Parodontitis: das Zahnfleisch stärken

Wie mit Mikronährstoffmedizin das Zahnfleisch bei Parodontitis und Gingivitis regeneriert werden kann

Erkrankungen des Zahnbettes können zu Zahnverlust führen. Während bei einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) nur das Zahnfleisch betroffen ist, entzündet sich bei einer Parodontitis der gesamte Zahnhalteapparat. Werden parodontale Erkrankungen nicht behandelt, kommt es zu Zahnfleischschwund, Zahnverlust und möglicherweise auch zu Folgeerkrankungen für den gesamten Körper. Lesen Sie hier, wie Sie mit Vitaminen und Mineralstoffen Zahnfleisch und Knochen stärken und so einer Parodontitis vorbeugen oder den Verlauf stoppen.

Schaubild zum Vergleich eines Zahnes mit und ohne Parodontitis
Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zu Zahnverlust und Folgeerkrankungen führen kann. Bild: ttsz/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Zähne sind über einen Halteapparat mit dem Knochen verbunden, dem sogenannten Zahnbett. Dazu gehört das Zahnfleisch, der Knochen und Haltefäden, die den Zahn im Kieferknochen verankern. Bei einer Parodontitis entzündet sich das Zahnbett.

Bei der Entstehung dieser Entzündungen sind Bakterien aus dem Mund beteiligt: Sie vermehren sich im Zahnbelag (Plaque) auf den Zahnflächen und am Zahnfleischsaum (Sulkus). Im Verlauf der Plaquebildung lagern nach und nach Mineralien ein: Die Plaque verkalkt und wird zu Zahnstein. Dort siedeln sich dann dauerhaft Plaquebakterien an, die den Zahnschmelz angreifen, das Zahnfleisch reizen und nach und nach unter das Zahnfleisch vordringen. Unter dem Zahnfleisch sind die Bakterien mit der Zahnbürste nicht mehr erreichbar. Hauptverursacher von Entzündungen sind viele verschiedene Bakterien, wie Porphyromonas gingivalis.

Wird der Zustand nicht behoben, kommt es zu einer dauerhaften Zahnfleischentzündung und einem Zahnfleischrückgang. Daneben bilden sich zwischen Zahn und Knochen Zahnfleischtaschen. Dort sammeln sich weitere Bakterien und lösen neue Entzündungen aus. Auf Dauer werden die Haltestrukturen zur Zahnwurzel zerstört und der Kieferknochen (Alveolarknochen) befallen. Die Zähne lockern sich und fallen aus.

Typische Ursachen einer Parodontitis sind:

  • mangelnde Mundhygiene
  • Vorschädigungen des Zahnbetts durch Zahnfleischentzündung, schlecht sitzender Zahnersatz, Zahnfehlstellungen, Zahnprothesen, Zahnimplantate und Karies
  • Vorerkrankungen wie die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Gelenkerkrankungen (rheumatoide Arthritis), Osteoporose oder Immunschwäche
  • genetische Veranlagung
  • ungesunder Lebensstil (Rauchen, Übergewicht, Stress, Depression, Alkoholmissbrauch)

Eine Parodontitis macht sich je nach Stadium durch verschiedene Symptome bemerkbar:

  • Zahnfleischentzündung mit Rötungen und Schwellungen des Zahnfleischs
  • Zahnfleischbluten
  • Zahnfleischschwund mit freiliegenden und empfindlichen Zahnhälsen
  • manchmal Schmerzen an den betroffenen Stellen
  • Eiter am Zahnfleischrand als Zeichen einer beginnenden Zahnbettentzündung
  • Mundgeruch durch bakterielle Stoffwechselprodukte
  • lockere Zähne und Zahnausfall

Wird die Parodontitis nicht behandelt, kann es zu Folgeerkrankungen des gesamten Körpers kommen: Die Bakterien gelangen über die Blutgefäße des Zahnfleischs in den Blutkreislauf. Sie lösen Abwehrreaktionen und eine entzündliche Neigung aus. Paradontitis erhöht das Risiko von zum Beispiel Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Herzschwäche, Bluthochdruck, Schlaganfall und rheumatoider Arthritis.

Info

Umgangssprachlich werden die Begriffe Parodontitis und Parodontose fälschlicherweise gleichbedeutend verwendet. Genau genommen aber ist die Parodontose ein Sammelbegriff für alle Erkrankungen des Zahnhalteapparats (Parodontopathien), auch für nicht entzündliche Erkrankungen. Bei der Parodontitis hingegen liegt immer eine Entzündung des Zahnbetts vor. Der Begriff Parodontose ist inzwischen veraltet.

