Neurodermitis und Ekzeme natürlich behandeln mit Vitaminen, Mineralstoffen und Co.

Wie die Mikronährstoffmedizin Neurodermitis und andere Ekzeme behandelt und Nebenwirkungen von Medikamenten reduziert

Das Wort „Ekzem“ist ein Sammelbegriff für entzündliche Veränderungen der Haut, Hautausschläge oder chronische Hauterkrankungen. Der Begriff „Ekzem“ wird häufig gleichbedeutend mit „Dermatitis“ verwendet. Häufig kommt Neurodermitis vor, auch bekannt unter dem Begriff atopisches Ekzem. Bestimmte Mikronährstoffe greifen in die Entstehungsmechanismen wirkungsvoll ein. Erfahren Sie, welche Mikronährstoffe den Juckreiz lindern, Ekzeme abklingen lassen und wie eine gezielte Mikronährstofftherapie aussehen kann.

Frau, die sich am Rücken kratzt
Ein Ekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung. In der Regel äußert sie sich durch Juckreiz, Rötungen und Schuppungen der Haut. Ekzeme treten in unterschiedlichen Formen auf. Am weitesten verbreitet ist Neurodermitis. Bild: Rawpixel/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Auslöser für ein Ekzem

Grundvoraussetzung für ein Ekzem ist eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haut. Bei der Entstehung wirken innere und äußere Faktoren zusammen. Die Auslöser führen dann zu einer überschießenden Immunantwort und zu den typischen entzündlichen Hautreaktionen. Schad- und Reizstoffe, psychischer Stress, Allergien und falsche Ernährung können solche Auslöser sein (Provokationsfaktoren).

Ekzeme lassen sich nach ihrer Entstehung, ihrer Erscheinungsform (Morphologie) oder dem Ort ihres Auftretens (Lokalisation) unterteilen.Je nach ihrer Ursache (Ätiologie) unterscheidet man:

  • Kontaktekzeme: Sie entstehen als verzögerte Immunreaktion auf ein Kontaktallergen, zum BeispielMetalle wie Nickel, Kobalt oder Chrom, Duftstoffe und Formaldehyd.
  • Fotoallergische Ekzeme:  Dabei reagiert die Haut auf Duftstoffe, Sonnenschutzmittel oder Sandelholzöl allergisch, wenn Sonnenlicht dazukommt. Auch Substanzen wie Teer oder Medikamente können zusammen mit Licht schädlich wirken.
  • Dysregulativmikrobielle Ekzeme: Sie werden durch Bakterien ausgelöst. Münzförmige, begrenzte Entzündungsherde sind typisch. Sie nässen und sind von einer Kruste bedeckt. Häufig taucht es gemeinsam mit Neurodermitis auf.

Bei anderen Ekzemen sind die Ursachen noch nicht genau bekannt:

  • Beim seborrhoischen Ekzem ist ein Hautausschlag mit gelblichen Schuppen häufig, der besonders auf fettigen Hautbereichen auftritt, zum Beispiel auf der Kopfhaut und im Gesicht.
  • Beim intertriginösen Ekzem liegt eine nässende Entzündung in Körperfalten vor, wie Achselhöhlen oder im Intimbereich durch Wundreiben.
  • Das dyshidrotische Ekzem tritt an Händen und Füßen auf. Früher wurde es irrtümlicherweise als Störung der Schweißdrüsenfunktion angesehen.
  • Milchschorf bei Säuglingen beginnt auf der Kopfhaut. Später tritt die Hautkrankheit im Gesicht bevorzugt am Auge oder Augenlid, an den Lippen, später an Händen und Füßen, in den Kniekehlen und Ellenbeugen auf. Der Hautausschlag kann sich allmählich auf sämtliche Körperregionen ausbreiten. Milchschorf ist das erste Anzeichen von Neurodermitis.

Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist eine besondere Form. Sie hat nicht nur eine Ursache, sondern entsteht durch ein komplexes Zusammenwirken von Fehlfunktionen (Pathogenese):

  • Trockene Haut und empfindliche Talgdrüsen: Sie sind eine Grundvoraussetzung der Neurodermitis.
  • Hormone: Hormonelle Veränderungen können die Neurodermitis verschlechtern oder lindern, zum Beispiel während der Schwangerschaft, Monatsblutung oder nach den Wechseljahren.
  • Nahrungsmittel  und Allergene: Umweltstoffe wie Pollen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel führen zu einer erhöhten Produktion von allergischen Botenstoffen (IgE). Dadurch verschlimmert sich eine Neurodermitis.
  • Darm: Vermutlich ist eine Störung der Darmgesundheit mitverantwortlich: Eine Darmflorastörung oder Leaky-Gut-Syndrom könnte an Neurodermitis beteiligt sein.
  • Infektionen: Die Haut der Betroffenen neigt zu Infekten, zum Beispiel durch Viren wie Herpes simplex oder Bakterien wie Staphylokokken.
  • Stress: Häufiger Stress beeinflusst die Haut möglicherweise über die Ausschüttung von Botenstoffen.
  • Klima und Jahreszeit: Typisch für Neurodermitis sind jahreszeitliche Schwankungen. Austrocknung, starke Hitze und Schwitzen sowie Kälte beeinflussen die Haut.

