Pfeiffersches Drüsenfieber: die Viren im Zaum halten

Mit Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenstoffen den Körper bei der Bekämpfung der Viren unterstützen

Pfeiffersches Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst, das zu den Herpesviren zählt. Halsschmerzen, Fieber und geschwollene Lymphknoten gehören zu den typischen Symptomen dieser Viruserkrankung. Erfahren Sie, wie Sie die Heilung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenstoffen unterstützen können und das Immunsystem stärken.

EBV- Test im Labor
Ist man einmal mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert, bleibt es ein Leben lang im Körper. Der Infizierte selbst ist nach der Erkrankung meist immun. Allerdings kann das Virus schubweise aktiviert werden und ist dann für andere Personen ansteckend. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Was ist Pfeiffersches Drüsenfieber?

Pfeiffersches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) ist eine Infektionskrankheit, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Das Virus zählt zu den Herpesviren und ist ansteckend. Es gelangt durch Tröpfcheninfektion in den Körper – zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Küssen. Daher wird Pfeiffersches Drüsenfieber auch als „Kusskrankheit“ („kissing disease“) bezeichnet. Die Infektion erfolgt meist schon im Kindesalter.

Nachdem ein Mensch einmal Pfeiffersches Drüsenfieber gehabt hat, besteht in den meisten Fällen Immunität. Das Epstein-Barr-Virus bleibt ein Leben lang im Körper – ähnlich wie bei anderen durch Herpesviren ausgelösten Krankheiten wie Gürtelrose oder Lippenherpes. Es wird schubweise aktiv, über die Nase und den Rachen ausgeschieden und kann dann für andere Personen ansteckend sein.

Symptome von Pfeifferschem Drüsenfieber

Frau mit Fieber schaut sich im Bett ihr Fieberthermometer an
Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung, die zu Fieber, geschwollenen Lymphknoten und Halsentzündungen führt. Die Erkrankung dauert meist zwei bis drei Wochen, weshalb Mikronährstoffe zur Unterstützung der Virusabwehr besonders wichtig sind. Bild: demaerre/iStock/Getty Images Plus

Bricht das Virus aus, treten die für Pfeiffersches Drüsenfieber typischen Symptome auf: Fieber, geschwollene Lymphknoten und Entzündungen im Rachenbereich. Auch Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, geschwollene Augen, schmerzender Gaumen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, entzündete Mandeln, Schluckbeschwerden, Atemnot oder Hautausschlag können infolge der Viruserkrankung auftreten.

Bei Erwachsenen halten die Symptome etwa zwei bis drei Wochen an – bei Kleinkindern verläuft Pfeiffersches Drüsenfieber oft milder und kürzer oder komplett symptomfrei und ohne Fieber. Während der Krankheitsphase kann das Fieber zwischenzeitlich abklingen, bis erneut Fieberschübe auftreten.

Folgen von Pfeifferschem Drüsenfieber

Wenige Betroffene entwickeln schwerwiegende Komplikationen wie eine Herzmuskel- oder Hirnhautentzündung, Blutarmut (Anämie) oder eine Verletzung der Milz. In seltenen Fällen wird Pfeiffersches Drüsenfieber chronisch: Die Betroffenen klagen monatelang über Nachwirkungen wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit und geschwollene Lymphknoten.

Pfeiffersches Drüsenfieber kann vor allem bei Menschen mit einem Immundefekt oder einem stark geschwächten Immunsystem, zum Beispiel durch eine HIV-Infektion, schwere Folgen haben. Über viele Jahre kann das Virus auch zu Krebserkrankungen führen (Blut, Lymphe, Nerven) – auch Multiple Sklerose als Folgeerkrankung ist im Gespräch.

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Ziele der Behandlung

Wie wird Pfeiffersches Drüsenfieber klassisch behandelt?

Es gibt keine Medikamente, die speziell gegen Pfeiffersches Drüsenfieber wirken. Das Immunsystem dämmt die Krankheit selbst ein. Bei der Therapie von Pfeifferschem Drüsenfieber geht es in erster Linie darum, die Beschwerden zu lindern. Gegen Fieber und Schmerzen kommen zum Beispiel nicht steroidale Antirheumatika wie Ibuprofen (Aktren®, Neuralgin®) zum Einsatz. Bei schweren Verläufen mit starken Schwellungen im Hals, die zu Atemnot führen, werden auch Glucocorticoide wie Prednisolon (Decortin® H, Lygal®) eingesetzt. Sie wirken abschwellend.

