Folsäure: lebenswichtig für Zellteilung und Wachstum

Was Folsäure im Körper leistet und wofür Sie sie benötigen

Folsäure ist für viele Stoffwechselvorgänge unverzichtbar – allen voran für die Zellteilung. Informieren Sie sich, wie sich eine Unterversorgung mit Folsäure auswirkt, wie ein Mangel erkannt wird und bei welchen Erkrankungen oder Medikamenten Sie auf eine optimale Zufuhr von Folsäure achten müssen.

Kalbsleber, Brokkoli, Orangen, Hülsenfrüchte, Blattgemüse auf einem dunklen Hintergrund
Der Körper kann Folat oder Folsäure nicht selbst herstellen und muss sie daher in ausreichender Form über die Nahrung aufnehmen. Gute Folat-Lieferanten sind Kalbsleber, grüne Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Grünkohl, Eigelb, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Bild: Oksana_S/iStock/Getty Images Plus, photka/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Eigenschaften von Folsäure

Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist ein wasserlösliches Vitamin. Genau genommen unterscheidet man zwischen Folaten, die in Lebensmitteln vorkommen, und der chemisch hergestellten Folsäure. Im Körper werden Folate und Folsäure in bestimmte aktive Formen umgewandelt.

Da der Körper Folat oder Folsäure nicht selbst herstellen kann, muss er sie in ausreichender Form über die Nahrung aufnehmen.

Folat ist sehr licht- und wärmeempfindlich: Beim Lagern und Kochen geht mehr als die Hälfte davon verloren. Im Gegensatz zum Folat ist Folsäure hitzebeständig: Bei mit Folsäure angereichertem Kochsalz entstehen durch das Kochen keine Verluste.

Vorkommen in Lebensmitteln

Gute Folat-Lieferanten sind Kalbsleber, grüne Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Grünkohl, Eigelb, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Grüne Blattgemüse enthalten bis zu 100 Mikrogramm Folat pro 100 Gramm. Allerdings kann der Körper Folat aus pflanzlichen Quellen deutlich schlechter verwerten als das Folat tierischen Ursprungs – Letzteres kann der Körper zu 100 Prozent aufnehmen, pflanzliches Folat nur zu 44 bis 80 Prozent.

Zudem ist es wichtig, Gemüse möglichst frisch zuzubereiten und schonend zu garen, da Folat durch Licht und Hitze zerstört wird. Bei industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln kommt es zu weiteren Verlusten: So enthält Weizenweißmehl nur noch ein Fünftel der Folat-Menge von Weizenvollkornmehl.

Folgende Lebensmittel sind die fünf besten Folat-Lieferanten:

Die fünf besten Folat-Lieferanten:Mikrogramm (µg) pro 100 Kalorien (cal)Mikrogramm pro 100 Gramm (g)
Spinat576134
Brokkoli315105
Hühnerei115100
Weizenkeime82270
Kalbsleber65108

Hinweis: Werte können schwanken.

Folsäure wird darüber hinaus zum Beispiel zur Anreicherung von Salz oder Multivitaminsäften eingesetzt.

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Bedarf und Funktionen im Körper

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Folsäure?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt gesunden Jugendlichen und Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von 300 Mikrogramm Folsäure. Diese Menge reicht aus, um sich mit dem lebenswichtigen B-Vitamin zu versorgen und bewahrt vor einer Überdosierung. Schwangere und Stillende haben einen etwas höheren Bedarf: 550 Mikrogramm in der Frühphase der Schwangerschaft und 450 Mikrogramm Folsäure pro Tag in der Stillzeit.

In Deutschland liegt die Folsäure-Zufuhr laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit im Mittel etwa 200 Mikrogramm pro Tag unter der empfohlenen Zufuhr.

