Dekubitus: bessere Wundheilung durch Mikronährstoffe

Mit Vitaminen und Co. die Dekubitus-Behandlung unterstützen und die Wundheilung fördern

Bei einem Dekubitus (Druckgeschwür) wird zunächst die Haut und im weiteren Verlauf auch das darunter liegende Gewebe zerstört. Die Folgen sind Wunden, die zunehmend schlechter verheilen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, können auch Muskeln und Knochen Schaden nehmen. Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, die Wundheilung zu unterstützen. Erfahren Sie, welche Mikronährstoffe bei Dekubitus wichtig sind und wie man sie richtig einnimmt.

Krankenschwester kümmert sich um bettlägerige Patientin
Ein hohes Risiko für Dekubitus haben vor allem bettlägerige Menschen. Sie können sich meist schwer oder gar nicht allein bewegen. So entsteht großer Druck auf das Gewebe. Bild: PIKSEL/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Definition und Anzeichen von Dekubitus

Bei bettlägerigen oder gelähmten Patienten kann es zum „Wundliegen“ kommen. Der Fachbegriff ist Dekubitus oder Druckgeschwür. Laut Definition versteht man darunter eine örtlich begrenzte Schädigung der Haut. Oft entsteht ein Dekubitus an vorstehenden Knochen der Ferse, Ellenbogen oder Hüfte.

Die Einteilung erfolgt je nach Schwere und Ausprägung der Symptome:

  1. Grad: Es zeigt sich eine sichtbar gerötete Hautstelle, die äußerlich unversehrt ist. Die Rötung bleibt bestehen, wenn auf die Hautstelle gedrückt wird (Dekubitus-Fingertest). Sie kann zum Beispiel weicher oder härter sein als das umgebende Gewebe.
  2. Grad: Die oberste Hautschicht ist verletzt und eine offene Wunde entsteht. Auch tiefer liegende Schichten können geschädigt sein.
  3. Grad: Alle Hautschichten sind abgestorben. Das gelbliche Unterhautfettgewebe kann sichtbar werden.
  4. Grad: Bei einem Dekubitus Grad 4 kommt es zum Verlust des gesamten Hautgewebes. Bänder, Sehnen, Muskeln und Knochen liegen frei. Die Schädigungen können sich auf die Muskeln ausbreiten. Auch die Knochen können sich entzünden. 
Schweregrade eines Dekubitus
Es gibt je nach Ausprägung verschiedene Schweregrade. Dekubitus Grad 4 ist der schwerste Grad. Bild: solar22/iStock/Getty Images Plus

Wie entsteht ein Dekubitus?

Ein Dekubitus entsteht, wenn ein zu langer oder zu starker Druck auf eine Körperstelle ausgeübt wird. Auch die Reibung verschiedener Hautschichten (Scherkräfte) kann einen Dekubitus begünstigen. Ein hohes Risiko haben meist Menschen, die sich nicht bewegen können, etwa weil sie bettlägerig oder gelähmt sind. Zusätzliche Risikofaktoren und Dekubitus-Ursachen sind:

Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen: Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenunterfunktion und Krebserkrankungen können die Entstehung von Dekubitus begünstigen. Auch Rauchen erhöht die Gefahr für einen Dekubitus.

Inkontinenz: Als Dekubitus-Risikofaktoren gelten Stuhl- oder Blasenschwäche (Inkontinenz). Die Feuchtigkeit belastet die Haut und begünstigt die Entstehung von Wunden.

Mangelernährung: Werden zu wenig Energie, Eiweiß und Mikronährstoffe aufgenommen, begünstig dies Schädigungen der Gewebe. Es kann beispielsweise zu einer schwachen Regeneration und Abnahme der Muskulatur und des schützenden Fettgewebes kommen.

Nervenschäden: Bei Nervenerkrankungen wie amyotrophe Lateralsklerose (ALS) kann es zu Unbeweglichkeit und Gefühllosigkeit kommen. Betroffene können sich aus eigener Kraft nicht mehr umdrehen oder fühlen nicht, wenn die betroffenen Stellen schmerzen. Das verhindert die Entlastung der Druckstellen.

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Ziele der Behandlung

Wie wird Dekubitus klassisch behandelt?

