Schwermetallbelastung natürlich senken mit Mikronährstoffmedizin

Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und pflanzliche Wirkstoffe binden Schwermetalle und helfen bei der Ausleitung

Viele von uns kommen täglich mit Schwermetallen in Berührung. Dabei gehören Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber zu den giftigsten Schwermetallen, die es gibt. Verschiedene Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Pflanzenstoffe können helfen, vor den schädlichen Wirkungen von Schwermetallen zu schützen und deren Ausscheidung aus dem Körper zu fördern. Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten die Mikronährstoffmedizin bietet, um bei einer Schwermetallbelastung einzugreifen.

Eine Wasserprobe wird entnommen
Schwermetalle kommen überall in der Natur vor. Aber auch Abgase oder Düngemittel enthalten Schwermetalle. Sie können sich im Boden und Grundwasser anreichern und von Pflanzen aufgenommen werden. Bild: kozorog/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Wodurch kommt es zur Schwermetallbelastung?

Schwermetalle kommen überall in der Natur vor. Der Mensch bringt sie über industrielle Aktivitäten in Umlauf. Problematisch sind die giftigen Schwermetalle. Dazu zählen:

  • Arsen
  • Blei
  • Cadmium
  • Quecksilber

Zunehmend findet man Schwermettallbelastungen in Lebensmitteln. Beispielsweise gelangen sie durch Bergbau, Industrie und Müll in die Umwelt. Niederschläge und Staub transportieren sie dann auf Gemüsepflanzen. Aber auch Abgase oder Düngemittel enthalten Schwermetalle. Sie können sich im Boden und Grundwasser anreichern und von Pflanzen aufgenommen werden. In den Körper gelangen Schwermetalle letztendlich durch Lebensmittel, Atemluft, Zigaretten oder auch über Zahnfüllungen aus Amalgam (Quecksilber). Von Quecksilberbelastungen durch Amalgamfüllungen können sogar der Zahnarzt oder die Zahnarzthelfer betroffen sein.

Folgen und Symptome von Schwermetallbelastungen

Schwermetalle schädigen lebensnotwendige Körperstrukturen wie DNA (Erbgut) oder Eiweiße in den Zellen. Auch die für die Zellmembran wichtigen Fettsäuren können durch Schwermetalle geschädigt werden. So greifen sie je nach Schwermetall verschiedene Organe an oder können zur Entstehung von Krebserkrankungen beitragen. Folgende Symptome treten bei den verschiedenen Schwermetallen auf:

  • Arsen: Grauschwarze Verfärbungen der Haut (Arsenmelanose), vermehrte Hornhautbildung an Hand- und Fußsohlen mit schmerzhaften Hauteinrissen sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Erfolgt die Arsenaufnahme über längere Zeit, erhöht sich der Gehalt des roten Blutfarbstoffs im Blut (Polyglobulie). Dadurch wird das Blut zähflüssiger und die Gefäße können durch Gerinnsel verstopfen (Thrombose). Auch Krebserkrankungen sind chronische Folgen (Arsenkrebs). Dieser befällt vor allem die Lunge, Haut, Harnblase und Nieren.
  • Blei: Magen- und Darmkrämpfe mit starken Schmerzen (Bleikolik), Verstopfung, allgemeine Abgeschlagenheit, blasse Haut (Bleiblässe), Störungen der Nierenfunktion und Blutbildung (Blutarmut). Bei lang anhaltender (chronischer) Bleiaufnahme können Nerven derart stark geschädigt werden, dass es zu Lähmungen kommt. Spätfolgen können außerdem die Parkinson-Erkrankung und Krebs sein.
  • Cadmium: Verätzungen der Magenschleimhaut, Erbrechen, Nierenschäden bis hin zu Nierenversagen, Reizungen der oberen Atemwege, Bronchitis und Lungenentzündung (nach Inhalation von cadmiumhaltigen Dämpfen). Bei einer chronischen Cadmiumbelastung treten vor allem Knochenerweichungen mit Knochenbrüchen auf, außerdem Rücken- und Beinschmerzen, Leber- und Nierenschädigungen und Blutarmut.
  • Quecksilber: Glieder- und Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit sowie Zittern. Bei langfristiger Quecksilberaufnahme wird hauptsächlich das Zentralnervensystem geschädigt. Infolgedessen kommt es zu Lähmungen bis hin zum Tod.
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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Schwermetallvergiftung klassisch behandelt?

