Mikronährstoffe gegen Schwangerschaftsbeschwerden

Wie Sie Schwangerschaftsbeschwerden mit Vitaminen und Mineralstoffen lindern können

Schwangere Frau hält ihren Bauch
In den neun Monaten einer Schwangerschaft können verschiedene Beschwerden auftreten – zum Beispiel Verstopfungen, Sodbrennen oder Übelkeit und Erbrechen. Bild: Wavebreakmedia/iStock/Getty Images Plus

In den neun Monaten einer Schwangerschaft können verschiedene Beschwerden auftreten – zum Beispiel Verstopfung, Sodbrennen oder Übelkeit und Erbrechen. Viele dieser Beschwerden lassen sich durch die gezielte Einnahme von Mikronährstoffen reduzieren. Lesen Sie hier, mit welchen Vitaminen und Mineralstoffen Sie Beschwerden in der Schwangerschaft lindern können.

Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden durch Mikronährstoffe

Welche Beschwerden können in der Schwangerschaft auftreten?

Durch die Schwangerschaft verändert sich der Körper sehr stark. Für das Kind muss sich der Stoffwechsel umstellen und an die neue Situation anpassen. Leider sind Schwangerschaftsbeschwerden oft eine Begleiterscheinung dieser Anpassung. In der Frühschwangerschaft (erstes Schwangerschafts-Trimester) leiden die meisten Frauen an folgenden Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Sodbrennen und Müdigkeit.

Sodbrennen nimmt bei den meisten Schwangeren im Verlauf der Schwangerschaft zu und ist im dritten Trimester am stärksten. Oft kommen Blähungen hinzu. Auch Waden- und Muskelkrämpfe sind häufige Beschwerden im zweiten und dritten Trimester der Schwangerschaft. Hämorrhoiden können dagegen in der gesamten Schwangerschaft entstehen; oft treten sie zusammen mit Verstopfung auf.

Warum sind Mikronährstoffe bei Schwangerschaftsbeschwerden wichtig?

Vitamine und Mineralstoffe können bei der Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden wirksam sein. Da oft ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel die Beschwerden mitbedingt, können viele Schwangerschaftsbeschwerden durch die Einnahme von Mikronährstoffen gelindert oder behoben werden:

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Übelkeit und Erbrechen

Ursachen von Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen sind die häufigsten und oft die ersten Schwangerschaftsbeschwerden: Bei 70 bis 80 Prozent der Schwangeren treten sie zwischen der vierten und 16. Schwangerschaftswoche auf. Morgenübelkeit ist am bekanntesten; die Übelkeit kann aber auch den ganzen Tag anhalten oder erst im Tagesverlauf auftreten.

Die genaue Ursache für Übelkeit und Erbrechen in der Frühschwangerschaft ist unbekannt. Ärzte und Wissenschaftler vermuten, dass die Hormonumstellung und besonders der Anstieg des Schwangerschaftshormons hCG (humanes Choriongonadotropin) die Übelkeit auslöst. Da die erhöhten hCG-Spiegel nach dem dritten Schwangerschaftsmonat wieder abfallen, lässt dann auch die Übelkeit nach.

Vitamin B6 reguliert vermutlich Hormone bei Schwangerschaftsübelkeit

Wirkweise von Vitamin B6

Vitamin B6 wird schon lange zur Behandlung von Schwangerschaftsübelkeit mit Erbrechen eingesetzt. Vermutlich kann Vitamin B6 die Übelkeit lindern, da es für die Bildung und Regulierung der Hormone wichtig ist, die in der Schwangerschaft zu Übelkeit führen können. Der genaue Wirkmechanismus muss allerdings noch weiter erforscht werden.