Bewegungsübungen mit einem bettlägerigen Patienten
Mit bestimmten Bewegungsübungen und regelmäßigem Lagewechsel bei bettlägerigen Personen kann der Dekubitus-Entstehung vorgebeugt werden. Bild: Pornpak Khunatorn/iStock/Getty Images Plus

Die klassische Dekubitus-Therapie richtet sich nach dem Schweregrad. Grundsätzlich ist eine Druckentlastung der betroffenen Stelle erforderlich, bis der Dekubitus abgeheilt ist. Bei einem Dekubitus zweiten Grades ist es außerdem wichtig, die Wundheilung zu fördern, sodass die Haut vollständig abheilt. Ist der Dekubitus weiter fortgeschritten (dritter und vierter Grad) muss das geschädigte Gewebe oft durch eine Operation entfernt werden. Zudem muss möglichen Infektionen und Verunreinigungen vorgebeugt werden. Deshalb wird die Dekubitus-Wunde regelmäßig gespült, desinfiziert und mit feuchten Wundauflagen abgedeckt.

Ergänzende Maßnahmen sind:

  • Ernährung und Lebensstil: Eiweißreiche Lebensmittel sowie bestimmte Vitamine und Mineralstoffe fördern die Wundheilung. Zudem sollte einem Mangel vorgebeugt werden. Raucher sollten außerdem das Rauchen besser einstellen.
  • Thrombose-Vorbeugung: Mit speziellen Bewegungsübungen (Mobilisation) wird die Durchblutung gefördert. Bettlägerige Patienten sollten zudem Kompressionsstrümpfe tragen, damit das Blut nicht in den Beinen „stehen bleibt“. Auch gerinnungshemmende Medikamente sind oft notwendig, zum Beispiel Warfarin (Coumadin®).
  • Schmerzmittel: Manche Betroffene haben Schmerzen, die mit Medikamenten gelindert werden können. Dazu gehören Ibuprofen (zum Beispiel Aktren®, Dolgit®), Acetylsalicylsäure (ASS) (zum Beispiel Godamed®) und Diclofenac (zum Beispiel Diclac®, Voltaren®).
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Info

Um einem Dekubitus vorzubeugen, ist es unbedingt notwendig, Druck auf die Körperstelle zu vermeiden. Bettlägerige Personen müssen regelmäßig umgedreht werden. Spezielle Matratzen und Sitzkissen reduzieren das Risiko für die Dekubitus-Entstehung. Zudem informieren Schulungen über die richtige Hautkontrolle, Entlastung betroffener Körperstellen und Lebensstiländerungen.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstoffmedizin kann die klassische Behandlung optimal ergänzen. Es kommen Mikronährstoffe zum Einsatz, die den Stoffwechsel der Hautzellen fördern. Vor allem sehr alte oder schwerkranke Personen haben ein erhöhtes Risiko für einen Mikronährstoffmangel. Ein Mangel kann wiederum Störungen der Wundheilung nach sich ziehen. Auch die Durchblutung kann durch bestimmte Stoffe verbessert werden. Zudem kommen entzündungslindernde und immunfördernde Substanzen zum Einsatz, die einer Infektion oder einer Verschlechterung der Wunde vorbeugen könnten.

Bewährt haben sich:

Tipp

Ist eine längere Bettlägerigkeit abzusehen, sollte vorbeugend eingegriffen werden, um die Dekubitus-Entstehung zu verhindern. Neben den klassischen Maßnahmen empfehlen Mikronährstoff-Experten meist ein Kombinationspräparat mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, sodass kein Mangel auftritt. Durch eine konsequente Dekubitus-Therapie können Kosten eingespart und Lebensqualität gesichert werden.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Arginin lässt Dekubitus-Geschwüre schneller abheilen

Wirkweise von Arginin

Chemische Formel von Arginin
Die Aminosäure Arginin verbessert die Durchblutung. Das könnte sich günstig auf die Heilung bei Dekubitus auswirken. Bild: Zerbor/iStock/Getty Images Plus

Die Aminosäure Arginin ist vermutlich für eine gute Wundheilung wichtig. Deshalb könnte sie bei Dekubitus helfen. Arginin erweitert die Blutgefäße, sodass die Durchblutung verbessert wird. Zudem fördert Arginin die Zellteilung und die Produktion von Festigungselementen in der Haut (Kollagen).