In etwa einem von zehn Fällen von Pfeifferschem Drüsenfieber kommt es zu einer Superinfektion mit Streptokokken. Diese bakterielle Infektion wird mit Antibiotika behandelt, zum Beispiel mit Erythromycin (Infectomycin®, Paediathrocin®).

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, das Immunsystem zu stärken, damit es die Viren erfolgreich bekämpfen kann. Auf diese Weise tragen Vitamine und Mineralstoffe dazu bei, die Beschwerden zu verringern. Zudem hemmen bestimmte Stoffe die Vermehrung der Viren und können verhindern, dass sich die Viren im Körper ausbreiten.

Folgende Mikronährstoffe werden empfohlen:

  • Zink hemmt die Virenvermehrung und stärkt das Immunsystem.
  • Vitamin C könnte die Krankheitsdauer verkürzen.
  • Vitamin D ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem.
  • Hefe-Beta-Glucan trainiert das Immunsystem.
  • EGCG bindet und inaktiviert Viren.
  • Lysin raubt dem Virus die für sein Wachstum benötigte Substanz.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Zink dämmt Herpesviren ein

Wirkweise von Zink bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Zink ist wichtig für ein starkes Immunsystem: Es sorgt dafür, dass sich Immunzellen teilen und vermehren können. Auch hilft Zink direkt dabei, Viren auszuschalten: Im Laborversuch konnte Zink die Vermehrung bestimmter Herpesviren verhindern. Das Epstein-Barr-Virus, das Pfeiffersches Drüsenfieber verursacht, zählt ebenfalls zu den Herpesviren.

Eine Vorstudie liefert Hinweise, dass Zink die Anzahl der Herpes-Episoden und die Zeit des Abheilens verringern kann. Untersucht wurden Personen, die in der Vergangenheit häufiger Lippenherpes hatten. In einer weiteren Vorstudie mit Teilnehmern, die unter Genitalherpes litten, verringerte ein Kombinationspräparat mit Zink die Zahl der Tage, an denen Herpes auftrat, um mehr als die Hälfte. Das Präparat enthielt neben Zink noch Magnesium, Vitamin B1 und Vitamin B2. Zur Vorbeugung von Herpes könnte auch die Kombination von Zink und Vitamin C besonders wirksam sein – so das Ergebnis einer vorläufigen Studie.

Zwar gibt es noch keine Studien, die eine Wirkung von Zink auf das Epstein-Barr-Virus zeigen. Dennoch lässt die Studienlage für andere Herpesviren die Vermutung zu, dass Zink auch bei Pfeifferschem Drüsenfieber positive Effekte auf das Immunsystem haben kann. Ein Zinkmangel sollte daher unbedingt vermieden werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Zur akuten Unterstützung des Immunsystems bei Pfeifferschem Drüsenfieber sind pro Tag zwischen 15 und 40 Milligramm Zink sinnvoll. Diese Dosierung gilt für den Zeitraum der Infektion.

Nehmen Sie Zinkpräparate am besten zu den Mahlzeiten ein, da sie auf nüchternen Magen Bauchschmerzen verursachen können. Außerdem kann der Körper Zink in Kombination mit Lebensmitteln besser aufnehmen – vor allem zusammen mit tierischem Eiweiß.

Lebensmittel die reichhaltig an Zink sind
Während der akuten Erkrankung empfehlen Mikronährstoff-Mediziner meist Zinkpräparate, um das Immunsystem zu unterstützen. Nach Abklingen der Symptome kann auch eine zinkreiche Ernährung sinnvoll sein. Zink kommt zum Beispiel in Linsen, Fleisch und in vielen Obst- und Gemüsesorten vor.

Zink: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwache Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden. Daher sollten Personen mit Nierenerkrankungen wie chronischer Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) keine Zinkpräparate einnehmen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Zinkspiegel zu hoch ansteigt.