Schwangere, bei denen Übelkeit auftrat, hatten laut einer ersten Studie niedrigere Vitamin-B6-Blutwerte als Frauen, die nicht unter Schwangerschaftsübelkeit litten. Eine Dosierung von 1,3 Milligramm Vitamin B6 konnte die Blutwerte bereits nachweislich erhöhen. Eine andere erste Studie mit 140 Schwangeren zeigt, dass die einwöchige Einnahme von täglich 50 Milligramm Vitamin B6 Übelkeit und Erbrechen deutlich reduzieren konnte. Verglichen wurde Vitamin B6 in dieser Studie mit einem Medikament gegen Übelkeit (Dimenhydrinat). Zwar war die Verbesserung mit dem Medikament größer, Vitamin B6 ging aber mit weniger Schläfrigkeit einher. Schläfrigkeit ist eine Nebenwirkung des Medikaments.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin B6

Mikronährstoff-Experten empfehlen, auf eine gute Versorgung mit Vitamin B6 zu achten (zum Beispiel 2 Milligramm), um Schwangerschaftsübelkeit vorzubeugen. Bei akuten Beschwerden werden in Rücksprache mit dem Arzt dreimal täglich 10 bis 25 Milligramm Vitamin B6 empfohlen. Vitamin B6 kann auch mit Medikamenten gegen Übelkeit kombiniert werden, um deren Wirksamkeit zu verbessern.

Wenn möglich, nehmen Sie Vitamin B6 zusammen mit einer leichten Mahlzeit ein. Ohne nachgewiesenen Mangel durch den Arzt sollte Vitamin B6 in der Schwangerschaft nicht dauerhaft hoch dosiert eingenommen werden.

Ingwer lindert Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft

Wirkweise von Ingwer

Eine Tasse Ingwertee
Ingwer hat eine lange Tradition als Heilpflanze und lindert schwangerschaftsbedingte Übelkeit sowie Erbrechen. Bild: 5second /iStock/Getty Images Plus

Ingwer hat eine lange Tradition als Heilpflanze und lindert schwangerschaftsbedingte Übelkeit sowie Erbrechen. Die Inhaltstoffe des Ingwers regen den Magen an, sich zusammenzuziehen, und beschleunigen so die Magenentleerung, wodurch die Übelkeit gelindert wird. Die genaue Wirkweise von Ingwer bei Übelkeit ist allerdings noch nicht eindeutig bekannt.

Verschiedene Auswertungen teils hochwertiger Studien zeigen, dass Ingwerpulver helfen kann, Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft zu lindern. Ingwer konnte im Gegensatz zu einem Scheinmedikament zwar nicht die Häufigkeit von Erbrechen reduzieren, allerdings verbesserte sich die Übelkeit deutlich.

Ingwer: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Pro Tag werden 1.000 bis 1.500 Milligramm Ingwerpulver empfohlen, um Übelkeit in der Schwangerschaft zu lindern. Die Gesamtmenge sollte über den Tag verteilt werden – zum Beispiel viermal 250 Milligramm Ingwerpulver für vier Tage. Besprechen Sie eine längere Einnahme von Ingwerpulver mit Ihrem Arzt. In Einzelfällen können Sodbrennen, Magenschmerzen und Durchfall auftreten.

Info

Es gibt Präparate, die anstelle von Ingwerpulver Extrakt aus Ingwer enthalten. In einem Extrakt liegen die Inhaltsstoffe in einer höheren Menge vor. Halten Sie sich deshalb bei Präparaten mit Ingwer-Extrakt an die Empfehlung des Herstellers. Sie ist nicht gleichzusetzen mit der Dosierungsempfehlung für Pulver.

Zu beachten bei Gallensteinen und Einnahme von Blutgerinnungshemmern

Ingwer sollte nicht bei bestehenden Gallensteinen eingenommen werden. Er hat eine galletreibende Wirkung und kann deshalb bei Gallensteinen zu Koliken führen.

Da Ingwer blutverdünnend wirken kann, sollte der Extrakt nicht zusammen mit blutgerinnungshemmenden Präparaten eingenommen werden. Betroffen sind Wirkstoffe wie Warfarin (Coumadin®), Phenprocoumon (Marcumar®, Falithrom®, Phenpro®) oder Acetylsalicylsäure (Herz-ASS®, Togal-ASS®, Aspirin®).