Der Körper kann Folsäure und Folate unterschiedlich gut aufnehmen und in die aktiven Folat-Verbindungen umwandeln. Folsäure ist stabiler als Folat und daher fast zu 100 Prozent vom Körper verwertbar. Wegen der unterschiedlichen Verfügbarkeit wird der Bedarf als sogenannte Folat-Äquivalente angegeben: Ein Mikrogramm Folat-Äquivalent entspricht einem Mikrogramm Nahrungsfolat oder 0,5 Mikrogramm Folsäure. Der Einfachheit halber wird im weiteren Text nur von Folsäure in Mikrogramm gesprochen.

Täglicher Bedarf an Folat-Äquivalent in Mikrogramm (µg)
Jugendliche und Erwachsene300
Schwangere550
Frauen mit Kinderwunsch400
Stillende450

 

Folsäure-Aufnahme in den Körper

Ampulle mit der Aufschrift Folat-Test
Der Körper kann Folsäure komplett aufnehmen, während Folate aus der pflanzlichen Nahrung nur zur Hälfte in das Blut gelangen. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Folate und Folsäure werden im Dünndarm aufgenommen, allerdings unterschiedlich gut: Der Körper kann Folsäure komplett aufnehmen, während Folate aus der pflanzlichen Nahrung nur zur Hälfte in das Blut gelangen.

Bei Bedarf aktiviert der Körper Folsäure und Folat zu sogenannter Tetrahydrofolsäure (THF) und weiteren verschiedenen Unterformen, wie 5-Methyltetrahydrofolsäure (5-MTHF). Dies sind die wichtigsten Wirkformen im Stoffwechsel.

Info

Viele Menschen können Folsäure und Folate nicht richtig verwerten: Jeder Zweite bildet die aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolat nicht ausreichend, da das hierzu benötigte Enzym nicht richtig funktioniert. Schuld daran ist eine Genveränderung im Erbgut. Das hat zur Folge, dass trotz ausreichender Zufuhr der Folat-Spiegel im Blut gering bleibt. Man kann diesen Gendefekt umgehen, indem man direkt die aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolsäure ergänzend einnimmt.

Der Körper speichert normalerweise nur kleine Mengen an Folsäure, die zur Hälfte in der Leber eingelagert werden.

Welche Aufgaben übernimmt Folsäure?

Illustration von DNA Molekülen
Folsäure ist für viele lebenswichtige Funktionen im Körper unverzichtbar, wie beispielsweise für die Zellteilung und die Blutbildung oder die Entwicklung des Nervensystems. Bild: Pablo_K/iStock/Getty Images Plus

Folsäure ist für viele lebenswichtige Funktionen im Körper unverzichtbar. Die wichtigsten sind:

Zellteilung und Blutbildung: Der Körper braucht Folsäure für die Teilung von Zellen, etwa bei der Blutbildung sowie beim Wachstum. Zudem ist Folsäure wichtig für die Produktion der DNA. Für Zellen, die schnell zerfallen und sich erneuern wie Darmwand-, Lungen- und Blutzellen muss daher ausreichend Folsäure verfügbar sein.

Entwicklung des Nervensystems: Damit sich das Nervensystem des Embryos im Mutterleib richtig entwickelt, benötigt der Körper der Frau Folsäure. Fehlt Folsäure, können sich Teile des Nervensystems, das sogenannte Neuralrohr, nicht schließen: Ein „offener Rücken“ (Neuralrohrdefekt) ist die Folge.

Eiweiß- und Homocysteinstoffwechsel: Folsäure hat eine wichtige Entgiftungsfunktion. Sie wandelt zum Beispiel das zellschädigende Homocystein in die Aminosäure Methionin um. Methionin ist ein normaler Eiweißbaustein.

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Mangel erkennen und beheben

Anzeichen eines Folsäure-Mangels erkennen

Erste Anzeichen eines Folsäure-Mangels sind Müdigkeit, Blässe, Erschöpfung und Konzentrationsschwäche. Hält der Mangel an, wird das Immunsystem schwächer und der Körper wird anfällig für Infekte.

Folsäure ist auch für den Schutz von Nervenzellen und für die Bildung von Nervenbotenstoffen notwendig. Ein länger andauernder Mangel fördert Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen und Depressionen.

