Darmpilz natürlich behandeln mit Mikronährstoffmedizin

Wie bestimmte Vitamine, Fettsäuren und andere Wirkstoffe bei Darmpilz helfen

Bei Darmpilz handelt es sich um eine Überbesiedlung des Darms mit Hefepilzen. Diese kommen dort natürlicherweise vor, können sich aber unter bestimmten Bedingungen unkontrolliert vermehren. Mikronährstoffe können helfen, das Pilzwachstum direkt einzudämmen und eine gesunde Darmflora zu stärken, um die Pilze in Schach zu halten. Erfahren Sie hier, welche Mikronährstoffe die Behandlung von Darmpilz unterstützen können.

Illustration von Hefepilz Bakterien
Meist wird Darmpilz durch den Hefepilz Candida albicans hervorgerufen. Im Normalfall vermehrt sich der Pilz nicht übermäßig im Darm, ist aber zum Beispiel das Immunsystem geschwächt kann es zu einer Pilzinfektion kommen. Bild: Dr_Microbe/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Darmpilz wird häufig durch den Hefepilz Candida albicans verursacht. Dieser kommt natürlicherweise bei etwa drei von vier Personen in geringer Anzahl im Verdauungstrakt vor – ohne Beschwerden zu verursachen. Eine gesunde Ernährung, starke Abwehrkräfte, eine intakte Schleimhautbarriere sowie eine gesunde Bakterienflora sorgen dafür, dass sich der Pilz im Darm nicht übermäßig vermehrt. Ist ein Faktor davon gestört, können Darmpilze überhandnehmen. Gefährdet sind besonders alte, junge sowie schwerkranke Menschen. Der Pilz kann bei ihnen unter Umständen zu schweren Infektionen führen, die auch weitere Organe – sogar das Gehirn – betreffen können.

Folgende Faktoren begünstigen eine Ausbreitung der Pilze im Darm:

  • ein stark geschwächtes Immunsystem (auch aufgrund chronischer Erkrankungen wie Diabetes)
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • angeborene und erworbene Immundefekte (vor allem Granulozyten- und T-Zelleffekte)
  • Medikamente (wie Glucocorticoide und Antibiotika)
  • Krebserkrankungen sowie Chemotherapien oder Bestrahlungen, die Schäden der Schleimhaut verursachen können

Welche Beschwerden ein Darmpilz hervorruft, ist nicht eindeutig geklärt. Als Hauptsymptome werden anhaltender wässriger Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen angenommen. Möglich sind auch Heißhunger auf Süßes sowie erhöhte Leberwerte.

Ob es einen Zusammenhang zwischen Darmerkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom und Darmpilz gibt, ist bisher nicht bekannt. Auch wiederkehrender Scheidenpilz kann auf Darmpilz hindeuten: Scheidenpilz wird in der Regel ebenfalls durch den Erreger Candida albicans hervorgerufen.

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Ziele der Behandlung

Wie erfolgt die klassische Darmpilzbehandlung?

Wenn die Diagnose Darmpilz zum Beispiel durch eine Stuhluntersuchung sichergestellt wurde, werden zur klassischen Behandlung Antipilzmittel (Antimykotika) eingesetzt. Gängige Wirkstoffe sind unter anderem Nystatin (Nystatin STADA®), Amphotericin B (Ampho-Moronal®) und Fluconazol (Diflucan®, Flucobeta®). Sie sind als Tabletten erhältlich.

Begleitend zu den Medikamenten raten Ärzte auch zu einer Ernährungsumstellung (Candida-Diät): Pilze vermehren sich besonders gut mit Zuckern. Bei Darmpilz sollte deshalb auf Zucker und schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte verzichtet werden. Besser sind eiweißhaltige Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und viel Gemüse sowie ballaststoffhaltige Lebensmittel (Vollkornprodukte).

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Kokosöl abgefüllt
Einer der wichtigsten Mikronährstoffe bei der Behandlung von Darmpilz ist Caprylsäure. Caprylsäure kommt zum Beispiel in Kokosöl vor und greift im Laborversuch direkt die Pilzzellen an. Bild: Niteenrk/iStock/Getty Images Plus

Im Rahmen der Ernährungsumstellung kann auch der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen die Behandlung des Darmpilzes unterstützen. Bestimmte Stoffe helfen dabei, das Pilzwachstum einzudämmen, die gesunde Darmflora zu erhalten, Entzündungsreaktionen zu minimieren und das Immunsystem zu stärken.

