Wie Nährstoffe gegen Falten helfen

Mikronährstoffe unterstützen die Gesundheit der Haut und helfen so gegen Faltenbildung

Falten entwickeln sich im Lauf des Lebens bei jedem Menschen. Man kann sie nicht vermeiden, aber ihr Auftreten verzögern oder mildern. Entscheidend ist ein optimaler Hautstoffwechsel, dabei können Mikronährstoffe helfen. Lesen Sie hier, welche Vitamine und Mineralstoffe die Haut unterstützen und gegen Faltenbildung helfen.

Vergleich von Gesichtshaut einer jüngeren Frau mit der einer älteren Frau
Mit zunehmendem Alter beginnt auch die Haut zu altern. Falten bilden sich am Hals, um den Mund oder unter den Augen. Mikronährstoffe können die Hautalterung verzögern. Bild: master1305/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Abbildung von Hautschichten und die Einwirkung von verschiedenen Strahlen
Bis zu 80 Prozent der Falten in Gesicht und an den Händen entstehen durch Sonne. Bild: solar22/iStock/Getty Images Plus

Falten sind ein natürliches Zeichen der Hautalterung. Bis zu 80 Prozent der Falten in Gesicht und an den Händen entstehen durch Sonne. Während UV-B-Strahlen für Sonnenbrände verantwortlich sind, dringen UV-A-Strahlen bis in die tieferen Hautschichten vor und schädigen dort die Kollagen produzierenden Zellen. Die Folge ist eine geringe Kollagenbildung. Kollagen sorgt für Festigkeit der Haut.

Weitere Ursachen sind:

  • Rauchen und Alkoholkonsum: Nikotin ist ein klassischer „Altmacher“. Ebenso verursacht Alkohol Falten, denn er trocknet die Haut aus.
  • Stress: Er geht im wahrsten Wortsinn unter die Haut. In Stresssituationen wird verstärkt Cortisol ausgeschüttet, ein Hormon, das die Haut zunehmend dünner werden lässt.
  • Alter: Ab dem 30. Lebensjahr beginnen erste wenige Hautfunktionen nachzulassen. Mit 40 nimmt die natürliche Fett- und Talgproduktion ab, das Bindegewebe wird schwächer. Ab dem 50. Lebensjahr wirken sich auch hormonelle Veränderungen auf die Haut aus; die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, lässt nach.
  • Belastungen: Zur mechanischen Belastung der Haut gehört die natürliche Mimik des Menschen. Sie sorgt zum Beispiel für Lachfalten an den Augen oder Falten an der Stirn und am Kinn. Auch Belastungen durch Schadstoffe (Rauch, Chemikalien am Arbeitsplatz) setzen der Haut zu.
  • Gewichtsverlust: Was für den gesamten Körper schlecht ist, schadet auch der Haut: Ein zu schneller und intensiver Gewichtsverlust begünstigt Falten. Denn die Haut benötigt Zeit, um sich anzupassen.
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Ziele der Behandlung

Wie werden Falten klassisch behandelt?

Spritze, die bei einer Frau im Gesicht unter dem Auge angesetzt wird
Die klassischen Methoden um Falten zu behandeln sind unter anderem Botox, Eigenfett, Silikon oder Acrylate. Bild: Deagreez/iStock/Getty Images Plus

Pflegeprodukte können im besten Fall die Hautalterung verzögern, nicht verhindern. Um möglichst lange eine glatte Haut zu behalten, spielen viele Faktoren eine Rolle. Falten werden auf verschiedene Art behandelt. Zu den häufigsten Behandlungen gehört die Faltenunterspritzung oder das Auffüllen mit verschiedenen Wirkstoffen:

  • Botox ist das bekannteste Anti-Falten-Mittel. Es lähmt die Muskeln, sie können sich nicht mehr zusammenziehen, das glättet Falten. Botox sollte nur von erfahrenen Ärzten gespritzt werden.
  • Eigenfett ist sehr aufwendig, da das zu spritzende Fett erst an anderer Stelle im Körper abgesaugt werden muss. Die Wirkung von Eigenfett bei Falten hält dreieinhalb bis sieben Monate. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
  • Silikon oder Acrylate sind dauerhafte Faltenfüller, da der Körper sie nicht selbst abbauen kann. Sie bleiben für immer in der Haut. Die Gefahr: Sie können verrutschen oder Allergien auslösen. Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD) rät daher von diesen Faltenfüllern ab.