Die Auswertung mehrerer hochwertiger Studien ergab, dass Arginin die Wundheilung bei Dekubitus fördert. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen heilten die Wunden mit Arginin überzeugend besser. Die Studienteilnehmer hatten eine Arginin-reiche Ernährung über eine Sonde erhalten. Auch in Kombination mit einer energie- und eiweißreichen Trinknahrung, die zusätzlich Zink und Vitamin C enthielt, verbesserte Arginin die Wundheilung des Dekubitus-Geschwürs. Dies ergaben mehrere Studien, in denen Forscher die Behandlung mit einem Scheinmedikament verglichen.

Die Studienergebnisse zur Wundheilung bei Dekubitus sind vielversprechend. Für einen endgültigen Beweis sind aber noch weitere Studien nötig. Eine ausreichende Versorgung mit Aminosäuren wie Arginin ist jedoch sowohl zur Behandlung als auch zu Vorbeugung neuer Dekubitus-Wunden wichtig. Aminosäuren sind Bausteine der Eiweiße und sie wiederum die Bausubstanz der gesamten Gewebe im Körper.

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Dosierung und Einnahmeempfehlung von Arginin

Bei Dekubitus können täglich 3.000 bis 6.000 Milligramm Arginin sinnvoll sein. Mikronährstoff-Experten empfehlen Arginin meist in Kombination mit anderen Aminosäuren, die für den Aufbau von Gewebe benötigt werden. Man nennt diese auch essenzielle Aminosäuren. Sie sind in Form von Kombinationspräparaten erhältlich. Die Einnahme von Arginin sollte zwischen den Mahlzeiten erfolgen und über den Tag verteilt werden – zum Beispiel morgens, mittags und abends jeweils 1.000 Milligramm.

In hoher Dosierung sollte Arginin nicht dauerhaft ohne antioxidative Vitamine und Mineralstoffe eingesetzt werden. Andernfalls könnte oxidativer Stress begünstigt werden. Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb meist ein Kombinationspräparat, das zum Beispiel auch antioxidatives Vitamin C und Zink enthält. Bei einer dauerhaften Einnahme ist zudem die Rücksprache mit dem Mikronährstoff-Experten ratsam.

Tipp

Sehr geschwächte Betroffene können auch von Eiweißshakes profitieren. Dies gelingt oft besser als die Einnahme von Aminosäure-Kapseln. Zudem gibt es spezielle Trink- oder Sondennahrung, wie sie auch in den Studien eingesetzt wurde.

Arginin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und stillende Frauen sollten nur unter ärztlicher Aufsicht Arginin einnehmen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen.

Personen mit wiederkehrenden Herpesinfektionen sollten auf die regelmäßige Einnahme von Arginin verzichten: Herpesviren benötigen es für ihre Vermehrung.

Schwer kranke Personen, zum Beispiel mit einer Blutvergiftung, sollten Arginin nur unter ärztlicher Aufsicht erhalten. Es könnte zu Blutdruckschwankungen kommen und Betroffene destabilisieren. Auch bei instabilen Herzpatienten nach einem Herzinfarkt sollte ein Arzt entscheiden, ob Arginin eingenommen werden kann.

Die Wirksamkeit bestimmter gefäßerweiternder Medikamente kann durch Arginin verstärkt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Arginin einnehmen möchten: Möglicherweise ist eine Dosisanpassung erforderlich. Dies gilt zum Beispiel für Nitrate (etwa Mono Mack® oder Ismo®), Molsidomin (Corvaton®, Molsibeta®) und Nitroprussid (Nipruss®). Nehmen Sie Arginin nicht zusammen mit dem Potenzmittel Sildenafil (Viagra®) ein.

Zink unterstützt die Reparatur der Haut bei Dekubitus

Wirkweise von Zink

Zinkhaltige Lebensmittel
Zink ist zwar in Lebensmitteln weit verbreitet. Vor allem für Senioren ist es aber schwierig, den Bedarf zu decken, da sie zum Beispiel frische Lebensmittel nicht mehr gut kauen können. Bild: bit245/iStock/Getty Images Plus

Zink ist für die Zellteilung und Reparaturprozesse unverzichtbar. Dadurch unterstützt es die Wundheilung. Zudem ist Zink für das Immunsystem wichtig: Es steigert die Vermehrung bestimmter Abwehrzellen. Dies ist wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Auch die antioxidativen und antientzündlichen Wirkungen von Zink tragen zu gesunder, widerstandsfähiger Haut bei.