Dabei haben sich besonders folgende Stoffe bewährt:

  • Caprylsäure  greift die Membranen der Pilzzellen an.
  • Probiotika  halten eine gesunde Darmflora aufrecht.
  • Ballaststoffe dienen als Nahrung für gesundheitsfördernde Darmbakterien.
  • B-Vitamine  sind Voraussetzung für eine intakte Darmschleimhaut.
  • Bestimmte Heilpflanzen bremsen das Wachstum von Pilzen.
  • Quercetin und Rutin schützen vor oxidativem Stress und Entzündungen.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Caprylsäure greift die Membranen der Pilzzellen an

Wirkweise von Caprylsäure bei Darmpilz

Caprylsäure gehört zu den Fettsäuren und kommt vor allem in Kokosöl vor. Sie wirkt direkt gegen Pilze: Vermutlich greift Caprylsäure die Fettbestandteile der Zellmembranen von Pilzen an. So werden die Membranen instabil, die Zellen sterben ab und die weitere Ausbreitung der Pilze wird unterdrückt. Dies zeigen erste Labor- und Tierversuche.

Caprylsäure könnte daher bei einer Pilzerkrankung des Darms den Heilungsprozess unterstützen und die Symptome lindern. Hochwertige Studien an Menschen sind allerdings noch notwendig, um den genauen Mechanismus zu verstehen und die Wirkung bestätigen zu können. In der Praxis wird Caprylsäure bei Darmpilz jedoch schon mit Erfolg eingesetzt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Caprylsäure

In der Mikronährstoffmedizin wird bei Darmpilz die Einnahme von 1.000 bis 2.000 Milligramm Caprylsäure pro Tag empfohlen. Es empfiehlt sich, mit einer geringeren Menge von Caprylsäure zu beginnen – zum Beispiel 500 Milligramm täglich – und die Dosierung dann nach einigen Tagen schrittweise zu erhöhen. Die Anwendung erfolgt in der Regel für eine Dauer von drei bis vier Monaten.

Info

In seltenen Fällen kann es bei der Einnahme von Caprylsäure zu einer Herxheimer-Reaktion kommen. Dabei reagiert der Körper mit einer kurzzeitigen Verschlechterung des Wohlbefindens. Dies wird mit dem plötzlichen Absterben der Pilze erklärt, die dann Giftstoffe und weitere Zellbestandteile freisetzen. Das wiederum ruft Entzündungsreaktionen hervor. Um dies zu verhindern, wird die einschleichende Einnahme empfohlen. 

Caprylsäure wird im Allgemeinen gut vertragen, es kann aber zu leichten Verdauungsbeschwerden oder Übelkeit kommen. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Einnahme zu den Mahlzeiten.

Probiotika verringern die Ausbreitung von Darmpilzen

Wirkweise von Probiotika bei Darmpilz

Probiotoka sind laut Definition gesundheitsfördernde Bakterien, welche die Gesundheit positiv beeinflussen. Beispiele sind Milchsäurebakterien wie Laktobazillen oder die Gattung Bifidobakterien. Experimente im Labor zeigen, dass Probiotika verschiedene Pilzarten am Wachstum hindern. Davon können auch Personen mit Darmpilz profitieren. Die Antipilz-Wirkung der Probiotika beruht auf verschiedenen Mechanismen im Darm:

  • Sie schaffen eine saure Umgebung, in der sich der Pilz Candida albicans nicht ausbreiten kann.
  • Sie geben verschiedene Stoffe ab, die Pilze am Wachstum hindern (unter anderem Bakteriozine).
  • Sie konkurrieren mit Krankheitserregern um Nährstoffe und Anheftungsstellen an den Darmwänden und verhindern so ihre Ausbreitung.

Besonders wirksam scheinen Probiotika zu sein, wenn Darmpilz im Zusammenhang mit einer Antibiotika-Therapie auftritt. Antibiotika wirken nicht nur bei Bakterieninfektionen gegen krankmachende Bakterien, sie greifen auch die gesundheitsfördernden Bakterien im Darm an. Sie stören damit die Darmflora und sorgen dafür, dass sich Pilze im Darm leicht vermehren können.