Aktivekohle-Tabletten
Gleichzeitig ist die Einnahme von Aktivkohle anzuraten. Sie wandelt Blei in schwerlösliches Bleisulfat um, das an Aktivkohle gebunden und ausgeschieden wird. Bild: Mycolor/iStock/Getty Images Plus

Patienten mit einer Schwermetallvergiftung sollten jeden weiteren Kontakt mit dem Schwermetall vermeiden. Die Behandlungsweise unterscheidet sich je nach Schwermetall:

Wird Blei über den Mund aufgenommen, sollte es durch Erbrechen oder eine Magenspülung aus dem Verdauungstrakt entfernt werden. Gleichzeitig ist die Einnahme von Aktivkohle anzuraten. Sie wandelt Blei in schwerlösliches Bleisulfat um, das an Aktivkohle gebunden und ausgeschieden wird.

Ist Blei schon im Körperkreislauf, müssen die Patienten Medikamente (Komplexbildner) einnehmen. Sie binden Blei, damit es anschließend ausgeschieden werden kann. Zu den Komplexbildnern bei Bleivergiftungen gehören zum Beispiel:

  • Dimercaptobernsteinsäure (DMSA)
  • Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS)
  • Penicillamin

Eine akute Vergiftung mit Arsen beziehungsweise Quecksilber wird ebenfalls mit Komplexbildnern behandelt. Bei Arsen werden DMSA oder DMPS angewendet – bei Quecksilber DMPS.

Bei chronischen Vergiftungen mit Blei oder Quecksilber ohne Symptome werden keine Komplexbildner eingesetzt. Dann gilt aber ein Kontaktverbot mit dem Schwermetall. Auch bei einer chronischen Cadmiumvergiftung werden keine Komplexbildner angewendet; eine ursachenbezogene Behandlung ist bei Cadmium nicht bekannt.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Behandlung von Schwermetallbelastungen lässt sich durch die Mikronährstoffmedizin ergänzen. Im Vordergrund steht, die Ausscheidung von Schwermetallen zu unterstützen. Einige Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Pflanzenstoffe können Schwermetalle binden und sie so in eine ungiftige Form umwandeln. Auch können sie deren Ausleitung über den Stuhl oder Urin fördern.

Zudem wirken einige Mikronährstoffe antioxidativ. Das bedeutet, sie können die Schäden der Schwermetalle verhindern oder abschwächen.

Zu den wichtigsten Mikronährstoffen gehören:

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Antioxidative Vitamine fangen Schwermetallangriffe ab

Wirkweise von Vitamin C und E

Ein Glas Wasser und Orangen
Vermutlich kann Vitamin C mit Blei, Cadmium und Quecksilber sogar Komplexe (Chelate) bilden und auf diese Weise den Gehalt dieser Schwermetalle im Körper reduzieren sowie die Ausscheidung fördern. Bild: yavuzsariyildiz/iStock/Getty Images Plus

Schwermetalle erzeugen Radikale und oxidativen Stress, die den Körper belasten. Darum werden bei Schwermetallbelastung Antioxidantien eingesetzt: Vitamin C und E verhindern oxidative Schäden an Zellstrukturen. Sie fangen freie Radikale ab und machen sie unschädlich. Vermutlich kann Vitamin C mit Blei, Cadmium und Quecksilber sogar Komplexe (Chelate) bilden und auf diese Weise den Gehalt dieser Schwermetalle im Körper reduzieren sowie die Ausscheidung fördern. 

In einer hochwertigen Studie senkte Vitamin C bei Menschen den Bleigehalt im Blut. An dieser Studie nahmen 75 Raucher teil, die täglich 1.000 Milligramm Vitamin C bekamen. Die Bleikonzentration sank von 1,8 auf 0,4 Mikromol pro Liter. Andere Studien können diesen Effekt allerdings nicht bestätigen. Deshalb muss durch weitere Untersuchungen geklärt werden, woran dies liegt.

Vitamin C und E haben zudem eine Schutzwirkung: In einer einjährigen Studie mit Personen, die täglich mit Blei in Berührung kamen, minderte die tägliche Einnahme von 1.000 Milligramm Vitamin C und 268 Milligramm Vitamin E die durch Blei ausgelösten oxidativen Zellschäden deutlich. Außerdem verhinderte Vitamin E im Tierversuch die Einlagerung von Blei in die Leber.

Zudem gibt es Hinweise aus Tierversuchen, dass sowohl Vitamin C als auch Vitamin E (jeweils zusätzlich zur Einnahme von Komplexbildnern wie DMSA) vor Arsenvergiftungen schützen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C und E

Bei Schwermetallbelastung werden zwischen 500 und 1.000 Milligramm Vitamin C pro Tag empfohlen. Diese Dosierung war wirksam, um die Bleibelastung im Blut zu reduzieren und dessen gesundheitsschädliche Effekte abzufangen.

