Weichteilverletzung: Heilung natürlich unterstützen

Wie Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe die Verletzungsdauer von Muskeln, Sehnen und Co. reduzieren

Als Weichteile bezeichnet man Gewebe, die Knochen oder Knorpel umgeben. Dazu gehören Muskeln, Sehnen und Bindegewebe. Verletzungen der Weichteile entstehen zum Beispiel bei Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen. Sie sind in erster Linie schmerzhaft, was die Beweglichkeit einschränkt. Komplikationen drohen vor allem dann, wenn die Wundheilung gestört ist oder sich eine offene Verletzung infiziert. Erfahren Sie hier, welche Mikronährstoffe die Heilung bei einer Verletzung der Weichteile fördern, sodass keine Komplikationen drohen. 

Frau hält sich an schmerzendem Fußgelenk fest
Weichteilverletzungen sind zum Beispiel am Sprunggelenk möglich. Sie treten meist durch Verstauchungen, Zerrungen oder Prellungen auf. Bild: Boyloso/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Definition und Ursachen

Bei einer Weichteilverletzung ist ein Gewebe im Körper verletzt. Zu den Weichteilen zählen Muskeln, Sehnen, Bänder, Haut, Binde- und Fettgewebe. Eine Verletzung der Weichteile kann allein oder in Kombination mit Knochenbrüchen (Frakturen) auftreten. 

Typische Ursachen sind Quetschungen, Stürze, Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen oder ein Riss von Muskelfasern oder Sehnen. Sie sind zum Beispiel am Knie möglich oder am Sprunggelenk, am Oberschenkel oder an der Schulter . 

Arten von Weichteilverletzungen

Es gibt offene und geschlossene Weichteilverletzungen. Bei einem offenen Weichteilschaden ist die Haut sichtbar verletzt, etwa durch eine Biss-, Stich- oder Schnittwunde. Geschlossene Weichteilverletzungen sind beispielsweise Sehnen- oder Muskelfaserrisse. Die Haut bleibt bei diesen tieferliegenden Weichteilverletzungen unversehrt. 

Wie äußert sich eine Weichteilverletzung?

Eine Weichteilverletzung verursacht in der Regel eine Schwellung, Rötung, Erwärmung und Schmerzen. Offene Weichteilverletzungen bluten. Deshalb sind bei offenen Wunden auch Infektionen möglich. Typisch für geschlossene Weichteilverletzungen ist ein Bluterguss.  

Info

Dürfen betroffene Körperpartien einige Zeit lang nicht bewegt werden, besteht ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose). Diese können im schlimmsten Fall ein Blutgefäß verstopfen (Embolie).

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Ziele der Behandlung

Wie werden Weichteilverletzungen klassisch behandelt?

Bei Weichteilverletzungen durch Unfälle werden Sofortmaßnahmen eingeleitet. Faustregel ist das PECH-Schema (Pause, Eis, Compression, Hochlagern). Damit soll verhindert werden, dass Blutung, Schwellung, Erwärmung und Schmerz zu stark werden. 

Die Behandlung zielt generell darauf ab, die Funktion des verletzten Gewebes wiederherzustellen. Ist bei der Weichteilverletzung ein größerer Schaden entstanden, muss der Bereich geschützt werden – zum Beispiel mithilfe von Schienen oder einem Gips.  

Offene Wunden werden durch einen keimfreien Verband versorgt. Vor allem bei größeren Wunden kann ein Antibiotikum sinnvoll sein, um einer Infektion vorzubeugen oder sie zu behandeln. Eingesetzt wird zum Beispiel der Wirkstoff Amoxicillin (AmoxiHEXAL®, Amoxicillin-ratiopharm®).  

Tipp

Bei offenen Wunden gilt: Besteht kein Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), sollte dieser aufgefrischt werden.

Person hält eine Tablettenpackung in der Hand
Medikamente, die bei einer Weichteilverletzung zum Einsatz kommen sind häufig Schmerzmittel. Hat sich eine offene Verletzung infiziert, kann der Arzt auch ein Antibiotikum verschreiben. Bild: mthipsorn/iStock/Getty Images Plus

Zudem steht die Linderung von Schmerzen und Entzündungen im Vordergrund. Dazu kommen vorübergehend Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen (wie Ibutop® und Nurofen®), Paracetamol (Paracetamol-ratiopharm®) oder Diclofenac (Voltaren®, Arthrex®) zum Einsatz.   

