Den Körper bei Allergien unterstützen

Wie Mikronährstoffe bei der Behandlung von Allergien helfen können

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf harmlose Stoffe. Am häufigsten sind die Pollenallergie (Heuschnupfen), die Tierhaarallergie und die Schimmelpilzallergie. Allergien belasten nicht nur das Wohlbefinden. Eine unbehandelte Allergie kann zu Folgeerkrankungen wie Asthma bronchiale führen. Die Mikronährstoffmedizin beeinflusst das Immunsystem und lindert Entzündungsfolgen. Lesen Sie hier, wie Sie mit Mikronährstoffen die Behandlung einer Allergie unterstützen können.

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Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf harmlose Stoffe (Allergene). Die häufigsten Formen der Allergien sind Heuschnupfen oder die Tierhaarallergie. Bild: Shidlovski/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf harmlose Stoffe (Allergene). Das Immunsystem schüttet innerhalb von Minuten große Mengen entzündlicher Botenstoffe (zum Beispiel Histamin) aus, was zu heftigen Allergiesymptomen führt. Die Symptome schränken die Lebensqualität der Allergiker stark ein. Häufige Anzeichen sind je nach Allergietyp und Allergen:

  • Fließschnupfen und/oder verstopfte Nase
  • tränende, juckende, brennende und/oder geschwollene Augen
  • Niesreiz, häufiges Niesen
  • Husten, zugeschwollener Hals, Atembeschwerden bis hin zu Atemnot
  • Juckreiz und Rötung der Haut (Nesselfieber, Urtikaria), Kontaktekzem
  • Bauchbeschwerden, Durchfall, Erbrechen (bei Nahrungsmittelallergie)

Im schlimmsten Fall kommt es zum anaphylaktischen Schock. Das ist eine schwere Form, die plötzlich auftritt. Dabei fällt der Blutdruck ab, sodass Schwindel und Ohnmacht drohen. Es kommt auch zu Übelkeit und Darmbeschwerden. Durch die starke Schwellung der Atemwege ist die Sauerstoffversorgung gefährdet. Der Schock kann mit einem Atem- oder Kreislaufstillstand tödlich enden.

Allergien treten verschieden schnell auf. Die meisten zählen zum Soforttyp. Das Immunsystem reagiert mit der Freisetzung von Histamin auf das Allergen, es kommt binnen weniger Minuten bis Stunden zu einer Reaktion. Bei Allergien vom Spättyp vergehen bis zum Eintritt einer Reaktion 24 bis 48 Stunden.

Zu den häufigsten Allergieauslösern zählen:

  • Pollen (Birke, Erle, Hasel, Roggen, Gräser)
  • Tierhaare
  • Hausstaub
  • Schimmelpilze
  • Lebensmittel (Nüsse, Äpfel, Schalentiere, Soja)
  • Insektengift (Bienen, Wespen)
  • Schmuck, Knöpfe (Jeans), Werkzeug (Nickel)

Info

Nicht verwechseln darf man die Allergie mit Unverträglichkeiten und Reizungen; sie funktionieren nach anderen Mechanismen: Es werden keine Antikörper gegen die betroffene Substanz gebildet, im Körper findet keine „echte“ allergische Reaktion des Immunsystems statt. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden geringe Mengen des Stoffes oft vertragen, erst bei größeren Mengen kommt es zu Beschwerden. Auch viele Kontaktekzeme werden durch Reizungen (Sonnenlicht, Reibung) oder Schadstoffe (Lösungsmittel, Reinigungsmittel) verursacht und sind keine Allergie.

Allergiefolgen: Wird eine Allergie nicht behandelt, kann sie zu Folgeerkrankungen führen. Patienten mit allergischem Schnupfen erkranken bis zu dreimal häufiger an Asthma bronchiale als Nichtallergiker.

Daneben lösen Pollen manchmal auch Lebensmittelallergien aus. Manche Lebensmittel enthalten nämlich ähnliche Eiweiße wie die Pollen. Das Abwehrsystem kann sie nicht unterscheiden. Man spricht dann von Kreuzallergien. So passiert es, dass Betroffene mit einer Allergie auf Birkenpollen auch auf Äpfel und Sellerie allergisch reagieren können. Bei Empfindlichkeit gegen Gräserpollen werden oft Getreide, Erdnüsse und Soja nicht vertragen.