Vitamin E war in einer Dosierung von 270 Milligramm wirksam. Bei dieser Menge handelt es sich allerdings um eine hohe Dosierung, die zuvor mit einem Mikronährstoffmediziner abgesprochen werden sollte. Ohne Rücksprache mit dem Arzt sind bis zu 50 Milligramm Vitamin E pro Tag sinnvoll.

Es ist empfehlenswert, Vitamin C kombiniert mit Vitamin E einzunehmen, da Vitamin E Vitamin C regeneriert und dadurch der antioxidative Schutz erhöht wird.  

Antioxidativen Status im Labor bestimmen lassen

Blut wird im Labor untersucht
Um den Behandlungserfolg zu überwachen, sollte regelmäßig der antioxidative Status im Blut vom Arzt überprüft werden. Normalwerte liegen im Bereich zwischen 1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l). Bild: kukhunthod/iStock/Getty Images Plus

Um den Behandlungserfolg zu überwachen, sollte ein Arzt regelmäßig den antioxidativen Status im Blut überprüfen. Normalwerte liegen im Bereich zwischen 1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter. Zu beachten ist, dass Werte und Einheiten je nach Labor und Methode sehr unterschiedlich sein können.

Vitamin C und E: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Vitamin C: Bei Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollte Vitamin C nicht in hohen Dosierungen (über 500 Milligramm pro Tag) eingenommen werden, da die Gefahr der Bildung von Harnsteinen und Oxalat-Ablagerungen im Gewebe droht. Bei Menschen mit krankhafter Eisenüberladung (Hämochromatose) sollten höhere Vitamin-C-Gaben nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Vitamin E: Bei Einnahme von hohen Mengen Vitamin E kann es zu Wechselwirkungen kommen. Wer Blutverdünner einnehmen muss, sollte sich von seinem Arzt beraten lassen. Betroffen sind zum Beispiel:

  • Blutgerinnungshemmer aus der Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten (zum Beispiel Phenprocoumon oder Warfarin)
  • Thrombozytenaggregationshemmer (zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS))
  • neue orale Antikoagulantien wie Dabigatran und Rivaroxaban oder Edoxaban

Bei Rauchern steigt möglicherweise das Risiko für Hirnblutungen, wenn sie Vitamin E als Alpha-Tocopherol hoch dosiert (über 50 Milligramm) einnehmen. Deshalb sollten sie vorerst darauf verzichten – vor allem in Verbindung mit mehr als 15 Milligramm Beta-Carotin.

Mineralstoffe stärken die antioxidative Abwehr

Wirkweise von Zink und Selen

Zink und Selen können durch verschiedene Mechanismen vor Schwermetallbelastungen schützen: Sie stärken die antioxidative Schutzkraft des Körpers und bewirken die Bildung von Eiweißen, die Metalle abfangen (Metallothionein). Zink verdrängt Cadmium und Blei im Körper, da es ihre Bindungsstellen besetzt. Selen kann mit Schwermetallen wie Arsen, Quecksilber oder Blei unlösliche Komplexe bilden, die aus dem Körper ausgeschieden werden.

Zink: Verschiedene Studien an Tieren und Menschen zeigen, dass eine niedrigere Zufuhr oder ein Zinkmangel die Schwermetallbelastung verstärkt und zu einer gesteigerten Aufnahme von Cadmium und Blei im Darm führt. Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass die Einnahme von Zink vor einer Cadmium- beziehungsweise Bleivergiftung schützt.

Selen: In einer Beobachtungsstudie mit 8.092 Teilnehmern fanden Forscher heraus, dass niedrige Selenwerte im Blut mit einem erhöhten Risiko einhergehen, an von Arsen ausgelöstem Hautkrebs zu erkranken. Die Forscher schlussfolgerten, dass sich Menschen durch eine ausreichende Selenzufuhr mit der Nahrung vor Arsenkrebs schützen können. Auch erste Studien zu Selen und einer Quecksilberbelastung durch Amalgam-Zahnfüllungen liegen vor: Personen, die über Symptome einer Quecksilbervergiftung klagen, hatten deutlich geringere Selenwerte im Blut. Die Einnahme von Selen könnte die Quecksilberausscheidung erhöhen und damit einer Quecksilbervergiftung durch Amalgam vorbeugen.

Die Wirkung von Zink und Selen bei Schwermetallbelastung ist durch viele Labor- und Tierversuche belegt. Gezielte Untersuchungen mit belasteten Menschen werden zeigen, welche Dosierungen wie lange notwendig sind.

