Grünlippmuschel gegen Gelenkschmerzen

Wie die Inhaltsstoffe Entzündungen lindern und den Darm schützen

Die Grünlippmuschel ist eine nährstoffreiche Muschel. Sie hemmt Entzündungsprozesse im Körper und liefert Bestandteile für Knorpel und Gelenkflüssigkeit. Daher wird sie zur Linderung von Schmerzen und Steifheit bei Gelenkverschleiß (Arthrose) eingesetzt. Daneben schützt sie den Darm vor Schäden durch häufigen Schmerzmittelgebrauch. Lesen Sie hier, wie die Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel wirken und was bei der Einnahme zu beachten ist.

Wichtige Inhaltsstoffe in Grünlippmuschel

Die Grünlippmuschel ist eine Muschelart aus Neuseeland. Sie gehört zur Familie der Miesmuscheln und sieht deshalb auch so ähnlich aus. Kennzeichen der Grünlippmuschel ist jedoch der grünliche Schalenrand, dem sie ihren Namen verdankt. Oft wird sie auch Grünschalmuschel genannt. In der Fachsprache heißt sie Perna canaliculus.

Die Grünlippmuschel ist sehr nährstoffreich und enthält Stoffe, die positiv auf den Körper wirken können. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:

Eiweiße: Ein Großteil des Muschelfleischs besteht aus Eiweißen. Darunter sind auch Verbindungen, die besondere Funktionen haben: Sie regulieren das Immunsystem und wirken antioxidativ sowie antimikrobiell.  

Fette und Fettsäuren: Die Grünlippmuschel enthält viele Fette. Dazu gehören auch Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Diese werden in antientzündliche Botenstoffe umgewandelt und sorgen für eine entzündungshemmende Wirkung.

Glykosaminoglykane: Komplexe Kohlenhydrate wie Glykosaminoglykane kommen ebenfalls in der Grünlippmuschel vor. Dazu gehören Glucosamin und Chondroitin. Beide sind Bausteine des Bindegewebes, der Knorpel, Sehnen und Bänder sowie Bestandteile der Gelenkflüssigkeit.

Außerdem enthält die Grünlippmuschel eine Reihe von Mineralstoffen wie Magnesium und Calcium.

Inhaltsstoffe im Fleisch der Grünlippmuschel

Gramm (g) pro 100 Gramm

Eiweiß

50 bis 70

Fette (Lipide)

6 bis 15

Wasser

0 bis 6

Komplexe Kohlenhydrate (Glykosaminoglykane)

2

Hinweis: Werte können schwanken.

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Aufnahme und Verteilung im Körper

Die Grünlippmuschel wird im Magen-Darm-Trakt verdaut. Dabei werden die Inhaltsstoffe freigesetzt.Bisher sind jedoch nicht alle wirksamen Bestandteile und ihr Weg durch den Körper bekannt.

Komplexe Kohlenhydrate wie Glucosamine sind gut verfügbar. Sie werden über den Darm aufgenommen und gelangen fast vollständig ins Blut. Nach drei Stunden erreichen Glucosamine ihren Höchstwert und sind noch zwei Tage nach der Einnahme nachweisbar. Eine wiederholte Ergänzung führt zu einer Anreicherung in den Gelenken. Der im Darm nicht aufgenommene Teil der komplexen Kohlehydrate wird von den Darmbakterien zersetzt.

Fette der Grünlippmuschel werden im Darm zu Fettsäuren aufgespalten. Diese werden aufgenommen und gelangen in den Blutkreislauf. Die Fettsäuren werden in den Zellen genutzt oder in die Zellhülle (Membran) eingebaut. Einige werden auch zu antientzündlichen Botenstoffen umgewandelt.

Auch Eiweiße und ihre Bruchstücke werden während der Verdauung zu ihren Bausteinen (Aminosäuren) abgebaut. Manche Bruchstücke können auch direkt aufgenommen werden. Wie viele davon ins Blut gelangen, muss jedoch noch gezeigt werden. Sie könnten auch direkt auf die Bakterienbesiedelung des Darms wirken.

Wie wirkt Grünlippmuschel im Körper?