Ebenfalls eingesetzt werden chemische Peelings, Hormonbehandlungen oder Laser. Aufwendigster Eingriff sind Operationen, bei denen die Haut gestrafft wird. Diese können nach einem starken Gewichtsverlust adipöser Patienten nötig sein, um sogenannte Hautschürzen zu entfernen.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Längst hat sich gezeigt, dass neben der klassischen Faltenbehandlung auch Mikronährstoffe eine wichtige Rolle spielen: Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für eine gesunde Haut. Außerdem üben einige Wirkstoffe gewisse Schutzfunktionen aus: Sie schützen die Haut vor oxidativem Stress. Andere wiederum helfen, Falten vorzubeugen oder Hautkrankheiten zu bekämpfen (Akne, Ekzem).

Zu den wichtigen Nährstoffen gehören:

In der Regel werden die Nährstoffe zur Vorbeugung von Falten nicht einzeln eingesetzt, sondern in Kombination.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Antioxidantien fangen freie Radikale ab

Wirkweise von Antioxidantien

Die Haut besitzt ein ausgeklügeltes, antioxidatives Schutzsystem gegen oxidativen Stress. Eine übermäßige und dauerhafte Exposition gegenüber UV-Licht oder freien Radikalen durch zum Beispiel Zigarettenrauch kann das hauteigene antioxidative Schutzsystem überfordern. Das führt zu Schäden an den Zellen, Hautalterung und Hautkrebs. Antioxidantien wirken oxidativem Stress entgegen, helfen der Haut bei ihrem Selbstheilungsprozess und schützen sie vor zukünftigen Angriffen.

  • Vitamin C: Labor- und Tierversuche haben gezeigt, dass Vitamin C die Kollagenproduktion erhöhen kann sowie vor Schäden durch UVA- und UVB-Strahlen schützt. Es kann Pigmentstörungen korrigieren und entzündliche Hauterkrankungen verbessern.
  • Vitamin E: Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans in der Haut, das durch UV-Licht sehr stark reduziert wird. Es verbessert die Hautdicke, steigert die Feuchtigkeit der Hornschicht und schützt vor UV-Licht. Zudem besitzt es eine antientzündliche Wirkung.
  • Zink, Mangan, Selen: Die Spurenelemente sind wichtig für die Aktivität bestimmter Enzyme, die zur Entgiftung freier Radikale von Bedeutung sind.
  • Oligomere Proanthocyanidine (OPC):OPC fangen freie Radikale ab und machen sie dadurch unschädlich. Eine Studie zeigte, dass OPC den Körper vor Sonnenschäden schützen können. Das OPC-Präparat wurde eingenommen. Nach dem Sonnenbad wurde OPC zusätzlich in Form eines topischen Präparats (Creme) aufgetragen. Das Schlucken führte zu weniger Sonnenbrand, das Eincremen verminderte außerdem nachträglich die Hautrötung.
  • Grüner Tee: Im Grüntee sind Epigallocatechingallat (EGCG) sowie andere Polyphenole enthalten, die als starke Radikalfänger wirken. Sie wirken von innen entgiftend und schützen die Haut vor Schäden durch freie Radikale. Auch als Inhaltsstoff von Cremes zeigte EGCG eine schützende Wirkung.

Studien mit Kombinationspräparaten, die mehrere der genannten Stoffe enthielten, kommen zu positiven Ergebnissen: Ein Präparat, das unter anderem die Vitamine C und E, Selen sowie Zink und verschiedene Aminosäuren enthielt, konnte nachweislich die Hautelastizität erhöhen. Weitere Studien mit anderen oder ähnlichen Wirkstoff-Kombinationen können ähnliche Ergebnisse vorweisen.

Antioxidantien: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Durchsichtiges Teeglas mit grünem Tee
Um Falten zu bekämpfen, eignen sich Kombinationspräparate, die mehrere Inhaltsstoffe enthalten. Bild: bit245/iStock/Getty Images Plus

Um Falten zu bekämpfen, eignen sich Kombinationspräparate, die mehrere Inhaltsstoffe enthalten. So ergänzen sich die Wirkspektren. In Kombi-Präparaten sind die Wirkstoffe in entsprechend niedriger Dosierung aufeinander abgestimmt.

