Zurück zur Stimme: Heiserkeit schnell loswerden

Mit Vitaminen, Mineralstoffen und pflanzlichen Enzymen Heiserkeit bekämpfen

Sind die Stimmbänder angegriffen, wird die Stimme schwach, piepsig und heiser. Heiserkeit kann verschiedene Ursachen haben – in vielen Fällen steckt eine harmlose Erkältung dahinter. Oft reicht es, seine Stimme zu schonen und viel zu trinken. Je nach Ursache muss aber auch medikamentös behandelt werden. Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Enzyme können dabei helfen. Sie stärken das Immunsystem, lindern Entzündungen und wirken abschwellend.

Ursachen und Symptome

Wie entsteht Heiserkeit?

Heiserkeit kommt häufig vor. Sie kann immer dann entstehen, wenn die Stimmbänder verschleimt oder überstrapaziert sind. Sie können dann anschwellen und schließen nicht mehr richtig.

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Normalerweise entstehen die Töne unserer Stimme durch Schwingungen der Stimmbänder im Hals. Die Stimmbänder sind beim Einatmen geöffnet, damit Luft hindurchströmen kann. Soll ein Ton entstehen, spannen die Stimmbänder an und verengen die Öffnung. So versetzt die ausströmende Luft die Stimmbänder in Schwingung.

Symptome von Heiserkeit

Bei Heiserkeit spricht man mit „belegter“ Stimme; manchmal auch piepsig, krächzend oder einfach nur dünn. Oft haben Betroffene das Bedürfnis, sich zu räuspern oder zu husten. In schweren Fällen bekommen sie keinen Ton mehr heraus. Dann sprechen Mediziner von „Aphonie“.

Meist ist Heiserkeit harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit von selbst. In anderen Fällen geht Heiserkeit nicht mehr weg, es entsteht eine chronische Heiserkeit. Eine ernsthafte Erkrankung kann dahinterstecken.

Ursachen von Heiserkeit

Heiserkeit und Husten sind oft Begleiterscheinungen einer Erkältung. Diese wird meist durch Viren ausgelöst. Dann kommen zur Heiserkeit oft auch Schluckbeschwerden und Halsschmerzen hinzu.

Tritt Heiserkeit ohne Erkältung auf, kann dies auch an Funktionsstörungen der Stimmbänder liegen. Zudem ist eine Überreizung der Stimmbänder durch Überbeanspruchung möglich. Das kommt vor allem bei Personen vor, die viel, lange oder laut sprechen müssen. Lehrer und Sänger sind zum Beispiel besonders gefährdet. Zudem kann es durch eine falsche Sprechtechnik oder lautes Schreien zu Verletzungen auf den Stimmbändern kommen. An diesen Stellen können sich dann Polypen und Knötchen bilden. Auch durch Allergien kann Heiserkeit ausgelöst werden.

Manchmal tritt Heiserkeit als Symptom einer Kehlkopfentzündung auf, die durch eine permanente Reizung der Kehlkopfschleimhaut entstehen kann – zum Beispiel durch Zigarettenrauch. Eine weitere Ursache kann eine Nervenschädigung sein, die zum Beispiel während einer Schilddrüsenoperation passiert ist.

Darüber hinaus kommen Sodbrennen und Erbrechen als Auslöser infrage: Durch das Austreten der Magensäure in Speiseröhre und Rachen können die Stimmbänder gereizt werden.

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Info

Selten kann eine Krebserkrankung zur Heiserkeit führen. Wenn die Beschwerden länger als drei Wochen anhalten, sollten Sie einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Das gilt insbesondere, wenn Sie rauchen, viel Alkohol konsumieren oder ein geschwächtes Immunsystem haben.  

Ziele der Behandlung

Wie wird Heiserkeit klassisch behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei vorübergehender Heiserkeit, wie bei einer Erkältung, lässt sich die Heiserkeit oft schnell loswerden. Wichtig ist es, die Stimme zu schonen, viel zu trinken und aufs Rauchen zu verzichten.

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Um Heiserkeit schnell loszuwerden, kommen auch Hausmittel zum Einsatz. Am wichtigsten ist es, die Stimmbänder feucht zu halten: Inhalieren, mit Salzwasser gurgeln, Salbei- oder Kamillentee trinken, Ingwer kauen, warme Milch mit Honig trinken, Kräuterbonbons lutschen oder Halswickel mit Quark oder Zwiebeln sind beliebte Hausmittel bei Heiserkeit. Mit einem Luftbefeuchter im Raum trocknen die Schleimhäute weniger schnell aus. Helfen können auch Dampfbäder, zum Beispiel mit Sole-Salz.