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoff-Empfehlung pro Tag bei Schwangerschaftsübelkeit

Vitamin B6

2 Milligramm (mg)

(in Rücksprache mit dem Arzt dreimal täglich 10 bis 25 Milligramm)

Ingwer (als Pulver)

1.000 bis 1.500 Milligramm (in Rücksprache mit dem Arzt viermal täglich 250 Milligramm)

 

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Verstopfung und Hämorrhoiden

Ursachen von Verstopfung und Hämorrhoiden

Zu Beginn der Schwangerschaft steigt der Spiegel des Schwangerschaftshormons Progesteron stark an. Progesteron entspannt die Muskeln der Gebärmutter, damit sich die befruchtete Eizelle einnisten kann. Allerdings entspannt Progesteron auch andere Muskeln, zum Beispiel die des Verdauungstraktes. Das verlangsamt die Darmbewegungen und führt bei Schwangeren oft zu Verstopfung. Ab dem dritten Trimester engt das wachsende Kind zudem den Darm immer mehr ein, wodurch ebenfalls Verstopfungen entstehen können.

Ein Hämorrhoidalleiden tritt vor allem im zweiten und dritten Schwangerschafts-Trimester auf. Die Gebärmutter mit dem ungeborenen Baby drückt auf den Darm, wodurch sich das Blut in den Gefäßen am Anus (Hämorrhoiden) staut. Die Hämorrhoiden schwellen an, was zu Schmerzen, Jucken und Blutungen führen kann. Liegen zudem Verstopfungen vor, werden die Hämorrhoiden durch das starke Pressen beim Toilettengang zusätzlich belastet.

Magnesium unterstützt die Darmmuskulatur und macht den Stuhl weicher

Wirkweise von Magnesium

Magnesium ist sehr wirksam bei der Behandlung einer Verstopfung: Es bindet Wasser im Darm, macht den Stuhl dadurch weicher und wirkt abführend. Wenn sich der Darm aufgrund einer Verstopfung verkrampft, kann Magnesium die Verkrampfung der Darmmuskulatur wieder lösen. Dadurch fördert Magnesium indirekt auch die natürliche Darmbewegung (Motilität). Ein Magnesiummangel geht dagegen mit Verstopfung einher.

Magnesium: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Menge an Magnesium, die abführend wirkt, ist individuell sehr unterschiedlich: Bei manchen Personen ist bereits eine Dosis von 300 Milligramm Magnesium wirksam, bei anderen sind 600 Milligramm notwendig. Die geeignete Dosierung kann deshalb ausgetestet werden. Ideal ist die Verbindung Magnesiumoxid. Die Einnahme zur Mahlzeit ist verträglicher für den Magen.

Auch wenn Magnesium nicht schädlich ist, sollte es immer bedarfsgerecht eingesetzt werden. Nehmen Sie hoch dosiertes Magnesium über 250 Milligramm deshalb nicht länger als nötig ein und besprechen Sie die dauerhafte Einnahme mit Ihrem Arzt.

Zu beachten bei Nierenschwäche

Bei chronischen Nierenerkrankungen (Niereninsuffizienz) sollte Magnesium nicht hoch dosiert über Mineralstoff-Präparate eingenommen werden. Schwache Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden.

Verstopfung mit Ballaststoffen bekämpfen

Wirkweise von Ballaststoffen

Ballaststoffreiche Lebensmittel
Im Gegensatz zu anderen Nährstoffen werden Ballaststoffe im Darm nicht zersetzt und in den Körper aufgenommen. Ballaststoffe regen den Darm zur Bewegung an und helfen so, die Verstopfung zu lösen. Bild: simonidadjordjevic/iStock/ Getty Images Plus

