Arteriosklerose: Das Fortschreiten stoppen

Wie Mikronährstoffe das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken

Bei einer Arteriosklerose, auch Atherosklerose genannt, sind die Wände der Arterien durch Ablagerungen krankhaft verdickt und verhärtet. Man spricht daher auch von Arterienverkalkung. Sie behindert den Blutfluss und kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Bestimmte Mikronährstoffe sind wichtig für die Funktion der Gefäße und können das Fortschreiten einer Arteriosklerose bremsen. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Mikronährstoffe das sind und wie man sie bei einer Arteriosklerose einsetzt.

Ursachen und Symptome

Illustration einer Arterienverkalkung
Bei einer Arteriosklerose, auch Atherosklerose genannt, sind die Wände der Arterien durch Ablagerungen krankhaft verdickt und verhärtet. Die Folge ist, dass der Blutfluss eingeschränkt ist. Bild: Dr_Microbe/iStock/Thinkstock

Die Arteriosklerose zählt zu den Gefäßerkrankungen, bei der die Arterien zunehmend verengen und verhärten. Die Arterien transportieren sauerstoffreiches Blut zu den Organen, Muskeln und Geweben des Körpers. Bei der Arteriosklerose lagern sich Blutfette, Blutgerinnsel, Bindegewebe und Kalk an den Arterien ab. Dadurch verdicken die Gefäßwände. In der Folge ist der Blutfluss eingeschränkt oder schlimmstenfalls ganz unterbrochen – dann droht ein Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Eine Arteriosklerose entwickelt sich sehr langsam und verläuft oft jahrzehntelang, ohne spürbare Beschwerden. An folgenden Stellen im Körper macht sie Probleme:

Herz: Verursacht die Arteriosklerose eine Verkalkung der Herzkranzgefäße, liegt eine sogenannte koronare Herzkrankheit vor. Bei einer solchen koronaren Arteriosklerose leiden Betroffene typischerweise unter einem Engegefühl im Brustkorb oder linksseitigen Brustschmerzen. Verschließt ein Blutgerinnsel ein Gefäß, droht ein Herzinfarkt.

Halsschlagader: Eine Arteriosklerose im Bereich der Halsschlagadern kann sich in Sprach-, Seh- und Gedächtnisstörungen, Lähmungen oder Schwindelgefühlen äußern. Sind Teile des Gehirns durch eine Durchblutungsstörung oder ein Blutgerinnsel unterversorgt, spricht man von einem Schlaganfall.

Arme und Beine: Bei einer Arteriosklerose der Extremitätenarterien sind die Arterien in Becken und Beinen betroffen. Dies kann starke Muskelschmerzen nach kurzen Gehstrecken hervorrufen. Umgangssprachlich spricht man von der „Schaufensterkrankheit“ (periphere arterielle Verschlusskrankheit).

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Ziele der Behandlung

Wie wird die Arteriosklerose üblicherweise behandelt

Die Behandlung der Arteriosklerose zielt darauf ab, das Fortschreiten der Arterienverkalkung zu verlangsamen. Meist kommen Medikamente zum Einsatz, die die Blutgerinnung hemmen und so die Entstehung von Blutgerinnseln verhindern sollen. Hierzu zählen Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®) oder Clopidogrel (Plavix®).

Da zu hohes Cholesterin das Risiko für Arteriosklerose erhöht, werden zusätzlich häufig Cholesterinsenker verordnet, zum Beispiel Statine wie Atorvastatin (Sortis®) oder Pravastatin (Pravagamma®). Auch weitere Risikofaktoren der Arteriosklerose wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus erfordern in der Regel eine medikamentöse Therapie.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Neben einer gesunden Lebensweise, zu der eine ausgewogene Ernährung und Bewegung gehören, kann die Mikronährstoffmedizin die Behandlung der Arteriosklerose ideal ergänzen. Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Aminosäuren sind wichtig für die Funktion der Gefäßwände und können Verkalkungen reduzieren. So tragen sie zur Vorbeugung einer Arteriosklerose bei und halten ihr Fortschreiten auf. Auf diese Weise helfen sie auch, den Bedarf an Medikamenten und dadurch ausgelöste Nebenwirkungen zu verringern.

