Pinienrinde: antioxidativ und antientzündlich

Welches Potenzial steckt im Extrakt der Pinienrinde bei Krankheiten?

Inhaltsstoffe der Rinde der französischen Meereskiefer (Pinus pinaster) werden seit Langem für ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten geschätzt. Sie können bei der Regulierung des Blutdrucks helfen, haben schützenden Effekt auf die Gefäße und helfen, Blutgerinnsel zu vermeiden. Aber auch bei Arthrose, Tinnitus, Erektions- und Gedächtnisstörungen und sogar bei Diabetes mellitus können die Inhaltsstoffe aus der Pinienrinde positive Wirkungen entfalten. Erfahren Sie mehr über diese Einsatzgebiete und informieren Sie sich darüber, worauf Sie bei der Einnahme achten müssen.

Pinienrinde in einem Glas
Der Extrakt der Pinien- oder Kiefernrinde enthält viele Pflanzenstoffe, die unterschiedliche Wirkungen haben. Sie lindern zum Beispiel Entzündungen oder fördern die Durchblutung. Bild: rusak/iStock/Getty Images Plus

Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe in Pinienrinden

Die Rinde der französischen Meereskiefer (Pinus pinaster) findet in der traditionellen chinesischen Medizin bereits seit langer Zeit ihre Anwendung. Aufgrund des breiten Wirkspektrums herrscht auch großes Interesse in der Forschung und Öffentlichkeit. Die Rinde enthält sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole), die für deren Wirkung verantwortlich sind. Zu den wichtigsten gehören:

  • Oligomere Procyanidine (OPC): Sie bilden mit 70 bis 90 Prozent den Hauptbestandteil von Pinienrinden-Extrakt.
  • Catechine, Taxifolin und Phenolcarbonsäuren: Sie sind im Gegensatz zu Procyanidinen kleinere Moleküle und für den Körper schnell verfügbar.

Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin wird ein Extrakt aus Pinienrinden empfohlen. Extrakte sind aufkonzentriert und enthalten deshalb die wirksamen Pflanzenstoffe in höheren Mengen als zum Beispiel getrocknetes Pulver.

Neben der Bezeichnung „Pinienrinden-Extrakt“ wird auch der Begriff „Kiefernrinden-Extrakt“ verwendet. Mit beiden Bezeichnungen ist die französische Meereskiefer (Pinus pinaster) gemeint.

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Aufnahme und Funktionen im Körper

Aufnahme und Verteilung im Körper

Illustration von Darmbakterien
Procyanidine werden durch die Darmbakterien zerkleinert. Erst die dabei entstanden Spaltprodukte gelangen ins Blut und entfalten die Wirkung. Bild: Dr_Microbe/iStock/Getty Images Plus

Procyanidine sind sehr große Stoffe und können kaum vom Körper aufgenommen werden. Sie werden deshalb von Mikroorganismen (Bakterien) im Darm zerkleinert und so umgewandelt, dass die Abbauprodukte ins Blut gelangen können. Ein wichtiges Abbauprodukt ist der sogenannte Metabolit M1. Diese wirksamen Abbauprodukte erscheinen bis zu sechs Stunden nach der Einnahme von Pinienrinden-Extrakt im Blut und bleiben mindestens 14 Stunden lang erhalten.

Kleinere Pflanzenstoffe wie Catechine und Taxifolin können dagegen im Darm schnell aufgenommen werden und unterstützen die Wirkung der Abbauprodukte aus Procyanidinen. Im Blut lassen sich dann bis zu sieben verschiedene wirksame Stoffe von Pinienrinden-Extrakt nachweisen. Insgesamt werden so über einen langen Zeitraum fortwährend wirksame Substanzen aus dem Darm aufgenommen.

Die Wirkstoffe des Pinienrinden-Extrakts lagern sich in den roten Blutzellen, dem Blutserum (flüssiger Teil des Blutes ohne die Blutzellen) und auch in der Gelenkflüssigkeit an.

Funktionen im Körper

Pinienrinden-Extrakt übt im Körper verschiedene schützende Wirkungen aus:

Antioxidativ: Die Inhaltsstoffe der Pinienrinde wirken antioxidativ und gelten deshalb als Radikalfänger. Freie Radikale schädigen die Körperzellen und die Bestandteile der Erbsubstanz (DNA). Oxidativer Stress entsteht dann, wenn der Gehalt an freien Radikalen die körpereigenen Abbaumöglichkeiten übersteigt. Die Folge können Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sein. Inhaltsstoffe der Pinienrinde zerstören freie Radikale und können darüber hinaus Vitamin C und Vitamin E regenerieren. Die Vitamine sind selbst wichtige Antioxidantien.

