Erektionsstörungen natürlich behandeln mit Mikronährstoffmedizin

Wie bestimmte Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und pflanzliche Wirkstoffe Erektionsstörungen entgegenwirken

Mit zunehmendem Alter sind immer mehr Männer von Erektionsstörungen betroffen. Sie können durch unterschiedliche Ursachen wie Depressionen oder Verletzungen ausgelöst werden und das Sexualleben der Betroffenen stark einschränken. Erfahren Sie, welche Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe die Behandlung von Erektionsstörungen unterstützen und die Beschwerden lindern können.

Mann sitzt enttäuscht auf der Kante von seinem Bett
Erektionsstörungen treten besonders mit zunehmendem Alter auf, circa 15 bis 20 Prozent der 65-Jährigen leiden darunter. Durch Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Arterienverkalkung wird das Problem verstärkt. Bild: bowdenimages/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Was versteht man unter Erektionsstörungen?

Die Erektion des Penis wird über den Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) im Penis-Schwellkörper gesteuert. Sexuelle Stimulation regt dort die Freisetzung von NO an. In der Folge entspannt sich die Gefäßmuskulatur, sodass in den Schwellkörper vermehrt Blut gelangt und er sich verhärtet.

Bei Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) funktioniert dieser Mechanismus nicht reibungslos. Der Penis versteift sich nicht richtig beziehungsweise erschlafft frühzeitig. Dadurch ist der Geschlechtsakt erschwert oder gar nicht möglich. Wenn diese Probleme über mindestens sechs Monate anhalten, sprechen Ärzte von einer Erektionsstörung. Einzelne Vorkommnisse sind dagegen ganz normal.

Ursachen von Erektionsstörungen

Hand hält eine rauchende Zigarette
Zigaretten stellen einen der Hauptrisikofaktoren von Erektionsstörungen dar, da das Rauchen die Blutgefäße schädigt und zu einer schlechteren Durchblutung führt. Dabei ist die Menge entscheidet: je mehr Zigaretten pro Tag, desto größer das Risiko. Bild: NirutiStock/iStock/Getty Images Plus

Besonders von Erektionsstörungen betroffen sind ältere Männer: etwa ein bis zwei Prozent der 40-Jährigen und circa 15 bis 20 Prozent der 65-Jährigen leiden darunter.

Einer der Hauptrisikofaktoren für Erektionsstörungen ist das Rauchen. Auch ein Testosteronmangel oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie Betablocker, ACE-Hemmer und Antidepressiva können Ursache des Problems sein. Die Erektionsstörung kann zudem als Begleiterscheinung von Erkrankungen wie Diabetes, einer Gefäßerkrankung (Arteriosklerose) oder einer Nervenerkrankung (Polyneuropathie) auftreten. Auch bei Bluthochdruck oder nach einem Herzinfarkt kann es zu Erektionsproblemen kommen.

Verletzungen (zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall) oder Operationen (Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs, Darmkrebs) können ebenfalls Erektionsstörungen nach sich ziehen. Häufig treten sie auch in Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen auf.

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Ziele der Behandlung

Wie werden Erektionsstörungen klassisch behandelt?

Arzt gibt seinem Patienten eine blaue Pille
Klassischerweise werden Medikamente eingesetzt, aber es können auch Mikronährstoffe helfen. Einige fördern die Durchblutung und helfen dadurch bei Erektionsstörungen. Bild: nito100/iStock/Getty Images Plus

Für die Therapie von Erektionsstörungen bestehen abhängig von der Ursache, vom Alter sowie von weiteren Risikofaktoren verschiedene Ansätze. Sind Medikamente die Ursache der Erektionsstörung, werden Alternativpräparate verschrieben. Liegt der Erektionsstörung eine depressive Verstimmung zugrunde, kommen auch psychotherapeutische Therapien infrage. Im Falle eines nachgewiesenen Hormonmangels kann eine Hormontherapie erfolgen.

Auch gibt es Medikamente wie Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer). Sie verstärken die Wirkung von körpereigenem NO: Es fließt Blut in die erweiterten Blutgefäße im Schwellkörper, sodass er anschwillt. Zu den PDE-5-Hemmern gehören Sildenafil, Tadalafil sowie neuere Varianten wie Vardenafil. Ist die Behandlung mit PDE-5-Hemmern über Tabletten nicht ausreichend, ist es möglich, die Wirkstoffe mit weiteren gefäßerweiternden Substanzen direkt in die Harnröhre (MUSE-Verfahren) oder als Injektion (SKAT-Methode mit Prostagladin-E1) in den Schwellkörper zu geben.

