Mikronährstoffmedizin bei Sehnenscheidenentzündung

Vitamine und andere Stoffe helfen, die Beschwerden einer Entzündung der Sehnenscheiden zu lindern

Eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) entsteht bei einer Überbeanspruchung bestimmter Sehnenabschnitte. Die Entzündung macht sich durch Schmerzen bemerkbar. Sie tritt vor allem an mittelgroßen bis großen Gelenken auf, häufig am Handgelenk. Aber auch Arm oder Fuß können betroffen sein. Lesen Sie hier, wie Sie mit Vitaminen, Pflanzen- und anderen Nährstoffen die Entzündung lindern und die Sehnenscheiden stärken können.

Illustrative Darstellung eines Handgelenks
Sehnenscheidenentzündungen treten oft durch berufliche Überlastung auf – zum Beispiel durch langes Arbeiten am Computer ohne einen ergonomischen Arbeitsplatz. Bild: horillaz/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Was ist eine Sehnenscheide?

Die Sehnenscheide ist aus Bindegewebe aufgebaut. Sie umhüllt die Sehne wie ein Schlauch und schützt sie vor Reibung am umliegenden Gewebe und Knochen. Die Sehnenscheide ist mit Gelenkschmiere gefüllt. Sehnen selbst bestehen aus kollagenen Fasern. Sie verbinden die Muskeln mit dem Knochen.

Nicht jede Sehne ist von einer Sehnenscheide umgeben. Die schützenden Strukturen gibt es vor allem an Stellen, wo Sehnen mit erhöhter Spannung über Gelenke laufen. Von einer Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) sind meist die Finger oder das Handgelenk betroffen. Aber auch eine Entzündung an Arm, Bein und Fuß oder Fußgelenk sowie Ellenbogen, Schulter oder Knie ist möglich.

Ursachen einer Sehnenscheidenentzündung

Eine Sehnenscheidenentzündung kann verschiedene Ursachen haben. Überbeanspruchung und Fehlhaltungen führen zu kleinen Verletzungen an den Sehnen. Geschieht dies häufiger, kommt es zu einer Entzündungsreaktion. Eine große Gefahr stellen wiederholte monotone Bewegungen dar. Besonders betroffen sind Klavierspieler, Sportler, Handwerker oder Personen, die länger am Computer arbeiten. Sehnenscheidenentzündungen treten oft bei beruflicher Überlastung auf.

Übergewicht, Diabetes, Rheuma, Gicht oder höheres Alter können Entzündungen der Sehnen und Sehnenscheiden begünstigen. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit kommt die Erkrankung häufiger vor. Selten ist eine Infektion mit Bakterien die Ursache.

Symptome der Sehnenscheidenentzündung

Das charakteristische Symptom der Sehnenscheidenentzündung ist Schmerz. Dieser ist stechend und ziehend und wird mit der Zeit stärker. Schmerzt die betroffene Sehne zunächst nur bei Bewegung, kann es später oft auch zum Schmerz bei Ruhe kommen.

Aufgrund der Entzündung ist die betroffene Stelle druckempfindlich. Schwellungen und Rötungen sind ebenso möglich. In einigen Fällen kommt es zu hörbarem Knacken und Knirschen im Gelenk.

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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Sehnenscheidenentzündung klassisch behandelt?

Person trägt eine Schiene am Handgelenk
Basis der Therapie einer Sehnenscheidenentzündung ist die Ruhigstellung der Sehne. Der Arzt verordnet eine Schiene oder Bandage. Bild: IMAGELAGOON02/iStock/Getty Images Plus

Zur Behandlung einer Sehnenscheidenentzündung ist die Ruhigstellung der betroffenen Sehne wichtig. Eventuell verschreibt der Arzt eine Schiene oder Bandage. Ist der betroffene Bereich geschwollen oder gerötet, schafft Kühlung Abhilfe. Wärme – zum Beispiel durch Rotlicht – kann ebenfalls helfen.

