufigsten wurden sie im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforscht, wie etwa der Koronaren Herzkrankheit. Viele Untersuchungen weisen darauf hin, dass verschiedene Einzelaspekte zu dieser Wirkung beitragen:

  • Oxidationsschutz: Oxidiertes Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab und schädigt sie über viele Jahre, bis Arteriosklerose entsteht. OPC können die Oxidation des Cholesterins abmildern. Erste medizinische Studien zeigen außerdem eine leicht cholesterinsenkende Eigenschaft.
  • Flexible Adern: Chronische Entzündungen an den Gefäßwänden führen zu einer abnehmenden Dehnbarkeit der Gefäßwände (Arteriosklerose). OPC lindert entzündliche Tendenzen und schützt so die Gefäße.
  • Bluthochdruck: Erhöhter Druck in den Gefäßen stresst die Aderwände, denn sie können einreißen und in der Folge versteifen, wodurch der Blutdruck noch mehr steigt. OPC fördern die Weitung und Flexibilität der Aderwände und senken den Bluthochdruck leicht.
  • Risikosenkung: Bei Vorerkrankungen wie Diabetes kommen weitere Risikofaktoren für HerzKreislauf-Erkrankungen hinzu. Auch hier lindert OPC den Zustand.

Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bis zu 200 Milligramm OPC pro Tag empfohlen.

OPC und Cholesterin: leichte Senkung, Schutz vor Oxidation

OPC und Resveratrol aus Traubenkernen haben einen kleinen senkenden Effekt auf das schlechte Cholesterin (LDL). Außerdem verhindern sie die Oxidation von Cholesterin. Oxidiertes Cholesterin in den Gefäßwänden ist besonders gefährlich.

Eine kleine, aber hochwertige Studie mit 75 Patienten untersuchte die Wirkung einer Kapsel Traubenkern-Extrakt (350 Milligramm) mit und ohne 8 Milligramm Resveratrol auf die Cholesterinwerte. Dabei wurden die Wirkungen mit der eines Scheinmedikaments verglichen. Nach sechs Monaten fand die Auswertung statt:

  • Bei der Gruppe nur mit Traubenkern-Extrakt war das „schlechte“ LDL-Cholesterin um fast drei Prozent gesunken.
  • In der Gruppe mit Traubenkern-Extrakt und Resveratrol war der Wert mit viereinhalb Prozent etwas stärker gesunken.
  • In der Gruppe mit dem Scheinmedikament waren keine Änderungen festzustellen.

Dabei war das Präparat sehr verträglich. Die Autoren vermuten, dass weniger der cholesterinsenkende Effekt wichtig ist, sondern eher die cholesterinschützende Wirkung. In der OPC/Resveratrolgruppe war um 20 Prozent weniger oxidiertes Cholesterin zu finden.

Eine weitere klinische Studie unterstreicht dieses Ergebnis. Sie wurde bei 24 gesunden Männern durchgeführt, die stark rauchten. In dieser Situation belastet vor allem der oxidative Stress den Körper. Auch hier konnte keine Cholesterinsenkung erreicht werden, aber der oxidierte Anteil des Cholesterins fiel. Eingesetzt wurden zweimal täglich 150 Milligramm OPC für zwei Wochen. OPC reduzierte den oxidativen Stress durch das Rauchen deutlich.

Bei erhöhten Cholesterinwerten (Hypercholesterinämie) werden von Mikronährstoffmedizinern 100 bis 200 Milligramm OPC eingesetzt.

OPC kann helfen, den Blutdruck zu senken

Illustration von menschlichen Blutkörperchen
OPC hat eine blutdrucksenkende Wirkung. Während sich bei Gesunden der Blutdruck durch die OPC-Einnahme kaum ändert, sind bei Patienten mit metabolischem Syndrom positive Änderungen sichtbar. Bild: Thomas-Soellner/iStock/Getty Images Plus

Bluthochdruck belastet die Gefäßwände und fördert über viele Jahre hinweg die Entstehung von Arteriosklerose.