Bei funktionellen Stimmstörungen kann auch eine Stimmtherapie abhelfen. Bei Polypen, Knötchen oder Tumoren kommt möglicherweise eine Operation infrage.

Tritt Heiserkeit als Folge einer Kehlkopfentzündung durch Bakterien auf, können Antibiotika (wie Doxybene®, Doxycyclin®) zur Behandlung eingesetzt werden. Ist die Ursache Sodbrennen, wird dies oft mit Magensäureblockern, zum Beispiel Omeprazol (Antra MUPS®), behandelt.

Tipp

Achtung: Vermeiden Sie es, zu flüstern oder sich zu räuspern, wenn Sie heiser sind. Das reizt die Stimmbänder zusätzlich.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, das Immunsystem zu stärken, damit eine erkältungsbedingte Heiserkeit schneller abklingt. Auch lindern bestimmte Stoffe Entzündungen an den Stimmbändern und lösen den Schleim. Die wichtigsten sind:

  • Zink lässt erkältungsbedingte Heiserkeit schneller abklingen.
  • Vitamin C lindert oxidativen Stress und stärkt das Immunsystem.
  • Bromelain und Papain lösen den Schleim und stoppen Entzündungen.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Zink lässt erkältungsbedingte Heiserkeit schneller abklingen

Wirkweise

Aufgrund einer unausgewogenen Ernährung sind viele Menschen nicht gut mit Zink versorgt. Das ist vor allem im Winter ungünstig, denn Zink ist unverzichtbar für das Immunsystem: Abwehrzellen brauchen Zink, um sich zu teilen. Außerdem wirkt Zink direkt gegen Viren – zum Beispiel gegen Erkältungsviren, die Heiserkeit verursachen können. Dabei hemmt es deren Vermehrung und verhindert, dass sie sich an die Schleimhäute in den Atemwegen anheften.

Zusätzlich wirkt Zink als Antioxidans: Es fängt aggressive Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) ab, die oxidativen Stress verursachen können. Oxidativer Stress ist während einer Erkältung erhöht und kann Zellen schädigen.

Ein Überblick der Studienlage zeigt, dass Zink-Lutschtabletten die Dauer einer Erkältung um 20 bis 40 Prozent verkürzen können. Dabei ist aber eine ausreichende Dosis nötig: Bei unter 75 Milligramm pro Tag konnte der Effekt nicht gezeigt werden. In einer kleinen hochwertigen Studie verkürzte Zink nicht nur die Zeit der Beschwerden, sondern linderte auch Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten im Vergleich zum Scheinmedikament.

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In manchen Fällen wird Heiserkeit durch gutartige Knötchen (Granulome) an Stimmbändern oder am Kehlkopf verursacht. Das sind kleine abgekapselte Entzündungsherde, die bei Stimmbandverletzungen entstehen können (zum Beispiel Sodbrennen). Vorstudien deuten darauf hin, dass Zink gegen Granulome helfen könnte – insbesondere bei Personen, die schlecht mit Zink versorgt sind.

Zink ist für ein starkes Abwehrsystem unabdingbar. Die gezielte Ergänzung kann helfen, die Dauer einer Erkältung zu verkürzen und Beschwerden wie Heiserkeit abzuschwächen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink bei Heiserkeit

Bei Heiserkeit durch eine Erkältung können Sie täglich 75 Milligramm Zink ergänzen. Ideal sind Lutschtabletten, denn so kann Zink direkt vor Ort wirken. Zudem befeuchtet das Lutschen der Tabletten die Schleimhäute. Besonders wirksam könnte die Verbindung Zinkacetat sein. Sie hatte in Studien besser abgeschnitten.

Nehmen Sie Lutschtabletten mit Zink am besten über den Tag verteilt ein – idealerweise alle zwei bis drei Stunden. Wichtig ist, dass Sie mit der Zink-Behandlung sofort beginnen, sobald sich die ersten Symptome bemerkbar machen – spätestens aber 24 Stunden danach.

Diese Dosierung gilt nur für die Zeit der Erkältung, denn dauerhaft kann Zink so überdosiert werden. Möchten Sie Ihr Immunsystem grundsätzlich stärken; damit es vor Infektionen gewappnet ist, empfehlen Mikronährstoff-Experten 10 bis 15 Milligramm Zink pro Tag.

Zink: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit einer chronischen Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollten keine Zink-Präparate einnehmen. Der Grund ist: Schwache Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden. Der Zink-Blutspiegel könnte zu hoch werden.