Zink kann die Wirksamkeit bestimmter Medikamente beeinträchtigen. Das betrifft zum Beispiel Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Gyrasehemmer (Ciprofloxacin wie Ciprobay®, Ciprofloxacin-ratiopharm®) und Tetracycline (Doxycyclin wie Doxymono®), aber auch Osteoporose-Medikamente (Biphosphonate) mit Wirkstoffen wie Alendronat (Fosamax®) oder Clodronat (Bonefos®, Ostac®). Wenn Sie diese Medikamente einnehmen, dürfen Sie Zinkpräparate nur zeitversetzt mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden einnehmen.

Vitamin C könnte die Krankheitsdauer verkürzen

Wirkweise von Vitamin C bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Illustration vom Virus des Pfeifferschen Drüsenfiebers
Vitamin C konnte in einer Studie Antikörper senken. Antikörper sind spezielle Eiweiße des Immunsystems, die sich gegen den Erreger richten. Eine Senkung der Antikörper deutet darauf hin, dass die Infektion nachlässt. Bild: Christoph Burgstedt iStock/Getty Images Plus

Der Körper braucht Vitamin C für die Immunabwehr, insbesondere für die Barrierefunktion der Schleimhäute. Vitamin C regt die Bildung von Zellbotenstoffen an, die gegen Viren wirken. Außerdem wirkt Vitamin C antioxidativ – das heißt, es schützt die Zellen vor der Zerstörung durch aggressive Sauerstoffmoleküle (freie Radikale). Nehmen freie Radikale überhand, spricht man von oxidativem Stress – der wiederum Zellen schädigen kann. Beobachtungsstudien zeigen, dass Patienten mit Virusinfektionen häufig schlecht mit Vitamin C versorgt sind.

Möglicherweise hemmt Vitamin C die Vermehrung des Epstein-Barr-Virus: Durch Vitamin C konnten bestimmte Eiweiße des Immunsystems (Antikörper) gesenkt werden, die auf eine Virusinfektion hindeuten. Außerdem verkürzte sich die Krankheitsphase. Dies zeigt eine Vorstudie, an der Patienten mit einer Epstein-Barr-Virusinfektion teilnahmen. Den Patienten wurde Vitamin C direkt über die Vene verabreicht.

Die vielversprechende Wirkung von Vitamin C muss nun durch weitere Studien bestätigt werden. Außerdem muss überprüft werden, ob auch eine Einnahme von Vitamin C die Infektion gezielt bekämpfen kann: Im Gegensatz zur Gabe über die Vene können durch die Aufnahme über den Darm nicht so hohe Blutspiegel an Vitamin C erreicht werden. Dennoch lohnt sich die Einnahme von Vitamin C, um das Immunsystem bei der Bekämpfung von Viren grundsätzlich zu unterstützen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Bei einer akuten Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus empfehlen Mikronährstoff-Experten, täglich 1.000 bis 3.000 Milligramm Vitamin C einzunehmen – zum Beispiel in Form von Kapseln. Damit möglichst viel im Blut ankommt, sollte die Gesamtdosis über den Tag verteilt werden: Bei Vitamin-C-Mengen über 200 Milligramm sinkt nämlich die Aufnahme im Körper. Auf Dauer sollten nicht mehr als 2.000 Milligramm Vitamin C täglich eingenommen werden.

Besonders gut verträglich ist Vitamin C, wenn Sie es zu den Mahlzeiten einnehmen. Personen mit empfindlichem Magen sollten auf basische Vitamin-C-Verbindungen zurückgreifen – zum Beispiel auf Calciumascorbat.

Vitamin C: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Vitamin C ist in der Schwangerschaft und Stillzeit in einer täglichen Dosierung bis maximal 1.800 Milligramm wahrscheinlich sicher. Dennoch sollte eine kritische Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Personen mit Nierenschwäche sollten nicht mehr als 500 Milligramm Vitamin C pro Tag einnehmen: Kranke Nieren können mit hohen Vitamin-C-Dosierungen nicht gut umgehen. Menschen mit einer Neigung zu Nierensteinen sollten außerdem nicht mehr als 1.000 Milligramm Vitamin C täglich einnehmen. Vitamin C wird im Körper teilweise zu Oxalsäure abgebaut. Diese Verbindung bildet mit Calcium sogenannte Calciumoxalat-Steine.

