Glucomannan für den Cholesterinspiegel und die Verdauung

Wie Glucomannan die Cholesterinspiegel senkt, beim Abnehmen hilft und die Verdauung bei Verstopfungen in Schwung bringt

Der Ballaststoff Glucomannan hat positive Effekte auf die Verdauung. Er quillt in Wasser stark auf, verbessert das Sättigungsgefühl und hemmt in gewissem Maße die Nährstoffaufnahme – zum Beispiel von Fett. Dadurch senkt Glucomannan die Fettwerte. Vermutlich unterstützt es außerdem eine Gewichtsabnahme. Glucomannan regt zudem die Darmtätigkeit an, wovon Personen mit Verstopfungen profitieren könnten. Erfahren Sie hier, wie und wann Glucomannan optimal in der Mikronährstoffmedizin eingesetzt wird.

Eigenschaften und Vorkommen in Lebensmitteln

Aufbau und Eigenschaften von Glucomannan

Glucomannan gehört zu den unverdaulichen komplexen Kohlenhydraten (Ballaststoffen), die aus vielen Zuckereinheiten von Glucose und Mannose aufgebaut sind. Diese bilden gerade und verzweigte Zuckerketten.

Glucomannan wird zur Nahrungsergänzung als weißes bis leicht bräunliches Pulver angeboten. Es ist in heißem oder kaltem Wasser löslich und kann das 50-Fache seines Gewichts an Wasser aufnehmen. Dabei wird Glucomannan zähflüssig und bildet ein Gel. Im Vergleich zu anderen Ballaststoffen wie Guargummi und Hafer-Beta-Glucan verdickt es fünffach stärker.

Info

Aus der Konjak-Pflanze werden unterschiedliche Produkte hergestellt. Das Konjak-Mehl bezeichnet die gemahlene Wurzel. Daraus werden Glucomannan und Konjak-Gummi isoliert. Diese beiden Produkte unterscheiden sich leicht in der Zusammensetzung. Sie werden gemeinsam unter dem Begriff Konjak-Mannan geführt. Allerdings werden die vier Begriffe oft auch unpräzise verwendet. Zum Beispiel wird von Konjak-Mehl gesprochen, obwohl streng genommen Glucomannan gemeint ist.

In welchen Lebensmitteln ist Glucomannan enthalten?

Glucomannan wird aus den Wurzeln der Konjak-Pflanze (Amorphophallus konjac) gewonnen. Diese mehrjährige krautige Pflanze heißt aufgrund ihrer Blütenform auch Teufelszunge. Konjak wird hauptsächlich in Japan und China angebaut. Traditionell wird die Wurzel getrocknet und zu Mehl verarbeitet.

Der Gehalt von Glucomannan im Konjak-Mehl beträgt etwa 70 bis 90 Prozent. Es kann mit Wasser aus dem Konjak-Mehl gewaschen werden. Danach werden mithilfe von Lösungsmitteln (Alkohol) Verunreinigungen entfernt. Nach dem Trocknen erhält man Glucomannan-Pulver.

In Japan und China wird die Konjak-Wurzel zur Herstellung von Lebensmitteln wie Nudeln,Tofu oder Gelee genutzt. Inzwischen kann man Konjak-Mehl oder daraus hergestellte Lebensmittel auch in vielen anderen Ländern kaufen. Glucomannan selbst wird zudem als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. In der Europäischen Union ist es auch als Zusatzstoff (E425) zugelassen: Glucomannan wird als natürliches Gelier- und Verdickungsmittel in Lebensmitteln verwendet.

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Glucomannan?

Glucomannan ist als Ballaststoff nicht lebensnotwendig. Es werden daher keine Werte für den täglichen Bedarf festgelegt. Ballaststoffe haben jedoch eine Funktion für die Gesundheit. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich aufzunehmen. Allerdings decken 68 Prozent der Männer und 75 Prozent der Frauen in Deutschland diese Empfehlung nicht ab. Das zeigt eine große Untersuchung (Nationale Verzehrsstudie). Glucomannan kann daher zur Versorgung mit Ballaststoffen beitragen.

Aufnahme und Verteilung im Körper

Glucomannan ist ein unverdaulicher Ballaststoff: Es kann durch die normale Verdauung weder zersetzt noch aufgenommen werden. Im Dickdarm wird Glucomannan jedoch von Darmbakterien als Nahrung genutzt. Dabei entstehen vor allem kurzkettige Fettsäuren wie Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure. Diese werden von den Dickdarmzellen aufgenommen und verwertet.

Wie wirkt Glucomannan?

Glucomannan hat über seine Wirkung im Darm zahlreiche Effekte auf den gesamten Körper:

Stoffwechselregulation: Es verlangsamt die Verdauung im Darm. Dadurch wird zum Beispiel Stärke schlechter zu Zucker gespalten und der Zucker langsamer ins Blut aufgenommen. Das könnte günstige Effekte auf Stoffwechselerkrankungen haben, wie Diabetes und hohe Fettwerte.

