Eierschalenmembran für gesunde Gelenke

Wie die Inhaltsstoffe Entzündungen dämpfen und die Beweglichkeit fördern

Die Eierschalenmembran ist die dünne Haut auf der inneren Eierschale. Sie liefert Bausteine für die Gelenke und wirkt entzündungshemmend. Daher werden Präparate mit Eierschalenmembran in der Mikronährstoffmedizin bei Gelenkverschleiß (Arthrose) eingesetzt. Die Inhaltsstoffe mindern Schmerzen und Steifheit der Gelenke und hemmen den Knorpelabbau. Erfahren Sie hier, wie Eierschalenmembran wirkt und was es bei der Einnahme zu beachten gibt.

Wichtige Stoffe in Eierschalenmembran

Die Eierschalenmembran ist das dünne „Häutchen“ zwischen Eierschale und Eiklar, die das Ei formt und schützt: Sie verhindert das Eindringen von Krankheitserregern und sorgt für die Bildung (Mineralisierung) der Eierschale.

Grundsubstanz der Eierschalenmembran sind Eiweiße und komplexe Kohlenhydratstrukturen. Sie haben unterschiedliche Funktionen:

  • Kollagen: Es macht mindestens 10 Prozent der Eiweiße in der Eierschalenmembran aus. Kollagen ist ein elastisches Struktureiweiß und wichtiger Bestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel und Blutgefäßen. Es liefert Aminosäuren wie Glycin, Prolin und Lysin . Weitere Struktureiweiße in Eierschalenmembran sind Fibrillin und Elastin.
  • Cysteinreiche Eiweiße: Einige Eiweiße der Eierschalenmembran sind reich an der Aminosäure Cystein. Cystein ist wichtig für den Aufbau von Keratin und damit für Haut, Haare und Nägel. Es wird auch für die körpereigene antioxidative Abwehr gebraucht. Damit kann oxidativer Stress abgebaut werden. 
  • Proteoglykane mit Glykosaminoglykanen: Sie gehören zu den komplexen Verbindungen aus Kohlenhydraten und Eiweißen. Das sind zum Beispiel Hyaluronsäure, Glucosamin und Chondroitin. Solche Stoffe liefern Bausteine, die im Bindegewebe, der Haut und den Gelenkknorpeln verbaut werden. Sie nehmen Wasser auf und bilden ein Gel. Dadurch können sie die Haut feucht halten oder im Gelenk Stöße abfedern. In der Gelenkschmiere sorgen diese Verbindungen für die Gleitfähigkeit.
  • Abwehrstoffe: Einige enthaltene kleine Eiweiße (antimikrobielle Peptide oder Defensine) dienen der Abwehr von Erregern – vor allem von Bakterien, aber auch Pilzen.
  • Calcium: Eierschalenmembran enthält zwischen 0,14 und 0,42 Prozent Calcium. Im Vergleich zu calciumhaltigen Lebensmitteln ist das jedoch sehr wenig.

Gehalt an Wirkstoffen in der Eierschalenmembran

Gramm (g) pro 100 Gramm

Eiweißverbindungen insgesamt

90

- davon das Struktureiweiß Elastin

22 bis 26

- davon das Struktureiweiß Kollagen

20 bis 25

- davon komplexe Kohlenhydratverbindungen (Glykosaminoglykane)

13 bis 21

Hinweis: Werte können schwanken.

Die Eierschalenmembran fällt zusammen mit der Eierschale bei der industriellen Verarbeitung von Hühnerei an. Die Membranen werden durch spezielle Verfahren von der Schale abgelöst, erhitzt und teilweise zersetzt. Man erhält ein wasserlösliches Pulver. Meist wird von Eierschalenmembran gesprochen, wenn das Pulver gemeint ist.

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Aufnahme und Verteilung im Körper

In Tierversuchen wurden Eiweiße aus der Eierschalenmembran im Darm verdaut und die Aminosäuren aufgenommen. Etwa 85 Prozent des Eiweißes war für den Körper verfügbar. Auch die komplexen Kohlenhydratstrukturen werden sehr wahrscheinlich im Darm abgebaut und aufgenommen. Das Blut transportiert die einzelnen Bausteine dann zu den Zielorten, sodass sie in den Stoffwechsel gelangen.