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Ziele der Behandlung

Wie wird Parodontitis klassisch behandelt

Mundraum bei einer dentalen Untersuchung
Die Behandlung einer Parodontitis zielt vor allem auf die Entfernung der Zahnbeläge und Plaquebakterien ab. Bild: Obencem/iStock/Getty Images Plus

Für Erkrankungen des Zahnbetts ist die Fachrichtung Parodontologie zuständig. Im Anfangsstadium kann eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) durch eine fachgerechte Zahnbehandlung ausgeheilt werden.

Die Behandlung einer Parodontitis zielt vor allem auf die Entfernung der Zahnbeläge und Plaquebakterien ab. Der Arzt entfernt zunächst alle sichtbaren Beläge sowie Zahnstein. Danach folgt die Reinigung der Zahntaschen und Wurzeloberflächen: Unter örtlicher Betäubung werden sie geglättet und von Bakterien befreit (Kürettage). Abschließend folgen eine Politur und die Fluoridierung der Zahnoberflächen. Bei einer schweren Parodontitis kommen zusätzlich Antibiotika gegen die Bakterien zum Einsatz.

Info

Sind die Zahnfleischtaschen tiefer als fünf Millimeter, können bei der Behandlung nicht mehr alle Stellen erreicht werden. Dann sind operative Maßnahmen nötig. Wurde der Zahnhalteapparat bereits geschädigt, sind eine Wiederherstellung (Rekonstruktion) von Zahnfleisch und das Anlagern von Knochenersatz in einigen Fällen möglich.

Frau benutzt Zahnseide
Nach der Behandlung wird der Patient über die richtige Zahnpflege aufgeklärt, da eine gründliche Mundhygiene zur Vorbeugung von Parodontitis wichtig ist. Bild: Voyagerix/iStock/Getty Images Plus

Nach der Behandlung wird der Patient über die richtige Zahnpflege (Dentalhygiene) aufgeklärt: Zur Vorbeugung (Prophylaxe) ist gründliche Mundhygiene wichtig. Zum täglichen Zähneputzen gehört auch das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Zur Bekämpfung von Bakterien gibt es medizinische Mundspülungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal pro Jahr beim Zahnarzt verhindert das erneute Auftreten der Beläge.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstoffmedizin kann die klassische Behandlung von Parodontitis und Gingivitis ideal ergänzen. Es kommen Probiotika wie Milchsäurebakterien zum Einsatz, die die Plaquebakterien verdrängen können. Andere Nährstoffe stärken Zahnfleisch und Knochen oder wirken entzündungshemmend und helfen bei der Vorbeugung von Folgeerkrankungen.

Zu den wichtigsten Nährstoffen gehören:

Eine Ernährung mit antioxidantienreicher und fasriger Pflanzenkost und arm an Zucker vermindert das Risiko für Erkrankungen des Zahnbetts. Eine Ernährung mit vielen raffinierten Kohlenhydraten und schlechten Fetten ist dagegen entzündungsfördernd. Besser geeignet sind Lebensmittel, die reich sind an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), antioxidativen Vitaminen und Mineralstoffen.


Behandlung mit Mikronährstoffen

Probiotika sorgen für das richtige Bakteriengleichgewicht im Mund

Wirkweise von Probiotika

Da Bakterien an der Entstehung und dem Fortschreiten einer Parodontitis beteiligt sind, können Probiotika die Parodontitis-Behandlung unterstützen. Probiotika sind laut Definition lebende Bakterien, die einen gesundheitlichen Nutzen für den Mensch haben. Dazu zählen zum Beispiel Laktobakterien, aber auch Bifidobakterien. Probiotika können eine gestörte Mundflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Sie wirken auf folgende Weise:

  • Konkurrenz mit Plaquebakterien, zum Beispiel um Nahrung
  • Bindung von Plaquebakterien
  • Stärkung der Barrierefunktion der Mundschleimhaut
  • Regulation des Immunsystems

Mehrere kleine hochwertige Studien bestätigen ein besseres Ansprechen der zahnärztlichen Behandlung, wenn die Probanden eine Lutschtablette mit dem Bakterium Lactobacillus reuteri bekamen. Auch die Kombination von Lactobacillus reuteri mit Lactobacillus salivarius erwies sich als wirksam: Patienten mit chronischer Parodontitis hatten weniger Plaque und Zahnfleischbluten, nachdem sie drei Monate lang ein Probiotikum bekommen hatten. Dies zeigt eine kleine hochwertige Studie. Das Probiotikum wurde neben der zahnärztlichen Behandlung eingesetzt und mit einem wirkungslosen Scheinmedikament verglichen.