Wurden durch die Weichteilverletzung Sehnen, Muskeln oder Bänder durchtrennt, kann eine Operation notwendig sein. Ziel ist es zu erreichen, dass die Gewebe danach richtig zusammenwächst und die Verletzung heilt.  

Ziele der Mikronährstoffmedizin 

Die Mikronährstoffmedizin zielt darauf ab, die klassische Behandlung zu unterstützen. Bestimmte Vitamine, Enzyme, Mineral- und Pflanzenstoffe wirken abschwellend, lindern die Entzündung und beschleunigen die Heilung. Zudem helfen einige Stoffe dabei, die Regeneration des Gewebes zu fördern und es zu ernähren.  

Eingesetzt werden folgende Mikronährstoffe: 

  • Vitamin D stärkt Knochen, Sehnen und Muskeln. 

  • Zink unterstützt die Heilung von Wunden. 

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Vitamin D für starke Knochen, Sehnen und Muskeln

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin D ist vor allem wichtig für die Knochen. Wenn der Schmerz zu Inaktivität führt, entkalken die Knochen auf lange Sicht. Ein Vitamin-D-Mangel kann dies verstärken. Denn Vitamin D hilft bei der Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Calcium ist wiederum Hauptbestandteil der Knochen. Darüber hinaus stärkt Vitamin D die Muskelkraft. Das ist vor allem nach einer längeren Inaktivität durch die Weichteilverletzung wichtig.  

Aber auch bei offenen Wunden darf Vitamin D nicht fehlen: Es reguliert die Immunantwort und hilft bei der Abwehr von Krankheitskeimen. Wahrscheinlich beugt Vitamin D sowohl der Entstehung von Entzündungen als auch anhaltenden Schmerzen nach einer Weichteilverletzung vor.  

Beobachtungsstudien zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel das Verletzungsrisiko steigert: Die Gefahr für einen Sehnenriss erhöhte sich fast um das Achtfache. Nach einem Sehnenriss verheilten Sehnen und Muskeln zudem besser, wenn der Vitamin-D-Spiegel ausreichend hoch war. Dagegen erholten sich Patienten mit einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel nach einem Kreuzbandriss oder Knochenbruch schlechter. Das ergaben weitere Beobachtungsstudien. 

Wie sich die gezielte Einnahme von Vitamin D auf verletzte Weichteile auswirkt, muss noch untersucht werden. Ein Vitamin-D-Mangel sollte allerdings unbedingt vermieden werden – auch, um Folgeerkrankungen wie Knochenentkalkung (Osteoporose) oder Arthrose zu vermeiden

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Als Dosierung bei Weichteilverletzungen empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D. Idealerweise wird der Vitamin-D-Spiegel vorab durch den Arzt bestimmt. So kann die Dosis optimal an den Bedarf angepasst werden, denn bei einem Mangel ist eine höhere Menge nötig. 

Vitamin D ist fettlöslich. Deshalb sollte es zusammen mit den Mahlzeiten eingenommen werden. 

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Person hält ein Blutentnahmeröhrchen in der Hand
Idealerweise wird der Vitamin-D-Spiegel zweimal im Jahr geprüft – am besten im Herbst und im Frühling. In diesen Jahreszeiten ist die Versorgung meist problematisch. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Der Vitamin-D-Status sollte regelmäßig überprüft werden. Nur so kann ein Mangel ausgeschlossen werden. Dazu nimmt der Arzt Blut ab und schickt die Probe an ein Labor. 

Der Vitamin-D-Spiegel (25-OH Vitamin D) wird im Blutserum gemessen. Dies ist der flüssige Teil des Blutes ohne Blutzellen. Der Optimalwert liegt zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter. 

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Patienten mit Nierenerkrankungen, zum Beispiel mit Niereninsuffizienz (chronische Nierenschwäche) und Nierensteinen, sollten Vitamin D nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Sie haben oft einen gestörten Mineralstoffhaushalt und manchmal hohe Calciumwerte. Durch Vitamin D besteht die Gefahr eines Überschusses, da es die Aufnahme von Calcium fördert.  