Alternativ kann die Vakuumtherapie angewendet werden: Die Patienten setzen einen durchsichtigen Plastikzylinder auf den Penis. Der dadurch erzeugte Unterdruck fördert die Durchblutung, der Penis erigiert. Sind alle genannten Behandlungsmöglichkeiten erfolglos, können Implantate aus Silikon operativ in den Schwellkörper eingesetzt werden.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Mikronährstoffe können Medikamente sowie nicht medikamentöse Maßnahmen bei Erektionsstörungen optimal unterstützen: Sie fördern die Durchblutung und verbessern die Sexualfunktion. Die wichtigsten Nährstoffe bei Erektionsstörungen sind:

Darüber hinaus wirkt sich ein gesunder Lebensstil positiv auf die Gesundheit von Blutgefäßen aus und stärkt die Erektionsfähigkeit – dazu gehört tägliche Bewegung, ausgewogene Ernährung, Gewichtsnormalisierung, der Verzicht auf übermäßigen Alkoholkonsum und auf das Rauchen sowie ein verminderter Verzehr von Fett und Zucker.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Antioxidantien verbessern die Durchblutung sowie die Sexualfunktion und wirken entzündungshemmend

Wirkweise von Antioxidantien

Erste Studien weisen darauf hin, dass altersbedingte Erektionsstörungen mit Störungen der NO-Produktion und mit oxidativem Stress zusammenhängen. Antioxidantien wie Zink, Vitamin C und Vitamin E sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Resveratrol und Epigallocatechingallat (EGCG) aus grünem Tee schützen vor freien Radikalen. Vitamin E und C unterstützen zudem Stoffwechselvorgänge, die zu einer Freisetzung und einem geringeren Abbau von Stickstoffmonoxid (NO) führen. Zink wird darüber hinaus für die Produktion des Sexualhormons Testosteron benötigt.

Eine Vorstudie deutet darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin E in Kombination mit PDE-5-Hemmern bei Patienten mit Erektionsstörungen zu einer erhöhten Penissteife führt. Einer Auswertung mehrerer Studien zufolge ist auch die Kombination von PDE-5-Hemmern mit Zink eine vielversprechende Maßnahme in der Behandlung sexueller Funktionsstörungen.

Für die antioxidative Wirkung des EGCG konnten in Tierstudien positive Effekte auf altersbedingte Erektionsstörungen nachgewiesen werden. Tierstudien bestätigen außerdem positive Auswirkungen von Resveratrol auf Erektionsstörungen bei Diabetes-Erkrankungen. In einer Beobachtungsstudie ließ sich die Wirkung von Resveratrol jedoch noch nicht bestätigen.

Um die positiven Eigenschaften von Antioxidantien bei Erektionsstörungen abschließend zu bewerten, sind noch weitere Studien nötig. Da erste Studien mit PDE-5-Hemmern plus Vitamin E oder Zink positive Ergebnisse lieferten, scheinen gerade diese beiden Mikronährstoffe vielversprechend zu sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Antioxidantien

Mikronährstoff-Mediziner empfehlen zur unterstützenden Behandlung der Erektionsstörungen meist eine breite Mischung aus verschiedenen Antioxidantien. Sinnvoll sind täglich bis zu 50 Milligramm Vitamin E, 500 Milligramm Vitamin C sowie 10 bis 30 Milligramm Zink.

Info

In Rücksprache mit dem Arzt kann auch eine Vitamin-E-Therapie mit täglich 300 Milligramm Vitamin E sinnvoll sein. Vitamin E ist in diesen Dosierungen jedoch nicht für jeden geeignet, zum Beispiel nicht für Raucher.

Lebensmittel die reich an Antioxidantien sind
Bei Erektionsstörungen empfehlen Mikronährstoff-Mediziner eine antioxidantienreiche Ernährung, diese kann durch ein geeignetes Mikronährstoffpräparat unterstützt werden. Bild: Bojsha65/iStock/Getty Images Plus

Resveratrol ist in Dosierungen zwischen 50 bis 500 Milligramm pro Tag sinnvoll. Für EGCG empfiehlt sich eine tägliche Dosis zwischen 250 und 500 Milligramm. In Kombinationspräparaten sind die Dosierungen oft niedriger und aufeinander abgestimmt.