 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink und Selen

Um Schwermetallbelastungen abzufangen, empfehlen Mikronährstoffmediziner, bis zu 30 Milligramm Zink pro Tag einzunehmen – am besten kombiniert mit Vitamin C (1.000 Milligramm). Dauerhaft sind täglich 10 bis 15 Milligramm Zink empfehlenswert. Die Dosierung für Selen liegt bei 100 bis 300 Mikrogramm pro Tag. Sinnvoll ist die Einnahme zur Mahlzeit, da Zink und Selen so verträglicher für den Magen sind. Bei einer Entfernung von Amalgamfüllungen sollte Selen in jedem Fall eine Stunde vor der Entfernung eingenommen werden, um zu verhindern, dass sich Quecksilber im Körper anreichert.

Wichtig: Nehmen Sie Komplexbildner wie DMSA und DMPS nicht zeitgleich mit Zink oder Selen ein, da diese Stoffe im Darm miteinander reagieren können und somit die Gefahr eines Wirkungsverlusts besteht. Halten Sie einen zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme ein.

Tipp

Selen als Natriumselenat: Da Vitamin C die Aufnahme von Selen (aus Natriumselenit) hemmt, sollte ein Einnahmeabstand von ein bis zwei Stunden zwischen Vitamin C und Selen liegen. Achten Sie bei Kombinationspräparaten auf Natriumselenat; für diese Verbindung wurde der hemmende Effekt nicht nachgewiesen.

Selen im Labor bestimmen lassen

Da Selen überdosiert werden kann, empfiehlt sich die Kontrolle der Blutwerte. Die Messung des Selengehalts im Vollblut spiegelt die Langzeitversorgung wider. Dies ist aussagkräftiger als die Bestimmung im Plasma (Blutflüssigkeit). Ein Mangel liegt bei unter 100 Mikrogramm pro Liter Selen im Vollblut vor.

Zink und Selen: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Zink vermindert die Wirkung bestimmter Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Gyrasehemmer und Tetracycline sowie Osteoporose-Medikamente, sogenannte Bisphosphonate (wie Alendronat). Zwischen der Einnahme von Antibiotika oder Osteoporose-Medikamenten und Zinkpräparaten empfiehlt sich deshalb ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden.  

Bei einer chronischen Nierenschwäche oder anderen Nierenerkrankungen sollten Zink und Selen nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können die Mineralstoffe nicht richtig ausscheiden, die Blutspiegel könnten zu stark ansteigen.

Vitamin B1 und B6 senken Bleigehalte im Körper

Wirkweise von Vitamin B1 und B6

Vitamin B1 bildet mit Blei Komplexe, die schnell aus dem Körper ausgeschieden werden. Auch für Vitamin B6 gibt es Anhaltspunkte, dass es die Speicherung von Blei in Körpergeweben vermindert. Forscher gehen davon aus, dass das Vitamin Blei bindet, bevor es vom Körper aufgenommen wird.

In einer ersten Studie mit 24 Teilnehmern mit erhöhten Bleiwerten senkte die tägliche Einnahme von 75 Milligramm Vitamin B1 die Bleikonzentration im Blut.  

Aus ersten Untersuchungen gibt es ebenfalls Hinweise, dass Blei im Körper zu niedrigen Werten von Vitamin B1 führt. Umgekehrt kann ein Mangel an Vitamin B1 oder Vitamin B6 die Anfälligkeit für eine Blei- und Cadmiumvergiftung erhöhen.

Kombination von B-Vitaminen und Antioxidantien: Die beiden Vitamingruppen lassen sich auch sinnvoll kombinieren. In einem Tierexperiment förderte die gemeinsame Einnahme von Vitamin B1 und C die Ausscheidung von Blei über den Urin und reduzierte die Bleibelastung von Leber und Nieren sowie die Bleischäden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin B1 und B6

Vitamin B1 sollte in einer Dosierung von 75 Milligramm eingesetzt werden, um den Bleigehalt im Blut zu senken. Für Vitamin B6 gibt es momentan zu wenig Untersuchungen, um eine wirksame Dosierung festzulegen. Mikronährstoffmediziner empfehlen meist ein Kombinationspräparat, das alle B-Vitamine enthält. B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel meist zusammen.

Spirulina und Chlorella eliminieren Schwermetalle

Wirkweise von Spirulina und Chlorella

Die Algen Spirulina (Spirulina platensis) und Chlorella (Chlorella vulgaris) können Schwermetalle binden. Laborversuche bestätigen, dass die Zellwände der Spirulina-Alge Cadmium, Nickel oder Chrom aufnehmen. Für Chlorella wurde in Laborversuchen nachgewiesen, dass Blei und Cadmium entfernt werden können. Verantwortlich dafür sind die Zellwände oder das Chlorophyll: Beide binden die Schwermetalle.

Expertenwissen

Forscher gehen davon aus, dass Chlorella vor allem die Schwermetallbelastung im Darm senkt. Die gleichzeitige Einnahme von Chlorella und Cadmium führte in Tierversuchen dazu, dass der Körper weniger Cadmium aufnahm. Wurde die Cadmiumzufuhr gestoppt, hatte die Chlorella-Gabe jedoch keinen Nutzen mehr.