Forscher diskutieren zahlreiche Wirkungen von Grünlippmuschel. Sie ist womöglich antioxidativ, blutdrucksenkend, antibakteriell und gerinnungshemmend. Folgende Effekte sind am besten belegt:

Antientzündlich: In Tier- und Laborversuchen wirkte Grünlippmuschel entzündungshemmend und regulierte das Immunsystem. Vor allem Marker für Darmentzündungen nahmen ab und es gab Hinweise auf eine Schutzfunktion für den Darm. Daher könnte Grünlippmuschel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa hilfreich sein. Zudem zeigen einige Daten, dass ein Fettextrakt (Muschelöl) aus Grünlippmuschel die Symptome von Asthmatikern lindern könnte. Auch der Bedarf an Notfallmedikamenten sinkt womöglich.

Antimikrobiell: Einige sehr kleine Eiweißbestandteile wirken gegen Mikroorganismen. Sie schützen vor Bakterien, Pilzen und Viren und wirken vermutlich ähnlich wie ein Antibiotikum (antimikrobielle Peptide). Sie regulieren Entzündungen, die Immunantwort und vielleicht auch die Wundheilung.  

Darmflora: Unverdauliche Inhaltsstoffe der Grünlippmuschel wirken womöglich präbiotisch. Das heißt, sie dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung und regen so deren Vermehrung an. Eine gesunde Darmflora ist wichtig für die Kontrolle von Entzündungen im gesamten Körper. Grünlippmuschel sowie das enthaltene Glucosamin scheinen zudem schädliche Clostridien-Bakterien zu hemmen.

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Einsatz bei Krankheiten

Grünlippmuschel lindert Gelenkschmerzen bei Arthrose

Grünlippmuschel wirkt über verschiedene Wege gegen Beschwerden von Gelenkverschleiß (Arthrose): Sie lindert Entzündungen und Schmerzen, indem sie die Bildung entzündlicher Botenstoffe hemmt. Dabei setzt sie, wie einige Schmerzmittel, an bestimmten Enzymen (Cyclooxygenasen) an. Im Gegensatz zu Schmerzmitteln wurden bei Grünlippmuschel kaum Nebenwirkungen beschrieben. Darüber hinaus liefert Grünlippmuschel Bausteine für Knorpel und Gelenkflüssigkeit. Zudem moduliert sie vermutlich die Darmflora. Forscher vermuten, dass eine gesunde Darmflora einen positiven Einfluss auf Entzündungsprozesse im ganzen Körper hat.

In einer hochwertigen Studie sanken durch die Fettbestandteile (Fettextrakt) der Grünlippmuschel die Gelenksteifigkeit und die Einnahme von Schmerzmitteln. Jedoch wurde keine Schmerzlinderung beobachtet. Eine andere hochwertige Studie zeigt allerdings, dass sich durch einen Fettextrakt der Grünlippmuschel mit Olivenöl Schmerzen, Steifheit und die Schmerzmitteleinnahme senken ließen. In einer Vorstudie verbesserte sich zudem die Gelenkfunktion. Auch getrocknete Grünlippmuschel als Pulver zeigte diese Effekte: Es linderte Schmerzen, Schwellungen sowie Steifheit und verbesserte die Gelenkfunktion. Das berichteten Forscher in einer weiteren Vorstudie.

Fazit: Die Daten legen nahe, dass Grünlippmuschel die Behandlung von Arthrose unterstützen könnte. Mikronährstoff-Experten empfehlen 1.000 bis 1.500 Milligramm Grünlippmuschel als Pulver oder 200 bis 600 Milligramm als Fettextrakt.

Info

Fischöl wird wegen seiner entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren auch häufig gegen Gelenkbeschwerden eingesetzt. In einer ersten Studie verglichen Forscher die Wirkung von Fischöl mit einem Fettextrakt der Grünlippmuschel. Beide Ergänzungen reduzierten Entzündungen bei Arthrose. Die Muschel führte jedoch zu einer deutlich stärkeren Abnahme der Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität als Fischöl.

Daher könnte ein Fettextrakt aus Grünlippmuschel die bessere Behandlungsstrategie bei Arthrose sein. Er enthält neben Omega-3-Fettsäuren auch andere Nährstoffe wie Glucosamine.