Auch eine Neurodermitis (atopisches Ekzem) wird von der Pollenallergie beeinflusst: Während der Pollenflugphase kann sich das Hautbild weiter verschlechtern.

Info

Allergien bei Kindern sind vor allem Lebensmittelallergien. Drei Viertel aller Kinder verlieren die Allergie bis zum Schuleintritt wieder. Pollenassoziierte Kreuzallergien treten eher im Erwachsenenalter auf.

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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Allergie klassisch behandelt?

Allergietest bei einem Patienten
Es gibt verschiedene Allergietests wie beispielsweise den Bluttest oder auch den Pricktest. Bild: AlexRaths/iStock /Getty Images Plus

Zunächst gilt es, den Allergieauslöser zu finden. Dafür gibt es mehrere Allergietests: Den Bluttest, bei dem Antikörper im Blut festgestellt werden, oder den Pricktest. Dabei werden Allergene auf den Unterarm aufgebracht und die Haut eingestochen. Kommt es zu einer Reaktion, liegt eine Allergie vor.

Sind die Allergieauslöser erkannt, sollten Betroffene das Allergen meiden. Ist das nicht möglich, können Allergiemittel wie Antihistaminika die Symptome lindern. Diese Medikamente verhindern, dass der ausgeschüttete Allergiebotenstoff Histamin wirkt. Dazu gehören Wirkstoffe wie Cetirizin (Ceterifug®, Cetiderm®, CetiLich®), Desloratadin (Aerius®, Dasselta®), Fexofenadin (Telfast®), Azelastin (Allergodil®, Vividren akut®) und Levocabastin (Livocab®). Die Wirkstoffe gibt es als Allergietabletten, Nasenspray oder Augentropfen.

Bei besonders starken Allergiebeschwerden wird auch Cortison eingesetzt. Dazu zählen die Wirkstoffe Prednison (Decortin®, Rectodelt®) oder Budesonid (Budecort®, Budenofalk®).

Bei Allergien vom Soforttyp gibt es die Möglichkeit der Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung genannt. Dabei spritzt der Arzt in regelmäßigen Abständen die Allergene. Ziel ist es, das Immunsystem an die auslösenden Stoffe zu gewöhnen. Die Behandlung ist sinnvoll, wenn sich das Allergen schlecht meiden lässt, zum Beispiel bei Heuschnupfen.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Neben der klassischen Behandlung besteht die Möglichkeit, die Allergietherapie mit Mikronährstoffmedizin zu unterstützen. Es gibt Stoffe, die das Immunsystem regulieren, wie Probiotika und Omega-3-Fettsäuren.

Andere Nährstoffe lindern dagegen die Symptome einer Allergie. Dazu zählen Schwarzkümmelöl, Quercetin sowie Vitamin C und Vitamin E. Antioxidantien wie Vitamin A sowie die Mineralstoffe Zink und Selen wirken aktiv gegen oxidativen Stress, der durch eine allergische Entzündung hervorgerufen wird.

Die Mikronährstoffmedizin lindert auch die Nebenwirkungen von Medikamenten.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Probiotika regulieren die Immunkontrolle

Wirkweise von Probiotika

Illustration von Bakterien
Probiotika (Bakterien und Hefepilze) wirken auf das Immunsystem im Darm und regulieren die Immunkontrolle. Bild: ClaudioVentrella/ iStock / Getty Images Plus

Das Immunsystem kann lernen, gegen gewisse Stoffe tolerant zu sein. Dabei werden regulatorische Immunzellen ausgebildet, welche die Immunreaktion dämpfen. Der Darm spielt bei diesem Prozess eine wichtige Rolle. Probiotika helfen dabei. Probiotika sind bestimmte Mikroorganismen (Bakterien und Hefepilze), die auf das Immunsystem im Darm wirken. Verschiedene Studien legen nahe, dass dieses Prinzip in der Praxis funktioniert:

In einer ersten hochwertigen klinischen Studie wurde die positive Wirkung einer Bifidobakterien-Mischung bei Kindern nachgewiesen: In der Probiotika-Gruppe verringerten sich die Beschwerden der Atemwege deutlich. 40 Kinder erhielten vier Wochen lang Probiotika (50 Milliarden koloniebildende Einheiten) oder ein Scheinmedikament.