Um Schmerzen zu lindern, können ein kühlendes Gel oder schmerz- und entzündungshemmende Salben zum Einsatz kommen. Dazu gehören Wirkstoffe wie Diclofenac (Voltaren forte®, Diclo ratiopharm Schmerzgel®) oder Ibuprofen (DOC Ibuprofen®, Ibutop®, Proff®). Bei starken Schmerzen rät der Arzt auch zu Tabletten mit entzündungshemmender Wirkung. Dazu gehören sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Acetylsalicylsäure (wie Aspirin®, Colfarit®, Acesal®). Auf diesem Weg heilt die Sehnenscheidenentzündung meist komplikationslos aus.

Bei sehr starken Entzündungen kann der Arzt Kortison zusammen mit einem lokalen (örtlichen) Betäubungsmittel in die entzündete Region spritzen. Kortison (wie Alpicort®) unterbricht entzündliche Prozesse deutlich schneller als die meisten anderen Wirkstoffe.

Tritt eine Sehnenscheidenentzündung häufiger auf und wird chronisch, kommt eine Operation in Betracht. Dabei wird die betroffene Sehnenscheide geöffnet und so entlastet.

Die Dauer einer Sehnenscheidenentzündung richtet sich nach deren Schwere. Normalerweise ist die Erkrankung nach ein bis zwei Wochen ausgestanden. Nach der Heilung ist es wichtig, die ursächlichen Fehl- und Überbelastungen zu vermeiden.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstoffmedizin bietet Hilfe bei der Behandlung einer Sehnenscheidenentzündung und kann auch einer erneuten Entzündung vorbeugen. Es wird vermutet, dass auch oxidativer Stress bei der Entstehung der Erkrankung eine Rolle spielt. Daher kommen antioxidative Vitamine und Pflanzenstoffe zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es Nährstoffe, die das Bindegewebe stärken. Andere wiederum bekämpfen oder verhindern Entzündungen und lindern Schmerzen. Bewährt haben sich folgende Stoffe:

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Behandlung in der Mikronährstoffmedizin

Glucosamin und Chondroitin ernähren Knorpel und Sehnenscheide

Wirkweise von Glucosamin und Chondroitin

Glucosamin und Chondroitin sind Grundbausteine in Knorpel, Bindegewebe, Sehnen und der Gelenkflüssigkeit. Chondroitin kann durch die wasserbindende Wirkung eine Art Gel bilden. Dadurch werden Stöße abgefangen und die Knochen vor Reibung geschützt. Zudem steigert Chondroitin die Produktion von Hyaluronsäure, die für die Gelenkschmiere in den Sehnenscheiden benötigt wird.

Glucosamin wirkt darüber hinaus entzündungshemmend. Es könnte zur Behandlung von Sehnenscheidenentzündungen sogar besser wirken als ein Schmerzmittel. Das zeigt eine erste Studie. Vor allem Patienten mit anhaltenden Schmerzen scheinen von der Wirkung zu profitieren.

Auch erste Tierversuche zeigen positive Effekte von Glucosamin und Chondroitin auf die Sehnengesundheit: Ratten, die beide Stoffe erhielten, hatten stärkere Sehnen als Tiere, die ein Scheinpräparat bekamen. Es wird vermutet, dass dies auf eine Abnahme der Entzündung zurückzuführen ist sowie auf die Förderung der Kollagenbildung. Kollagen ist ein wichtiges Struktureiweiß der Sehnen.

Glucosamin und Chondroitin können bei Sehnenscheidenentzündungen hilfreich sein. Es fehlen jedoch noch hochwertige Studien. Dennoch ist die Einnahme einen Versuch wert, um das Bindegewebe zu stärken und Entzündungen zu lindern. Glucosamin und Chondroitin werden bereits erfolgreich bei Arthrose eingesetzt.