Empfehlenswert ist die Einnahme zu den Mahlzeiten. Einige Antioxidantien können so besser im Darm aufgenommen werden und sie sind zusammen mit einer Mahlzeit verträglicher für den Magen. Kapseln mit Grüntee-Extrakt sollten in jedem Fall zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Antioxidativen-Status im Labor bestimmen lassen

Um die Belastung durch oxidativen Stress festzustellen, kann es ratsam sein, den antioxidativen Status im Blut zu messen. Dazu gibt es viele verschiedene Methoden. Je nach Labor unterscheiden sich die Normalwerte.

Antioxidantien: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert, sollten bei Menschen mit krankhafter Eisenüberladung (Hämochromatose) höhere Vitamin-C-Gaben unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Vorsicht ist auch im Rahmen der Krebstherapie mit dem Wirkstoff Bortezomib geboten: Vitamin C setzt im Tierversuch die Wirkung des Blutkrebs-Medikaments herab und sollte deshalb nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Dies gilt auch für EGCG.

Zink kann Antibiotika und Medikamente bei Osteoporose (Bisphosphonate) binden, was sie unwirksam macht. Deshalb empfiehlt sich ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden. Zu den betroffenen Medikamenten gehören beispielsweise:

  • Gyrasehemmer: Ciprofloxacin, Enoxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin
  • Tetrazykline: Tetracyclin, Doxycyclin, Minocyclin
  • Bisphosphonate: Alendronat, Clodronat, Etidronat, Ibandronat, Pamidronat, Risedronat und Tiludronat

Bei Nierenerkrankungen sollte Zink nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden, die Zink-Blutspiegel würden zu hoch werden.

Bestimmte Stoffe in grünem Tee blockieren im Darm die Aufnahme von Wirkstoffen wie dem Betablocker Bisoprolol oder dem Blutdrucksenker Nifedipin. Zwischen der Einnahme dieser Medikamente und dem Teetrinken oder der Einnahme der Grüntee-Kapseln sollten deshalb mindestens vier Stunden liegen. Bei Lebererkrankungen sollte ein Arzt gefragt werden, ob Grüntee-Extrakt eingenommen werden kann. Grüntee-Extrakt kann in seltenen Fällen die Leber schädigen.

Folsäure kann möglicherweise die Sexualfunktion verbessern

Wirkweise von Folsäure

Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine. Gemeinsam mit Vitamin B6 und Vitamin B12 wird Folsäure für den Abbau von Homocystein benötigt. Homocystein ist ein Zellgift, das die Gefäße schädigen und über viele Jahre zu Arteriosklerose führen kann. Vermutlich beeinträchtigt es die Erektion, bevor eine Schädigung der Gefäße nachgewiesen werden kann. Das beobachten zwei Studien. Hohe Homocysteinwerte könnten daher ein neuer Risikofaktor für Erektionsstörungen sein. Folgerichtig wurden bei Männern mit Erektionsstörungen deutlich niedrigere Folsäurespiegel beobachtet.

Folsäure könnte hier Abhilfe schaffen: Ergebnisse einer hochwertigen Studie zeigen, dass sich die sexuelle Funktion bei Patienten mit Erektionsstörungen infolge einer Diabetes-Erkrankung durch die Einnahme von Folsäure deutlich verbesserte. Die Patienten erhielten entweder eine Kombination aus dem PDE-5-Hemmer Tadalafil und Folsäure oder ein Scheinmedikament. Weitere Studien sind nun nötig, um dies zu bestätigen.

Bei Erektionsstörungen sollte in jedem Fall auf die Versorgung mit Folsäure und den Vitaminen B6 und B12 für den Abbau von Homocystein geachtet werden. Damit könnten vielleicht auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Folsäure

Da sich die B-Vitamine in ihrer Wirkung ergänzen, empfehlen Mikronährstoff-Mediziner meist eine Kombination der B-Vitamine. Sinnvoll sind täglich:

  • 200 bis 400 Mikrogramm Folsäure (als direkt verwertbares 5-Methyltetrahydrofolat)
  • 2 bis 5 Milligramm Vitamin B6
  • 20 bis 50 Mikrogramm Vitamin B12 (als Methylcobalamin)

Bei bereits erhöhten Homocysteinwerten sind die Dosierungen höher. Alles zur Dosierung bei erhöhten Homocysteinwerten finden Sie hier.

