Astaxanthin: der Schutzstoff für viele Organe

Wie Astaxanthin Blutgefäße, Nervenzellen und die Haut schützt

Astaxanthin ist ein natürlicher Schutzstoff, der von Algen gebildet wird. Über die Ernährung bekommt man ihn hauptsächlich über Fische und Krustentiere, da sie die Algen fressen. Aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften trägt Astaxanthin zum Schutz der Zellen bei – unter anderem von Haut- und Nervenzellen. Lesen Sie hier, wie Astaxanthin genau wirkt, bei welchen Krankheiten es helfen kann und was es bei der Einnahme zu beachten gibt.

Verschiedene Lebensmittel, in denen Astaxanthin vorkommt
Astaxanthin gehört chemisch gesehen zu den Carotinoiden. Es wird von Algen gebildet, die wiederum von Fischen gefressen werden. Wir bekommen das Carotinoid also hauptsächlich über eine fischreiche Ernährung oder Algenpräparate. Bild: Artemidovna/iStock/Getty Images Plus

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Astaxanthin: Was ist das?

Astaxanthin ist ein Farb- und Schutzstoff, der von Pflanzen gebildet wird – zum Beispiel von Algen. Algen sind eine wichtige Nahrungsquelle vieler Fische und Krustentiere. Meerestiere reichern Astaxanthin über ihre Nahrung an und färben sich dadurch rötlich. Astaxanthin hat in allen Organismen eine schützende Wirkung vor Licht, oxidativem Stress und Entzündungen. Es verbessert das Immunsystem der Meerestiere und ihre Fruchtbarkeit.

Chemisch gesehen, gehört Astaxanthin zu den Carotinoiden – und zwar zu den Xanthophyllen. Carotinoide sind Stoffe, die in fetthaltigen Zellmembranen liegen und zu den fettlöslichen Antioxidantien zählen. Xanthophylle haben jedoch eine Besonderheit: Sie enthalten Sauerstoff, wodurch sie etwas besser wasserlöslich sind. Damit hat Astaxanthin eine etwas andere Wirkung als herkömmliche Carotinoide.

Info

Ist Astaxanthin ein Vitamin? Astaxanthin ist kein Vitamin im Gegensatz zu anderen Carotinoiden. Vor allem das Carotinoid Beta-Carotin zählt zu den Provitaminen (Vitamin-Vorstufe). Es kann in Vitamin A umgewandelt werden. Astaxanthin ist also nicht lebensnotwendig, aber der Körper profitiert von seiner Wirkung.

In welchen Lebensmitteln kommt Astaxanthin vor?

Astaxanthin kommt zwar in vielen Pflanzen vor; in hohen Mengen aber nur in Krustentieren und Fischen – zum Beispiel in Hummer, Scampi, Krabben und Lachsen. Außerdem wird der Pflanzenstoff als Zusatzstoff für Futtermittel verwendet. Über Futtermittel färben sich dann sonst eigentlich weiße Forellen rötlich und werden als „Lachsforellen“ vermarktet.

Die 5 besten  
Astaxanthin-Lieferanten: 

Milligramm (mg) pro 100 Kalorien (kcal) 

Milligramm pro 100 Gramm (g) 

Rotlachs 

(Wildlachs) 

1,5 bis 2,3 

2,6 bis 3,8 

Regenbogenforelle (Zucht) 

1,75 

2,5 

Silberlachs 

1,1 

2,0 

Zuchtlachs 

0,3 bis 0,4 

0,6 bis 0,8 

Lachsforellen (Zucht) 

0,4 

0,6 

Es wird angenommen, dass Erwachsene, die regelmäßig Fisch und Krustentiere aus Aquakulturen verzehren, umgerechnet täglich zwischen 0,8 bis 2,0 Milligramm Astaxanthin zu sich nehmen. 

Tipp

Bereiten Sie Fisch und Krustentiere schonend bei Temperaturen bis höchstens 90 °C zu. Temperaturen ab 120 °C reduzieren den Gehalt an Astaxanthin. Sie werden etwa beim Frittieren erreicht. Je länger das Lebensmittel erhitzt wird, desto mehr nimmt der Gehalt ab.

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Wie gelangt Astaxanthin in den Körper?

