Long-COVID: Mikronährstoffe gegen Fatigue?

Vitamine und Co. könnten Langzeitfolgen von COVID-19 lindern

Stethoskop liegt auf einer OP-Maske
Long-COVID ist der Oberbegriff für Beschwerden, die nach einer Coronainfektion andauern oder neu auftreten. Bild: iStock.com/Jikaboom

Gesunde Ernährung für eine gute Genesung

Es wird zunehmend beobachtet, dass COVID-19 noch viele Wochen oder Monate nach der akuten Infektion langwierige Beschwerden bereitet. Daher ist es sehr wichtig, herauszufinden, wie man diese lindern kann. Die Ernährung liefert einen wesentlichen Beitrag. Schon im letzten Blogartikel zum Thema Long-COVID ließen das Hinweise vermuten.

Jetzt liegen mehr Daten vor: Neben einer ausreichenden Eiweißzufuhr sind gut gefüllte Vitamin- und Mineralstoffspeicher offensichtlich Voraussetzung für eine schnelle Genesung. Lesen Sie hier, was man bisher weiß und wie die Erkenntnisse einzuordnen sind.

 

Langzeitbeschwerden nach einer Coronainfektion

Leben und Alltag der Betroffenen sind bei Long-COVID oft stark eingeschränkt. Zu den häufigsten Langzeitsymptomen gehören starke Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue). Daneben wird von Kurzatmigkeit, Schlafstörungen sowie Muskelschwäche und -schmerzen berichtet. Zudem sind Nervenstörungen möglich – wie Konzentrationsprobleme, Depressionen und Ängste sowie Störungen von Geschmack und Geruch.

Die Symptome können direkt nach der akuten Phase andauern, neu auftreten (Long-COVID) oder auch noch über zwölf Wochen danach bestehen (Post-COVID-Syndrom). Das Alter ist dabei nicht von Bedeutung: Sowohl Kinder als auch Erwachsene können betroffen sein.

Neue Daten: Hintergründe und Häufigkeit von Long-COVID

Für die Behandlung muss herausgefunden werden, warum die Beschwerden andauern. Forscher vermuten, dass anhaltende Entzündungen durch ein überschießendes Immunsystem (Autoimmunreaktion) dazu beitragen. Mit den Beschwerden zusammenhängen könnten auch im Körper verbleibende Coronaviren: Diese scheinen manchmal in den Darmzellen zu überdauern.

Experten schätzen, dass 10 bis 20 Prozent der an COVID-19 Erkrankten von Long-COVID betroffen sind. Je nach Studie schwanken die Angaben allerdings stark zwischen 7,5 bis 80 Prozent.

Info

Die gute Nachricht ist, dass Impfungen offensichtlich schützen: Hat man zwei Impfdosen erhalten,   könnte das Risiko für Long-COVID um rund die Hälfte sinken. Vorläufigen  Daten zufolge verringert eine dritte Auffrischungsimpfung das Risiko möglicherweise noch weiter.

Immunsystem bei Long-COVID regulieren mit Vitamin C, D, Zink und Co.

Nach momentanem Wissen sollte bei Long-COVID die überschießende Immunantwort reguliert werden. Zwei wichtige Ansätze der Mikronährstofftherapie sind die Kontrolle von Entzündungen und oxidativem Stress. Beides trägt zu den Long-COVID-Symptomen bei. Bekannte immunregulierende und antioxidative Mikronährstoffe sind Vitamin A, C und D sowie Zink und Selen.

Kombinationspräparate besserten in zwei Vorstudien Fatigue bei Long-COVID. Die beiden Präparate enthielten Vitamin C, D, Zink, Selen sowie außerdem Arginin, B-Vitamine, Eisen, Magnesium, Carnitin und antioxidative Pflanzenstoffe aus Oliven, Ginseng und Taigawurzel.

Besonders das Risiko für einen Vitamin-D-Mangel ist sehr hoch: Er tritt bei etwa 84 Prozent der Long-COVID-Betroffenen auf. Bisher wurde zwar kein Effekt von Vitamin D auf Blutmarker von Long-COVID gefunden. Bei Gesunden waren allerdings niedrige Vitamin-D-Spiegel im Blut mit Fatigue und Muskelschwäche verbunden. Da Vitamin D zudem den Verlauf einer akuten Coronainfektion mildert, könnte es auch bei Long-COVID helfen.

Vor allem Vitamin C gemeinsam mit der Aminosäure Arginin könnte positiv wirken: Nahmen Betroffene in einer Vorstudie beides ein, berichteten sie von schwächeren Long-COVID-Symptomen. Arginin unterstützt die Funktion der Gefäßinnenwand und fördert die Durchblutung: Geschädigte Gefäße werden als Mitverursacher der Beschwerden diskutiert. Vitamin C gilt zudem schon bei anderen Erkrankungen als Mittel gegen Fatigue: Wird es hoch dosiert über die Vene gegeben, kann sich das Schwächegefühl verringern. Gleichzeitig wirkt Vitamin C in hoher Dosis gegen verbleibende Viren.

B-Vitamine und Carnitin gegen Muskelschmerzen

Oxidativer Stress und Entzündungen durch Coronaviren schädigen nicht nur die Blutgefäße, sondern auch die Nerven- und Muskelzellen. Bei Muskelschmerzen und Muskelschwäche durch Long-COVID könnte eine gute Versorgung mit B-Vitaminen besonders hilfreich sein: B-Vitamine braucht der Körper für gesunde Nerven und einen funktionierenden Energiestoffwechsel.

