Erhöhte Homocysteinspiegel: Die Werte senken

Wie bestimmte Nährstoffe eine Hyperhomocysteinämie behandeln und das Risiko von Folgeerkrankungen verringern

Bei einer Hyperhomocysteinämie ist der Homocysteinspiegel im Blut erhöht. Homocystein ist ein Zellgift und schädigt die Gefäßwände. Ein erhöhter Homocysteinwert gilt daher als wichtiger Risikofaktor für Thrombosen, Embolien sowie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Bestimmte Mikronährstoffe sind notwendig, um Homocystein im Körper abzubauen. Sie können so das Risiko für zahlreiche Folgeerkrankungen senken helfen.

Aufzeichnung der chemischen Formel für Homocystein
Erhöhte Homocysteinwerte können zu Thrombosen, Embolien, Arteriosklerose und auch zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen. Bild: makaule/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Wie entstehen zu hohe Homocysteinspiegel?

Homocystein ist ein schädliches Zwischenprodukt, das natürlicherweise im Stoffwechsel entsteht und beständig entgiftet werden muss. Damit der Stoff in unschädliche Verbindungen umgewandelt werden kann, sind verschiedene Vitamine notwendig. Dabei werden aus dem Homocystein wieder ungefährliche Stoffe, nämlich die Eiweißbausteine (Aminosäuren) Methionin oder Cystein.

Info

Eine Erhöhung der Homocysteinwerte im Blut nennt man in der Medizin Hyperhomocysteinämie oder kurz Homocysteinämie.

Ursachen: Normalerweise hält der Körper den Homocysteinspiegel im normalen Rahmen, sodass seine schädlichen Wirkungen auf die Blutgefäße vermieden werden. Verschiedene Faktoren können jedoch dazu führen, dass ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut entsteht:

  • Vitaminmangel: Eine Hyperhomocysteinämie ist meist die Folge eines Mangels an den Vitaminen B6, B12 und Folsäure. Die Minderversorgung mit diesen Mikronährstoffen nimmt mit fortschreitendem Alter und ungesunder Lebensweise zu. Vitaminmangel tritt häufiger bei Magen-Darm-Erkrankungen auf, etwa bei chronischer Magenschleimhautentzündung (Gastritis), bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) oder während einer strengen Diät bei Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit).
  • Gendefekt: Aufgrund von vererbten Gendefekten funktionieren die Enzyme des Homocysteinstoffwechsels nicht oder nicht richtig. Dabei können die Homocysteinwerte im Blut stark ansteigen, sodasss es aus dem Blut über die Niere in den Harn gelangt und ausgeschieden wird (Homocystinurie). Diese schwere Form ist allerdings sehr selten: Schätzungen zufolge sind etwa eine von 300.000 Personen weltweit davon betroffen. Bereits bei Kindern und Jugendlichen können dann Herz-Kreislauferkrankungen auftreten. Häufiger dagegen ist ein anderer Gendefekt (homozygote Mutation im MTHFR-Gen), der zur Folge hat, dass die Enzyme nicht mehr richtig funktionieren: Die Enzymaktivität kann um ungefähr 70 Prozent vermindert sein. An dieser schwächeren Form leiden rund 16 Prozent der gesamten Bevölkerung: Ungefähr eine von sechs Personen ist betroffen.
  • Chronische Nierenschwäche (Niereninsuffizienz): Bei Patienten mit chronischer Nierenschwäche ist der Nierenstoffwechsel eingeschränkt. Dies führt dazu, dass Homocystein nicht mehr ausreichend über die Niere ausgeschieden werden kann. 
  • Medikamenteneinnahme: Medikamente wie Cholesterin und andere Blutfettsenker (zum Beispiel Fenofibrat) oder Anti-Parkinson-Mittel (L-Dopa) können hohe Homocysteinwerte verursachen. Auch die Langzeiteinnahme von Antiepileptika wie Phenytoin, Carbamazepin und Valproinsäure begünstigen eine Hyperhomocysteinämie;  ebenso Medikamente, die die Bildung der Magensäure hemmen (Protonenpumpenhemmer). Protonenpumpenhemmer setzen die Aufnahme von Vitamin B12 herab, das für den Abbau von Homocystein wichtig ist.
  • Alkoholkonsum: Alkohol beeinflusst Schlüsselenzyme im Homocysteinstoffwechsel. Bereits moderater Alkoholgenuss kann die Homocysteinwerte in die Höhe treiben.
  • Proteinreiche Ernährung: Eine hohe Zufuhr an tierischen Eiweißen kann die Homocysteinwerte erhöhen, wenn der Stoffwechsel nicht intakt ist.  
  • Stoffwechselerkrankungen: Verschiedene Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion oder eine Zuckerkrankheit (Diabetes) sind auch mit einer Entgleisung der Homocysteinwerte verbunden.