Vitamin C steigert die Aufnahme von Eisen im Körper. Daher dürfen Menschen, die an krankhafter Eisenüberladung (Hämochromatose) leiden, Vitamin C nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

Höher dosiert als 1.000 Milligramm täglich kann Vitamin C die Wirksamkeit von Blutverdünnern mit dem Wirkstoff Warfarin (Coumadin®) und von Krebsmedikamenten mit dem Wirkstoff Bortezomib (Velcade®) herabsenken. Wenn Sie diese Medikamente einnehmen, sollten Sie die Einnahme von Vitamin-C-Präparaten vorher mit Ihrem Arzt besprechen.

Ein Vitamin-D-Mangel schwächt das Immunsystem

Wirkweise von Vitamin D bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Vitamin D hilft bei der Steuerung der Immunabwehr. Dabei unterstützt es sowohl eine zu schwache als auch eine entgleiste Immunreaktion. Es gibt jedoch Hinweise drauf, dass das Epstein-Barr-Virus die Vitamin-D-Wirkung im Körper stört: In Laborexperimenten besetzte das Virus Andockstellen für Vitamin D. Auf diese Weise wird Vitamin D daran gehindert, seine volle Wirkung zu entfalten.

Es wird vermutet, dass das Epstein-Barr-Virus langfristig zu Autoimmunerkrankungen führen kann, wie Multiple Sklerose. Bei Autoimmunerkrankungen ist das Immunsystem entgleist und greift körpereigene Zellen an. Ein Vitamin-D-Mangel zählt ebenfalls zu den Risikofaktoren von Autoimmunerkrankungen. Eine Beobachtungsstudie zeigt, dass die Vitamin-D-Spiegel bei Personen mit Pfeifferschem Drüsenfieber und Multipler Sklerose deutlich niedriger waren als die von gesunden Menschen.

Die Effekte einer Vitamin-D-Einnahme auf Pfeiffersches Drüsenfieber und auf das Risiko für Folgeerkrankungen wurden bisher nicht untersucht. Auch noch nicht klar ist, ob die schwächere Vitamin-D-Wirkung durch eine höhere Vitamin-D-Gabe ausgeglichen werden kann. Aufgrund der immunregulierenden Wirkung von Vitamin D sollte die Versorgung jedoch sichergestellt sein, um einen Mangel zu vermeiden. Viele Menschen sind von einem Vitamin-D-Mangel betroffen – insbesondere im Winter, da Vitamin D durch Sonnenstrahlen in der Haut gebildet wird und die Sonnenstrahlung im Winter zu gering ist.

Sonne scheint auf ein Feld
Winter zählt zu den Hauptrisiken eines Vitamin-D-Mangels. Zwar kann im Sommer gespeichertes Vitamin D den Körper über den Winter theoretisch versorgen, allerdings muss dazu im Sommer genügend Vitamin D gebildet werden. Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor schränken die Produktion ein. Bild: momno/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Bei Pfeifferschem Drüsenfieber empfehlen Mikronährstoff-Experten, täglich 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D einzunehmen – zum Beispiel in Form von Kapseln. Optimalerweise richtet sich die richtige Vitamin-D-Dosierung aber immer nach den Blutwerten. Bei einem starken Mangel sind für einen vom Arzt festgelegten Zeitraum oft höhere Dosierungen nötig, um den Mangel wirksam auszugleichen.

Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Der Körper nimmt es nur gemeinsam mit Fett aus der Nahrung richtig auf. Nehmen Sie Vitamin-D-Präparate daher immer zu einer Mahlzeit ein, die auch etwas Fett enthält.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei Nierenerkrankungen wie chronischer Nierenschwäche sollte Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Vitamin D steigert die Aufnahme von Calcium im Darm. Kranke Nieren können überschüssiges Calcium jedoch nicht gut ausscheiden, sodass eine Überversorgung möglich ist. Auch Personen, die zu calciumhaltigen Nierensteinen neigen, sind zur Vorsicht angehalten: Die Calciumausscheidung über die Nieren könnte ansteigen und die Steinbildung begünstigen.

Personen mit der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) haben häufig erhöhte Calciumspiegel im Blut. Sie sollten ebenfalls keine Vitamin-D-Präparate einnehmen.

