Vitamin E: Schutz für Zellmembranen und mehr

Wie wirkt es im Körper und wann benötigt man es?

Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans: Es schützt die Gewebe des Körpers vor freien Radikalen und beugt vermutlich degenerativen Alterserkrankungen vor. Neben der Funktion in der Prävention bessert Vitamin E oft auch bestehende Erkrankungen wie Gefäß-, Gelenk- und Nervenleiden sowie entzündliche Erkrankungen. Lesen Sie, wie man Vitamin E in der Mikronährstoffmedizin sinnvoll einsetzt und wann ein Mangel droht.

Verschiedene Obst- und Gemüsesorten um das Wort Vitamin E platziert
Vitamin E kommt nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor und sind insbesondere in Pflanzenölen und Nüssen enthalten. Eine Vitamin-E-reiche Ernährung ist präventiv gegen Alterserkrankungen insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es schützt die Nerven, Leber und Nieren und verbessert den Stoffwechsel. Bild: Ankabala/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Eigenschaften und Formen von Vitamin E

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin mit antioxidativen Eigenschaften. Streng genommen handelt es sich nicht um eine Verbindung, sondern um einen Sammelbegriff für mehrere ähnliche Substanzen. Am häufigsten kommen in der Natur zwei Untergruppen vor: Tocopherole und Tocotrienole. Man unterscheidet dabei acht verschiedene Varianten: Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocopherole sowie Alpha-, Beta-, Gamma- und Delta-Tocotrienole. Dies ist eine wichtige Information, weil künstliche Produkte häufig nur Alpha-Tocopherol enthalten.

Vitamin E kann der menschliche Körper nicht selbst produzieren, sondern muss es über die Nahrung aufnehmen.

Vorkommen in Lebensmitteln

Vitamin E kommt nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Gute Quellen sind Pflanzenöle und Nüsse. Je nach Lebensmittel unterscheidet sich der Gehalt an Vitamin-E-Unterformen: Einige Lebensmittel haben mehr Tocopherole, andere wiederum mehr Tocotrienole. In natürlichen Quellen kommen aber immer Mischungen aller Vitamin-E-Formen vor (Vitamin-E-Komplex).

  • Sonnenblumenöl enthält im Vergleich zu Sojaöl mehr Alpha-Tocopherol.
  • In Soja liegt Vitamin E hauptsächlich als Gamma-Tocopherol vor.

Vitamin-E-haltige Lebensmittel finden Sie in folgender Tabelle:

Die 5 besten Vitamin-E-Lieferanten

Milligramm (mg) pro 100 Kalorien (kcal)

Milligramm pro 100 Gramm (g)

Weizenkeimöl

20

151

Sonnenblumenöl

6

62

Distelöl

5

45

Margarine

1,4 bis 4,3

10 bis 30

Olivenöl

2

12

Verarbeitete Nahrungsmittel wie Margarine, denen in der Regel Vitamin E zugesetzt wird, weisen stark variierende Mengen an Vitamin E auf (10 bis 30 Milligramm pro 100 Gramm).

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Bedarf und Funktionen im Körper

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin E?

Da es unterschiedliche Vitamin-E-Formen gibt, ist die Dosisangabe etwas umständlich. Daher werden Mengenangaben für die Vitamin-E-Formen immer auf Alpha-Tocopherol bezogen. Man gibt sie als „Tocopherol-Äquivalente“ an.

Für Vitamin E gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Schätzwerte für die angemessene tägliche Aufnahme an. Erwachsene sollten im optimalen Fall je an Lebenssituation zwischen elf und 17 Milligramm Tocopherol-Äquivalente zu sich nehmen. Die DGE geht davon aus, dass diese Tagesmenge für gesunde Personen ausreicht und in der Regel über eine ausgewogene Ernährung gut zu decken ist. Die Werte gelten nicht für kranke Menschen oder Menschen mit erhöhtem Vitamin-E-Bedarf.

Tägliche Vitamin-E-Aufnahme in Milligramm (mg) Tocopherol-Äquivalenten

Jugendliche
 (13 bis 18 Jahre)

12 bis 14

Frauen

(18 bis 65 Jahre)

11 bis 12

Männer
(18 bis 65 Jahre)

12 bis 15

Senioren

11 bis 12

Schwangere

13

Stillende Mütter

13 bis 17

 

Info

Bei den Dosisangaben für Vitamin E sind zwei verschiedene Einheiten gebräuchlich. Entweder gibt man die Menge in Milligramm an oder in Internationalen Einheiten. Dabei entspricht ein Milligramm 1,49 Internationalen Einheiten.

Vitamin-E-Aufnahme in den Körper und Speicherung

Illustration roter Blutkörperchen in einer Vene
Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin und wird in der Leber in fetthaltige Transporteinheiten verpackt und in den Blutkreislauf abgegeben. Bild: tussik13/iStock/Getty Images Plus

Vom Darm geht das Vitamin E in das Blut über und wird zur Leber transportiert. Da es ein fettlösliches Vitamin ist, wird es dort in fetthaltige Transporteinheiten verpackt und in den Blutkreislauf abgegeben.

