Maca – für mehr Energie und Vitalität

Wie wirkt Maca auf die Gesundheit und wann wird die Pflanze in der Mikronährstoffmedizin eingesetzt?

Die Maca-Pflanze ist eine alte Heilpflanze aus Peru. Sie wird auch Peru-Ginseng genannt. Maca wird vor allem 
wegen ihrer belebenden und stärkenden Wirkung geschätzt. Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin wird Maca bei sexuellen Störungen und zur Verbesserung der Fruchtbarkeit eingesetzt. Lesen Sie hier,
welche weiteren positiven Effekte Maca auf die Gesundheit hat und was es bei der Einnahme zu beachten gilt.

Maca-Wuzel in Pulverform
Verwendet wird die Maca-Wurzel, denn dort befinden sich die meisten Inhaltstoffe. Sie sieht ähnlich aus wie eine kleine Rübe. Bild: vainillaychile/iStock/Getty Images Plus

Wichtige Inhaltsstoffe in Maca

Die Maca-Pflanze (Lepidium meyenii) ist in den Hochebenen der peruanischen Anden heimisch. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es gibt verschiedene Maca-Sorten: gelber, roter, schwarzer und lila Maca. Sowohl die Sorte als auch die Höhe des Anbaus hat vermutlich einen Einfluss auf die Inhaltsstoffe.  

In einigen Teilen Südamerikas ist Maca Bestandteil der täglichen Ernährung. Gegessen werden die Wurzelknollen. In der Maca-Wurzel sind zahlreiche Nährstoffe gespeichert – zum Beispiel Vitamine wie Vitamin B1, B2 und C sowie Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Calcium, Kupfer und Zink. 

Doch auch zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe stecken in Maca. Zu den wichtigsten zählen: 

  • Glucosinolate (Senfölglyoside): Sie geben Maca einen scharfen, bitteren Geschmack – ähnlich wie in Senf oder Brokkoli. Glucosinolate werden durch das Enzym Myrosinase in Glukose (Traubenzucker) und Senföle (Isothiocyanate, Thiocyanate sowie Nitrile) aufgespalten. Senföle dienen der Pflanze zum Schutz vor Fressfeinden. Im Körper haben Senföle positive Effekte auf die Gesundheit. 

  • Macamide: Sie sind nicht in der frischen Maca-Wurzel vorhanden, sondern entstehen erst, wenn die Wurzel getrocknet wird. Macamide sind hauptsächlich für die gesundheitliche Wirkung der Pflanze verantwortlich. 

  • Thiohydantoine: Diese natürlichen Schwefelverbindungen tragen möglicherweise zu einigen Wirkungen von Maca bei, wie etwa zu den antibiotischen Effekten. 

  • Alkaloide: Alkaloide sind stickstoffhaltige Verbindungen, die im Pflanzenreich weit verbreitet sind. In der Maca-Pflanze konnten bisher 18 Alkaloide nachgewiesen werden, denen unterschiedliche Wirkungen nachgesagt werden – zum Beispiel auf das Nervensystem. 

Bei uns ist Maca als Pulver oder Extrakt erhältlich. Bei einem Extrakt ist die Zubereitung auf einen bestimmten Inhaltsstoff eingestellt – zum Beispiel auf Macamide. In der Mikronährstoffmedizin wird meist zu Extrakten geraten, da die Inhaltsstoffe so in höheren und definierten Mengen vorliegen als in einem Pulver. 

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Aufnahme und Verteilung 

Illustration vom Magen-Darm-Trakt eines Menschen
Bild: Palmihelp/iStock/Getty Images Plus

Einige der Inhaltsstoffe werden erst produziert, wenn die Pflanze gekaut wird. Dabei werden die Zellen zerdrückt und ein spezielles Enzym (Myrosinase) wird freigesetzt. Das Enzym zersetzt die Glucosinolate dann zu Senfölen. 

Aufgrund ihrer hohen Fettlöslichkeit gelangen Senföle und ungespaltene Glucosinolate schnell über den Darm ins Blut und von dort in alle wichtigen Organe. Zwei Stunden nach der Einnahme liegt im Blut die höchste Konzentration vor. Über den Urin werden die Abbauprodukte der Glucosinolate dann ausgeschieden – der Höhepunkt hierfür wird zwei bis vier Stunden nach der Aufnahme erreicht.  

