Kryptopyrrolurie: verloren gegangene Nährstoffe zuführen

Welche Nährstoffe der Körper bei einer Kryptopyrrolurie vermehrt braucht

Bei der Kryptopyrrolurie (KPU) scheidet der Körper vermehrt Zink und Vitamin B6 aus. Das führt zu Mangelerscheinungen und Folgeerkrankungen wie ADHS, Depressionen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit und Allergien. Erfahren Sie, wie Sie einen Mangel ausgleichen.

Nahaufnahme einer Frau im Freien, die runterschaut
Bei der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) werden vermehrt Nährstoffe ausgeschieden, was zu Erkrankungen wie Depressionen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit und Allergien führen kann. Bild: Fly_dragonfly/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Zwei Beine, wovon eins angewinkelt am Knie festgehalten wird
Es gibt kein typisches Beschwerdebild der KPU, daher muss sie anhand typischer Mangelerscheinungen klassifiziert werden. Bild: angkhan/iStock/Getty Images Plus

Die Kryptopyrrolurie (KPU) ist eine erblich bedingte Stoffwechselstörung, bei der die Erstellung des Blutfarbstoffs Hämoglobin gestört ist. Dadurch fällt vermehrt Kryptopyrrol an, ein Baustein und Abbauprodukt des Hämoglobins. Kryptopyrrol bindet sich normalerweise an Gallenfarbstoffe und wird mit dem Stuhl ausgeschieden. Im Falle einer KPU geht überschüssiges Kryptopyrrol zusätzlich über den Urin verloren. Dabei bindet es Nährstoffe wie Zink, Vitamin B6 und zum kleinen Teil Mangan. Auf diese Weise entsteht ein Mangel, der durch die Ernährung allein nicht ausgeglichen werden kann.

Es gibt kein typisches Beschwerdebild der KPU. Sie äußert sich vor allem in den für die jeweiligen Nährstoffe typischen Mangelerscheinungen und kann sich daher in einer Vielzahl an Symptomen zeigen.

Dazu gehören:

  • neurologische Störungen, zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, ADHS oder Depressionen
  • blasse, rissige Haut, Ekzeme, Wundheilungsstörungen, schwaches Bindegewebe, brüchige Nägel oder Haarausfall
  • Knieschmerzen, Gelenkschmerzen, Beckeninstabilität oder Muskelschwäche
  • hormonelle Störungen, zum Beispiel mit Menstruationsbeschwerden, Unfruchtbarkeit, Schilddrüsenunterfunktion
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Nahrungsmittelallergien
  • allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit oder Allergien

Um herauszufinden, ob eine KPU besteht, wird der Kryptopyrrol-Spiegel im Morgenurin bestimmt. Ein Wert von mehr als 15 Mikrogramm Kryptopyrrol pro Deziliter Urin weist auf eine KPU hin.

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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Kryptopyrrolurie klassisch behandelt?

Die KPU wird von Forschern und Medizinern kontrovers diskutiert. Sie ist in der Schulmedizin noch nicht als Erkrankung anerkannt und auch nicht als Diagnose in der Internationalen Statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD 10) verzeichnet. Daher gibt es keine schulmedizinischen Therapieleitlinien.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Behandlung von KPU findet hauptsächlich im Bereich der Mikronährstoffmedizin (orthomolekulare Medizin) statt. Ziel ist es, die Beschwerden, die auf den Mangel an Nährstoffen wie Vitamin B6 und Zink zurückzuführen sind, durch die Einnahme dieser Nährstoffe deutlich zu vermindern oder gar vollständig zu beseitigen.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Zink ist wichtig für das Immunsystem und für die Nervenbotenstoffe

Wirkweise von Zink

Zink übernimmt eine Vielzahl an Funktionen im Körper. Es unterstützt zum Beispiel das Immunsystem und hilft dem Körper bei der Abwehr von Krankheitserregern. Zudem ist Zink wichtig, damit sich Zellen von Haut, Haaren und Nägeln teilen können.

Der Körper benötigt Zink außerdem für die Bildung und Funktion von Nervenbotenstoffen: Zink sorgt dafür, dass die Andockstellen der Nervenzellen (Rezeptoren) die Signale der Botenstoffe richtig empfangen können. Aus einer ersten Studie gibt es Hinweise, dass der Zinkgehalt im Blut in Zusammenhang steht mit der Informationsverarbeitung bei ADHS-Betroffenen. Zudem wirkt Zink antidepressiv.