Auch wenn insgesamt noch große Studien fehlen, gelten probiotische Bakterien bei der Behandlung einer Parodontitis als vielversprechend. Sie hatten keine Nebenwirkungen und erhöhten auch nicht das Risiko für Karies oder für andere Zahnfleischerkrankungen. Am besten getestet sind die Bakterien Lactobacillus reuteri, Lactobacillus rhamnosus und Lactobacillus salivarius. Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Auswertungen vorhandener Studien (Metaanalysen).

Probiotika: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur begleitenden Behandlung werden bei Parodontitis und Gingivitis zwischen 2 und 4 Milliarden Bakterien täglich empfohlen (2 x 109 bis 4 x 109 koloniebildende Einheiten). Sinnvoll sind zum Beispiel Lutschtabletten oder Kaugummi mit Lactobacillus reuteri, Lactobacillus rhamnosus oder Lactobacillus salivarius: Durch das Lutschen oder Kauen bleiben die Bakterien lange im Mund und können wirken.

Tipp

Achten Sie auf Präparate, die eine Kombination mit Mikronährstoffen für das Zahnfleisch und Immunsystem enthalten – zum Beispiel mit den Vitaminen C, D oder dem Mineralstoff Zink.

Probiotika: zu beachten bei stark geschwächtem Immunsystem

Probiotika sind grundsätzlich gut verträglich. Stark geschwächte Personen mit einem unterdrückten Immunsystem oder Personen mit zentralen Venenzugängen (zum Beispiel bei Chemotherapie) sollten allerdings keine Probiotika einnehmen. In seltenen Fällen kann es infolge des geschwächten Immunsystems zu Infektionen kommen.

Coenzym Q10 mindert Zahnfleischbluten und Plaquebildung

Wirkweise von Coenzym Q10

Neben seiner Wirkung auf den Energiestoffwechsel hat Coenzym Q10 antioxidative Eigenschaften: Es schützt die Zellen vor Schäden durch oxidativen Stress und somit vor Entzündungen. Patienten mit Parodontitis weisen laut einer Beobachtungsstudie 20 bis 63 Prozent geringere Coenzym-Q10-Konzentrationen im Gewebe des Zahnfleischs auf. Auch gibt es Hinweise darauf, dass eine niedrige Coenzym-Q10-Konzentration den Krankheitsverlauf einer Gingivitis oder Parodontitis beschleunigt.

Das Auftragen von Coenzym Q10 auf das Zahnfleisch (lokale Anwendung) konnte in ersten Studien sowohl bei Gingivitis als auch bei Parodontitis Zahnfleischbluten lindern und die Tiefe der Zahnfleischtaschen verringern. Darüber hinaus reduzierte Coenzym Q10 bei lokaler Anwendung auch die Menge der Plaquebakterien.

Eine kleine klinische Studie untersuchte den Anti-Gingivitis-Effekt von Coenzym Q10 auf die Zahnfleischentzündung durch Zahnbelag. Bei 30 Patienten wurden jeweils verschiedene Behandlungen durchgeführt: Kürettage, Kürettage mit Coenzym Q10 und nur Coenzym Q10. Anschließend hat man die Behandlungserfolge vier Wochen lang miteinander verglichen. Gewirkt hatte sowohl die Kürettage als auch die Behandlung mit Coenzym Q10, dabei war aber die Wirkung bei der Kombination von Coenzym Q10 und Kürettage wesentlich stärker als eine Behandlung alleine: An den Stellen, an denen Coenzym Q10 aufgetragen wurde, zeigte sich eine deutliche Reduzierung der Entzündungs-, Blutungs- und Zahnbelagswerte.

Mehrere Voruntersuchungen bestätigten diese Ergebnisse. Größere und genauere Studien müssen nun testen, ob die Behandlung allen Patienten hilft und wie gut sie auf lange Sicht Parodontitis stoppen kann.


Coenzym Q10: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Empfohlen wird zur unterstützenden Behandlung von Parodontitis und Gingivitis eine Dosierung von 90 bis 300 Milligramm, verteilt über mehrere Einzeldosen am Tag. Wichtig ist, dass Coenzym Q10 direkt auf die entzündeten Stellen des Zahnfleisches aufgetragen oder in die Zahntaschen eingebracht wird – zum Beispiel in Form von Spray, Gel oder Lutschtabletten. Dadurch kann Coenzym Q10 einige Minuten im Mundraum einwirken.