Gleichzeitig kann man mit Mikronährstoffen wichtige Risikofaktoren der Arteriosklerose wie zu hohes Cholesterin und Bluthochdruck senken und so weitere Gefäßschäden minimieren. Zum Einsatz kommen insbesondere LDL-Cholesterin senkende Mikronährstoffe, Antioxidanzien zum Schutz vor LDL-Oxidation sowie entzündungshemmende Mikronährstoffe.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Omega-3-Fettsäuren wirken Entzündungen entgegen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Kapseln auf einem Tisch
Omega-3-Fettsäuren können über entzündungshemmende Effekte das Fortschreiten einer Arteriosklerose aufhalten. Studien aus den USA zeigen zudem, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Herzinfarkt verringern. Bild: bankrx/iStock/Thinkstock

Omega-3-Fettsäuren sind lebenswichtig; unser Körper kann sie nicht selbst bilden, sondern ist auf die Zufuhr von außen angewiesen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Diese wirken gefäßerweiternd sowie gerinnungshemmend und hemmen Entzündungen in den Blutgefäßen.

Wissenschaftler konnten an Tieren nachweisen, dass Omega-3-Fettsäuren über entzündungshemmende Effekte das Fortschreiten einer Arteriosklerose aufhalten können. Studien aus den USA zeigen zudem, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Herzinfarkt verringern. Das bestätigt auch eine Auswertung dreier hochwertiger Studien mit insgesamt 32.000 Teilnehmern: Ihren Ergebnissen zufolge verringert die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren mit EPA und DHA die Häufigkeit von akuten Herzgefäß-Zwischenfällen wie Herzinfarkten im Vergleich zu Kontrollpersonen um fast die Hälfte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren


Die empfohlene Zufuhr beträgt 1.500 bis 2.500 Milligramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag mit einem möglichst hohen Anteil an EPA.

Omega-3-Fettsäuren werden am besten zu den Mahlzeiten eingenommen. Präparate, bei denen die Omega-3-Fettsäuren in ihrer natürlichen Bindungsform als Triglyceride vorkommen, werden vom Körper deutlich besser verwertet als solche, bei denen die Omega-3-Fettsäuren als Ethylester-gebundene Form vorliegen.

Tipp

Zu den wichtigsten Nahrungsquellen für Omega-3-Fettsäuren gehören Fische. Für Vegetarier und Veganer gibt es fischfreie Alternativen: Die Omega-3-Fettsäure DHA kann auch aus Algen hergestellt werden.

Achten Sie bei Fischöl-Präparaten besonders auf die Qualität: Hochwertige Präparate unterlaufen bestimmte Reinigungsprozesse, damit Schadstoffe und andere unerwünschte Rückstände entfernt werden.

Omega-3-Fettsäuren: Laboruntersuchungen

Die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA lagern sich in den roten Blutzellen ein. Die Menge dieser Fettsäuren im Blut reduziert das Risiko von Herzgefäßerkrankungen. Der prozentuale Anteil der beiden Omega-3-Fettsäuren im Blut wird als Omega-3-Index bezeichnet. Er sollte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen über acht Prozent liegen.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Einnahme von Gerinnungshemmern

Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) können in hohen Dosen (über 1.000 Milligramm pro Tag) das Blutungsrisiko erhöhen. Patienten, die Gerinnungshemmer wie Warfarin und gleichzeitig Omega-3-Fettsäuren in hoher Dosierung einnehmen, sollten die Gerinnungswerte (Prothrombinzeit, INR) engmaschig kontrollieren lassen. Wenn nötig, sollte die Dosierung der Gerinnungshemmer angepasst werden.

Vitamin K2: das Vitamin gegen Verkalkung

Wirkweise von Vitamin K2

Vitamin K2 gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, das Verkalkungen in den Arterien verhindern kann: Es sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingelagert wird und nicht in den Blutgefäßen bleibt. Eine kontrollierte Studie mit Frauen nach der Menopause zeigt, dass die Einnahme von 180 Mikrogramm Vitamin K2 über einen Zeitraum von drei Jahren Verhärtungen der Arterien verringern kann.