Personen mit der Bindegewebserkrankung Morbus Boeck (Sarkoidose) sollten ebenfalls kein Vitamin D ohne ärztliche Kontrolle einnehmen. Bei dieser Krankheit sind die Calciumwerte oft zu hoch. 

Personen, die Entwässerungsmittel (Diuretika) aus der Gruppe der Thiazide einnehmen, sollten die Ergänzung von Vitamin D mit dem Arzt absprechen. Die Medikamente bewirken eine reduzierte Ausscheidung von Calcium über die Nieren, sodass es im Blut bleibt. Betroffen sind beispielsweise die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (Esidrix®), Indapamid (Sicco®) und Xipamid (Aquaphor®). 

Zink fördert die Wundheilung

Wirkweise von Zink

Zink ist für die Wundheilung unverzichtbar: Es wird für die Produktion von Kollagen gebraucht. Kollagen ist für die Festigkeit des Bindegewebes und der Haut mitverantwortlich. Daher hat Zink einen direkten Einfluss auf die Wundheilung, die Narbenbildung und Reparaturvorgänge. Fehlt Zink, ist die Wundheilung beeinträchtigt.  

Zusätzlich trägt Zink dazu bei, das Immunsystem zu aktivieren: Der Körper braucht es, damit sich die Abwehrzellen vermehren können. Bei Weichteilverletzungen ist Zink zudem wegen seiner Radikalfänger-Eigenschaften von Bedeutung: Freie Radikale schädigen die Zellen zusätzlich.  

Beobachtungen zeigen, dass ein Zinkmangel zu Störungen der Wundheilung führt. Studien zur Zinkeinnahme bei Verbrennungen und Druckgeschwüren (Dekubitus) weisen darauf hin, dass es die Wundheilung verbessert. Es zeigte sich auch, dass es bei einem ausreichend hohen Zinkspiegel im Blut zu weniger Infektionen kam. Hochwertige Studien sind nun nötig, um diese Wirkungen zu untermauern. 

Bisher liegen noch keine Studien vor, wie sich Zink bei innerlichen Weichteilverletzungen auswirkt. Ein positiver Effekt ist aber auch hier anzunehmen. Zink ist für die Geweberegeneration und für ein starkes Immunsystem zum Schutz vor Infektionen unverzichtbar. Ein Mangel sollte bei Verletzungen nicht vorliegen.  

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink

Um die Geweberegeneration zu unterstützen, empfehlen Mikronährstoff-Experten die tägliche Einnahme von 10 bis 15 Milligramm Zink. Auch kann Zink äußerlich in Form von Salben angewendet werden. Mikronährstoff-Experten raten jedoch üblicherweise zur Einnahme von Kapseln oder Tabletten, da so gleichzeitig einem Zinkmangel im Blut vorgebeugt wird. 

Zinkpräparate sollten mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Dies erhöht die Verträglichkeit für den Magen.  

Zink: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollten kein Zink ergänzen. Geschwächte Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden, sodass es sich im Blut anreichern würde. 

Zink setzt die Wirksamkeit einiger Antibiotika herab. Betroffen sind Gyrasehemmer (zum Beispiel Ciprobay® und Enoxor®) und Tetrazykline (zum Beispiel Doxycyclin® und Supracyclin®). Zudem wird die Wirkung bestimmter Arzneimittel bei Osteoporose (Bisphosphonate wie Fosamax® und Bondronat®) durch Zink gehemmt. Deshalb sollte ein Abstand von zwei Stunden zwischen den Einnahmen eingehalten werden. 

Chemische Darstellung von Zink
Bei Verletzungen sollte die Vitamin-C-Zufuhr ausreichend sein. Vitamin C wird gebraucht, damit das Struktureiweiß Kollagen gebildet werden kann.Bild: shawn_hempel/iStock/Getty Images Plus

Vitamin C fördert die Kollagenbildung und ein starkes Bindegewebe

Wirkweise von Vitamin C

 

Vitamin C ist unverzichtbar für die Bildung von Kollagen. Kollagen ist Hauptbestandteil des Bindegewebes und damit auch für gesunde Sehnen und andere Weichteile wichtig. Vitamin C trägt zudem zur Immunabwehr bei und ist ein wichtiges Antioxidans. Fehlt es, verschlechtert sich die Wundheilung. Zusätzlich begünstigt ein Mangel Entzündungen sowie eine Bindegewebsschwäche. 