Auch Macamide werden nach der Einnahme im Darm aufgenommen. Der genaue Weg durch den Körper ist aber noch unbekannt. Tierstudien zufolge erreichen Macamide sogar das Gehirn und die Lungen. 

Wirkung von Maca

Maca wird traditionell als Heilpflanze eingesetzt. Sie hat stärkende und schützende Wirkungen: 

Antioxidativ und zellschützend: Viele Inhaltsstoffe der Maca-Wurzel fangen freie Sauerstoffradikale. Dadurch verhindern sie oxidativen Stress. Dieser entsteht, wenn die Menge an freien Radikalen höher ist als die entsprechenden Schutzstoffe (Antioxidantien). Das ist zum Beispiel bei heftigen Entzündungen der Fall. In der Folge werden die Körperzellen geschädigt, das Risiko für Alterserkrankungen steigt.  

Aktivierend: Macamide und bestimmte Mehrfachzucker zeigten in Untersuchungen an Mäusen einen deutlichen Effekt gegen Müdigkeit: Sie förderten die Erholung bei körperlicher Ermüdung nach sportlicher Betätigung. 

Gedächtnissteigernd: Die Gabe von Maca-Extrakt steigerte bei Mäusen sowohl die Lernfähigkeit als auch das Gedächtnis. Insbesondere die schwarze Maca-Sorte zeigte sich als vorteilhaft. Auch hatte Maca in Zell- und Tierstudien nervenzellschützende Eigenschaften. 

Schmerzlindernd: Die Ergebnisse von Studien an Ratten deuten darauf hin, dass Maca-Extrakt eine positive Wirkung bei Gelenkschmerzen und neuropathischen Schmerzen hat. Es könnte somit eine natürliche Behandlungsmöglichkeit von Schmerzen sein. 

Antientzündlich: Einige sekundäre Pflanzenstoffe der Maca-Knolle haben einen entzündungshemmenden Effekt. Sie reduzieren die Bildung entzündlicher Botenstoffe. 

Anti-Krebs-Wirkung: Möglich ist, dass Maca-Extrakt eine Anti-Tumor-Wirkung entfaltet. Einige Bevölkerungsgruppen Südamerikas setzen Maca als Mittel gegen Krebs ein. Es gibt aber viele offene Fragen, die noch geklärt werden müssen. Eine Wirkung ist bisher nicht bestätigt. 

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Einsatz bei Krankheiten

Maca bei sexueller Unlust und Funktionsstörungen

Ist der Sexualtrieb dauerhaft verringert, spricht man von sexueller Unlust (Libidostörung). Die Ursachen reichen von Krankheiten bis hin zu Nebenwirkungen von Medikamenten oder Hormonveränderungen – zum Beispiel in den Wechseljahren. Während Frauen an Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr leiden, kommt es bei Männern zu Erektionsstörungen. Maca gilt in seiner Heimat als natürliches Mittel zur Steigerung der Lust und Potenz (Aphrodisiakum). 

Männer: Eine hochwertige Studie mit gesunden Männern zwischen 21 und 56 Jahren zeigt positive Effekte auf das sexuelle Verlangen: Maca verbesserte die Libido gegenüber einem Scheinmedikament deutlich. Eine andere hochwertige Studie mit Männern, die an Erektionsstörungen litten, belegt hingegen nur einen minimalen Effekt von Maca-Extrakt. Allerdings besserte sich das seelische und körperliche Wohlbefinden, was die beste Voraussetzung für eine gute Libido ist. 

Frauen: Einer hochwertigen Studie zufolge linderte Maca im Vergleich zum Scheinmedikament sexuelle Unlust bei Frauen. Untersucht wurden Frauen, die aufgrund von Medikamenten gegen Depressionen (Antidepressiva) an sexueller Unlust litten. Besonders effektiv könnte Maca auch bei Frauen in den Wechseljahren (Menopause) sein. Das deutet eine weitere kleine hochwertige Studie an: Es zeigte sich, dass Maca die psychischen Beschwerden in den Wechseljahren verminderte und sexuelle Funktionsstörungen verringerte.  