Illustration chemische Struktur Vitamin K
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin K kann die Verkalkung der Arterien verhindern. Bild: makaule/iStock/Thinkstock

Info

Man unterscheidet mehrere Vitamin-K-Unterformen  Die wichtigsten Formen für den Menschen sind Vitamin K1 und Vitamin K2. Während Vitamin K1 in grünen Pflanzen vorkommt, wird Vitamin K2 von Bakterien gebildet. Für die Blutgefäße ist Vitamin K2 wichtig  Es bleibt länger im Blut und kann so besser wirken.

Vitamin K2 besitzt zudem cholesterinsenkende Eigenschaften. Faktoren, die das Risiko für eine Arteriosklerose und ihre Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall stark beeinflussen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin K2

Die groß angelegte, hochwertige Rotterdam Herz-Studie mit rund 4.800 Teilnehmern zeigt: Teilnehmer, die täglich mindestens 32 Mikrogramm Vitamin K2 zu sich nahmen, wiesen deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien auf. Das Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, sank etwa um die Hälfte.

Bei Arteriosklerose sind mindestens 100 Mikrogramm Vitamin K2 am Tag sinnvoll. Optimalerweise liegt Vitamin K2 als Unterform MK-7 vor. MK-7 wird am besten im Darm aufgenommen und bleibt auch am längsten im Blut.

Als fettlösliches Vitamin wird Vitamin K2 am besten aufgenommen, wenn die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit erfolgt.

Vitamin K2: zu beachten bei Einnahme von Gerinnungshemmern

Vitamin K und Blutgerinnungshemmer können nicht immer kombiniert werden. Vitamin K kann die Wirkung von Blutverdünnern vom Cumarin-Typ (zum Beispiel Marcumar®) abschwächen. Die Einnahme von Vitamin K2 unter einer Therapie mit solchen Gerinnungshemmern sollte daher stets unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Der Arzt kann den Gerinnungswert im Blut (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren.   

L-Arginin: Aminosäure verbessert die Funktion der Gefäßzellen

Wirkweise von L-Arginin

Die Aminosäure L-Arginin ist die Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO). Dieser Botenstoff wird von der Gefäßinnenwand, den Endothelzellen, aus L-Arginin gebildet und steuert die Weit- und Engstellung der Gefäße sowie den Blutdruck.

Mit fortschreitender Arteriosklerose verliert die Gefäßinnenwand die Fähigkeit, Stickstoffmonoxid zu produzieren. Eine erhöhte Zufuhr von L-Arginin kann diesem Prozess entgegenwirken. Eine Analyse hochwertiger Studien ergab, dass die Einnahme von L-Arginin die Funktion des Endothels verbessert und den Blutdruck senkt.

Arginin: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Illustration Blutfluss in Arterien
Arginin kann bei der Behandlung einer Arteriosklerose eingenommen werden. Empohlen werden 2.000 bis 6.000 Milligramm Arginin am Tag. Bild: donfiore/iStock/Thinkstock

Bei Arteriosklerose werden 2.000 bis 6.000 Milligramm Arginin am Tag empfohlen. Die Einnahme sollte am besten zwischen den Mahlzeiten erfolgen und die Tagesdosis über den Tag verteilt werden. So wird es am besten vom Körper aufgenommen, da es nicht mit anderen Aminosäuren aus Lebensmitteln um die Aufnahme im Darm konkurrieren muss.

Tipp

B-Vitamine wie B2 und B6 unterstützen die Wirksamkeit von L-Arginin: Der Körper benötigt sie, um den Botenstoff Stickstoffmonoxid aus Arginin zu produzieren.

Empfindliche Personen können bei Einnahme auf nüchternen Magen mit Magenschmerzen und Übelkeit reagieren. In diesem Fall ist es hilfreich, L-Arginin zusammen mit einer kleinen Mahlzeit einzunehmen, die nur wenig Eiweiß enthält, zum Beispiel Obst und Gemüse.