Eine Analyse aus dem Jahr 2015 wertet die Ergebnisse von zehn hochwertigen Studien aus, die eine blutdrucksenkende Wirkung von OPC erforschten. Während sich bei Gesunden der Blutdruck durch die OPC-Einnahme kaum ändert, sind bei Patienten mit metabolischem Syndrom leichte Änderungen sichtbar. Die tägliche Einnahme von OPC kann den systolischen Blutdruck (der Blutdruck, der das Blut in den Körper pumpt) leicht senken. Im Durchschnitt sind es bis zu 1,48 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Allerdings ist der blutdrucksenkende Effekt insgesamt gering und trat auch nicht bei allen Personen auf.

Weiterhin konnten Laborstudien nachweisen, dass OPC aus Trauben die Freisetzung eines gefäßerweiternden Botenstoffs in menschlichen Zellen auslösen. Dieser sorgt für eine Entspannung von Blutgefäßen, die zu einer Blutdrucksenkung führt.

Ausgehend von Dosierungen verschiedener Studien sind 150 bis 300 Milligramm OPC für eine blutdrucksenkende Wirkung erforderlich.

OPC unterstützen eine Diät

OPC können sehr wahrscheinlich eine Diät unterstützen. Tiere und Menschen essen weniger, wenn sie mit OPC behandelt werden. Darüber hinaus verringern OPC die Verdauung von Stärke und Fett, sodass weniger Kalorien im Darm aufgenommen werden. Allerdings konnte man keine Wirkung auf das Sättigungsgefühl oder die Stimmung feststellen.

In einer hochwertigen Studie nahmen die Probanden zuerst OPC und später ein Scheinmedikament ein. Dann wurde erhoben, wie viele Kalorien gegessen wurden. Zwar konnte man durchschnittlich keine Unterschiede feststellen, jedoch hatte sich das Verhalten bei einigen Teilnehmern geändert: Personen, die besonders viel aßen, nahmen mit OPC um vier Prozent weniger Kalorien auf als in der Zeit ohne OPC. Die Autoren schließen daraus, dass OPC zum Abnehmen geeignet sein könnten.

In dieser Studie wurden 300 Milligramm OPC pro Tag verwendet.

OPC bei Diabetes: Besserung der Stoffwechsellage

Bei Diabetes gibt es neben Problemen mit dem Zuckerstoffwechsel auch gesteigerte Entzündungsreaktionen. Diese verschlechtern wiederum die Insulinempfindlichkeit. Im Tierversuch verbesserten OPC Entzündungswerte, Blutzuckerwerte und oxidativen Stress.

Eine Studie mit 32 Diabetespatienten konnte nachweisen, dass Traubenkern-Extrakt mit OPC verschiedene Werte zur Beurteilung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich verbesserte (Gefäßfunktion, Entzündung, oxidativen Stress, Insulinempfindlichkeit). Die Studienteilnehmer erhielten über vier Wochen entweder 600 Milligramm Traubenkern-Extrakt pro Tag oder ein Scheinmedikament. Traubenkern-Extrakt verbesserte sowohl die Entzündungswerte als auch die Zuckerwerte und den oxidativen Stress bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern. Das deutet darauf hin, dass OPC möglicherweise Diabetesschäden verringern. Größere Studien müssen das noch überprüfen.

Bei Diabetes werden in der Mikronährstoffmedizin 100 bis 200 Milligramm OPC eingesetzt.

OPC bekämpft Entzündungen im Körper

Entzündungen schädigen Gewebe. Bei Arthrose oder rheumatoider Arthritis ist dies deutlich, dann leiden die Gelenke. Aber auch versteckte Entzündungen tragen zu verschiedenen Erkrankungen und zum Alterungsprozess bei.

In einer Studie mit Ratten konnte eine Wirkung von OPC bei Arthrose nachgewiesen werden: OPC minderten Schmerzen und schützten vor Gelenkschäden durch Arthrose. Daher könnten OPC zur Behandlung von Arthrose dienen. Jedoch fehlt es noch an klinischen Studien, die die Wirksamkeit auch beim Menschen belegen. Zumindest bei diabetischen Menschen hat man eine leichte Senkung dieser auf den ersten Blick nicht sichtbaren Entzündung zeigen können.

Um die entzündungshemmende Wirkung von OPC zu erreichen, werden 100 bis 200 Milligramm pro Tag empfohlen.