Personen mit Dekubitus und schlecht heilenden Wunden haben oft einen zu geringen Gehalt an Zink im Blut. Das zeigt eine Beobachtungsstudie. Allerdings förderte die Einnahme von Zink die Wundheilung nicht, wenn bereits ein Geschwür bestand. Die Autoren des Artikels räumen aber ein, dass Zink trotzdem helfen könnte, wenn man gezielt Menschen mit einem Mangel behandeln würde – so die Ergebnisse einer Studienauswertung. Eine positive Wirkung zeigte sich außerdem bei äußerlicher Anwendung: Als Salbe an den Wundrändern aufgetragen, förderte Zink die Heilung.

Unbestritten ist, dass Zink für die Haut und das Immunsystem wichtig ist. Bewiesen ist ein Nutzen bei Dekubitus aber noch nicht. Forscher weisen jedoch darauf hin, dass ein Mangel vermieden werden sollte. Vor allem Senioren haben ein hohes Mangelrisiko für Zink.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink

Für eine gute Zinkversorgung bei Dekubitus empfehlen Mikronährstoff-Experten die Einnahme von 15 bis 30 Milligramm pro Tag.

Idealerweise werden Zink-Präparate mit den Mahlzeiten eingenommen. Auf nüchternen Magen können sie Magenbeschwerden auslösen. Vor allem eiweißreiche Lebensmittel fördern die Aufnahme von Zink im Darm.

Zink: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei Nierenschwäche sollte kein Zink ergänzt werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht gut ausscheiden, sodass es sich im Körper anreichern könnte.

Zink hemmt die Wirksamkeit bestimmter Antibiotika bei zeitgleicher Einnahme. Betroffen sind Tetracycline (Doxybene®, Doxycyclin®) und Gyrasehemmer (Avalox®, Norfluxx®, Tarivid®). Um dies zu vermeiden, sollte ein Abstand von zwei Stunden vor der Antibiotikaeinnahme eingehalten werden oder vier bis sechs Stunden danach.

Bisphosphonate (Osteoporose-Medikamente) werden durch Zink gebunden. Dadurch verlieren sie ihre Wirkung. Betroffene Wirkstoffe sind zum Beispiel Alendronat (Fosamax®, Tevanate®) oder Clodronat (Bonefos®). Zwischen der Einnahme sollten mindestens zwei Stunden liegen.

Vitamin C stärkt die Hautfestigkeit

Wirkweise von Vitamin C

Vitamin-C-haltige Zitrusfrüchte
Vitamin C braucht der Körper für die Kollagen-Produktion. Kollagen wiederum ist wichtig für die Hautfestigkeit und Wundheilung. Bild: Mindstyle/iStock/Getty Images Plus

Vitamin C ist für die Bildung von Kollagen wichtig. Kollagen sorgt für die Hautfestigkeit. Dadurch stärkt Vitamin C die Hautbarriere. Außerdem wird es für ein intaktes Immunsystem gebraucht, da es die Aktivität bestimmter Abwehrzellen steigert. Auch ist Vitamin C für die Bildung neuer Blutgefäße notwendig. Das ist bei der Heilung von Wunden sehr wichtig. Ein Vitamin-C-Mangel beeinträchtigt hingegen die Wundheilung. Das Bindegewebe wird brüchiger, was zu Blutungen in der Unterhaut führen kann.