Entwässerungsmedikamente (Diuretika) aus der Wirkstoffgruppe der Thiazide (Hydrochlorothiazid wie Disalamil® oder Esidrix®) setzen die Ausscheidung von Calcium über die Nieren herab – Calcium verbleibt im Blut und es kann zu einer Überdosierung kommen, wenn zu den Medikamenten noch Vitamin D eingenommen wird. Bei einer Vitamin-D-Einnahme sollte der Arzt die Calciumwerte kontrollieren.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei Nierenerkrankungen wie chronischer Nierenschwäche sollte Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Vitamin D steigert die Aufnahme von Calcium im Darm. Kranke Nieren können überschüssiges Calcium jedoch nicht gut ausscheiden, sodass eine Überversorgung möglich ist. Auch Personen, die zu calciumhaltigen Nierensteinen neigen, sind zur Vorsicht angehalten: Die Calciumausscheidung über die Nieren könnte ansteigen und die Steinbildung begünstigen.

Personen mit der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) haben häufig erhöhte Calciumspiegel im Blut. Sie sollten ebenfalls keine Vitamin-D-Präparate einnehmen.

Entwässerungsmedikamente (Diuretika) aus der Wirkstoffgruppe der Thiazide (Hydrochlorothiazid, HCT) setzen die Ausscheidung von Calcium über die Nieren herab – Calcium verbleibt im Blut und es kann zu einer Überdosierung kommen, wenn zu den Medikamenten noch Vitamin D eingenommen wird. Bei einer Vitamin-D-Einnahme sollte der Arzt die Calciumwerte kontrollieren.

Hefe-Beta-Glucan unterstützt die Abwehrzellen

Hefe-Beta-Glucan unterstützt die Abwehrzellen

Beta-Glucan ist ein unverdaulicher Stoff, der zum Beispiel in Bäckerhefe, Pilzen oder Hafer vorkommt. Besonders Hefe-Beta-Glucan stimuliert das Immunsystem: Immunzellen besitzen Andockstellen für Hefe-Beta-Glucan, wodurch das Immunsystem aktiv wird. Das Immunsystem bereitet sich durch diesen „Trainingseffekt“ auf einen Angriff vor und verstärkt die Abwehrbereitschaft: Botenstoffe werden ausgeschüttet und die Fresszellen gegen Herpesviren werden aktiv.

Eine hochwertige Studie belegt den antiviralen Effekt von Hefe-Beta-Glucan bei Erkältungen: Bei Studienteilnehmern, die ein Hefe-Beta-Glucan-Präparat einnahmen, sank die Anzahl der Erkältungen um ein Viertel im Vergleich zu denjenigen, die ein Scheinmedikament bekamen. Es gibt allerdings bisher keine Studie, die die Wirkung von Hefe-Beta-Glucan bei Pfeifferschem Drüsenfieber belegt. Da Hefe-Beta-Glucan jedoch gegen Herpes- und Erkältungsviren wirkt, ist es möglich, dass es das Immunsystem auch bei der Abwehr des Epstein-Barr-Virus unterstützt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Hefe-Beta-Glucan bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Hefewürfel liegen auf hellem Untergrund
Zur Gewinnung von Hefe-Beta-Glucan wird meist die Hefe Saccharomyces cerevisiae verwendet. Diese Hefe ist auch als Bäckerhefe oder Bierhefe bekannt und wird auch zur Herstellung von Backwaren oder Bier verwendet. Bild: beats3/iStock/Getty Images Plus

Um das Immunsystem bei Pfeifferschem Drüsenfieber zu unterstützen, können Sie 500 bis 1.000 Milligramm Hefe-Beta-Glucan einnehmen. Es ist zum Beispiel in Form von Kapseln erhältlich. Nehmen Sie die Kapseln möglichst zu einer Mahlzeit ein. Dadurch verbessert sich die Verträglichkeit für den Magen.

EGCG aus grünem Tee drosselt möglicherweise die Vermehrung der Viren

Wirkweise von EGCG bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Grüner Tee enthält gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe wie das Catechin Epigallocatechingallat (EGCG). Es gibt verschiedene Hinweise darauf, dass EGCG gegen unterschiedliche Viren und Bakterien wirken kann. Dieser Effekt wurde zum Beispiel bei Herpes-simplex-Viren (Auslöser für Lippen- und Genitalherpes) im Laborversuch nachgewiesen: EGCG bindet an die Viren und inaktiviert sie.