Coenzym Q10: zu beachten bei Blutverdünnern

Coenzym Q10 kann die Wirkung von Blutverdünnen vermindern. Betroffen sind Cumarine mit den Wirkstoffen Warfarin sowie Phenprocoumon. Die Wirkminderung kann ab Dosierungen ab 30 Milligramm Coenzym Q10 auftreten. Der Arzt sollte dann den Blutgerinnungswert (Prothrombinzeit) im Blut kontrollieren, um eine optimale Einstellung der Blutgerinnung zu gewährleisten.

Frau bei einer professionellen Zahnreinigung
Eine professionelle Zahnreinigung verringert die freien Radikale im Speichel, die zu oxidativen Stress führen können. Oxidativer Stress ist ein Faktor bei vielen Krankheiten mit Entzündungen. Bild: Catalin205/iStock/Getty Images Plus

Antioxidantien helfen bei Entzündungen

Wirkweise von Antioxidantien

Oxidativer Stress ist ein bedeutender Faktor bei vielen Krankheiten mit Entzündungen: Entzündungszellen produzieren vermehrt freie Radikale und können so langfristig zu oxidativem Stress führen. Der Körper besitzt zwar ein eigenes Abwehrsystem dagegen, dieses wird aber durch die anhaltenden Entzündungen erschöpft. Oxidativer Stress ist mitverantwortlich für Gewebezerstörung des Zahnfleisches und heizt die Entzündung weiter an. Eine professionelle Zahnreinigung verringert die freien Radikale im Speichel. Um diese Behandlung zu unterstützen, sollte der Körper zusätzlich mit Antioxidantien versorgt werden, zum Beispiel mit bestimmten Vitaminen und Pflanzenstoffen.

Erste Studien haben die Wirkung von Antioxidantien bei Parodontitis untersucht und kamen zu positiven Ergebnissen: Eine Ernährung, die reich an Antioxidantien war, verringert die Taschentiefe und die Zahnfleischentzündung bei Parodontitis-Patienten.

Vitamin E: Die Einnahme von Vitamin E senkte in einer kleinen Studie die Werte von oxidativem Stress im Speichel bei chronischer Parodontitis. Zusätzlich unterstützte das Vitamin die parodontale Heilung.

N-Acetylcystein: N-Acetylcystein ist ein Vorläufer für natürliche antioxidative Verbindungen im Körper. Es kann Entzündungen besänftigen und in der Mundhöhle freie Radikale abfangen. Daneben wirkt es antibakteriell und kann auch die Bildung von Zahnbelägen vermindern. In einer vorläufigen Studie mit 30 Parodontitis-Patienten zeigten 600 Milligramm N-Acetylcystein insbesondere bei der Verringerung von Zahnfleischtaschen eine positive Wirkung (im Vergleich zur Wurzelhalsglättung alleine).

Carotinoide: Je ärmer die Nahrung an Carotinoiden, umso höher ist das Risiko für Parodontitis. In einer ersten hochwertigen Studie erwies sich das Carotinoid Lycopin bei Parodontitis als wirksam vor allem bezüglich der Plaquebildung und des Zahnfleischblutens. In einer zweiten hochwertigen Studie verbesserte sich die Taschentiefe. Lycopin, als Ergänzung zur zahnärztlichen Parodontitis-Behandlung wirkte stärker als eine Wurzelhalsglättung alleine.

Resveratrol: In einer Laborstudie wurde die Wirkung der natürlichen Antioxidantien Resveratrol, Quercetin sowie N-Acetylcystein bei Parodontitis miteinander verglichen. Resveratrol war dabei am wirksamsten, die Entstehung von freien Radikalen zu unterbinden.

Es gibt gute Hinweise auf die Wirkung von Antioxidantien bei Parodontitis und Zahnfleischentzündung. Die ersten Studien sind noch sehr klein und es muss nun untersucht werden, ob die Therapie allen Menschen und auf lange Sicht hilft.

Antioxidantien: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffmediziner empfehlen grundsätzlich ein Kombinationspräparat mit verschiedenen Antioxidantien, zum Beispiel 30 bis 50 Milligramm Vitamin E, bis zu 20 Milligramm Zink und 50 Mikrogramm Selen. Auch zwischen 2 und 4 Milligramm Carotinoide pro Tag und bis zu 100 Milligramm N-Acetylcystein sind sinnvoll. In Kombinationspräparaten sind die Wirkstoffe aufeinander abgestimmt, sodass sie niedriger dosiert sind.

Info

Bei Parodontitis kann auch eine Vitamin-E-Therapie wirksam sein. Dabei empfiehlt der Arzt zwischen 270 bis 540 Milligramm Vitamin E pro Tag. Eine Vitamin-E-Therapie in so hohen Dosierungen sollte allerdings grundsätzlich mit einem Mikronährstoffexperten abgesprochen werden.