Der menschliche Körper verfügt über insgesamt etwa zwei bis fünf Gramm Vitamin E und speichert dieses in höheren Mengen unter anderem im Fettgewebe, den Nebennieren und in der Leber.

Welche Aufgaben übernimmt Vitamin E?

Vitamin E ist Bestandteil aller Körperzellen. Es ist in deren Umhüllungen, in den sogenannten Zellmembranen, eingelagert.   

Zellschutz: Die wichtigste Funktion von Vitamin E ist der Zellschutz. Besonders membranreiche Organe brauchen es: Augen und das Gehirn, aber auch Muskel-, Gefäß- und Blutzellen enthalten Vitamin E. Es fängt sogenannte freie Radikale ab. Freie Radikale sind sehr reaktive Moleküle, die Erbgut und Zellumhüllungen beschädigen können. Sie beschleunigen Alterung, Falten, Alterserkrankungen und lösen unter Umständen auch Krebs aus. Vitamin E mildert auch in der Haut schädliche Effekte von UV-Strahlen oder radioaktiver Strahlung ab.

Stoffwechsel: Vitamin E lindert Stoffwechselentgleisungen. Es senkt Cholesterin und bei Diabetes die Zuckerwerte. Auch die Langzeitschäden durch Cholesterin und hohe Zuckerwerte fallen im Tierversuch durch Vitamin-E-Gaben geringer aus.

Herz-Kreislauf: Vitamin E reduziert daher auch verschiedene schädliche Prozesse an den Gefäßwänden, die zur Verkalkung (Arteriosklerose) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen würden.

Nerven: Vitamin E mildert oxidativen Stress, der mit Nervenerkrankungen wie Alzheimer, Epilepsie, Parkinson und Multipler Sklerose verbunden ist.

Immunsystem: Labor- und Tierversuche lassen darauf schließen, dass Vitamin E das Immunsystem stärkt und die Abwehr fördert. Alpha-Tocopherol, Gamma- und Delta-Tocotrienol dagegen bremsen die Aktivität des Immunsystems und schützen vor unkontrollierten Entzündungen. Insgesamt hat der Vitamin-E-Komplex immunregulierende Eigenschaften.

Knochen: Im Tierversuch unterstützt Vitamin E (vor allem Tocotrienole) die Kalkeinlagerung in den Knochen und vermindert die Knochenentkalkung bei Nikotinbelastung und Östrogenmangel (wie es in den Wechseljahren vorkommt).

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Mangel erkennen und beheben

Anzeichen eines Vitamin-E-Mangels

Eine leichte Unterversorgung an Vitamin E zeigt lange keine typischen Beschwerden. Allerdings könnten trotzdem Schäden entstehen. Zum Beispiel hat man gezeigt, dass bei niedrigem Vitamin-E-Status vermehrt oxidativer Stress im Gewebe herrscht. Eine Vitamin-E-Ergänzung besserte in vielen Fällen die Situation. Oxidativer Stress führt über viele Jahre hinweg zu beschleunigter Alterung.

Ein leichter Vitamin-E-Mangel äußert sich schleichend durch unklare Symptome, beispielsweise Nervosität, erhöhte Reizbarkeit oder Müdigkeit. Zudem können Nervenstörungen wie Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen auftreten. Bei extremem Mangel drohen Schädigungen des Nervensystems mit Nervenschmerzen und Muskelschwäche (auch Herzmuskelschwäche). Des Weiteren drohen vermehrt Alterserkrankungen. Schwerer Vitamin-E-Mangel kann tödlich sein.

Beim Ausgleich eines leichten Vitamin-E-Mangels bleiben keine Dauerschäden. Bei schwerem Vitamin-E-Mangel mit entstandenen Schäden lässt sich nur das Fortschreiten stoppen. Der bereits bestehende Schaden an den Nerven kann sich nicht mehr vollständig zurückbilden.

Wer ist von einem Vitamin-E-Mangel betroffen?

Erhöhter Verbrauch: Vitamin E wird bei oxidativem Stress vermehrt verbraucht. Dazu zählen ungesunde Ernährung, Luftverschmutzung, UV-Licht oder bestimmte Medikamente sowie entzündliche Erkrankungen.

Vitamin E-Mangel: Es gibt drei Risikogruppen für eine schwere Vitamin-E-Unterversorgung:

  • Personen mit gestörter Fettaufnahme: Aufgrund von Störungen im Verdauungstrakt können diese Personen fettlösliches Vitamin E schlechter aufnehmen. Ursachen für diese Störungen können Chronischentzündliche Darmerkrankungen, Weizenunverträglichkeit (Zöliakie), Mukoviszidose, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine operative Dünndarmentfernung sein. Auch ein Mangel an Gallensekret gehört dazu: Bei Lebererkrankungen oder Gallensteinen wird die Fettverdauung gestört.
  • Senioren: Auch eine Mangelernährung zum Beispiel bei alten Menschen ist Grund für einen schlechten Vitamin-E-Status.
  • Frühgeborene: Frühgeborene haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin E, besitzen aber nur eine begrenzte Speicherfähigkeit. Dies führt zu Blutarmut und zu einem Vitamin-E-Mangel.