Entzündungshemmend und antiallergen: Auch eine entzündungshemmende sowie antiallergene Wirkung wurde nachgewiesen. Pinienrinden-Extrakt verringerte im Tierversuch unter anderem die Ausschüttung von Histamin – einem Gewebshormon, das eine zentrale Rolle bei Allergien spielt und starke Entzündungsreaktionen hervorruft. Darüber hinaus hemmen Procyanidine Enzyme, die an Entzündungen beteiligt sind und diese noch verstärken.  

Expertenwissen

Für die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung ist hauptsächlich der Metabolit M1 verantwortlich: Er reagiert mit verschiedenen Enzymen und Eiweißen im Körper. M1 entsteht im Stoffwechsel aus oligomeren Procyanidinen der Pinienrinde.

Durchblutungsfördernd: Die Wirkstoffe der Pinienrinde lassen außerdem die Gefäßmuskulatur entspannen und fördern die Durchblutung. Pinienrinden-Extrakt kann auch viele der mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbundenen Risikofaktoren beeinflussen. So senken sie den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel, die Blutfettwerte und verringern die Tendenz von Blutplättchen zu verklumpen. Diese Faktoren können die Blutgefäße schädigen und zu einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) führen.

Nervenschutz: Möglicherweise schützt Pinienrinden-Extrakt auch das Nervensystem. Freie Radikale können für verschiedene Hirnerkrankungen verantwortlich sein. In einem alternden Gehirn treten teilweise oxidative Schäden auf. Antioxidantien können in solchen Fällen den oxidativen Stress an Gehirn und Nervenzellen lindern.

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Einsatz bei Krankheiten

Pinienrinden-Extrakt gegen Bluthochdruck

Ist der Blutdruck über einen längeren Zeitraum erhöht, schädigt das die Blutgefäße. Langfristig kann es zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Die Pflanzenstoffe aus Pinienrinde ermöglichen eine Weitstellung der Blutgefäße und schützen die Gefäßwände. So können sie dazu beitragen, dass sich ein erhöhter Blutdruck normalisiert.

Einer Übersichtsarbeit mehrerer Studien zufolge haben die Inhaltstoffe der Pinienrinde einen positiven Effekt auf einen erhöhten Blutdruck und damit auf die Gesundheit von Blutgefäßen. Forscher konnten in einer ersten Studie zeigen, dass Pinienrinden-Extrakt den Blutfluss fördert und so zu einer Normalisierung der Blutdruckwerte beitragen könnte. Die Blutdruckwerte waren bei den Studienteilnehmern, die zusätzlich zur herkömmlichen Behandlung Pinienrinden-Extrakt einnahmen, besser als bei denjenigen, die es nicht ergänzten. Auch eine hochwertige Studie bestätigt, dass Patienten mit erhöhtem Blutdruck von Pinienrinden-Extrakt profitieren: Die Dosis des blutdrucksenkenden Medikamentenwirkstoffs Nifedipin konnte verringert werden.  

In einer Vorstudie ließ sich zudem eine Verbesserung weiterer Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellen: Pinienrinden-Extrakt senkte nach sechs Monaten nicht nur den Blutdruck, sondern auch den Taillenumfang und die Blutfettwerte. Die Teilnehmer waren vom metabolischen Syndrom betroffen – einer Stoffwechselerkrankung mit Fettleibigkeit, erhöhten Blutfett-, Blutdruck- und Blutzuckerwerten.

Bei Patienten mit Bluthochdruck empfehlen Mikronährstoff-Experten eine tägliche Dosis von 100 bis 300 Milligramm Pinienrinden-Extrakt. Eine Verringerung der Dosierung von Blutdruckmedikamenten sollte in jedem Fall mit einem Arzt besprochen werden.