Astaxanthin wird im Dünndarm zusammen mit Fetten aufgenommen. Im Blutkreislauf gelangt es mithilfe von bestimmten fettreichen Transporteiweißen zu den Organen.

Acht bis zehn Stunden nach der Aufnahme ist der Astaxanthin-Gehalt im Blut am höchsten. Danach sinkt er wieder. Wird Astaxanthin regelmäßig eingenommen, steigt die Menge in der Blutflüssigkeit (Blutplasma) nach und nach an, bis es nach etwa sechs Tagen den höchsten Wert erreicht hat.

Astaxanthin kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und gelangt deshalb in das Gehirn. Zudem lagert sich Astaxanthin in die Haut sowie in die Netzhaut der Augen ein.

Funktionen von Astaxanthin im Körper

Illustrative Darstellung von Zellkörpern
Astaxanthin wirkt stark antioxidativ. Deshalb hat es ausgesprochene Schutzfunktionen vor verschiedenen Veränderungen im Körper – zum Beispiel Zellschäden und Entzündungen. Bild: anusorn nakdee/iStock/Getty Images Plus

Astaxanthin hat verschiedene Schutzfunktionen. Wissenschaftler führen dies vor allem auf die starke antioxidative Wirkung zurück: Im Vergleich zu anderen Carotinoiden wie Beta-Carotin ist sie 10-mal stärker; im Vergleich zu Vitamin E sogar 100-mal stärker. Das bedeutet, Astaxanthin kann reaktive Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) unschädlich machen und vor oxidativem Stress schützen. Es spielt vor allem eine Rolle bei degenerativen und entzündlichen Alterserkrankungen:

Zellen: Astaxanthin schützt nicht nur Eiweiße und Fette vor Schäden. Eine gute Versorgung mit Astaxanthin erhält auch die Erbsubstanz (DNA). Das verlangsamt die Alterung und den Verfall von Zellen und Geweben (Degeneration).

Haut: Astaxanthin schützt vor Sonnenlicht und Sonnenbrand. Es erhält die Feuchtigkeit sowie die Elastizität der Haut und verlangsamt die Hautalterung sowie die Faltenbildung. Auch kann es Rötungen und Juckreiz reduzieren und Heilungsvorgänge unterstützen.

Nerven, Augen und Gehirn: Astaxanthin schützt vor Entzündungen. Diese erzeugen wiederum oxidativen Stress und beschleunigen Alterungsprozesse. Dies betrifft neben der Haut besonders die Nerven, Augen und das Gehirn.

Immunsystem: Astaxanthin fördert die Bildung und Aktivität bestimmter Abwehrstoffe wie Antikörper oder natürliche Killerzellen. Dadurch reguliert es die körpereigenen Abwehrkräfte. Daneben dämpft Astaxanthin den Schaden, der durch eine Entzündung ausgelöst wird.

Krebs: Möglicherweise beugt Astaxanthin verschiedenen Krebserkrankungen vor oder unterstützt deren Behandlung. Derzeit wird die Wirksamkeit von Astaxanthin bei Krebs im Mundraum, Blasenkrebs, Dickdarmkrebs, Blutkrebs und Leberkrebs erforscht. Für eine Empfehlung zur Einnahme ist es aber noch zu früh.

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Einsatz bei Krankheiten

Schützt Astaxanthin vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Illustration einer verengten Arterie.
Bei einer Arteriosklerose sind die Wände der Blutgefäße durch Ablagerungen verdickt, sodass das Blutfluss gestört ist. Solche Ablagerungen entstehen, wenn zum Beispiel LDL-Cholesterin durch Sauerstoff verändert wird (oxidiert). Immunzellen rücken an, lösen Entzündungen aus, wodurch sich letztendlich Verkalkungen bilden. 7activestudio/iStock/Getty Images Plus

Astaxanthin bremst die Oxidation des „schlechten“ LDL-Cholesterins und lindert Entzündungen in den Blutgefäßen. Oxidiert LDL-Cholesterin, bilden sich schädliche Ablagerungen (Plaque). Das führt zu Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und kann  Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. 