Vor allem bei allergischem Schnupfen (Heuschnupfen) lassen sich mit Probiotika gute Ergebnisse erzielen. Eine Auswertung von 22 hochwertigen Studien fasst die Ergebnisse zusammen: Acht Studien zeigten eine Besserung. Besonders erfolgversprechend ist das Bakterium Lactobacillus paracasei. Bei allen fünf Studien mit diesen Bakterien trat eine Linderung der Allergiesymptome an den Augen und der Nase auf. Die genauen Wirkungsmechanismen werden gerade umfangreich erforscht.

Weitere wirksame Bakterienstämme waren: Lactobacillus gasseri, Bifidobacterium bifidum, Bifidobacterium longum, Bifidobacterium infantis und Bifidobacterium breve.

Probiotika: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffmediziner empfehlen bei Allergien eine Mischung aus verschiedenen Laktobazillen und Bifidobakterien. In Studien wurden zwischen drei und 50 Milliarden KBE verabreicht (3 bis 50 x 109). KBE bedeutet „koloniebildende Einheit“ und bezeichnet die Anzahl der enthaltenen Mikroorganismen. Ein hochwertiges Präparat sollte zehn Milliarden KBE als Tagesdosis enthalten.

Die Einnahme sollte entweder zu den Mahlzeiten erfolgen oder in Kombination mit reichlich Wasser: Beides sorgt dafür, dass die Probiotika trotz der Magensäure lebend in den Darm gelangen. Einige Hersteller bieten auch spezielle säureresistente Kapseln an.

Damit gesundheitsförderliche Effekte spürbar werden, müssen Probiotika über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden. Sobald man damit aufhört, nimmt auch die Zahl der probiotischen Bakterien im Darm wieder ab.

Probiotika: zu beachten bei schweren Erkrankungen

Probiotika sollten nicht bei Schwerkranken mit einem stark geschwächten Immunsystem eingesetzt werden. Auch Personen mit zentralen Venenzugängen (zum Beispiel bei Chemotherapie), Herzklappenerkrankungen, Kurzdarmsyndrom und Frühgeborene sollten keine Probiotika bekommen.

Schwarzkümmelöl gegen allergische Symptome

Wirkweise von Schwarzkümmelöl

Blüte, Samen und ein Glasfläschchen mit Öl auf Holz
Schwarzkümmelöl, das aus den Samen des Echten Schwarzkümmels gewonnen wird, wird oft bei allergischen und entzündlichen Beschwerden eingesetzt. Bild: bdspn/iStock/Getty Images Plus

Schwarzkümmelöl ist ein Öl aus dem Samen des Echten Schwarzkümmels (Nigella sativa). Man vermutet, dass das Öl ähnlich wie ein Antihistaminikum wirkt, weshalb es oft bei allergischen und entzündlichen Beschwerden eingesetzt wird. Der Hauptwirkstoff ist Thymoquinon. Es vermindert die Herstellung entzündlicher Botenstoffe, ohne das Immunsystem als Ganzes zu unterdrücken.

Die Wirkung bei unterschiedlichen Allergieformen wurde in mehreren vorläufigen Studien nachgewiesen. So linderte Schwarzkümmelöl in einer Dosis von 40 bis 80 Milligramm pro Kilo Körpergewicht bei Patienten mit allergischem Schnupfen, Asthma oder atopischer Dermatitis die Symptome. Es liegen Hinweise vor, dass Schwarzkümmelöl bei Asthma sogar die Lungenfunktion bessert.

Schwarzkümmelöl: Dosierung und Einnahmeempfehlung


Die wirksame Dosierung in Studien richtet sich nach dem Körpergewicht der Patienten: 40 bis 80 Milligramm Schwarzkümmelöl pro Kilogramm Gewicht.

Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb oft zwischen 1.000 und 3.000 Milligramm Schwarzkümmelöl pro Tag zusammen mit einer Mahlzeit.