Glucosamin und Chondroitin: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Unterstützung des Knorpel- und Bindegewebes werden täglich 1.500 Milligramm Glucosamin sowie 800 Milligramm Chondroitin empfohlen – idealerweise als Verbindung mit Sulfat (Glucosamin- und Chondroitinsulfat). Diese Verbindungen sind am besten untersucht. Mikronährstoff-Mediziner raten meist zu einem Kombinationspräparat. Hier sind die Wirkstoffe aufeinander abgestimmt.

Die Tagesdosis kann auf bis zu drei Portionen aufgeteilt werden. Eine Einnahme zu den Mahlzeiten ist verträglicher für den Magen. Da die Knorpelzellen einen langsamen Stoffwechsel haben, sollte die Einnahme über einen längeren Zeitraum erfolgen. Häufig empfehlen Mikronährstoff-Experten eine acht- bis zehnwöchige Einnahme.

Glucosamin und Chondroitin: zu beachten bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit

Diabetes: Glucosamin könnte bei Menschen mit Diabetes oder gestörter Zuckerverwertung (Insulinresistenz) Auswirkungen auf den Blutzucker haben. Der Blutzucker sollte engmaschig überwacht werden. Auch sollte die Dosis unter 1.500 Milligramm Glucosamin pro Tag liegen.

Erhöhte Cholesterinspiegel: Die Werte könnten durch Glucosamin und Chondroitin noch weiter steigen. Darum sind Blutkontrollen sinnvoll. Das gilt besonders für Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzschwäche, Koronare Herzerkrankung, Arteriosklerose).

Bluthochdruck: Bei längerer Einnahme sollte zur Sicherheit der Blutdruck überwacht werden.

Asthma: Es ist nicht klar, ob Glucosamin einen Asthmaanfall auslösen kann. Asthmatiker sollten sicherheitshalber die richtigen Medikamente zur Hand haben.

Lebererkrankungen: Die Einnahme könnte zu einer Erhöhung der Leberenzyme führen. Bei schweren Lebererkrankungen sollte vor der Einnahme ein Arzt um Rat gefragt werden.

Krebs: Glucosamin und Chondroitin sollten nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Onkologen eingenommen werden.

Medikamente: Glucosamin und Chondroitin weisen Ähnlichkeiten zu gerinnungshemmenden Medikamenten auf. Deshalb können sie deren Wirkung verstärken. Dies betrifft Cumarin-Derivate (Vitamin-K-Antagonisten) wie Warfarin (Coumadin®). Es wird empfohlen, die Blutgerinnung regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Schwangere und Stillende sowie Kinder und Jugendliche sollten auf die Einnahme verzichten. Für sie liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vor.

Chemische Formel und Strukturformel von Hyaluronsäure
Die Moleküle der Hyaluronsäure binden große Mengen an Wasser. Dadurch bildet sie eine Art schützendes Gel, das Sehnen und Gelenke schmiert. Bild: Zerbor/iStock/Getty Images Plus

Hyaluronsäure hält die Sehnenscheide geschmeidig

Wirkweise von Hyaluronsäure

Der Körper stellt Hyaluronsäure selbst her. Ihre wichtigste Eigenschaft ist das Schmieren von Sehnen und Gelenken. Die zusätzliche Gabe fördert zudem die Produktion von Bindegewebe. Die positive Wirkung von Hyaluronsäure beruht außerdem auf ihrer entzündungshemmenden Aktivität. Ein Versuch mit Ratten gab Hinweise darauf, dass Hyaluronsäure die Heilung verletzter Sehnen unterstützen könnte – insbesondere in späten Heilungsphasen.

Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) wird eine Behandlung mit Hyaluronsäure bereits angewendet. Dabei wird die Hyaluronsäure direkt in den Gelenkspalt gespritzt. Durch eine Auswertung von ersten Studien untersuchten Forscher die Wirkung dieser Behandlung auch bei Sehnenerkrankungen. Einbezogen wurden unter anderem Patienten mit Erkrankungen der Ellenbogen-, Kniescheiben- und Schultersehnen. Dabei zeigten sich überwiegend positive Ergebnisse:

  • verbesserte Gewebeheilung
  • geringere Bildung von Narbengewebe
  • weniger Gleitwiderstand
  • verbesserte Funktion
  • weniger Schmerzen.  