Der durch die KPU verursachte Zink-Mangel kann sich auf unterschiedliche Arten äußern. Erste Anzeichen sind meist Müdigkeit, Geruchs- und Geschmackstörungen oder Appetitverlust. Schreitet der Mangel fort, können weitere Beschwerden dazukommen, zum Beispiel Störungen der Immunabwehr, Haarausfall, brüchige Nägel, Hautausschläge oder eine beeinträchtigte Wundheilung. Des Weiteren führt ein Mangel an Zink unbehandelt zu Stoffwechsel-, Gerinnungs- sowie Fruchtbarkeitsstörungen. 

Info

Fehlt dem Körper Zink, kann auch Vitamin D seine Funktionen nicht mehr richtig erfüllen: Damit Vitamin D wirken kann, muss es an Bindungsstellen (Rezeptoren) andocken. Diese Bindungsstellen benötigen Zink.

Alles über Vitamin D und wie Sie einen Mangel erkennen und ausgleichen können, erfahren Sie im Text zu Vitamin D.

 

Zink: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei einem Mangel

Um einen Zink-Mangel auszugleichen, sollten Erwachsene täglich 15 bis 30 Milligramm Zink einnehmen. Für Kinder ab zwölf Jahren werden 15 Milligramm Zink empfohlen. Da Zink auf nüchternen Magen zu Magenproblemen führen kann, sollte Zink zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden.

Info

Hohe Mengen an Zink beeinträchtigen die Aufnahme von Kupfer. Das Risiko für einen Kupfer-Mangel steigt bei Kindern ab 7 bis 12 Milligramm Zink, bei Jugendlichen ab 23 bis 34 und bei Erwachsenen ab 40 Milligramm Zink am Tag. Daher sollte der Kupfer-Spiegel überwacht und Kupfer bei langfristiger Einnahme ergänzt werden.

Zink Kapseln auf einem Holzlöffel und im Hintergrund Zitronen und Austern
Bei der Blutuntersuchung für den Zink-Spiegel wird zusätzlich berücksichtigt, in welchem Maße zinkhaltige Lebensmittel zu sich genommen wurden. Bild: settaphan/iStock/Getty Images Plus

Zink-Spiegel ermitteln

Es empfiehlt sich, bei einer KPU regelmäßig den Zink-Spiegel zu kontrollieren. Da der größte Anteil an Zink im Blut auf die roten Blutzellen entfällt, sollte der Zink-Status im Vollblut gemessen werden. Hier sind alle Blutzellen enthalten. Als normal gelten Werte von 4 bis 7,5 Milligramm Zink pro Liter Blut.

Info

Der Zink-Spiegel im Blut ist nur bedingt aussagekräftig, da der größte Anteil an Zink in Knochen und Haut liegt. Hier wird das Spurenelement gespeichert und freigesetzt, sobald der Zink-Spiegel im Blut abfällt. Es ist daher sinnvoll, zusätzlich zur Blutuntersuchung auch die Zink-Zufuhr über die Nahrung zu berücksichtigen. Hierbei fragt der Arzt nach der Ernährung und erhebt, ob und in welchem Maße zinkhaltige Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen. So lassen sich die Blutwerte besser deuten.

Keine Zink-Präparate bei Nierenschwäche einnehmen

Schwache Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden. Ein Überangebot an dem Spurenelement würde den Zink-Spiegel im Blut zu stark ansteigen lassen. Daher sollten Menschen mit einer chronischen Nierenschwäche oder einer anderen Nierenerkrankung nicht zusätzlich Zink in Form von Mineralstoff-Präparaten einnehmen.

Einnahmeabstand zwischen Zink-Präparaten und Osteoporose-Medikamente beachten

Zink kann Osteoporose-Medikamente, sogenannte Bisphosphonate, binden und sie dadurch unwirksam machen. Zu den Bisphosphonaten zählen zum Beispiel Alendronat (zum Beispiel Fosamax®, Tevanate®), Clodronat (zum Beispiel Bonefos®), Etidronat (zum Beispiel Didronel®), Ibandronat (Bondronat®), Pamidronat (Aredia®), Risedronat (Actonel®) oder Tiludronat (Skelid®).