Weitere Laborversuche lassen zudem vermuten, dass EGCG auch die Vermehrung des Epstein-Barr-Virus drosseln kann. Zudem scheint es die Reaktivierung des Virus zu bremsen. Dies könnte eine Rolle spielen bei der Übertragung des Virus auf andere Personen. Nach einer Infektion bleibt das Epstein-Barr-Virus ein Leben lang im Körper. Wenn es wieder aktiv wird, können andere Personen angesteckt werden.

Bisher gibt es allerdings noch keine hochwertigen Studien, die den positiven Effekt von EGCG aus grünem Tee bei Pfeifferschem Drüsenfieber belegen. Es ist unsicher, ob EGCG an den Wirkort kommt. Die Einnahme kann aber unterstützend versucht werden, da grüner Tee viele positive Eigenschaften hat: Er schützt die Zellen zum Beispiel auch vor oxidativem Stress.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von EGCG bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Zur Unterstützung des Immunsystems bei der Bekämpfung der Viren können täglich 200 bis 400 Milligramm EGCG sinnvoll sein. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen meist Grüntee-Extrakt in Form von Kapseln. Grüntee-Extrakt enthält EGCG in einer höheren Menge als zum Beispiel Grüntee-Pulver.

Grüntee-Extrakt sollte immer zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden.

EGCG: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Es gibt noch keine ausreichenden Studien zur Einnahme von Grüntee-Extrakt in der Schwangerschaft und Stillzeit. Daher sollten Schwangere und stillende Frauen kein EGCG einnehmen.

Bei Lebererkrankungen sollte ein Arzt gefragt werden, ob Grüntee-Extrakt eingenommen werden kann. In seltenen Fällen können die Leberwerte ansteigen.

Grüntee-Extrakt enthält Stoffe, die die Aufnahme von blutdrucksenkenden Wirkstoffen hemmen. Dazu zählen Betablocker wie Bisoprolol (Conor®, Concor®) oder der Wirkstoff Nifedipin (Adalat®, Bayotensin®). Um die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie Grüntee-Extrakt mit einem Abstand von mindestens vier Stunden zu den Blutdrucksenkern einnehmen.

EGCG kann die Wirkung von Krebsmedikamenten mit dem Wirkstoff Bortezomib (Velcade®) beeinträchtigen. Stimmen Sie die Einnahme von EGCG daher mit Ihrem Arzt ab.

Wenn Sie Folsäure- oder Eisenpräparate einnehmen, sollten Sie Grüntee-Extrakt nur mit einem Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden einnehmen: EGCG bindet Eisen und Folsäure, weshalb sie dann nicht mehr ausreichend für den Körper zur Verfügung stehen.

Lysin lässt Herpes schneller ausheilen

Wirkweise von Lysin bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Viren brauchen für ihren Stoffwechsel Aminosäuren in bestimmten Konzentrationen. Herpesviren wie das Epstein-Barr-Virus brauchen zum Beispiel sehr viel Arginin, um sich im Körper zu vermehren. Die Aminosäure Lysin ist ein natürlicher Gegenspieler von Arginin: Wird dem Körper sehr viel Lysin zugeführt, kann die verfügbare Arginin-Konzentration gesenkt werden. Lysin konkurriert mit Arginin zum Beispiel um die Aufnahme im Darm – es raubt dem Virus gewissermaßen seinen Baustein.

Patienten mit wiederkehrendem Lippenherpes (Herpes-simplex-Infektionen), die ein Präparat mit Lysin einnahmen, hatten weniger Herpesinfektionen, schwächere Beschwerden und der Herpes heilte schneller aus. Dies zeigt eine kleine hochwertige Studie. Eine positive Wirkung konnte auch in verschiedenen Vorstudien gezeigt werden. Eine ältere kleine hochwertige Studie konnte dagegen keinen Nutzen feststellen. Möglicherweise lag es an der geringeren Dosierung im Vergleich zu den anderen Studien. Zudem spielt die natürliche Arginin-Aufnahme über die Ernährung eine Rolle.