Die Vitamine C und E sowie Zink und Selen sind in vielen Präparaten enthalten. Sinnvoll sind mindestens 100 Milligramm Vitamin C, bis zu 30 Milligramm Vitamin E, mindestens 15 Milligramm Zink und zwischen 50 und 100 Mikrogramm Selen.

Kombiniert werden sie mit verschiedenen Pflanzenstoffen, wie Grünteeextrakt. Reich an Antioxidantien sind sehr viele Pflanzenextrakte wie Zitrusbioflavonoide, Traubenextrakte (mit OPC und Resveratrol) oder Pinienrindenextrakt.

Tipp

Viele Antioxidantien-Präparate enthalten auch B-Vitamine. Sie sind besonders zu empfehlen, da B-Vitamine (vor allem Biotin, Pantothensäure und Niacin) die Haut-, Haar- und Nagelbildung fördern.

Antioxidantien: Laboruntersuchungen

Um die Belastung durch oxidativen Stress zum Vorbeugen von Falten festzustellen, kann es ratsam sein, den antioxidativen Status im Blut zu messen. Dazu gibt es viele verschiedene Methoden. Je nach Labor unterscheiden sich die Normalwerte.

Auch können die Gehalte der Antioxidantien im Blut gemessen werden, zum Beispiel die Selenwerte. Normale Selenwerte liegen zwischen 120 bis 150 Mikrogramm pro Liter Vollblut.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Einige Stoffe in Grüntee können die Aufnahme einiger Wirkstoffe wie den Betablocker Bisoprolol oder den Blutdrucksenker Nifedipin im Darm blockieren. Zwischen der Einnahme und der Zufuhr von Grüntee sollten vier Stunden liegen.

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Zink und Selen nicht zusätzlich über Präparate und ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Geschwächte Nieren können Zink und Selen nicht richtig ausscheiden. Es könnte zu einer Überdosierung kommen.

Coenzym Q10: Schutzschild für die Haut

Wirkweise von Coenzym Q10

Illustration von menschlichen Zellen
Coenzym Q10 ist wichtig für die Energieproduktion in den Zellen und verhindert den Abbau von Hautbestandteilen. Bild: wir0man/iStock/Getty Images Plus

Coenzym Q10 unterstützt verschiedene Enzyme und kommt in allen Kraftwerken der Körperzellen (Mitochondrien) vor. Es ist wichtig für die Energieproduktion in den Zellen. Coenzym Q10 stabilisiert zudem die Zellumhüllungen (Membranen) und ist selbst ein Radikalfänger. Coenzym Q10 verhindert Abbauprozesse von elastischen Hautbestandteilen und verbessert die Hautglätte.

Studien können nachweisen, das Coenzym Q10 eine positive Wirkung auf die Haut hat: Vor allem auf Falten und Glätte. Nahmen die Teilnehmer einer Studie Coenzym Q10 zusätzlich ein, verbesserten sich Alterserscheinungen wie Furchen und Fältchen im Gegensatz zur Einnahme eines Scheinmedikaments. Auf die Hautfeuchte und die Dicke der Hautschichten hatte Q10 jedoch keinen Einfluss.

Coenzym Q10: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Dosierungsempfehlungen für Coenzym Q10 für ein „gesundes Altern“ reichen grundsätzlich von 100 bis 200 Milligramm pro Tag. Häufig wird Coenzym Q10 auch in Kombinationspräparaten mit anderen Anti-Aging-Nährstoffen eingesetzt, dann jedoch meist in geringerer Dosierung ab 15 Milligramm.

Info

Coenzym Q10 ist auch eine häufige Zutat in Kosmetik-Produkten, um die Faltenbildung insbesondere im Gesicht zu reduzieren.

Coenzym Q10 sollte zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden: Das Fett aus der Nahrung sorgt dafür, dass der Darm es besser aufnehmen kann.

Zu beachten bei der Einnahme von Blutverdünnern

Coenzym Q10 kann die Wirkung von Blutverdünnern vermindern. Insbesondere die von Cumarinen mit den Wirkstoffen Warfarin sowie Phenprocoumon. Die Wirkminderung kann schon bei Dosierungen unter 50 Milligramm Coenzym Q10 auftreten. Vor einer Einnahme sollten Patienten daher mit dem Arzt sprechen.