Zu beachten bei Einnahme von gefäßerweiternden Medikamenten und schwerer Arteriosklerose

Wenn Sie Medikamente einnehmen, die den gefäßerweiternden Botenstoff Stickstoffmonoxid freisetzen (NO-Donatoren), halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt. Dazu gehören Nitrate (Mono Mack®, Ismo®), Molsidomin (Corvaton®, Molsibeta®) und Nitroprussid (Nipruss®).

Ein Langzeiteinsatz von Arginin sowie ein Einsatz bei schwerer Arteriosklerose und Herzinfarkt sollte unbedingt mit einem Arzt besprochen werden. Langzeituntersuchungen von Arginin bei Arterienverkalkung fehlen noch.

Coenzym Q10 versorgt die Zellen mit Energie

Wirkweise von Coenzym Q10

Illustration Coenzym Q10
Eine ausreichende Versorgung mit Coenzym Q10 ist wichtig, da es blutdrucksenkend wirkt und die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels positiv beeinflusst. Bild: AlfaOlga/iStock/Thinkstock

Coenzym Q10 ist ein lebenswichtiges Element der Mitochondrien, der Kraftwerke unserer Zellen.

Es wirkt blutdrucksenkend und kann die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels positiv beeinflussen.

Klinische Studien in den USA und in Europa zeigen, dass Patienten mit chronischer Herzschwäche durch die zusätzliche Gabe von Q10 ihre maximale Herzleistung wieder erreichten. Patienten mit chronischer Herzschwäche, die zusätzlich zur herkömmlichen Therapie dreimal täglich 100 Milligramm Coenzym Q10 einnahmen, konnten im Vergleich zu denjenigen mit Standardtherapie und einem Scheinpräparat mit einer alleinigen Standardtherapie ihre Herzleistung verbessern und das Risiko eines Herztodes um nahezu die Hälfte verringern.

Info

Mit zunehmendem Alter hat der Körper mehr und mehr Mühe, die erforderlichen Mengen an Coenzym Q10 selbst zu bilden. Im Alter von 39-43 Jahren ist die Coenzym-Q10-Produktion im Vergleich zu einer 20-jährigen Person bereits um ein Drittel verringert und im Alter von 77-81 Jahren um mehr als die Hälfte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Coenzym Q10

Bei Arteriosklerose ist die Einnahme von 100 bis 300 Milligramm Coenzym Q10 pro Tag sinnvoll. Coenzym Q10 ist fettlöslich. Am besten nimmt man es daher zusammen mit einer Mahlzeit ein.

Coenzym Q10 ist in der Regel gut verträglich. In sehr seltenen Fällen kann es bei langfristiger Einnahme in hoher Dosierung (600 bis 1.200 Milligramm) zu Durchfällen, Übelkeit, Hautausschlägen und erhöhter Reizbarkeit kommen.

Coenzym Q10: zu beachten bei Einnahme von Blutverdünnern

Coenzym und Blutgerinnungshemmer kann man nicht immer kombinieren. Coenzym Q10 kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmern herabsetzen. Dies betrifft sogenannte Cumarine mit den Wirkstoffen Phenprocoumon (Marcumar®) und Warfarin (Coumadin®). Die Wirkung wurde bereits bei Dosierungen von 30 bis 100 Milligramm Coenzym Q10 am Tag beobachtet. Daher ist es wichtig, die Einnahme mit dem Arzt abzusprechen, wenn Sie Blutverdünner einnehmen.

Magnesium reguliert den Blutdruck

Wirkweise von Magnesium

Magnesium ist unverzichtbar für das Elektrolytgleichgewicht und die Muskelfunktion. Es fungiert als Gegenspieler von Calcium: Ist die Calciumkonzentration in der Muskulatur erhöht, kann dies zu Verspannungen und Krämpfen führen. Magnesium reduziert den Calciumeinstrom in die Muskelzellen und entspannt so die Blutgefäße.

Gleichzeitig wirkt Magnesium blutdrucksenkend. Eine Auswertung von 34 hochwertigen Studien mit insgesamt über 2.000 Teilnehmern zeigt, dass Magnesiumgaben von 300 Milligramm am Tag bereits nach einem Monat den Blutdruck leicht senken (2 mmHg weniger systolischer Bluthochdruck und 1,8 mmHg weniger diastolischer Blutdruck). Insgesamt sind hohe Magnesiumwerte im Blut mit einem 30 Prozent niedrigerem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden.