B-Vitamine sollten am besten zu den Mahlzeiten eingenommen, da sie auf nüchternen Magen weniger gut verträglich sein können.

Homocystein im Labor bestimmen lassen

Bei Erektionsstörungen wird empfohlen, die Homocysteinwerte im Blut überprüfen zu lassen. Dies gibt auch Aufschluss über die Versorgung mit Folsäure, Vitamin B6 und B12. Homocystein wird im Blutplasma bestimmt. Das ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen. Als Normwerte gelten 5 bis 9 Mikromol pro Liter.

B-Vitamine: zu beachten bei Medikamenteneinnahme

Gegen Infektionskrankheiten werden Medikamente mit den Wirkstoffen Trimethoprim und Proguanil eingesetzt. Folsäure vermindert die Wirkung dieser Arzneistoffe.

L-Arginin fördert die Durchblutung und verbessert die Sexualfunktion

Wirkweise von L-Arginin

Illustration von Blutgefäßen
Arginin verbessert die Durchblutung, es ist Vorläufer des gefäßerweiternden Botenstoffs NO. Dies entspannt den Schwellkörper und sorgt so für eine Erektion. Bild: tussik13/iStock/Getty Images Plus

L-Arginin ist der Vorläufer von NO, dessen gefäßerweiternde Wirkung für eine Erektion wichtig ist. Eine Beobachtungsstudie zeigt, dass geringe L-Arginin-Werte im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Erektionsstörung stehen können. Dagegen kann die Ergänzung von L-Arginin im Bedarfsfall zur Entspannung des Penis-Schwellkörpers und somit zu einer Erektion führen.

Eine Vorstudie sowie eine hochwertige Studie zeigen, dass sich die tägliche Einnahme von 2.800 beziehungsweise 5.000 Milligramm L-Arginin positiv auf die Erektionsstörung auswirkt: 30 bis 40 Prozent der Männer berichteten von einer deutlichen Verbesserung ihrer Sexualfunktion. Dieser positive Effekt ließ sich mit geringeren Arginin-Dosierungen von 1.500 Milligramm jedoch nicht bestätigen, wie eine weitere kleine, aber hochwertige Studie zeigt.

Um die vielversprechenden Wirkungen von L-Arginin bei Erektionsstörungen abschließend zu bewerten, sind jedoch noch weitere größere Studien nötig. L-Arginin kann aber aufgrund seiner gefäßerweiternden Wirkung als Alternative zu Medikamenten eingesetzt werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von L-Arginin

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Erektionsstörungen eine Tagesdosis von bis zu 5.000 Milligramm L-Arginin. Kombinationsstudien – zum Beispiel mit Pinienrindenextrakt  – haben gezeigt, dass bei einer Kombination auch Arginin-Dosierungen von 700 bis 1.700 Milligramm wirksam waren.

Argininpräparate sollten unbedingt zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden, da der Körper es so am besten aufnimmt. Zudem ist es sinnvoll, die Gesamtdosis über den Tag zu verteilen. Dadurch verbessert sich die Verträglichkeit.

L-Arginin: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Das Potenzmittel Sildenafil sollte nicht zusammen mit Arginin eingenommen werden. Auch wenn Sie andere Medikamente einnehmen, die den gefäßerweiternden Botenstoff NO freisetzen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie Arginin zusätzlich einnehmen können. Es kann eine Anpassung der Dosierung notwendig sein. Dazu gehören Nitrate, Molsidomin und Nitroprussid.

Insbesondere nach einem Herzinfarkt sollte unbedingt ein Arzt entscheiden, ob oder wie lange L-Arginin eingenommen werden kann. Auch sollte L-Arginin nicht bei wiederkehrenden Herpes-Infektionen eingenommen werden. Herpes-Viren benötigen L-Arginin für ihre Vermehrung. Deshalb kann es ruhende Viren aktivieren und eine Infektion auslösen.

Pinienrindenextrakt verbessert die Erektionsfähigkeit

Wirkweise von Pinienrindenextrakt

Pinienrindenextrakt enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe und Fruchtsäuren, von denen einige eine starke antioxidative Wirkung haben. Pinienrindenextrakt fördert außerdem die Bildung von NO, das für eine Erektion benötigt wird.