Schwarzkümmelöl: zu beachten in der Schwangerschaft, bei Diabetes und Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten kein Schwarzkümmelöl einnehmen. In Tierversuchen zeigte der Wirkstoff Thymoquinon in Mengen zwischen 50 und 35 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht einen störenden Effekt auf die Entwicklung des Embryos. Dies ist zwar eine sehr hohe Menge, allerdings fehlen bislang Studien an Menschen, die die Sicherheit eindeutig belegen.

Diabetiker sollten ihre Zuckerwerte sicherheitshalber engmaschig überwachen, denn Schwarzkümmelöl senkte im Tierversuch den Blutzucker.

Zudem sind Wechselwirkungen zwischen Thymoquinon und Medikamenten möglich: Antidepressiva etwa mit Wirkstoffen wie Carbamazepin (Carbaflux®, Carbagamma®), Citalopram (Cipramil®) oder Fluoxetin (Fluxet®) sowie Antipsychotika mit Wirkstoffen wie Loxapin (Adasuve®), Clozapin (Leponex®) oder Sulpirid (Dogmatil®). Thymoquinon hemmt Stoffe, die für den Abbau der Medikamente im Körper verantwortlich sind. Dadurch verlangsamt sich der Abbau, was zu einer erhöhten Wirkstoffkonzentration im Blut führen kann. Nehmen Sie Schwarzkümmelöl dann nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt ein.

Omega-3-Fettsäuren gegen entzündliche Botenstoffe

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Fettsäuren sind im Körper Ausgangsstoffe für entzündliche und nicht entzündliche Botenstoffe. Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sind dabei Gegenspieler: Während die Omega-6-Fettsäuren den entzündlichen Stoffwechsel anheizen, dämpfen Omega-3-Fettsäuren Entzündungen. Bei moderner Ernährung werden zu viele Omega-6-Fettsäuren aufgenommen. Besonders problematisch ist die Arachidonsäure, zum Beispiel aus Fleisch oder Eiern.

Darum sollte man bei Allergien die Fettsäurebilanz im Auge behalten. In Studien zeigte sich, dass bei Allergikern das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren deutlich geringer ist als bei gesunden Menschen, sodass bei ihnen das Entzündungspotenzial höher ist.

Omega-3-Fettsäuren könnten bei Heuschnupfen und allergischem Asthma die Symptome lindern und zwar auch dann, wenn ein wenig Allergen in der Luft liegt. Allerdings können sie eine Allergie nicht verhindern. In ersten Studien wirkte sich die Einnahme aber positiv auf bronchiale Entzündungen bei Hausstaub- und Gräserpollenallergie aus. Eine weitere vorläufige Studie weist eine positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auch bei Kindern mit allergischem Asthma nach: Die Asthmasymptome nahmen durch die Einnahme von Fischöl deutlich ab. Allerdings liegen auch Studien vor, in denen Omega-3-Fettsäuren nicht wirkten. Noch fehlen größere Studien, die zeigen wie Omega-3-Fettsäuren eingesetzt werden müssen, um eine sichere Asthmakontrolle zu erreichen.  

Vorbeugung: Einige Studien untersuchten auch eine vorbeugende Wirkung von Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft. Man vermutet, dass die Einnahme späteren Allergien des Kindes vorbeugen kann. Zum Beispiel zeigte die Betrachtung von 19 hochwertigen Studien, dass Fischöl während der Schwangerschaft und Stillzeit eine Allergieentwicklung gegenüber Eiern reduziert. Bei anderen möglichen Allergenen gab es allerdings keinen Effekt. Über den allergieschützenden Effekt wird noch viel diskutiert. Weitere Untersuchungen werden folgen, um diese Schlussfolgerung sicherer belegen zu können.

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Allergien sind zwischen 1.500 und 5.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag sinnvoll. Die Dosis richtet sich auch nach Ausprägung und Schwere der Symptome und sollte im Zweifelsfall mit einem Mikronährstoffexperten abgeklärt werden.

Der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren kann durch Fisch gedeckt werden oder durch gereinigtes Fischöl in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Wichtig ist ein hoher Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA), der nur bei Präparaten mit definierter Zusammensetzung garantiert werden kann.

Tipp

Achten Sie bei Omega-3-Präparaten auf die Qualität: Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel enthalten gereinigtes Fischöl. Durch die Reinigung werden unerwünschte Rückstände wie Schwermetalle und Schadstoffe entfernt. Auch Krillöl ist eine Alternative, es ist von Natur aus reiner.