Gelbe Paprika, Orange, Karotte auf einer Fläche liegend
Carotinoide werden in der Haut eingelagert und schützen sie vor UV-Strahlung. Bild: topthailand/iStock/Getty Images Plus

UV-Schutz mit Carotinoiden: das Sonnenschirmprinzip

Wirkweise von Carotinoiden

Carotinoide sind natürlich vorkommende Pflanzenstoffe. Dazu zählen Alpha-, Beta-, Gamma-Carotin sowie Lycopin. Diese Pflanzenstoffe werden in der Haut eingelagert und schützen sie vor UV-Strahlung. UV-Strahlung ist einer der wichtigsten Faktoren, der die Hautalterung vorantreibt. Die wichtigste Schadwirkung von UV-Strahlung ist die Bildung von Radikalen, welche das Bindegewebe und die Erbsubstanz schädigen. Generell wirken Carotinoide als Antioxidantien, die freie Radikale abfangen. Dadurch wirken Carotinoide in der Haut wie ein natürlicher Sonnenschutz.

Studien untersuchen die Wirkung von Carotinoiden im Hinblick auf UV-Schutz. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sie die Folgen von Licht abmildern und Sonnenbrand verhindern können. Die Einnahme von 15 bis 30 Milligramm Beta-Carotin trägt zum Grundschutz der Haut bei. Sie reicht jedoch alleine nicht aus, um auch vor starker UV-Bestrahlung zu schützen. Wichtig ist deshalb auch ein UV-Schutz zum Beispiel durch Cremes

Carotinoide: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffmediziner empfehlen eine Mischung aus Carotinoiden mit mindestens 15 Milligramm Beta-Carotin, um die Haut vor UV-Strahlen zu schützen. Carotinoide müssen über einen längeren Zeitraum von mindestens zehn Wochen eingenommen werden, damit sich in der Haut ausreichende Mengen anreichern.

Carotinoide sollten zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden, sie sind fettlöslich. Das bedeutet, das Fett aus der Nahrung für die Aufnahme im Darm notwendig ist.

Bei einer Einnahme von mehr als 30 Milligramm Beta-Carotin täglich länger als drei Wochen kann es zu einer harmlosen Gelbfärbung der Haut kommen, die sich nach Absetzen zurückbildet.

Zu beachten bei Rauchern

Starke Raucher sowie Asbestarbeiter sollten keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, die mehr als 15 Milligramm isoliertes Beta-Carotin als Tagesdosis enthalten. Studien kamen zu dem Ergebnis, dass bei der genannten Gruppe ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs besteht, wenn sie mehr als 20 Milligramm dauerhaft einnahmen. Auch die Zahl der Todesfälle durch Herzkreislaufkrankheiten bei bereits bestehenden Herzinfarkten war stark erhöht.

Hyaluronsäure bindet Wasser und sorgt für Feuchtigkeit

Wirkweise von Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist in der Lage, große Mengen Wasser an sich zu binden. Die Hyaluronmenge ist entscheidend dafür, wie viel Feuchtigkeit in der Haut gespeichert ist. Je höher sie ist, desto praller und glatter sieht die Haut aus. Hyaluronsäure wird oft in kosmetischer Anti-Falten-Creme eingesetzt.

Der Verdauungstrakt kann Hyaluronsäure nicht spalten. Allerdings zeigen Studien mit menschlichen Darmzellen, dass sie aufgenommen wird, wenn sie aus kleinen Molekülen besteht. Danach kann sie sich vermutlich im Körper anreichern: Speziell radioaktiv markierte Hyaluronsäure konnte in der Haut von Tieren nachgewiesen werden.

Eine mit einem Scheinmedikament kontrollierte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von 120 Milligramm Hyaluronsäure täglich nach acht Wochen zu deutlich verminderten Falten im Vergleich zur Placebo-Gruppe führt. Hautglanz und Geschmeidigkeit verbesserten sich nach zwölf Wochen im Vergleich zum Ausgangswert messbar. Weitere Studien kommen zu einem ähnlichen Ergebnis.