In einer hochwertigen Studie an Patienten mit Erektionsstörungen konnte die Einnahme von Pinienrindenextrakt zusammen mit L-Arginin die erektile Funktion nach einem Monat wiederherstellen. Auch weitere Vorstudien an unfruchtbaren Männern deuten darauf hin, dass die Kombination von Pinienrindenextrakt und L-Arginin helfen kann, die Erektionsfähigkeit zu steigern. Nach drei Monaten Behandlung hatten über 90 Prozent der Männer eine normale Erektion.

Größere hochwertige Studien sind jedoch noch notwendig, um festzustellen, ob Pinienrindenextrakt allen Männern helfen kann. Besonders in Kombination mit L-Arginin kann Pinienrindenextrakt eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Medikamenten sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Pinienrindenextrakt

Auf Empfehlung von Mikronährstoff-Experten bietet sich bei Erektionsstörungen eine tägliche Dosis von 100 bis 300 Milligramm Pinienrindenextrakt an, zum Beispiel dreimal 50 Milligramm. Idealerweise wird Pinienrindenextrakt zu einer Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Dies verbessert die Verträglichkeit für den Magen.

Maca stärkt das sexuelle Verlangen

Wirkweise von Maca

Die Heilpflanze Maca ist ein traditionelles Potenzmittel in Südamerika. Ergebnisse aus Tierstudien lassen vermuten, dass Maca das Sexualverhalten, die Fruchtbarkeit sowie die Bildung von Spermien fördert. Vermutlich lässt sich diese Wirkung auf die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe zurückführen.

Eine Vorstudie zeigt einen  geringen, aber positiven Effekt der Maca-Einnahme auf das allgemeine und sexuelle Wohlbefinden bei Patienten mit leichter Erektionsstörung. Ergebnisse aus weiteren Vorstudien geben Hinweise darauf, dass die Einnahme von Maca das sexuelle Verlangen (Libido) steigern und die Spermienqualität verbessern könnte. Um jedoch die Bedeutung von Maca zur Behandlung von Erektionsstörungen abschließend bewerten zu können, sind weitere hochwertige Studien nötig.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Maca

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei Erektionsstörungen versuchsweise zwischen 1.000 und 2.000 Mikrogramm Macaextrakt pro Tag. Um die Verträglichkeit zu steigern, nehmen Sie Macaextrakt zu einer Mahlzeit ein. Eine Einnahme über zwölf Wochen ist in dieser Dosierung nicht zu empfehlen, da eine so lange Anwendung bis heute noch nicht getestet wurde. Meist wird eine Einnahme im Bedarfsfall empfohlen.

Ginkgo und Ginseng fördern die Durchblutung

Wirkweise von Ginkgo und Ginseng

Der Extrakt aus den Blättern des Ginkgobaums (Ginkgo biloba) hemmt die Blutgerinnung, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und fördert die Freisetzung des gefäßerweiternden Botenstoffs NO. Dadurch wird die sexuelle Funktion gesteigert. Zudem wirkt Ginkgoextrakt antioxidativ und reduziert oxidativen Stress, der in Verbindung mit Erektionsstörungen gebracht wird. Ginseng ist dagegen ein altbekanntes Stärkungsmittel. Auch Ginsengextrakt enthält Antioxidantien und schützt so Zellen und Gewebe vor oxidativem Stress.

Vorstudien geben erste Hinweise auf positive Effekte von Gingko auf die erektile Funktion. Eine kleine hochwertige Studie zur Behandlung von Erektionsstörungen im Zusammenhang mit Depressionen konnte allerdings keinen deutlichen Unterschied in der sexuellen Funktion nach der Einnahme von Ginkgo im Vergleich zum Scheinmedikament feststellen.

Übersichtsarbeiten mehrerer Studien geben Hinweise darauf, dass auch Ginseng zur Behandlung von Erektionsstörungen wirksam sein könnte. In einer kleinen hochwertigen Studie verbesserte sich die Erektionsfähigkeit und die sexuelle Befriedigung bei Männern, die täglich 900 Milligramm Ginseng einnahmen. Eine weitere hochwertige Studie bestätigt dies: Die Erektion steigerte sich nach der Gabe von Ginseng und konnte auch länger aufrechterhalten werden.