Auch Menschen, die bestimmte Antibiotika oder Osteoporose-Medikamente einnehmen, müssen aufpassen: Zink bindet diese Arzneimittel und kann sie unwirksam machen. Deshalb ist ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden nötig. Dies gilt für Antibiotika mit Wirkstoffen wie Ciprofloxacin (Ciloxan®), Enoxacin (Enoxor®), Levofloxacin (Tavanic®), Tetracyclin (Achromycin®, Supramycin®) oder Doxycyclin (Supracyclin®, Vibramycin®) sowie Osteoporose-Mittel mit Wirkstoffen wie Alendronat (Fosamax®, Tevanate®), Clodronat (Bonefos®) oder Etidronat (Didronel®).

Vitamin C stärkt die Immunabwehr

Wirkweise

Vitamin C ist wie Zink ein wichtiges Antioxidans: Es schützt die Zellen vor Zerstörung durch freie Radikale. Außerdem unterstützt Vitamin C die Immunabwehr, indem es zum Beispiel die Aktivität bestimmter Abwehrzellen (natürliche Killerzellen) erhöht.

Es zeigte sich, dass Menschen mit Erkältungen oft geringe Vitamin-C-Spiegel aufweisen. Das liegt vermutlich daran, dass bei akuten Infekten oxidativer Stress entsteht und der Körper mehr Vitamin C verbraucht. Forscher beobachteten bei Tieren und Menschen außerdem, dass ein Vitamin-C-Mangel mit Lungenentzündungen und einem höheren Risiko für generelle Infektionskrankheiten in Verbindung stehen könnte.

Eine hochwertige Studie zeigt, dass die tägliche Vitamin-C-Einnahme von November bis Februar dazu führte, dass Erkältungen seltener auftraten. Wenn es zu einer Erkältung kam, dauerte sie kürzer und die Symptome waren geringer. Auch ein Überblick über die Studienlage belegt, dass Vitamin-C-Präparate die Dauer einer Erkältung sowie die zu Hause verbrachte Zeit verkürzen konnten und Erkältungssymptome linderten.

Die Studienlage deutet darauf hin, dass es sich lohnt, bei erkältungsbedingter Heiserkeit, Vitamin-C-Präparate einzusetzen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C bei Heiserkeit

Bei erkältungsbedingter Heiserkeit empfehlen Mikronährstoff-Experten für ein starkes Immunsystem täglich 200 bis 500 Milligramm Vitamin C. Ideal sind Kapseln oder Lutschtabletten in Kombination mit Zink. Die Auswertung zweier kleiner hochwertiger Studien zeigt, dass ein Kombinationspräparat mit Zink und Vitamin C erkältungsbedingten Schnupfen etwas schneller ausheilen ließ.

Für die Zeit der Erkältung kann es auch sinnvoll sein, die Dosis auf 1.000 bis 6.000 Milligramm Vitamin C täglich zu erhöhen. Manchmal geben Mikronährstoff-Experten Vitamin C auch direkt über die Venen (intravenös).

Verteilen Sie die Gesamtdosis von Vitamin C auf mehrere Portionen über den Tag – zum Beispiel fünfmal 200 Milligramm. So stellen Sie sicher, dass der Körper Vitamin C optimal aufnehmen kann. Wenn Sie Vitamin C zur Mahlzeit einnehmen, verbessert dies die Verträglichkeit für den Magen.

Tipp

Eine gute Wahl sind Vitamin-C-Präparate, die „retardiertes“ Vitamin C enthalten. Dabei ist Vitamin C so „verpackt“, dass es über den Tag freigesetzt wird und gleichmäßige Wirkspiegel im Blut erreicht werden.

Vitamin C: zu beachten während der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Vitamin C ist in der Schwangerschaft und Stillzeit in einer Dosierung bis 1.800 Milligramm pro Tag wahrscheinlich sicher. Dennoch sollte der Arzt den Nutzen abwägen.

Bei Nierensteinen sollte die Dosis unter 1.000 Milligramm pro Tag bleiben. Vitamin C wird im Körper teilweise zu Oxalsäure abgebaut. Diese Verbindung bildet mit Calcium sogenannte Calciumoxalat-Steine. Bei Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollten nicht mehr als 500 Milligramm Vitamin C eingenommen werden.

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, dürfen Personen mit einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) Vitamin C nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.

Es gibt Hinweise darauf, dass hoch dosiertes Vitamin C die Wirkung des Blutverdünners Warfarin (Coumadin®) vermindern kann. Dies wurde allerdings erst bei Vitamin-C-Mengen ab 1.000 Milligramm täglich beobachtet. Informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen.

Vitamin C könnte die Wirkung des Krebsmedikaments Bortezomib (Velcade®) herabsetzen. Gleiches ist für das Antipilzmittel Fluconazol (Diflucan®, Fungata®) möglich. Sprechen Sie die Vitamin-C-Einnahme daher mit dem Arzt ab.