Anzeichen und Folgen einer Hyperhomocysteinämie

Querschnitt einer Arterie
Erhöhte Homocysteinwerte können die Funktion der Gefäßzellen verändern und dabei thrombotische und arteriosklerotische Veränderungen begünstigen. Bild: 7activestudio/iStock/Getty Images Plus

Symptome: Einen erhöhten Homocysteinspiegel bemerkt man nicht. Er verursacht keine Symptome und macht sich erst durch Folgeerkrankungen bemerkbar.

Folgen: Mediziner vermuten, dass erhöhte Homocysteinwerte die Funktion der Gefäßzellen verändern und dabei thrombotische und arteriosklerotische Veränderungen in den Gefäßen begünstigen. Beobachtungsstudien zeigen, dass eine Hyperhomocysteinämie ein Risikofaktor für viele weitere Erkrankungen ist:

  • Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
  • Demenz wie eine Alzheimererkrankung
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • HerzKreislauf-Komplikationen bei Nierenerkrankungen (Nierenschwäche)
  • Komplikationen bei Diabetes (Zuckerkrankheit)
  • depressive Verstimmung oder Depression
  • Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
  • SchwangerschaftsKomplikationen wie Präeklampsie

Im Falle eines Gendefektes können bereits im Kindesalter Symptome wie Kurzsichtigkeit, geistige Behinderung, Wirbelsäulenverkrümmung oder Osteoporose auftreten. Im frühen Erwachsenenalter ist das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombosen und Embolien erhöht. 

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Ziele der Behandlung

Wie werden erhöhte Homocysteinspiegel klassisch behandelt?

Erhöhte Homocysteinspiegel können angeboren sein oder durch die Lebensweise erworben werden. Die erbliche Stoffwechselerkrankung (Homocystinurie) ist nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD) als Erkrankung anerkannt. Die erworbene Homocysteinämie gilt noch nicht als Krankheit.

Die herkömmliche Behandlung zielt in beiden Fällen darauf ab, die erhöhte Konzentration von Homocystein im Blut möglichst effektiv zu senken. Zum Einsatz kommt eine Mikronährstofftherapie in erster Linie mit Folsäure, Vitamin B6 (Pyridoxin), B12 (Cobalamin) und Betain.

Da alle Eiweißquellen den Baustein Methionin enthalten, wird einigen Patienten mit den genetischen Erkrankungen empfohlen, Eiweiß zu reduzieren. Stattdessen können ausgewählte Eiweißbausteine (Aminosäuremischungen) ohne Methionin gezielt zugeführt werden.

Um das Risiko von Blutgerinnseln (Thromboembolien) vorzubeugen, werden Patienten häufig auch mit gerinnungshemmenden Mitteln wie Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Wie in der klassischen Medizin behandelt die Mikronährstoffmedizin hohe Homocysteinwerte mit Vitaminen. Da erhöhte Homocysteinspiegel oft auf einen Vitaminmangel zurückgehen, ist dieses Vorgehen sinnvoll. Aber es gibt noch weitere unterstützende Wirkstoffe:

  • Omega3-Fettsäuren unterstützen die Vitamine und verstärken den Effekt auf die Homocysteinwerte.
  • N-Acetylcystein senkt den Homocysteinspiegel und verbessert die Gefäßfunktion.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

Folsäure, Vitamin B2, B6 und B12 senken Homocystein

Wirkweise von B-Vitaminen

Für die Entgiftung von Homocystein benötigt der Körper verschiedene B-Vitamine. Liegt ein Mangel vor, entwickelt sich eine Hyperhomocysteinämie. Die Minderversorgung mit B-Vitaminen nimmt vor allem mit fortschreitendem Alter zu.

Vitamin B12: Vitamin B12 (Cobalamin) sorgt dafür, dass  Homocystein in den Eiweißbaustein Methionin zurückverwandelt wird.

Vitamin B6: Mithilfe von Vitamin B6 (Pyridoxin) setzt der Körper Homocystein zum Eiweißbaustein Cystein um.

Folsäure: Folsäure wird dafür gebraucht, dass das Enzym zum Homocysteinabbau immer wieder von Neuem zur Verfügung steht. Außerdem sind bei diesem Regenerationsprozess Vitamin B6 und Vitamin B2 unentbehrlich.