Übersichtsarbeiten und teils hochwertige Studien zeigen, dass sich durch die Einnahme von Probiotika ein verstärktes Candidawachstum vermindern ließ. Die Präparate enthielten unter anderem die Bakterien Lactobacillus acidophillus, Lactobacillus rhamnosum, Bifidobacterium longum, Bifidobacterium bifidum und die gesundheitsfördernden Hefen Saccharomyces boulardii und Saccharomyces thermophiles. Die ersten Studienergebnisse sind vielversprechend, sodass die Einnahme von Probiotka bei Darmpilz einen Versuch wert ist. 

Illustration von Darmpilz Bakterien
Probiotika bringen die natürliche Darmflora wieder ins Gleichgewicht und können dadurch auch das Wachstum der Pilzerreger eindämmen. Sie schaffen zum Beispiel eine saure Umgebung im Darm, sodass das Pilzwachstum gestoppt wird. Bild: ClaudioVentrella/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Probiotika

Zur Unterstützung der Darmflora empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich mindestens eine Milliarde (1 x 109) bis 20 Milliarden (2 x 1010) Bakterien. Sie werden als koloniebildende Einheiten (KBE) angegeben. Besonders sinnvoll sind Präparate mit Laktobazillen, Bifidobakterien und Hefen der Art Saccharomyces boulardii.

Nehmen Sie Probiotika am besten zu den Mahlzeiten und zusammen mit viel Flüssigkeit ein. Wichtig ist, dass die Bakterien über einen längeren Zeitraum zugeführt werden, um einen gesundheitsfördernden Effekt zu erzielen. Sobald man mit der Einnahme aufhört, nimmt auch die Zahl der probiotischen Bakterien im Darm wieder ab.

Probiotika: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Sehr geschwächte Personen mit unterdrücktem Immunsystem, Personen mit zentralen Venenzugängen, Herzklappenerkrankungen oder dem Kurzdarmsyndrom sollten keine Probiotika einnehmen.

Einige Probiotika können Histamin im Darm bilden. Daher kann die Einnahme bei einer Histaminintoleranz Beschwerden hervorrufen. Folgende Bakterienarten bilden möglicherweise Histamin: Lactobacillus casei, Lactobacillus delbrueckii ssp. bulgaricus, Lactobacillus reuteri, Lactococcus lactis und Enterococcus faecium.

Ballaststoffe für einen gesunden Darm

Wirkweise von Ballaststoffen bei Darmpilz

Bei Candidainfektionen wird generell ein hoher Verzehr an Ballaststoffen empfohlen. Ballaststoffe werden nicht durch Verdauungsenzyme gespalten und gelangen in den Dickdarm. Dort dienen sie den Darmbakterien als Nahrung.

Zum Beispiel ist resistente Stärke ein empfehlenswerter Ballaststoff. Tierexperimente und erste Studien an Menschen zeigen, dass resistente Stärke nach und nach zu kurzkettigen Fettsäuren verdaut wird. Diese haben wiederum unterschiedliche positive Effekte:

  • Sie sorgen für ein saures Milieu, das Pilze am Wachstum hindert.
  • Sie unterstützen eine gesundheitsfördernde Darmflora.
  • Sie liefern den Zellen der Darmschleimhaut Energie.
  • Sie fördern die Durchblutung im Darm.

Auch zu den Ballaststoffen Inulin und Oligofruktose liegen Tierexperimente vor: Mäuse, die mit diesen Ballastoffen gefüttert wurden, hatten weniger Pilzzellen im Darm. In Leinsamen wurde außerdem ein Stoff gefunden, der das Pilzwachstum hemmt.

Insgesamt profitieren so die Darmgesundheit, die Schleimhautbarriere und das Abwehrsystem. Es liegen viele Studien an Menschen vor, welche den Nutzen von Ballaststoffen für die Darmgesundheit belegen. Hochwertige Studien speziell zur Einnahme von resistenter Stärke, Inulin und Oligofruktose bei Darmpilz gibt es bislang jedoch nicht. Aufgrund der gesundheitsfördernden Eigenschaften ist die Einnahme von zum Beispiel resistenter Stärke aber in jedem Fall einen Versuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von resistenter Stärke

Bei Darmpilz empfehlen Mikronährstoff-Experten die Ergänzung von Ballaststoffen, um die Zufuhr zu erhöhen. Ein empfehlenswerter Ballaststoff ist resistente Stärke. Im Vergleich zu Inulin und Oligofruktose ist sie nicht aus Fruktose aufgebaut. Fruktose ist bei einer Unverträglichkeit nicht geeignet.