Die unverdaulichen Bestandteile der Eierschalenmembran gelangen in den Dickdarm. Dort werden sie von den Darmbakterien zersetzt.

Wie wirkt Eierschalenmembran?

Die Eierschalenmembran liefert vor allem Bausteine, die für den Gewebeaufbau genutzt werden. Daher kann sie folgende Wirkungen haben:

Gelenke: Die Struktureiweiße und komplexen Kohlenhydrate können für die Aufrechterhaltung gesunder Knorpel und die Bildung der Gelenkschmiere genutzt werden. Für Kollagen, Hyaluronsäure sowie Glucosamin und Chondroitin zeigten mehrere Studien bereits einen positiven Effekt auf die Gelenkgesundheit.

Entzündungen: In Labor- und Tierversuchen hemmten Eierschalenmembran-Präparate, als Extrakt oder als wässrige Lösung, die Bildung von entzündungsfördernden Stoffen. Dadurch linderten sie Entzündungen. Forscher vermuten, dass Eierschalenmembran zum Beispiel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn hilfreich ist.

Darm: Eierschalenmembran könnte die Darmflora normalisieren. Die nicht verdaulichen Bestandteile dienen nützlichen Bakterien als Nahrung. Sie förderten im Tierversuch die Bakterienvielfalt und eine gesunde Darmflora. Das könnte bei einer Darmflorastörung (Dysbiose), Darmschäden oder -entzündungen die Heilung anregen. Studien dazu gibt es jedoch noch nicht.

Wundheilung: Eierschalenmembran könnte auch äußerlich bei Hautverletzungen eingesetzt werden. In Tier- und Laboruntersuchungen regte sie die Vermehrung der Hautzellen an. Dadurch wurde die Wundheilung beschleunigt. Derzeit wird daran geforscht.

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Einsatz bei Krankheiten

Eierschalenmembran zur Behandlung von Gelenkverschleiß

Forscher vermuten einen positiven Effekt von Eierschalenmembran bei Gelenkverschleiß (Arthrose): Sie liefert wichtige Bestandteile für den Knorpel und die Gelenkschmiere. Dazu gehören vor allem Kollagen, Glucosamin, Chondroitin und Hyaluronsäure. In Labor- und Tierversuchen unterdrückte Eierschalenmembran die Bildung entzündungsfördernder Stoffe, die bei einer Gelenkentzündung (Arthritis) Schmerzen auslösen.

In zwei hochwertigen Studien reduzierte Eierschalenmembran Schmerzen und Steifheit bei Kniearthrose. In einer anderen hochwertigen Studie linderten solche Präparate zwar nicht die Schmerzen, steigerten jedoch die Beweglichkeit und Gehleistung. Zudem verbesserten sich die körperliche Aktivität und die Lebensqualität der Betroffenen in einer kleinen hochwertigen Studie. Überdies belegt eine weitere hochwertige Studie einen verminderten Knorpelabbau.

Fazit: Einige Daten zeigen eine Wirkung von Eierschalenmembran bei Arthrose-Beschwerden. Sie trat innerhalb weniger Tage auf. Da der Knorpelstoffwechsel jedoch sehr langsam ist, dürfte für einen Knorpelaufbau eine längere Einnahme wichtig sein. Bei Arthrose empfehlen Mikronährstoff-Experten 300 bis 500 Milligramm Eierschalenmembran pro Tag.

Info

Es gibt auch andere Präparate gegen Gelenkbeschwerden, die Stoffe wie Kollagen, Chondroitin und Glucosamin enthalten – allerdings meist einzeln. Eierschalenmembran hat den Vorteil, dass sie natürlicherweise bereits mehrere dieser Bausteine enthält.

Dosierungen auf einen Blick

 

Empfehlung von Eierschalenmembran pro Tag in Milligramm (mg)

Arthrose

300 bis 500

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Eierschalenmembran eingenommen werden?

Theoretisch kann man Eierschalenmembranen direkt mit dem Frühstücksei verzehren. Allerdings nimmt man dadurch eine zu geringe Menge zu sich oder müsste sehr viele (cholesterinhaltige) Eier essen. Zudem ist die gummiartige Konsistenz gewöhnungsbedürftig.