Menschen, die Osteoporose-Medikamente einnehmen, sollten einen Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen der Einnahme dieser Medikamente und Zink-Präparaten einhalten.

Vitamin B6-Präparate lindern Mangelerscheinungen wie Nervenstörungen bei KPU

Wirkweise von Vitamin B6

Vitamin B6 ist an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Es wird zum Beispiel benötigt, um Nerven zu schützen und Botenstoffe herzustellen, die es den Nervenzellen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Außerdem hilft es beim Abbau des Zellgiftes Homocystein, das mit der Entstehung von Krankheiten wie Arteriosklerose, Depressionen oder Alzheimer in Verbindung gebracht wird.

Ein Mangel an Vitamin B6 durch eine KPU kann sich durch unterschiedliche Anzeichen äußern. Dazu gehören unter anderem Nervenstörungen, Depressionen und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Diese Beschwerden verschwinden in der Regel wieder, wenn die Vitamin-B6-Versorgung ausgeglichen wird.

Vitamin B6: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Vitamin B6 Packung und ein Blister mit Kapseln auf weißem Hintergrund
Um bei einer KPU einen Vitamin-B6-Mangel zu beheben, kann ein Präparat in Kapselform eingenommen werden. Bild: ayo888/iStock/Getty Images Plus

Um einen Vitamin-B6-Mangel bei einer KPU zu beheben, sollten täglich 10 bis 50 Milligramm Vitamin B6 eingenommen werden, zum Beispiel in Form von Kapseln. Teilweise empfehlen Mikronährstoffmediziner je nach Ausprägung der Beschwerden für einige Wochen auch bis zu 400 Milligramm Vitamin B6.

Tipp

Vitamin B6 sollte bei einer KPU immer als aktives Pyridoxal-5-Phosphat (P5P) zugeführt werden. Es steht dem Körper direkt zur Verfügung und muss nicht erst umgewandelt werden.

Die Einnahme sollte zwischen oder zu den Mahlzeiten erfolgen, möglichst auf mehrere kleine Dosen verteilt. Die Einnahme zur Mahlzeit ist verträglicher für den Magen.

Vitamin-B6-Spiegel ermitteln

Es empfiehlt sich, im Falle einer KPU regelmäßig den Vitamin-B6-Spiegel zu kontrollieren. Im Rahmen einer Blutuntersuchung wird der Gehalt von Pyridoxalphosphat (PLP), der aktiven Form von Vitamin B6, untersucht. Das geschieht meist im Vollblut, da die Bestimmung des Vitamins hierbei am genauesten ist. Werte von 11,3 bis 22,5 Mikrogramm PLP pro Liter Vollblut gelten als normal.

Bei Epilepsie und Parkinson Vitamin B6 nicht hoch dosieren

Vitamin B6 mindert in hoch dosierter Form die Wirkung von Medikamenten gegen Parkinson und Epilepsie. Daher sollten Menschen, die diese Medikamente regelmäßig einnehmen, nicht mehr als 5 Milligramm am Tag zu sich nehmen.

Zu den betroffenen Epilepsie-Medikamenten (Antiepileptika) gehören Phenobarbital (Luminal®) und Phenytoin (Phenhydan®, Zentropil®).

Beispiele für Parkinson-Medikamente mit dem Wirkstoff L-Dopa (Levodopa) sind: Madopar®, Levopar®, Stalevo® und Duodopa®.

Mangan-Mangel vermeiden

Wirkweise von Mangan

Mangan gehört zu den Spurenelementen und ist ein Bestandteil von Enzymen. So ist Mangan wichtig für den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel und für den Schutz des Körpers vor freien Radikalen. Auch für die Entwicklung des Nervensystems und den Aufbau der Knochen ist Mangan notwendig.

Mangan wird durch KPU gebunden und über den Urin ausgeschieden. Ein Mangan-Mangel führt zu Zellschäden durch oxidativen Stress und wird mit einer gestörten Spermienbildung in Verbindung gebracht.

Mangan: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um einen Mangan-Mangel auszugleichen, empfehlen Mikronährstoffmediziner bei einer KPU zwischen 2 und 7,5 Milligramm Mangan am Tag. Mangan sollte zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Magnesium

Wirkweise von Magnesium

Für die Magnesiumaufnahme ist Vitamin B6 wichtig: Die Aufnahme im Darm kann durch Vitamin B6 gesteigert werden. Da Vitamin B6 allerdings durch Kryptopyrrol gebunden und ausgeschieden wird, kann auch die Magnesiumverwertung gestört sein. Ein Mangel ist die Folge, der wiederum mit Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit und Depressionen in Verbindung gebracht wird.