Spirulinapulver in einer Keramikschüssel
Die Spirulina-Zink-Kombination reduzierte den Arsengehalt im Haar um etwa die Hälfte. Dies ist ein deutliches Zeichen für eine abnehmende Arsen-Belastung. Bild: Olgaorly/iStock/Getty Images Plus

Erste Studien an Menschen belegen einen Nutzen bei der Ausleitung von Schwermetallen wie Arsen: In einer kleinen, aber hochwertigen Studie mit Arsen-belasteten Patienten führte die Einnahme von 250 Milligramm Spirulina-Extrakt plus 2 Milligramm Zink zu einer vermehrten Ausscheidung von Arsen im Urin. Verglichen wurde dies mit einem Scheinmedikament. Außerdem reduzierte die Spirulina-Zink-Kombination den Arsengehalt im Haar um etwa die Hälfte. Dies ist ein deutliches Zeichen für eine abnehmende Arsenbelastung.

Darüber hinaus wirken beide Algen antioxidativ: Bei Rauchern senkte die Einnahme von 3.600 Milligramm Chlorella-Extrakt oxidative Schäden an Fetten im Körper und verbesserte den antioxidativen Status. Tierversuche belegen außerdem, dass Spirulina die durch Blei, Quecksilber und Arsen ausgelösten oxidativen Schäden verringert.

Wie gut Chlorella und Spirulina die Ausleitung von anderen Schwermetallen fördern und die Folgen dämpfen, müssen weitere hochwertige Studien an Menschen zukünftig zeigen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Spirulina und Chlorella

Zur Entgiftung von Schwermetallen werden täglich 2.400 bis 3.000 Milligramm Chlorella-Algen-Extrakt oder Spirulina-Algen-Extrakt empfohlen. Alternativ können 2.000 bis 4.000 Milligramm der getrockneten Algen eingenommen werden. Sinnvoll ist die Einnahme zur Mahlzeit. Dazu sollten Sie ausreichend trinken.

Info

Eine Einnahme von 2.000 Milligramm Spirulina für drei Monate verringerte die Eisenwerte im Blut. Daher sollte der Arzt bei dauerhafter Einnahme eine Überwachung der Eisen-Parameter durchführen.

Auf die Qualität kommt es an! Spirulina und Chlorella binden nicht nur Schwermetalle und Umweltgifte im Körper, sondern auch im Gewässer. Achten Sie deshalb auf Präparate aus kontrollierter Produktion (zum Beispiel biologischem Anbau) und kaufen Sie nur von Herstellern, die ihre Algen auf Umweltgifte und Verunreinigungen untersuchen.

Alpha-Liponsäure bindet Schwermetalle

Wirkweise von Alpha-Liponsäure

Alpha-Liponsäure kann schädliche Schwermetalle binden. Diese können dann in gebundener und unschädlicher Form aus dem Körper ausgeschieden werden. Aus Tier- und Laborversuchen ist bekannt, dass Alpha-Liponsäure mit folgenden Schwermetallen Komplexe bildet: Cadmium, Blei, Quecksilber, Mangan, Zink, Cobalt, Kupfer, Platin und Eisen.

Zudem schützt Alpha-Liponsäure durch ihre antioxidativen Eigenschaften vor freien Radikalen und oxidativem Stress, der durch Schwermetalle verursacht wird. In Tierstudien verminderte Alpha-Liponsäure die Oxidation von Fetten im Gehirn und Nervengewebe. Da Quecksilber und Blei die Blut-Hirn-Schranke leicht passieren und sich im Hirngewebe ansammeln, könnte Alpha-Liponsäure den durch diese Schwermetalle ausgelösten oxidativen Schäden dort vorbeugen. Alpha-Liponsäure kann als eine der wenigen Antioxidantien ebenfalls die Blut-Hirn-Schranke durchqueren. Hochwertige Studien an Menschen müssen allerdings noch prüfen, wie gut Liponsäure bei Schwermetallbelastungen helfen kann.

Expertenwissen

Alpha-Liponsäure kann aufgrund der komplexbildenden Eigenschaften theoretisch Mineralstoffe im Körper (Calcium, Magnesium, Zink, Eisen) binden. Allerdings gibt es dazu bisher nur Tierversuche. Am Menschen wurde ein Mineralstoffmangel durch Alpha-Liponsäure nicht nachgewiesen.