Bei Wunden sinkt der Vitamin-C-Spiegel im Blut. Dadurch kann ein Mangel begünstigt werden. Das verdeutlichen Beobachtungsstudien. Übereinstimmend damit zeigt eine weitere beobachtende Studie, dass ältere Menschen mit Dekubitus häufig einen zu niedrigen Vitamin-C-Spiegel im Blut haben. Auch Studien zur Ergänzung von Vitamin C gibt es:

  • Dekubitus-Behandlung: Die Ergänzung von Vitamin C brachte widersprüchliche Ergebnisse. In einer Vorstudie beschleunigten täglich 1.000 Milligramm die Wundheilung. In einer hochwertigen Studie dagegen nicht. Möglicherweise ist Vitamin C aber vor allem mit anderen Mikronährstoffen (wie Arginin und Zink) nützlich: Die Kombination führte zu einer schnelleren Heilung der Dekubitus-Wunde. Das zeigen eine hochwertige Studie und eine Vorstudie.
  • Dekubitus-Vorbeugung: Forscher schließen nach der Auswertung mehrerer Studien, dass Vitamin C zusammen mit Zink, Arginin, Eiweiß und energieliefernden Nährstoffen die Entstehung von Dekubitus verhindern könnte.

Ob Vitamin C allein auf die Wundheilung bei Dekubitus wirkt, ist noch unsicher. Ein Mangel sollte aufgrund der unbestrittenen Wirkungen auf die Haut und auf das Immunsystem vermieden werden. In Kombination mit anderen Mikronährstoffen liegen bereits Hinweise für die Wirksamkeit vor.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Dekubitus eine Dosierung zwischen 200 und 500 Milligramm Vitamin C pro Tag. Bei einem Mangel können auch 1.000 Milligramm sinnvoll sein. Diese Dosierung wurde in Studien eingesetzt. Vitamin C sollte bei Dekubitus am besten mit anderen Mikronährstoffen ergänzt werden. Optimal ist eine Kombination mit Arginin und Zink.

Vitamin C kann mit den Mahlzeiten eingenommen werden oder dazwischen. Für Menschen mit empfindlichem Magen wird aber eine Einnahme zum Essen empfohlen. Dies verbessert die Verträglichkeit.

Vitamin C: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollten nicht mehr als 500 Milligramm Vitamin C pro Tag erhalten, um das Risiko der Steinbildung zu verringern. Bei Betroffenen mit Dekubitus und Nierenversagen wurden in Studien deshalb bis 100 Milligramm Vitamin C täglich eingesetzt. Vitamin C wird zu Oxalsäure abgebaut. Geschwächte Nieren können Oxalsäure schlechter ausscheiden, wodurch Nierensteine entstehen können. Aus demselben Grund sollten Menschen mit bereits vorhandenen Nierensteinen nicht mehr als 1.000 Milligramm Vitamin C einnehmen.

Vitamin C steigert die Aufnahme von Eisen ins Blut. Bei einer Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) reichert sich zu viel Eisen an. Deshalb sollte die Ergänzung von Vitamin C von einem Arzt überwacht werden.

Vitamin C könnte die Wirksamkeit des Krebswirkstoffs Bortezomib (etwa Velcade®) herabsetzen. Die Einnahme sollte daher nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen.

B-Vitamine fördern die Zellteilung und Reparaturprozesse

Wirkweise von B-Vitaminen

B-Vitamine sind wichtig für die Zellteilung, erhöhen die Spannkraft der Haut und unterstützen die Wundheilung. B-Vitamine haben auch bei Dekubitus wichtige Funktionen, zum Beispiel bei folgenden Prozessen:

Der Körper braucht vor allem Folsäure für die Neubildung von Erbsubstanz (DNA) und daher auch für die Zellteilung. Pantothensäure steigert Bildung und Reifung von neuem Bindegewebe (Granulationsgewebe) und sorgt für die Bildung von Hautfett. Biotin fördert die Produktion von Struktureiweißen (wie Kollagen und Elastin).

Weiterhin sind Vitamin B6, B12 und Folsäure unerlässlich für den Abbau von gefäßschädigendem Homocystein. Beobachtende Studien legen nahe, dass erhöhte Homocysteinwerte die Geschwürbildung fördern. Eine weitere beobachtende Studie zeigt, dass ältere Menschen generell schlechter mit Vitamin B1, B2 und B6 versorgt sind. Zudem scheinen Menschen mit Querschnittslähmung oft zu geringe Folsäurewerte im Blut zu haben. Gelähmte Personen sind für Dekubitus besonders anfällig.