Forscher werteten die Studienlage zu Maca bei sexuellen Funktionsstörungen für beide Geschlechter aus: Trotz der ersten vielversprechenden Studien konnten sie die Wirkung nicht sicher nachweisen. Die Gesamtzahl und die Qualität der Studien waren zu begrenzt, um endgültige Schlussfolgerungen zu ziehen. Dafür sind weitere hochwertige Studien erforderlich. 

Aufgrund der ersten positiven Ergebnisse kann die Einnahme aber in jedem Fall versucht werden. Mikronährstoff-Experten empfehlen eine Dosis von 1.000 bis 2.000 Milligramm Maca-Extrakt oder 2.000 bis 3.000 Milligramm Macapulver.  

Frau hält gemeinsam mit ihrem Partner ihren Bauch fest
Traditionell wird Maca als natürliches Mittel eingesetzt, um das sexuelle Verlangen (Libido) zu steigern. Auch die vorliegenden Studien sind vielversprechend. Bild: KatarzynaBialasiewicz/iStock/Getty Images Plus

Maca zur Unterstützung der männlichen Fruchtbarkeit bei Kinderwunsch

Die Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit beim Mann sind vielfältig: Rauchen, Übergewicht, Stress und bestimmte Krankheiten stören die Entwicklung und Beweglichkeit der Spermien. Bei Mäusen steigerte Maca-Extrakt die Spermienproduktion sowie die Befruchtungsrate. Maca könnte deshalb bei unerfülltem Kinderwunsch helfen. 

Erste Studien weisen auf die positive Wirkung von Maca bei Männern hin: Das Samenvolumen, die Spermienanzahl sowie die Beweglichkeit der Spermien erhöhten sich. Forscher vermuten aufgrund einer kleinen Vorstudie, dass die Wirkungen dabei aber nicht auf hormonellen Mechanismen beruhen. So gab es beispielsweise keinen Effekt auf das männliche Sexualhormon Testosteron. Möglich ist eine antioxidative Wirkung, denn oxidativer Stress ist der Hauptgrund für unerfüllten Kinderwunsch bei Männern

Auch kamen Forscher durch eine Auswertung mehrerer Studien zu dem Schluss, dass Maca-Extrakt die Spermienqualität verbessern könnte. Allerdings gab es nicht in allen Studien eine Wirkung. Um die Wirksamkeit endgültig beurteilen zu können, sind hochwertige Studien wünschenswert. Die ersten positiven Erkenntnisse sprechen jedoch für eine Einnahme von Maca zur Verbesserung der Fruchtbarkeit. Pro Tag empfehlen Mikronährstoff-Experten zwischen 1.000 und 2.000 Milligramm Maca-Extrakt oder bis zu 3.500 Milligramm Macapulver. 

Kann Maca Wechseljahresbeschwerden lindern?

Zu den typischen Beschwerden der Wechseljahre gehören Hitzewallungen, Nachtschweiß, sexuelle Unlust sowie Stimmungsschwankungen. Viele leiden auch unter Scheidentrockenheit – was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann. In den Anden wird Maca schon sehr lange zur Stabilisierung der Hormonbalance eingesetzt.  

Es liegen bereits Studien vor. Jedoch sind die Ergebnisse noch nicht eindeutig: In einer kleineren Vorstudie konnte bezüglich der Hormonbalance kein klarer Effekt von Maca festgestellt werden, da auch in der Kontrollgruppe deutliche Verbesserungen aufgetreten waren. Eine kleine hochwertige Studie konnte eine Wirkung auf die Hormonspiegel ebenfalls nicht belegen. Allerdings kam es in einer dieser Studien durch Maca zu einer Verringerung der psychischen Beschwerden, einschließlich Angstzuständen und Depressionen. Auch sexuelle Funktionsstörungen und der Blutdruck verbesserten sich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Bluthochdruck.