Alpha-Liponsäure steigert zudem die Konzentration anderer Antioxidantien wie Glutathion in und außerhalb der Zelle und kann Antioxidantien wie Coenzym Q10, Vitamin E oder C regenerieren, nachdem sie ein Radikal unschädlich gemacht haben.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Alpha-Liponsäure

Chemische Formel für das Vitamin B6
Häufig geben sie Alpha-Liponsäure am Anfang statt der oralen Einnahme auch als Infusion direkt in die Vene (zwei Infusionen pro Woche mit 600 Milligramm Alpha-Liponsäure für zwei Wochen). Bild: makaule/iStock/Getty Images Plus

Mikronährstoffmediziner verwenden zur Entgiftung von Schwermetallen vier Wochen lang 600 bis 1.200 Milligramm Alpha-Liponsäure täglich. Häufig geben sie Alpha-Liponsäure am Anfang statt der oralen Einnahme auch als Infusion direkt in die Vene (zwei Infusionen pro Woche mit 600 Milligramm Alpha-Liponsäure für zwei Wochen).

Die Ausleitung von Schwermetallen sollte immer von einem Arzt begleitet werden. Alpha-Liponsäure könnte gespeicherte Schwermetalle mobilisieren, die sich dann im Körper neu verteilen. Der Arzt kann die Therapie deshalb mit weiteren Komplexbildnern unterstützen.

Alpha-Liponsäure sollte auf nüchternen Magen eingenommen werden – zum Beispiel eine Stunde vor dem Essen. Mineralstoffe aus der Nahrung hemmen die Aufnahme im Darm.

Alpha-Liponsäure: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Diabetes

Schwangere und stillende Frauen sollten Alpha-Liponsäure nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Erste Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Einnahme von 600 Milligramm Alpha-Liponsäure pro Tag keine negativen Auswirkungen auf Mutter und Kind hatte.

Alpha-Liponsäure kann die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und anderen Diabetes-Medikamenten (Antidiabetika) verstärken und so eine Unterzuckerung begünstigen. Aus diesem Grund ist am Anfang der Therapie eine engmaschige Blutzuckermessung sinnvoll. Zu den betroffenen Medikamentenwirkstoffen gehören zum Beispiel Glibenclamid, Glimepirid und Metformin.

N-Acetylcystein: Schwefel bindet Schwermetalle

Wirkweise von N-Acetylcystein

Durch die enthaltenen Schwefelgruppen ist N-Acetylcystein in der Lage, Schwermetalle zu binden. Deshalb ist der Einsatz bei Schwermetallvergiftungen sinnvoll. In einer hochwertigen Studie mit Blei-Arbeitern erhielten drei Gruppen N-Acetylcystein in unterschiedlichen Dosierungen (1 × 200, 2 × 200 oder 2 × 400 Milligramm) für drei Monate. Am Studienende zeigte sich, dass der Bleigehalt im Blut in den drei Gruppen mit N-Acetylcystein-Gabe deutlich niedriger war als in der Kontrollgruppe ohne Behandlung. Zukünftig könnte N-Acetylcystein eine zusätzliche Therapieoption bei Bleivergiftungen sein, so schlussfolgerten die Wissenschaftler.

Bei Personen mit regelmäßigem Bleikontakt konnte N-Acetylcystein im Vergleich zur Kontrollgruppe zudem die antioxidative Abwehr verbessern. Dies zeigt eine erste Studie. Aus N-Acetylcystein stellt der Körper Glutathion her, das oxidativen Stress reduziert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von N-Acetylcystein

Mikronährstoffmediziner empfehlen, bei Schwermetallvergiftungen täglich 200 bis 800 Milligramm N-Acetylcystein einzunehmen – möglichst in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt. N-Acetylcystein sollte dabei nach den Mahlzeiten eingenommen werden.

N-Acetylcystein: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Für die Einnahme von N-Acetylcystein in der Schwangerschaft oder Stillzeit gibt es keine ausreichenden Studien. Über die Anwendung sollte daher ein Frauenarzt entscheiden.

Bei folgenden Krankheiten sollten Sie die Einnahme von N-Acetylcystein mit Ihrem Arzt besprechen:

  • Einengungen der Atemwege und gestörte Atemfunktion wie Asthma, da es zu einem Krampf der Bronchien kommen kann
  • Neigung zu Magen-Darm-Blutungen (zum Beispiel bei Speiseröhren- oder Magengeschwür)
  • Nieren- oder Lebererkrankungen
  • Histaminunverträglichkeit: N-Acetylcystein kann den Histaminabbau hemmen

Da N-Acetylcystein schleimlösend wirkt, sollte es nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln eingenommen werden, die den Hustenreflex einschränken (Antitussiva oder Hustenstiller): Es besteht die Gefahr, dass die Sekrete nicht ausgehustet werden.