Die Einnahme verschiedener B-Vitaminen (Vitamin-B-Komplex) verbesserte die Wundheilung von venösen Beingeschwüren in einer vorläufigen Studie. Bei Patienten, die keine B-Vitamine erhalten hatten, heilten die Geschwüre dagegen langsamer. Solche Geschwüre entstehen nicht durch „Wundliegen“, sondern meist durch Störungen der Durchblutung (zum Beispiel infolge von Gefäßerkrankungen bei Diabetes). Die Forscher vermuten, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Senkung von Homocystein und der besseren Wundheilung.

Die Wirkung von B-Vitaminen auf die Zellteilung und Reparaturprozesse ist gut bekannt. Gerade bei einer starken Zellteilung wie bei der Wundheilung ist der Körper darauf angewiesen. Speziell zu Dekubitus und B-Vitaminen liegen aber noch keine Studien vor. Da vor allem ältere Menschen schlecht versorgt sind, kann sich die Einnahme dennoch lohnen.  

Grafische Darstellung einer Zellteilung
B-Vitamine dürfen bei Reparaturprozesse nicht fehlen. Sie sind wichtig für die Zellteilung. Bild: vchal/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

Da B-Vitamine zusammenwirken, sollten sie kombiniert eingesetzt werden (Vitamin-B-Komplex). Um die Zellteilung der Haut zu unterstützen, empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich:

  • 1 bis 2 Milligramm Vitamin B1
  • 2 bis 3 Milligramm Vitamin B2
  • 1 bis 2 Milligramm Vitamin B6
  • 2 bis 3 Mikrogramm Vitamin B12 (als Methylcobalamin)
  • 200 bis 400 Mikrogramm Folsäure (als direkt verwertbares 5-Methyltetrahydrofolat)
  • 15 bis 20 Milligramm Pantothensäure
  • 50 bis 100 Mikrogramm Biotin

Die Einnahme erfolgt idealerweise zum Essen: So wird die Verträglichkeit verbessert.

Info

ei chronischen Geschwüren sollte der Homocysteinwert überprüft werden. Um erhöhtes Homocystein mit B-Vitaminen zu senken, sind meist höhere Dosierungen erforderlich.

B-Vitamine: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Eine gute Folsäureversorgung kann vor Krebs schützen. Unter bestimmten Bedingungen kann dauerhaft hoch dosierte Folsäure jedoch auch das Fortschreiten von Darm- und Prostatakrebs begünstigen oder bei Krebsvorstufen die Entwicklung von Krebs fördern. Daher sollte bei Krebs die Ergänzung von Folsäure über 200 Mikrogramm pro Tag mit dem Arzt abgesprochen sein. Eine Rücksprache gilt bei Krebs auch für Vitamin B12.

Folsäure vermindert die Wirkung bestimmter Antibiotika mit den Wirkstoffen Trimethoprim (Infectotrimet®), Proguanil (Paludrine®) und Pyrimethamin (Daraprim®).

Unterstützt Vitamin D die Dekubitus-Therapie?

Wirkweise von Vitamin D

Sonnenlicht scheint durch ein Fenster
Vor allem bettlägerige Menschen haben ein großes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Sie erhalten kein Sonnenlicht, sodass der Körper Vitamin D in der Haut nicht selbst bilden kann. Bild: rclassenlayouts/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D ist unerlässlich für die Bildung neuer Hautzellen und für ein funktionierendes Immunsystem. Daher könnte es auch die Wundheilung bei Dekubitus fördern. Eine schlechte Versorgung folgt zwangsläufig auf eine längere Unbeweglichkeit. Die Vitamin-D-Bildung ist nämlich vom Sonnenlicht abhängig und gelähmte Menschen kommen selten nach draußen. Längere Bewegungslosigkeit führt außerdem zu Knochenentkalkung (Osteoporose). Auch hier ist Vitamin D unentbehrlich.

Bestätigt wird ein Vitamin-D-Mangel durch eine Beobachtungsstudie mit über 400 Patienten. Hatten die Teilnehmer geringe Vitamin-D-Spiegel, war die Wahrscheinlichkeit für einen Dekubitus zweimal so hoch. Unklar ist jedoch noch, ob die Verbesserung der Vitamin-D-Versorgung vor einem Dekubitus schützt.