Inzwischen haben auch zahlreiche Studien an Menschen und Tieren mit Arthrose belegen können, dass sich der Anteil der Hyaluronsäure im Kniegelenk erhöht, wenn sie über Präparate eingenommen wurde. Speziell markierte Hyaluronsäure kam tatsächlich an den geschädigten Stellen an.

Ob auch die Einnahme von Hyaluronsäure bei Sehnenerkrankungen helfen kann, muss noch untersucht werden. Zur optimalen Gewebeernährung und Verbesserung der Schmierfunktion in den Sehnenscheiden kann die Einnahme von Hyaluronsäure  jedoch einen Versuch wert sein.  

Hyaluronsäure: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Sehnenerkrankungen zwischen 50 und 100 Milligramm Hyaluronsäure täglich. Es gibt Hyaluronsäure meist als Kapseln und in Pulverform zum Auflösen. Kapseln werden zum Essen mit etwas Wasser eingenommen. Pulver hingegen wird in Wasser eingerührt. Es braucht etwas Zeit, damit es aufquillt.

Empfehlenswert ist eine tägliche Zufuhr für die Zeit der Entzündung, da Hyaluronsäure vom Körper sehr schnell abgebaut wird.

Info

Hyaluronsäure kann aus dem Kamm von Hühnern hergestellt werden oder fermentativ mithilfe von Mikroorganismen. Der Vorteil der fermentativen Herstellung ist, dass Hyaluronsäure vegan und hypoallergen ist. Hahnenkamm-Extrakt kann Eiweiße enthalten, die bei einer Hühnereiweißallergie zu einer allergischen Reaktion führen können.

Hyaluronsäure: zu beachten bei Krebs

Da Hyaluronsäure unter bestimmten Umständen die Zellwanderung unterstützt, gilt die Einnahme bei Krebs als unsicher.

Vitamin C ist wichtig für die Kollagenbildung

Wirkweise von Vitamin C

Scheiben von Zitrusfrüchten, die zu einem C gelegt sind
Vitamin C ist für die Kollagenbildung wichtig. Zusammen mit der Einnahme von Kollagen kann es die Sehnen unterstützen. Bild: Mindstyle/iStock/Getty Images Plus

Vitamin C benötigt der Körper für die Herstellung von Kollagen. Ein Mangel an Vitamin C kann zu einem schwachen Bindegewebe führen. Ein stabiles Bindegewebe ist aber Voraussetzung für gesunde Sehnenscheiden. Darüber hinaus könnte Vitamin C bei der Heilung von beschädigten Sehnen helfen. Dies zeigen auch Tierstudien.

Eine positive Wirkung von Vitamin C zeigt sich vor allem in Kombination mit anderen Nährstoffen: In einer vorläufigen Studie nahmen Patienten mit Sehnenerkrankungen Vitamin C unter anderem zusammen mit Glucosamin, Kollagen und Methylsulfonylmethan (MSM) ein. Bereits nach zehn Tagen verringerten sich die akuten Schmerzen. Langanhaltende Schmerzen wurden allerdings nicht verbessert.

Eine Kombination von unter anderem Vitamin C und Kollagen erzielte in einer vorläufigen Studie ähnliche Ergebnisse. Die 59 untersuchten Patienten litten an einer nichtentzündlichen Sehnenerkrankung. Ein Teil der Teilnehmer nahm das Präparat ein. Zusätzlich absolvierten alle entweder ein Training oder Dehnungsübungen. Die Schmerzen verringerten sich in allen Gruppen – in der Gruppe, die das Präparat einnahm, jedoch am stärksten.