Mikronährstoff-Experten empfehlen daher die Einnahme über Präparate. Ein weiterer Vorteil ist: Sie enthalten pulverisierte Eierschalenmembran in einer genauen und wirkungsvollen Dosis. Präparate gibt es meist in Form von Kapseln. Sie sollten für eine gute Verträglichkeit zum Essen mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Woran erkennt man gute Präparate?

In manchen Eierschalenmembran-Präparaten wurden Mikroorganismen wie Bakterien und Schwermetalle gefunden. Daher wird empfohlen, seriöse Hersteller mit hohen Qualitätsstandards zu wählen. Gute Hersteller lassen ihre Präparate regelmäßig prüfen.

Zudem sollten Präparate schonend hergestellt werden, um beim Herstellungsprozess die Entstehung von körperfremden Abbauprodukten zu verhindern. Darüber hinaus ist ein hochwertiges Präparat frei von Zusatzstoffen wie Farb- oder Aromastoffen. Auf Süßungsmittel sollte ebenfalls verzichtet werden. 

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise

Kann Eierschalenmembran überdosiert werden?

Präparate mit Eierschalenmembran werden laut den verfügbaren Studien am Menschen als sicher eingestuft. Es gibt keine Daten zu nachteiligen Auswirkungen. Als sicher angesehen werden für Erwachsene bis zu 500 Milligramm Eierschalenmembran täglich über drei Monate. Labor- und Tierversuche geben auch bei einer Langzeiteinnahme in hoher Dosis keinen Anlass zu Bedenken.

Eine Ergänzung ist gut verträglich und es sind keine schweren Nebenwirkungen bekannt. Wenn es selten zu Nebenwirkungen kam, waren diese leicht und vorübergehend – zum Beispiel Übelkeit und Hautausschlag.  

Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Mikronährstoffen

Bisher sind keine Wechselwirkungen mit Medikamenten oder anderen Mikronährstoffen bekannt. Zur Sicherheit sollte man am besten den Arzt fragen, wenn man Medikamente nimmt und Eierschalenmembran ergänzen will.

Nicht bei Allergien gegen Hühnereiweiß und Eier einnehmen

Wer allergisch gegen Hühnereiweiß oder Eier ist, sollten keine Eierschalenmembran einnehmen. Andernfalls kann es zu allergischen Reaktionen kommen, wie Hautausschlag oder Übelkeit.

Eierschalenmembran: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt keine Studien zur Anwendung von Eierschalenmembran in der Schwangerschaft und Stillzeit. Zur Sicherheit sollte man eine Einnahme mit dem Arzt absprechen. Bisher gibt es keine Anhaltspunkte für Probleme.

Vorsicht bei Nierenerkrankungen

Eierschalenmembran besteht zum Großteil aus Eiweißen. Bei einer Nierenschwäche begrenzt der Arzt die tägliche Eiweißaufnahme, um die Nieren zu entlasten. Man sollte dann nachfragen, ob und in welcher Menge Eierschalenmembran eingenommen werden darf.

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Zusammenfassung

Die Eierschalenmembran ist das „Häutchen“ zwischen Eierschale und Eiklar. Sie bildet eine stabile Struktur aus Eiweißen und komplexen Kohlenhydraten. Dadurch sorgt sie für die Festigkeit und Struktur des Eis, schützt es und ist an der Bildung der Eierschale beteiligt.

Eierschalenmembran hat positive Effekte auf die Gelenkgesundheit. Entsprechende Präparate werden in der Mikronährstoffmedizin bei Gelenkverschleiß (Arthrose) eingesetzt. Eierschalenmembran liefert Bausteine für Gelenke und Knorpel. Nur ein intakter Knorpel kann Reibungen und Stöße bei Bewegung ausreichend abfangen.

Daneben dürfte Eierschalenmembran Entzündungen dämpfen. Forscher vermuten, dass sie bei entzündlichen Erkrankungen wie Darmerkrankungen hilfreich ist. Angenommen wird auch, dass Eierschalenmembran die Darmflora moduliert: Ihre unverdaulichen Bestandteile dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrung. In der Eierschalenmembran wurden darüber hinaus antibiotisch wirksame Stoffe gefunden. Ob diese in Präparaten enthalten sind, muss noch gezeigt werden.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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