Foto mit verschiedenen Lebensmitteln auf einem Tisch
Magnesium wirkt blutdrucksenkend, eine Auswertung von 34 hochwertigen Studien mit insgesamt über 2.000 Teilnehmern zeigt, dass Magnesiumgaben von 300 Milligramm am Tag bereits nach einem Monat den Blutdruck leicht senken. Bild: Aamulya/iStock/Thinkstock

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Magnesium

Bei Arteriosklerose sind 300 bis 700 Milligramm Magnesium täglich sinnvoll – am besten als Magnesiumtaurat. Das zusätzlich enthaltene Taurin unterstützt die Herzfunktion. Es empfiehlt sich, die Gesamt-Tagesdosis wegen der besseren Verträglichkeit auf mehrere Einzeldosen (zum Beispiel zweimal täglich) aufzuteilen.

Info

Magnesium sollte über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, da der Mineralstoff nur im menschlichen Körper verbleibt, wenn auch Moleküle vorhanden sind, die den Mineralstoff binden. Das Bereitstellen ausreichender Mengen bindender Moleküle erfolgt nach etwa vier Wochen.

Magnesium: Laboruntersuchungen

Vor allem bei Bluthochdruck kann es sinnvoll sein, den Magnesiumspiegel im Blut überprüfen zu lassen. Ein Magnesiummangel begünstigt Bluthochduck.

Magnesium kommt im Körper hauptsächlich in den roten Blutzellen (Erythrozyten) vor. Daher sollte der Magnesiumstatus idealerweise im Vollblut bestimmt werden. Es enthält alle Blutzellen und nicht nur die Flüssigkeit des Blutes (Serum). Die Bestimmung im Vollblut ist somit aussagekräftiger als die Untersuchung des Blutserums.

Expertenwissen

Die Normalwerte für Magnesium betragen im Vollblut zwischen 1,38 und 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l).

Pflanzenstoffe wirken gegen oxidativen Stress

Wirkweise von Resveratrol, Quercetin und Oligomere Proanthocyanidine

Resveratrol, Quercetin und Oligomere Proanthocyanidine (OPC) gehören zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Resveratrol und Quercetin kommen unter anderem in Traubenschalen vor, OPC in Traubenkernen. Alle drei wirken als Antioxidanzien: Sie fangen freie Radikale ab und schützen so Zellen und Gewebe vor oxidativem Stress.

„Schlechtes“ LDL-Cholesterin kann in die Gefäßwände eindringen und sich chemisch verändern (oxidieren). In der Folge entstehen sogenannte Schaumzellen, die zu Gewebeveränderungen führen, sogenannten Plaques. Plaques sind typisch für die Arteriosklerose. Resveratrol, Quercetin und OPC verhindern die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins.

In einer hochwertigen Studie konnte gezeigt werden, dass die zwölfwöchige Einnahme eines Traubenkernextrakts im Vergleich zu einem Scheinpräparat den Spiegel des schädlichen oxidierten LDLs um 12 bis 14 Prozent verringerte.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Resveratrol

Bei Arteriosklerose werden 50 bis 500 Milligramm Resveratrol, 100 bis 300 Milligramm OPC und 150 bis 500 Milligramm Quercetin empfohlen.

Info

Besonders reich an Resveratrol sind rote Trauben und Wein. Für einen nachhaltigen Effekt müsste man jedoch täglich kiloweise Trauben essen oder literweise Rotwein trinken. Zu empfehlen ist daher die Einnahme als hochwertigen Extrakt.

Antioxidative Vitamine und Mineralstoffe verringern weitere Gefäßschäden

Wirkweise von Antioxidanzien

Antioxidanzien schützen die Blutgefäße. Oxidiert das „schlechte“ LDL-Cholesterin, kann es sich an den Wänden der Blutgefäße anlagern und diese schädigen. Dieser Prozess spielt eine wesentliche Rolle bei der Arteriosklerose. Zu den wichtigsten gefäßschützenden Antioxidanzien bei Arteriosklerose zählen die Vitamine C und E sowie die Mineralstoffe Zink und Selen.