Symptome von Neurodermitis und anderen Ekzemen

Ekzeme können an allen Körperstellen vorkommen. Das typische Symptom der meisten Ekzeme ist der Juckreiz. Man unterscheidet zwischen der akuten und chronischen Phase.

  • Akute Phase: Typisch sind akute Entzündungen, Rötungen (Erytheme), Knötchen (Papeln), Bläschen oder Krusten. Ständiges Jucken verursacht Kratzer. Zusätzlich nässt der Hautausschlag oft, die Haut brennt. Wasseransammlungen (Ödeme), Hautverletzungen mit Aufweichen des Gewebes (Mazeration) und Abschürfung der Haut treten auf.
  • Chronische Phase: Es treten lederartige Veränderungen der Haut (Lichenifikation) auf. Die Haut wird dicker, die Hautstruktur gröber (Hautverdickung). Oft tritt zusätzlich eine Schuppung (Desquamation) auf.

Info

Ein Sonderfall bei Neurodermitis ist das gleichzeitige Auftreten von chronischen Atemwegserkrankungen: 40 bis 60 Prozent der Patienten mit Neurodermitis leiden gleichzeitig unter Heuschnupfen oder Asthma.

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Ziele der Behandlung

Wie werden Ekzeme klassisch behandelt?

Hand, auf die eine Creme aufgetragen wird
Zur klassischen Behandlung von Ekzemen gehören zum Beispiel spezielle Cremes und Lotionen aus der Apotheke. Sie geben der Haut Feuchtigkeit zurück und stellen die Schutzfunktion wieder her. Bild: Cunaplus_M.Faba/iStock/Getty Images Plus

Die Veranlagung des Körpers zu einer übersteigerten Immunreaktion ist nicht heilbar. Die Therapie muss darauf abgestimmt sein, mehrere der auslösenden Faktoren zu beeinflussen.

  • Auslöser meiden: Betroffene sollten alle hautschädigenden Substanzen meiden. Oft wird eine allergenarme Ernährung empfohlen.
  • Hautpflegekonzept anpassen: Hautpflege und Hautreinigung müssen auf das Ekzem abgestimmt sein.

Zur örtlichen Basistherapie gehören zum Beispiel Harnstoff- oder Glycerinhaltige Cremes und Lotionen aus der Apotheke. Sie geben der Haut Feuchtigkeit zurück und stellen die Schutzfunktion wieder her.

Auch gibt es verschiedene Medikamente, die die Entzündung bekämpfen und den Juckreiz lindern:

  • Glukokortikoide als Tabletten oder Salben: Bei einem akuten Schub kommen niedrig dosierte Cortisonpräparate zum Einsatz.
  • Calcineurin-Hemmer zum Auftragen auf die Haut: Sie sind eine Alternative zum Cortison. Die Stoffe reduzieren die Aktivität des Immunsystems und schwächen damit die Abwehrreaktion auf Fremdstoffe ab.
  • Ciclosporin in Tablettenform: Auch dieser Wirkstoff hemmt das Immunsystem (Immunsuppressivum) und verhindert die Ausschüttung von Botenstoffen. Er ist bei schwer ausgeprägter Neurodermitis für Erwachsene zugelassen.
  • Mittel gegen Pilze und Bakterien: Bei Infektionen mit Pilzen und Bakterien werden antimykotische und antimikrobielleMittel eingesetzt, zum Beispiel Antibiotika.
  • Mittel gegen Verhornung oder Schuppung: Bestimmte Salben lösen Hornzellen aus der äußersten Hautschicht und stoppen die Zellteilung.

Zudem haben sich Hausmittel bewährt wie Umschläge mit Schwarzem Tee oder Kochsalz. Zinksalben, teerhaltige Präparate und Gerbstoffe mildern ebenfalls die Entzündung. Shampoos mit Salizylsäure oder Selensulfit lösen fettige Schuppen.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren dämpfen Entzündungsreaktionen der Haut und tragen so zur Linderung der Beschwerden bei. Die Mikronährstoffmedizin unterstützt daher die klassische Ekzembehandlung ideal.

  • Fettsäuren wie Gamma-Linolensäure und Omega-3-Fettsäuren verbessern die Barrierefunktion der Haut und stoppen entzündliche Prozesse.
  • Vitamin D und Zink bekämpfen Entzündungen. Zudem verbessert Zink die Abwehrfunktion der Haut.  
  • Probiotika sorgen für ein gesundes Bakterienaufkommen im Darm.
  • Antioxidantien fangen freie Radikale ab und gehen die Entzündung und die Entzündungsfolgen direkt an.