Illustration von Blutgefäßen
Die Inhaltstoffe in Pinienrindenextrakt entspannen die Muskulatur der Blutgefäße und sorgen so für eine bessere Durchblutung. Dies ist besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen nützlich. Bild: Design Cells/iStock/Getty Images Plus

Pinienrinden-Extrakt schützt die Venen bei Venenschwäche

Illustrativer Darstellung von normalen Venen und Krampfadern
Damit das Blut in den Beinvenen nicht zurück nach unten fließt, gibt es Venenklappen. Bei einer Venenschwäche funktionieren diese Venenklappen allerdings nicht mehr richtig. Das Blut staut sich in den Beinen, Krampfadern entstehen. Bild: vectortatu/iStock/Getty Images Plus

Venen transportieren Blut aus allen Körperregionen zurück zum Herzen. Insbesondere die Beinvenen sind stark gefordert, da sie die Schwerkraft überwinden müssen. Sie müssen daher gesund und leistungsfähig sein sowie frei von Entzündungen oder Blutgerinnseln.

Bei Patienten mit schwerer chronischer Venenschwäche (CVI) scheint, einer ersten Studie zufolge, die Behandlung mit Pinienrinden-Extrakt lindernde Wirkung zu erzielen. Zum Beispiel gingen Schwellungen der Beine zurück. Auch eine Übersichtsarbeit mehrerer Studien bestätigt, dass Pinienrinden-Extrakt bei Venenschwäche geschwollene Beine vermindert , Geschwüre in den Venen verbessert, Hämorrhoiden lindert und weniger Blutgerinnsel in den Venen auf Langstreckenflügen entstehen lässt. Pinienrinden-Extrakt wurde entweder eingenommen oder in Form von Salben oder Cremes auf die Haut aufgetragen.

Eine weitere Auswertung mehrerer Studien zeigt zudem, dass die Wirkung von Pinienrinden-Extrakt gegenüber Kompressionsstrümpfen und Medikamenten bei Venenschwäche deutlich überlegen ist. Die Wirkung von Pinienrinden-Extrakt ist mit Kompressionsstrümpfen zusammen am besten. Zum Beispiel konnten 100 Milligramm Pinienrinden-Extrakt zusammen mit Kompressionsstrümpfen die Symptome der Venenschwäche bei Frauen mit Krampfadern stärker lindern als die Kompressionsstrümpfe allein.

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Erkrankungen der Venen wie Venenschwäche eine Dosierung von 100 bis 360 Milligramm Pinienrinden-Extrakt pro Tag.

Pinienrinden-Extrakt kann Thrombosen vorbeugen

Bildet sich in einem Blutgefäß ein Blutgerinnsel, wird der Blutstrom behindert oder komplett blockiert. Mediziner sprechen dann von einer Thrombose. Durch die Engstelle in den Blutgefäßen werden die umliegenden Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die Inhaltsstoffe der Pinienrinde schützen die Gefäße, verbessern den Blutfluss und könnten somit zur Vorbeugung von Blutgerinnseln beziehungsweise einer Thrombose beitragen.

In einer Übersichtsarbeit mehrerer Studien konnte für Pinienrinden-Extrakt eine Wirkung gegen Blutgerinnsel nachgewiesen werden: Bei Teilnehmern, die vor und nach Langstreckenflügen Pinienrinden-Extrakt eingenommen hatten, traten weniger Blutgerinnsel in den Venen auf. Darüber hinaus hatten sie deutlich weniger geschwollene Beine als Personen, die kein Pinienrinden-Extrakt eingenommen hatten. Auch Menschen, die bereits an Blutgerinnseln in den Beinen leiden, könnten von Pinienrinden-Extrakt profitieren: Eine erste Studie gibt Hinweise, dass durch die Einnahme von 150 Milligramm Pinienrinden-Extrakt pro Tag das Auftreten neuer Thrombosen verhindert werden konnte.

Experten der Mikronährstoffmedizin empfehlen Patienten zur Vorbeugung von Blutgerinnseln eine Dosis von 100 bis 200 Milligramm Pinienrinden-Extrakt pro Tag.

Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus Typ 2 durch Pinienrinden-Extrakt senken

Bei Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit) ist die Wirkung von Insulin beeinträchtigt. Insulin ist dafür zuständig, dass Zucker aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird. Ist dieser Vorgang gestört, sind zu hohe Blutzuckerspiegel die Folge. Pinienrinden-Extrakt kann Typ-2-Diabetikern helfen, da er die Wirkung von Insulin verbessert. Zudem scheint Pinienrinden-Extrakt ein Enzym zu hemmen, das für die Aufnahme von Zucker aus dem Darm ins Blut zuständig ist.