Die Wirkung von B-Vitaminen auf den Homocysteinspiegel ist gut untersucht. Zahlreiche Studien belegen, dass B-Vitamine erhöhte Homocysteinwerte effektiv senken können.

Wie gut die gesundheitliche Folgewirkung ausfällt, ist dagegen umstritten. Man kann also nicht genau beziffern, ob und wie gut Herzinfarkte, Schlaganfälle und Thrombosen durch B-Vitamine vermieden werden können. Einige Hinweise gibt es aber:

Eine langfristige Einnahme von Folsäure konnte das Schlaganfallrisiko um 18 Prozent reduzieren. Ein größerer Effekt trat vor allem in Studien über einen Zeitraum von 36 Monaten und bei einer Senkung des Homocysteinspiegels um mehr als 20 Prozent auf.

Fazit: B-Vitamine sind eine vergleichsweise kostengünstige Therapie, die wahrscheinlich das Risiko von Alterserkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems senken.

Homocysteinstoffwechsel

Illustration eines Homocysteinstoffwechsels
Die Enzyme des Homocysteinstoffwechsels benötigen Vitamin B6 und Vitamin B12, damit sie Homocystein abbauen können. Zusätzlich ist Folsäure wichtig. Für einen funktionierenden Folsäurestoffwechsel sind wiederum Vitamin B2 und Vitamin B6 nötig.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von B-Vitaminen

B-Vitamine sollten kombiniert und über einen längeren Zeitraum zum Einsatz kommen. Die Homocysteinwerte steigen nämlich nach dem Absetzen der Vitamine wieder an.

Empfohlen werden:

  • Vitamin B2: 1 bis 5 Milligramm pro Tag
  • Vitamin B6: 5 bis 15 Milligramm pro Tag
  • Vitamin B12: bis 500 Mikrogramm pro Tag (als Methylcobalamin)
  • Folsäure: 200 bis 500 Mikrogramm pro Tag (als direkt verwertbares 5-Methyltetrahydrofolat)

Tipp

Folsäure (oder Folat) muss im Körper erst aktiviert werden, um wirken zu können. Diese bioaktive Form nennt man auch 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF). Bei etwa der Hälfte aller Menschen läuft aber die Aktivierung aufgrund einer genetischen Eigenart verlangsamt ab. Bei zehn Prozent der Bevölkerung ist der Prozess sogar um etwa 70 Prozent schlechter. Darum ist es besser, nicht Folsäure (oder Folat), sondern direkt 5-Methyltetrahydrofolat zuzuführen.

Homocystein im Labor bestimmen lassen

Es ist wichtig, die Werte regelmäßig begleitend zur Therapie überprüfen zu lassen. Dies gilt insbesondere für Risikopatienten mit bereits bestehenden Gefäßerkrankungen, Diabetes mellitus, erhöhten Blutfetten, krankhaftem Übergewicht (Adipositas) oder für ältere Menschen.

Homocystein wird im Blutplasma bestimmt. Das ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen. Als Normwerte gelten 5 bis 9 Mikromol pro Liter.

Info

Bei einem Wert von 10 bis 25 Mikromol pro Liter spricht man von einer milden Form von Hyperhomocysteinämie. Werte zwischen 25 bis 50 Mikromol pro Liter kennzeichnen eine moderate und Konzentrationen von 50 bis 500 Mikromol pro Liter eine schwere Form. Bei Letzteren liegt in der Regel auch eine Homocystinurie vor, also ein genetischer Enzymdefekt.

Zu beachten bei Schwangerschaft/Stillzeit, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme.

Die Vitamine B2, B6 und B12 sollten in der Schwangerschaft und Stillzeit nur bei einem nachgewiesenen Mangel und nach Absprache mit dem behandelnden Frauenarzt eingenommen werden.

Diabetiker mit Nierenschaden und Nierenpatienten müssen besonders umsichtig sein: Vitamin B12 sollten Nierenpatienten nicht in Form von Cyanocobalamin, sondern als Methylcobalamin einsetzen. Cyanocobalamin ist für Nierenpatienten vermutlich hoch dosiert schädlich. Ein Nutzen der Homocysteinsenkung ist derzeit bei Nierenpatienten nicht eindeutig nachgewiesen. Sie müssen allerdings auf die Versorgung mit B-Vitaminen achten: Folsäure, Vitamin B2 und B6 gehen bei der Dialyse verloren.