Genetische Defekte: Bislang sind verschiedene Mutationen des Erbguts bekannt, die mit Vitamin-E-Mangel verbunden sind. Bei der sehr seltenen „Vitamin-E-Mangel-Ataxie“ zum Beispiel ist der Stoffwechsel von Vitamin E in der Leber gestört. Dadurch kann es nicht in die Blutbahn abgegeben und vom Körper verwertet werden.

Vitamin E: Mangel im Labor feststellen

Um den Vitamin-E-Spiegel im Blut zu bestimmen, wird meist das Alpha-Tocopherol im Serum gemessen. Dies ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen.

Expertenwissen

Weil Vitamin E ein fettlösliches Vitamin ist, wird es im Körper häufig an Cholesterin gebunden. Wer besonders hohe Cholesterinwerte hat, zeigt im Labortest auch in vielen Fällen hohe Vitamin-E-Werte, obwohl die tatsächliche Verfügbarkeit für den Körper eher gering ist. Ein aussagekräftiger Bluttest sollte daher auch immer die Gesamtfette und das Verhältnis von Cholesterin und Vitamin E zeigen.

 

Alpha-Tocopherol im Serum in Mikromol pro Liter (µmol/l)

Verhältnis Alpha-Tocopherol in Mikromol pro Liter zu Cholesterin in Millimol pro Liter (mmol/l)

Mangel

unter 12 oder unter 0,8 Gesamtlipide

unter 2,2

Normalwerte

12 bis 50

-

Es ist wichtig, dass die Blutentnahme nüchtern erfolgt. Essen Sie daher 12 Stunden vor der Blutentnahme nichts mehr.

Vitamin-E-Mangel beheben

Zur richtigen Dosierung bei einem Vitamin-E-Mangel muss die Ursache berücksichtigt werden. Dosierungen liegen zwischen 130 und 800 Milligramm pro Tag.

Bei schweren Störungen der Fettaufnahme im Darm wird Vitamin E darüber hinaus gespritzt, da die Aufnahme über Tabletten im Darm zu niedrig ist.

Grund für den Vitamin-E-Mangel

Dosierungsempfehlung von Vitamin E in Milligramm pro Tag (mg/Tag)

Lebererkrankungen

270 bis 800

Mukoviszidose

130 bis 670

Bauchspeicheldrüsenentzündung

670 bis 1.340

Vitamin-E-Mangel-Ataxie

800 für ein Jahr

Bei Dosierungen über 50 Milligramm am Tag ist eine Rücksprache mit einem Mikronährstoffspezialisten sinnvoll.

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Einsatz bei Krankheiten

Vitamin E und Entzündungen − Beispiel Gelenk

Illustration des menschlichen Beines mit Kennzeichnung des Kniegelenks
Vitamin E kann die Schmerzen bei Kniearthrose lindern und die Gelenksteife und Gelenkfunktion verbessern. Bild: TefiM/iStock/Getty Images Plus

Nach verschiedenen Untersuchungen hilft Vitamin E dabei, Entzündungen zu kontrollieren sowie den oxidativen Stress, der bei Entzündungen entsteht. Untersucht ist die Gabe von Vitamin E auch bei sehr unterschiedlichen entzündlichen Zuständen, wie Arthrose, Rheuma, Asthma und Allergien.

Eine klinische Studie über Kniearthrose untersucht den Einsatz von 270 Milligramm Vitamin E für zwei Monate. Bei der Auswertung hatte Vitamin E die Schmerzen gelindert, Gelenksteife und Gelenkfunktion verbessert. Die Gruppe mit dem Scheinmedikament profitierte nicht.  

Bei Gelenkbeschwerden werden also erste Erfolge berichtet, wenn auch noch weitere Untersuchungen zur Bestätigung notwendig sind. Eine große Übersichtsarbeit stellt insgesamt fest, dass Vitamin E die Entzündungswerte im Blut deutlich fallen lässt. Allerdings schwanken die Ergebnisse von Studie zu Studie. Auch bei Asthma und Allergien ist die Situation nicht eindeutig. Im Augenblick untersucht man, warum das Ansprechen so unterschiedlich ausfällt.

Expertenwissen

Die entzündungshemmende Eigenschaft hängt sehr wahrscheinlich von der Vitamin-E-Form ab. Besonders gut wirken anscheinend Alpha-Tocopherol sowie Gamma-Tocotrienol gegen die Entzündung. Gamma-Tocopherol dagegen steigert entzündliche Aktivität. Man vermutet daher, dass manche Studien bei Asthma keine Wirkung von Alpha-Tocopherol zeigen konnten, weil gleichzeitig im Blut ein sehr hoher Gamma-Tocopherol-Spiegel vorlag. In Zukunft wird man Vitamin-E-Formen getrennt voneinander untersuchen.

Mikronährstoffexperten empfehlen im Rahmen einer Vitamin-E-Therapie für einen festgelegten Zeitraum bei Entzündungen eine Dosierung zwischen 200 bis 600 Milligramm Vitamin E pro Tag.