Bromelain und Papain wirken abschwellend und stoppen Entzündungen

Wirkweise

Bromelain ist eine Gruppe von Enzymen, die aus Ananas gewonnen werden. Es reguliert das Immunsystem, indem es Entzündungsprozesse beendet. Dies kann möglicherweise einen positiven Effekt bei Heiserkeit haben, wenn sie durch eine Erkältung oder eine Kehlkopfentzündung ausgelöst wird. Durch das Abklingen der Entzündung können geschwollene Stimmbänder wieder abschwellen. Zudem wirkt Bromelain schleimlösend und hilft, die Atemwege zu befreien – eine wichtige Voraussetzung für eine normale Stimme.

Vor allem der Einsatz von Bromelain bei Infektionen der Atemwege wie einer Nasennebenhöhlenentzündung wurde schon oft untersucht. Eine Vorstudie mit Kindern zeigt zum Beispiel, dass ein Bromelain-Präparat die Beschwerden schneller abklingen ließ. Auch ein Überblick über die Studienlage belegt die positiven Effekte. Häufig wird Bromelain mit Papain eingesetzt. Papain wird aus Papaya gewonnen und besitzt ebenfalls abschwellende Eigenschaften.

Zwar gibt es bisher noch keine Studien, die die Wirksamkeit von Bromelain und Papain speziell bei Heiserkeit belegen. Da sie jedoch abschwellend und entzündungshemmend wirken, sind sie auch bei Heiserkeit vielversprechende Wirkstoffe.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Bromelain und Papain bei Heiserkeit

Bei erkältungsbedingter Heiserkeit empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich 3.000 bis 9.000 F.I.P.-Einheiten Bromelain und Papain als Kombination. 500 F.I.P.-Einheiten sind umgerechnet in etwa 60 bis 100 Milligramm Bromelain enthalten. Diese Dosis kann für vier bis fünf Tage eingenommen werden. Danach ist eine Rücksprache mit dem Mikronährstoff-Experten sinnvoll.

Die Einnahme sollte möglichst über den Tag verteilt und zwischen den Mahlzeiten erfolgen: mindestens eine Stunde vor sowie zwei Stunden nach dem Essen. So werden Bromelain und Papain am besten aufgenommen. Gute Präparate sind magensaftresistent, denn Bromelain und Papain werden sonst durch die Magensäure zerstört.

Bromelain und Papain: zu beachten während der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bisher liegen keine ausreichenden Studiendaten zum Einsatz von Bromelain und Papain in Schwangerschaft und Stillzeit vor. Schwangere und stillende Frauen sollten vorsichtshalber auf Präparate verzichten.

Bromelain kann die Aufnahme von Antibiotika im Darm erhöhen. Daher sollten Sie die Einnahme mit Ihrem Arzt besprechen, wenn Sie Antibiotika einnehmen müssen. Betroffen sind Wirkstoffe wie Erythromycin (AknedermEry®, Infectomycin®), Clarithromycin (Klacid®, Clarilind®), Tetracyclin (Tefilin®, DoxyHexal®) oder Chinoline (wie Tarivid®).

Bromelain und Papain können außerdem die Blutgerinnung herabsetzen. Die Gefahr für Blutungen steigt. Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen oder unter einer Blutgerinnungsstörung leiden, sollten Sie Papain und Bromelain daher nicht einsetzen. Betroffen sind Wirkstoffe wie Phenprocoumon (Marcumar®) und Warfarin (Coumadin®).

Aus dem gleichen Grund sollten Bromelain und Papain auch etwa zwei Wochen vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.

Dosierung auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Heiserkeit
 Vitamine
Vitamin C

200 bis 500 Milligramm (mg)

akut auch: 1.000 bis 6.000 Milligramm
  
 Mineralstoffe
Zink

akut: 75 Milligramm

zur Vorbeugung: 10 bis 15 Milligramm
 Enzyme
Bromelain und Papain3.000 bis 9.000 F.I.P.-Einheiten

 

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Zusammnfassung

Heiserkeit entsteht, wenn die Stimmbänder geschwollen, verschleimt oder gereizt sind. Betroffene können dann nur mit leiser, piepsiger, belegter oder rauer Stimme sprechen. Heiserkeit ist oft ein Symptom einer Erkältung oder einer Überbeanspruchung der Stimme. Manchmal können auch andere Erkrankungen hinter der Heiserkeit stecken, zum Beispiel Sodbrennen oder eine Kehlkopfentzündung.

In der Mikronährstoffmedizin kommen Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Enzyme zum Einsatz, die das Immunsystem stärken und Heiserkeit lindern können: Zink wirkt gegen Viren und lässt erkältungsbedingte Heiserkeit schneller abklingen. Vitamin C stärkt die Immunabwehr. Die Enzyme Bromelain und Papain lösen den Schleim und stoppen Entzündungen.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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