Die Ergebnisse bei Sehnenerkrankungen sind vielversprechend. Es fehlen bisher aber Studien, die die Wirksamkeit von Vitamin C bei einer Entzündung der Sehnenscheiden bestätigen. Vitamin C ist jedoch wichtig für die Bildung und Wiederherstellung von Kollagen. Vor allem in Kombination mit Glucosamin und anderen Nährstoffen ist die Einnahme einen Versuch wert.

Vitamin C: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Unterstützung der Kollagenbildung empfehlen Mikronährstoff-Experten 100 bis 200 Milligramm Vitamin C täglich. Vitamin C kann zu den Mahlzeiten eingenommen werden, aber auch dazwischen. Die Einnahme zu einer Mahlzeit verbessert allerdings die Verträglichkeit.

Vitamin C: zu beachten bei Eisenüberladung, in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, sollte Vitamin C bei der Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

In Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Medizinisch wirksame Dosierungen bis 1.800 Milligramm Vitamin C am Tag sind wahrscheinlich sicher. Sprechen Sie dennoch die Einnahme mit Ihrem Arzt ab.

Vitamin C setzte im Tierversuch die Wirkung des Blutkrebs-Medikaments Bortezomib (zum Beispiel Velcade®) herab. Es sollte deshalb während einer solchen Therapie nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Resveratrol und Curcumin unterstützen möglicherweise die Heilung

Wirkweise von Resveratrol und Curcumin

Resveratrol besitzt antientzündliche Eigenschaften. Als Antioxidans wirkt es auch gegen freie Radikale und oxidativen Stress. Oxidativer Stress tritt bei Entzündungen auf und belastet das Gewebe. Antioxidantien sind zudem für ihre positiven Wirkungen auf die Wundheilung bekannt.

Curcumin ist der Farbstoff der Kurkuma-Wurzel . Auch Curcumin hat eine entzündungsdämpfende Wirkung. Deshalb könnte es, wie Resveratrol, bei Sehnenscheidenentzündung eine positive Wirkung haben.

In Tierversuchen konnten erste positive Effekte von Resveratrol und Curcumin bei der Heilung von Sehnenerkrankungen gezeigt werden. Auch wenn es noch an hochwertigen Studien am Menschen mangelt, sind Resveratrol und Curcumin aufgrund ihrer antientzündlichen Eigenschaften bei Sehnenscheidenentzündungen einen Versuch wert.

Resveratrol und Curcumin: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Sehnenscheidenentzündung oft Kombinationspräparate. Sinnvoll sind zum Beispiel 5 bis 10 Milligramm Resveratrol sowie 20 bis 50 Milligramm Curcumin täglich. Oft werden sie auch mit antioxidativen Vitaminen wie Vitamin C kombiniert.

Die Einnahme von Curcumin sollte zusammen mit einer Mahlzeit erfolgen. Fette in der Nahrung steigern die Aufnahme von Curcumin im Darm. Resveratrol sollte am Morgen eingenommen werden, da dann die Aufnahme am besten ist.

Curcumin in Pulverform
Curcumin ist der färbende Pflanzenstoff aus Kurkuma. Er wirkt entzündungshemmend. Bild: Animaflora/iStock/Getty Images Plus

Resveratrol und Curcumin: zu beachten bei Medikamenteneinnahme, Gallensteinen sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit

Resveratrol vermindert die Blutgerinnung. Es könnte daher die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten verstärken. Die Einnahme sollte dann mit dem Arzt besprochen werden. Dazu zählen Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (ASS, zum Beispiel Aspirin®, Thomapyrin®), Apixaban (Eliquis®) Clopidogrel (Plavix®), Diclofenac (zum Beispiel Voltaren®, Diclac®), Ibuprofen (etwa Aktren®, Ibuflam®), Naproxen (Dolormin®, Dysmenalgit®), Dalteparin (Fragmin®), Heparin, Rivaroxaban (Xarelto®) oder Warfarin (Coumadin®).