Im Gegensatz zu anderen Nährstoffen werden Ballaststoffe im Darm nicht zersetzt und in den Körper aufgenommen. Ballaststoffe regen den Darm zur Bewegung an und helfen so, die Verstopfung zu lösen. Sie sind reichlich enthalten in Vollkornprodukten, Gemüse und Obst. Vor allem lösliche Ballaststoffe haben ein sehr hohes Wasserbindevermögen: Sie binden im Darm Wasser, wodurch Stuhlvolumen und -gewicht steigen. Die Passagezeit im Verdauungstrakt verkürzt sich und die Darmentleerung wird beschleunigt. Studien haben gezeigt, dass sich unter regelmäßiger Ballaststoffaufnahme die Stuhlhäufigkeit erhöht und der Stuhl weicher wird.

Flohsamen enthalten einen hohen Anteil wasserlöslicher Ballaststoffe. In einer hochwertigen Studie wurde die abführende Wirkung von Flohsamenpulver mit einem Abführmittel (Docusat-Natrium) für zwei Wochen verglichen. Durch die Einnahme von Flohsamenpulver konnte die Verstopfung der Studienteilnehmer deutlich verbessert werden im Gegensatz zum Abführmittel.

Hafer – vor allem Haferkleie (äußere Randschichten und Keimling des Haferkorns) – ist reich an löslichen Ballaststoffen. Lösliche Ballaststoffe werden von den Bakterien im Dickdarm zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. Die Darmzellen nutzen die kurzkettigen Fettsäuren zur Energiegewinnung. Außerdem regulieren die kurzkettigen Fettsäuren den Flüssigkeitshaushalt im Dickdarm und fördern die Darmbewegung. Dadurch kann der Stuhl schneller ausgeschieden werden und Verstopfungen werden gelöst.

Ballaststoffe: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Vorbeugung von Verstopfungen werden täglich insgesamt 30 Gramm Ballaststoffe empfohlen. Sind Verstopfungen bereits aufgetreten, sind 40 bis 50 Gramm Ballaststoffe pro Tag empfehlenswert. Dosierungsempfehlungen für Flohsamen und Haferkleie liegen jeweils bei mindestens 5 Gramm täglich. Die ideale Menge kann gut ausgetestet werden. Dabei sollte die Gesamtmenge über den Tag verteilt werden (morgens, mittags, abends).

Es ist wichtig, ausreichend zu trinken, damit die Ballaststoffe im Darm gut quellen können – pro Tag zwei bis drei Liter Wasser. Um anfängliche Blähungen zu vermeiden, sollte die Menge langsam gesteigert werden: Starten Sie in der ersten Woche mit 5 Gramm pro Tag und steigern Sie die Menge jede Woche um weitere 5 Gramm.

Probiotika – Bakterien lösen Verstopfungen

Wirkweise von Probiotika

Die Darmfunktion wird direkt durch die Bakterien im Darm (Darmflora) beeinflusst: Eine gesunde Darmflora wirkt sich positiv auf die Verdauung und die Darmbewegung aus. Man kann sie mit lebenden Bakterien (Probiotika) beeinflussen. Dazu zählen zum Beispiel Bifidobakterien und Laktobazillen. Die guten probiotischen Bakterien siedeln sich im Darm an und verdrängen die schlechten. Sie produzieren Stoffe, welche die Darmwand ernähren, zur Bewegung anregen und schlechte Bakterien behindern.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Probiotika

Bei Verstopfungen werden 10 Milliarden Keime (10 x 109 koloniebildende Einheiten) pro Tag empfohlen. Es gibt Probiotika zum Beispiel als Kapseln oder Pulver. Empfehlenswert ist eine Mischung verschiedener Laktobazillen und Bifidobakterien, da sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung ergänzen.