Eine kleine hochwertige Studie zu Vitamin D bei bestehenden Geschwüren liegt bereits vor: Die Einnahme beschleunigte die Heilung leicht. Eine weitere hochwertige Studie liefert zudem Hinweise, dass Vitamin D die Heilung eines diabetischen Fußgeschwürs bessern kann.

Noch ist die Forschung zu Vitamin D bei Hautgeschwüren am Anfang. Da Vitamin D aber generell für die Haut und das Immunsystem wichtig ist, sollte ein Mangel bei schweren oder wiederkehrenden Wunden auf jeden Fall vermieden werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Zur unterstützenden Dekubitus-Behandlung empfehlen Mikronährstoff-Experten die tägliche Einnahme von 1.000 bis 2.000 Internationalen Einheiten Vitamin D. Die Dosierung richtet sich jedoch im besten Fall immer nach den Blutwerten: Bei einem Mangel können auch höhere Dosierungen notwendig sein.

Vitamin D ist fettlöslich. Am besten wird es mit dem Fett aus der Nahrung im Darm aufgenommen. Deshalb sollte es mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Bei einem Dekubitus sollte der Vitamin-D-Spiegel regelmäßig gemessen werden, um einem Mangel vorzubeugen. Sinnvoll ist die Messung ein- bis zweimal im Jahr.

Der Vitamin-D-Wert wird in der Blutflüssigkeit (Blutserum) ermittelt. Das Labor bestimmt dann die Transportform Calcidiol (25-OH-Vitamin D). Ein optimaler Wert liegt zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter.

Expertenwissen

Es ist möglich, dass nicht alle Personen gleich gut auf Vitamin D ansprechen. Aufgrund genetischer Varianten kann Vitamin D unterschiedlich gut genutzt werden: Besteht ein Defekt des Vitamin-D-Rezeptors, steigt das Risiko für die Bildung eines Geschwürs – so das Ergebnis einer Beobachtungsstudie. Eventuell brauchen einige Menschen höhere Blutspiegel, um optimal versorgt zu sein.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei der Bindegewebskrankheit Morbus Boeck (Sarkoidose) sollte Vitamin D nicht ohne ärztliche Aufsicht ergänzt werden. Betroffene haben meist zu hohe Calciumwerte. Ein Überschuss droht, da Vitamin D die Aufnahme von Calcium ins Blut steigert. Auch Nierenpatienten sollten Vitamin D nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Ihr Mineralstoffhaushalt ist gestört – oft mit hohen Calciumwerten.

Vitamin D steigert die Aufnahme von Calcium im Darm. Bestimmte Entwässerungsmitteln (Thiazid-Diuretika) sorgen allerdings dafür, dass Calcium schlechter über die Nieren ausgeschieden wird. Dadurch erhöht sich der Calciumspiegel. Betroffen sind Wirkstoffe wie Hydrochlorothiazid (etwa Esidrix®), Indapamid (etwa Sicco®) und Xipamid (etwa Aquaphor®). Eine Rücksprache mit dem Arzt ist nötig. Der Arzt kann zum Beispiel die Calciumspiegel kontrollieren.

Können Omega-3-Fettsäuren das Voranschreiten von Dekubitus stoppen?

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Fischölkapseln
Vorstudien zeigen: Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren könnte eine Verschlechterung des Dekubitus verhindern. Bild: Nopphadol Tongthae/iStock/Getty Images Plus

Der Körper stellt aus Omega-3-Fettsäuren Botenstoffe her, die entzündungshemmend wirken. Bei Dekubitus unterstützen sie möglicherweise die Heilung der Wunde.

Mehrere Vorstudien liefern Hinweise: Eine Verschlechterung des Dekubitus konnte durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren verhindert werden. Bei Personen, die ein Scheinmedikament erhielten, schritt der Dekubitus hingegen weiter fort. Auch auf die Entzündungswerte hatten Omega-3-Fettsäuren einen positiven Einfluss: Die Werte gingen in einer Vorstudie messbar zurück. Zudem profitierten Personen mit anderen Geschwüren von Omega-3-Fettsäuren: In einer hochwertigen Studie nahm die Größe von Fußgeschwüren bei Diabetikern ab.

Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren könnte sich positiv bei Dekubitus auswirken. Voraussetzung ist, dass keine Infektion der Wunde besteht. Eine gewisse entzündliche Aktivität ist nämlich wichtig, um Infektionen zu bekämpfen. Andernfalls könnten Omega-3-Fettsäuren die Heilung beeinträchtigen. Das zeigt ein Tierversuch. Bei langwierigen, nicht infizierten Entzündungen kann die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren dagegen sinnvoll sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Damit kontrolliert wird, ob eine Dekubitus-Wunde mit Keimen infiziert ist, sollte die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Dekubitus empfehlen Mikronährstoff-Experten 1.000 bis 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag – am besten in Form von Fischöl, denn es enthält viel Eicosapentaensäure (EPA). EPA wirkt stark entzündungshemmend.

Fischölkapseln sollten mit den Mahlzeiten eingenommen werden: Es wird Fett aus der Nahrung benötigt, damit Omega-3-Fettsäuren optimal aufgenommen werden.

Info

Achten Sie beim Kauf von Fischölpräparaten auf eine gute Qualität. Hochwertige Präparate sind gereinigt und frei von Schadstoffrückständen. Eine Alternative zu Fischöl ist Krillöl, weil es von Natur aus einen hohen Reinheitsgrad hat.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei plötzlich auftretenden Lebererkrankungen, einer akuten Bauchspeicheldrüsen- oder Gallenblasenentzündung sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden.

Omega-3-Fettsäuren können eine blutverdünnende Wirkung haben. Wenn Sie eine Blutgerinnungsstörung haben, sollten Sie die Einnahme zuvor mit dem Arzt abklären. Gleiches gilt bei einer geplanten Operation.

Bei der Einnahme von Blutgerinnungshemmern und einer Omega-3-Dosierung über 1.000 Milligramm täglich ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich. Die Wirkung der Medikamente könnte verstärkt werden. Betroffen sind Wirkstoffe wie Warfarin (zum Beispiel Coumadin®), Acetylsalicylsäure (Aspirin®) und Heparin (Clexane®).

Dosierungen auf einen Blick

 

Empfehlung pro Tag bei Dekubitus

 

Vitamine

Vitamin C

200 bis 500 Milligramm (mg)

Vitamin B1

1 bis 2 Milligramm

Vitamin B2

2 bis 3 Milligramm

Vitamin B6

1 bis 2 Milligramm

Vitamin B12

2 bis 3 Mikrogramm (µg)

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm

Pantothensäure

15 bis 20 Milligramm

Biotin

50 bis 100 Mikrogramm

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) oder je nach Blutspiegel

  
 

Mineralstoffe

Zink

15 bis 30 Milligramm

  
 

Aminosäuren

Arginin

3.000 bis 6.000 Milligramm

  
 

Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

1.000 bis 2.000 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

 

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Dekubitus

 

Optimalwerte

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

 

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Zusammenfassung

Ein Dekubitus entsteht meist bei bettlägerigen oder gelähmten Personen durch dauerhaften Druck auf eine Körperstelle. Das Gewebe stirbt ab und es kommt zu einer Wunde, die immer tiefer wird. Ziel der Mikronährstoffmedizin ist es, die Wundheilung zu unterstützen und einer neuen Dekubitus-Entstehung vorzubeugen.

Neben anderen essenziellen Aminosäuren ist vor allem Arginin wichtig. Es fördert die Durchblutung und kann die Heilung der Wunden bei Dekubitus fördern. Damit die Reparaturvorgänge in der Haut reibungslos ablaufen, sind Zink, Vitamin C, Vitamin D und B-Vitamine unerlässlich. Besonders Folsäure, Pantothensäure und Biotin sind für den Stoffwechsel der Haut wichtig. Zink, Vitamin C und D werden zudem für ein funktionierendes Immunsystem gebraucht. Starke Abwehrkräfte können Infektionen vorbeugen.

Steigen bei schlecht heilenden Wunden die Entzündungswerte dauerhaft an, können Omega-3-Fettsäuren möglicherweise die Heilung begünstigen – oder das Voranschreiten von Dekubitus verhindern. Die Ergänzung sollte aber mit dem Arzt abgesprochen werden. Ist die Wunde mit Keimen infiziert, sind Omega-3-Fettsäuren ungeeignet.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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