Long-COVID: Wenn die Beschwerden nach COVID-19 bleiben

Welche Bedeutung haben Ernährung und Mikronährstoffe bei Spätfolgen einer Coronavirus-Infektion?

Schild mit der Aufschrift Life after Covid-19
Es wird immer klarer, dass COVID-19 für viele Menschen nicht nur eine akute Infektion mit dem Coronavirus ist. Anhaltende Symptome wie Atemnot, Müdigkeit und Schwäche sind möglich. Bild: iStock.com/MCCAIG

COVID-19: komplexe Erkrankung mit möglichen Spätfolgen

COVID-19 ist eine Multisystemerkrankung. Das heißt, das Coronavirus SARS-CoV-2 löst nicht nur eine Immunantwort in der Lunge aus. Die Infektion kann sich zu einer starken Entzündungsreaktion ausweiten (Zytokinsturm), die auch andere Organe betrifft – beispielsweise die Nieren und das Herz-Kreislauf-System. Das hat teilweise schwere Folgen für die Organe.

Zudem wird immer klarer, dass COVID-19 Spätfolgen haben kann, die über die Zeit der akuten Erkrankung von zwei bis vier Wochen hinausgehen. Für einige Menschen ist COVID-19 daher der Beginn anhaltender Symptome  wie Atemnot und Müdigkeit. Manchmal treten später auch neue Symptome auf, wie Konzentrationsprobleme („Gehirnnebel“) oder Kopfschmerzen. Bestehen sie nach drei Monaten immer noch, sprechen Experten von Long-COVID (oder Post-COVID-Syndrom).

Klar ist, Long-COVID wird nicht durch eine andauernde Infektion mit dem Coronavirus verursacht. Ursache dürfte vielmehr eine anhaltende Entzündungsreaktion sein. Entzündungen sind zwar normale Prozesse bei einer Infektion, danach müssen sie jedoch wieder abklingen. Warum das bei COVID-19 nicht so ist, weiß man noch nicht.

Eine Analyse zeigt aber, dass viele der schwer Erkrankten schlecht ernährt waren. Es ist daher stark anzunehmen, dass der Verlauf von COVID-19 durch die Ernährung mit beeinflusst wird. Mikronährstoffe modulieren das Immunsystem und helfen bei der Kontrolle von Entzündungen. Ziel der Mikronährstoffmedizin bei Long-COVID könnte sein, das Immunsystem zurück ins Gleichgewicht zu bringen und bestehende Mängel auszugleichen.

Was wissen wir bisher über Long-COVID?

Bei vielen Krankheiten ist die Lebensqualität anschließend durch Müdigkeit und Schwäche beeinträchtigt. Man kennt zum Beispiel das Post Intensive Care Syndrome (PICS), das nach der Behandlung auf der Intensivstation auftritt. Viel diskutiert wird zudem über das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS). Es kann nach Virusinfektionen auftreten, weshalb Überschneidungen mit Long-COVID denkbar sind.

Die Beobachtungen zum Verlauf von COVID-19 lassen derartige Probleme annehmen:

  • Eine derzeit wichtige Kohortenstudie von Logue et al. zeigt, dass rund 33 Prozent der Betroffenen, die ihre Erkrankung zu Hause auskurierten, von mindestens einem anhaltenden Symptom berichteten. Der Studienzeitraum betrug drei bis neun Monate nach der Infektion. Die häufigsten Probleme waren Müdigkeit (14 Prozent) und der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns (13,6 Prozent).
  • Eine weitere Kohortenstudie stammt von Mandal et al.: Acht Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus litten noch 69 Prozent unter starker Müdigkeit und 53 Prozent unter Atemnot. Rund 34 Prozent klagten über Husten und 15 Prozent berichteten von Depressionen.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland stellt fest, dass etwa 40 Prozent der in der Klinik behandelten COVID-19-Patienten längerfristig Unterstützung benötigten. Auch nach einem milden Verlauf ist vermutlich fast jeder Zehnte länger als vier Wochen von anhaltenden Symptomen betroffen.
  • Eine große COVID-19-Symptomstudie, für die Betroffene ihre Symptome in eine App eingaben, zeigt: Eine von zehn Personen hatte nach drei Wochen immer noch Symptome. Dazu gehören Müdigkeit, Kopfschmerzen, Husten, Geruchsverlust, Verwirrtheit und Brustschmerzen.

Zurzeit fehlen aussagekräftige Langzeiterfahrungen, sodass noch viele Fragen zu Long-COVID offen sind. In der Summe sind sich Forscher und Experten jedoch einig: Körperliche, kognitive und psychologische Folgen nach COVID-19 sind realistisch.

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Es gibt erste Hinweise darauf, dass Long-COVID-Patienten von einer Impfung gegen COVID-19 profitieren könnten. Allerdings sind dies Beobachtungen mit nur einer kleinen Fallzahl. Weitere Studien müssen folgen.