Eine hochwertige Studie an Typ-2-Diabetikern zeigt, dass die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt parallel zu einer klassischen Diabetes-Therapie sowohl den Blutzuckerspiegel senken als auch die Blutgefäße weiten kann. Bei Diabetes sind häufig die kleinsten Blutgefäße geschädigt (Mikroangiopathie). Eine mangelnde Durchblutung ist die Folge. In einer vorläufigen Studie verbesserte Pinienrinden-Extrakt die Anzeichen einer solchen Gefäßschädigung. Eine kleine hochwertige Studie zeigt zudem, dass Pinienrinden-Extrakt aufgrund seiner antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften auch Netzhautschäden des Auges (Retinopathie) infolge eines Diabetes verlangsamen kann: Bei Patienten, die keinen Pinienrinden-Extrakt einnahmen, verschlechterte sich die Erkrankung und die Sehschärfe nahm ab.

Die Einnahme von 100 bis 200 Milligramm Pinienrinden-Extrakt pro Tag kann die Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 unterstützen.

Schmerzlinderung durch Pinienrinden-Extrakt bei Arthrose

Mit zunehmendem Alter nutzt sich der Knorpel als ein natürlicher Stoßdämpfer der Gelenke ab. Ärzte sprechen dann von Arthrose. Die Gelenke schmerzen häufig und lassen sich nur eingeschränkt bewegen. Die oft folgende Entzündung führt zu oxidativem Stress und weiteren Knorpelschäden.

Einer Übersichtsarbeit teils hochwertiger Studien zufolge wirkt Pinienrinden-Extrakt bei einer milden Form der Arthrose antioxidativ und entzündungshemmend. Er hemmt Enzyme, die den Knorpel angreifen und Schmerzen verursachen. Patienten berichteten neben einer Schmerzlinderung von einer verbesserten Beweglichkeit sowie einem gesteigerten Wohlbefinden nach der Einnahme von Pinienrinden-Extrakt. Außerdem konnte durch Pinienrinden-Extrakt die Dosierung von entzündungshemmenden Medikamenten und damit verbundene Magenbeschwerden als Nebenwirkung verringert werden. Weitere hochwertige Studien an Patienten mit Arthrose an Knien und anderen Gelenken bestätigen die positiven Ergebnisse zu Pinienrinden-Extrakt.

Bei Arthrose empfehlen Experten der Mikronährstoffmedizin eine tägliche Dosis von 100 bis 150 Milligramm Pinienrinden-Extrakt.

Mann hält sich vor Knieschmerzen das Knie fest
Einige Studien zeigen, dass Pinienrindenextrakt Schmerzen und Entzündungen der Gelenke bei Arthrose reduzieren kann. Bild: Makidotvn/iStock/Getty Images Plus

Pinienrinden-Extrakt kann das Gedächtnis fördern

Gedächtnisstörungen nehmen im Alter zu und können unter anderem durch Krankheiten wie Alzheimer entstehen. Pinienrinden-Extrakt hat positive Eigenschaften auf die Gedächtnisleistung, indem es die Durchblutung fördert, oxidativen Stress bekämpft und Nervenzellen schützt.

In einer ersten Studie konnten Patienten mit beginnender Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung von Pinienrinden-Extrakt profitieren – vermutlich durch verringerten oxidativen Stress am Nervengewebe. Auch weitere teils hochwertige Studien verdeutlichen die Wirkung. In den Studien wurde der Effekt von Pinienrinden-Extrakt sowohl bei älteren Teilnehmern als auch bei 30- bis 35-Jährigen untersucht. Die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt verbesserte die Gedächtnisleistung, die Aufmerksamkeit, die Stimmungslage sowie den oxidativen Stress der Studienteilnehmer.

Um das Gedächtnis zu unterstützen und das Nervengewebe vor oxidativem Stress zu schützen, empfehlen Mikronährstoff-Experten eine tägliche Einnahme von 150 Milligramm Pinienrinden-Extrakt.

Kann Pinienrinden-Extrakt positiv bei Erektionsstörungen wirken?

Mit zunehmendem Alter sind Männer von Erektionsstörungen betroffen. Für eine Erektion wird der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) gebraucht, damit sich der Penisschwellkörper entspannen und mit Blut füllen kann. Pinienrinden-Extrakt fördert die Bildung von Stickstoffmonooxid und könnte deswegen Erektionsstörungen lindern.