In der Regel verschwinden die Beschwerden wieder, wenn der Mangel behoben wird.

Achtung: Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere müssen unbedingt auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure achten, um Schädigungen des Embryos auszuschließen. Als Folge eines Folsäure-Mangels können beim ungeborenen Kind Neuralrohrdefekte und Fehlbildungen auftreten. Diese sind nicht mehr rückgängig zu machen.

Wer ist von einem Folsäure-Mangel betroffen?

Es gibt fünf Risikogruppen, die häufig nicht ausreichend mit dem wichtigen Vitamin versorgt sind und einen Folsäure-Mangel entwickeln:

Alkoholkranke und Raucher: Alkohol und Nikotin beeinträchtigen, bereits in moderaten Mengen konsumiert, die Aufnahme und Umwandlung von Folsäure in ihre aktive Form. Regelmäßiger Alkoholkonsum steigert deshalb das Risiko für einen Mangel enorm. In Untersuchungen wiesen bis zu ein Drittel der Alkoholkranken einen Folsäure-Mangel auf.

Personen mit einer bestimmten Genveränderung: Eine Genveränderung kann verhindern, dass Folsäure nicht optimal in seine aktive Form 5-Methyltetrahydrofolsäure umgewandelt wird: Durch den Gendefekt ist das dazu benötigte Enzym nur wenig aktiv. Dies hat zur Folge, dass trotz ausreichender Zufuhr ein Mangel entstehen kann. Die Hälfte aller Menschen hat diese Genveränderung, die nur umgangen werden kann, wenn man die fehlende aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolsäure direkt einnimmt.

Vegetarier und Veganer: Vegetarier und Veganer zählen ebenfalls zur Risikogruppe für einen Folsäure-Mangel, obwohl gerade grünes Blattgemüse viel Folat enthält. Im Gegensatz zu Folaten aus tierischen Quellen kann der Körper Folate aus pflanzlicher Nahrung nicht komplett verwerten.

Personen mit Darmentzündungen (CED): Ein entzündeter Darm schränkt die Aufnahme von Folsäure ein. Besonders betroffen sind Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder jene, die das Getreide-Klebereiweiß Gluten nicht vertragen (Zöliakie).

Frauen, die die Antibabypille einnehmen: Unterschiedliche Studien zeigen, dass sich der Bedarf an Folsäure durch die Einnahme der Antibabypille erhöht. Östrogenhaltige Verhütungsmittel hemmen die Aufnahme der Folsäure im Darm und erhöhen gleichzeitig deren Ausscheidung. Dadurch steht dem Körper zu wenig Folsäure zur Verfügung. Ein Mangel droht vor allem Frauen, die durch einseitige Ernährung nicht genügend Folsäure zu sich nehmen.

Folsäure: Laborwerte verstehen

Um den Folsäure-Status zu bestimmen, kann der Arzt die Folat-Menge sowohl im Blutserum als auch in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) messen. Das Serum ist die Flüssigkeit des Blutes ohne Blutzellen. Am besten bestimmt der Arzt Folat in den roten Blutkörperchen, da das aussagekräftiger ist.

 

Expertenwissen

Die Folat-Konzentration im Serum gibt Aufschluss über die kurzfristige Versorgungslage. Die ist jedoch unsicher, da durch Austausch zwischen Geweben ein kurzfristig falsches negatives oder positives Ergebnis auftreten kann. Aufschlussreicher ist die Konzentration in den Erythrozyten, sie dient als Langzeitparameter.

Die Bestimmung erfolgt im Nüchternblut, das heißt, die letzte Nahrungsaufnahme sollte zwölf Stunden zurückliegen. Drei Tage vor der Blutabnahme müssen Medikamente abgesetzt werden, da bestimmte Arzneistoffe die Aufnahme von Folsäure hemmen und das Ergebnis verzerren, beispielsweise das Antirheumamittel Methotrexat (MTX).