Präbiotikum: Glucomannan fördert eine gesunde Darmflora (Mikrobiota). Vor allem „künstlich vorverdautes“ (hydrolysiertes) Glucomannan hatte einen Effekt. Forscher fanden in Tier- und Laborversuchen folgende Wirkmechanismen:

  • Glucomannan fördert das Wachstum bestimmter nützlicher Darmbakterien, wie Bifidobakterien und Laktobazillen.
  • Zusätzlich blockiert es das Anhaften schädlicher Bakterien an der Schleimhaut. Das fördert die Ausscheidung von Staphylokokken, Clostridien und Salmonellen.
  • Darmbakterien produzieren aus Glucomannan kurzkettige Fettsäuren, welche der Darmwand Energie liefern. Sie wirken zudem entzündungshemmend und zeigen positive Effekte gegen Krebszellen.
  • Kurzkettige Fettsäuren säuern außerdem den Darminhalt an und unterdrücken schlechte Bakterien.

Antioxidativ: Einige Studien zeigen, dass sowohl natürliches als auch „vorverdautes“ Glucomannan antioxidativ wirkt und körpereigene antioxidative Enzyme aktiviert. So werden Radikale abgefangen, die oxidativen Stress auslösen und Bestandteile der Zellen zerstören. Durch Darmbakterien erzeugte Stoffwechselprodukte aus Glucomannan wirken ebenfalls antioxidativ.

Immunfunktion: In Tier- und Laborversuchen regulierte Glucomannan das Gleichgewicht zwischen entzündungshemmenden und -fördernden Prozessen. In Tierversuchen linderte es zum Beispiel die entzündliche Hautreaktion bei Neurodermitis. In einem anderen Tierversuch verbesserte es zudem die Tumorabwehr.

Vorbeugung von Darmkrebs: Glucomannan reduziert die Bildung krebsfördernder Stoffe im Darm, indem es ein krebsvorbeugendes Darmmilieu erschafft. Außerdem verhindert es den Abbau der Schleimschicht der Darmoberfläche, sodass der Kontakt zu krebserzeugenden Stoffen geringer ist. Glucomannan fördert daneben die Ausscheidung darmreizender Gallensäure. Forscher vermuten, dass zu viel Gallensäure im Darm langfristig zur Krebsentstehung beiträgt.   

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Einsatz bei Krankheiten

Glucomannan senkt erhöhte Cholesterinspiegel

Glucomannan kann erhöhte Cholesterinspiegel senken. Die Quellung des Ballaststoffs verlangsamt die Magenentleerung. Dies führt dazu, dass man länger satt ist. Daneben behindert das Gel aus Glucomannan die Aufspaltung und die Aufnahme von Nährstoffen. Das könnte die Zucker- und Fettaufnahme senken und somit positiv auf den Fettstoffwechsel wirken.

Zudem fördert Glucomannan die Ausscheidung von Gallensäuren, welche für die Aufnahme von Cholesterin nötig sind. Zur Neubildung dieser Gallensäuren wird Cholesterin aus dem Blut verbraucht. Die Spiegel sinken auf natürliche Weise.

Laut einer Übersichtsarbeit senkt Glucomannan das Gesamt- und das LDL-Cholesterin. Zusätzlich nahm auch der Triglyceridspiegel um 11 Milligramm pro Deziliter Blut ab. Eine andere Übersichtsarbeit zeigt ebenfalls eine Abnahme des LDL-Cholesterins um 10 Prozent und des Gesamtcholesterins um 7 Prozent.

Fazit: Glucomannan trägt zur Aufrechterhaltung der Cholesterinspiegel bei. Größere hochwertigere Studien über längere Zeit wären jedoch noch wünschenswert. Zur Cholesterinsenkung werden 2.000 bis 4.000 Milligramm Glucomannan pro Tag empfohlen.

Glucomannan hilft beim Abnehmen

Glucomannan kann eine Gewichtsabnahme unterstützen. Das Gel aus Glucomannan und Flüssigkeit verlangsamt die Magenentleerung, was das Sättigungsgefühl erhöht. Daneben hemmt es die Aufnahme von Nährstoffen wie Fetten, sodass man insgesamt etwas weniger Kalorien nutzt.

Laut einer Übersichtsarbeit steigert Glucomannan das Sättigungsgefühl. Auch gibt es aus zwei Übersichtsarbeiten Hinweise auf einen stärkeren Gewichtsverlust bei Übergewichtigen oder Fettleibigen. Jedoch hatte Glucomannan keine Auswirkungen auf die Körperzusammensetzung (BMI). Andere Forscher fanden in ihrer Übersichtsarbeit keinen Effekt auf das Gewicht.