Um die Wirksamkeit von Ginkgo und Ginseng auf die sexuelle Funktion abschließend klären zu können, sind weitere hochwertige Studien nötig. Besonders der Einsatz von Ginseng scheint aber vielversprechend.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Ginkgo und Ginseng

Ein Ginkopräparat
Die Einnahme von Ginkgoextrakt kann laut ersten Studien die Erektionsstörung verbessern, es verbessert die Fließeigenschaft des Blutes. Bild: Teamarbeit/iStock/Getty Images Plus

Bei Erektionsstörungen werden zwischen 40 und 240 Milligramm Ginkgoextrakt pro Tag empfohlen. Bei Ginseng ist eine tägliche Dosierung zwischen 1.000 und 2.000 Milligramm Ginsengextrakt ratsam. In den genannten Studien war vor allem koreanischer roter Ginseng (Panax Ginseng) wirksam. Ginkgo- und Ginsengextrakt sollten zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. 

Damit sich die volle Wirkung entfalten kann, sollte sich die Einnahme der beiden Extrakte über mindestens vier bis acht Wochen erstrecken. Nach drei Monaten ist eine Einnahmepause empfehlenswert.

Tipp

Ginkgoextrakt gibt es in Form von Tabletten, Dragees, Kapseln, Tropfen oder Tinkturen. Auch Teezubereitungen mit Ginkgo sind erhältlich, wovon allerdings abzuraten ist: Der Wirkstoffgehalt schwankt stark. Vor allem die Einnahme schädlicher Ginkgolsäuren kann bis zur 900-fachen Menge überschritten werden. Daher sollten Sie keinen Tee, sondern Präparate mit gereinigten Extrakten verwenden.

Ginkgo und Ginseng: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Die blutverdünnende Wirkung von Medikamenten mit Wirkstoffen wie Phenprocoumon, Warfarin, Clopidogrel und Acetylsalicylsäure (ASS) kann sich bei gleichzeitiger Einnahme von Ginkgo- oder Ginsengextrakt verstärken. Ist eine Operation geplant, sollten Sie Ginkgo- oder Ginsengextrakt ebenfalls nicht einnehmen. Die Pflanzenextrakte wirken blutverdünnend und könnten die Blutungsneigung bei Wunden erhöhen.

Da Ginkgo- und Ginsengextrakt über die Leber verstoffwechselt werden, sollten sie nicht zusammen mit anderen Wirkstoffen eingenommen werden, die genauso verarbeitet werden (wie Ibuprofen, Diazepam oder Diclofenac). Weiterhin sollten Sie Antibiotika, Antidepressiva oder Immunsuppressiva nicht mit Ginkgopräparaten kombinieren. Dies kann die Wirkungen und Nebenwirkungen der Medikamente verstärken. Informationen dazu bekommen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

Ginkgo sollte bei bekanntem Krampfleiden (Epilepsie) nicht angewandt werden. Bei Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder hormonabhängigen Tumoren sollte Ginseng nicht eingesetzt werden. Ginseng kann zudem den Blutzuckerspiegel senken, weshalb bei Diabetes die Blutzuckerwerte häufiger kontrolliert werden sollten.

Omega-3-Fettsäuren können Gefäße und Nerven schützen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) lindern Entzündungen und oxidativen Stress. Männer mit Erektionsstörungen leiden vermehrt unter oxidativem Stress, der wiederum die Produktion von NO stört. Omega-3-Fettsäuren schützen zudem die Gefäßwände vor entzündlichen Veränderungen und helfen dabei, die Spannung der Blutgefäße zu regulieren. Sie sorgen letztlich dafür, dass das Blut besser durch die Blutgefäße fließen kann. Aufgrund ihrer Wirkungen sind sie bei Erektionsstörungen vielversprechend.

In Tierstudien wurde die schützende Wirkung von Docosahexaensäure (DHA) auf das Nervengewebe nach einer Entfernung der Prostata oder nach der Verletzung eines bestimmten Nervs (Nervus cavernosus) bereits nachgewiesen. Dieser Nerv lässt unter anderem über die Freisetzung von NO die Muskulatur des Penis entspannen und die Blutgefäße erweitern. Durch die nervenschützende Wirkung verbessert die Anwendung von DHA dieser Studie zufolge die erektile Funktion. Die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei Erektionsstörungen am Menschen müssen allerdings noch nachgewiesen werden. Aufgrund der gefäßschützenden Eigenschaften sind Omega-3-Fettsäuren aber dennoch von Nutzen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Mikronährstoff-Experten empfehlen für Omega-3-Fettsäuren eine Tagesdosis von 1.000 bis 3.000 Milligramm. Besonders Fischöl ist reich an den Fettsäuren EPA und DHA. Omega-3-Präparate sollten zum Essen eingenommen werden: Zusammen mit Fett aus der Mahlzeit gelangen sie besser aus dem Darm in das Blut.