Liegt ein Folsäure-Mangel vor, sollte auch der Vitamin-B12-Status überprüft werden: Die Anzeichen für Folsäure- und Vitamin-B12-Mangel ähneln sich und können sich gegenseitig „unsichtbar“ machen.

 Folat im Serum in Mikrogramm pro Liter (µg/l) [Nanomol pro Liter (nmol/l)]Erythrozyten-Folat in Mikrogramm pro Liter [Nanomol pro Liter]
Normalwerteüber 5,9 [über 13,3]250 bis 400
Leichter Mangel3,5 bis 4 [7,9 bis 9]200 [567,5]
Mangelunter 3,5 [unter 7,9]unter 150

 

Expertenwissen

Eine Konzentration von mehr als 900 Nanomol pro Liter (nmol/l) Erythrozytenfolat bei Schwangeren gilt als optimaler Schutz vor Neuralrohrdefekten beim ungeborenen Kind.

Einen Folsäure-Mangel beheben

Folsäure Verpackung und Blister mit Kapseln
Bei einem Mangel garantieren hoch dosierte Folsäure-Präparate in Form von Tabletten oder Kapseln eine ausreichende Versorgung des Nährstoffes. Bild: ayo888/iStock/Getty Images Plus

Bei einem Mangel muss Folsäure auf Anraten des Arztes hoch dosiert eingenommen werden. Je nach Ausprägung und Ursache des Mangels liegt die empfohlene Dosierung pro Tag zwischen 300 und 1.000 Mikrogramm. Solche Mengen lassen sich durch eine reine Ernährungsumstellung nicht erreichen, da Nahrungsfolat bei der Lagerung und Zubereitung verloren geht. Zudem werden Folate aus Lebensmitteln nur etwa zur Hälfte aufgenommen. Bei einem Mangel garantieren hoch dosierte Folsäure-Präparate in Form von Tabletten oder Kapseln eine ausreichende Versorgung.

Tipp

Ist die Verwertung von Folsäure gestört, etwa bei einem Gendefekt, sollte die aktive Wirkform 5-Methyltetrahydrofolsäure ausgewählt werden, da sich sonst der Mangel nicht beheben lässt. Da ein entsprechender Gentest teuer ist, ist es das einfachste, direkt die aktive Wirkform einzunehmen.

Bei nachgewiesenem Folsäure-Mangel kann es sinnvoll sein, anfangs 1.500 Mikrogramm Folsäure per Spritze in den Muskel zu verabreichen. Besprechen Sie bei einem nachgewiesenen Mangel mit Ihrem Arzt diese Möglichkeit oder die Dosierung und Dauer der Einnahme ab.

Dosierungsempfehlung von Folsäure am Tag bei einem Mangel in Mikrogramm (µg)
Leichter Mangelmindestens 1.000
Mangel1.000 bis 5.000

 

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Sitzende, schwangere Frau hält sich ihren Bauch
Folsäure ist ein wichtiger Baustein, um Fehlbildungen des Embryos vorzubeugen. Bild: Wavebreakmedia/iStock/Getty Images Plus

Einsatz in der Schwangerschaft und bei Krankheiten

Folsäure in der Schwangerschaft zum Schutz vor Fehlbildungen des Kindes

Frauen mit Kinderwunsch sollten spätestens vier Wochen vor Eintritt der Schwangerschaft Folsäure einnehmen – mindestens 400 Mikrogramm pro Tag. Idealerweise nehmen Frauen, die schwanger werden wollen, bereits vor Eintritt der Schwangerschaft zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung Folsäure-Präparate ein, um Neuralrohrdefekten vorzubeugen.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt vor Eintritt der Empfängnis 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf auf 550 Mikrogramm. Damit ist eine optimale Versorgung mit Folsäure gewährleistet und das ungeborene Kind kann sich gesund entwickeln. Folsäure ist ein wichtiger Baustein, um Missbildungen des Embryos vorzubeugen. Sie verringert das Risiko von Fehlentwicklungen am Rückenmark wie etwa der „offene Rücken“.