Omega-3-Fettsäuren: Laboruntersuchungen

Omega-3-Fettsäuren können im Blut mittels Omega-3-Index erfasst werden. Dabei wird der Anteil der Omega-3-Fettsäuren in den roten Blutzellen gemessen. Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben und ist im Idealfall höher als acht Prozent. Der Durchschnitt liegt jedoch bei fünf bis acht Prozent.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei akuten Leber- oder Nierenerkrankungen sollten keine Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden. Auch bei Blutgerinnungsstörungen sollte die Einnahme mit dem Arzt abgeklärt werden.

Zudem sind Wechselwirkungen mit Blutverdünnern ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm möglich: Omega-3-Fettsäuren können die Wirkung von blutverdünnenden Wirkstoffen wie Warfarin (Coumadin®), Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin®), Heparin (Clexane®), Apixaban (Eliquis®) oder Rivaroxaban (Xarelto®) verstärken. In diesen Fällen müssen bei Einnahme von Omega-3-Fettsäuren die Blutgerinnungswerte überwacht werden.

Quercetin gegen allergische Symptome

Wirkweise von Quercetin

Chemische Formel und Strukturformel von Quercetin
Quercetin kann die Symptome von allergischen Erkrankungen lindern. Bild: Zerbor/iStock/Getty Images Plus

Quercetin gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen und zwar zur Gruppe der Flavonoide. Laut Labor- und Tierversuchen lindert Quercetin die Symptome von allergischen Erkrankungen. Das Potenzial von Quercetin zeigte sich in Tierstudien auch bei allergischem Schnupfen und allergischem Asthma: Der Stoff minderte die bronchiale Überreaktion auf bestimmte Allergene.

Expertenwissen

In einer Studie an Ratten fanden Forscher heraus, dass Quercetin den Histamin-H1-Rezeptor (H1R) hemmt und damit die Freisetzung von Histamin bremst. Histamin ist der Hauptverursacher für die Beschwerden bei Atemwegsallergien. Je aktiver der Rezeptor, desto schwerer die Allergiesymptome. Es liegt daher nahe, dass eine Hemmung von H1R mit einer Linderung allergischer Symptome einhergeht.

In einer vorläufigen Studie mit Pollenallergikern konnte eine gute Wirkung für Isoquercitrin nachgewiesen werden. Isoquercitrin wird im Darm zu Quercetin abgebaut. Die Teilnehmer erhielten 100 Milligramm Isoquercitrin oder ein Scheinmedikament. Insbesondere die Augenbeschwerden (wie Jucken und Tränen) verbesserten sich deutlich. Bei den Nasenbeschwerden gab es keine deutliche Linderung.

Größere Untersuchungen müssen folgen, um den Nutzen auf die unterschiedlichen allergischen Symptome und Allergietypen zu zeigen. Immerhin deuten erste klinische Ergebnisse darauf hin, dass Quercetin auch bei Neurodermitis (atopischer Dermatitis) eingesetzt werden könnte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung für Quercetin

Bei Allergien können pro Tag 100 bis 500 Milligramm Quercetin sinnvoll sein. Bei Atemwegserkrankungen werden 500 bis 1.000 Milligramm empfohlen.

Wird Quercetin zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen, verbessert sich die Verträglichkeit für den Magen.

Quercetin: zu beachten in der Schwangerschaft, bei Nierenschwäche und Medikamenteneinnahme

Für die Einnahme von Quercetin in der Schwangerschaft oder Stillzeit gibt es nicht genügend Belege. Betroffene Frauen sollten auf die Einnahme verzichten. Gleiches gilt für Patienten mit Nierenschwäche. In Tierversuchen zeigte sich, dass Quercetin einen vorliegenden Nierenschaden verstärken kann.

Quercetin hemmt Enzyme, die im Körper für den Abbau bestimmter Medikamente verantwortlich sind. Dadurch verlangsamt sich der Abbau, was zu einer erhöhten Wirkstoffkonzentration im Blut führt. Betroffen sind Antidepressiva mit Wirkstoffen wie Carbamazepin (Carbaflux®, Carbagamma®), Citalopram (Cipramil®) oder Fluoxetin (Fluxet®) sowie Antipsychotika mit Wirkstoffen wie Loxapin (Adasuve®), Clozapin (Leponex®) oder Sulpirid (Dogmatil®). Fragen Sie in diesem Fall einen Arzt.