Nebenwirkungen, die der Einsatz von Antibiotika, Cortison und Ciclosporin hervorruft, können durch die gezielte Einnahme von Mikronährstoffen gemildert werden.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Gamma-Linolensäure verbessert die Hautbarriere

Wirkweise von Gamma-Linolensäure

Borretsch-Öl in einem Glasgefäß
Borretsch-Öl kann zu einer Linderung von Neurodermitis führen. Bild: JPC-PROD/iStock/Getty Images Plus

Gamma-Linolensäure ist eine Omega-6-Fettsäure, die aus Borretschöl oder Nachtkerzenöl gewonnen wird. Die Fettsäure lindert Entzündungen und verbessert das Hautbild. Bei gesunder Haut sorgt Gamma-Linolensäure für Elastizität und Feuchtigkeit: So erhöht sie die hauteigene Barrierefunktion und vermindert dadurch den Wasserverlust. Die Haut kann sich besser gegen allergieauslösende Stoffe wehren. Vermutlich arbeitet bei Patienten mit Neurodermitis ein spezielles Enzym nicht ausreichend, wodurch die körpereigene Herstellung von Gamma-Linolensäure beeinträchtigt ist.

Bei einer großen Auswertung von zwölf klinischen Studien mit Borretschöl konnte in den meisten Studien eine Linderung festgestellt werden – in fünf davon sogar eine deutliche. Insgesamt waren die Teilnehmerzahlen allerdings zu gering, um aussagekräftig für alle Betroffenen zu sein: Einige Patienten sprechen offensichtlich auf Borretschöl an, andere nicht. Gamma-Linolensäure ist für Patienten mit leichten Verläufen ein Behandlungsversuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Gamma-Linolensäure bei Neurodermitis

Erwachsene sollten bei Ekzemen täglich 1.000 bis 2.500 Milligramm Gamma-Linolensäure einnehmen, Kinder 150 bis 1.000 Milligramm. Bei Kindern berechnet sich die Dosis nach Körpergewicht: Empfohlen werden 45 Milligramm pro Kilogramm. Kinder unter einem Jahr dürfen Gamma-Linolensäure nicht einnehmen.

Die Einnahme von Kapseln mit Borretsch- oder Nachtkerzenöl sollte am besten zu den Mahlzeiten erfolgen. So gelangt Gamma-Linolensäure am besten aus dem Darm ins Blut.

Laboruntersuchungen bei Gamma-Linolensäure

Omega-6-Fettsäuren werden im Labor durch eine Blutuntersuchung bestimmt. Der Wert soll über 4 Milligramm pro Liter liegen, das Optimum für Gamma-Linolensäure liegt bei 10 bis 30 Milligramm pro Liter. Insgesamt ist ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren notwendig.

Zu beachten bei Medikamenten, Erkrankungen und in der Schwangerschaft und Stillzeit

Ob Wechselwirkungen mit Gerinnungshemmern oder Blutverdünnern auftreten, ist nicht ganz geklärt. Personen, die diese Medikamente einnehmen, sollten zur Sicherheit ihre Blutgerinnung kontrollieren lassen. Das betrifft Medikamente wie Warfarin, Acetylsalicylsäure und Clopidogrel.

Epileptiker sollten wegen einer möglichen Verschlechterung ihres Krankheitsbildes keine größeren Mengen Gamma-Linolensäure einnehmen. Auch mit Medikamenten, die eine Epilepsie begünstigen, soll Gamma-Linolensäure nicht eingenommen werden. Dazu zählen zum Beispiel Phenothiazine wie Chlorpromazin. Dieser Wirkstoff wird bei Schizophrenie eingesetzt.

Zur Anwendung von Borretsch- und Nachtkerzenöl in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Die Einnahme sollte deshalb mit dem Arzt besprochen werden.

Omega-3-Fettsäuren lindern Entzündungen der Haut

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Bei allen entzündlichen Problemen sind Omega-3-Fettsäuren in der Mikronährstoffmedizin die Standardempfehlung. Sie kommen sehr reich in Fischölen vor.

Der Körper verwendet Fettsäuren nicht nur zu Energieherstellung, sondern auch um Botenstoffe daraus herzustellen. Die Omega-3-Fettsäuren werden dabei in entzündungshemmende Botenstoffe umgebaut und Omega-6-Fettsäuren in entzündliche. Dies legt nahe, dass eine erhöhte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren und eine reduzierte Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren die Behandlung der Neurodermitis unterstützen kann. Besonders problematisch ist die Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure. Sie kommt zum Beispiel in Fleisch oder Eiern vor. Die Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure aus pflanzlichen Ölen ist dagegen unproblematisch.

Vorbeugung (Prävention): Es wird intensiv geforscht, ob eine Omega-3-Fettsäuren-Einnahme allergischen Ekzemen und Allergien vorbeugen kann. Generell erscheint es im Augenblick fraglich, einzelne Hinweise sind aber positiv: So könnten Kinder vor Allergien besser geschützt sein, wenn die Mütter während der Schwangerschaft oder Stillzeit mehr Omega-3-Fettsäuren aufnehmen. Ein abschließendes Urteil kann noch nicht gefällt werden.