Die Ergebnisse einer hochwertigen Studie zeigen, dass sich nach einmonatiger Einnahme von Pinienrinden-Extrakt die Erektionsfähigkeit verbesserte und die Häufigkeit des Sexualverkehrs wieder normalisierte. Besonders wirksam könnte Pinienrinden-Extrakt zusammen mit L-Arginin sein: Fast alle Männer, die an der vorläufigen Studie teilnahmen und beides einnahmen, hatten nach drei Monaten eine normale Erektion. Ergebnisse einer Vorstudie weisen zudem darauf hin, dass die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt zusammen mit L-Arginin für unfruchtbare Männer hilfreich sein kann, um sowohl die Qualität der Spermien als auch die Erektionsfähigkeit zu verbessern.

Bei Erektionsstörungen empfehlen Mikronährstoff-Experten, täglich 100 bis 300 Milligramm Pinienrinden-Extrakt einzunehmen.

Reduziert Pinienrinden-Extrakt die Symptome bei Asthma?

Asthma beruht auf einer Überempfindlichkeit der Bronchien. Eine häufige Ursache sind entzündliche Reaktionen auf äußere Reize (Allergene) wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben. Pinienrinden-Extrakt könnte aufgrund seiner antientzündlichen Wirkungen die Beschwerden bei Asthma lindern.

In einer kleinen hochwertigen Studie wurde die Wirkung von Pinienrinden-Extrakt bei Patienten mit unterschiedlichem Asthma-Schweregrad untersucht und als wertvolles Mittel bei der Behandlung eingeschätzt. Eine weitere hochwertige Studie belegt die positiven Eigenschaften von Pinienrinden-Extrakt bei Kindern und Jugendlichen mit leichtem bis mittelschweren Asthma. Durch die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt konnten sowohl Entzündungswerte gesenkt als auch die Lungenfunktion verbessert werden. Der Einsatz von Pinienrinden-Extrakt könnte auch zu einer besseren Kontrolle von allergischem Asthma beitragen und den Bedarf an Asthma-Medikamenten reduzieren.

Aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl sind jedoch weitere Studien mit Pinienrinden-Extrakt erforderlich, um seinen Wert für die Behandlung von Asthma grundsätzlich zu ermitteln. Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Asthma versuchsweise eine tägliche Dosis von 100 bis 200 Milligramm Pinienrinden-Extrakt.

Kann Pinienrinden-Extrakt bei Tinnitus helfen?

Frau leidet unter Tinnitus
Bei Tinnitus hören betroffene Geräusche, die jedoch nicht durch eine äußere Schallquelle zu erklären sind. Als Ursache wird unter anderem ein gestörter Blutfluss angenommen. Bild: Aleksej Sarifulin/iStock/Getty Images Plus

Unter Tinnitus versteht man wiederkehrende Geräusche wie Pfeifen oder Zischen, ohne eine äußere Schallquelle. Die Inhaltsstoffe der Pinienrinde könnten die Beschwerden bei Tinnitus lindern, indem sie die Gefäße weit stellen und den Blutfluss im Ohr fördern.

Die Ergebnisse einer ersten Studie sind vielversprechend: Die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt konnte Symptome wie spontanen Schwindel, Hörverlust, Druck im Ohr und unruhigen Gang mildern sowie den Blutfluss im Innenohr positiv beeinflussen. Nach sechsmonatiger Einnahme von Pinienrinden-Extrakt waren sogar über drei Viertel der Patienten vollkommen symptomfrei. Betrachtet wurden Personen mit Tinnitus, mit einer einseitigen Erkrankung des Innenohrs (Morbus Menière) oder mit einer verminderten Durchblutung des Ohres.

Tinnitus-Patienten wird eine Dosis von 150 Milligramm Pinienrinden-Extrakt pro Tag empfohlen.