Auch Wechselwirkungen zwischen Curcumin und Medikamenten sind möglich, aber bislang nicht eindeutig an Menschen nachgewiesen. In Laborstudien hemmte Curcumin Enzyme der Leber, die normalerweise Medikamente verstoffwechseln. Möglich sind auch Wechselwirkungen mit Blutverdünnern wie (Coumadin®) und Clopidogrel (Iscover®, Plavix®). Besprechen Sie daher die Einnahme von Curcumin in Kombination mit Medikamenten mit dem Arzt.

Curcumin sollte nicht bei vorhandenen Gallensteinen angewendet werden. Es regt die Produktion von Gallensäuren an. Behindert jedoch ein Stein den Gallenfluss, kann das eine Gallenkolik auslösen.

Die Studienlage ist nicht ausreichend, um Resveratrol und Curcumin für Schwangere oder Stillende empfehlen zu können.

Bromelain hilft bei Schwellungen

Wirkweise von Bromelain

Bromelain ist ein Enzymgemisch aus Ananas. Es hat entzündungshemmende, abschwellende und schmerzstillende Eigenschaften. Man vermutet, dass Bromelain entzündliche Botenstoffe beseitigt und damit das Abklingen von Entzündung, Schwellung und Schmerzen einleitet. Es wird daher nach Verletzungen und Operationen eingesetzt.

Positive Ergebnisse liegen bereits bei einer Sehnenentzündung am Schultergelenk vor: Betroffene erhielten in einer vorläufigen Studie Bromelain in Kombination mit dem entzündungshemmenden Pflanzenstoff Rutin und dem Enzym Trypsin. Zusätzlich bekamen sie eine Ernährungsberatung und Akupunktur. Eine weitere Gruppe bekam dagegen ein Scheinmedikament sowie Bewegungsübungen. In beiden Gruppen gab es Verbesserungen, wobei sich die Schulterfunktion in der Bromelain-Gruppe deutlicher verbesserte. Auch berichteten die Betroffenen von einer besseren Lebensqualität.

Ob dieser Effekt jedoch allein auf Bromelain zurückzuführen ist, kann nicht beurteilt werden. Hochwertige Studien müssen diesen deshalb noch untersuchen. Aufgrund der abschwellenden und antientzündlichen Wirkungen ist die Einnahme aber einen Versuch wert. 

Bromelain: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Behandlung von Schwellungen bei Entzündungen werden von Mikronährstoff-Experten 1.000 bis 3.000 F.I.P.-Einheiten Bromelain pro Tag empfohlen. Bromelain wird auf nüchternen Magen zwischen den Mahlzeiten eingenommen – am besten eine halbe Stunde vor dem Essen oder zwei Stunden danach. Dann wirkt es optimal. Die tägliche Menge sollte auf mehrere kleine Dosen verteilt werden.

Bromelain sollte höchstens vier bis fünf Tage eingenommen werden. Eine längere Einnahme muss mit dem Arzt abgesprochen werden.

Bromelain: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Ein Mann hält Omega 3 Kapseln in der Hand
EPA kommt hauptsächlich in Fisch vor. Wer Fisch nicht mag oder aufgrund der Schadstoffbelastung nicht essen möchte, kann auf gereinigte Präparate zurückgreifen. Bild: gregory_lee/iStock/Thinkstock

Die Einnahme von Bromelain während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte nicht ohne ärztliche Absprache erfolgen. Es gibt keine ausreichenden Studien.

Bromelain kann die Aufnahme von Antibiotika im Darm erhöhen und so Nebenwirkungen verstärken. Das gilt zum Beispiel für Erythromycin (wie AknedermEry®, Infectomycin®), Clarithromycin (wie Klacid®, Clarilind®), Tetracycline (wie Tefilin®, DoxyHexal®), Gyrasehemmer (wie Bactracid®) und Chinoline (wie Tarivid®).