Dosierungen auf einen Blick

 

Empfehlung von Grünlippmuschel pro Tag in Milligramm (mg)

Gelenkschmerzen/
Arthrose

1.000 bis 1.500 (Pulver aus Muschelfleisch)

200 bis 600 (Fettextrakt)

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Einsatz bei Medikamenten

Grünlippmuschel schützt den Darm vor Schmerzmitteln und Entzündungshemmern

Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten kann Verdauungsstörungen auslösen. Zusätzlich zu den Medikamenten eingenommene Grünlippmuschel konnte die Beschwerden abschwächen. Auch wurden schädliche Darmbakterien zurückgedrängt, wie Forscher in ersten Studien bei Arthrose-Patienten feststellten. Sie verwendeten Pulver aus Muschelfleisch oder einen Fettextrakt. Untersucht wurde das für Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (zum Beispiel ASS®, Aspirin®), Indometacin (zum Beispiel Amuno®, Indocolir®) und Paracetamol (Paracetamol-ratiopharm®).

Begleitend zu Schmerzmitteln und Entzündungshemmern können deshalb bis zu 3.000 Milligramm Muschelpulver oder 400 Milligramm Fettextrakt sinnvoll sein.

Info

Zusätzlich dürfte Grünlippmuschel entzündungshemmende Medikamente verstärken, da die Muschel selbst entzündungshemmend wirkt. Im Tierversuch wurde dies gezeigt für sogenannte nicht steroidale Antirheumatika (Acetylsalicylsäure, Indometacin und Meloxicam), für das Glucocorticoid (Cortison) Prednison (wie Decortin®, Ultracorten®) sowie für Pentoxifyllin (wie Agapurin®, Claudicat®).

Dosierungen auf einen Blick

 

Empfehlung von Grünlippmuschel pro Tag in Milligramm (mg)

Schmerzmittel und Entzündungshemmer

3.000 (Pulver aus dem Muschelfleisch)

400 (Fettextrakt)

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Grünlippmuschel eingenommen werden?

Man kann Grünlippmuscheln auch essen. Sie stammen aus Neuseeland und sind als Feinkost erhältlich. Für den gezielten Einsatz in der Mikronährstoffmedizin empfehlen Experten jedoch Präparate. Diese sind alltagstauglicher und lassen sich genau dosieren.

Die Einnahme sollte für eine gute Verträglichkeit zu einer Mahlzeit mit etwas Wasser erfolgen. Einige Bestandteile wie Omega-3-Fettsäuren werden zudem besser aufgenommen, wenn sie zusammen mit etwas Fett ergänzt werden. Gut geeignet ist daher eine Hauptmahlzeit.

Pulver oder Fettextrakt aus Grünlippmuschel: Was ist besser?

Es gibt zwei Formen von Grünlippmuschel-Präparaten: ein Pulver aus dem getrockneten Muschelfleisch und einen Fettextrakt (Muschelöl). In Studien erzielten beide Formen einen Effekt. Allerdings war im Tierversuch die Entzündungshemmung durch einen Fettextrakt trotz niedriger Dosis und kürzerer Einnahmedauer stärker als durch Muschelpulver.

Beide Formen enthalten Omega-3-Fettsäuren. Jedoch liefert ein Fettextrakt mehr Fette mit entzündungshemmenden Fettsäuren. Bei Erkrankungen, die mit Entzündungen verbunden sind, wie Arthrose, sollte daher ein Fettextrakt bevorzugt werden.

Bei der Herstellung eines Fettextrakts aus Muschelöl werden nur die fettlöslichen Bestandteile herausgezogen. Das übrig gebliebene Pulver kann auch einzeln verkauft werden. Es enthält dann jedoch kaum noch Fettsäuren. Gute Hersteller von Pulverpräparaten verwenden das gesamte getrocknete Muschelfleisch, inklusive der Fettsäuren.

Woran erkennt man gute Präparate?

Grünlippmuscheln werden in Aquakulturen gezüchtet. In den Gewässern von Neuseeland stehen sie unter Schutz. Ein gutes Präparat sollte frei von Verunreinigungen sein. In Grünlippmuscheln wurden teilweise fettlösliche Giftstoffe nachgewiesen, zum Beispiel der Giftstoff Brevetoxin aus Rotalgen. Noch ist jedoch nicht klar, ob dieser auch in Präparaten vorkommt. Grundsätzlich ist es jedoch wichtig, ein geprüftes Präparat von einem seriösen Hersteller zu beziehen.