Zahlreiche Studien bestätigen, dass die Einnahme von mindestens 400 Mikrogramm Folsäure pro Tag das Risiko für Neuralrohrdefekte um 50 bis 60 Prozent senken kann. Darüber hinaus senkt die Einnahme von Folsäure die Gefahr einer Frühgeburt.

Info

Insbesondere wenn Frauen mit der Pille verhüten, sollten sie noch vor Absetzen der Pille mit der Folsäure-Einnahme beginnen: Die Antibabypille hemmt die Verwertung von Folsäure und ist daher ein „Folsäure-Räuber“. Viele Frauen haben deshalb schon vor der Schwangerschaft einen Folsäure-Mangel, der sich erst nach bis zu sechs Monaten nach Absetzen der Pille normalisiert, wenn keine Folsäure-Tabletten eingenommen werden.

Folsäure schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gefäßschäden

Folsäure ist am Abbau von zellschädigendem Homocystein beteiligt. Reichert sich Homocystein im Blut an, kann dies die Gefäße schädigen. Erhöhte Homocysteinwerte steigern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zum Beispiel für einen Schlaganfall. Statistiken belegen: Lässt sich der Homocystein-Spiegel um 25 Prozent senken, treten zehn Prozent weniger Herzerkrankungen und 20 Prozent weniger Schlaganfälle auf.

Hochwertige Studien zeigen, dass Folsäure das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall senken kann. Zur Vorbeugung werden Dosierungen von 400 bis 5.000 Mikrogramm Folsäure pro Tag eingesetzt. Besprechen Sie die genaue Dosis mit Ihrem Arzt.

Da am Homocystein-Stoffwechsel gleich mehrere B-Vitamine beteiligt sind, wird in der Mikronährstoffmedizin eine Kombination der Vitamine B2, B6, B12 und mindestens 400 Mikrogramm Folsäure eingesetzt, um den erhöhten Homocystein-Wert zu senken. In einer hochwertigen Studie erwies sich die Kombination von Folsäure und Vitamin B6 als effizienteste Kombination für den Schutz vor Schlaganfällen. 


Folsäure kann Demenz positiv beeinflussen

Folsäure kann Demenz positiv beeinflussen, wie mehrere hochwertige Studien belegen. Folsäure hat einen positiven Einfluss, wenn bei Demenz ein niedriger Folat- und hoher Homocystein-Spiegel vorliegt. Dann sollte Folsäure in einer Dosierung von 400 bis 800 Mikrogramm und in Kombination mit Vitamin B6 und B12 eingenommen werden. Bei alten Menschen muss vor jeder Folsäure-Gabe immer ein Vitamin-B12-Mangel ausgeschlossen werden.

Folsäure in der Schwangerschaft und bei Krankheiten: Dosierungsempfehlungen auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Folsäure am Tag in Mikrogramm (µg)
Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeremindestens 400
Herz-Kreislauf-Erkrankungenmindestens 400
erhöhter Homocysteinwert (Hyperhomocysteinämie)mindestens 400
MTHFR-Gen, Polymorphismus400 bis 5.000 als 5-Methyltetrahydrofolsäure (5-MTHF)
Demenz400 bis 800

 

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Einsatz bei Medikamenten

Antibabypille vermindert die Aufnahme von Folsäure

Verhütungsmittel, die über den Magen-Darm-Trakt in den Körper gelangen, beeinflussen den Folsäure-Haushalt: Sie hemmen die Folsäure-Aufnahme im Darm, stören ihre Verwertung im Körper und erhöhen zusätzlich die Folsäure-Ausscheidung. Ein Mangel kann die Folge sein.

Hierzu zählen alle gängigen Antibabypillen, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Ethinylestradiol (Östrogen) und Levonorgestrel, Desogestrel, Drospirenon, Dienogest (Gestagene) sowie Chlormadinon.