Fettlösliche Antioxidantien wie Vitamin E und Carotinoide sollten immer zu einer Mahlzeit eingenommen werden: Mit etwas Fett aus den Lebensmitteln gelangen sie besser in den Blutkreislauf.

Antioxidantien: Laboruntersuchungen

Normalerweise ist die Bestimmung des antioxidativen Status nicht nötig. Eine niedrig dosierte Mischung verschiedener Antioxidantien kann auch bedenkenlos eingenommen werden, wenn der antioxidative Status nicht bekannt ist. Durch eine Blutuntersuchung kann aber in manchen Fällen gezielter vorgegangen werden: Das fehlende Antioxidans kann zum Beispiel bei einen Mangel gezielt ergänzt werden. Die Labore bieten verschiedene Test an, darum gelten die jeweils dort angegebenen Werte.

Antioxidantien (Vitamin E): zu beachten bei Rauchern und Medikamenteneinnahme

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten keine Präparate mit Zink und Selen einnehmen, ohne dass ein Arzt ihren Spiegel im Blut überprüft hat. Durch eine eingeschränkte Nierenfunktion kann die Selen- und Zinkausscheidung vermindert sein. Dadurch besteht die Gefahr einer Überdosierung.

Zu Nebenwirkungen mit Vitamin E kann es ab 100 Milligramm kommen. Raucher sollten außerdem auf die Einnahme von Vitamin-E-Präparaten in Form von α-Tocopherol mit mehr als 50 Milligramm verzichten. Es besteht der Verdacht, dass das Lungenkrebs- und Gehirnblutungsrisiko leicht steigt.

Bei Patienten, die Blutgerinnungshemmer wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS), Phenprocoumon oder Warfarineinnehmen, kann Vitamin E in hoher Dosierung die Wirkung verstärken. Eine Vitamin-E-Therapie sollte deshalb nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Ein hohes Blutungsrisiko besteht außerdem bei Operationen.

 

Vitamin C stärkt die Knochen und das Zahnfleisch

Wirkweise von Vitamin C

Aufgeschnittene Grapefruits und Grapefruitsaft in einem Glas
Ein Vitamin-C-reicher Grapefruitsaft verbessert den Vitaminspiegel im Blut und mindert Blutungen des Zahnfleisches. Bild: Lecic/iStock/Getty Images Plus

Vitamin C hat bei Parodontitis drei verschiedene Funktionen:

1. Vitamin C unterstützt die Vermehrung und Aktivität von körpereigenen Abwehrzellen gegen die Plaquebakterien.

2. Vitamin C hilft bei der Herstellung des Festigungselements Kollagen. Kollagen ist zum Beispiel für die Stabilität des Binde- und Knochengewebes unverzichtbar. Auch die feinen Haltefäden, die den Zahn am Knochen befestigen, bestehen aus Kollagen. Schwerer Vitamin-C-Mangel führt zu Zahnausfall.

3. Vitamin C ist auch ein wichtiges Antioxidans, das gegen oxidativen Stress wirkt. Oxidativer Stress entsteht vermehrt bei allen entzündlichen Vorgängen wie zum Beispiel Parodontitis.

Erste kleinere Studien haben die Wirkung von Vitamin C bei Zahnfleischerkrankungen untersucht: Grundsätzlich hatten Betroffene einen niedrigen Vitamin-C-Spiegel, vor allem Raucher. Ein Vitamin-C-reicher Grapefruitsaft verbesserte den Vitaminspiegel im Blut und minderte Blutungen des Zahnfleisches. Auch zeigte sich, dass eine erhöhte Vitamin-C-Aufnahme das Zahnfleisch stärkte, indem es die Bildung von Kollagen verbesserte. In diesen Studien konnten bereits mit 30 bis 50 Milligramm Vitamin C Effekte auf das Bindegewebe erzielt werden. Weitere Studien stützen diese Ergebnisse. Es fehlt jedoch an hochwertigen großen klinischen Studien, die eine positive Wirkung von Vitamin C bei Parodontitis bei allen Patienten belegen.

Vitamin C: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Idealerweise wird der Vitamin-C-Bedarf für ein gesundes Bindegewebe über eine ausgewogene Ernährung gedeckt. Mikronährstoffmediziner empfehlen zur Ergänzung allerdings auch oft ein Vitamin-C-Präparat, da Vitamin C zudem ein wirksames Antioxidans ist, das bei chronischen Entzündungen schnell verbraucht wird. Sinnvoll sind dann Dosierungen zwischen 200 und 500 Milligramm Vitamin C pro Tag. 

Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, kann Entzündungen am Zahnfleisch lindern, denn diese Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften. Omega-6-Fettsäuren dagegen fördern die Entzündung. Darum spielt das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren bei Parodontitis und Gingivitis eine entscheidende Rolle: Bei Entzündungen ist es wichtig, mehr Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen.

Als Ergänzung zur klassischen Parodontitis-Behandlung zeigten sich Omega-3-Fettsäuren als wirkungsvoll: In einer ersten hochwertigen Studie mit 60 Patienten verbesserten 300 Milligramm Omega-3-Fettsäuren über den Zeitraum von drei Monaten den Zustand des Zahnfleisches. Angesprochen hatten Zahnfleischbluten, Rötungen, Schwellungen sowie die Taschentiefe. Eine andere Studie mit Kontrollgruppe fand aber nur eine Wirkung auf Zahnfleischbluten. Eingesetzt wurden 700 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag. Andere Studien verliefen negativ. Nun muss herausgefunden werden, warum die Ergebnisse so unterschiedlich ausfallen.

Eine gewisse entzündliche Aktivität ist notwendig, um Bakterien abzuwehren. Daher kommen Omega-3-Fettsäuren erst nach der zahnärztlichen Behandlung zur Entzündungskontrolle in Betracht. Omega-3-Fettsäuren könnten auch nützlich sein, um entzündliche Folgeerkrankungen zu reduzieren, zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems (Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit).

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Nach der zahnärztlichen Behandlung werden bis zu 700 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag empfohlen. Der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren kann durch Fisch gedeckt werden. Wer keinen Fisch mag oder aufgrund der Schadstoffbelastung keinen Fisch essen möchte, kann auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel mit gereinigtem Fisch- oder Krillöl zurückgreifen. Durch den immer gleichen Gehalt lassen sich die Omega-3-Fettsäuren besser dosieren. Die Gehalte im Fisch schwanken normalerweise. Wichtig ist ein hoher Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA), der nur bei hochwertigen Präparaten garantiert ist.

Fischölkapseln sollten zu einer Mahlzeit eingenommen werden. So gelangen die Fettsäuren am besten ins Blut.

Omega-3-Fettsäuren: Laboruntersuchungen

Omega-3-Fettsäuren können im Blut durch den Omega-3-Index erfasst werden. Es wird der Anteil der Omega-3-Fettsäuren in den roten Blutzellen gemessen. Der Index wird in Prozent angegeben und sollte höher als 8 Prozent sein. Der Durchschnitt liegt jedoch bei 5 bis 8 Prozent.

Die Bestimmung des Omega-3-Index ist besonders sinnvoll, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen abzuschätzen.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei akuten Leber- oder Nierenerkrankungen sollten keine Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden.

Bei Blutgerinnungsstörungen sollte die Einnahme von mehr als 1.000 Milligramm mit dem Arzt besprochen werden, denn Omega-3-Fettsäuren können die Blutgerinnung herabsetzen und das Blut verdünnen. Daher sind auch Wechselwirkungen mit Blutverdünnern möglich. Betroffen sind Wirkstoffe wie Warfarin, Acetylsalicylsäure (ASS), Heparin, Apixaban oder Rivaroxaban. In diesen Fällen müssen bei gleichzeitiger Einnahme die Blutgerinnungswerte überwacht werden.

Vitamin D und Calcium stärken den Knochen

Wirkweise von Vitamin D und Calcium

Vitamin D und Calcium sind von grundlegender Bedeutung für feste und stabile Knochen. Eine dauerhaft niedrige Aufnahme kann zu Knochenverlust führen. Das betrifft auch den Kieferknochen, in dem die Zähne sitzen. Vitamin D hat darüber hinaus eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem: Vitamin D reduziert Zahnfleischentzündungen und fördert gleichzeitig die Abwehr von Bakterien.

Erste Beobachtungen zeigen, dass Menschen, die mit Vitamin D und Calcium gut versorgt sind, auch gesünderes Zahnfleisch haben und weniger Zähne verlieren. Eine hochwertige Studie, kommt zu dem Ergebnis, dass die dreijährige Einnahme von Vitamin D und Calcium eine gute Wirkung auf den Zahnerhalt von älteren Menschen hat.

Eine erste Studie mit Parodontitis-Patienten zeigt außerdem, dass die Einnahme von Vitamin D und Calcium die zahnärztliche Behandlung unterstützen könnte: Angesprochen hatte der Zahnfleischzustand und die Knochendichte im Kieferknochen. Unsicher ist allerdings, ob sich die Taschentiefe und der Halt des Zahns im Knochen immer verbesserten. Möglicherweise begünstigen gute Vitamin-D-Werte auch die Wundheilung nach parodontalen Operationen.