Sinnvoll sind zum Beispiel etwa 25 Gramm resistente Stärke pro Tag. Es ist ratsam, die Menge über den Tag verteilt einzunehmen. Resistente Stärke ist meist als Pulver erhältlich, das in Flüssigkeiten aufgelöst werden kann oder in Speisen wie Joghurt oder Quark eingerührt wird.

Zu Beginn der Einnahme kann es bei empfindlichen Menschen zu Blähungen kommen. Daher sollten Sie die Menge langsam steigern und zunächst mit einem Drittel der Tagesdosis, also 8 Gramm, beginnen. Wenn Sie diese Menge gut vertragen, können Sie sie verdoppeln.

B-Vitamine für eine gesunde Darmschleimhaut

Wirkweise von B-Vitaminen bei Darmpilz

B-Vitamine sind für eine intakte Schleimhaut unerlässlich: Der Körper benötigt B-Vitamine vor allem für die Zellteilung. Da sich die Zellen der Darmschleimhaut häufig erneuern und sich damit schnell teilen müssen, sind sie auf die ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen angewiesen. Eine intakte Darmschleimhaut dient wiederum als Barriere zur Abwehr von Krankheitserregern. Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen können mit B-Vitaminen unterversorgt sein. Ein Mangel äußert sich zum Beispiel durch Schleimhautschäden.

Für Niacin (Vitamin B3) gibt es darüber hinaus erste Hinweise aus einer Tierstudie, dass es das Wachstum der Pilze hemmen kann. Ähnliches zeigt auch eine Vorstudie bei Scheidenpilz, der oft durch die gleichen Pilze wie Darmpilz verursacht wird: Die Einnahme eines Kombinationspräparats mit B-Vitaminen zusammen mit Pilzmitteln war wirksamer als die Pilzmittel allein. Diese Ergebnisse müssen zwar im Hinblick auf Darmpilz noch durch hochwertige Studien bewertet werden, eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen sollte dennoch in jedem Fall bestehen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

Bei Darmpilz empfiehlt es sich, täglich ein Präparat einzunehmen, das alle B-Vitamine enthält. Folgende Dosierungen sind sinnvoll:

  • 1 bis 2 Milligramm Vitamin B1
  • 3 bis 4 Milligramm Vitamin B2
  • 3 bis 5 Milligramm Vitamin B6
  • 15 bis 25 Mikrogramm Vitamin B12
  • 400 Mikrogramm Folsäure
  • 20 bis 25 Milligramm Niacin
  • 20 bis 30 Milligramm Pantothensäure
  • 100 bis 150 Mikrogramm Biotin

Damit sie besser verträglich sind, sollten die Präparate zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

B-Vitamine: zu beachten bei Erkrankungen

getrocknete Nelkenblüten
Bestimmte Pflanzenstoffe wirken direkt gegen die Pilzerreger und können das Wachstum bremsen. Ein Beispiel ist Eugenol aus Nelken. Bild: Arina_Bogachyova/iStock/Getty Images Plus

Vitamin B12 sollten Nierenpatienten nicht in Form von Cyanocobalamin, sondern als Methylcobalamin einsetzen. Cyanocobalamin ist für Nierenpatienten vermutlich hoch dosiert schädlich.

Sprechen Sie bei Krebs zuerst mit dem behandelnden Arzt, bevor Sie Folsäure bei Krebs einsetzen.

Bestimmte Heilpflanzen bremsen das Pilzwachstum

Wirkweise von Heilpflanzen bei Darmpilz

Es gibt verschiedene Pflanzenstoffe, die eine direkte pilzhemmende (antimykotische) Wirkung haben. Dazu gehören vor allem Bitterstoffe und ätherische Öle aus:

  • Granatapfel: Ellagsäure und Punicalagin haben antientzündliche und pilzhemmende Eigenschaften.
  • Lavendel: Ein Gemisch aus sogenannten Monoterpenen zerstört die Membranen der Pilzzellen und führt so zu ihrem Absterben.
  • Olive: Der Bitterstoff Oleuropein aus Oliven wirkt gegen Candida albicans, indem er wahrscheinlich den Zelltod der Pilze hervorruft und die Ausbreitung eindämmt.
  • Oregano: In Oregano enthaltene Stoffe wie Carvacrol und Thymol hemmen das Wachstum von Candida albicans.
  • Rosmarin: Rosmarin-Extrakt wirkt gegen unterschiedliche Pilze, darunter auch Candida albicans. Der genaue Wirkmechanismus ist bisher nicht bekannt.
  • Nelken: Das in Nelken-Extrakt enthaltene Eugenol führt zur Übersäuerung und letztendlich zum Tod der Pilze.
  • Thymian: Das darin enthaltene Thymol wirkt gegen Pilze, indem es die Zellmembranen instabil macht.
  • Grüntee: Catechine aus Grüntee (wie EGCG) sind gegen eine ganze Reihe von Candidaarten aktiv. Die Pflanzenstoffe hemmen nicht nur das Wachstum, sondern auch die Bildung von haftenden Schleimfilmen (Biofilm).

Es gibt bereits Hinweise aus Studien an Menschen, dass Granatapfel-Extrakt bei Candidainfektionen im Mundraum wirksam ist, wenn er auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird – so das Ergebnis einer Vorstudie. Vermutlich können sich einzelne Pflanzenextrakte gegenseitig verstärken. Systematisch untersucht wurde das jedoch noch nicht.

Die Wirkungen der Heilpflanzen beruhen noch auf experimentellen und vorläufigen Untersuchungen. Sie müssen erst in hochwertigen Studien bestätigt werden. Die Pflanzen finden jedoch schon lange Anwendung in der Pflanzenheilkunde gegen Pilze. Ein Einnahmeversuch kann sich daher auch bei Darmpilz lohnen.  

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Heilpflanzen

In der Mikronährstoffmedizin werden Bitterstoffe und ätherische Öle bei Darmpilz empfohlen. Da es zu Granatapfel-Extrakt bei anderen Pilzinfektionen bereits Studien an Menschen gibt, ist vor allem er einen Versuch wert. Vorgeschlagen ist eine Dosierung von 200 bis 300 Milligramm Extrakt pro Tag.

Die Pflanzenextrakte sollten nicht dauerhaft eingenommen werden: Es liegen keine ausreichenden Studien vor, die belegen, dass eine dauerhafte Einnahme unbedenklich ist. Meist erstreckt sich die Anwendung über vier Wochen. Achten sie außerdem auf die Angaben der Hersteller.

Heilpflanzen: zu beachten bei Schwangerschaft, Stillzeit, Kindern und Medikamenteneinnahme

Die Einnahme von Präparaten mit pflanzlichen Antipilzmitteln wird während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen. Auch bei Kindern sollten die Präparate nicht verwendet werden. Es liegen noch keine ausreichenden Untersuchungen zur Sicherheit bei Kindern, Schwangeren und Stillenden vor.

Pflanzenextrakte, zum Beispiel aus Nelke und Granatapfel, können Abbau und Wirkung anderer Medikamente beeinflussen. Sprechen Sie mit einer Fachperson, falls Sie Medikamente einnehmen wie Blutverdünner (zum Beispiel Aspirin®, Marcumar® und Coumadin®).

Quercetin und Rutin lindern möglicherweise Entzündungen im Darm

Wirkweise von Quercetin und Rutin bei Darmpilz

Quercetin und Rutin sind Pflanzenstoffe, die Entzündungen vorbeugen können. Beide Stoffe sind miteinander verwandt. Sie entgiften freie Radikale, die bei Entzündungen entstehen, und unterdrücken vermutlich die Produktion von Entzündungsbotenstoffen. Zusätzlich nehmen Wissenschaftler an, dass Quercetin die Verbindungen zwischen den Zellen im Darm stärkt und damit eine abdichtende Wirkung haben kann. Dann können weniger Erreger oder Giftstoffe aus dem Darm in den Körper eindringen.

Quercetin aus der Nahrung schützt möglicherweise bevorzugt Magen und Dünndarm, bevor es im Dünndarm aufgenommen wird und in das Blut gelangt. Rutin gelangt dagegen kaum ins Blut und kann so bei entzündlichen Erkrankungen des Dickdarms helfen: Im Dickdarm wird aus Rutin durch die Darmbakterien Quercetin gebildet. Rutin erreicht daher auch die späteren Darmabschnitte.