Hyaluronsäure: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Vorbeugung von Falten empfehlen Mikronährstoffmediziner meist zwischen 50 und 150 Milligramm Hyaluronsäure am Tag.

Es gibt Hyaluronsäure als Kapseln, Tabletten und in Pulverform zum Auflösen. Während Kapseln und Tabletten zum Essen eingenommen werden, wird das Pulver in Wasser eingerührt.

Kollagen für die Hautelastizität und Hautfestigkeit

Wirkweise von Kollagen

Kollagen ist das wichtigste Eiweiß des Bindegewebes: Es wird zum Aufbau der Haut benötigt. Infolge des natürlichen Alterungsprozesses werden geschädigte Kollagene in der Haut nicht mehr schnell genug regeneriert. Deshalb kommt Kollagen häufig in Nährstoffpräparaten gegen Falten als Wirkstoff zum Einsatz.

Für Kollagen ist in einer Studie nachgewiesen, dass eine Einnahme die Hautfeuchtigkeit nach acht Wochen deutlich erhöhte. Auch die Kollagen-Dichte in der Lederhaut nahm merklich zu. Beide Effekte blieben auch nach zwölf Wochen bestehen. Die Wirkung wird in weiteren Studien bestätigt.


Kollagen: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffmediziner empfehlen meist ein Präparat, das Kollagen zusammen mit anderen Bestandteilen wie Hyaluronsäure und Antioxidantien enthält. Sinnvoll sind bis zu 120 Milligramm Kollagen.

Zudem gibt es Kollagenhydrolysat. Dabei wurde das Kollagen zuvor gespalten, sodass es sich um Kollagenbruchstücke handelt. Menschen mit geschwächter Verdauung können das Hydrolysat leichter aufnehmen. Empfehlenswert bei Falten sind 2.500 bis 10.000 Milligramm täglich.

Kollagenpräparate werden zum Essen mit etwas Flüssigkeit eingenommen.

Bindegewebsernährung mit Glucosamin, Schwefel und Silizium

Wirkweise von Glucosamin, Schwefel und Silizium

Kapseln und ein Fläschchen mit der Aufschrift Glucosamin
Glucosamin steht mit der Hautfeuchte und Faltenreduktion in Verbindung. Bild: MonaMakela/iStock/Getty Images Plus

Eine Reihe von Nährstoffen liefert Bausteine für den Aufbau von Haut. Damit wird der Hautstoffwechsel verbessert.

Glucosamin: Glucosamin ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Als Baustein von Hyaluronsäure steht es mit der Hautfeuchte und Faltenreduktion in Verbindung. Mit zunehmendem Alter werden viele Hautbestandteile weniger stark produziert. Daneben hemmt es entzündliche Vorgänge, die zu Hautrötungen führen können. Eine Studie belegt, dass nach Aufnahme von 250 Milligramm Glucosamin für acht Wochen die Herstellung dieser elastischen Hautbestandteile ansteigt.

Methylsulfonylmethan (MSM): MSM ist ebenfalls ein Lieferant von Schwefel für den Bindegewebsaufbau. Schwefel ist Bestandteil von Festigungselementen wie Keratin und Kollagen. MSM ist damit am Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln beteiligt. So erhöht MSM den Kollagengehalt der Haut. Dadurch wird sie fester und zeigt ein besseres Hautbild. In einer kleineren Studie wird MSM eine positive Wirkung auf Krähenfüße und Hautfestigkeit bescheinigt.

Kieselerde (Silizium): Es wird vermutet, dass Kieselerde eine wichtige Funktion bei der Bildung und Aufrechterhaltung von Bindegewebe hat. Sie ist Bestandteil von Knochen und Knorpel sowie von Haut, Haaren und Nägeln. Auch wird es mit der Hautspannung und ihrer Dicke in Verbindung gebracht. Kieselerde führte in einer Studie während der 20-wöchigen Einnahme zu einer positiven Wirkung auf die mechanischen Eigenschaften der Hautoberfläche und der Haut.

Es gibt also viele Hinweise zu einer positiven Wirkung. Es fehlen zu den genannten Mikronährstoffen allerdings größer angelegte klinische Studien, die die Wirkung dieser Hautnährstoffe endgültig nachweisen.