In Studien wurden bei Arthrose und Arthritis 200 bis 400 Milligramm eingesetzt, bei Rheuma 300 bis 600 Milligramm.

Vitamin E bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

Verschiedene Faktoren (wie Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, entzündliche Reaktionen und oxidativer Stress) sind an der Entstehung von Arteriosklerose, Herzerkrankungen und Schlaganfällen beteiligt. Vitamin E kann mit seiner antioxidativen Wirkung diese Entwicklung aufhalten. Tocotrienole senken den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und die Gefäßentzündung. Vitamin E vermindert auch die Zerstörung von Cholesterin (Cholesterinoxidation) und begünstigt die Gefäßweitung sowie die Flexibilität der Adern. Vitamin E (besonders Gamma-Tocopherol) hemmt darüber hinaus die Verklumpung der Blutplättchen und somit auch die Entstehung eines Blutgerinnsels, das bei Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall eine wichtige Rolle spielt.

Ein Herz-Kreislauf-Schutz konnte bisher aber nur in Labor- und Tierexperimenten schlüssig gezeigt werden. Menschen, die über die Nahrung viel Vitamin E verzehren, haben ein niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hingegen konnte man in klinischen Studien die vorbeugende  Wirkung von Vitamin-E-Präparaten (mit Alpha-Tocopherol) nicht eindeutig nachweisen.

Anders sieht es bei ausgebrochenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Hier war das Ergebnis in mehreren Studien positiv: In der „CHAOS“-Studie (Cambridge Heart Antioxidant-Studie) wurden mit Vitamin E weniger tödliche Herzinfarkte festgestellt: Teilgenommen hatten 2.002 Patienten, die bereits unter einer Koronaren Herzerkrankung litten. Betrachtet wurden die Rate der Herzereignisse ohne und mit Vitamin E (270 und 540 Milligramm pro Tag). Während die Zahl der Todesfälle in der Gruppe mit dem Scheinmedikament und der Vitamin-E-Gruppe sich nicht unterschied, konnte man mit Vitamin E weniger nicht tödliche Herzinfarkte feststellen.

Fazit:

  • Eine Vitamin-E-Gabe könnte vor allem dann die Gefäßwände flexibler machen, wenn ein Vitamin-E-Mangel vorliegt.
  • Unumstritten ist, dass eine antioxidanzien und vitaminreiche Kost Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Es sollten immer reichlich Obst und Gemüse Bestandteil der Ernährung sein. Zur Vorbeugung sollte Vitamin E aus Präparaten daher als Vitamin-E-Komplex in niedriger und natürlicher Dosierung aufgenommen werden.

Experten diskutieren noch, in welcher Situation welche Vitamin-E-Untergruppe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen hilft. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die Einnahme von Vitamin als Vitamin-E-Komplex vorgeschlagen. Sinnvoll sind bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen 130 bis 670 Milligramm.

Tocotrienole senken das Cholesterin

Hohe Cholesterinwerte schädigen die Gefäßwände und führen über Jahre zu Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Vor allem das oxidierte Cholesterin ist in diesem Prozess gefährlich. Tocotrienole senken den Cholesterinspiegel und verhindern die Oxidation von Cholesterin.

Info

Wichtig ist, zwischen Alpha-Tocopherol und Tocotrienolen zu unterscheiden. Nur die Tocotrienole senken das Cholesterin. Neben den Tocotrienolen bedarf es außerdem noch anderer Maßnahmen, wie eine obst- und gemüsereiche Diät sowie eine cholesterinarme Nahrung.

In einer Studie wurde ein Tocotrienol-haltiges Präparat getestet. Die Patienten erhielten zunächst eine cholesterinreduzierte Diät. Danach bekamen sie Präparate mit unterschiedlichen Vitamin-E-Mengen. Dabei erwies sich die Dosis von 100 Milligramm Tocotrienolen pro Tag als optimal für die Cholesterinreduktion. Das Gesamtcholesterin sank um ein Fünftel (20 Prozent), das schädliche LDL-Cholesterin fiel um ein Viertel (25 Prozent).

Tocotrienolreiche Vitamin-E-Präparate (mit 100 Milligramm pro Tag) senkten in einigen Studien das Gesamtcholesterin und das schlechte Cholesterin (LDL). Noch besteht allerdings Klärungsbedarf, da nicht jede Studie die gleiche positive Wirkung auf das Cholesterin nachgewiesen hat.

Ältere Frau sitzt am Tisch und hält ihre Hand an ihren Kopf
Durch die tägliche Gabe von Vitamin E kann der neurologische Funktionsverlust bei leichtem bis moderatem Alzheimer verlangsamt werden. Bild: KatarzynaBialasiewicz/iStock/Getty Images Plus

Hilfe bei oxidativem Stress im Gehirn durch Vitamin E: Alzheimer, Epilepsie und Multiple Sklerose

Die Schädigung von Nervenzellen durch freie Radikale ist eine der zentralen Ursachen für die Entwicklung sogenannter neurodegenerativer Erkrankungen. Dazu zählen Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose. Ebenso beeinträchtigt bei Epilepsie oxidativer Stress nach einem Anfall die Nervenzellen. Vitamin E könnte als Antioxidans vor diesen Schäden schützen.