Eine Vorstudie belegt die schützende Wirkung von Astaxanthin: Die Einnahme verringerte oxidativen Stress bei übergewichtigen Teilnehmern. Ähnliche Ergebnisse brachte eine weitere Vorstudie mit gesunden Frauen. Dabei hatte Astaxanthin auch auf das Entzündungsgeschehen eine lindernde Wirkung: Während eines achtwöchigen Untersuchungszeitraums wurde eine Abnahme der Entzündungswerte im Blut festgestellt. 

Tierversuche deuten zudem darauf hin, dass Astaxanthin bei einem bestehenden Bluthochdruck blutdrucksenkend wirkt. Auch Bluthochdruck trägt zu Arteriosklerose bei. An Menschen konnte die Wirkung aber bislang nicht bestätigt werden. Daneben dürfte Astaxanthin auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel günstig wirken. Auch das schützt die Gefäße. 

Die ersten Studien zu Astaxanthin und zu der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind vielversprechend. Weitere Untersuchungen müssen nun Beweise liefern. Mikronährstoff-Experten empfehlen unterstützend zu einer abwechslungsreichen Ernährung und anderen Therapiemaßnahmen täglich 6 bis 12 Milligramm Astaxanthin.

Astaxanthin für niedrige Blutfettwerte

Astaxanthin führte bei Tieren zu einer Senkung der Fettwerte im Blut, einschließlich des schädlichen LDL-Cholesterins und der Neutralfette (Triglyceride). LDL-Cholesterin kann eine Arteriosklerose begünstigen, während überschüssige Triglyceride vor allem in der Leber eingelagert werden. Dann kommt es zu einer Fettleber. Neben der Senkung der Fettwerte verhinderte Astaxanthin bei Mäusen die Einlagerung der Fette in die Leber. Insgesamt dürfte es die Aufnahme von Fetten im Darm bremsen sowie deren Abbau fördern.

Eine Auswertung der Studienlage (Metaanalyse) bringt jedoch noch keine einheitlichen Ergebnisse bei Menschen: In einigen Studien verringerte Astaxanthin zwar die Blutfettwerte (vor allem Triglyceride), in anderen aber nicht. Die Forscher spekulieren, dass dies an den unterschiedlichen Dosierungen liegen könnte. Eine andere Forschergruppe schloss die unterschiedlichen Dosierungen deshalb in ihre statistischen Berechnungen mit ein. Allerdings konnte auch sie keine eindeutige Wirkung feststellen. Eingenommen hatten die Studienteilnehmer täglich 6 bis 21 Milligramm Astaxanthin.

Trotz der fehlenden Beweise verliefen wenige Studien positiv. Deshalb könnte die Einnahme von bis zu 12 Milligramm Astaxanthin pro Tag einigen Personen helfen, die Blutfettwerte zu senken.

Schützt Astaxanthin vor Diabetes Typ 2 und den Folgekrankheiten?

Ein hoher Blutzucker hat zahlreiche Folgen für den Körper und Stoffwechsel, unter anderem führt er zu oxidativem Stress. Langfristig löst dies Schäden aus – zum Beispiel an den kleinsten Blutgefäßen und Nerven, an der Augenlinse, der Netzhaut im Auge oder an den Nieren und im Gehirn. Astaxanthin setzt an mehreren Punkten an. Es kann laut Tierstudien

  • die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse schützen und erhalten, 
  • den Blutzucker senken,
  • die Folgen für den Stoffwechsel abschwächen (zum Beispiel für den Fettstoffwechsel),
  • das Fortschreiten von Nierenschäden vermindern.

Auch Studien an Menschen gibt es bereits: Bei einer Auswertung der Studiensituation (Metaanalyse) wurde eine leichte blutzuckersenkende Wirkung von Astaxanthin bei gesunden Personen bestätigt. Vor allem in Kombination mit anderen Carotinoiden könnte Astaxanthin der Entstehung von Diabetes Typ 2 entgegenwirken: Einer kleinen hochwertigen Studie zufolge erhöhte sich so der Adiponectin-Spiegel. Adiponectin ist ein Hormon, das die Zellen empfindlicher für Insulin macht. Hohe Adiponectin-Werte gelten deshalb als Schutzfaktor vor Diabetes Typ 2. Darüber hinaus verloren die Studienteilnehmer an Gewicht, was ebenfalls der Entwicklung von Diabetes entgegenwirkt.