Begleitend zur Einnahme der Antibabypille wird daher die Ergänzung von mindestens 400 Mikrogramm Folsäure empfohlen

 

Info

Zu beachten bei Kinderwunsch: Setzt man die Pille ab, kann es bis zu sechs Monate dauern, bis der Folsäure-Mangel über die Ernährung ausgeglichen ist. Deshalb sollten Sie schon begleitend zur Pille auf Folsäure achten, damit ein Folsäure-Mangel erst gar nicht entsteht.

Folsäure und Methotrexat hemmen sich gegenseitig

Methotrexat (MTX), das bei Rheuma, Krebs- und Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird, stört den Folsäure-Stoffwechsel. Bei hoher Dosierung der Folsäure und gleichzeitiger Einnahme von MTX können sich beide gegenseitig hemmen. Unter einer Therapie mit MTX kann daher der Homocysteinspiegel ansteigen, was als Zellgift für den Organismus eine zusätzliche Belastung darstellt.

Die Einnahme von 1.000 Mikrogramm Folsäure pro Tag scheint die Therapiewirkung von niedrig dosiertem MTX nicht zu beeinträchtigen. Deshalb empfehlen Mikronährstoffmediziner begleitend zu MTX bis zu 1.000 Mikrogramm Folsäure am Tag, um einem Anstieg des zellschädigenden Homocysteins entgegenzuwirken.

Diabetesmedikamente senken den Folsäure-Spiegel

Diabetiker, die den Wirkstoff Metformin (Diabesin®, Juformin®) einnehmen, sollten auf ihre Folsäure-Versorgung achten. Der Arzneistoff hemmt die Folsäure-Aufnahme. Studien zeigten, dass der sehr häufig bei Typ-2-Diabetes verordnete Wirkstoff Einfluss auf den Vitaminhaushalt nimmt: Er senkt den Folsäure-Spiegel um rund sieben Prozent.

Empfehlenswert ist eine begleitende Einnahme von mindestens 400 Mikrogramm Folsäure am Tag, idealerweise in Kombination mit anderen Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes.

Diuretika erhöhen die Folsäure-Ausscheidung

Werden Arzneistoffe zur Entwässerung eingesetzt, wie Thiazide (Disalunil®, Esidrix®) und Schleifendiuretika (Burinex®), steigt der Bedarf an Folsäure. Diuretika erhöhen die Urinproduktion; Folsäure wird dadurch schneller ausgeschieden und steht dem Körper nicht ausreichend zur Verfügung. Als Folge steigt der Homocysteinspiegel.

Bei langfristiger Einnahme von Entwässerungsmedikamenten sollte Folsäure in einer Dosierung von 400 bis 1.000 Mikrogramm eingenommen werden, am besten in Kombination mit Vitamin B6 und B12. Besprechen Sie die genaue Dosierung und Dauer mit Ihrem behandelnden Arzt.

Antiepileptika können den Folsäure-Spiegel senken

Mehrere Wirkstoffe gegen Epilepsie, wie beispielsweise Phenytoin (Phenhydan®) oder Carbamazepin (Carba®), stören die Folsäure-Aufnahme und Verwertung.

Bei langfristiger Behandlung mit Antiepileptika ist eine regelmäßige Einnahme von Folsäure in einer Dosierung von 400 bis 1.000 Mikrogramm notwendig, um einem Mangel entgegenzuwirken.

Info

Allerdings kann Folsäure in einer Dosierung von mehr als 1.000 Mikrogramm den Abbau von Phenytoin beschleunigen und so dessen antiepileptische Wirkung abschwächen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob es Alternativen gibt, bevor Sie Phenytoin und Folsäure gleichzeitig einnehmen.

Folsäure bei Medikamenten: Dosierungsempfehlungen auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Folsäure am Tag in Mikrogramm (µg)
Einnahme der Antibabypille400 bis 800
Rheuma- oder Chemotherapie mit Methotrexatbis zu 1.000
Diabetes-Medikamentmindestens 400
Diuretika400 bis 1.000
Antiepileptika400 bis 1.000

 

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Folsäure eingenommen werden?