Nach dem Setzen von Gefäßstützen (Stents) und nach einem Herzinfarkt ist die Gabe kombinierter B-Vitamine noch nicht ausreichend erforscht. Möglicherweise wirken B-Vitamine hier negativ. Hohe Dosen an Vitamin B6 (40 bis 50 Milligramm pro Tag), Vitamin B12 (60 bis 400 Mikrogramm pro Tag) und Folsäure (800 bis 1.200 Mikrogramm pro Tag) sollten dann vermieden werden.

Vitamin B6 kann in hoher Dosierung (über 5 Milligramm pro Tag) die Wirkung von Antiepileptika (Phenobarbital und Phenytoin) und Parkinsonmittel (wie Levodopa (L-Dopa)) abschwächen. Daher sollten diese Wirkstoffe nicht zusammen mit Vitamin B6 eingenommen werden.

Betain unterstützt die Wirkung der B-Vitamine

Wirkweise von Betain

Betain ist ein Aminosäuren-Abkömmling. Er wurde zuerst in Roter Beete entdeckt, woher auch der Name stammt. Betain liefert Substanzen (Methylgruppen), die der Körper benötigt, um Homocystein unschädlich zu machen und in Methionin umzuwandeln. Der Körper kann Betain auch aus dem Stoff Cholin in der Leber selbst herstellen. Cholin ist zum Beispiel in Fleisch und Eiern vor.

Die Auswertung von 5 hochwertigen Studien zeigt, dass die Homocysteinwerte durchschnittlich um 1,23 Mikromol pro Liter sinken, wenn täglich 4.000 Milligramm für mindestens 6 Wochen eingenommen werden.

Besonders, wenn die Homocysteinwerte nicht auf B-Vitamine ansprechen, kann Betain sinnvoll sein: Eine Studie zeigt, dass die Kombination aus Folsäure und Betain die Werte nach 4 Wochen senkte, während für Vitamin B6 und B12 kein Effekt beobachtet wurde. In dieser Studie nahmen 117 Männer teil. Die B-Vitamine und Betain wurden in Kombination mit Wein eingenommen. Wein wird ebenfalls homocysteinsenkende Eigenschaften zugesprochen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Betain

Zur Verbesserung der Homocysteinwerte sind pro Tag zwischen 500 und 4.000 Milligramm Betain nötig. Eine Senkung der Werte erfolgt in Abhängigkeit der Dosierung: Je höher die Dosis, desto stärker die Senkung.

Mikronährstoffmediziner empfehlen Betain vor allem bei einem Therapieversagen, wenn sich zum Beispiel durch B-Vitamine keine Senkung erreichen lässt. Betain sollte verteilt über den Tag zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei sensibleren Personen kann es selten zu Magen-Beschwerden kommen.

Nehmen Sie Betain in hoher Dosierung (über 400 Milligramm) nur in Rücksprache mit dem Arzt ein.

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Verschiedene Nüsse, eine aufgeschnittene Avocado, Fisch und Öl auf einem Brett liegend
Omega-3-Fettsäuren können erhöhte Homocysteinwerte senken. Bild: JulijaDmitrijeva /iStock/Getty Images Plus

Omega-3-Fettsäuren wie EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) wirken entzündungshemmend und schützen die Blutgefäße, senken erhöhte Blutfette und lindern über die blutgefäßerweiternde Wirkung den Bluthochdruck. Darüber hinaus sind sie in der Lage, erhöhte Homocysteinwerte zu senken. Das belegen nicht nur Untersuchungen an Tieren und Beobachtungen an Menschen. Erste kleinere Studien am Menschen zeigten ebenfalls positive Wirkungen. Belegt ist dies insbesondere bei

  • Diabetikern mit Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie),
  • Patienten mit einem akuten Herzinfarkt und bei
  • Männern mit erhöhten Blutfettwerten (Cholesterin und Triglyceriden).

Die Forscher vermuten, dass Omega-3-Fettsäuren einen Einfluss auf den Methioninstoffwechsel haben.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren


Erfolgreich getestet wurden 1.500 bis 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren am Tag. Omega-3-Fettsäuren sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Zusammen mit den Fetten aus der Nahrung gelangen sie besser vom Darm ins Blut.

Achten Sie bei der Auswahl des Präparats auf hohe Qualität und Reinheit. So ist sichergestellt, dass die Eigenschaften der wertvollen Fettsäuren voll zur Geltung kommen.


Omega-3-Index im Labor bestimmen lassen

Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA lagern sich in den roten Blutkörperchen ein und lassen sich so im Rahmen einer Blutuntersuchung bestimmt. Der prozentuale Anteil der beiden Omega-3-Fettsäuren im Blut wird als Omega-3-Index bezeichnet.