Frau verwendet Asthmainhalator
Vitamin E und Vitamin C wirken gegen oxidativen Stress und hemmen auch die Ausschüttung des Allergiebotenstoffs Histamin. Daher können sie beispielsweise bei der Behandlung von Asthma unterstützend wirken. Bild: Tom Merton/iStock/Getty Images Plus

Vitamin E und C hemmen die Histaminausschüttung

Wirkweise von Vitamin E und C

Vitamin E und Vitamin C wirken nicht nur gegen oxidativen Stress, sondern hemmen auch die Ausschüttung des Allergiebotenstoffs Histamin. Daher können sie bei der Behandlung von allergischem Schnupfen und Asthma unterstützend wirken.

Verschiedene Studien untersuchten die Wirkung von Vitamin E erfolgreich bei Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis. So besserten sich bei Heuschnupfenpatienten in einer hochwertigen Studie die Beschwerden in der Nase. Auf die Beschwerden an den Augen hatte Vitamin E allerdings keinen Einfluss.

Auch bei leichtem Asthma zeigte Vitamin E in einigen Studien eine Wirksamkeit. Es kommt jedoch darauf an, welche Form des Vitamins verabreicht wird: Während Alpha-Tocopherol bei Asthma entzündungshemmend wirkt und die Überreaktion der Bronchien bremst, zeigte sich Gamma-Tocopherol im Tierversuch entzündungsfördernd.

Auch Vitamin C zeigte in einer ersten Studie eine positive Wirkung auf die Lungenfunktion bei allergischem Schnupfen: So konnten 2.000 Milligramm Vitamin C pro Tag das Lungenvolumen bei Asthmatikern verbessern. Weiterhin wurde nachgewiesen, dass die Einnahme von Vitamin C den Histaminspiegel im Blut senkt.

Weitere Studien müssen die Thematik noch genauer untersuchen.

Vitamin E und C: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Allergien, allergischem Schnupfen und Asthma werden täglich zwischen 1.000 und 5.000 Milligramm Vitamin C empfohlen. Die Menge sollte dabei in mehrere kleine Dosen über den Tag verteilt werden, zum Beispiel dreimal 500 Milligramm: Ab 200 Milligramm Vitamin C sinkt die Aufnahme im Darm stetig.

Im Rahmen einer Vitamin-E-Therapie könnten zwischen 270 und 670 Milligramm pro Tag wirksam sein. Eine Vitamin-E-Therapie in diesen hohen Dosierungen sollte immer mit einem Mikronährstoffmediziner abgesprochen werden. Ohne Rücksprache sind bis zu 50 Milligramm Vitamin E am Tag sinnvoll.

Antioxidantien lindern oxidativen Stress durch allergische Entzündung

Wirkweise von Antioxidantien

Illustration von einer gesunden Zelle bis hin zu einer Zelle mit oxidativen Stress
Alle Allergien erzeugen oxidativen Stress. Dieser führt zu Gewebeschäden und weiteren entzündlichen Zellreaktionen. Bild: FancyTapis/iStock/Getty Images Plus

Alle Entzündungsreaktionen und Allergien erzeugen oxidativen Stress. Oxidativer Stress führt zu Gewebeschäden und weiteren entzündlichen Zellreaktionen. Der Körper besitzt zwar ein Antioxidans-Abwehrsystem, doch die Schutzkraft muss beständig erneuert werden. Bei allergischem Asthma wird in der Lunge die Schutzkraft schnell verbraucht. Einige Beobachtungsstudien haben darüber hinaus einen geringen Verzehr von Antioxidantien mit der Entstehung von Allergien und Asthma in Verbindung gebracht.