Festhalten kann man, dass Astaxanthin leichte blutzuckersenkende Wirkungen hat und Typ-2-Diabetes vorbeugen könnte. Pro Tag können zum Beispiel 8 Milligramm Astaxanthin sinnvoll sein. Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Diabetes meist eine Kombination mit anderen antioxidativen Mikronährstoffen.

Astaxanthin: Sonnenschutz und Hautverjüngung

Frau malt sich mit Sonnencreme eine Sonne auf die Schulter
Astaxanthin ersetzt keine Sonnenschutzmittel. Allerdings kann es helfen, die Toleranz gegenüber Sonnenstrahlen zu verbessern und möglicherweise der Hautalterung entgegenwirken. Bild: Marko_Marcello/iStock/Getty Images Plus

Astaxanthin lagert sich in der Haut ein und baut dort einen Schutz vor UV-Licht auf. Die Wirkung von Astaxanthin ist dabei vermutlich sogar stärker als die von Beta-Carotin und Lutein.

Eine kleine hochwertige Studie deutet auf einen Schutz vor Sonnenbrand hin: Während der zehnwöchigen Studie nahmen die Teilnehmer 4 Milligramm Astaxanthin ein oder ein Scheinmedikament. Astaxanthin führte zu einer höheren Toleranz gegenüber Sonnenstrahlen: Die Haut rötete sich langsamer. Auch die Hautfeuchtigkeit blieb erhalten. Zudem war die Haut weniger rau und trocken. Das Scheinmedikament erzielte hingegen keine Verbesserungen.

Weiterhin könnte Astaxanthin der Hautalterung entgegenwirken: In einer Vorstudie führte die Einnahme von täglich 4 Milligramm zu einer Verjüngung des Hautbildes im Gesicht. Die Forscher fanden heraus, dass sich die Menge abgestorbener Hornhautzellen während des vierwöchigen Studienzeitraums verringerte. Vor allem übergewichtige Teilnehmer profitieren – warum, ist aber nicht klar.

Der Licht- und Hautschutz durch Astaxanthin sind in der Theorie belegt. In Zukunft sind aber noch weitere Untersuchungen erforderlich, um die Schutzwirkung auch in der Praxis eindeutig zu belegen. Pro Tag empfehlen Mikronährstoff-Experten versuchsweise 4 Milligramm Astaxanthin.

Astaxanthin schützt die Augen vor Schädigungen

Die Augen sind durch den hohen Anteil an Zellen sehr empfindlich. Astaxanthin schützt die Zellmembranen vor oxidativem Stress durch Licht oder Krankheiten wie Diabetes. Zudem konnte Astaxanthin bei Ratten Beeinträchtigungen der Augen abschwächen, die durch einen Sauerstoffmangel infolge von Durchblutungsstörungen ausgelöst wurden. Astaxanthin lagert sich in den Nervenzellen der Netzhaut ein, die den Sehnerv bilden. Beim Schutz der Augen arbeiten viele Carotinoide zusammen. Wichtig sind auch Beta-Carotin sowie Lutein und Zeaxanthin.  

Müde und trockene Augen (Asthenopie und Sicca-Syndrom): Astaxanthin wirkte sich in einer Vorstudie positiv auf die Sehfunktion bei Asthenopie aus. Darunter werden verschiedene Symptome zusammengefasst, wie schwere Augenlider, Rötungen und Sehstörungen. Die Beschwerden treten zum Beispiel bei intensiver Bildschirmarbeit auf. Nach 28-tägiger Einnahme von mindestens 4 Milligramm pro Tag nahm die Sehschärfe in die Ferne zu. Auch die Ergebnisse einer hochwertigen Studie sind vielversprechend: Die Teilnehmer gaben an, dass die Überanstrengung der Augen, verschwommenes Sehen und flackernde Bilder durch die Einnahme von Astaxanthin nachließen. Auch zum Einsatz beim „Trockenen-Auge-Syndrom“ (Sicca-Syndrom) wird geforscht.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): Bei AMD lagern sich Abfallstoffe in der Netzhaut ab, wodurch sich das Sehvermögen zunehmend verschlechtert. Forscher vermuten durch eine erste Studie, dass sich Astaxanthin zusammen mit Lutein, Zeaxanthin und anderen Antioxidantien positiv auf die Sehkraft auswirkt: Knapp 150 Patienten mit AMD im Anfangsstadium konnten Kontraste besser wahrnehmen. Sie nahmen das Präparat zwei Jahre lang ein. Eine weitere Vorstudie zeigt außerdem, dass eine solche Antioxidantien-Kombination die Funktion bestimmter Netzhautbereiche bei AMD im Anfangsstadium verbesserte. Zusammengefasst könnten Personen im frühen Stadium profitieren; in späteren Stadien war dagegen kein Effekt sichtbar. 