OPC schützt die Haut vor dem Alterungsprozess

Freie Radikale greifen die Haut an. In der Folge verliert sie an Spannkraft und wird faltig. Aufgrund ihrer Wirkung gegen freie Radikale haben OPC auch eine Anti-Aging-Wirkung auf die Haut. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass die antioxidative Kraft von OPC 20-mal höher ist als von Vitamin E und 50-mal höher als von Vitamin C. OPC unterstützen die Zellgesundheit sowie die Elastizität und Flexibilität der Haut. Andere Studien haben gezeigt, dass OPC helfen, den Körper vor Sonnenschäden zu schützen.

Eine klinische Studie mit 80 gesunden Frauen nach den Wechseljahren legt ebenfalls nahe, dass OPC die Struktur und Festigkeit der Haut verbessern. In Tierversuchen verminderten OPC das Auftreten von Hautkrebs, indem sie die Entstehung von freien Radikalen durch die UV-B-Strahlung aus der Sonne minimierten.

Ältere Frau mit einer jüngeren Frau, die ihre Hand hält
OPC kann den Verlauf von Alzheimer verzögern. Bild: Ocskaymark/iStock/Getty Images Plus

Kann OPC den Ausbruch von Alzheimer verhindern?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Traubenkern-Extrakt den Verlauf von Alzheimer zumindest verzögern könnte. Gegenstand der Forschungen war das Eiweiß Beta-Amyloid, durch dessen Ablagerungen die Gehirnzellen bei Alzheimer geschädigt werden.

Eine Gruppe Mäuse bekam für die Studie fünf Monate lang OPC zur gewohnten Nahrung. Eine weitere Mäusegruppe bekam ein Scheinmedikament. Am Ende der Studie zeigte sich, dass sich in den Gehirnen der Mäuse, die mit Traubenkern-Extrakt gefüttert wurden, deutlich weniger Ablagerungen gebildet hatten als in der anderen Gruppe.

Eine klinische Studie mit einer kleinen Teilnehmerzahl bestätigt die Tierstudien. So bekamen von zehn Probanden, die leichte Probleme beim Denken hatten, sechs Monate lang Traubenkern-OPC verabreicht oder ein Scheinmedikament. Es zeigte sich, dass der geistige Verfall der Gruppe mit dem Scheinmedikament deutlich vorangeschritten war, während sich der Zustand der OPC-Gruppe nicht verschlechtert hatte. Das deutet auf eine schützende Wirkung von OPC gegen einen frühen Abbau von Gehirnzellen hin. Es bedarf jedoch weiterer Studien mit deutlich mehr Teilnehmern, um diese Ergebnisse zu untermauern.

Zur Prävention und zum Schutz der Gehirnfunktion werden 100 bis 200 Milligramm OPC empfohlen.

Dosierungsempfehlungen bei Krankheiten auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von OPC in Milligramm (mg) pro Tag

Prävention Herz-Kreislauf-Erkrankungen

bis zu 200

Hypercholesterinämie

100 bis 200

Antioxidative Wirkung bei Diabetes

100 bis 200

Gewichtsabnahme

300

Blutdruck-Senkung

150 bis 300

Arthrose

100 bis 200

Rheumatoide Arthritis

100 bis 200

Alzheimer

100 bis 200

 

Zurück zum Anfang

Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte man OPC einnehmen?

Mehrere Kapseln auf einem Holztisch
Die Einnahme von OPC als Kapseln oder Tabletten sollte auf nüchternen Magen erfolgen, da sie dann besser verwertet werden können. Bild: LuCaAr/iStock/Getty Images Plus

Grundsätzlich ist es möglich, OPC über die Nahrung aufzunehmen. OPC-haltige Früchte wie Trauben, Äpfel und Heidelbeeren sollten mit Schale verzehrt werden, da die meisten Proanthocyanidine direkt unter der Schale sitzen. Zur gezielten Therapie oder Prävention von Krankheiten kann es sinnvoll sein, auf OPC aus Kapseln oder Tabletten zurückzugreifen, um eine ausreichend hohe, regelmäßige Zufuhr zu sichern – unabhängig von der persönlichen Ernährung oder Schwankungen des OPC-Gehalts der einzelnen Lebensmittel.

Die Einnahme von OPC als Kapseln oder Tabletten sollte auf nüchternen Magen erfolgen, da sie dann besser verwertet werden können. Vor allem eiweißreiche Speisen können die Verwertbarkeit von OPC mindern, da sich OPC an die Eiweiße binden und so schlechter vom Körper aufgenommen werden. Wer jedoch einen empfindlichen Magen hat, sollte OPC parallel zu einer Mahlzeit einnehmen.