  • Vitamin C: Es ist eines der bekanntesten Antioxidantien und kann freie Radikale in den wässrigen Teilen des Körpers abfangen und neutralisieren, zum Beispiel im Blut. Vitamin C regeneriert zudem Vitamin E.
  • Vitamin E: Vitamin E fängt Radikale in fettreichen Membranen (Zellhüllen) ab und hat eine antientzündliche Wirkung.
  • Carotinoide: Zu dieser großen Stoffgruppe zählen Alpha-, Beta-, Gamma-Carotin sowie Lycopin. Alle sind Fänger von freien Radikalen in Membranen. Beta-Carotin ist außerdem die Vorstufe von Vitamin A.
  • Vitamin A: Es hat für das Immunsystem der Schleimhäute eine besondere Bedeutung sowie sehr wahrscheinlich für die Toleranzentwicklung des Immunsystems.
  • Zink und Selen: Die Spurenelemente sind wichtige Bestandteile bestimmter Enzyme, die zur Entgiftung freier Radikale von Bedeutung sind.

Beobachtungsstudien zu einer antioxidantienreichen Ernährung kamen zu positiven Ergebnissen bezüglich Allergiesymptomen: Insbesondere die Vitamine A, C und E, Zink sowie Carotinoide aus der Nahrung könnten sich vorteilhaft bei Asthma und allergischen Erkrankungen auswirken. Darum sollten man diese Stoffe in natürlichen Kombinationen und Dosierungen zuführen. Studien mit Vitaminpräparaten (Antioxidantien und Antioxidantienmischungen) zeigten nicht alle eine eindeutige Wirkung auf das Immunsystem oder die Allergiesymptome. In Zukunft muss genauer untersucht werden, warum es diese Unterschiede gibt.

Antioxidantien: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Antioxidantien lassen sich gut über eine ausgewogene Ernährung aufnehmen. Obst und Gemüse enthalten besonders viele Antioxidantien, vor allem Äpfel, Bananen, Broccoli, Tomaten und Paprika.

Ist dies nicht möglich, empfehlen Mikronährstoffmediziner ein Vitaminpräparat, das möglichst viele verschiedene Antioxidantien enthält (Kombinationspräparate). Dies ist sinnvoll, da sich die Stoffe gegenseitig ergänzen müssen.

In Kombipräparaten sind die Wirkstoffe aufeinander abgestimmt, zum Beispiel Vitamin A (400 Mikrogramm), Vitamin C (200 bis 400 Milligramm), Vitamin E (25 Milligramm), Zink (10 bis 20 Milligramm), Selen (50 bis 100 Mikrogramm) und Pflanzenstoffe wie Carotinoide (1 bis 4 Milligramm).

Antioxidantien: Laboruntersuchungen

Um die Belastung durch oxidativen Stress festzustellen, kann es ratsam sein, den antioxidativen Status im Blut zu messen. Die Labore bieten verschiedene Test an, darum gelten die jeweils dort angegebenen Werte.

Zudem ist es sinnvoll, die Selenwerte zu bestimmen. Idealerweise wird Selen im Vollblut bestimmt. Vollblut enthält alle Blutzellen und zeigt die Langzeitversorgung mit Selen. Die Werte sollten zwischen 120 und 150 Mikrogramm pro Liter liegen.

Antioxidantien: zu beachten bei Rauchern, Nierenschwäche und in der Schwangerschaft

Raucher, die mehr als 20 Zigaretten pro Tag konsumieren, sowie Asbestarbeiter sollten keine Präparate einnehmen, die mehr als 15 Milligramm isoliertes Beta-Carotin als Tagesdosis enthalten. Studien kamen zu dem Ergebnis, dass dann ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs besteht. Auch die Zahl der Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Krankheiten bei bereits bestehenden Herzinfarkten war stark erhöht.

Bei einer chronischen Nierenschwäche sollten Zink, Selen und auch Vitamin A nicht zusätzlich eingenommen werden. Geschwächte Nieren können die Stoffe nicht richtig ausscheiden.