Eine größere Untersuchung an 520 Menschen über den Zeitraum von sechs Jahren stellt fest, dass eine Kombination von Vitamin C und E das Fortschreiten der Arteriosklerose verlangsamt.

Insgesamt scheinen eine optimale Mischung und eine nicht zu hohe Dosierung der Antioxidantien wichtig zu sein. Es gibt derzeit verschiedene Anhaltspunkte dafür, dass geringe Mengen an oxidativem Stress sogar positiv sein können. Sie stimulieren das körpereigene antioxidative Schutzsystem und damit die aktive Abwehrhaltung des Körpers.

Daraus ergeben sich folgende Folgerungen:

  • Isolierte und hoch dosierte Antioxidantien und Mineralstoffe sollte man meiden.
  • Im Idealfall bestimmt man den Bedarf an Antioxidantien in einer Blutuntersuchung.
  • Offensichtlich ist die komplexe Mischung entscheidend. Ein hoher Anteil an Obst und Gemüse darf in der Ernährung nicht fehlen. Ihre Inhaltsstoffe verbessern die schützende Wirkung. So unterstützen sich beispielsweise Vitamin C und Vitamin E gegenseitig in ihrer Funktion.

Antioxidanzien: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Empfehlenswert bei Arteriosklerose sind Mischungen von Antioxidantien mit täglich mindestens 100 Milligramm Vitamin C, 10 Milligramm Zink, 100 Mikrogramm Selen sowie bis zu 130 Milligramm Vitamin E (aus Tocopherolen und Tocotrienolen). Eine Vitamin-E-Therapie sollte allerdings in dieser Dosierung mit einem Mikronährstoffmediziner abgesprochen werden.

Begleitend ist eine Ernährung mit Obst und Gemüse wichtig.

Info

Die künstlich isolierte Vitamin-E-Unterform Alpha-Tocopherol könnte in hoher Dosierung pro-oxidativ wirken. Bis zur Klärung sollte man Alpha-Tocopherol daher nicht überdosieren. Darum sollten nicht über 45 Internationale Einheiten (= 30 Milligramm) eingenommen werden. Als Basisabsicherung mit Antioxidantien sind daher Nährstoffpräparate mit allen acht Vitamin-E-Formen vorzuziehen (vollständiger Vitamin-E-Komplex).

Fettlösliche Antioxidanzien wie beispielsweise Vitamin E sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden, damit sie ins Blut gelangen können.

Bestimmung des antioxidativen Status

Die aktuelle Antioxidantienversorgung kann man anhand von Laboruntersuchungen feststellen. Je nach Labor werden unterschiedliche Methoden verwendet, um Folgen von oxidativem Stress im Blut zu messen. Bei Arteriosklerose kann man zum Beispiel das oxidierte LDL-Cholesterin im Blut bestimmen.

B-Vitamine bauen zellschädigendes Homocystein ab

Wirkweise von B-Vitaminen

B-Vitamine werden für den Abbau von Homocystein benötigt. Hierbei handelt es sich um ein Abbauprodukt des Stoffwechsels. Ein erhöhter Homocystein-Spiegel gilt als eigenständiger auslösender Faktor der Arteriosklerose. Die Vitamine B6, Vitamin B12 und Folsäure sind am Abbau von Homocystein beteiligt und können so helfen, einer Arteriosklerose entgegenzuwirken.

B-Vitamine: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um erhöhte Homocystein-Werte zu senken, sind folgende Dosierungen ratsam: 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6, 400 bis 600 Mikrogramm Folsäure sowie 250 bis 500 Mikrogramm Vitamin B12. 

Tipp

Folsäure als direkt aktives 5-Methyltetrahydrofolsäure (5-MTHF): Ungefähr die Hälfte aller Menschen kann aufgrund eines Gendefekts Folsäure nicht richtig in die aktive Wirkform umwandeln. Die Folge ist: Trotz ausreichender Zufuhr bleiben die Folsäure-Spiegel im Blut niedrig. Dieser Gendefekt kann durch die Einnahme der aktiven Wirkform 5-MTHF umgangen werden.