Die gleichzeitige Gabe von N-Acetylcystein und dem gefäßerweiternden Wirkstoff Nitroglycerin kann zudem zu einem niedrigen Blutdruck führen. Falls Sie Antibiotika nehmen müssen, sollte die Einnahme zu N-Acetylcystein mindestens in einem zweistündigen Abstand erfolgen.

Glutathion unterstützt die natürliche Radikalabwehr

Wirkweise von Glutathion

Glutathion ist eines der wichtigsten Entgiftungsmoleküle und sorgt für einen wirksamen Zellschutz. Auch bei der Entgiftung von Schwermetallen spielt es eine wichtige Rolle, insbesondere bei Belastungen mit Quecksilber oder Cadmium. Die beiden Schwermetalle bilden hochgiftige Radikale in Körperzellen. Für deren Entgiftung wird Glutathion verbraucht, wodurch sich die Speicher leeren. Ein Mangel kann zu Nervenschäden führen. Durch die Einnahme von Glutathion lassen sich die Glutathiongehalte im Blut steigern. Dies zeigt eine erste hochwertige Studie mit 54 Probanden.

Erste Studien belegen, dass Glutathion zudem Quecksilber bindet und seine Ausscheidung fördert: Die Gabe von Glutathion als Infusion über die Venen (zusammen mit Vitamin C sowie den Komplexbildnern DMPS und DMSA) senkte den Gehalt von Quecksilber im Urin um circa 70 Prozent. 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Glutathion

Mikronährstoffmediziner empfehlen auf Basis ihrer Anwendungserfahrung eine Infusion mit 600 Milligramm Glutathion in die Vene. Diese sollte zwei- bis dreimal wöchentlich für insgesamt sechs Wochen durchgeführt werden.

Sinnvoll kann auch die Einnahme von Kapseln sein: Glutathion gelangt ebenfalls über den Darm in den Körper.

Quercetin und Rutin wirken antioxidativ und bilden Schwermetallkomplexe

Wirkweise von Quercetin und Rutin

Der Pflanzenstoff Quercetin kann freie Radikale unschädlich machen und Schwermetalle binden. Dadurch stärkt er die antioxidative Abwehr und schützt die Zellen vor oxidativem Stress durch Schwermetallbelastung. Rutin ist Quercetin sehr ähnlich: Im Darm wird Rutin von den Darmbakterien abgebaut. Dabei entsteht Quercetin.

Bei Mäusen verstärkte Quercetin die Behandlung einer Arsenbelastung: Die gemeinsame Gabe mit dem Komplexbildner Monoisoamyl-DMSA war wirksamer als die alleinige Einnahme. Quercetin zeigte im Tierversuch zudem eine schützende Wirkung vor Nierenschäden durch Cadmium. Auch Rutin schützte vor Nierenschäden, wenn es zusätzlich mit Selen kombiniert wurde. Ebenso konnte Rutin die schädlichen Wirkungen von Silber auf das Nervensystem neutralisieren. Eine Wirkung auf Leberschädigung durch Nickel wird ebenfalls angenommen.

Studien an Menschen müssen nun folgen, um dies zu belegen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Quercetin und Rutin

Mikronährstoffexperten empfehlen bei Schwermetallbelastung eine Ernährung, die reich ist an Antioxidantien. Dazu zählen neben Vitaminen und Mineralstoffen auch Pflanzenstoffe wie Quercetin und Rutin.

Bisher sind keine verlässlichen Studien verfügbar, um eine Aussage über die Dosierung von Quercetin und Rutin bei Schwermetallvergiftungen zu treffen. Erste Studien liefern aber Hinweise, dass niedrige Dosierungen sinnvoll sein können (zum Beispiel 300 Milligramm Quercetin und Rutin als kombinierte Gabe). Eine langfristige hohe Dosierung sollte allerdings vermieden werden: Es gibt Hinweise aus Tierstudien, dass sie bei Schwermetallbelastung zellschädigend (prooxidativ) wirken könnten.

Quercetin und Rutin sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

Antioxidativen Status im Labor überwachen

Um den Behandlungserfolg zu überwachen, sollte regelmäßig der antioxidative Status im Blut vom Arzt überprüft werden.

Quercetin und Rutin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Für Schwangere und Stillende gibt es keine ausreichenden Studien zur Sicherheit von Quercetin und Rutin. Sie sollten deshalb die Einnahme mit ihrem Arzt absprechen.

Quercetin blockiert ein Enzym (CYP3A4), das Medikamente abbaut. Dadurch wird auch ihre Wirkung beeinflusst. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion sollten Quercetin oder Rutin nicht ohne Wissen des Arztes eingenommen werden. Kranke Nieren könnten Quercetin oder Rutin möglicherweise nicht richtig ausscheiden. Auch bei Wassereinlagerungen infolge von Herzerkrankungen ist die Einnahme von Rutin nicht geeignet.