Zudem müssen gute Präparate frei von Mikroorganismen sein. Muscheln könnten durch eine Verunreinigung mit Viren Erkrankungen wie Hepatitis auslösen. Um die Viren abzutöten, ist eine Erhitzung auf 85 bis 90 Grad Celsius für 90 Sekunden notwendig. Seriöse Hersteller achten auf die sichere und richtige Produktion der Präparate.

Darüber hinaus sollten hochwertige Grünlippmuschel-Präparate keine Zusatzstoffe wie Farb- oder Aromastoffe enthalten. Auch auf Süßungsmittel kann verzichtet werden.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise

Ist eine Überdosierung mit Grünlippmuschel möglich?

Ein Fettextrakt aus Grünlippmuschel wurde in Studien in Dosierungen bis 600 Milligramm pro Tag für vier bis 15 Wochen eingesetzt. Diese Menge gilt als sicher. In einer Langzeitanwendung über sechs Monate traten bei 100 bis 200 Milligramm ebenfalls keine unerwünschten Wirkungen auf. Auch Pulver aus Grünlippmuschel zeigte in Studien bis 3.000 Milligramm täglich über acht bis zwölf Wochen keine schweren Nebenwirkungen.

Schwache Nebenwirkungen traten nur in Einzelfällen auf. Dazu gehörten leichte Hautveränderungen und ein metallischer Geschmack im Mund. Allergische Reaktionen traten nicht auf. Reagiert man jedoch grundsätzlich auf Weichtiere allergisch, sollte man auf Grünlippmuschel-Präparate verzichten.

Bei Schilddrüsenerkrankungen auf den Jodgehalt achten

Meeresfrüchte, wie auch Grünlippmuschel, enthalten von Natur aus Jod. In welchen Mengen es in den Präparaten enthalten ist, hängt unter anderem vom Herstellungsverfahren ab. Wenn Sie Grünlippmuschel bei einer Schilddrüsenerkrankung einnehmen möchten, sollten Sie den Jodgehalt beim Hersteller anfragen, sofern er nicht angegeben ist. Bei bestimmten Erkrankungen der Schilddrüse sollte nicht zu viel Jod aufgenommen werden.

Achtung bei Lebererkrankungen

Durch die Einnahme eines Grünlippmuschel-Präparats traten in äußerst seltenen Fällen erhöhte Leberwerte und Leberentzündungen (Hepatitis) auf. Die betroffenen Personen litten dabei schon im Vorfeld an einer Lebererkrankung oder erhöhten Leberwerten. Verzichten Sie daher zur Sicherheit auf eine Grünlippmuschel-Ergänzung, wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.

Grünlippmuschel: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Ergänzung mit Grünlippmuschel könnte Hormone beeinflussen. Das hatte in Tierversuchen eine verlängerte Schwangerschaft zur Folge. Auswirkungen auf die Stillzeit sind nicht bekannt, wurden bisher jedoch nicht ausreichend untersucht. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird daher zur Sicherheit von einer Einnahme abgeraten.

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Zusammenfassung

Die Grünlippmuschel ist eine nährstoffreiche Muschel aus Neuseeland. Sie enthält verschiedene Eiweißverbindungen, Fette sowie komplexe Kohlenhydrate wie Glucosamine. Grünlippmuschel trägt zur Behandlung von Gelenkverschleiß (Arthrose) bei. Ihre Inhaltsstoffe verringerten in teilweise hochwertigen Studien Gelenkentzündungen. Das reduzierte die Schmerzen sowie die Steifheit der Gelenke und verbesserte die Beweglichkeit. Darüber hinaus gibt es Hinweis, dass Grünlippmuschel bei Asthma und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen helfen könnte sowie möglicherweise eine gesunde Darmflora fördert.

Vermutlich schützt Grünlippmuschel auch den Darm vor Nebenwirkungen von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern, wenn sie regelmäßig eingenommen werden. Grünlippmuschel-Präparate verhinderten in einer ersten Studie das Auftreten einer durch Medikamente ausgelösten Darmflorastörung.

Grünlippmuschel-Präparate gibt es als Fettextrakt (Muschelöl) sowie als Pulver aus getrocknetem Muschelfleisch. Beide Formen erzielen eine Wirkung auf den Körper. Vermutlich ist sie beim Fettextrakt jedoch stärker ausgeprägt, da mehr entzündungshemmende Fettsäuren enthalten sind.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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