Auch für die Behandlung der Neurodermitis gibt es Untersuchungen: 53 erwachsene Patienten mit Neurodermitis erhielten über acht Wochen 5.400 Milligramm Omega-3-Fettsäuren. Danach gingen die Symptome des Ekzems zurück. Noch sind die Daten vorläufig. Die Studiengruppen waren bisher klein und man muss die Behandlung an mehr Probanden testen. Einen Versuch sind Omega-3-Fettsäuren bei Neurodermitis in jedem Fall wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlungen von Omega-3-Fettsäuren

Ein gesundheitlicher Nutzen stellt sich nur ein, wenn Omega-3-Fettsäuren langfristig und regelmäßig Bestandteil der Ernährung sind, zum Beispiel in Form von Fisch. Leichter zu dosieren sind Fischölpräparate. Die empfohlene Dosis für Omega-3-Fettsäuren reicht von 2.500 bis 5.000 Milligramm pro Tag.

Tipp

Achten Sie bei Omega-3-Präparaten auf die Qualität: Kaufen Sie nur hochwertige Nahrungsergänzungsmittel mit gereinigtem Fischöl. Durch die Reinigung werden unerwünschte Rückstände wie Schwermetalle und Schadstoffe entfernt. Alternativ gibt es Krillöl. Krillöl ist von Natur aus reiner.

Omega-3-Präparate sollten zum Essen eingenommen werden: Zusammen mit Fett aus der Mahlzeit gelangen sie besser aus dem Darm in das Blut.

Laboruntersuchungen

Omega-3-Fettsäuren werden im Blut bestimmt. Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben und sollte über vier liegen, idealerweise liegt er über acht. Er gibt an, wie viele Fettsäuren in den Membranen der roten Blutzellen aus der Klasse der Omega-3-Fettsäuren vorhanden sind.

Zu beachten bei Erkrankungen der Leber und Niere und bei Medikamenten

Wenn Sie bereits Blutverdünner wie Warfarin einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt über die Einnahme informieren. Omega-3-Fettsäuren könnten ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Ihr Arzt kann die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren und die Medikamentendosis, wenn nötig, anpassen.

Leber- oder Nierenerkrankungen schließen eine Einnahme von Omega-3-Fettsäuren aus. Auch bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenerkrankung oder einer Gallenblasenentzündung sollte man Omega-3-Fettsäuren nicht einnehmen.

Bei Vitamin-D-Mangel ist Neurodermitis häufiger

Wirkweise von Vitamin D

Inschrift Vitamin D und eine Sonne auf einen Sand gelegt
In sonnigen Ländern gibt es weniger Neurodermitis-Fälle. Zudem stellen Studien einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel im Blut und Neurodermitis her. Bild: ratmaner/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D reguliert das Immunsystem, indem es dafür sorgt, dass es weder überaktiv ist noch zu wenig funktioniert. Vitamin D kann der Körper selbst herstellen: Es wird mithilfe von Sonnenstrahlung (UV-Strahlung) in der Haut gebildet. Lebensmittel enthalten dagegen nur geringe Mengen Vitamin D. Beobachtungsstudien zeigen: In sonnigen Ländern gibt es weniger Neurodermitis-Fälle. Zudem stellen Studien einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel im Blut und Neurodermitis her.

Die gezielte Vitamin-D-Einnahme könnte helfen, den Schweregrad von Neurodermitis zu lindern – speziell dann, wenn sich die Symptome im Winter verstärken. Dies macht eine neuere hochwertige Studie aus der Mongolei deutlich: In dieser Region mit langen sonnenarmen Wintermonaten neigt die Bevölkerung zu Vitamin-D-Mangel. Einen Monat lang erhielten 107 Kinder mit Neurodermitis 1.000 Internationale Einheiten Vitamin D3. Dies bewirkte eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes. Auch in Deutschland sind die meisten Menschen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt, besonders im Winter nicht.

Die Wirkung von Vitamin D bei Neurodermitis ist mit vielen Hinweisen belegt. Dennoch sind Studien mit höheren Teilnehmerzahlen und von längerer Dauer nötig, um klar sagen zu können, ob Vitamin D allen Betroffenen hilft. Ein Vitamin-D-Mangel sollte in jedem Fall ausgeglichen werden.

Vitamin D kann vermutlich auch bei Seborrhoischer Dermatitis helfen. Diese Hautentzündung betrifft überwiegend fettige Hautregionen. Eine Studie mit 32 Patienten gibt erste Hinweise darauf, dass Vitamin D die Rückfallrate senkt.

Zudem hatten Ekzem-Patienten mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln häufiger bakterielle Hautinfektionen als die mit höheren. Die Einnahme von Vitamin D steigerte die Produktion von Abwehrstoffen, die vor Eindringlingen wie Bakterien schützen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Die Dosierung von Vitamin D ist abhängig von den Vitamin-D-Spiegeln. Zunächst gilt es, einen eventuellen Mangel auszugleichen. Das ist vor allem in den Wintermonaten nur durch Vitamin-D-Präparate möglich. Präparate sollten immer zu einer Mahlzeit eingenommen werden: Vitamin D benötigt Fett aus der Mahlzeit, damit es ins Blut gelangt.

Für die kurzfristige schnelle Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels gilt: Zehn Tage lang 10.000 Internationale Einheiten am Tag, zusätzlich zur körpereigenen Bildung von ungefähr 4.500 Internationalen Einheiten, erhöhen den Spiegel um 10 Nanogramm pro Milliliter.