Bromelain sollte nicht mit Blutgerinnungshemmern eingenommen werden. Eine erhöhte Blutungsgefahr ist möglich. Betroffen sind Cumarin-Derivate (zum Beispiel Marcumar®,Coumadin®), Heparin (Thrombareduct®) und Acetylsalicylsäure (ASS wie Aspirin®).

Aus dem gleichen Grund sollte Bromelain vor Operationen abgesetzt werden. Vorsicht gilt auch für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen.

Bei Personen mit Bluthochdruck kann es nach hohen Dosen Bromelain zu Herzrhythmusstörungen oder einem erhöhten Puls kommen. Betroffene sollten vor der Einnahme mit ihrem Arzt sprechen.

Omega-3-Fettsäuren lindern Entzündungen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften. Dazu gehören die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Sie verringern die Produktion bestimmter Entzündungsbotenstoffe. Eine entzündungshemmende Ernährung könnte bei der Behandlung einer Sehnenscheidenentzündung von Vorteil sein.

Forscher untersuchten durch eine hochwertige Studie die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei Sehnenentzündungen und damit einhergehenden Schulterschmerzen. Die 73 Studienteilnehmer erhielten entweder die Fettsäuren oder ein Scheinmedikament. Omega-3-Fettsäuren linderten die Schmerzen und hatten einen positiven Effekt auf die Einschränkungen der Teilnehmer. Der Effekt war allerdings gering.

Auch im Rahmen einer Übersichtsarbeit fanden Wissenschaftler nur eine Studie, die eine geringe Wirkung von Omega-3-Fettsäuren zusammen mit Antioxidantien zeigte. In dieser Studie wurden Patienten mit nichtentzündlichen Sehnenerkrankungen untersucht.

Klinische Studien müssen eine Wirkung bei Sehnenscheidenentzündung zwar noch zeigen, jedoch ist die antientzündliche Wirkung von Omega-3-Fettsäuren allgemein anerkannt. Die Einnahme ist daher bei Sehnenscheidenentzündungen sinnvoll, um die Therapie zu unterstützen.

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei Entzündungsprozessen hat sich eine Tagesdosis von 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren bewährt. Empfohlen wird ein hoher Anteil an EPA (mindestens 1.000 Milligramm), da diese Fettsäure stark entzündungshemmend wirkt. Der Bedarf kann über Fisch gedeckt werden. Wer das nicht mag, kann die Fettsäuren in Kapselform einnehmen. Hochwertige Präparate enthalten gereinigtes Fischöl oder Krillöl, das von Natur aus rein ist.

Omega-3-Präparate sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden: Es braucht Fett aus der Nahrung, damit sie aufgenommen werden können.

Omega-3-Fettsäuren: Laboruntersuchungen

Vor allem bei wiederkehrenden Entzündungen kann ein Blick auf den Fettsäurestatus sinnvoll sein. Omega-3-Fettsäuren werden im Blut durch den Omega-3-Index erfasst. Dabei wird der Anteil der Fettsäuren in den roten Blutzellen gemessen. Der Index wird in Prozent angegeben und sollte im besten Fall über acht Prozent liegen.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei akuten Lebererkrankungen, einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einer Gallenblasenentzündung sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden. Wenn Sie eine Blutgerinnungsstörung haben, sollten Sie die Einnahme zuvor mit dem Arzt abklären.

Omega-3-Fettsäuren wirken blutverdünnend und können ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Dazu zählen unter anderem Cumarin-Derivate (wie Marcumar®). Patienten sollten deshalb den Rat ihres Arztes einholen. Er kann entscheiden, ob eventuell die Dosierung der Medikamente angepasst werden muss.