Illustrative Darstellung von Osteoporose
Bei Osteoporose wird die Knochensubstanz über die Jahre hinweg verstärkt abgebaut. Die Knochen werden instabil und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Bild: ttsz/iStock/Getty Images Plus

In einer Tierstudie zeigte sich darüber hinaus eine positive Wirkung von Maca auf die Knochendichte. Mit sinkendem Östrogenspiegel in den Wechseljahren steigt das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose). Das lässt darauf schließen, dass Maca zur Vorbeugung von Knochenschwund geeignet sein könnte. Studien an Menschen fehlen aber noch.

Insgesamt schlussfolgerten Forscher einer Übersichtsarbeit, dass es bisher nur begrenzte Belege für die Wirksamkeit von Maca bei Wechseljahresbeschwerden gibt. Es fehlen noch hochwertige Studien. Dennoch kann die Einnahme einen Versuch wert sein – vor allem dann, wenn sexuelle Unlust auftritt. In der Mikronährstoffmedizin werden Dosierungen zwischen 1.000 und 2.000 Milligramm Maca-Extrakt täglich empfohlen oder 2.000 bis 3.500 Milligramm Wurzelpulver.

Kann Maca depressive Verstimmungen lindern?

Maca wird in Peru als angstlösende und antidepressive Heilpflanze verwendet. In der Tat haben Macamide eine Wirkung auf Nerven und Gehirn. Sie können die Produktion von Nervenbotenstoffen (Dopamin und Noradrenalin) beeinflussen und aktivitätssteigernd wirken. Entdeckt wurden auch nervenschützende und antioxidative Mechanismen. Bei Depressionen wird vermehrt oxidativer Stress im Gehirn beobachtet. Im Tierversuch senkte Maca auch den Stresslevel.  

Maca-Extrakt könnte daher eine mögliche Behandlungsalternative oder Ergänzung bei depressiven Verstimmungen sein. Eine kleinere hochwertige Studie zeigt, dass Maca bei 29 Frauen in den Wechseljahren depressive Verstimmungen deutlich vermindern konnte.  

Die ersten positiven Ergebnisse müssen zwar noch bestätigt werden, die Einnahme ist aber einen Versuch wert. Die Tagesdosis liegt zwischen 1.500 und 3.000 Milligramm getrockneter Maca-Wurzel. Bei einem Extrakt könnte eine Dosierung von 500 bis 1.000 Milligramm sinnvoll sein. 

Info

Ist eine Behandlung mit Antidepressiva nötig, könnte Maca auch die Nebenwirkungen reduzieren. Forscher untersuchten in einer hochwertigen Studie Frauen in den Wechseljahren, die Antidepressiva einnahmen. Eine häufige Nebenwirkung dieser Medikamente ist sexuelle Unlust. Maca linderte die Beschwerden der Teilnehmerinnen merklich.

Steigert Maca die Fitness und Vitalität?

Maca wird in Peru traditionell zur körperlichen Stärkung verwendet. Auch Kraft- und Ausdauersportler nutzen es hierzulande als Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau.  

Dass Maca die körperliche Leistung steigert, deutet eine erste Studie an: Die Wissenschaftler testeten die Wirkung einer 14-tägigen Maca-Extrakt-Einnahme auf die Ausdauerleistung bei trainierten männlichen Radfahrern. Maca verbesserte die Leistung der Studienteilnehmer im Vergleich zur Leistung am Anfang vor der Maca-Extrakt-Einnahme. Allerdings gab es keinen Unterschied zur Vergleichsgruppe mit einem Scheinmedikament.  

Es bedarf noch größerer und längerer Studien, um die Wirksamkeit von Maca bei Sportlern zu bestätigen. Die Einnahme von 2.000 Milligramm Maca-Extrakt, verteilt auf fünf Portionen zu je 400 Milligramm täglich, kann aber versucht werden. Wenn Macapulver verwendet wird, ist eine Dosierung von bis zu 3.000 Milligramm sinnvoll. 

Mann der auf einem Fahrrad sitzt und Sport betreibt
Maca könnte die Fitness verbessern: In einer Vorstudie wurde durch die Einnahme die Ausdauer von Radfahrern gesteigert.