Für die langsame dauerhafte Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels gilt: 1.000 Internationale Einheiten täglich zusätzlich zur körpereigenen Bildung von ungefähr 4.500 Internationalen Einheiten erhöhen den Spiegel um 10 Nanogramm pro Milliliter.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels ist bei Ekzemen und Neurodermitis empfehlenswert. Der Vitamin-D-Gehalt wird im Blutserum gemessen. Dazu bestimmt man die Transportform – das sogenannte 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Für einen bestmöglichen gesundheitlichen Nutzen sollten Vitamin-D-Spiegel im Blut zwischen 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter liegen.

Idealerweise sollte der Vitamin-D-Spiegel bei Ekzemen mindestens zweimal im Jahr kontrolliert werden.

Probiotika und Präbiotika: Haut über den Darm schützen

Wirkweise von Pro- und Präbiotika

Der Darm nimmt grundlegenden Einfluss auf den Stoffwechsel der Haut. Er reguliert die Belastung mit Giftstoffen und entzündlichen Botenstoffen. Probiotika sind „gute Bakterien“, die sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken. Ein gesunder Darm unterstützt auch die Haut.

Präbiotika sind dagegen Ballaststoffe, die den gesunden Bakterien als Nahrung dienen. Pro- und Präbiotika unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung und werden in der Mikronährstoffmedizin meist zusammen empfohlen.

Bei den meisten Ekzemen muss zwar ursächlich behandelt werden, Pro- und Präbiotika könnten aber die Heilung unterstützen. Vor allem bei allergischen Formen und Neurodermitis sowie bei hartnäckiger Entzündung dürften Probiotika helfen. Auch bei häufigen Hautinfektionen ist ein Versuch mit Probiotika sinnvoll, um die Abwehrkraft zu steigern.

Hochwertige Studien, die Probiotika zur Vorbeugung oder Behandlung von Neurodermitis bei Kindern untersuchten, lieferten ermutigende Daten: Von 17 Studien zeigen 13 einen vorbeugenden Effekt für Neurodermitis bei Kindern. 15 von 20 Studien belegen einen Erfolg bei der Behandlung. Am häufigsten wurden Laktobazillen und Bifidobakterien untersucht. Sie waren einzeln und in Kombination erfolgreich. Auch der Zusatz von Präbiotika war erfolgversprechend.

Die World Allergy Organization befürwortet Probiotika zur Vorbeugung von Ekzemen. Das betrifft gerade Schwangere und stillende Mütter mit einem familiär bedingten hohen Risiko für Allergien. Experten fordern aber noch genauere Untersuchungen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Pro- und Präbiotika

Es gibt Probiotika in Form von Pulver, Tabletten oder Kapseln in Kombination mit Präbiotika. Dazu zählen vor allem Laktobazillen und Bifidobakterien sowie zum Beispiel resistente Dextrine oder Stärke. Erfolgreich getestet sind zum Beispiel Lactobacillus rhamnosus, Lactobacillus paracasei,Lactobacillus casei, Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum.

Bei der Dosis sollten mehr als 109 lebende Bakterien eingesetzt werden. In Präparaten werden die Bakterien als sogenannte kolonienbildenden Einheiten (KBE) angegeben. Die Einnahmedauer sollte sich über einen Zeitraum von mindestens zwölf Wochen erstrecken. Nach Absetzen der Bakterien werden sie langsam wieder ausgeschieden.

Die Einnahme sollte entweder zu den Mahlzeiten erfolgen oder in Kombination mit reichlich Wasser: Beides sorgt dafür, dass die Probiotika trotz der Magensäure lebend in den Darm gelangen. Einige Hersteller bieten auch Kapseln an, die resistent gegenüber Magensäure sind und sich erst im Darm öffnen.

Zink: für die Abwehr der Haut

Wirkweise von Zink

Zink hilft bei der Bildung von Haaren, Nägeln und Haut. Es unterstützt auch in der Haut die Abwehr von Krankheitserregern, die Kollagenbildung, die Wundheilung und somit indirekt die Hauterneuerung. Zink wirkt antientzündlich und antibakteriell. Das macht es zu einem wichtigen Spurenelement bei Hauterkrankungen. In der Mikronährstoffmedizin kann Zink äußerlich und innerlich eingesetzt werden.

Als Zinkoxid wird es meist in Form von Pasten bei nicht nässenden Ekzemen angewandt, bei denen die Haut gerötet ist, schmerzt und juckt. Vor allem kommt es bei Windeldermatitis und beim Seborrhoischem Ekzem zum Einsatz.

Zinkmangel im Blut kann zu Hauterkrankungen und eingeschränkter Immunfunktion führen. Patienten mit Hautschäden leiden häufig unter Zinkmangel. Auch Neurodermitis-Patienten haben niedrige Zinkwerte.

Hoffnung macht eine erste Studie, die zwei Gruppen mit Neurodermitis untersuchte: Gruppe A erhielt 12 Milligramm Zink täglich, immundämpfende Medikamente (Antihistaminika) und Feuchtigkeitslotionen. Die Kontrollgruppe B erhielt ebenfalls diese Behandlung, aber kein Zink. Nach zwölf Wochen hatten Personen der Gruppe A einen erhöhten Zinkgehalt. Zudem besserte sich der Hautzustand in Gruppe A weit mehr als in der Kontrollgruppe.