Bindegewebsnährstoffe: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Nährstoffe zur Stärkung des Bindegewebes werden oftmals als Kombinationspräparate angeboten, in denen die Dosierungen aufeinander abgestimmt sind. Sinnvoll sind zum Beispiel bis zu 250 Milligramm Glucosamin, 10 bis 50 Milligramm Kieselerde und 50 bis 100 Milligramm MSM.

Zu beachten bei Medikamenten-Einnahme und Nierenerkrankungen

Wenn Sie Blutverdünner einnehmen, besprechen Sie die Einnahme von Glucosamin mit Ihrem Arzt. Glucosamin hat gewisse Ähnlichkeiten zu gerinnungshemmenden Medikamenten wie Heparin oder Warfarin. Deshalb können sie die gerinnungshemmende Wirkung der Blutverdünner verstärken. Welche Personen bei Glucosamin außerdem aufpassen sollten, lesen sie hier.

Kieselerde könnte giftig auf die Nieren wirken und zu Schäden führen, wenn sie dauerhaft über Jahre hinweg eingenommen wird. Patienten mit Nierenproblemen sollten daher die Einnahme sicherheitshalber mit ihrem Arzt besprechen.

Gamma-Linolensäure: Barrierefunktion und Hautfeuchte

Wirkweise von Gamma-Linolensäure

Gamma-Linolensäure gehört zu den Omega-6-Fettsäuren. Enthalten ist sie zum Beispiel in Borretschöl, Nachtkerzenöl und Hanföl. Gamma-Linolensäure ist für eine geregelte Verhornung der Haut von Bedeutung. Sie kann Ekzeme lindern und bei gesunder Haut Elastizität, Straffung und Feuchtigkeit verbessern. Im Alter oder bei genetischer Veranlagung wird zu wenig Gamma-Linolensäure hergestellt. Der Körper ist dann auf eine Zufuhr über die Nahrung angewiesen.

Studienergebnisse unterstützen die Vermutung, dass Gamma-Linolensäure für die Haut sehr wichtig ist: In einer Studie erhielten Teilnehmer Kapseln mit 500 Milligramm Nachtkerzenöl. Nach zwölf Wochen hatten sich Hautfeuchtigkeit, Elastizität, Festigkeit, Ermüdungsbeständigkeit und Rauheit deutlich verbessert. Eine ähnliche Wirkung zeigt eine Studie mit Borretschöl: Der Verzehr von 360 bis 720 Milligramm Borretschöl führte zu einer messbaren Verbesserung der Hautbarrierefunktion. Auch Juckreiz aufgrund von trockener Haut wurde reduziert. Weitere Studien bestätigen diese Ergebnisse.

Gamma-Linolensäure: Dosierung und Einnahmeempfehlung

In Studien waren zwischen 360 und 720 Milligramm Gamma-Linolensäure wirksam. Bereits die niedrigste Dosierung zeigt spürbare Ergebnisse. Empfohlen werden deshalb meist mindestens 400 Milligramm Gamma-Linolensäure täglich zusammen mit einer Mahlzeit.

Zu beachten bei Epilepsie

Patienten, die unter einer Epilepsieerkrankung leiden, sollten vor der Einnahme von Gamma-Linolensäure Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Es besteht die Gefahr, dass bei einer hochdosierten Einnahme das Risiko für epileptische Anfälle steigt.

Schönes Hautbild über einen gesunden Darm: Probiotika

Wirkweise von Probiotika

bunte Illustration von Bakterien
Probiotika können das Immunsystem der Haut positiv beeinflussen und so das natürliche Gleichgewicht der Haut unterstützen. Bild: image_jungle/iStock/Getty Images Plus

Der Darm hat einen entscheidenden Einfluss auf das Hautbild. Erste Studien legen nahe, dass Probiotika das Immunsystem der Haut positiv beeinflussen und so das natürliche Gleichgewicht der Haut unterstützen. Es liegen verschiedene Daten vor, dass ein Ungleichgewicht der Darmflora oder eine Darmerkrankung häufig mit Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis oder Rosacea verbunden sind. Aus Tierversuchen weiß man, dass Probiotika auch positiv auf die Faltenbildung, Lichtalterung und Hautfeuchte wirken. Eine erste Studie belegt diesen Effekt auch am Menschen:

Eine hochwertige Studie untersuchte 110 Personen im Alter von 41 bis 59 Jahren. Die Teilnehmer hatten bereits erste Falten und trockene Haut entwickelt. Nach der Einnahme von zehn Milliarden Bakterien (Lactobacillus plantarum) pro Tag über zwölf Wochen besserte sich der Hautbefund. Bei der Auswertung hatte die Probiotikagruppe eine höhere Hautfeuchte. Auch der Wasserverlust in der Haut war in der Probiotikagruppe geringer. Positiv angesprochen hatten außerdem der Hautglanz sowie die Faltentiefe.