Bestimmung der Homocysteinwerte

Da Homocystein die Blutgefäße schädigt, ist es sinnvoll, bei Arteriosklerose zusätzlich die Homocysteinwerte im Blut messen zu lassen. Homocystein wird im Blutplasma bestimmt. Das ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen. Die Normwerte im Blutplasma liegen unter 10 Mikromol pro Liter.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Arteriosklerose

Vitamine

Vitamin K2

mindestens 100 Mikrogramm (µg)

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm (mg)

Vitamin B12

250 bis 500 Mikrogramm

Folsäure

400 bis 600 Mikrogramm

Vitamin C

500 bis 3.000 Mikrogramm

Vitamin E (aus Tocopherolen und Tocotrienolen)

bis 130 Milligramm

Coenzym Q10

100 bis 300 Milligramm

Mineralstoffe
Magnesium

300 bis 700 Milligramm

Zink

10 bis 20 Milligramm

Selen

100 bis 300 Mikrogramm

Pflanzenstoffe

Resveratrol

50 bis 500 Milligramm

OPC

100 bis 300 Milligramm

Quercetin

150 bis 500 Milligramm

Sonstige Nährstoffe

Omega-3-Fettsäuren

1.500 bis 2.500 Milligramm mit einem möglichst hohen Anteil an EPA.

L-Arginin

2.000 bis 6.000 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Arteriosklerose

Normalwerte

Omega-3-Index (Serum)

acht bis elf Prozent

Magnesium (Vollblut)

1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l)

Homocystein

< 10 Mikromol pro Liter (µmol/l)

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Acetylsalicylsäure (ASS) verursacht Schäden an der Magenschleimhaut

Acetylsalicylsäure (ASS) (zum Beispiel Aspirin®) ist ein wirkungsvolles Mittel, um die Verklumpungsneigung der Blutplättchen zu senken und so das Risiko für Verstopfungen der Blutgefäße zu reduzieren. Dadurch lässt sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall oft deutlich verringern.

Allerdings kann ASS Schäden an der Magenschleimhaut verursachen: Durch oxidativen Stress wird das Vitamin C der Magenschleimhaut verbraucht. Blutungen und Entzündungen sind die Folge. Zur Verringerung der Magenschleimhautschäden werden bis zu 1.000 Milligramm Vitamin C pro Tag empfohlen, aufgeteilt auf zweimal 500 Milligramm.

Cholesterinsenker können Muskelschmerzen hervorrufen

Eine Arteriosklerose geht oftmals mit zu hohen Cholesterinspiegeln einher. In diesem Fall werden üblicherweise Statine eingesetzt. Sie können jedoch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwäche oder Muskelschmerzen hervorrufen. Diese Beschwerden lassen sich mit Coenzym Q10 und Vitamin D gut verringern: Pro Tag werden 100 bis 300 Milligramm Coenzym Q10 und 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D empfohlen. Alles über Coenzym Q10, Vitamin D und Statine lesen Sie hier.

Oft verordnete Statine sind: Atorvastatin (zum Beispiel Sortis®), Fluvastatin (Cranoc® und Locol®), Lovastatin (Mevinacor®), Pravastatin (zum Beispiel Mevalotin® und Pravagamma®), Rosuvastatin (Crestor®) oder Simvastatin (Zocor®).

Blutdrucksenker stören den Mikronährstoffhaushalt

Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Arteriosklerose, weil er die Gefäßwände schädigt. Daher kommen bei der Behandlung oft blutdrucksenkende Mittel wie ACE-Hemmer, Betablocker oder Diuretika zum Einsatz. Viele Medikamente stören jedoch den Mikronährstoffhaushalt:

ACE-Hemmer binden im Körper Zink und sorgen dafür, dass es vermehrt ausgeschieden wird. Nehmen Sie über Jahre hinweg ACE-Hemmer ein, kann es zu einem Zinkmangel kommen. Deshalb ist die Ergänzung von 10 bis 20 Milligramm Zink am Tag sinnvoll. Allerdings sollten Sie nicht beides zeitgleich einnehmen, damit Zink nicht bereits im Magen gebunden wird. Zu den ACE-Hemmern gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Captopril (Cor Tensobon®) oder Enalapril (Xanef®).