Zink-Kapseln in einer Holzschale
Neurodermitis-Patienten sollen zur Linderung Zinkpräparate einnehmen. Bild: settaphan/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink

Neurodermitis-Patienten sollten täglich 20 bis 50 Milligramm Zink einnehmen. Zur Linderung von Hauterkrankungen allgemein wird eine Dosierung von 15 bis 35 Milligramm empfohlen.

Zinkpräparate sind am verträglichsten, wenn sie zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Auf leeren Magen kann es zu Magenproblemen kommen. Zudem verbessert sich die Aufnahme im Darm durch eine Mahlzeit, insbesondere wenn sie Eiweiße enthält: Aminosäuren fördern die Aufnahme.

Zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenten

Bei einer chronischen Nierenschwäche oder anderen Nierenerkrankungen sollte Zink nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden, die Zink-Blutspiegel würden zu hoch werden.

Zink kann Antibiotika und Medikamente bei Osteoporose binden und unwirksam machen. Deshalb empfiehlt sich ein Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen der Einnahme. Zu den betroffenen Medikamenten gehören beispielsweise Gyrasehemmer wie Ciprofloxacin, Tetrazykline und Bisphosphonate wie Alendronat oder Risedronat.

Antioxidanzien verringern oxidativen Stress und Entzündungen bei einem Ekzem

Wirkweise von Antioxidanzien

Entzündungen produzieren freie Radikale (oxidativer Stress). Diese halten die Entzündung aufrecht und schädigen das Gewebe. Im Blut von Patienten mit Ekzem liegen nachweislich niedrige Gehalte an antioxidativen Vitaminen (Vitamin E und C) und Mineralstoffen vor. Zusätzlich haben die Personen höhere Werte an Markern für oxidativen Stress. Antioxidantien können diesen Stress abfangen und so das Gewebe vor Entzündungsfolgen schützen, das zeigen erste Studien.

  • Vitamin C: Der entzündliche Botenstoff Histamin ist an der Entstehung von Allergien beteiligt oder hält diese aufrecht. Vitamin C fördert den Histaminabbau.Sinkt der Vitamin-C-Spiegel im Blut, so steigt der Schweregrad der Neurodermitis. In einer Studie erhielten 89 Patienten 7.500 Milligramm Vitamin C intravenös. Der Histaminspiegel sank deutlich, und zwar stärker bei den Patienten mit Allergien als bei Patienten mit Infektionskrankheiten.
  • Vitamin E: Vitamin E kann den Blutspiegel von Immunoglobulin E (IgE) senken. Dieser Antikörper ist verantwortlich für Allergien und spielt auch für das Entstehen von Neurodermitis eine Rolle. Vitamin E verbessert die Symptome und kann die Lebensqualität der Patienten mit Neurodermitis erhöhen – zu diesem Schluss kommt eine erste Studie mit 70 Patienten. Sie erhielten vier Monate lang täglich eine Dosis von 270 Milligramm Vitamin E pro Tag.
  • Selen: Die Einnahme von Selen über sechs Monate führte zu einer Besserung der Beschwerden in 65 Prozent der Fälle. Dies zeigt eine erste Studie.

Antioxidantien scheinen nach den genannten Studien positiven Einfluss auf die Therapie der Neurodermitis zu haben. Diese Annahme und genaue Dosierungen müssen jedoch in weiteren Studien untermauert werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Antioxidanzien

Empfohlen wird bei Ekzemen eine breite Absicherung mit allen wichtigen Antioxidanzien, zum Beispiel mindestens 100 Milligramm Vitamin C und 50 Mikrogramm Selen pro Tag. Ohne ärztlichen Rat sind bis zu 50 Milligramm Vitamin E sinnvoll. In der Mikronährstoffmedizin werden manchmal auch höhere Mengen eingesetzt, zum Beispiel 270 Milligramm Vitamin E. Die Vitamin-E-Therapie sollte jedoch mit einem Mikronährstoff-Experten besprochen werden.

Info

Die isolierte Vitamin-E-Unterform Alpha-Tocopherol könnte in hoher Dosierung pro-oxidativ wirken, das heißt Zellen durch oxidativen Stress schädigen. Bis zur Klärung sollte man Alpha-Tocopherol daher nicht überdosieren. Als Basisabsicherung mit Antioxidantien sind Nährstoffpräparate mit allen acht Vitamin-E-Formen vorzuziehen (vollständiger Vitamin-E-Komplex).

Antioxidanzien wirken am besten, wenn sie in Kombination miteinander eingenommen werden, da sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen. Vitamin E muss zum Beispiel regeneriert werden, um im Körper den vollen Nutzen zu entfalten. Dazu braucht es Vitamin C.

Fettlösliche Antioxidanzien wie Vitamin E sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden, damit sie ins Blut gelangen können.

Oxidativen Stress und Selen im Labor bestimmen lassen

Ein Messwert für oxidativen Stress ist der Gehalt von Malondialdehyd (MDA) im Blut, der Aufschluss über Zellschäden gibt. Im Labor lässt er sich im Blutserum nachweisen. Der Normbereich liegt bei 0,36 bis 1,4 Mikromol pro Liter.