Eine Untersuchung ist insbesondere bei Arteriosklerose und Herzkreislauf-Erkrankungen wichtig. Der Omega-3-Index sollte im optimalen Fall bei acht bis elf Prozent liegen.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Einnahme von Gerinnungshemmern

Omega-3-Fettsäuren sind in der Regel gut verträglich. In hoher Dosierung (über 1.000 Milligramm pro Tag) kann jedoch das Blutungsrisiko steigen. Daher sollten Patienten, die Gerinnungshemmer wie Warfarin und gleichzeitig Omega-3-Fettsäuren in hoher Dosierung einnehmen, regelmäßig ihre Gerinnungswerte (Prothrombinzeit, INR) kontrollieren lassen. In manchen Fällen kann eine Dosisanpassung der Gerinnungshemmer notwendig sein.

N-Acetylcystein verbessert die Gefäßfunktion

Wirkweise von N-Acetylcystein

N-Acetylcystein (NAC) ist in der Lage, den Homocysteinspiegel im Blut zu senken und die Gefäßfunktion zu verbessern. Belegt ist diese Wirkung durch Kombination von NAC mit Folsäure bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung sowie bei gesunden Personen.

In Studien zeigte NAC eine dosisabhängige Wirkung auf den Homocysteinspiegel. Das heißt: Je höher die Dosierung, desto stärker sank der Homocysteinspiegel im Blut.

Zudem ist NAC die natürliche Vorstufe der Aminosäure Cystein, die der Körper zur Bildung von Glutathion benötigt. Glutathion ist ein stark antioxidativer Wirkstoff. NAC steigert die Bildung von Glutathion und besitzt selbst eine antioxidative Wirkung.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von N-Acetylcystein

Dosierungen von 1.800 Milligramm am Tag zeigten eine deutliche Senkung des Homocysteinspiegels im Blut. Sinnvoll ist eine Einnahme von 600 Milligramm dreimal am Tag nach den Mahlzeiten.

Zu beachten bei Einnahme von Antibiotika und Hustenblockern

NAC kann die Wirkung mancher Antibiotika wie Tetracycline, Aminoglykoside und Penicilline abschwächen. Daher sollten Patienten, die diese Antibiotika und gleichzeitig NAC einnehmen, einen zeitlichen Abstand von mindestens zwei Stunden einhalten.

NAC wirkt schleimlösend. Daher sollte auf die gleichzeitige Einnahme von Hustenblockern (Antitussiva) verzichtet werden. Ansonsten kann es zu einem Sekretstau kommen.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung bei erhöhten Homocysteinwerten pro Tag

Vitamine

Vitamin B2

1 bis 5 Milligramm (mg)

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm (Homocystinurie 200 bis 1.200 Millgramm)

Folsäure

200 bis 600 Mikrogramm ( µg) als 5-Methyltetrahydrofolat

Vitamin B12

10 bis 500 Mikrogramm (als Methylcobalamin)

Sonstige

Betain

500 bis 4.000 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

1.500 bis 2.000 Milligramm mit einem möglichst hohen Anteil an EPA

N-Acetylcystein

1.800 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei erhöhten Homocysteinwerten

Optimalwerte

Omega-3-Index (Serum)

8 bis 11 Prozent

Homocystein

< 10 Mikromol pro Liter (µmol/l)

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Zusammenfassung

Bei einer Hyperhomocysteinämie ist der Homocysteinspiegel im Blut erhöht. Dies schädigt die Gefäßwände und erhöht das Risiko für Thrombosen, Embolien, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere Erkrankungen. Bestimmte Mikronährstoffe bauen Homocystein im Körper ab und können so das Risiko für zahlreiche Erkrankungen senken helfen.

Insbesondere B-Vitamine wie Vitamin B2, B6, B12 und Folsäure wirken erhöhten Homocysteinwerten entgegen. Sie werden bei einer Hyperhomocysteinämie als Behandlung empfohlen. Zusätzlich ist Betain sinnvoll: Es unterstützt den Körper beim Abbau von Homocystein.

Omega-3-Fettsäuren wie DHA und EPA können ebenfalls den Homocysteinspiegel leicht senken und verstärken die Wirkung der B-Vitamine deutlich. Zusätzlich wirken sie entzündungshemmend, schützen die Blutgefäße, senken erhöhte Blutfette und lindern über die blutgefäßerweiternde Wirkung den Bluthochdruck.

N-Acetylcystein senkt den Homocysteinspiegel ebenfalls und verbessert darüber hinaus die Gefäßfunktion. Nicht zuletzt wirkt die Aminosäure antioxidativ und schützt den Körper vor Zellschädigungen.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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