Eine Überdosierung von Vitamin A in der Schwangerschaft kann Fehlbildungen des ungeborenen Kindes verursachen. Daher sollten Schwangere keine Vitamin-A-Präparate einnehmen.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Allergien

 

Vitamine

Vitamin E

20 bis 50 Milligramm (mg)

Vitamin-E-Therapie: 270 bis 670 Milligramm

Vitamin C

200 bis 400 Milligramm

Vitamin-C-Therapie: 1.000 bis 5.000 Milligramm

Vitamin A

400 Mikrogramm (µg)

  
 

Mineralstoffe

Zink

10 bis 20 Milligramm

Selen

50 bis 100 Mikrogramm

  
 

Pflanzenstoffe

Schwarzkümmelöl

1.500 bis 3.000 Milligramm

Quercetin

100 bis 500 Milligramm

  
 

Sonstige Nährstoffe

Probiotika

1 bis 20 Milliarden (1 bis 20 x 109) koloniebildende Einheiten (KBE)

Omega-3-Fettsäuren

1.500 bis 5.000 Milligramm

Carotinoide

1 bis 4 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Allergien

 

Normalwerte

Gesamt-Antioxidanzien-Status* (Serum)

1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l)*

Omega-3-Index

bis 8 Prozent (besser über 8 Prozent)

*Werte sind abhängig vom Labor und der verwendeten Methode.

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Nebenwirkungen von Glukokortikoiden (Cortison) lindern

Bei besonders starken Allergiebeschwerden wird auch Cortison eingesetzt. Über längere Zeit eingenommen, stören Glukokortikoide (Cortison) den Mineralienhaushalt. Dazu zählen die Wirkstoffe Prednison (Decortin®, Rectodelt®) oder Budesonid (Budecort®, Budenofalk®). Alle Patienten, die mit Glukokortikoiden behandelt werden, sollten vorbeugend 1.000 Milligramm Calcium, 150 Mikrogramm Vitamin K2 und 2.000 bis 4.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag ergänzen. Kosten und Aufwand sind gering, der Nutzen ist deutlich: Calcium, Vitamin D und K2 sind für den Knochenaufbau unerlässlich. Ein Mangel verursacht Knochenschwund und führt zu Osteoporose.

Bei Einnahme von Glukokortikoiden werden zudem Magnesium, Zink und Vitamin C vermehrt über den Urin ausgeschieden. Das Risiko für einen Mangel steigt. Sinnvoll sind folgende Ergänzungen: 200 bis 500 Milligramm Vitamin C, 250 Milligramm Magnesium und 10 bis 20 Milligramm Zink pro Tag.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Glukokortikoiden

Calcium

1.000 Milligramm (mg)

Magnesium

250 Milligramm

Zink

10 bis 20 Milligramm

Vitamin C

200 bis 500 Milligramm

Vitamin D

2.000 bis 4.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin K

150 Mikrogramm (µg)

 

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Zusammenfassung

Allergiker leiden je nach Auslöser unter starkem Schnupfen, Husten, Asthma, Augenentzündungen, Darmproblemen oder Hautekzemen. Im Verlauf können sich aus Allergien auch Erkrankungen wie Asthma und Neurodermitis entwickeln. Behandelt werden Allergien mit Medikamenten, den Antihistaminika, oder durch eine Desensibilisierung. Mikronährstoffe können die Therapie unterstützen und sind oft eine sanftere Alternative, da sie weniger Nebenwirkungen haben.

Probiotika und Schwarzkümmelöl können die Symptome bei allergischem Schnupfen bessern. Gleiches gilt für Omega-3-Fettsäuren, die zudem die bronchialen Entzündungsprozesse bei leichtem Asthma bekämpfen. Der Pflanzenstoff Quercetin sowie die Vitamine C und E hemmen die Freisetzung von Histamin, das für allergische Reaktionen verantwortlich ist. Dadurch werden die Symptome gemildert. Antioxidantien schützen vor oxidativem Stress, der unter anderem durch Entzündungsreaktionen im Körper verstärkt wird und dann wiederum die Entzündung anheizt.

Wird eine Allergie mit Cortison behandelt, müssen Patienten ihren Mikronährstoffhaushalt im Blick behalten: Glukokortikoide können langfristig den Mineralstoff- und Vitaminhaushalt stören. Calcium, Magnesium, Zink und die Vitamine C, D und K2 sollten dann nicht fehlen.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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Andres, S. et al. (2018): Safety Aspects of the Use of Quercetin as a Dietary Supplement. Mol Nutr Food Res. 2018 Jan;62(1). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29127724, abgerufen am: 24.05.2018.

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Biesalski, H.K. (2016): Vitamine und Minerale. Georg Thieme Verlag 2016.

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