Tipp

Achten Sie besonders bei Fischöl-Präparaten auf die Qualität: Hochwertige Präparate unterlaufen verschiedene Reinigungsprozesse, damit Schadstoffe und andere unerwünschte Rückstände entfernt werden. Solche Rückstände können dazu führen, dass Omega-3-Fettsäuren zerstört werden und die Körperzellen schädigen.

Omega-3-Index im Labor bestimmen lassen

Omega-3-Fettsäuren können im Blut durch den Omega-3-Index erfasst werden. Bei Erektionsstörungen kann diese Messung sinnvoll sein – besonders, wenn Herz-Kreislauf-Erkrankungen dazukommen.

Dabei misst das Labor den Anteil der Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) in den roten Blutzellen (Erythrozyten). Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben und sollte optimalerweise über 8 liegen. Dies würde bedeuten, dass 8 von 100 Fettsäuren in den roten Blutzellen hochwertige Omega-3-Fettsäuren sind.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Da Omega-3-Fettsäuren blutverdünnend wirken, können sie ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm die Wirkung von Blutgerinnungshemmern verstärken. Besprechen Sie daher die Einnahme mit Ihrem Arzt: Er kann die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) kontrollieren und die Dosis der Medikamente, wenn nötig, senken. Zu den Blutverdünnern zählen:

  • Cumarin-Derivate (wie Phenprocoumon und Warfarin)
  • Acetylsalicylsäure (ASS)
  • Heparin
  • neue orale Antikoagulanzien: Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban

Bei akuten Lebererkrankungen, Bauchspeicheldrüsen- oder einer Gallenblasenentzündung sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden. Auch wenn Sie eine Blutgerinnungsstörung haben, sollten Sie die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren mit dem Arzt abklären. Wegen einer erhöhten Blutungsneigung sollten Sie auch vor einer Operation mit dem Arzt besprechen, ob Sie die Omega-3-Fettsäuren besser absetzen oder die Dosierung reduzieren sollten. Einige Ärzte empfehlen, ein bis zwei Wochen vor der Operation auf Omega-3-Präparate zu verzichten.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Erektionsstörungen

 

Vitamine

Vitamin C

500 Milligramm (mg)

Vitamin E

bis zu 50 Milligramm

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm (µg)

Vitamin B6

2 bis 5 Milligramm

Vitamin B12

20 bis 50 Mikrogramm

  
 

Mineralstoffe

Zink

10 bis 30 Milligramm

  
 

Andere Nährstoffe

L-Arginin

bis 5.000 Milligramm

Macaextrakt

1.000 bis 2.000 Mikrogramm

Pinienrindenextrakt

100 bis 300 Milligramm

Ginkgoextrakt

40 bis 240 Milligramm

Ginsengextrakt

1.000 bis 2.000 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

1.000 bis 3.000 Milligramm

Resveratrol

50 bis 500 Milligramm

EGCG aus Grüntee-Extrakt

250 bis 500 Milligramm

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Erektionsstörungen

 

Normalwerte

Homocystein

5 bis 9 Mikromol pro Liter (µmol/l)

Omega-3-Index

über 8 Prozent (%)

 

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Zusammenfassung

Erektionsstörungen haben eine Reihe verschiedener Ursachen – zum Beispiel einen Testosteronmangel oder andere Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Arterienverkalkung. Bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Wirkstoffe können Erektionsstörungen entgegenwirken. Vitamin C, Vitamin E, Zink und die sekundären Pflanzenstoffe Resveratrol und EGCG fördern die Durchblutung sowie die Sexualfunktion und haben eine entzündungshemmende Wirkung. Auch Folsäure verbessert möglicherweise die Sexualfunktion. In Kombination mit anderen B-Vitaminen schützt Folsäure außerdem vor erhöhten Homocysteinwerten, einem möglichen Risikofaktor für Erektionsstörungen.

Darüber hinaus kann L-Arginin – besonders in Kombination mit Pinienrindenextrakt – die Erektionsfähigkeit verbessern. Macaextrakt könnte zudem das sexuelle Verlangen steigern und sich möglicherweise positiv auf die Spermienqualität auswirken. Ginkgo und Ginseng regen die Durchblutung an, während Omega-3-Fettsäuren Gefäße und Nerven schützen.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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