Wichtig ist eine regelmäßige Aufnahme der Probiotika: Nach etwa 14 Tagen werden sie nämlich auf natürliche Weise wieder ausgeschieden, wenn das Präparat abgesetzt wird.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoff-Empfehlung pro Tag bei Verstopfungen

Magnesium (als Magnesiumoxid)

300 bis 600 Milligramm (mg)

Flohsamen

mindestens 5 Gramm (g)

Haferfasern

mindestens 5 Gramm

Probiotika (Laktobazillen und Bifidobakterien)

10 Milliarden (10 x 109 ) koloniebildende Einheiten (KBE)

 

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Müdigkeit

Ursachen von Müdigkeit

Müdigkeit wird im ersten Schwangerschaftsdrittel durch den hohen Progesteronspiegel ausgelöst. Das Schwangerschaftshormon Progesteron hat neben seinen positiven Wirkungen zur Schwangerschaftserhaltung auch eine ermüdende Wirkung. Zudem gehen die vielen körperlichen Veränderungen, die den Körper belasten, häufig mit Müdigkeit einher. Dazu gehört zum Beispiel die Bildung der Plazenta.

Aufgrund von Übelkeit und Erbrechen kann es schwierig sein, den Energie- und Mikronährstoffbedarf ausreichend zu decken. Müdigkeit ist ein häufiges Mangelsymptom verschiedener Vitamine oder Mineralstoffe. Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb häufig ein Kombinationspräparat mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, um die Müdigkeit in der Schwangerschaft zu verringern.

Müdigkeit durch ausreichende Eisenaufnahme vermeiden

Wirkweise von Eisen

Eisen wird für den Transport von Sauerstoff im Blut benötigt. In der Schwangerschaft benötigt der Körper doppelt so viel Eisen für die Blutneubildung und die Vermehrung von Gewebe (zum Beispiel der Plazenta). Entsteht eine Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft, sind Müdigkeit und Erschöpfung die Folgen, da der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann. Ein Eisenmangel in der Schwangerschaft ist gefährlich für Mutter und Kind und sollte daher unbedingt vermieden werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Eisen

Achten Sie in der Schwangerschaft auf eine bedarfsdeckende Eisenzufuhr von insgesamt 30 Milligramm pro Tag. Ein hoch dosiertes Eisenpräparat (mehr als 30 Milligramm) sollten Sie nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nach Feststellung eines Eisenmangels einnehmen.

Zwar ist die Aufnahme von Eisen auf leeren Magen besser, allerdings verringert sich dadurch die Verträglichkeit für den Magen. Nehmen Sie deshalb Eisen zu einer Mahlzeit ein. Vermeiden Sie dabei aber Kaffee, Tee oder Milch: Sie hemmen die Aufnahme im Darm.

Tipp

Vitamin C, Kupfer und Vitamin B2 unterstützen die Eisenaufnahme im Darm und den Eisenstoffwechsel. Achten Sie deshalb auf ein Präparat, das auch diese Mikronährstoffe enthält.

Wie stellt man einen Eisenmangel fest?

Ein Ferritintest
Ein Eisenmangel wird in der Schwangerschaft meist über die Ferritin- und Hämoglobinwerte festgestellt. Ferritin ist ein Speicherstoff für Eisen. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Ein Eisenmangel wird in der Schwangerschaft meist über die Ferritin- und Hämoglobinwerte festgestellt. Ferritin ist ein Speicherstoff für Eisen. Hämoglobin transportiert Sauerstoff im Blut. Sind die Werte zu niedrig, ist eine ergänzende Einnahme von Eisen notwendig.

Ein Hämoglobinwert von unter 12 Gramm pro Deziliter und ein Ferritinwert unter 15 Mikrogramm pro Liter weisen auf einen Eisenmangel hin.

Ein Mangel an B-Vitaminen führt zu Müdigkeit

Wirkweise von B-Vitaminen

Müdigkeit ist eine Mangelerscheinung verschiedener B-Vitamine. Pantothensäure (Vitamin B5) ist an über 100 Reaktionen im Energiestoffwechsel beteiligt. Ein Mangel an Pantothensäure äußert sich durch Müdigkeit, Schlafstörungen und Schwäche. Auch Vitamin B1 und B2 sind wichtig für den Energiestoffwechsel und können bei einem Mangel für Müdigkeit verantwortlich sein.