Alzheimer: Mehrere Studien haben in den letzten Jahren eine Verzögerung der Alzheimersymptome zeigen können. Aber es gab auch nicht erfolgreiche Studien, sodass die Situation noch nicht geklärt ist.

In einer hochwertigen Studie mit 613 Probanden wurde bei täglicher Gabe von Vitamin E (Alpha-Tocopherol, 1.300 Milligramm pro Tag) der neurologische Funktionsverlust bei leichtem bis moderatem Alzheimer verlangsamt. Gewertet wurden die Fähigkeiten der Patienten bei Verrichtungen alltäglicher Tätigkeiten. Die Abnahme dieser Fähigkeiten ließ sich dabei um etwa ein halbes Jahr verzögern. Auch beim Pflegeaufwand durch das Pflegepersonal gab es leichte Verbesserungen. Zwar stieg die Pflegezeit beständig an, sie lag in der Vitamin-E-Gruppe aber etwa zwei Stunden unter der Vergleichsgruppe. In anderen Bereichen wie bei der Gedächtnisleistung, Sprache und Verhaltensauffälligkeit war keine Änderung im Vergleich mit dem Scheinmedikament sichtbar.

Parkinson: Eine kleine, hochwertige Studie untersuchte die Parkinson-Symptome über einen Zeitraum von zwölf Wochen. Getestet wurden 60 Personen, die entweder Vitamin E (270 Milligramm) plus Omega-3-Fettsäuren (1.000 Milligramm pro Tag) erhielten oder ein Scheinpräparat. Gebessert hatten sich nach Studienende die Symptome der Parkinsonerkrankung sowie eine Reihe von Blutwerten (wie Entzündungs- und Antioxidanzienwerte). Weitere Untersuchungen müssen noch feststellen, ob man das Ergebnis verallgemeinern kann.

Epilepsie: In einer klinischen Studie erhielten zwölf Kinder mit Epilepsie Vitamin E (270 Milligramm Alpha-Tocopherol) neben ihren Epilepsiemedikamenten, zwölf weitere Kinder ein Scheinmedikament. Während in der Vitamin-E-Gruppe die Anzahl der Anfälle bei zehn von zwölf Kindern gesunken war, blieben sie in der Vergleichsgruppe unverändert häufig. Eine weitere Studie an Erwachsenen konnte allerdings keine Wirkung finden, darum muss man noch weitere Daten sammeln, bis ein eindeutiges Ergebnis vorliegt.

In der Mikronährstoffmedizin werden bis zu 130 bis 670 Milligramm Vitamin E bei Nervenerkrankungen eingesetzt.

Vitamin E bei Krankheiten: Dosierungen auf einen Blick

 

Tagesdosis für Vitamin E in Milligramm (mg)

Cholesterin (Hypercholesterinämie)

100 (als Tocotrienole)

Entzündungen: Arthrose, Arthritis

200 bis 400

Rheuma

300 bis 600

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

130 bis 670

Nervenerkrankungen: Alzheimer, Epilepsie, Parkinson

130 bis 670

Bei Dosierungen über 50 Milligramm am Tag ist eine Rücksprache mit einem Mikronährstoffspezialisten sinnvoll.

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Einsatz bei Medikamenten

Vitamin E steigert die Wirksamkeit bestimmter Schmerzmittel

Sogenannte nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) sind Schmerzmittel, die einen schmerzstillenden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Effekt haben. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel Indometacin (Indomet-ratiopharm®), Diclofenac (Diclofenac-ratiopharm®) oder Ibuprofen (Neuralgin®, IbuHEXAL®).

Vitamin E kann die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung dieser Medikamente unterstützen: Zum Beispiel führte Vitamin E (1.200 Milligramm) zur Schmerzlinderung bei Patienten, die Rheumamedikamente einnahmen.

Bei NSAR-Einnahme empfiehlt die Mikronährstoffmedizin die begleitende Einnahme von bis zu 300 Milligramm Vitamin E.

Medikamente als Vitamin-E-Räuber

Verschiedene Wirkstoffe erhöhen grundsätzlich den Antioxidantien- und damit auch den Vitamin-E-Bedarf. Bei längerer Einnahme dieser Medikamente kann oxidativer Stress auftreten:

  • Mittel gegen Epilepsie, vor allem bei Wirkstoffen wie Carbamazepin (wie Carbaflux®, Carbagamma®) und Phenobarbital (wie Lumina Letten®, Liminal®)
  • Wirkstoffe gegen Schizophrenie wie Haloperidol (zum Beispiel Aldol®)
  • Wirkstoffe gegen Parkinson wie Levodopa (ist in Medikamenten enthalten wie Leopard®, Duodena®, Stria ton®, Salvo®)

Eine Einnahme bis 300 Milligramm Vitamin E pro Tag verhindert einen Vitamin-E-Mangel.