Woran erkennt man ein gutes OPC-Präparat?

Gute Präparate enthalten einen hoch dosierten Extrakt aus Traubenkernen oder Rotwein, aber weder Alkohol noch Zucker. Das hat auch den Vorteil, dass die wirksamen Inhaltsstoffe höher dosiert vorliegen und die genaue Menge bekannt ist. Einfaches Traubenkernmehl als Pulver oder in Kapselform ist nicht geeignet, da der OPC-Gehalt stark schwanken kann.

Darüber hinaus sind gute Präparate möglichst frei von Zusatzstoffen, zum Beispiel von Geschmacks- oder Aromastoffen, und enthalten nur sinnvolle Nährstoffkombinationen und Dosierungen. In der Praxis ist es jedoch schwierig, die tatsächliche Qualität eines OPC-Produktes nachzuvollziehen. Patienten sollten zumindest darauf achten, OPC von deutschen Herstellern zu beziehen.

Zurück zum Anfang

Überdosierung und Wechselwirkungen

Ist eine Überdosierung mit OPC möglich?

OPC gilt nach Auswertung von Studien zur Toxizität bis zu einer Dosis von 1.500 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht als sicheres Nahrungsergänzungsmittel. In Tierstudien wurde diese Menge als die Dosis festgestellt, bei der keine Nebenwirkungen auftraten. Die höchste überhaupt noch verträgliche OPC-Tagesdosis ist derzeit noch nicht bekannt.

Bei höheren Dosen ab 1.000 Milligramm kann es zu leichten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Übelkeit kommen, die mit Verringerung der Dosierung wieder abklingen.

Darf OPC in der Schwangerschaft eingenommen werden?

Zur Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichendenden Studien vor. Eine Einnahme von OPC-Präparaten sollte daher nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

OPC kann die Blutgerinnung beeinflussen

Es gibt Hinweise aus dem Tierversuch, dass OPC möglicherweise die Blutgerinnung beeinflussen. Die Gefahr für Blutungen war jedoch nicht erhöht.

Wenn Sie Blutgerinnungsmittel nehmen wie Cumarin-Derivate (wie Phenprocoumon und Warfarin), Acetylsalicylsäure (ASS) oder Heparin, sollten Sie OPC nicht ohne Wissen des Arztes nehmen. Zur Sicherheit kann dann der Arzt die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren.

Zurück zum Anfang

Zusammenfassung

Oligomere Proanthocyanidine (OPC) kommen vorwiegend in Traubenkernen, roten Trauben, Rotwein sowie Heidelbeeren und Äpfeln vor. Traubenkern-Extrakt ist ein hoch konzentrierter Auszug aus Traubenkernen. OPC sind antioxidativ und wirken entzündungshemmend.

Mehrere Studien haben bestätigt, dass OPC sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken. Sie dürften darüber hinaus positiv auf den Zucker- und Fettstoffwechsel wirken und damit den Allgemeinzustand bei Diabetes bessern. Daneben können OPC den Blutdruck leicht senken. Dank ihrer antientzündlichen Wirkung könnten OPC Arthrose oder rheumatoide Arthritis lindern. Als Fänger freier Radikale schützen OPC die Haut und können gegebenenfalls den Alterungsprozess verlangsamen. Eine positive Wirkung von OPC auf Alzheimer wird angenommen. Vielleicht unterstützen OPC eine Diät, das muss jedoch noch genauer untersucht werden.

Zurück zum Anfang

Verzeichnis der Studien und Quellen

Akhtar, S. et al. (2009): Grape seed proanthocyanidins inhibit the growth of human non-small cell lung cancer xenografts by targeting insulin-like growth factor binding protein-3, tumor cell proliferation, and angiogenic factors. Clin Cancer Res. 2009 Feb 1;15(3):821-31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19188152, abgerufen am: 10.11.2017.

Arola-Arnal, A. et al. (2013): Distribution of grape seed flavanols and their metabolites in pregnant rats and their fetuses. Molecular nutrition & food research. 2013 Oct;57(10):1741-52. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23728968, abgerufen am: 10.11.2017.

Bagchi, D. et al. (1997): Oxygen free radical scavenging abilities of vitamins C and E, and a grape seed proanthocyanidin extract in vitro. Res Commun Mol Pathol Pharmacol. 1997 Feb;95(2):179-89. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9090754, abgerufen am: 10.11.2017.