Vitamin B12 und Folsäure werden dagegen für die Blutbildung benötigt. Bei einem Mangel können die roten Blutkörperchen nicht richtig gebildet werden und es kommt zu einer Blutarmut (Anämie). Müdigkeit ist ein Symptom der Anämie und kann durch den Ausgleich eines Vitamin-B12-Mangels oder eines Folsäuremangels behoben werden.

Auch Vitamin B6 kann Müdigkeit und Erschöpfung verringern. Es ist an der Produktion wichtiger Botenstoffe beteiligt, die im zentralen Nervensystem wirken. Außerdem unterstützt Vitamin B6 den Energiestoffwechsel.

B-Vitamine: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Da B-Vitamine im Stoffwechsel eng zusammenarbeiten, wird meist ein Kombinationspräparat für Schwangere empfohlen, das alle B-Vitamine enthält. Sinnvoll sind Dosierungen von 6 Milligramm Pantothensäure, 1 Milligramm Vitamin B1, 1 Milligramm Vitamin B2, 2 Milligramm Vitamin B6, 3,5 Mikrogramm Vitamin B12 und 400 bis 800 Mikrogramm Folsäure.

Tipp

Nehmen Sie Folsäure am besten in ihrer aktiven Form 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) ein. Der Körper kann diese Form direkt nutzen, da keine weitere Umwandlung nötig ist. Das ist sinnvoll, da etwa die Hälfte der Menschen einen Gendefekt hat, durch den die Umwandlung von herkömmlicher Folsäure in die aktive Form eingeschränkt ist. Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure sehr wichtig.

Müdigkeit ist ein Symptom eines Vitamin-D-Mangels

Wirkweise von Vitamin D

Hand wird vor die Sonne gehalten
Vitamin D ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst bei Sonneneinstrahlung in der Haut bilden kann. Durch ungenügenden Aufenthalt im Freien oder zu geringe Sonneneinstrahlung im Winter kann es schnell zu einem Vitamin-D-Mangel kommen. Bild: LFO62/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst bei Sonneneinstrahlung in der Haut bilden kann. Durch ungenügenden Aufenthalt im Freien oder zu geringe Sonneneinstrahlung im Winter kann es schnell zu einem Vitamin-D-Mangel kommen. Müdigkeit und Schwäche sind die ersten Symptome eines leichten Vitamin-D-Mangels. Vitamin D ist in der Schwangerschaft für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes sehr wichtig, weshalb ein Mangel vermieden werden sollte.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Im Idealfall wird die Vitamin-D-Dosierung an die Blutwerte angepasst, da bei einem starken Mangel eine höhere Dosierung nötig ist. Kennen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel nicht, können Sie in der Schwangerschaft täglich 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D einnehmen.

Eine Überdosierung mit Vitamin D ist möglich. Nehmen Sie daher ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt in der Schwangerschaft nicht mehr als 4.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag ein.

Am besten werden Vitamin-D-Präparate zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen. Da Vitamin D fettlöslich ist, steigert das Fett aus der Mahlzeit die Aufnahme im Darm.

Wie stellt man einen Vitamin-D-Mangel fest?

Da sich die Dosierung von Vitamin D im Idealfall nach dem Spiegel im Blut richtet, sollte der Spiegel durch den Arzt bestimmt werden. Vitamin D wird im Labor im Blutserum gemessen. Serum ist die Flüssigkeit des Blutes, die keine Blutzellen mehr enthält.