Dosierungsempfehlungen bei Krankheiten auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Maca pro Tag 

Sexuelle Unlust und Funktionsstörungen 

Sexuelle Unlust und Funktionsstörungen 

Kinderwunsch Mann 

1.000 bis 2.000 Milligramm Extrakt  

oder 2.000 bis 3.000 Milligramm Pulver  

Wechseljahresbeschwerden 

1.000 bis 2.000 Milligramm Extrakt  

oder 2.000 bis 3.500 Milligramm Pulver 

Depressive Verstimmung 

500 bis 1.000 Milligramm Extrakt  

oder 1.500 bis 3.000 Milligramm Pulver 

Sport und Fitness 

2.000 Milligramm Extrakt  

oder bis 3.000 Milligramm Pulver 

 

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Maca eingenommen werden?

Maca als Gemüse ist bei uns eher selten erhältlich. Deshalb sind Präparate sinnvoll – vor allem dann, wenn es um den gezielten Einsatz bei Krankheiten geht. In den meisten Studien wurde Pulver aus der Macawurzel verwendet. Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin wird auch die Einnahme von Maca als Extrakt empfohlen, da die wirksamen Inhaltstoffe darin aufkonzentriert sind. Dann ist insgesamt eine geringere Einnahmemenge nötig. 

Maca gibt es in Form von Kapseln oder Tabletten (Presslingen). Sie sind relativ geschmacksneutral. Das Pulver schmeckt dagegen ungewohnt (grasartig, erdig). Am besten nehmen Sie Maca-Präparate zu den Mahlzeiten ein. Viele Inhaltsstoffe sind fettlöslich und das Fett aus der Nahrung steigert die Aufnahme im Darm.  

Es kann sinnvoll sein, zuerst mit einer geringeren Dosis zu beginnen und sie dann nach und nach zu steigern. Jeder Mensch reagiert anders auf die Inhaltsstoffe und die durchschnittliche Tagesdosis. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Absprache einer individuellen Dosierung mit dem Arzt. 

Unterschiedliche Maca-Formen

Maca in Form von Kapseln
Hochwertige Präparate sollten keine Zusatzstoffe enthalten Generell sind Kapseln empfehlenswerter, da für die Produktion von Tabletten mehr Hilfsstoffe nötig sind. Bild: Thatpichai/iStock/Getty Images Plus

Man unterscheidet zwischen gelbem, rotem, schwarzem und lila Maca. Die Sorten unterscheiden sich hinsichtlich der Menge und Zusammensetzung an Inhaltsstoffen. Deshalb werden ihnen unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben. So soll schwarzer Maca zum Beispiel zur Stimulierung der Spermienzahl am besten geeignet sein. Allerdings ist noch weitere Forschung nötig, um einer Farbe auch eindeutig einen speziellen Wirkbereich zuordnen zu können. Ist allgemein von Maca-Extrakt die Rede, handelt es sich um eine Mischung aller Farben. Sortenreine Produkte sind meist entsprechend ausgewiesen. 

Neben den unterschiedlichen Maca-Sorten gibt es auch verschiedene Zubereitungsformen: 

  • Maca-Rohpulver: Das Rohpulver ist naturbelassen. Die Wurzel wird in der Sonne getrocknet und zu Pulver verarbeitet. So wird Maca auch traditionell als Heilpflanze zubereitet. Erst bei diesem Prozess entstehen die aktiven Wirkstoffe (Macamide).
  • Gelatiniertes Maca: Gelatiniertes Maca wurde schonend vorgekocht und eignet sich insbesondere für Menschen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt. Es ist jedoch weniger wirksam, da beim Kochen Wirkstoffe verloren gehen können.
  • Extrakte: Maca-Extrakte enthalten die konzentrierten Inhaltsstoffe und sind bisher weniger untersucht als Pulver. Sie dürften aber die größte Wirkung haben. Unklar ist, ob dann auch Nebenwirkungen auftreten können. Extrakte unterscheiden sich in ihrer Zubereitung. Sie können fett-, wasser- oder alkoholbasiert sein. Die unterschiedliche Aufbereitung löst unterschiedliche Stoffe aus der Knolle, sodass sich die Präparate in der Wirkung unterscheiden könnten. 