In zwei Vorstudien steigerten Kombinationspräparate die Muskelkraft und Lebensqualität der Long-COVID-Betroffenen. Neben Vitamin B6 und B1 waren weitere Mikronährstoffe enthalten – unter anderem Eisen, Magnesium, Selen und Zink sowie essenzielle Aminosäuren, Carnitin und pflanzliche Antioxidantien. Ergebnisse zu B-Vitaminen allein werden noch erwartet. Derzeit läuft eine Vorstudie in Deutschland (PreVitaCOV).

Auch Carnitin braucht der Körper für den Energiestoffwechsel der Muskeln. In einer Vorstudie verbesserte die Verbindung Acetyl-L-Carnitin in Kombination mit körperlicher Bewegung bei Menschen mit Post-COVID-Syndrom die Muskelschmerzen und die Lebensqualität. Daneben könnte Carnitin Fatigue lindern. Hierzu fehlen noch direkte Studien zu Long-COVID. Bei Fatigue infolge von Krebs und anderen schweren Erkrankungen wurde es jedoch schon erfolgreich getestet.

Depressionen und Ängste nach Coronainfektion: Helfen Omega-3-Fettsäuren?

Rund 20 bis 55 Prozent der Long-COVID-Betroffenen entwickeln psychische Beschwerden. Daran sind Nervenentzündungen beteiligt, weshalb die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) helfen könnten: Sie sind in der Mikronährstoffmedizin bedeutende Entzündungsregulatoren. Zudem sind sie daran beteiligt, Nervenbotenstoffe und -signale zu steuern.

Momentan laufen Studien, um zu klären, ob Omega-3-Fettsäuren bei Long-COVID helfen. Es gibt bereits Hinweise zur Linderung von Stress, Depressionen oder Ängsten unabhängig von einer Coronainfektion. Auch könnten Omega-3-Fettsäuren die Konzentration unterstützen.

Tipp

Sind depressive Beschwerden stark ausgeprägt, kann 5-HTP aus Griffonia versucht werden. 5-HTP ist die Vorstufe des „Glückshormons“ Serotonin und dürfte die Stimmung bessern. Sinnvoll sind 3-mal täglich 50 Milligramm. Bei Angstzuständen durch Long-COVID könnten Heilpflanzen wie Melisse und Hopfen beruhigend wirken.

Melatonin: Helfer bei Schlafproblemen nach Coronainfektion?

Das Schlafhormon Melatonin reguliert die „innere Uhr“. Dies betrifft nicht nur den Schlaf, auch andere Körperfunktionen unterliegen einem inneren Rhythmus – zum Beispiel die Herzfrequenz, die Temperatur oder Immunbotenstoffe. Beim chronischen Erschöpfungssyndrom wurde bereits eine Störung des Biorhythmus festgestellt.

Melatonin könnte auch bei Long-COVID helfen: Laut ersten Fallberichten linderte es die Schlafprobleme. Betroffene konnten besser durchschlafen und fühlten sich am Morgen erholter. Melatonin trägt vermutlich dazu bei, die „innere Uhr“ bei Long-COVID zu normalisieren. Weniger bekannt sind viele weitere Funktionen: Melatonin wirkt gegen Entzündungen sowie oxidativen Stress und schützt Herz sowie Nerven. Deshalb könnte es auch bei anderen Long-COVID-Beschwerden helfen.

Mikronährstoffe gegen Long-COVID: derzeitige Empfehlung

Zweifellos ist eine gesunde Ernährung ein Schlüsselfaktor für eine gute Gesundheit. Sie liefert alle relevanten Mikronährstoffe, die das Immunsystem, den Energiestoffwechsel sowie Muskel-, Nerven- und Gefäßzellen regulieren. Aktuell kann man bei Long-COVID Folgendes schlussfolgern:

  • Mikronährstoffspiegel sollten im Optimalbereich gehalten werden – am besten schon vor einer akuten Coronainfektion, um das Risiko für Komplikationen zu verringern.
  • Vor allem der Vitamin-D-Spiegel sollte geprüft und ein Mangel ausgeglichen werden (Optimalwert: 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter).
  • Ein Kombinationspräparat zur Basisversorgung ist empfehlenswert. Es gibt bei Long-COVID erste positive Studien zu Vitamin C und anderen Antioxidantien sowie B-Vitaminen, Arginin und Carnitin.
  • Mit 1.500 bis 3.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl ist man bei Entzündungen gut versorgt. Als pflanzliche Alternative gibt es Algenöl.
  • Melatonin kann in einer Dosierung von 1 bis 2 Milligramm dazu beitragen, einen gestörten Biorhythmus zu normalisieren. Vermutlich muss es dafür ein bis zwei Monate lang vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Expertenwissen

Als Infusionstherapie gegen Fatigue sind folgende Dosierungen vielversprechend: 7,5 Gramm Vitamin C mit 50 Milliliter Natriumbikarbonat sowie eine Ampulle Zink in 200 Milliliter Natriumchlorid (0,9 Prozent). Die Infusion erfolgt 2- bis 3-mal wöchentlich für vier bis sechs Wochen. Weitere Informationen zu einer Vitamin-C-Infusionstherapie erhalten Sie hier.

Verzeichnis der Studien und Quellen

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Über den Autor

Dr. med. Rainer Spichalsky

Herr Dr. med. Spichalsky ist Facharzt für Allgemeinmedizin. Neben der schulmedizinischen Ausbildung erwarb er weitere Fachqualifikationen als Arzt für Applied  Kinesiology, F.X. Mayer Arzt und manuelle Therapie. Zudem ist Herr Dr. med Spichalsky zertifizierter Anti-Aging-Arzt gemäß GSAAM und Orthomolekular-Therapeut. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer einer ärztlichen Partnerschaftsgesellschaft ist der diplomierte Gesundheitsheitsökonom unter anderem auch Dozent für orthomolekulare Therapie.

Porträtfofo Wissenschaftlicher Beirat Dr. med. Rainer Spichalsky