Dosierungen auf einen Blick

 

Dosierungsempfehlung von Pinienrinden-Extrakt (Kiefernrinden-Extrakt) pro Tag in Milligramm (mg)

Bluthochdruck

100 bis 300

Venenschwäche

100 bis 360

Thrombosevorbeugung

100 bis 200

Diabetes mellitus Typ 2

100 bis 200

Arthrose

100 bis 150

Gedächtnisstörungen

150

Erektionsstörungen

100 bis 300

Asthma

100 bis 200

Tinnitus

150

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Einsatz bei Medikamenten

Pinienrinden-Extrakt verringert Wassereinlagerungen bei ACE-Hemmer-Einnahme

ACE-Hemmer (wie CaptoHEXAL®, Cortensobon®) werden zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Sie weiten die Blutgefäße und tragen dazu bei, dass der Körper mehr Salz und Wasser ausscheidet. So wird erreicht, dass der Druck des Blutes auf die Gefäßwände abnimmt. Eine Nebenwirkung von ACE-Hemmern können Wassereinlagerungen sein.

In einer ersten Studie zeigten sich positive Wirkungen von Pinienrinden-Extrakt bei Bluthochdruck-Patienten, die Wassereinlagerungen während der Therapie mit ACE-Hemmern entwickelten. Durch die Einnahme von 150 Milligramm Pinienrinden-Extrakt wurden die Wassereinlagerungen in den Unterschenkeln innerhalb von acht Wochen im Vergleich zum Scheinmedikament um ein Drittel verringert.

Pinienrinden-Extrakt wirkt ebenfalls blutdrucksenkend. Damit der Blutdruck nicht zu stark gesenkt wird, sollte die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt begleitend zu Medikamenten mit dem Arzt besprochen werden. Sinnvoll sind täglich 150 Milligramm.

Weniger Schmerzmittel bei Arthrose durch Pinienrinden-Extrakt

Ergebnisse von zwei hochwertigen Studien mit Arthrose-Patienten legen nahe, dass bei einer Kombinationstherapie mit Pinienrinden-Extrakt weniger schmerzstillende Medikamentenwirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac (zum Beispiel IbuHEXAL®, Diclofenac STADA®) benötigt werden. Durch den geringeren Schmerzmittelbedarf verringerten sich außerdem Magen-Darm-Beschwerden, die Nebenwirkungen der regelmäßigen Einnahme von Schmerzmedikamenten sind.

Um den Bedarf an Schmerzmitteln bei Arthrose zu senken, können täglich 100 Milligramm Pinienrinden-Extrakt sinnvoll sein.

Dosierungen auf einen Blick

 

Dosierungsempfehlung für Pinienrinden-Extrakt pro Tag in Milligramm (mg)

ACE-Hemmer

150

Schmerzmittel

100

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Einnahmeempfehlung

Wann und wie sollte Pinienrinden-Extrakt eingenommen werden?

Pinienrindenextrakt in Form von Kapseln
Gute Präparate sollten frei von Zusatzstoffen sein wie Farb- und Aromastoffen. Bild: BugTiger/iStock/Getty Images Plus

Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin wird Pinienrinde als Extrakt empfohlen. Ein Extrakt enthält die wirksamen Inhaltstoffe wie Procyanidine in höheren Mengen als zum Beispiel getrocknete Rinde oder daraus hergestelltes Pulver. Die meisten Pinienrinden-Extrakte enthalten pro 100 Milligramm zwischen 50 und 70 Milligramm Procyanidine.

Präparate sind meist in Form von Kapseln erhältlich. Die Kapseln sollten für eine bessere Magenverträglichkeit zum Essen mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.

Woran Sie gute Pinienrinden-Präparate erkennen

Gute Pinienrinden-Präparate sollten immer einen Extrakt anstelle von Pulver enthalten. Zudem sollte der Gehalt der Wirkstoffe wie Procyanidine auf dem Präparat angegeben sein. Einige Hersteller kombinieren Pinienrinden-Extrakt auch mit anderen, ähnlich wirkenden Pflanzenstoffen wie Traubenkern-OPC  oder mit Vitaminen wie Vitamin C.

Gute Präparate sind zudem frei von Farb- und Aromastoffen oder technischen Hilfsstoffen. Substanzen, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, sollten ebenfalls nicht zu finden sein.

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Überdosierung, Wechselwirkungen und Hinweise bei Erkrankungen

Ist eine Überdosierung möglich?

Sekundäre Pflanzenstoffe aus Pinienrinden-Extrakt werden allgemein als gut verträglich eingeschätzt. In seltenen Fällen treten bei der Einnahme Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verstopfung und Übelkeit sowie Schwindel und Kopfschmerzen auf. Die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt nach den Mahlzeiten verhindert leichte Befindlichkeitsstörungen.