Frau hat zwei Kapseln auf der Handfläche liegen
Eine ausgewogene Ernährung mit viel grünem Gemüse als Folat-Lieferanten ist empfehlenswert. Bei einem Mangel wählt der Arzt oft hoch dosierte Folsäure-Präparate aus. Bild: diego_cervo/iStock/Getty Images Plus

Eine ausgewogene Ernährung mit viel grünem Blattgemüse als Folat-Lieferanten ist empfehlenswert. Doch ein erhöhter Bedarf lässt sich allein über Nahrungsmittel schwer decken: Aus Lebensmitteln wird Folat nur etwa zur Hälfte aufgenommen. Etwa 80 Prozent aller Deutschen erreichen nicht die empfohlene Zufuhrmenge.

Bei einem Mangel wählt der Arzt oft hoch dosierte Folsäure-Präparate aus, optimalerweise bereits in der aktiven Form 5-Methyl-Tetrahydrofolsäure. Folsäure-Präparate sind in Form von Tabletten oder Kapseln verfügbar.

Folsäure wird am besten zu den Mahlzeiten eingenommen, da es auf nüchternen Magen weniger gut verträglich ist.

Info

Bei nachweislichem Folsäure-Mangel kann es sinnvoll sein, Folsäure zu Beginn einer Therapie in Form von Spritzen in den Muskel zu verabreichen.

Idealerweise wird Folsäure mit Vitamin B12 ergänzt: Wenn Folsäure in einer großen Menge geschluckt wird (1.000 Mikrogramm) kann ein Vitamin-B12-Mangel nicht nachgewiesen werden. Alles Wichtige darüber lesen Sie unter Wechselwirkungen.

Woran Sie ein gutes Folsäure-Präparat erkennen

Ein hochwertiges, schnell verfügbares Folsäure-Präparat enthält die aktive Form des Vitamins 5-Methyltetrahydrofolsäure. Diese aktive Form muss im Körper nicht umgewandelt werden. Sie steht dem Körper sofort für alle Aufgaben zur Verfügung. Folsäure sollte immer als aktive Folsäure eingenommen werden. Gute Präparate mit hoch dosierter Folsäure enthalten zusätzlich Vitamin B12.

Darüber hinaus verzichten hochwertige Präparate auf Zusatzstoffe wie Farb- und Aromastoffe oder technische Hilfsstoffe, die die Produktion erleichtern. Substanzen, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, sollten ebenfalls nicht in guten Präparaten zu finden sein.

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Überdosierung und Wechselwirkungen

Ist eine Überdosierung mit Folsäure möglich?

Um eine Überdosierung auszuschließen, nennt die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Erwachsene als Höchstgrenze eine Menge von 1.000 Mikrogramm Folsäure pro Tag, die nicht dauerhaft überschritten werden sollte. Für Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis 17 Jahren gelten annehmbare Gesamtzufuhrmengen von 200 bis 800 Mikrogramm pro Tag. Bei kurzfristiger höherer Dosierung zeigten sich keine schädlichen Wirkungen.

Verursacht Folsäure Darmkrebs? Neuere Studien untersuchen, ob eine jahrelange Überdosierung mit industriell hergestellter Folsäure das Wachstum von Krebsvorstufen begünstigen kann, vor allem Dickdarmkrebs. Ob ein krebsfördernder oder ein schützender Effekt auftritt, scheint von der Dosis und dem individuellen Stoffwechsel abzuhängen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung stellt fest:

  • Ein Folsäure-Mangel erhöht das Krebsrisiko für verschiedene Krebsarten. Ebenso liegen Hinweise vor, dass eine Aufnahme von Nahrungsfolat und Folsäure zwischen 200 und 600 Mikrogramm pro Tag − verglichen mit einer geringeren Aufnahme − das Risiko für Dickdarmkrebs verringern.
  • Bei Menschen, die optimal mit Folsäure versorgt sind, verändert eine zusätzliche Zufuhr das Dickdarmkrebsrisiko nicht.
  • Unter bestimmten Bedingungen kann Folsäure in Dosierungen über den Zufuhrempfehlungen 200 bis 600 Mikrogramm pro Tag das Fortschreiten von Darm und Prostatakrebs begünstigen oder bei Krebsvorstufen die Entwicklung von Krebs fördern.