Erste Studien haben positive Hinweise geliefert. Große und hochwertige Studien müssen nun zeigen, ob alle Patienten gleich gut reagieren. Aber: Ein Vitamin-D-Mangel sollte wegen der vielen positiven Effekte auf den Körper immer behandelt werden, egal ob eine Parodontitis vorliegt oder nicht.


Vitamin D und Calcium: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Einnahme von Vitamin D sollte einen Mangel ausgleichen oder verhindern. Daher ist es nötig, vorab den Vitamin-D-Spiegel festzustellen, da sich die Dosierung nach diesen Werten richtet. Bei einem starken Mangel sind zum Beispiel höhere Dosierungen nötig. Alles zur richtigen Vitamin-D-Dosierung erfahren Sie hier.

Ist der Vitamin-D-Wert nicht bekannt, werden meist zwischen 1.000 und 2.000 Internationalen Einheiten pro Tag empfohlen. Vitamin D ist fettlöslich: Fett aus der Mahlzeit steigert die Aufnahme im Darm, daher sollte Vitamin D immer zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Für den Knochenerhalt bei Parodontitis werden zwischen 600 und 1.200 Milligramm Calcium täglich empfohlen. Gerade bei höheren Dosierungen sollten Einzeldosen von 500 Milligramm nicht überschritten werden, um eine möglichst hohe Aufnahme in den Körper zu gewährleisten.

Vitamin D: Laboruntersuchungen

Der Vitamin-D-Spiegel wird im Blutserum bestimmt. Dies ist der flüssige Teil des Blutes. Die optimalen Werte liegen zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter. Die Grenze für einen Vitamin-D-Mangel liegt bei weniger als 20 Nanogramm pro Milliliter.

Vitamin D und Calcium: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Calcium kann die Aufnahme einiger Medikamente verringern, falls die Präparate gleichzeitig eingenommen werden. Das gilt für manche Antibiotika (zum Beispiel Tetracycline), Schilddrüsenmedikamente mit L-Thyroxin oder für Bisphosphonate (wie Alendronat), die in der Osteoporose-Therapie eingesetzt werden. Halten Sie deshalb einen Abstand von mindestens zwei Stunden ein.

Einige Entwässerungsmedikamente senken die Calciumausscheidung über die Nieren. Das bedeutet, Calcium verbleibt im Blut. Da Vitamin D den Calciumspiegel im Blut erhöht, sollte Vitamin D nur eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig kontrolliert wird. Dazu zählen Medikamente aus der Gruppe der Thiazide mit dem Wirkstoff Hydrochlorothiazid oder Entwässerungsmedikamente mit den Wirkstoffen Indapamid und Xipamid.

Nierenkranke sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Es steigert die Calciumaufnahme im Darm, sodass die Blutwerte ansteigen. Kranke Nieren können überschüssiges Calcium jedoch nicht gut ausscheiden. Auch Personen mit Nierensteinen (calciumhaltige Steine) müssen aufpassen. Gleiches gilt für Patienten mit der Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck): Auch sie sollten kein Vitamin D nehmen, da sie krankheitsbedingt häufig hohe Calciumspiegel im Blut haben.

Beta-Glucan regt das Immunsystem an und schützt das Zahnfleisch

Wirkweise von Beta-Glucan

Frische und trockene Hefe und Teig auf einem Tisch
Beta-Glucan aus Hefe regt das Immunsystem an, sodass es Bakterien effektiver angreift. Bei Parodontitis steigert es die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe im Blut, die bei der Abwehr von Infektionen helfen. Bild: Fascinadora/iStock/Getty Images Plus

Beta-Glucan kommt in den Zellwänden von verschiedenen Pilzen und Pflanzen vor. Besonders Beta-Glucan aus Hefe regt das Immunsystem an, sodass es Bakterien effektiver angreift. In Tierversuchen war Beta-Glucan bei Parodontitis und damit einhergehendem Knochenverlust wirksam: Es steigerte die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe im Blut, die bei der Abwehr von Infektionen helfen. Beta-Glucan reduzierte zudem den Knochenverlust am Kiefer (alveolärer Knochenverlust), insbesondere bei diabetischen Tieren mit Parodontitis. Die Gefahr von Parodontitis ist besonders für Diabetiker sehr hoch.