Eine weitere kleine aber hochwertige Studie befasste sich mit der Wirkung des Bakteriums Lactobacillus johnsonii auf die Haut nach Einfluss von UV-Licht. Ein Sonnenbrand schädigt das Immunsystem in der der Haut. Die probiotische Therapie verhinderte diese Schäden und unterstützte die schnelle Erholung.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Probiotika

Präparate sollten mindestens 10 Milliarden KBE als Tagesdosis enthalten, damit die probiotischen Bakterien in ausreichender Anzahl im Darm ankommen. KBE bedeutet „koloniebildende Einheit“. Dies bezeichnet die Anzahl der enthaltenen lebenden Mikroorganismen.

Mikronährstoffmediziner empfehlen häufig eine Kombination verschiedener Bakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien. Probiotika müssen regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Setzt man sie ab, nimmt auch die Zahl der probiotischen Bakterien im Darm wieder ab

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei Falten

Vitamine

Vitamin C

mindesten 100 Milligramm (mg)

Vitamin E

bis zu 30 Milligramm

Spurenelemente

Zink

15 bis 35 Milligramm

Selen

50 bis 100 Mikrogramm (µg)

Pflanzenstoffe

Carotinoide

15 Milligramm

Sonstige Nährstoffe

Coenzym Q10

100 bis 200 Milligramm

Hyaluronsäure

50 bis 150 Milligramm

Kollagen oder

Kollagenhydrolysat

bis zu 120 Milligramm Kollagen oder

2.500 bis 10.000 MilligrammKollagenhydrolysat

Glucosamin

bis zu 250 Milligramm

Kieselerde

10 bis 100 Milligramm

MSM

50 bis 100 Milligramm

Gamma-Linolensäure

400 Milligramm

Probiotika

10 Milliarden Koloniebildende Einheiten (KBE)

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei der Faltenbehandlung

Normalwerte

Gesamt-Antioxidantien-Status (Serum)

1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter (mmol/l)*

Selen

100 bis 120 Mikrogramm pro Liter (µg/l)(Serum)

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (Vollblut)

Werte schwanken, je nach Labor  

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Zusammenfassung

Mit zunehmendem Alter beginnt auch die Haut zu altern. Falten bilden sich am Hals, um den Mund oder unter den Augen. Auch Altersflecken sind ein typisches Zeichen der Hautalterung. Kosmetikhersteller haben zahlreiche Präparate gegen Falten und Runzeln auf den Markt gebracht, denn erste klinische Studien zeigen, dass Mikronährstoffe die Hautalterung verzögern können.

Antioxidantien wie Vitamin C und E oder Zink und Selen schützen die Haut vor der Zerstörung elastischer Elemente durch oxidativen Stress. Coenzym Q10 sorgt für eine ausreichende Energieproduktion in der Haut. Carotinoide schirmen vor der schädlichen Wirkung von UV-Stahlen ab.

Kollagen und Hyaluronsäure sind dagegen grundlegende Bestandteile der Haut und sorgen für Festigkeit und Elastizität. Weitere Nährstoffe wie Glucosamin, Schwefel (MSM) oder Silizium (Kieselerde) ernähren das Bindegewebe und unterstützen die Neuproduktion von Hautbestandteilen.

Auch Gamma-Linolensäure hat einen Anti-Falten-Effekt, weil es die Barrierefunktion der Haut verbessert. Viele Studien belegen zudem, wie umfangreich Probiotika auf den Körper wirken. Sie sorgen auch für die Hautfeuchte und Hautgesundheit.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass nicht nur die Hautpflege von außen, sondern auch eine Optimierung des Hautstoffwechsels von innen über Mikronährstoffe die Haut positiv beeinflusst.

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Studien und Quellen

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