Ein Vitamin-D-Mangel muss bei COVID-19 vermieden werden

Vitamin D ist wahrscheinlich eines der am meisten beforschten Vitamine beim Thema COVID-19. Ein Vitamin-D-Mangel hat wahrscheinlich Einfluss auf den Verlauf und das Sterberisiko: Laut einer großen Studienauswertung kann die Sterberate mit Vitamin D um etwa die Hälfte vermindert werden. Das ist ebenso der Fall, wenn Vitamin D erst nach Erkrankungsbeginn eingesetzt wird.

Auch bei Long-COVID dürfte Vitamin D eine Rolle spielen: Es ist nicht nur wichtig für eine funktionierende Abwehr von Viren, Vitamin D hilft auch dabei, Entzündungsprozesse zu kontrollieren. So stellten Forscher fest, dass die Stärke der Entzündungsreaktion bei COVID-19-Patienten mit einem Vitamin-D-Mangel höher war. Dies dürfte auch die Entstehung von Long-COVID beeinflussen. In anderen Zusammenhängen gibt es schon Hinweise, dass Vitamin D Müdigkeit, Schmerzen sowie Depressionen lindern kann.

Ernährungsmediziner Professor Biesalski betont: „Vitamin D ist kein Medikament, mit dem man COVID-19-Erkrankungen heilen kann. Doch man kann damit positiv auf den Krankheitsverlauf einwirken, indem es dem Organismus ermöglicht, die Balance zwischen den pro- und antientzündlichen Prozessen wiederherzustellen."

Info

Noch immer ist ein Vitamin-D-Mangel weit verbreitet. Nur in wenigen Ländern wie Finnland wird Milch schon seit Jahren mit Vitamin D angereichert. Damit kann die tägliche Zufuhr deutlich verbessert werden: Sie erhöhte sich so – je nach Geschlecht – von 120 bis 200 Internationale Einheiten auf 680 bis 720. Auch die Blutwerte ließen sich steigern.

Vitamin C für das Immunsystem und gegen Long-COVID

Vitamin C ist bekannt für seine Wirkung auf das Immunsystem. Zudem wirkt es entzündungshemmend und ist ein wichtiges Antioxidans, das Zellen vor oxidativen Schäden schützt. Forscher fanden heraus, dass niedrige Vitamin-C-Spiegel mit einem akuten Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome) bei COVID-19 zusammenhängen könnten.

Es gibt inzwischen einige Studien zur Ergänzung von Vitamin C bei COVID-19, sodass kürzlich ein Übersichtsartikel veröffentlicht wurde. Vitamin C wurde dabei meist hoch dosiert über die Vene gegeben. Bei einigen Patienten besserte sich der Gesundheitszustand. In dieser Form wirkt Vitamin C vermutlich direkt gegen Viren. Neben positiven Studien gibt es jedoch auch Studien ohne Effekt. Es sind daher noch viele Fragen offen.

Vitamin-C-Infusionen könnten außerdem zu einer deutlichen Linderung von starker Müdigkeit, Schmerzen und kognitiven Störungen beitragen. Das zeigen Untersuchungen an Krebspatienten. Auch bei Long-COVID vermuten einige Forscher, dass intravenöses Vitamin C vor allem die starke Müdigkeit und entsprechende Folgen wie Konzentrationsstörungen lindern könnte.

Frau liegt erschöpft auf einem Sofa
Ein Großteil der Long-COVID-Betroffenen berichtet von starker Müdigkeit (Fatigue). Bild: iStock.com/damircudic

B-Vitamine bei Müdigkeit und Schwäche

B-Vitaminebraucht der Körper für die Energiegewinnung, die Teilung von Zellen sowie deren Funktion. Dazu gehören Immunzellen, aber auch Schleimhautzellen in den Atemwegen. Ein Mangel kann demnach zu einer beeinträchtigten Immunfunktion führen. Wichtige B-Vitamine sind zum Beispiel B1, B2, B6, B12, Folsäure und Niacin. Eine Forschergruppe zeigte, dass eine Kombination von Vitamin B12 mit Vitamin D und Magnesium bei älteren COVID-19-Patienten mit einer geringeren gesundheitlichen Verschlechterung verbunden war. B-Vitamine könnten ebenfalls dabei helfen, die überschießende Entzündungsreaktion abzuschwächen.

Vor allem bei starker Müdigkeit und Erschöpfung als Spätfolgen von COVID-19 sollte die Versorgung mit B-Vitaminen geprüft werden. Bei einem chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) sind B-Vitamine wichtiger Bestandteil der Mikronährstoffmedizin.