Wie bedeutsam Vitamin C für die Wundheilung ist, zeigen Beobachtungsstudien: Bei inneren und äußeren Wunden kam es zu einem Abfall der Vitamin-C-Spiegel. Vermutlich wird mehr Vitamin C verbraucht. 

Auch Studien zur Einnahme liegen bereits vor. Eine hochwertige Studie mit Verbrennungsopfern zeigt, dass Vitamin C zusammen mit Vitamin E und Zink die Dauer dieser Art von Weichteilverletzungen verkürzte. Verglichen wurde die Behandlung mit einem Scheinmedikament. Ähnliches zeigte sich in einer Vorstudie, in der die Teilnehmer ein Kombinationspräparat mit Vitamin C, Zink und der Aminosäure Arginin eingenommen hatten.  

Insgesamt scheint die Wirksamkeit von Vitamin C und anderen Mikronährstoffen von der Versorgung vor der Verletzung abzuhängen: Die Studienteilnehmer waren schlecht versorgt. Ob Vitamin C auch Menschen mit einer guten Versorgung hilft, ist noch nicht klar. Sicher ist, dass ein Vitamin-C-Mangel zu einem schwachen Bindegewebe und Wundheilungsstörungen führt.  

Da Vitamin C für die Bildung von Kollagen und für ein funktionierendes Immunsystem unverzichtbar ist, sollte es bei der Behandlung von Weichteilverletzungen nicht fehlen. 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin C

Idealerweise werden täglich 150 bis 300 Milligramm Vitamin C zur Förderung der Heilung eingenommen. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen meist eine Kombination mit anderen Antioxidantien – zum Beispiel mit Vitamin E und Zink. 

Vitamin C kann zu den Mahlzeiten eingenommen werden, aber auch dazwischen. Die Einnahme zur Mahlzeit verbessert allerdings die Verträglichkeit. Für Personen mit empfindlichem Magen ist die Verbindung Calciumascorbat ideal. Sie ist meist besser verträglich als Ascorbinsäure. 

Vitamin C: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Vitamin C erhöht die Aufnahme von Eisen. Deshalb sollte die Einnahme von Vitamin C bei einer Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit) von einem Arzt überwacht werden. 

Hoch dosiertes Vitamin C setzte im Tierversuch die Wirkung des Krebsmedikaments Bortezomib (Velcade®) herab. Es sollte deshalb während einer solchen Therapie nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. 

Glucosamin und Chondroitin: Gewebeheilung fördern und Entzündungen lindern

Wirkweise von Glucosamin und Chondroitin

Darstellung von Schmerzen im Knie
Glucosamin und Chondroitin helfen bei Entzündungen. Studien gibt es vor allem zu Beschwerden an den Knien. Bild: Pornpak Khunatorn/iStock/Getty Images Plus

Glucosamin ist ein wichtiger Baustein von Sehnen, Bändern und Bindegewebe. Unter anderem wird es dafür in Chondroitinsulfat eingebaut. Chondroitin kann große Mengen Wasser binden und dadurch eine Art Gel bilden, das Reibung vermindert. Glucosamin und Chondroitin „ernähren“ daher das Gewebe und sind für die Heilung von Weichteilverletzungen wichtig. Vor allem Glucosamin wirkt zudem entzündungshemmend. 

Bei Sehnenverletzungen kommt es oft zu einer überschießenden Gewebeneubildung. Dies kann zu einer Verklebung, Verwachsung oder Narbenbildung führen. Glucosamin- und Chondroitinsulfat sorgten in Tierversuchen für einen geregelten Wiederaufbau des Gewebes. Sie beeinflussten die zuständigen Zellen so, dass sie sich geordnet vermehrten. Auch bei Muskelverletzungen und offenen Wunden könnte Glucosamin die Heilung verbessern. Das zeigen weitere Ergebnisse aus Tierversuchen.  

Studien zu Weichteilverletzungen an Menschen stehen noch aus. Eine direkte entzündungshemmende Wirkung von Glucosamin und Chondroitin wurde allerdings bereits in einer kleinen hochwertigen Studie bestätigt. Größere Studien müssen nun klären, inwieweit Glucosamin und Chondroitin die Regeneration der verletzten Gewebe verbessern. Die Einnahme ist einen Versuch wert. 