Betablocker stören den Coenzym-Q10-Stoffwechsel. Coenzym Q10 ist wichtig für die Energieversorgung des Herzmuskels. Zu diesen Medikamenten gehört zum Beispiel Metoprolol (Beloc®, Lopresor®). Pro Tag sind deshalb mindestens 100 Milligramm Coenzym Q10 sinnvoll.

Diuretika(Entwässerungsmedikamente) senken den Blutdruck, indem sie überschüssiges Wasser ausscheiden. Allerdings schwemmen sie damit auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine aus. Deshalb empfehlen Mikronährstoffmediziner begleitend zu Entwässerungsmedikamenten (Hydrochlorothiazide wie Disalunil®, Esidrix® oder Schleifendiuretika wie Furosemid, zum Beispiel Diurapid®) folgende Nährstoffe:

Entwässerungsmedikamente (Thiazide und Schleifendiuretika) senken zudem die Kaliumwerte. Bei einem langen Einsatz kann es deshalb zu einem Kaliummangel kommen. Es empfiehlt sich, die Kaliumwerte im Blut überprüfen zu lassen und nach Rücksprache mit dem Arzt Kalium zu ergänzen. Bei bestimmten Medikamenten kann es zu einem Kaliumüberschuss kommen (zum Beispiel ACE-Hemmer).

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei Medikamenten gegen Risikofaktoren für Arteriosklerose

Einnahme von ASS
Vitamin C

bis zu 1.000 Milligramm (mg)

Einnahme von Cholesterinsenkern

Coenzym Q10

100 bis 300 Milligramm

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

Einnahme von Blutdrucksenkern

ACE-Hemmer
Zink

10 bis 20 Milligramm

Betablocker
Coenzym Q10

mindestens 100 Milligramm

Diuretika
Vitamin B1

40 Milligramm

Folsäure

200 bis 400 Mikrogramm (µg)

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm

Vitamin B12

100 bis 200 Mikrogramm

Zink

10 bis 20 Milligramm

Magnesium

200 bis 400 Milligramm

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Zusammenfassung

Arzt misst bei einem Patienten Blutdruck
Die regelmäßige Überprüfung des Blutdrucks ist ein wesentlicher Bestandteil einer Therapie. Bild: Dekdoyjaidee/iStock/Thinkstock

Die Arteriosklerose ist eine Erkrankung, bei der die Gefäßwände der Arterien zunehmend verdicken und verhärten. Mikronährstoffe können die Funktion der Gefäße günstig beeinflussen und so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken.

Insbesondere wirken Vitamine wie Vitamin K2 einer Verkalkung der Arterien entgegen. Die Aminosäure L-Arginin unterstützt die Elastizität der Gefäße. Pflanzenstoffe wie Resveratrol, OPC und Quercetin schützen die Gefäße als Antioxidanzien und verhindern die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins.

Andere Mikronährstoffe können Risikofaktoren minimieren und so vor weiteren Gefäßschäden schützen. Der Mineralstoff Magnesium ist wichtig für die Muskelfunktion und für einen normalen Blutdruck. Omega-3-Fettsäuren wie DHA und EPA wirken Entzündungsreaktionen in den Gefäßen entgegen. Coenzym Q10 wirkt ebenfalls blutdrucksenkend und kann die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels positiv beeinflussen. B-Vitamine wie Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure senken den Homocystein-Spiegel, der als wichtiger Risikofaktor der Arteriosklerose gilt.

Einige Medikamente bei Arteriosklerose können Nebenwirkungen verursachen. Hierzu zählen Magenschleimhautschäden bei Einnahme von Acetylsalicylsäure und Muskelschmerzen bei Einnahme von Statinen. Diese lassen sich durch Mikronährstoffe verringern. Blutdruckmedikamente stören dagegen den Mikronährstoffhaushalt; um einen Mangel zu vermeiden, sollten die entsprechenden Mikronährstoffe ergänzt werden.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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