Zeolith und Bentonit fördern die Ausscheidung von Schwermetallen

Wirkweise von Zeolith und Bentonit

Vulkangestein
Zeolith ist ein Mineral, das aus Vulkangestein gewonnen wird. Es bindet nachweislich Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Cadmium. Bild: Giorez/iStock/Getty Images Plus

Zeolith ist ein Mineral, das aus Vulkangestein gewonnen wird. Es bindet nachweislich Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Cadmium. Die in der Medizin am häufigsten eingesetzte Form ist Klinoptilolith. Bentonit ist eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralen. Es ist sehr quellfähig und bindet wie Zeolith Schwermetalle. Häufig wird es in der Form von Montmorillonit verwendet. Diese Minerale sind gesundheitlich sicher und gelangen nicht ins Blut, sondern werden zusammen mit den gebundenen Schwermetallen mit dem Stuhl wieder ausgeschieden.

Studien am Menschen sind nun notwendig, um das Wirkungspotenzial von Klinoptilolith-Zeolith und Montmorillonit-Bentonit bei Schwermetallbelastungen zu prüfen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zeolith und Bentonit

Meist wird eine Mischung aus 500 bis 1.000 Milligramm Klinoptilolith-Zeolith und 500 bis 1.000 Milligramm Montmorillonit-Bentonit eingesetzt – als Kur für ein bis zwei Monate. Diese Mineralien sind besonders sinnvoll, wenn die Schwermetallbelastung über die Nahrung reduziert werden soll. Kapseln oder Pulver werden über den Tag verteilt zur Mahlzeit eingenommen.

Selten können Verstopfungen auftreten. Um ihnen vorzubeugen, sollten Sie ausreichend trinken (2 bis 3 Liter pro Tag) – idealerweise Wasser. Meiden Sie alkoholische, koffeinhaltige und säurehaltige Getränke wie Grapefruit-, Orangen-, Zitronen- oder Ananassaft.

Zeolith und Bentonit: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme

Die Anwendung bei schwangeren und stillenden Frauen sowie bei Kindern sollte nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Zeolith und Bentonit sollten nicht gleichzeitig mit Medikamenten eingenommen werden. Halten Sie einen Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden ein.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Schwermetallbelastungen

 

Vitamine

Vitamin C

500 bis 1.000 Milligramm

(mg)

Vitamin E

270 Milligramm

Vitamin B1

75 Milligramm

  
 

Mineralstoffe

Zink

10 bis 15 Milligramm

Selen

100 bis 300 Mikrogramm (µg)

  
 

Pflanzenstoffe

Chlorella- und Spirulina

jeweils 2.000 bis 4.000 Milligramm Algen

oder 2.400 bis 3000 Milligramm Extrakt

Quercetin und Rutin

beide zusammen bis zu 300 Milligramm

  
 

Sonstige

Alpha-Liponsäure

600 bis 1.200 Milligramm

N-Acetylcystein

200 bis 800 Milligramm

Glutathion

600 Milligramm

Klinoptilolith-Zeolith und Montmorillonit-Bentonit

je 500 bis 1.000 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Schwermetallbelastungen

 

Normalwerte

Gesamt-Antioxidantienstatus (Serum)

1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter* (mmol/l)

Selen

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l) im Vollblut

*Werte schwanken, je nach Labor

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Zusammenfassung

Schwermetalle können durch die Bildung freier Radikale Zellen oder das Erbgut angreifen. Auf diese Weise tragen sie zur Entstehung von Nerven- und Krebserkrankungen bei. Die Mikronährstoffmedizin fördert mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren oder Pflanzenstoffen die Entgiftung des Körpers und die Ausscheidung von Schwermetallen und schützt vor den Schäden:

Vitamin C und E verhindern Schäden an Zellstrukturen oder der Erbinformation (DNA), die durch Schwermetalle wie Blei oder Cadmium verursacht werden. Auch Zink und Selen wehren Schadwirkungen von verschiedenen Schwermetallen ab, indem sie die Konzentration von antioxidativen Enzymen erhöhen und dadurch das antioxidative Abwehrsystem stärken. Eine ähnliche Funktion haben Alpha-Liponsäure, N-Acetylcystein, Glutathion, Quercetin sowie Rutin.

Daneben sind die Algen Spirulina und Chlorella, das Vulkangestein Zeolith und das Tonmineral Bentonit in der Lage, Schwermetalle zu binden. Sie fördern vermutlich die Ausleitung. Auch die B-Vitamine B1 und B6 bilden mit Blei Komplexe, die der Körper dann rasch ausscheiden kann.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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