Expertenwissen

Folsäure muss im Darm zunächst durch die Dihydrofolat-Reduktase reduziert werden. Die Enzymaktivität schwankt allerdings individuell stark, sodass Folsäure auch unmetabolisiert in den Kreislauf gelangt. Die Folgen dieser Überversorgung sind nicht bekannt. Durch die direkte Zufuhr der reduzierten Form 5-Methyltetrahydrofolsäure können diese hohen Spiegel an Folsäure im Blut umgangen werden. Allerdings stehen Studien noch aus, die prüfen, welche Folgen dies für die Nebenwirkungen hat.

Folsäure kann einen Vitamin-B12-Mangel unsichtbar machen

Ein hoher Folsäure-Spiegel macht einen Vitamin-B12-Mangel in manchen Fällen „unsichtbar“. Das ist bereits ab einer täglichen Einnahme von 1.000 Mikrogramm Folsäure möglich. Der Grund dafür ist, dass Vitamin-B12- und ein Folat-Mangel die gleichen Ergebnisse im Blutbild liefern. Eine Folsäure-Aufnahme verbessert zwar objektiv die Ergebnisse der Blutuntersuchung, verhindert aber nicht die neurologischen Symptome eines Vitamin-B12-Mangels. Im Gegenteil: Eventuell verstärkt sie diese sogar. Daher empfiehlt sich die Einnahme hoch dosierter Folsäure in Kombination mit Vitamin B12.

Folsäure schwächt die Wirkung von Antibiotika ab

Gegen Infektionskrankheiten werden Medikamente mit den Wirkstoffen Trimethoprim (Infectotrimet®), Proguanil (Paludrine®) und Pyrimethamin (Daraprim®) eingesetzt. Folsäure vermindert die Wirkung dieser Arzneistoffe.

Folsäure kann Nebenwirkungen bei Krebsmedikamenten erhöhen

Die Einnahme hoher Mengen Folsäure verstärkt möglicherweise einige Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten gegen Krebserkrankungen. Betroffen sind die Wirkstoffe 5-Fluorouracil (Actikerall®, Benda 5 FU®) und Capecitabin (Xeloda®).

Sprechen Sie bei Krebs immer zuerst mit dem behandelnden Arzt, bevor Sie Folsäure bei Krebs einsetzen.

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Zusammenfassung

Unser Körper braucht Folsäure, damit neue Zellen sich bilden und wachsen können. Da das natürliche Folat aus der Nahrung licht- und hitzeempfindlich ist und in industriell hergestellten Lebensmitteln oft stark vermindert vorliegt, lässt sich der tägliche Bedarf nur schwer über die Nahrung decken. Hinzu kommt, dass viele Menschen aufgrund einer Genveränderung Folate aus der Nahrung nur unzureichend nutzen können. Sie sollten die aktive Form 5-Methyltetrahydrofolsäure aufnehmen.

Vor allem für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch ist Folsäure für eine gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes unersetzbar. Auch beim Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Demenz spielt die Folsäure eine wichtige Rolle, da sie den Abbau des Zellgiftes Homocystein steuert.

Diabetesmedikamente, die Antibabypille, Entwässerungstabletten und Medikamente gegen Epilepsie steigern den Folsäure-Bedarf. Der Arzneistoff Methotrexat und Folsäure hemmen sich wechselseitig. Folsäure kann die Symptome eines Vitamin-B12-Mangels überdecken, die Wirkung von einigen Antibiotika abschwächen oder Nebenwirkungen bestimmter Krebsmedikamente verstärken.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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Biesalski, H.-K. et al. (2010): Ernährungsmedizin. 4. Aufl. Georg Thieme Verlag Stuttgart.

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