Eine Aufarbeitung der derzeitigen Studien zeigt, dass die Einnahme von Quercetin Entzündungsbotenstoffe verringerte. Die Wirkung von Quercetin und Rutin bei Darmpilz muss jedoch erst noch in hochwertigen Studien bestätigt werden. Die ersten positiven Ergebnisse in Bezug auf die Darmgesundheit sprechen aber für einen Einnahmeversuch.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Quercetin und Rutin

Bei Darmpilz können unterstützend bis zu 300 Milligramm Quercetin und 200 Milligramm Rutin pro Tag eingenommen werden. Quercetin ist vor allem sinnvoll, wenn der Pilz im Dünndarm vorkommt, während Rutin im Dickdarm wirkt.

Die Präparate sollten am besten zu den Mahlzeiten aufgenommen werden. Dadurch verbessert sich die Verträglichkeit für den Magen.

Quercetin und Rutin: zu beachten bei Schwangerschaft, Stillzeit, Kindern, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Kinder unter zwölf Jahren, Schwangere und Stillende sollten vorsichtshalber keine Präparate mit Quercetin und Rutin einnehmen. Es gibt noch keine ausreichenden Studien zu möglichen Nebenwirkungen.

Da Rutin über die Leber und Nieren verstoffwechselt und ausgeschieden wird, ist bei schweren Erkrankungen dieser Organe Vorsicht geboten. Nehmen Sie dann ohne ärztlichen Rat kein Präparat mit Quercetin oder Rutin ein. Auch bei Wassereinlagerungen infolge von Herzerkrankungen ist die Einnahme von Rutin nicht angezeigt.

Bei einer Krebstherapie sollten Quercetin und Rutin nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden: Sie könnten die Wirkung einiger Krebsmedikamente beeinträchtigen.

Quercetin blockiert ein Enzym, das Medikamente im Körper abbaut. Dadurch kann die Wirkung verschiedener Medikamente beeinflusst werden. Aus diesem Grund sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. Beispiele-Medikamente finden Sie hier .

Frau hält sich vor Schmerzen den Bauch fest
Bei Darmpilz könnten auch entzündungshemmende Stoffe helfen, die mögliche Entzündungen im Darm direkt eindämmen - zwei wichtige sind Quercetin und Rutin. Bild: Tharakorn/iStock/Getty Images Plus

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Darmpilz

 

Vitamine

Vitamin B1

1 bis 2 Milligramm (mg)

Vitamin B2

3 bis 4 Milligramm

Vitamin B6

3 bis 5 Milligramm

Vitamin B12

15 bis 25 Mikrogramm (µg)

Folsäure

400 Mikrogramm

Niacin

20 bis 25 Milligramm

Pantothensäure

20 bis 30 Milligramm

Biotin

100 bis 150 Mikrogramm

  
 

Pflanzenstoffe

Granatapfel-Extrakt

200 bis 300 Milligramm

Quercetin

300 Milligramm

Rutin

200 Milligramm

  
 

Sonstige

Caprylsäure

1.000 bis 2.000 Milligramm

Probiotika mit Laktobazillen und Bifidobakterien

1 bis 20 Milliarden (109 bis 2 x 1010) koloniebildende Einheiten (KBE)

 

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Zusammenfasung

Bei Darmpilz handelt es sich um eine Überbesiedelung des Darms mit Hefepilzen, meist Candida albicans. Geringe Mengen an Pilzen kommen natürlicherweise im Darm vor. Sie können sich aber unter bestimmten Bedingungen ausbreiten und Symptome wie Bauchbeschwerden und Unwohlsein verursachen. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt zum Beispiel Pilzinfektionen im Darm.

Caprylsäure und bestimmte Heilpflanzen – beispielsweise Granatapfel, Oregano, Thymian und Grüntee – wirken direkt gegen Pilze: In Laborversuchen und ersten Studien an Menschen bekämpften sie Pilze, indem sie zum Beispiel die Membranen der Pilzzellen angreifen. Probiotika wirken dagegen indirekt und unterstützen eine gesunde Darmflora. Durch eine gesunde Darmflora entsteht wiederum eine Umgebung, in der sich Pilze schlecht vermehren können. Ballaststoffe wie unverdauliche (resistente) Stärke dienen den gesundheitsfördernden Darmbakterien zudem als Nahrung.

B-Vitamine werden für eine intakte Schleimhaut gebraucht und könnten die Abwehr von Darmpilz fördern. Quercetin und Rutin schützen den Darm vor Entzündungen und oxidativem Stress und können die Heilung der gereizten Darmschleimhaut unterstützen.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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