Viele Labore haben ihre eigenen Tests, um oxidativen Stress zu bestimmen. Darum können Normalwerte schwanken. Im Zweifelsfall zählt der Wert, den das Labor angibt.

Der Selenstatus wird meist im Vollblut bestimmt. Vollblut enthält alle Blutzellen. Der Wert gibt die Langzeitversorgung mit Selen an. Das Blutserum (Blutflüssigkeit) spiegelt dagegen nur die kurzzeitige Selenversorgung wider. Optimale Selenwerte liegen bei 100 bis 120 Mikrogramm pro Liter im Serum und bei 120 bis 150 Mikrogramm pro Liter im Vollblut.

Antioxidantien: zu beachten bei Medikamenten, Rauchern und Nierenerkrankungen

Raucher sollten nicht über 50 Milligramm Vitamin E einnehmen. Das erhöht in seltenen Fällen das Risiko für Gehirnblutungen und Lungenkrebs.

Bei höheren Dosierungen sind zudem Überdosierungen und Wechselwirkungen durch Vitamin E möglich: Vorsicht gilt bei Einnahme von Blutverdünnern (zum Beispiel Phenprocoumon oder Acetylsalicylsäure), bei Diabetes, vor Operationen sowie bei Vitamin-K-Mangel bei schwerer Verdauungsschwäche.

Expertenwissen

Nach großen Studien senkt Vitamin E als Alpha-Tocopherol zwar das Risiko für die häufigen Schlaganfallformen durch Gefäßverstopfung, aber die seltenen Schlaganfallformen durch Gehirnblutung werden häufiger (vermutlich ab 130 Milligramm (mg) pro Tag). Gefährdet sind besonders Menschen mit einem bestehenden Bluthochdruck. Ab Dosierungen über 100 Milligramm ist darüber hinaus ein leicht erhöhtes Sterberisiko bei Vitamin-E-Einnahme (Alpha-Tocopherol) vermutet. Insgesamt ist das Risiko gering und erst sichtbar, wenn man sehr große Personengruppen auswertet. Zum Beispiel sind von Gehirnblutungen nur einer von 1.250 Personen betroffen.

Auch die Zufuhr von Selen ist bei Nierenproblemen nur bei einem erwiesenen Mangel und unter ärztlicher Aufsicht ratsam.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Neurodermitis

 

Vitamine

Vitamin D

je nach Vitamin-D-Spiegeln, mindestens 1.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin C

100 Milligramm (mg)

Vitamin E

50 Milligramm

(Vitamin-E-Therapie: 270 Milligramm)

 

Spurenelemente

Zink

20 bis 50 Milligramm

Selen

50 Mikrogramm (µg)

 

Weitere Stoffe

Gamma-Linolensäure

Kinder

Erwachsene

 

150 bis 1.000 Milligramm

1.000 bis 2.500 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

2.000 bis 5.000 Milligramm

Probiotika mit Laktobazillen und Bifidobakterien

109 bis 1010 kolonienbildende Einheiten (KBE)

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Neurodermitis

 

Normalwerte

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Omega-3-Index

4 bis 8 Prozent Omega-3-Fettäuren zu Gesamtfettsäuren

Omega-6-Fettsäuren

4 Milligramm pro Liter (mg/l)

Selen im Vollblut

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

 

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Antibiotikaeinnahme: den Darm durch Probiotika schützen

Hand, die aus einem Regal mit verschiedenen Medikamenten eine Schachtel entnimmt
Bei Ekzemen mit deutlichen Zeichen einer zusätzlichen bakteriellen Infektion wird die Therapie mit Antibiotika in Tablettenform empfohlen. Bild: MJ_Prototype/iStock/Getty Images Plus

Bei Ekzemen mit deutlichen Zeichen einer zusätzlichen bakteriellen Infektion wird die Therapie mit Antibiotika in Tablettenform empfohlen, zum Beispiel Penicilline wie Flucloxacillin.

Antibiotika bekämpfen krankmachende Bakterien. Sie wirken jedoch auch gegen die guten Bakterien, die für eine gesunde Darmflora sorgen. Probiotika verhindern, dass sich nach einer Antibiotikatherapie die falschen Darmkeime vermehren und Durchfall verursachen. Vor allem Laktobazillen wie Lactobacillus rhamnosus GG, Lactobacillus casei und die Hefe Saccharomyces boulardii zeigten sich in vielen hochwertigen Studien als wirksam.

Der Darm kann mit 10 bis 20 Milliarden Mikroorganismen (Bakterien und Hefe) pro Tag unterstützt werden (angegeben als 10 bis 20 x 109 kolonienbildende Einheiten (KBE)). Empfohlen wird die Einnahme begleitend zum Antibiotikum und danach noch ein bis zwei weitere Monate, damit sich der Darm ausreichend erholen kann. Halten Sie einen Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden zwischen Antibiotikum und Probiotikum ein, da sonst das Antibiotikum direkt gegen die „guten Bakterien“ wirkt.