Da Astaxanthin für gesunde Augen wichtig ist, sollte man sich ausgewogen mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln und Fisch ernähren. Sie sind ideale Carotinoid-Lieferanten. Da die Carotinoid-Zufuhr in der Praxis jedoch oft zu gering ist, empfehlen Mikronährstoff-Experten, bei Augenkrankheiten täglich 4 bis 6 Milligramm Astaxanth.

Nahaufnahme eines Auges
Astaxanthin gelangt über das Blut zu den Augen und kann bei Augenerkrankungen nützlich sein. Erste Studien liegen zur Linderung von müden und trockenen Augen vor sowie zu altersbedingter Makuladegeneration (AMD). Bild: Digital Vision/iStock/Getty Images Plus

Astaxanthin für den Magen: Gastritis und Sodbrennen

Astaxanthin könnte bei der Abwehr des Bakteriums Helicobacter pylori helfen. Das Bakterium infiziert die Magenschleimhaut und verursacht häufig eine Entzündung (Gastritis). Astaxanthin fördert das Immunsystem und bremst das Wachstum von Helicobacter pylori. Das zeigen Labor- und Tierversuche. Durch seine antioxidativen Eigenschaften verringert Astaxanthin außerdem weitere Schädigungen der Magenschleimhaut.

Aus beobachtenden Studien ist bekannt, dass Carotinoide aus der Nahrung Entzündungen im Magen vorbeugen. Auch in einer kleinen hochwertigen Studie sowie einer Vorstudie beschrieben Forscher eine Linderung der Magenentzündung durch die Einnahme von Astaxanthin. Allerdings nahm die Zahl der Helicobacter-Bakterien im Magen nicht ab, wie es im Tierversuch der Fall war.

Auch Sodbrennen konnte durch die Einnahme von Astaxanthin vorübergehend gesenkt werden. Das zeigt eine weitere hochwertige Studie. Auf allgemeine Magen-Darm-Beschwerden wie Schmerzen oder Verdauungsstörungen hatte Astaxanthin in dieser Studie aber keinen Einfluss.

Sowohl bei Entzündungen als auch bei Sodbrennen waren jedoch hohe Dosierungen von 16 bis 40 Milligramm nötig, die dauerhaft nicht empfohlen werden können.

Da bei Entzündungen Antioxidantien aber wichtig sind, könnte Astaxanthin zusammen mit anderen Stoffen die Behandlung einer Gastritis unterstützen. Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb meist Kombinationspräparate mit zum Beispiel 1 Milligramm Astaxanthin. Dosierungen von 16 bis 40 Milligramm sollten mit dem Arzt abgesprochen werden. Die Einnahme sollte in diesem Fall vier Wochen nicht überschreiten.

Schützt Astaxanthin vor Vergesslichkeit?

Über die Ursachen von Nervenerkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson wird viel diskutiert. Allen Erkrankungen gemein ist das erhöhte Aufkommen von oxidativem Stress sowie entzündlicher Aktivität. Das führt zu Ablagerungen, wodurch die Nervenzellen geschädigt werden und absterben. Astaxanthin könnte besonders wichtig sein, da es einer der wenigen Stoffe ist, der in das Gehirn gelangt.

Tierversuche zeigen: 

  • Astaxanthin wirkt im Gehirn antioxidativ und antientzündlich. Darüber hinaus aktiviert es Enzymsysteme, die oxidativen Stress abwehren.
  • Die Nervenzellen bleiben durch Astaxanthin vor bestimmten Eiweißablagerungen im Gehirn geschützt, die vermehrt bei Alzheimer-Demenz vorkommen. 
  • Astaxanthin reduziert Nervenschäden durch Parkinson oder einen Schlaganfall. 