Eine erste klinische Untersuchung am Menschen verlief ebenfalls positiv: Beta-Glucan verringerte die Freisetzung bestimmter Botenstoffe, die mit der Zerstörung des Zahnhaltegewebes in Verbindung stehen. Es bedarf weiterer Studien, um auch den Effekt auf den Krankheitsverlauf und Zahnverlust zu untersuchen.

Beta-Glucan: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Zur Stärkung des Immunsystems werden zwischen 100 und 250 Milligramm Beta-Glucan täglich empfohlen. Für eine bessere Verträglichkeit für den Magen sollten Kapseln mit Beta-Glucan zum Essen eingenommen werden.

Beta-Glucan: zu beachten bei Schwangerschaft und Erkrankungen

Ob die Einnahme von Beta-Glucan für Schwangere oder stillende Mütter sicher ist, kann noch nicht gesagt werden, da es keine Studienergebnisse dazu gibt. Daher sollte Beta-Glucan nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Parodontitis und Gingivitis

Vitamine

Vitamin C

200 bis 500 Milligramm (mg)

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) oder je nach Spiegel

Vitamin E

30 bis 50 Milligramm

Mineralstoffe

Calcium

600 bis 1.200 Milligramm

Zink

bis zu 20 Milligramm

Selen

50 Mikrogramm (µg)

Pflanzenstoffe

Carotinoide

2 bis 4 Milligramm

Sonstige Nährstoffe

Probiotika mit Laktobakterien

2 bis 4 Milliarden (2 x 109 bis 4 x 109)koloniebildende Einheiten (KBE)

Coenzym Q10

90 bis 300 Milligramm

N-Acetylcystein

bis zu 100 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

bis zu 700 Milligramm

Beta-Glucan

100 bis 250 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Parodontitis und Gingivitis

Normalwerte

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Omega-3-Index

5 bis 8 Prozent (besser über 8 Prozent)

Antioxidativer Status

1,13 bis 1,57 Millimol pro Liter* (mmol/l)

 *Werte und Einheiten sind je nach Labor und Methode sehr unterschiedlich.

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Zusammenfassung

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat, die unbehandelt zu Zahnverlust und Folgeerkrankungen führen kann. Gingivitis ist dagegen eine Entzündung des Zahnfleischs, die noch keine Schäden am Zahnhalteapparat verursacht hat. Parodontitis wird durch eine gründliche Zahnreinigung und Wurzelhalsglättung behandelt. Für den therapeutischen Erfolg ist eine dauerhafte, gründliche Mundhygiene notwendig.

Parodontitis ist mit Gewebeschäden durch Bakterien, oxidativem Stress und Entzündungen verbunden. 

Probiotische Bakterien wie Laktobakterien helfen dabei, das richtige Bakteriengleichgewicht im Mund wiederherzustellen. Ein gestörtes Bakteriengleichgewicht wird als Ursache von Gingivitis und Parodontitis angenommen. Probiotika unterstützen deshalb die zahnärztliche Behandlung.

Coenzym Q10 wird direkt auf das Zahnfleisch aufgetragen. Es hat antioxidative Eigenschaften und wirkt entzündungshemmend. So reduziert es Zahnfleischbluten sowie die Plaquebildung. Antioxidantien wirken zudem innerlich über die Verstärkung der natürlichen antioxidativen Schutzkraft. Auch Vitamin C ist ein wirksames Antioxidans. Darüber hinaus stärkt es das Zahnfleisch und den Halt des Zahns im Knochen.

Calcium und Vitamin D sind für den Knochenaufbau unentbehrlich. Liegt ein Mangel vor, kommt es zum Knochenabbau, auch im Kiefer. Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und sind insbesondere für eine Vorbeugung der Parodontitis interessant. Sie kommen auch bei der Nachbehandlung infrage, um Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekämpfen. Beta-Glucan zeigte sich in Tierversuchen vor allem bei Diabetikern wirksam in der Behandlung von Parodontitis. Beta-Glucan verbessert die Abwehrfunktion.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

 

Ahmad, Z.J. et al. (2018): Impact of Cranberry Juice Enriched with Omega-3 Fatty Acids Adjunct with Nonsurgical Periodontal Treatment on Metabolic Control and Periodontal Status in Type 2 Patients with Diabetes with Periodontal Disease. J Am Coll Nutr. 2018 May;37(1):71-9. https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/07315724.2017.1357509, abgerufen am: 15.06.2018.

Akramas, L. et al. (2012): Effect of (1→3),(1→6)-β-glucan on in vitro production of cytokines by leukocytes of patients with periodontitis. Medicina (Kaunas). 2012;48(4):186-91. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22836291, abgerufen am: 19.06.2018.

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