Woran erkennt man ein gutes Maca-Präparat?

Hochwertige Präparate werden auf bestimmte Inhaltsstoffe hin normiert. Bei Maca eignen sich die enthaltenen Macamide, um Produkte auf eine gleichbleibende Qualität einzustellen. Im Idealfall ist dieser Wert auf der Packung angegeben. Der traditionelle Herstellungsprozess dauert sehr lange und es besteht die Gefahr, dass Maca dabei schlecht wird. Es sollte deshalb auf industriell zubereitete Präparate zurückgegriffen werden.  

Die Nachfrage nach Maca ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das führte zu einem Mangel an Rohmaterial. Um die große Nachfrage bedienen zu können, wird Maca-Extrakt oder Pulver oft verfälscht. Es sollte deshalb unbedingt auf seriöse Hersteller geachtet werden, die ihre Präparate prüfen. Präparate aus dem Ausland sollten gemieden werden.  

Grundsätzlich sollten Mikronährstoff-Präparate frei von Allergenen, Farbstoffen, Hilfs- oder Zusatzstoffen sein. Das gilt auch für Maca-Extrakt. Für die Herstellung von Kapseln sind im Vergleich zu Tabletten in der Regel weniger Hilfs- und Zusatzstoffe nötig. 

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise

Ist eine Überdosierung mit Maca möglich?

Die Standarddosis für Maca liegt zwischen 1.500 und 3.000 Milligramm (getrocknete und pulverisierte Wurzel). Bei einem Extrakt beträgt die Dosierung maximal 2.000 Milligramm pro Tag. 

Manche Andenbewohner aus Peru nehmen täglich weit mehr Maca zu sich – meist 100 Gramm am Tag. Die Pflanze gehört dort zu den Lebensmitteln der alltäglichen Ernährung – oft auch in gekochter Form, was die Wirkung vermindert. Deshalb ist diese Menge nicht auf Präparate übertragbar. Zudem könnte eine Gewöhnung an die höhere Menge für die Verträglichkeit eine Rolle spielen: Menschen aus Peru könnten Maca daher besser vertragen als wir. 

Eine erste Studie gibt Hinweise, dass die Einnahme von bis zu 3.000 Milligramm Wurzelpulver täglich als sicher gilt. Größere und hochwertige Studien zur Unbedenklichkeit gibt es jedoch kaum, weshalb noch Unsicherheit besteht. Tierstudien deuten darauf hin, dass Maca Wirkungen auf die Geschlechtsorgane und den Hormonhaushalt hat. Beides könnte für Nebenwirkungen sorgen.  

Aufgrund der mangelnden Datenlage setzt das Bundesamt für Risikobewertung derzeit keinen Höchstwert fest. Hoch dosierte Maca-Präparate sollten nicht länger als zwölf Wochen eingenommen werden. Für eine längere Einnahmedauer liegen noch keine ausreichenden Studien vor. 

Ist Maca in der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet?

In Peru nehmen auch Schwangere und Stillende Maca als gekochtes Lebensmittel zu sich. Für die Einnahme von Maca-Präparaten oder der nicht gekochten Maca-Wurzel gibt es jedoch keine ausreichenden Untersuchungen. Frauen sollten deshalb während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Präparate mit Maca verzichten. 

Schwangere Frau liest eine Packungsbeilage
Zur Einnahme von Präparaten mit Maca in der Schwangerschaft liegen noch zu wenige Studien vor. Nebenwirkungen können daher nicht ausgeschlossen werden. Bild: Alter_photo/iStock/Getty Images Plus

Verursacht Maca Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Wechselwirkungen zwischen Maca und Medikamenten sind bisher nicht bekannt. Allerdings wurde dies auch noch nicht umfassend untersucht. Wer Maca-Präparate begleitend zu Medikamenten einnehmen will, sollte zur Sicherheit vorher mit dem Arzt oder Apotheker sprechen. 