Fettblocker und bestimmte Cholesterinsenker mindern die Vitamin-E-Aufnahme

Fettblocker: Sogenannte Lipasehemmer wie Orlistat (Xenical®) werden zur Behandlung von Fettsucht (Adipositas) und Übergewicht eingesetzt. Das Medikament verringert die Aufnahme von Fett im Darm und kann deshalb auch die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, darunter Vitamin E, beeinträchtigen.

Wer vom Arzt Orlistat verschrieben bekommen hat, sollte mit ihm abklären, ob ein Multivitaminpräparat mit fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) infrage kommt. Wenn ja, sollte das Präparat mindestens zwei Stunden nach der Einnahme von Orlistat oder vor dem Schlafengehen zusammen mit einer leichten Mahlzeit eingenommen werden. So gehen Sie sicher, dass das Medikament die Aufnahme der wichtigen fettlöslichen Vitamine nicht beeinträchtigt.

Cholesterinsenker: Auch Anionenaustauscher (Colestyramin (zum Beispiel Lipocol®)) gegen hohe Cholesterinwerte gefährden die Vitamin-E-Versorgung. Eine Einnahme von bis zu 50 Milligramm Vitamin E in einem Multivitamin-Mineralstoffpräparat gleicht ein mögliches Defizit aus. Es sollte entweder eine Stunde vor oder vier Stunden nach dem Cholesterinsenker genommen werden.

Vitamin E unterstützt die Helicobacter-pylori-Bekämpfung

Illustration des menschlichen Magen-Darm-Traktes mit Helicobacter Pylori-Bakterien
Vitamin C und E können die Helicobacter Pylori-Bakterien zurückdrängen und Entzündungsanzeichen abmildern. Bild: iLexx/iStock/Getty Images Plus

Das Bakterium Helicobacter pylori (Hp) siedelt im Magen und verursacht Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) und Magen-Darm-Geschwüre. Geschwüre sind ein Risiko für die Entstehung von Magenkrebs. Untersuchungen zeigen, dass bei Menschen mit einer Hp-Infektion weniger hohe Gehalte an Vitamin E und Vitamin C in der Magenschleimhaut vorhanden sind. Der Grund ist vermutlich, dass diese Vitamine gegen den Erreger wirken und deshalb „verbraucht“ werden.

Erste Tests lassen annehmen, dass Vitamin C und E die Bakterien zurückdrängen und daneben die Entzündungsanzeichen abmildern. Dabei unterstützen die Vitamine eine antibiotische Behandlung der Infektion. Mit Vitaminen hatte die Behandlung in 83 Prozent der Fälle angeschlagen, ohne nur in etwa 45 Prozent.

Bei der Behandlung einer Magenschleimhautentzündung durch Helicobacter pylori hat man Vitamin E (130 Milligramm zweimal täglich) in Kombination mit Vitamin C (500 Milligramm zweimal täglich) begleitend zu den Standardmedikamenten (Antibiotikum und Säureblocker) erfolgreich eingesetzt.

Vitamin E bei Medikamenten: Dosierungen auf einen Blick

 

Dosierungsempfehlung von Vitamin E am Tag in Milligramm (mg)

NSAR

130 bis 300

Antiepileptika

270 bis 300

Neuroleptika (Haloperidol)

130 bis 300

Parkinson (L-Dopa)

130 bis 300

Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA)

130 bis 300

Fettblocker (Orlistat)

bis zu 50*

Cholesterinsenker (Anionenaustauscher)

bis zu 50*

Helicobacter-pylori-Bekämpfung

260

*Als Multivitaminpräparat mit anderen fettlöslichen Vitaminen.

Bei Dosierungen über 50 Milligramm Vitamin E am Tag ist eine Rücksprache mit einem Mikronährstoffspezialisten sinnvoll.

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Einnahmeempfehlung

Vitamin E: Wann und wie sollte man es einnehmen?

Hand mit einer Kapsel und mit einem Glas Wasser
Bei einem Vitamin-E-Mangel wird die Einnahme von Vitamin-E-Kapseln empfohlen, da die Mengen des Vitamins in den Lebensmitteln nicht ausreichen. Bild: AntonioGuillem/iStock/Getty Images Plus

Wenn immer möglich, sollte man auf Vitamin-E-reiche Lebensmittel (Obst/Gemüse/Nüsse/Vollkorn) und auf die Zubereitung der Lebensmittel mit pflanzlichem Öl achten. Die tägliche Empfehlung für Erwachsene von 12 bis 15 Milligramm Vitamin E kann leicht gedeckt werden durch zum Beispiel einen Esslöffel Weizenkeimöl. Wer auch noch andere Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Sojaöl in seine Ernährung einbaut, deckt die verschiedenen Formen von Vitamin E gut ab.

Bei Vitamin-E-Mangel oder im Rahmen einer Vitamin-E-Therapie bei bestimmten Erkrankungen sind höhere Dosierungen notwendig. Die Mengen in Lebensmitteln reichen dann nicht aus.