Auch vorläufige und teils hochwertige Studien an Menschen zur geistigen Leistungsfähigkeit sind vielversprechend. Untersucht wurden ältere Menschen mit leichten geistigen Einschränkungen. Die Einnahme von Astaxanthin könnte neben der Aufmerksamkeit auch die Reaktionsfähigkeit und das Gedächtnis verbessern.

Da Astaxanthin ins Gehirn kommt und kritische Prozesse aufhält, die zu Nervenerkrankungen führen, ist es theoretisch bei diesen Erkrankungen sinnvoll. Es gibt bisher aber nur wenige Studien. Vor allem im Alter sollten durch eine abwechslungsreiche Ernährung viele Carotinoide zugeführt werden. Bei einer unzureichenden Zufuhr empfehlen Mikronährstoff-Experten oft ein Kombinationspräparat. Sinnvoll sind zum Beispiel 4 bis 6 Milligramm Astaxanthin pro Tag.

Dosierungen auf einen Blick

Dosierungsempfehlung von Astaxanthin pro Tag  

Arteriosklerose und Bluthochdruck 

6 bis 12 Milligramm (mg) 

Erhöhte Blutfettwerte 

12 Milligramm 

Diabetes Typ 2 

8 Milligramm 

Sonnenschutz und Hautalterung 

4 Milligramm 

Müde Augen (Asthenopie) 

4 Milligramm 

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) 

4 bis 6 Milligramm 

Magenschleimhaut- 
entzündung 

16 bis 40 Milligramm (maximal 4 Wochen und in Rücksprache mit dem Arzt) 

Altersbedingte Abnahme der geistigen Leistung 

4 bis 6 Milligramm 

 

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Astaxanthin eingenommen werden?

Astaxanthin sollte am besten mit vielen anderen sekundären Pflanzenstoffen über die Nahrung aufgenommen werden. Zum Beispiel liefern 200 Gramm Lachs je nach Sorte zwischen 1 und 7 Milligramm Astaxanthin. Fische erhalten den Pflanzenstoff über ihre Nahrung (Algen). 

Zur unterstützenden Behandlung von Krankheiten empfehlen Mikronährstoff-Experten oft die Ergänzung eines Astaxanthin-Präparates. So kann die Menge genau dosiert werden. Erhältlich ist Astaxanthin meist in Form von Kapseln mit einem zusätzlichen Öl. Das schützt den Pflanzenstoff vor Sauerstoff und verbessert die Stabilität und Haltbarkeit. Tabletten und Pulver sind dagegen seltener, weil Astaxanthin dann anders geschützt werden müsste – zum Beispiel durch eine Mikroverkapselung. 

Astaxanthin-Präparate sollten zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden: Damit Astaxanthin vom Körper gut aufgenommen wird, ist Fett aus der Nahrung nötig. Verzichten sollte man unbedingt auf das Rauchen, da Rauchen den Abbau von Astaxanthin fördert. Dadurch steht dem Körper bis zu 40 Prozent weniger zur Verfügung.

 

Woran erkennen Sie ein gutes Astaxanthin-Präparat?

Astaxanthin-Präparat in Form von Kapseln
Gute Präparate sollten aus Algen oder anderen natürlichen Quellen hergestellt sein. Präparate aus Algen sind hypoallergen und auch für Allergiker geeignet. Bild: Fahroni/iStock/Getty Images Plus

Hochwertige Präparate enthalten Astaxanthin aus natürlichen Quellen – vor allem aus der Alge Haematococcus pluvialis (Blutregenalge). Solche Präparate sind auch für Vegetarier oder Veganer geeignet sowie für Personen mit einer Allergie gegen Krustentiere.

Aus Kostengründen werden viele Produkte oft künstlich (synthetisch) hergestellt. Tierversuche ergaben, dass synthetisches Astaxanthin zu Leberschäden und gutartigen Geschwüren an der Leber führen kann. Deshalb werden Präparate mit natürlichem Astaxanthin empfohlen. Neben Algen ist auch Krillöl natürlicherweise reich an Astaxanthin. Krillöl ist zudem eine Quelle für Omega-3-Fettsäuren.

Gute Astaxanthin-Präparate sind außerdem frei von Zusatzstoffen, etwa von Aroma- und Farbstoffen. Sie enthalten zudem keine Substanzen, die Allergien auslösen können oder zu Unverträglichkeiten führen, zum Beispiel Nüsse und Soja.