Bagchi, D. et al. (2014): Free radical scavenging, antioxidant and cancer chemoprevention by grape seed proanthocyanidin: An overview. Mutation research. 2014 Oct;768:69-73. https://www.researchgate.net/publication/261770486_Free_radical_scavenging_antioxidant_and_cancer_chemoprevention_by_grape_seed_proanthocyanidin_An_overview, abgerufen am: 10.11.2017.

Bastide, N.M. et al. (2017): Red Wine and Pomegranate Extracts Suppress Cured Meat Promotion of Colonic Mucin-Depleted Foci in Carcinogen-Induced Rats. Nutr Cancer. 2017 Feb-Mar;69(2):289-298. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28094544, abgerufen am: 10.11.2017.

Becker, U. (2014): Vielfalt für die Gesundheit nutzen. https://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4894, abgerufen am: 09.11.2017.

Bell, J.R.C. et al. (2000): Catechin in human plasma after ingestion of a single serving of reconstituted red wine. Am. J. Clin. Nutr. 2000;71:103–108. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10617953, abgerufen am: 09.11.2017.

Cao, A.H. et al. (2015): Beneficial clinical effects of grape seed proanthocyanidin extract on the progression of carotid atherosclerotic plaques. Journal of geriatric cardiology: JGC. 2015 Jul;12(4):417-23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26345394, abgerufen am: 12.11.2017.

Castilla, P. et al. (2006): Concentrated red grape juice exerts antioxidant, hypolipidemic, and antiinflammatory effects in both hemodialysis patients and healthy subjects. Am. J. Clin. Nutr. 2006;84:252–262. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16825703, abgerufen am: 09.11.2017.

Chuang, C.C. et al. (2011): Potential mechanisms by which polyphenol-rich grapes prevent obesity-mediated inflammation and metabolic diseases. Annu Rev Nutr. 2011 Aug 21;31:155-76. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21548775, abgerufen am: 12.11.2017.

Cilla, A. et al. (2009): Availability of polyphenols in fruit beverages subjected to in vitro gastrointestinal digestion and their effects on proliferation, cell-cycle and apoptosis in human colon cancer Caco-2 cells. Food Chem. 2009;114:813–820. http://agris.fao.org/agris-search/search.do?recordID=US201301595457, abgerufen am: 09.11.2017.

Cui, X. et al. (2012): Grape seed proanthocyanidin extracts enhance endothelial nitric oxide synthase expression through 5'-AMP activated protein kinase/Surtuin 1-Krüpple like factor 2 pathway and modulate blood pressure in ouabain induced hypertensive rats. Biol Pharm Bull. 2012;35(12):2192-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22987017, abgerufen am: 11.11.2017.

Feringa, H.H. et al. (2011): The effect of grape seed extract on cardiovascular risk markers: a meta-analysis of randomized controlled trials. Journal of the American Dietetic Association. Aug;111(8):1173-81. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21802563, abgerufen am: 11.11.2017.

Garcia-Alonso, J. et al. (2006):  Acute intake of phenolic-rich juice improves antioxidant status in healthy subjects. Nutr. Res. 2006;26:330–339. http://agris.fao.org/agris-search/search.do?recordID=US201301098292, abgerufen am: 09.11.2017.

Gonzalez-Abuin, N. et al. (2015): Procyanidins and their healthy protective effects against type 2 diabetes. Current medicinal chemistry. 2015;22(1):39-50. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25245512, abgerufen am: 12.11.2017.

Gröber, U. (2011): Mikronährstoffe. Metabolic Tuning – Prävention – Therapie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Jooywon, L. et al. (2016): Examining the impact of grape consumption on brain metabolism and cognitive function in patients with mild decline in cognition: A double-blinded placebo controlled pilot study. Experimental Gerontology Volume 87, Part A, 2017 Jan; Pages 121-128. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S053155651630434X?via%3Dihub, abgerufen am: 13.11.2017.

Kar, P. et al. (2015): Effects of grape seed extract in Type 2 diabetic subjects at high cardiovascular risk: a double blind randomized placebo controlled trial examining metabolic markers, vascular tone, inflammation, oxidative stress and insulin sensitivity. PLoS One. 2015 Sep 16;10(9):e0137665. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19646193, abgerufen am: 11.11.2017

Leikert, J.F. et al. (2002). Red wine polyphenols enhance endothelial nitric oxide synthase expression and subsequent nitric oxide release from endothelial cells. Circulation. 2002 Sep 24;106(13):1614-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12270851, abgerufen am: 11.11.2017.