Die Einnahme der Vitamin-E-Kapseln empfiehlt sich zu oder direkt nach den Mahlzeiten, da Vitamin E zusammen mit Fett aus der Mahlzeit am besten aufgenommen wird. Vitamin E sollte mit Vitamin C kombiniert werden. Der Körper benötigt Vitamin C, da es Vitamin E regeneriert, nachdem Vitamin E freie Radikale abgefangen hat.

Welches Vitamin-E-Präparat ist das beste?

Für Vitamin E gibt es verschiedene Herstellungsarten: Es kann aus Pflanzen isoliert oder synthetisch (künstlich) hergestellt werden. Vitamin E ist von Natur aus vegan.

Bei synthetisch hergestelltem Vitamin E („all-rac-Alpha-Tocopherolacetat“) sind nicht alle natürlicherweise enthaltenen Vitamin-E-Formen vorhanden, dafür aber weitere künstliche. Der Körper spaltet das „Acetat“ ab und aktiviert Vitamin E. Im Vergleich zu natürlichem Alpha-Tocopherol hat diese Form allerdings eine geringere Wirkkraft. Das bedeutet, man benötigt etwas mehr des künstlich hergestellten Alpha-Tocopherols als des natürlichen Alpha-Tocopherols. Deshalb wird Vitamin E immer als Tocopherol-Äquivalente angegeben. Die künstlichen Tocopherolacetate sind dafür stabiler und weniger empfindlich gegenüber Sauerstoff und Licht. Das ist für die Haltbarkeit wichtig. Künstliches Vitamin E ist also nicht automatisch schlecht. Aber auch die natürlichen Formen unterscheiden sich in ihrer Wirkung. Darum werden je nach Indikation unterschiedliche Vitamin-E-Formen getestet.

Wichtig ist nach derzeitigem Kenntnisstand, dass Vitamin-E-Präparate das gesamte Spektrum der natürlichen Vitamin-E-Varianten enthalten (Vitamin-E-Komplex) – also alle vier Tocopherole und vier Tocotrienole und nicht nur isoliertes Alpha-Tocopherol, egal ob künstlich oder natürlich gewonnen.

Bei einigen Anwendungen ist eine spezielle Anreicherung der Tocotrienole notwendig – zum Beispiel bei erhöhten Cholesterinwerten. Produkte mit angereichertem Tocotrienolanteil werden wie folgt bezeichnet:

  • Vitamin E aus Palmöl
  • Vitamin E aus Kokosöl
  • natürlicher Tocotrienol-Tocopherol-Komplex

Qualitätsprodukte sind darüber hinaus frei von Gluten, Fruktose, Laktose, Trenn- und Fließmitteln, Farb- und Konservierungsstoffen.

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Überdosierung und Wechselwirkungen

Ist eine Vitamin-E-Überdosierung möglich?

Laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sind pro Tag 300 Milligramm Vitamin E sicher, ohne dass mit einer Überdosierung zur rechnen ist. Allerdings sind sich die Behörden noch nicht vollständig einig: In den USA gilt ein Höchstwert von 1.000 Milligramm Vitamin E pro Tag.

In hohen Dosierungen von etwa 800 Milligramm täglich kann Vitamin E allerdings bei einigen Personen Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, wie Blähungen, Durchfall oder Übelkeit verursachen. Bereits ab einer täglichen Einnahme von 400 Milligramm über einen längeren Zeitraum kann Vitamin E außerdem dazu führen, dass die Schilddrüsenhormone absinken. Isoliertes Alpha-Tocopherol und Gamma-Tocotrienol können in hoher Dosierung pro-oxidativ wirken. Das heißt, sie schädigen die Zellen durch oxidativen Stress, anstatt sie davor zu schützen.

Info

Eine Vitamin-E-Therapie in höherer Dosierung sollte mit einem Mikronährstoffmediziner abgesprochen werden. Ohne Rücksprache mit dem Arzt sind bis zu 50 Milligramm Vitamin E am Tag sinnvoll. Negative Auswirkungen durch Vitamin E könnte es in seltenen Fällen ab einer Dosierung von 100 Milligramm pro Tag geben.

Vitamin E sollte bei Rauchern wegen einer möglichen Gefahr an Hirnblutungen nicht über 50 Milligramm pro Tag dosiert werden. Darüber hinaus wurde ein leicht erhöhtes Lungenkrebsrisiko gefunden. Raucher sollten bis zur Klärung besser kein hoch dosiertes Vitamin E als Alpha-Tocopherol einnehmen, vor allem nicht in Verbindung mit Beta-Carotin.

Expertenwissen

Nach großen Studien senkt Vitamin E als Alpha-Tocopherol zwar das Risiko für die häufigen Schlaganfallformen durch Gefäßverstopfung, aber die seltenen Schlaganfallformen durch Gehirnblutung werden häufiger (vermutlich ab 130 Milligramm (mg) pro Tag). Gefährdet sind besonders Menschen mit einem bestehenden Bluthochdruck. Ab Dosierungen über 100 Milligramm wird darüber hinaus ein leicht erhöhtes Sterberisiko bei Vitamin-E-Einnahme vermutet. Insgesamt ist das Risiko gering und erst sichtbar, wenn man sehr große Personengruppen auswertet. Zum Beispiel sind bei Gehirnblutungen nur einer von 1.250 Personen betroffen.