Fazit: Glucomannan kann in Kombination mit einer kalorienreduzierten Diät beim Abnehmen helfen. Allerdings gab es in Studien auch abweichende Ergebnisse. Insbesondere die Studien mit angemessener Dauer von drei bis zwölf Wochen und großer Teilnehmerzahl zeigen jedoch einen Effekt. Glucomannan sollte jeweils vor dem Essen mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Über den Tag verteilt werden 3.000 bis 4.000 Milligramm empfohlen – das heißt zum Beispiel zu den drei Hauptmahlzeiten jeweils 1.000 Milligramm.

Glucomannan gegen Verstopfung

Glucomannan kann die Verdauung in Schwung bringen. Es quillt in Wasser auf und bildet ein gleitfähiges Gel. Zudem nimmt so das Volumen des Speisebreis im Darm zu. Das ist ein Reiz für die Darmbewegung. Auf diese Weise wird der Stuhl bei Verstopfung schneller zum Dickdarm transportiert.

Bei Erwachsenen normalisierte sich durch Glucomannan in einer kleinen hochwertigen Studie eine durch chronische Verstopfungen verlangsamte Darmpassage. In einer Vorstudie erhöhte Glucomannan auch die Häufigkeit des Stuhlgangs und erleichterte den Stuhlgang bei Verstopfungen etwas. Außerdem stieg die Menge an nützlichen Darmbakterien und kurzkettigen Fettsäuren im Stuhl an. Das sind Zeichen für ein gesundes Darmmilieu. In einer weiteren Vorstudie sank die Anzahl medizinischer Einläufe sowie der Bauchbeschwerden bei einer chronischen Verstopfung. Glucomannan wurde auch bei Kindern erfolgreich getestet.

Fazit: Einige Daten sprechen dafür, dass Glucomannan bei einer Verstopfung schonend wirksam sein könnte. Generell wird bei einer trägen Verdauung eine ballaststoffreiche Ernährung empfohlen. Eine Dosis von 2.000 bis 4.000 Milligramm Glucomannan pro Tag kann daher versuchsweise ergänzt werden. Dabei wird eine Einnahmedauer von mehreren Wochen empfohlen.

Dosierungen auf einen Blick

 

Empfehlung von Glucomannan pro Tag in Milligramm (mg)

Erhöhte Cholesterinspiegel

2.000 bis 4.000

Gewichtsabnahme

3.000 bis 4.000

Verstopfungen

2.000 bis 4.000

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie kann man Glucomannan einnehmen?

Zur Aufnahme von Glucomannan kann die Konjak-Wurzel verzehrt werden. Sie ist allerdings oft nur in Asien erhältlich. Eine Alternative ist Konjak-Mehl oder daraus hergestellte Lebensmittel wie Nudeln. Allerdings lässt sich Glucomannan so weniger gut dosieren.

Daneben gibt es Präparate in Form von Kapseln oder Pulver mit reinem Glucomannan. Zur Herstellung wird das Mehl „ausgewaschen“ (wässrige Extraktion). Wegen der besseren Dosierbarkeit empfehlen Mikronährstoff-Experten meist Präparate. Um die korrekte Dosis einzuhalten, sollten dann jedoch nicht verschiedene konjakhaltige Produkte nebeneinander verwendet werden.

Die empfohlene Tagesdosis wird über den Tag verteilt und vor den Mahlzeiten eingenommen. Damit Glucomannan quellen kann, müssen zu jeder Einnahme ein bis zwei Gläser Wasser getrunken werden. Auch ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 2 bis 3 Litern täglich zu achten.

Was macht ein gutes Glucomannan-Präparat aus?

Glucomannan kann mit Schimmelpilzen verunreinigt sein. Auch wurden in einigen Glucomannan-Präparaten Schwermetalle wie Arsen und Blei gefunden. Möglich ist zudem eine Belastung mit Pestiziden. Daher sollte man auf seriöse Hersteller setzen, welche die Qualität und Reinheit ihrer Präparate regelmäßig kontrollieren.

Hochwertige Präparate sind frei von Verunreinigungen und enthalten außerdem keine allergieauslösenden Stoffe. Gute Hersteller verzichten auf Farb- und Aromastoffe sowie Süßungsmittel.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise bei Erkrankungen

Ist eine Überdosierung mit Glucomannan möglich?

Glucomannan wird allgemein als sicher eingestuft. Es darf Lebensmitteln unter der Bezeichnung E425 zugesetzt werden. Diese dürfen bis zu 1 Prozent Glucomannan enthalten. Insgesamt sollten dann jedoch auf Dauer nicht mehr als täglich 3.000 Milligramm zugeführt werden. In Studien wurden bis zu 15.000 Milligramm Glucomannan pro Tag für einige Wochen eingesetzt. Dies hatte keine negativen Auswirkungen.