Es gibt derzeit zwar keine Studie, die die positive Wirkung von Lysin speziell bei Pfeifferschem Drüsenfieber belegt, es ist jedoch möglich, dass sich der Einsatz von Lysin auch hier lohnt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Lysin bei Pfeifferschem Drüsenfieber

Chemische Formel von Lysin
Lysin ist eine essentielle Aminosäure. Das bedeutet, sie muss mit der Ernährung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbst bilden kann. Normalerweise wird Lysin zum Aufbau von Eiweißen genutzt. Im Falle einer Infektion mit Herpesviren kann Lysin die Vermehrung der Viren hemmen. Bild: Zerbor/iStock/Getty Images Plus

Bei Pfeifferschem Drüsenfieber können für die Zeit der Krankheit täglich 3.000 Milligramm Lysin sinnvoll sein – zum Beispiel in Form von Kapseln. Mikronährstoff-Experten raten dazu, möglichst frühzeitig mit der Einnahme zu beginnen. Langfristig sollte eine Dosierung von 1.000 Milligramm täglich nicht überschritten werden, damit kein dauerhafter Arginin-Mangel entsteht.

Nehmen Sie Lysin am besten in mehreren kleinen Mengen über den Tag verteilt ein und zwar nüchtern zwischen den Mahlzeiten. So wird es im Darm optimal aufgenommen.

Lysin: zu beachten bei Erkrankungen

Personen mit schweren Nierenschäden oder akutem Nierenversagen sollten kein hoch dosiertes Lysin einnehmen: Kranke Nieren können überschüssiges Lysin nicht ausscheiden. Menschen mit einer akuten Autoimmunerkrankung sollten ebenso kein Lysin einnehmen.

Da es Hinweise darauf gibt, dass Lysin den Blutzuckerspiegel senken kann, sollten Diabetiker während der Lysin-Einnahme ihren Blutzuckerspiegel häufiger kontrollieren.

Falls eine Operation geplant ist, muss Lysin etwa ein bis zwei Wochen vorher abgesetzt werden. Es könnte die Blutgerinnung beeinflussen.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Pfeifferschem Drüsenfieber

 

Vitamine

Vitamin C

1.000 bis 3.000 Milligramm (mg)

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

  
 

Mineralstoffe

Zink

15 bis 40 Milligramm

  
 

Sonstige

Beta-Glucan aus Hefe

500 bis 1.000 Milligramm

EGCG aus grünem Tee

200 bis 400 Milligramm

Lysin

3.000 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

 

Normalwerte

Vitamin D (Serum)

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

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Zusammenfassung

Pfeiffersches Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Das Virus zählt zu den Herpesviren. Geschwollene Lymphknoten, Fieber, ein entzündeter Rachen und Müdigkeit gehören zu den typischen Symptomen. Ähnlich wie bei anderen Krankheiten durch Herpesviren bleibt auch das Epstein-Barr-Virus ein Leben lang im Körper und kann schubweise wieder ansteckend sein.

In der Mikronährstoffmedizin kommen Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenstoffe zum Einsatz, die bei Pfeifferschem Drüsenfieber das Immunsystem unterstützen und verhindern, dass sich die Viren im Körper weiter vermehren. Zink sorgt für ein starkes Immunsystem und dämmt Herpesviren ein. Auch Vitamin C steuert die Immunantwort und könnte dadurch die Krankheitsdauer verkürzen. Vitamin D reguliert nicht nur das Immunsystem bei einer akuten Infektion, es schwächt auch überschießende Immunreaktionen ab. Es könnte deshalb bei Autoimmunerkrankungen als Folge von Pfeifferschem Drüsenfieber eine Rolle spielen.

Der Ballaststoff Beta-Glucan aus Hefe aktiviert die Abwehr des Körpers. Dieser „Trainingseffekt“ könnte bei der Virenabwehr von Nutzen sein. Darüber hinaus verhindert der sekundäre Pflanzenstoff EGCG in grünem Tee möglicherweise, dass das Virus reaktiviert wird. Lysin raubt dem Virus dagegen den Baustein Arginin, den es für seine Vermehrung braucht.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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