Li, S.H. et al. (2015). Effect of Grape Polyphenols on Blood Pressure: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. PloS one. 2015;10(9):e0137665. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26375022, abgerufen am: 11.11.2017.

Li, W.G. et al. (2001): Anti-inflammatory effect and mechanism of proanthocyanidins from grape seeds. Acta Pharmacol Sin. 2001 Dec;22(12):1117-20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11749811, abgerufen am: 12.11.2017.

Lopez-Sepulveda, R. et al. (2008): Wine polyphenols improve endothelial function in large vessels of female spontaneously hypertensive rats. Hypertension. 2008 Apr;51(4):1088-95. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18259008, abgerufen am: 11.11.2017.

Maier, T. et al. (2009): Residues of grape (Vitis vinifera L.) seed oil production as a valuable source of phenolic antioxidants. Food Chemistry 112, S. 551-559. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0308814608006870, abgerufen am: 10.11.2017.

Mantena, S.K. et al. (2006): Grape seed proanthocyanidins induce apoptosis and inhibit metastasis of highly metastatic breast carcinoma cells. Carcinogenesis. 2006 Aug;27(8):1682-91. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16597645, abgerufen am: 10.11.2017

Mittal, A. et al. (2003): Dietary feeding of proanthocyanidins from grape seeds prevents photocarcinogenesis in SKH-1 hairless mice: relationship to decreased fat and lipid peroxidation. Carcinogenesis. 2003 Aug;24(8):1379-88. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12807737, abgerufen am: 12.11.2017

Moreno, D.A. et al. (2001): Inhibitory effects of grape seed extract on lipases. Nutrition. 2003 Oct;19(10):876-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14559324, abgerufen am: 18.1.2018.

Nakamura, Y. et al. (2003): Analysis of Proanthocyanidins in Grape Seed Extracts, Health Foods and Grape Seed Oils. Journal of Health Science 49 (1), S. 45-54. https://www.jstage.jst.go.jp/article/jhs/49/1/49_1_45/_article, abgerufen am: 10.11.2017.

Orekhov, A.N. et al. (2013): Anti-atherosclerotic therapy based on botanicals. Recent Pat Cardiovasc Drug Discov. 2013 Apr;8(1):56-66. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23176379, abgerufen am: 11.11.2017.

Park, E. et al. (2016): Effects of grape seed extract beverage on blood pressure and metabolic indices in individuals with pre-hypertension: a randomised, double-blinded, two-arm, parallel, placebo-controlled trial. Br J Nutr. 2016 Jan 28;115(2):226-38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26568249, abgerufen am: 20.12.2017.

Pasinetti, G.M. (2012): Novel role of red wine-derived polyphenols in the prevention of Alzheimer's disease dementia and brain pathology: experimental approaches and clinical implications. Planta Med. 2012 Oct;78(15):1614-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23023952, abgerufen am: 13.11.2017.

Pour Nikfardjam, M. (2001): Polyphenole in Weißweinen und Traubensäften und ihre Veränderung im Verlauf der Herstellung.  http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2001/519/pdf/d010123.pdf, abgerufen am: 10.11.2017.

Pour Nikfardjam, M. (2005): Traubenkernöl – wichtige Inhaltsstoffe. http://www.lvwo-bw.de/pb/,Lde/671266, abgerufen am: 10.11.2017.

Pour Nikfardjam, M. et al. (2005): Der Deutsche Weinbau 10, S. 38-39.

Qingwang, L. et al. (2016): Effects of grape seed proanthocyanidin on Alzheimer's disease in vitro and in vivo. Exp Ther Med. 2016 Sep; 12(3): 1681–1692. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4998082/, abgerufen am: 13.11.2017

Razavi, S.M. et al. (2013): Red grape seed extract improves lipid profiles and decreases oxidized low-density lipoprotein in patients with mild hyperlipidemia. J Med Food. 2013 Mar;16(3):255-8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23437789, abgerufen am: 20.12.2017.