Nach den Studiendaten ist Glucomannan gut verträglich. Nebenwirkungen gab es nur selten. Beschrieben wurden Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen. Säuglinge und Kleinkinder sollten keine Präparate mit Glucomannan bekommen.

Wechselwirkungen mit Mikronährstoffen bei Glucomannan-Überdosierung

Bei einer Langzeitanwendung von hoch dosiertem Glucomannan könnte es zu einer verminderten Vitaminaufnahme kommen. Das stellten Forscher fest für knapp 4.000 Milligramm Glucomannan und Vitamin E. Für Vitamin B12 gab es allerdings keinen Effekt, sodass dies vor allem für fettlösliche Vitamine vermutet wird. Zur Sicherheit sollten Präparate deshalb auf Dauer nicht überdosiert werden.

Wird Glucomannan zur Therapie höher dosiert eingesetzt, sollte die Einnahmezeit auf einige Wochen festgelegt werden. Anschließend ist eine Einnahmepause sinnvoll. Auch kann es ratsam sein, dass der Arzt oder Mikronährstoff-Experte die Blutspiegel der fettlöslichen Vitamine kontrolliert.

Generelle Wechselwirkungen mit Medikamenten

Alle Ballaststoffe, die im Darm Gele bilden, können die Aufnahme von Medikamentenwirkstoffen beeinträchtigen. Daher sollte Glucomannan immer mit mindestens zwei StundenAbstand von Medikamenten eingenommen werden.

Dies wurde zum Beispiel für blutdruck- und fettsenkende Mittel sowie Diabetesmedikamente festgestellt. Auch die Wirkung von Medikamenten mit Schilddrüsenhormonen könnte beeinträchtigt werden: Glucomannan verhindert, dass die Hormone aus dem Darm zurückgewonnen werden. Dazu zählen beispielsweise die Wirkstoffe L-Thyroxin (wie Berlthyrox® oder Eferox®) oder Triiodthyronin (wie Thybon®).  

Einnahmehinweise bei Diabetesmedikamenten

Einige Studien zeigen, dass Glucomannan den Blutzucker senken kann. Das muss bei der Einnahme von blutzuckersenkenden Medikamenten berücksichtigt werden – zum Beispiel bei Insulin (wie Huminsulin®, Humalog®) oder Metformin (wie Biocos®, Diabesin®). Der Blutzuckerspiegel sollte engmaschig kontrolliert werden, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Eventuell ist in Rücksprache mit dem Arzt eine Dosisanpassung nötig.

Zudem sollten Diabetiker Glucomannan nur im Abstand von zwei Stunden mit ihren Medikamenten einnehmen: Die Aufnahme der Wirkstoffe kann andernfalls beeinträchtigt werden.

Glucomannan in der Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt keine Hinweise auf eine negative Wirkung von Glucomannan in der Schwangerschaft oder Stillzeit. Jedoch sind die bisherigen Daten für eine abschließende Bewertung nicht ausreichend. Während dieser Zeit sollte daher auf Präparate verzichtet werden oder eine Ergänzung sollte nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.

Vorsicht bei Schluckstörungen und bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen

Personen mit Schluckbeschwerden sollten Glucomannan in der trockenen, nicht gequollenen Form nicht einnehmen. Bleibt die Kapsel in der Speiseröhre „hängen“ und quillt auf, kann die Speiseröhre verschlossen werden. Dadurch verengt sich auch die Luftröhre. Dann besteht Erstickungsgefahr.  

Auch bei krankhaften Verengungen im Magen-Darm-Bereich, nach Operationen im Magen-Darm-Trakt oder bei einer Divertikulitis kann Glucomannan zu einem Verschluss führen. Präparate sollten dann nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

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Zusammenfassung

Der Ballaststoff Glucomannan wird aus der Konjak-Wurzel gewonnen. Es quillt mit Flüssigkeit stark auf. Dabei bildet es einen zähflüssigen und gelartigen Schleim. Glucomannan ist für den Menschen unverdaulich, wird aber von Darmbakterien zersetzt.

Glucomannan senkt die Fettwerte. Dabei wirkt es sowohl auf das Gesamt- und LDL-Cholesterin als auch auf die Triglyceride. Es liegen auch Hinweise für eine Abnahme der Blutzuckerspiegel vor. Vermutlich unterstützt Glucomannan zudem eine Gewichtsabnahme: Durch eine verstärkte Sättigung und geringere Nährstoffaufnahme werden weniger Kalorien aufgenommen.

Zusätzlich könnten Personen profitieren, die unter Verstopfungen leiden. Glucomannan vergrößert das Volumen des Stuhls, wodurch die Darmtätigkeit angeregt wird. So bringt Glucomannan die Verdauung bei Verstopfung in Schwung.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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