Mineralstoffe: Zink und Selen gegen das Coronavirus und mögliche Folgen

Zink und Selen sind vor allem wichtig für das Immunsystem sowie für die Kontrolle von Entzündungen:

  • Zink steuert die Funktion von natürlichen Killerzellen, Fresszellen sowie die Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen (Zytokinen). Darüber hinaus kann Zink verhindern, dass sich Erkältungsviren vermehren und an der Schleimhaut des Nasenrachens anhaften. Für das Coronavirus SARS-CoV-2 wird Ähnliches vermutet. Eine Zinkergänzung könnte deshalb bereits den Viruseintritt verhindern.
  • Selen braucht der Körper für die Teilung und die Funktion bestimmter Abwehrzellen, zum Beispiel von T-Zellen. Darüber hinaus ist Selen ein wichtiges Antioxidans. Ein Mangel wird mit oxidativem Stress und überschießenden Entzündungsreaktionen in Verbindung gebracht. Zudem kann ein Selenmangel mit einem schweren COVID-19-Verlauf zusammenhängen. In einigen Studien war auffallend, dass bei COVID-19-Patienten im Krankenhaus sehr niedrige Spiegel an Selen und Zink vorlagen. Sanken die Selenspiegel weiter, verstarben die Patienten. Bei den Genesenden stiegen die Werte jedoch wieder an. Fraglich ist noch, ob der Verlauf durch die Ergänzung gebessert werden kann.

Man weiß, dass Personen mit einem chronischen Erschöpfungssyndrom zu niedrigen Zinkwerten im Blut neigen. Zudem fanden Forscher heraus, dass die Müdigkeit umso schlimmer war, je niedriger die Werte waren. In zwei anderen Studien beobachteten Forscher sogar, dass sich die Müdigkeit verbesserte, nachdem Krebspatienten Selen und Zink eingenommen hatten. Ein Mangel sollte daher bei Long-COVID ebenfalls ausgeschlossen werden, auch wenn es bisher keine direkten Daten gibt.

Omega-3-Fettsäuren: die Entzündungsregulatoren aus der Ernährung

Omega-3-Fettsäuren sind grundsätzlich die wichtigsten Entzündungsregulatoren in der Mikronährstoffmedizin. Sie wirken dahin gehend, dass weniger entzündungsfördernde Botenstoffe gebildet werden. Dadurch könnten Omega-3-Fettsäuren das Entzündungsgeschehen bei und nach COVID-19 in kontrollierte Bahnen lenken und somit dem Zytokinsturm entgegenwirken.

Forscher vermuteten schon länger, dass eine höhere Zufuhr von Omega 3-Fettsäuren über die Venen, die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel die Auswirkungen von Entzündungen durch COVID-19 deutlich verringern könnte. In einer ersten hochwertigen Studie war die Überlebensrate mit Omega-3-Fettsäuren höher (21 Prozent gegenüber 3 Prozent in der Kontrollgruppe).

Auch war der Omega-3-Index in einer Beobachtungstudie mit der Sterberate bei COVID-19 verbunden: Bei Patienten mit einem Omega-3-Index über 5,7 Prozent war die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu sterben, um 75 Prozent geringer als bei Patienten mit einem geringeren Index. Der Omega-3-Index gibt die Versorgung mit den beiden Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den roten Blutzellen an.

Daten zu Omega-3-Fettsäuren und Long-COVID gibt es bisher nicht. Als wichtige Entzündungsregulatoren sollten sie jedoch Bestandteil einer gesunden Ernährung sein. EPA und DHA nimmt man über Fisch sowie Fisch- oder Algenöl auf.

Fazit: Ausgewogene Ernährung ist bei Long-COVID wichtig

Studien zeigen: Je besser der Ernährungszustand, desto besser ist die Prognose – das gilt vor allem bei schweren Erkrankungen. Mit einem guten Ernährungszustand ist die Versorgung mit essenziellen Stoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen und hochwertigen Fetten gemeint. Untergewicht und oft auch starkes Übergewicht wirken sich ebenfalls nachteilig aus. Von Unterernährung sind meist ältere Personen betroffen – diese sind zudem eine Risikogruppe für COVID-19.

Momentan sprechen viele Daten dafür, dass der Ernährungszustand den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen kann. Immunverstärkend wirken vor allem Vitamin D und C sowie Zink und Selen.Omega-3-Fettsäuren dürften die Komplikationen durch eine überschießende Entzündung senken.

Die beste Prävention für schwere und lange COVID-19-Verläufe dürfte eine ausgewogene Ernährung sein. Doch damit decken wir nicht immer den Bedarf. Ziel jeder COVID-19-Therapie sollte es deshalb sein, einen Mangel durch Laboranalysen zu erfassen und konsequent auszugleichen. Das Wissen über biochemische Abläufe in unserem Körper sowie die Bedeutung der Mikronährstoffe darf man nicht ignorieren. Praktische, sichere und wirksame ernährungspolitische Lösungen sollten daher so schnell wie möglich geprüft werden.

Verzeichnis der Studien und Quellen

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Über den Autor

Dr. med. Rainer Spichalsky

Dr. med. Rainer Spichalsky ist Facharzt für Allgemeinmedizin. Neben der schulmedizinischen Ausbildung erwarb er weitere Fachqualifikationen als Arzt für Applied  Kinesiology,  F.X. Mayer Arzt und manuelle Therapie. Zudem ist Herr Dr. med Spichalsky zertifizierter Anti-Aging Arzt gemäß GSAAM und Orthomolekular Therapeut. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer einer ärztlichen Partnerschaftsgesellschaft ist der diplomierte Gesundheitsheitsökonom unter anderem auch Dozent für orthomolekulare Therapie.

Porträtfofo Wissenschaftlicher Beirat Dr. med. Rainer Spichalsky