Immunsuppressiva (Ciclosporin): Mangelerscheinungen vorbeugen, Nebenwirkungen minimieren

Ciclosporin unterdrückt das Immunsystem bei schwer ausgeprägter Neurodermitis. Allerdings kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, die sich im Rahmen der Mikronährstoffmedizin verringern lassen:

  • Magnesium wird vermehrt ausgeschieden: Um einem Mangel vorzubeugen, sollten Sie bei einer Behandlung mit Ciclosporin 300 Milligramm Magnesium pro Tag einnehmen. Ein Magnesiummangel führt zu Muskelproblemen wie Krämpfe, Zittern und Verspannungen oder Konzentrationsstörungen.
  • Omega-3-Fettsäuren verringern Bluthochdruck: Ciclosporin kann die Nieren schädigen, Bluthochdruck verursachen oder die Blutfettwerte ansteigen lassen. Diese Nebenwirkungen lassen sich durch die gleichzeitige Einnahme von 3.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag abschwächen.

Kortison (Glukokortikoide): Osteoporose-Vorbeugung mit Vitamin D, K2 und Calcium

Bei einem akuten Schub kann eine Kurzzeittherapie mit Kortison (Glukokortikoide) in Tablettenform den Entzündungsprozess unterbrechen. Vor allem bei erwachsenen Patienten mit schweren Formen einer Neurodermitis kann der Arzt kurzfristig Glukokortikoide einsetzen, zum Beispiel Prednisolon.

Über einen längeren Zeitraum ist die Einnahme problematisch, denn Glukokortikoide haben Nebenwirkungen. Alle Patienten, die mit Glukokortikoide behandelt werden, sollten vorbeugend 1.000 Milligramm Calcium, 150 Mikrogramm Vitamin K2 und 2.000 bis 4.000 Internationale Einheiten Vitamin D pro Tag ergänzen. Kosten und Aufwand sind gering, der Nutzen ist deutlich: Calcium, Vitamin D und K2 sind für den Knochenaufbau unerlässlich. Ein Mangel verursacht Knochenschwund und führt zu Osteoporose.

Bei Einnahme von Glukokortikoiden werden zudem Magnesium, Zink und Vitamin C vermehrt über den Urin ausgeschieden. Das Risiko für einen Mangel steigt. Sinnvoll sind folgende Ergänzungen: 200 bis 500 Milligramm Vitamin C, 250 Milligramm Magnesium und 10 bis 20 Milligramm Zink pro Tag.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Medikamenten

 

Antibiotika

Probiotika

1 bis 20 x 109 kolonienbildende Einheiten (KBE)

 

Ciclosporin

Magnesium

300 Milligramm (mg)

Omega-3-Fettsäuren

3.000 Milligramm (mit hohem EPA-Anteil)

 

Glucocorticoide

Calcium

1.000 Milligramm

Vitamin D

2.000 bis 4.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin K2

150 Mikrogramm (µg)

Vitamin C

200 bis 500 Milligramm

Magnesium

250 Milligramm

Zink

10 bis 20 Milligramm

 

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Zusammenfassung

Ein Ekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung. In der Regel äußert sie sich durch Juckreiz, Rötungen und Schuppungen der Haut. Ekzeme treten in unterschiedlichen Formen auf. Am weitesten verbreitet ist Neurodermitis. An ihrer Entstehung sind zahlreiche Faktoren beteiligt. Ziel der Behandlung ist die Meidung der Auslöser, die richtige Hautpflege sowie die Kontrolle der Entzündung.

In der Mikronährstoffmedizin werden Vitamine, Spurenelemente, Fettsäuren sowie Pro- und Präbiotika eingesetzt: Fettsäuren wie Gamma-Linolensäure und Omega-3-Fettsäuren verbessern die Barrierefunktion der Haut, indem sie deren Fettgehalt regulieren oder Entzündungen eindämmen. Vitamin D und Zink bekämpfen ebenfalls Entzündungen und fördern die körpereigene Abwehr. Probiotika verbessern den Hautstoffwechsel durch gute Bakterien im Darm. Ein gesunder Darm trägt wesentlich zu einem gesunden Hautbild bei. Antioxidanzien wie Vitamin C, E und Selen fangen freie Radikale ab und schützen dadurch die Hautzellen.

Mikronährstoffe können außerdem dazu beitragen, die Nebenwirkungen von Medikamenten zu senken. Kortison wird manchmal eingesetzt. Da es die Calciumaufnahme hemmt, sollten neben Calcium auch Vitamin D und Vitamin K2 ergänzt werden: Sie fördern die Calciumaufnahme im Darm und die Einlagerung in die Knochen. Außerdem steigert Kortison die Ausscheidung von Vitamin C, Magnesium und Zink. Bei Ciclosporin empfiehlt sich eine Einnahme von Magnesium und Omega-3-Fettsäuren. Beim Einsatz von Antibiotika bei zusätzlichen Infektionen mit Bakterien sollten Probiotika ergänzt werden: Die probiotischen Keime schützen den Darm vor Durchfall als häufige Nebenwirkung der Antibiotika.

Mikronährstoffe können eine klassische Ekzembehandlung mit Medikamenten und auch ohne sehr gut unterstützen.

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