Im Labor wird eine Vitamin-D-Form bestimmt, die im Blut zirkuliert – sogenanntes 25-OH-D (Calcidiol). Optimalerweise sollte dieses zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter liegen.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoff-Empfehlung pro Tag bei Müdigkeit

Eisen

je nach Spiegel oder bis zu 30 Milligramm (mg)

Pantothensäure

6 Milligramm

Vitamin B1

1 Milligramm

Vitamin B2

1 Milligramm

Vitamin B12

3,5 Mikrogramm (µg)

Folsäure

400 bis 800 Mikrogramm (als 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF))

Vitamin D

je nach Spiegel oder 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Müdigkeit

 

Normalwerte

Eisen

Ferritin (Serum)

Hämoglobin (Plasma)

über 15 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

über 12 Gramm pro Deziliter (g/dl)

Vitamin D (Serum)

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

 

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Sodbrennen

Ursachen von Sodbrennen

Sodbrennen tritt bei 40 bis 80 Prozent der Schwangeren auf. Im ersten Schwangerschaftsdrittel ist die Ursache für Sodbrennen das Schwangerschaftshormon Progesteron. Progesteron entspannt die Muskeln der Gebärmutter, damit sie sich nicht vor der Geburt zusammenziehen. Allerdings entspannt Progesteron auch andere Muskeln – wie den Ringmuskel, der die Öffnung zwischen Speiseröhre und Magen verschließt. Saurer Magensaft kann dann in die Speiseröhre gelangen. Dies verursacht das typische Brennen sowie die Schmerzen im Oberbauch.

Im späteren Schwangerschaftsverlauf werden Magen und Darm durch das wachsende Kind nach oben gedrückt. Dadurch wird der Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre zusätzlich verstärkt und das Sodbrennen wird in den beiden letzten Schwangerschafts-Trimestern schlimmer.

Basische Mineralstoffe lindern die Schmerzen bei Sodbrennen

Wirkweise von basischen Mineralstoffen

Mineralstoffe kommen natürlicherweise immer in gebundener Form vor, zum Beispiel als Carbonate oder Citrate. Carbonate (auch Bicarbonate) können Sodbrennen in der Schwangerschaft lindern, indem sie die Magensäure direkt im Magen neutralisieren. Sie wirken basisch. Carbonate und Bicarbonate werden deshalb oft als Basenpulver gegen Magenbeschwerden und Sodbrennen verwendet.

Der Magensaft ist dann weniger sauer und reizt die Schleimhaut in der Speiseröhre weniger. Das lindert die Beschwerden innerhalb von zehn bis 30 Minuten.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von basischen Mineralstoffen

Frau leidet an Sodbrennen
Die Einnahme auf nüchternen Magen ist wichtig, da die Säurewirkung der Magensäure andernfalls verloren geht und die Verdauung beeinträchtigt wird. Begleitend sollten Sie viel trinken – mindestens 2 Liter Wasser am Tag. Bild: Antonio_Diaz/iStock /Getty Images Plus

Die Säurebindungskapazität bei basischen Mineralstoffpräparaten wird in Millival angegeben. Sie sollte 20 bis 25 Millival pro Einzeldosis betragen. Eine Tagesdosis von 80 bis 140 Millival ist bei Sodbrennen angemessen. Das Mineralstoffpräparat sollte immer Carbonatverbindungen mit Kalium, Calcium und Magnesium enthalten. Sie werden zwischen den Mahlzeiten zwei- bis dreimal am Tag eingenommen. Die Einnahme auf nüchternen Magen ist wichtig, da die Säurewirkung der Magensäure andernfalls verloren geht und die Verdauung beeinträchtigt wird. Begleitend sollten Sie viel trinken – mindestens 2 Liter Wasser am Tag.

Carbonate und Bicarbonate sollten nur kurzzeitig eingenommen werden. Bei dauerhafter Anwendung reagiert der Magen mit einer vermehrten Produktion an Magensäure. Dann werden die Beschwerden schlimmer. Zudem können sie zu Aufstoßen, Blähungen, Magendruck und Magenschmerzen führen. Auch kann es bei sehr langer Anwendung zu einer Alkalose führen mit Schwächezuständen und schwacher Atmung. Nach dem Absetzen bilden sich die Symptome schnell zurück.