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Überdosierung und Wechselwirkungen

Ist eine Astaxanthin-Überdosierung möglich?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hält Astaxanthin für Erwachsene in einer Dosierung von 4 Milligramm täglich für sicher. Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende sollten kein Astaxanthin ergänzen. Es fehlen Studien zur Unbedenklichkeit.

In der Europäischen Union sind Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel mit der Alge Haematococcus pluvialis als neuartiges Lebensmittel zugelassen. Präparate dürfen maximal 8 Milligramm Astaxanthin pro Tag liefern. Derzeit wird noch geprüft, ob diese Menge auch dauerhaft geeignet ist. Erste Hinweise liegen bereits vor. Es sind aber noch größere Studien notwendig.

Die amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittelsicherheit (Food and Drug Administration (FDA)) rät dazu, Astaxanthin ab einer Dosierung von 12 bis 24 Milligramm nicht länger als 30 Tage am Stück zu ergänzen. Danach sollte eine Einnahmepause erfolgen.

Da Astaxanthin ein natürlicher Farbstoff ist, kann es zu gelb-rötlichen Verfärbungen der Haut als Nebenwirkung kommen. Auch der Stuhl kann sich rötlich verfärben. Dies könnte fälschlicherweise mit Darmblutungen in Verbindung gebracht werden. Die Färbung verschwindet nach dem Absetzen wieder.

Wechselwirkungen mit Blutgerinnungshemmern und anderen Medikamenten

Ob Astaxanthin die Blutgerinnung beeinflusst, ist unklar: Ein Fallbericht mit einem einzelnen Patienten deutet darauf hin, dass Astaxanthin die Wirkung des Medikaments Warfarin (zum Beispiel Coumadin®) verstärkt. In Laborversuchen mit anderen blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure (zum Beispiel Aspirin®) beeinflusste Astaxanthin die Blutgerinnung nicht. Bis zur endgültigen Klärung sollte der Arzt die Blutgerinnung (INR-Wert oder Quick-Wert) bei gleichzeitiger Einnahme von Astaxanthin und Blutgerinnungshemmern regelmäßig überprüfen.

Auch können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht ausgeschlossen werden: Astaxanthin aktiviert bestimmte Leberenzyme, die Medikamente abbauen. Deshalb könnte die Wirksamkeit beeinträchtigt werden. Besprechen Sie daher die Einnahme von Astaxanthin zusammen mit Medikamenten zur Sicherheit mit dem Arzt oder Apotheker.

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Zusammenfassung

Astaxanthin ist ein Carotinoid, das von Pflanzen gebildet wird. Als Antioxidans schützt es die Zellen vor Schädigungen durch oxidativen Stress. Zudem stärkt Astaxanthin das Immunsystem und lindert Entzündungen. Wissenschaftler vermuten, dass Astaxanthin Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen könnte, da es positiv auf den Fettstoffwechsel, oxidativen Stress und Entzündungen wirkt. Zudem könnte sich ein Einsatz als ergänzende Behandlung von Diabetes lohnen – auch, um Folgeschäden der Krankheit zu verringern.

Astaxanthin ist von Natur aus ein Schutzstoff vor Sonnenbrand und könnte die Hautalterung verzögern. Zusammen mit anderen Carotinoiden wirkt Astaxanthin auch in den Augen: Es kann die Symptome bei altersbedingter Makuladegeneration (AMD) lindern, sofern die Erkrankung nicht zu weit fortgeschritten ist. Bei müden Augen könnte Astaxanthin die Überanstrengung der Augen verbessern. Astaxanthin hilft möglicherweise auch bei Gastritis sowie Sodbrennen und verbessert bei älteren Menschen die geistige Leistungsfähigkeit. Der Pflanzenstoff gelangt direkt in das Gehirn und könnte daher die Nervenzellen schützen.

Astaxanthin ist gut verträglich. Es sind aber noch mehr Untersuchungen nötig – besonders zur Langzeitanwendung von hohen Dosierungen. Vorsicht ist bei Medikamenteneinnahme geboten, besonders bei Blutgerinnungshemmern. Wechselwirkungen könnten auftreten.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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