Sano, A. et al. (2003):  Procyanidin B1 is detected in human serum after intake of proanthocyanidin-rich grape seed extract. Bioscience, biotechnology, and biochemistry. 2003 May;67(5):1140-3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12834296, abgerufen am: 09.11.2017

Sano, A. et al. (2007): Beneficial effects of grape seed extract on malondialdehyde-modified LDL. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo). 2007 Apr;53(2):174-82. Abgerufen am:: 11.11.2017.

Shi, J. et al. (2003): Polyphenolics in grape seeds-biochemistry and functionality. J Med Food. 2003 Winter;6(4):291-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14977436, abgerufen am: 12.11.2017.

Sivaprakasapillai, B. et al. (2009): Effect of grape seed extract on blood pressure in subjects with the metabolic syndrome. Metabolism. 2009 Dec;58(12):1743-6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19608210, abgerufen am: 11.11.2017.

Skovgaard, G.R. et al. (2006): Effect of a novel dietary supplement on skin aging in post-menopausal women. Eur J Clin Nutr. 2006 Oct;60(10):1201-6. Epub 2006 May 3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16670692, abgerufen am: 12.11.2017.

Spranger, I. et al. (2008): Chemical characterization and antioxidant activities of oligomeric and polymeric procyanidin fractions from grape seeds. Food chemistry. 2008 May 15;108(2):519-32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26059130, abgerufen am: 10.11.2017.

Steinegger, E. et al. (1988): Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer Verlag

Terra, X. et al. (2011): Modulatory effect of grape-seed procyanidins on local and systemic inflammation in diet-induced obesity rats. The Journal of nutritional biochemistry. 2011 Apr;22(4):380-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20655715, abgerufen am: 12.11.2017

Tome-Carneiro, J. et al. (2012): Consumption of a grape extract supplement containing resveratrol decreases oxidized LDL and ApoB in patients undergoing primary prevention of cardiovascular disease: a triple-blind, 6-month follow-up, placebo-controlled, randomized trial. Mol Nutr Food Res. 56:810–821. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22648627, abgerufen am: 12.12.2017.

Vigna, G.B. et al. (2003): Effect of a standardized grape seed extract on low-density lipoprotein susceptibility to oxidation in heavy smokers. Metabolism. 2003 Oct;52(10):1250-7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14564675, abgerufen am: 11.11.2017.

Vijayalakshmi, N. et al. (2008): Multi-targeted prevention and therapy of cancer by proanthocyanidins. Cancer Lett. 2008 Oct 8; 269(2): 378–387. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2562893/, abgerufen am: 16.11.2017.

Wang, J. et al. (2008): Grape-derived polyphenolics prevent Abeta oligomerization and attenuate cognitive deterioration in a mouse model of Alzheimer's disease. J Neurosci. 2008 Jun 18;28(25):6388-92. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18562609, abgerufen am: 13.11.2017.

Ward, N.C. et al. (2005): The combination of vitamin C and grape-seed polyphenols increases blood pressure: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. J Hypertens. 2005 Feb;23(2):427-34. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15662232, abgerufen am: 18.01.2018.

Woo, Y.J. et al. (2011): Grape seed proanthocyanidin extract ameliorates monosodium iodoacetate-induced osteoarthritis. Exp Mol Med. 2011 Oct 31;43(10):561-70. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21795829, abgerufen am: 12.11.2017.

Yamakoshi, J. et al. (2002): Safety evaluation of proanthocyanidin-rich extract from grape seeds. Food and chemical toxicology : an international journal published for the British Industrial Biological Research Association. 2002 May;40(5):599-607. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11955665. Abgerufen am:: 10.11.2017.

Yilmazer-Musa, M. et al. (2012): Grape seed and tea extracts and catechin 3-gallates are potent inhibitors of α-amylase and α-glucosidase activity. J Agric Food Chem. 2012 Sep 12;60(36):8924-9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22697360, abgerufen am: 18.1.2018.

Yokazawa, T. et al. (2012): Protective Effect of Proanthocyanidin against Diabetic Oxidative Stress. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:623879. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21912569, abgerufen am: 12.11.2017.

Zhou, K. et al. (2012): Potential anticancer properties of grape antioxidants. J Oncol. 2012;2012:803294. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22919383, abgerufen am: 10.11.2017.

Zurück zum Anfang

Weitere interessante Artikel auf VitaminDoctor.com:

Anzeige

Phytoform-opc-200