Zu beachten bei Nieren- und Herzerkrankungen

Personen mit Nierenerkrankungen sollten basische Mineralstoffe nicht ohne ärztliche Kontrolle einnehmen. Schwache Nieren können Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium nicht ausscheiden. Bei Neigung zu Nierensteinen ist bei Calcium Vorsicht geboten. Menschen mit Herzrhythmusbeschwerden sollten Kalium nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoff-Empfehlung pro Tag bei Sodbrennen

Carbonate und Bicarbonate (mit Kalium, Calcium und Magnesium)

80 bis 140 Millival (mval)

 

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Waden- und Muskelkrämpfe

Ursachen von Waden- und Muskelkrämpfen

In der Schwangerschaft kommt es im zweiten und dritten Trimester häufig zu Muskelkrämpfen – meistens in den Waden. Oft ist die Ursache ein Ungleichgewicht im Mineralstoffhaushalt. Zusätzlich kann eine Überanstrengung der Muskulatur – zum Beispiel durch langes Stehen mit dem zusätzlichen Gewicht des ungeborenen Kindes –  die Entstehung von Krämpfen begünstigen. Häufig treten auch Wasseransammlungen in den Beinen (Ödeme), Krampfadern und Wadenkrämpfe auf, da die Schwangerschaft die Venen belastet und zu einer mangelnden Versorgung des Gewebes führt.

Durch den erhöhten Mineralstoffbedarf in der Schwangerschaft kommt es schneller zu einem Ungleichgewicht zwischen den Mineralstoffen oder sogar zu einem Mineralstoffmangel. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen deshalb meist ein Kombinationspräparat mit verschiedenen Mineralstoffen besonders Magnesium.

Magnesium entspannt verkrampfte Waden

Wirkweise von Magnesium

Es wird vermutet, dass ein leichter Magnesiummangel oft die Ursache für Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft ist. Magnesium sorgt nach der Anspannung eines Muskels wieder für dessen Entspannung. Wenn nicht ausreichend Magnesium vorhanden ist, kann die plötzliche Anspannung des Muskels nicht gelöst werden und es entsteht ein Muskelkrampf.

Magnesium: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Bekämpfung von Waden- oder Muskelkrämpfen können in der Schwangerschaft pro Tag 300 Milligramm Magnesium sinnvoll sein. Nehmen Sie Magnesiumpräparate für eine bessere Verträglichkeit zu den Mahlzeiten ein. Ideal sind organische Verbindungen wie Magnesiumcitrat: Sie werden im Darm schnell aufgenommen.

Die dauerhafte Einnahme von mehr als 250 Milligramm Magnesium pro Tag sollte mit dem Arzt besprochen werden. Bei einem empfindlichen Darm ist es empfehlenswert, die Menge in mehrere Portionen aufzuteilen.

Zu beachten bei Nierenschwäche

Bei chronischen Nierenerkrankungen sollte Magnesium nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden. Das Magnesium aus Mineralstoffpräparaten würde sich daher im Blut anreichern.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoff-Empfehlung pro Tag bei Waden- und Muskelkrämpfen

Magnesium (als Magnesiumcitrat)

300 Milligramm (mg)

 

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Zusammenfassung

Zur Linderung von Beschwerden in der Schwangerschaft können Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe helfen. Vitamin B6 und Ingwer lindern Übelkeit und Erbrechen. Bei Verstopfungen helfen Magnesium, Flohsamen, Haferfasern und Probiotika, indem sie die Darmbewegungen fördern und den Stuhl weicher machen. Das wirkt sich auch günstig bei einem Hämorrhoidalleiden in der Schwangerschaft aus.

Müdigkeit in der Schwangerschaft zeugt oft von einer Mangelerscheinung wichtiger Nährstoffe. Eisen, B-Vitamine und Vitamin D können die Müdigkeit verringern. Wenn Sie unter Sodbrennen leiden, können basische Mineralstoffe die Beschwerden lindern, indem sie die Säure im Magen neutralisieren. Gegen Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft hilft Magnesium. Krämpfe können die Ursache von einem Magnesiummangel sein.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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