Maca: zu beachten bei Magen-Darm-Erkrankungen

Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen sollten gelatiniertes Macapulver bevorzugen oder Kapseln mit Extrakt. Lebensmittel mit Senfölen können für Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen nicht gut verträglich sein. Als Scharfstoffe (Isothiocyanate) verursachen sie bei empfindlichen Menschen Reizungen der Darmschleimhaut, Blähungen und Magenkrämpfe. Die enthaltenen Senföle werden durch Kochen (Gelatinierung) zerstört. Extrakte enthalten überwiegend Macamide und weniger Senföle. 

Einnahmehinweise bei Lebererkrankungen und Bluthochdruck

Viele Kräuter-Extrakte können eine Erhöhung der Leberwerte hervorrufen und in seltenen Fällen in hohen Dosierungen eine leichte Leberschädigung verursachen. Für Maca gibt es bisher keine Untersuchungen zum Einfluss auf die Leberwerte. In einer Vorstudie steigerte eine hohe Maca-Dosierung (6.000 Milligramm Pulver pro Tag) den Blutdruck leicht.  

Maca-Extrakt sollte bei Lebererkrankungen und Bluthochdruck nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Der Arzt kann zum Beispiel die Leberwerte oder den Blutdruck kontrollieren. 

Einnahmehinweise bei Kropf und Jodmangel

Glucosinolate können grundsätzlich die Kropfbildung fördern: Bestimmte Abbauprodukte (Isothiocyanate) behindern die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Deshalb sollten Patienten mit einer Schilddrüsenvergrößerung (Kropf) oder einem Jodmangel nur selten Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler essen. Dazu gehören neben Maca auch viele Kohlsorten – zum Beispiel Blumenkohl oder Wirsing.  

Bei Maca-Zubereitungen sind vor allem Pulver oder die frische Knolle betroffen. Sie enthalten viele Glucosinolate. Präparate mit Maca-Extrakt enthalten hingegen überwiegend Macamide, die sich nicht auf die Jodaufnahme auswirken.  

Maca: zu beachten bei Nierenerkrankungen

Maca enthält sehr viel Kalium (1.500 bis 2.000 Milligramm pro 100 Gramm Trockenmasse). Dieser Mineralstoff kann bei einer Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) in erhöhten Mengen im Blut vorliegen, da kranke Nieren Kalium schlechter ausscheiden. Bei Nierenerkrankungen sollte die regelmäßige und hoch dosierte Einnahme von Maca deshalb mit dem Arzt besprochen werden. Der Arzt kann zum Beispiel den Kaliumspiegel kontrollieren. 

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Zusammenfassung

Maca ist seit mehreren Tausend Jahren in den peruanischen Anden als Nahrungs- und Heilpflanze bekannt. Sie wird vor allem zur Verbesserung der körperlichen Leistung und zur Steigerung der Fruchtbarkeit eingesetzt. Zu den wirksamen sekundären Pflanzenstoffen in Maca gehören vor allem Glucosinolate (Senföle) und Macamide. Sie wirken im Körper antioxidativ, nervenzellschützend und schmerzlindernd. Maca hilft bei Müdigkeit und stärkt das Gedächtnis. Auch eine Anti-Krebs-Wirkung wird vermutet, ist aber noch nicht nachgewiesen. 

In Studien profitierten vor allem Personen mit Erektionsstörungen, sexueller Unlust – zum Beispiel infolge der Wechseljahre – und unerfülltem Kinderwunsch von Maca. Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin wird Maca-Extrakt deshalb hauptsächlich dort eingesetzt. Auch bei Patienten mit depressiven Verstimmungen könnte Maca eine Linderung der Symptome bewirken. Sportler profitieren darüber hinaus scheinbar von einer Verbesserung ihrer Ausdauer. 

Präparate sind meist als Pulver oder als aufkonzentriertes Extrakt erhältlich. Es gibt auch verschiedene Sorten wie gelben, roten, schwarzen und lila Maca. Da die Inhaltsstoffe variieren, könnten unterschiedlich starke Wirkungen zu erwarten sein. Diesbezüglich besteht aber noch Forschungsbedarf. Auf alle Fälle sollte das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Präparaten aus einer seriösen Quelle stammen. 

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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