Magnesium ist wichtig, damit Enzyme funktionieren. Der Körper benötigt es zur Energiegewinnung in den Zellen und für die Übertragung der Informationen von Botenstoffen, zum Beispiel im Gehirn und Nervensystem. Zudem wirkt Magnesium entspannend und ist wichtig für Muskeln und Knochen.

Die Einnahme von Magnesium hilft bei KPU-Beschwerden wie Kopfschmerzen [Migräne], Müdigkeit und ADHS.

 

Magnesium: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffmediziner empfehlen bei einer KPU die zusätzliche Einnahme von 100 bis 250 Milligramm Magnesium pro Tag. Zur besseren Verträglichkeit ist die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit sinnvoll. Dauerhaft sollten ohne einen Mangel nicht mehr als 250 Milligramm eingenommen werden.

Bei einem bereits bestehenden Magnesiummangel kann auch eine höhere Dosierung nötig sein, zum Beispiel zwischen 300 und 600 Milligramm täglich.

Tipp

Die ideale Dosierung bei einem Mangel können Sie anhand der Stuhlkonsistenz herausfinden: Dosieren Sie Magnesium so hoch, dass sich die Stuhlkonsistenz verändert und weicher wird. Ein weicher Stuhl ist ein Anzeichen dafür, dass der Körper ausreichend versorgt ist und der Darm kein Magnesium mehr aufnimmt. Sobald sich also die Stuhlkonsistenz verändert hat, nehmen Sie eine Kapsel oder Tablette weniger.

Magnesiumwerte im Labor bestimmen lassen

Um einen Magnesiummangel zu erkennen, sollte der Magnesiumgehalt im Vollblut gemessen werden. Als normal gelten Werte von 1,38 bis 1,5 Millimol Magnesium pro Liter Vollblut. Ein Wert darunter deutet auf einen Mangel hin.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Nierenschwäche

Magnesium kann Medikamente binden und so deren Wirkung hemmen. Dazu zählen Medikamente gegen Osteoporose (Bisphosphonate wie Fosamax®, Bonefos® und Didronel®) und Antibiotika aus der Gruppe der Gyrasehemmer (Ciloxan®, Avalox® oder Floxal®) und Tetrazykline (zum Beispiel Supramycin®, Vibramycin® oder Aknosan®). Halten Sie deshalb einen zeitlichen Abstand von zwei Stunden zwischen der Einnahme ein.

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Magnesium nicht zusätzlich über Präparate einnehmen: Geschwächte Nieren können überschüssiges Magnesium nicht gut ausscheiden. Es kann zu einer Überversorgung kommen.

Dosierungen auf einen Blick

Orthomolekularmedizinische Empfehlung bei KPU in Milligramm (mg) pro Tag

Zink

15 bis 30

Vitamin B6

10 bis 50 (teilweise auch bis zu 400)

Mangan

2 bis 7,5

Magnesium

100 bis 250

Hinweis: Werte können schwanken 

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Sinnvolle Laboruntersuchungen bei KPU

Normalwerte
Zink (Vollblut)

4,0 bis 7,5 Milligramm pro Liter (mg/l)

Vitamin B6 (Vollblut)

11,3 bis 22,5 Mikrogramm PLP pro Liter (µg/l)

Magnesium (Vollblut)

1,38 bis 1,5 Millimol pro Liter (mmol/l)

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Zusammenfassung

Bei der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) werden zusammen mit dem Stoff Kryptopyrrol vermehrt Nährstoffe wie Zink und Vitamin B6 und auch Mangan ausgeschieden. Dadurch kommt es zu einem Nährstoff-Mangel, der eine Vielzahl von Symptomen zur Folge hat, zum Beispiel Nervenstörungen, Hauterkrankungen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit. Auch mit ADHS wird die KPU in Verbindung gebracht.

Bei der Therapie einer KPU werden die Symptome der Mangelerscheinungen durch die Einnahme der durch die KPU verloren gegangenen Mikronährstoffe Zink und Vitamin B6 gemildert oder behoben. Sinnvoll ist auch eine Ergänzung mit Mangan.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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