Bislang sind keine alarmierenden Nebenwirkungen bekannt – auch nicht bei hohen Dosierungen. Daher gilt Pinienrinden-Extrakt bei einer Dosierung von 20 bis 100 Milligramm pro Tag für lange Zeiträume (über Monate hinweg) als unproblematisch. Dosierungen von 100 bis 300 Milligramm pro Tag sind für kürzere Zeiträume (einige Wochen) geeignet.

Pinienrinden-Extrakt steigert die Wirkung von Blutverdünnern

Die in Pinienrinden-Extrakt enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe können die blutverdünnende Wirkung verschiedener Medikamente erhöhen. Menschen, die auf blutverdünnende Medikamente angewiesen sind, sollten vor der Einnahme von Pinienrinden-Extrakt mit ihrem Arzt sprechen. Der Arzt kann bei Bedarf die Blutgerinnungswerte kontrollieren.

Dazu zählen Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Phenprocoumon (Marcumar®), Dabigatran (Pradaxa®), Rivaroxaban (Xarelto®) oder Warfarin (Coumadin®).

Mehrfarbige Pillen und Stethoskop liegen auf einem Tisch
Zwischen Pinienrindenextrakt und bestimmten Medikamenten gibt es Wechselwirkungen. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, wenn Sie Medikamente einnehmen. Betroffen sind Blutverdünner und Diabetes-Medikamente. Bild: artisteer/iStock/Getty Images Plus

Wechselwirkungen mit Diabetes-Medikamenten

Pinienrinden-Extrakt kann den Blutzuckerspiegel senken. Die Einnahme von Pinienrinden-Extrakt zusammen mit Diabetes-Medikamenten (zum Beispiel Metformin wie Diabesin®, Siofor® und Glucophage®) kann möglicherweise dazu führen, dass der Blutzucker zu stark fällt. Aus diesem Grund sollte der Blutzuckerspiegel genau überwacht werden. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, ob die Dosis Ihres Diabetes-Medikaments möglicherweise angepasst werden muss.

Pinienrinden-Extrakt in der Schwangerschaft und Stillzeit

Erste Studien deuten darauf hin, dass Pinienrinden-Extrakt unbedenklich ist, wenn es in der späten Schwangerschaft eingenommen wird. Bis diese Einschätzung vollständig bestätigt ist, sollte Pinienrinden-Extrakt jedoch von schwangeren Frauen nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Der Arzt kann den Nutzen und das Risiko abwägen.

Derzeit liegen keine zuverlässigen Informationen über die Sicherheit der Einnahme von Pinienrinden-Extrakt während der Stillzeit vor. Zur Sicherheit sollten stillende

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Zusammenfassung

Pinienrinde findet bereits seit Langem Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin. Die sekundären Pflanzenstoffe der Pinienrinde wirken vor allem entzündungshemmend und fangen freie Radikale. Damit schützen sie die Zellen vor oxidativem Stress. Zudem fördern die Pflanzenstoffe die Durchblutung.

Im Rahmen der Mikronährstoffmedizin profitieren Patienten mit erhöhtem Blutdruck von Pinienrinden-Extrakt. Die Pflanzenstoffe stellen vermutlich die Blutgefäße weit.

Außerdem schützt Pinienrinden-Extrakt die Venen und kann der Entstehung von Thrombosen vorbeugen. Pinienrinden-Extrakt senkt zudem den Blutzuckerspiegel und findet deshalb Anwendung bei Diabetes mellitus Typ 2.

Bei Arthrose zeigen sekundäre Pflanzenstoffe aus Pinienrinden-Extrakt eine schmerzlindernde Wirkung. Womöglich fördert Pinienrinden-Extrakt auch die Gedächtnisleistung und kann bei Erektionsstörungen seine positive Wirkung entfalten. Asthma-Patienten und Menschen, die unter Tinnitus leiden, berichten ebenfalls von einer Linderung der Symptome nach Einnahme von Pinienrinden-Extrakt.

Pinienrinden-Extrakt kann auch begleitend zu Medikamenten sinnvoll sein: Bei Einnahme von ACE-Hemmern, zum Beispiel gegen Bluthochdruck, können die aktiven Inhaltsstoffe Wassereinlagerungen als Nebenwirkung reduzieren. Darüber hinaus kann Pinienrinden-Extrakt den Bedarf an Schmerzmitteln bei Arthrose verringern.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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