Vitamin E und Blutverdünner, Operationen, Verdauungsschwäche: Das sollten Sie beachten

Bei Einnahme von hohen Mengen Vitamin E kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wer aufgrund einer Erkrankung Blutverdünner einnehmen muss, sollte sich von seinem Arzt beraten lassen. Der Arzt kann die Blutgerinnung engmaschig kontrollieren.

Betroffen sind zum Beispiel

  • Blutgerinnungshemmer aus der Gruppe der VitaminK-Antagonisten (zum Beispiel Phenprocoumon wie Falithrom®, Marcumar® oder Warfarin wie Coumadin®, Marevan®),
  • Thrombozytenaggregationshemmer (zum Beispiel Acetylsalicylsäure wie Aspirin, ASS),
  • neue orale Antikoagulantien wie Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®) oder Edoxaban (Lixiana®).

Etwa 14 Tage vor einem operativen Eingriff sollten höher dosierte Vitamin-E-Präparate abgesetzt werden, da sie das Blutungsrisiko erhöhen. Ein Arzt kann Sie darüber informieren, wann Sie nach einer Operation wieder mit der Einnahme von Vitamin E fortfahren können.

Bei einer schweren Verdauungsschwäche (Malabsorption) werden zu wenig Vitamin E und Vitamin K aufgenommen. Bei Vitamin-K-Mangel droht eine hohe Blutungsgefahr, sodass dann kein Vitamin E genommen werden sollte, wenn der Vitamin-K-Mangel nicht auch ausgeglichen wird. Beim Ausgleich des Mangels an Vitamin E und K sollten die Gerinnungswerte kontrolliert werden.

Vitamin E verringert Insulinbedarf bei Diabetikern

Hoch dosiertes Vitamin E (mehr als 400 Milligramm) kann die Wirkung von Insulin verbessern. Diabetiker, die regelmäßig Insulin spritzen, sollten unter Vitamin-E-Therapie häufig den Blutzucker messen, um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Vitamin E mit anderen Mikronährstoffen: Vitamin C und Eisen

Bei der regelmäßigen Einnahme von hoch dosierten Vitamin-E-Präparaten ist es wichtig, auf eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung zu achten. Vitamin C wird zur Regeneration von Vitamin E benötigt, nachdem es freie Radikale abgefangen hat. In einer Studie an Nichtrauchern wurde bei einer Vitamin-E-Gabe von 560 beziehungsweise 1.050 Milligramm täglich nach 20 Wochen festgestellt, dass der Vitamin-C-Spiegel um mindestens ein Drittel abgesunken war.

Das Verhältnis von Vitamin C zu Vitamin E sollte etwa 3:1 oder 2:1 entsprechen – das heißt, bei 200 Milligramm Vitamin E sollten mindestens 400 Milligramm Vitamin C erreicht werden.

Wer Präparate gegen Eisenmangel braucht, sollte Vitamin E im zeitlichen Abstand von zwei Stunden einnehmen: Eisen vermindert die Wirkung einer Vitamin-E-Therapie.

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Zusammenfassung

Das fettlösliche Vitamin E spielt für den Schutz von Zellmembranen eine wichtige Rolle: Es wird direkt in die Zellmembranen eingelagert und fängt dort freie Radikale ab, bevor sie Schaden anrichten. Unbestritten ist, dass eine Vitamin-E-reiche Ernährung präventiv gegen Alterserkrankungen insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen hilfreich ist. Vitamin E schützt die Nerven, Leber und Nieren und verbessert den Stoffwechsel.

Vitamin E kann auch bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen den Verlauf bessern oder die Begleitprobleme lindern: Sehr wahrscheinlich senkt die Vitamin-E-Form Tocotrienol den Cholesterinspiegel. Vitamin E macht das Blut flüssiger und könnte auch Thrombosen vorbeugen. Daneben lindert Vitamin E Entzündungen: Es dämpft sehr wahrscheinlich die Symptome bei Gelenkentzündungen (Arthritis, Rheuma) oder allergischem Asthma. Außerdem gleicht es oxidativen Schaden bei Nervenerkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose oder Epilepsie aus.

Ein erhöhter Vitamin-E-Bedarf kann bei der Einnahme von Medikamenten (Neuroleptika, Antiepileptika, Parkinsonmittel, Cholesterinsenker (Colestyramin)) oder Nahrungsergänzungsmitten mit Omega-3-Fettsäuren entstehen. Ein Ausgleich ist dann sinnvoll. Daneben verbessert Vitamin E die Wirkung von Schmerzmitteln (nicht steroidale Antirheumatika (NSAR)) sowie die Wirkung einer antibiotischen Therapie bei Helicobacter pylori.

Die Vitamin-E-Forschung hat aber noch nicht alle Zusammenhänge erforscht, darum gibt es teilweise nur vorläufige Ergebnisse.

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Verzeichnis von Studien und Quellen

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