Wegen der blutverdünnenden Wirkung sollten Omega-3-Fettsäuren möglicherweise auch vor einer geplanten Operation abgesetzt werden. Auch das sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Sehnenscheidenentzündung

 

 

Vitamine

Vitamin C

100 bis 200 Milligramm (mg)

  
 

Enzyme und Pflanzenstoffe

Bromelain

1.000 bis 3.000 F.I.P.-Einheiten

Resveratrol

5 bis 10 Milligramm

Curcumin

20 bis 50 Milligramm

  
 

Sonstige Nährstoffe

Glucosamin

1.500 Milligramm

Chondroitin

800 Milligramm

Hyaluronsäure

50 bis 100 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

2.000 Milligramm mit hohem EPA-Anteil (mindestens 1.000 Milligramm)

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Sehnenscheidenentzündung

 

 

Normalwerte

Omega-3-Index

über 8 Prozent (%)

 

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

B-Vitamine unterstützen die schmerzlindernde Wirkung von NSAR

B-Vitamine können die schmerzlindernde Wirkung von NSAR unterstützen und so dafür sorgen, dass weniger Medikamente benötigt werden. Nebenwirkungen könnten dadurch reduziert werden. Dies gilt insbesondere für die Vitamine B1, B6 und B12. Sie helfen dabei, die Schutzschicht um die Nerven herum aufzubauen. So sorgen sie dafür, dass das Gewebe nicht überempfindlich auf Schmerzreize reagiert. Darüber hinaus hemmt Vitamin B12 Entzündungen.

Forscher untersuchten in einer hochwertigen Studie die Wirkung von B-Vitaminen in Kombination mit Diclofenac (zum Beispiel Voltaren®, Diclac®). In der B-Vitamin-Gruppe nahmen Knieschmerzen stärker ab als bei Patienten, die Diclofenac allein einnahmen. Ähnliche Ergebnisse zeigt eine hochwertige Studie an 123 Patienten mit akuten Schmerzsyndromen. Durch Vitamin B1, B6 und B12 war eine Dosisreduzierung des Schmerzwirkstoffs Diclofenac möglich. Auch wirkte Diclofenac zusammen mit B-Vitaminen schneller. Das zeigen weitere teils hochwertige Studien.

Zur Unterstützung der Wirkung von Diclofenac werden täglich 50 bis 100 Milligramm Vitamin B1 und Vitamin B6 sowie 250 bis 1.000 Mikrogramm Vitamin B12 empfohlen.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei NSAR-Einnahme

 

Vitamin B1

50 bis 100 Milligramm (mg)

Vitamin B6

50 bis 100 Milligramm

Vitamin B12

250 bis 1.000 Mikrogramm (µg)

 

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Zusammenfassung

Eine Sehnenscheidenentzündung ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenhüllen. Sie entsteht meist durch Überbeanspruchung. Aber auch Erkrankungen wie Rheuma begünstigen Sehnenscheidenentzündungen. Klassischerweise wird die Entzündung durch Ruhigstellung behandelt. Gegen die Schmerzen kommen Salben, kühlendes Gel und Schmerzmittel zum Einsatz.

Bestimmte Vitamine und andere Stoffe können helfen, die Sehnenscheiden zu kräftigen. Glucosamin und Chondroitin dienen als Grundbausteine von Knorpel und Bindegewebe und stärken die Sehnenscheiden. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend. Hyaluronsäure schmiert dagegen die Gleitfläche zwischen Sehne und Sehnenscheide. Auch sie hat eine entzündungshemmende Wirkung.

Vitamin C unterstützt die Kollagenproduktion. Fehlt es, kann das zu einem schwachen Bindegewebe führen. Die Pflanzenstoffe Resveratrol und Curcumin wirken antioxidativ. Sie verhindern oxidativen Stress, der häufig bei Entzündungen vorkommt. Bromelain hat abschwellende und entzündungslindernde Eigenschaften. Es kommt in der Mikronährstoffmedizin vor allem bei Schwellungen zum Einsatz. Darüber hinaus lindern Omega-3-Fettsäuren Entzündungen. Sie verringern die Produktion bestimmter Entzündungsmarker.

Die Wirkung von Schmerzmitteln – vor allem von Diclofenac – lässt sich durch die Vitamine B1, B6 und B12 verbessern. So kann oft die Schmerzmitteldosis reduziert werden.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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