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Glucosamin und Chondroitin

Um die Entzündungen bei Sehnenverletzungen und anderen Weichteilverletzungen zu lindern, empfehlen Mikronährstoff-Experten die tägliche Einnahme von 500 bis 1.000 Milligramm Glucosamin und 300 bis 600 Milligramm Chondroitin. Idealerweise sollten die Stoffe als Sulfat vorliegen. Für diese Form ist die Studienlage am besten.  

Glucosamin- und Chondroitinsulfat sollte mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Dabei ist es sinnvoll, die Gesamtdosis auf bis zu drei Portionen aufzuteilen – zum Beispiel morgens, mittags und abends. Dadurch wird die Verträglichkeit für den Magen verbessert. 

Glucosamin und Chondroitin: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte vorsichtshalber kein Glucosamin- und Chondroitinsulfat eingenommen werden: Die Studienlage ist unzureichend. 

Es ist unklar, ob Glucosamin einen Asthmaanfall verursachen kann. Zur Sicherheit sollten Betroffene geeignete Arzneimittel bei sich haben. 

Diabetiker sollten bei längerfristiger Einnahme von Glucosamin öfter den Blutzucker messen. Glucosamin kann die Insulinempfindlichkeit herabsetzen. Auch Personen mit zu hohen Blutfettwerten und erhöhtem Blutdruck sollten ihre Werte regelmäßig überprüfen lassen. Glucosamin- und Chondroitinsulfat könnten die Werte weiter ansteigen lassen.  

Besteht eine Lebererkrankung, sollte die Einnahme von Glucosamin- und Chondroitinsulfat mit dem Arzt abgesprochen sein. Die Stoffe können die Leberwerte verschlechtern. Auch bei Krebs sollte vor der Einnahme ein Arzt um Rat gefragt werden. 

Die Wirksamkeit von Blutverdünnern wie Heparin (Sportino®) und Warfarin (Coumadin®) wird möglicherweise durch Glucosamin- und Chondroitinsulfat beeinflusst. Die Gerinnungswerte (Quick-Wert oder INR-Wert) sollten dann regelmäßig durch einen Arzt kontrolliert werden. 

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Glucosaminsulfat und bestimmten Antibiotika könnte es zu einer schlechteren Aufnahme im Darm kommen. Betroffen sind Wirkstoffe wie Chloramphenicol (zum Beispiel Posifenicol®) und Penicillin V. Demgegenüber kann durch Glucosaminsulfat die Aufnahme von Tetracyclinen (zum Beispiel Imex®) gesteigert werden. Daher sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Stunden eingehalten werden. 

Schnellere Wundheilung durch Resveratrol und OPC?

Wirkweise von Resveratrol und oligomeren Proanthocyanidine (OPC)

Resveratrol und oligomere Proanthocyanidine (OPC) sind bei Weichteilverletzungen unter anderem wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung von Bedeutung. Beide Pflanzenstoffe reduzieren oxidativen Stress und tragen zur Regeneration anderer Antioxidantien bei – zum Beispiel von Vitamin C und E. Resveratrol fördert zudem die Aktivität des Immunsystems.  

Tierversuche zeigen, dass Resveratrol die Reparatur der Haut, des Nervengewebes und die Neubildung von Gewebe anregt. Wie Resveratrol und OPC bei Weichteilverletzungen beim Menschen wirken, wurde bisher nicht in Studien geprüft. Die Einnahme kann aber dennoch einen Versuch wert sein – vor allem in Kombination mit anderen Mikronährstoffen. Denn beide Pflanzenstoffe sind wichtige Antioxidantien. 

Traubenstaude
Resveratrol und OPC kommen vor allem in roten Trauben vor. Bild: Rostislav_Sedlacek/iStock/Getty Images Plus

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Resveratrol und OPC

Zur Verbesserung der Heilung können täglich 15 Milligramm Resveratrol und 100 Milligramm OPC sinnvoll sein. Mikronährstoff-Mediziner empfehlen meist ein Kombinationspräparat, das verschiedene Antioxidantien enthält – zum Beispiel mit Vitamin C, E und Zink. 

Resveratrol und OPC werden idealerweise am Morgen auf nüchternen Magen eingenommen. Studien deuten darauf hin, dass dann die Aufnahme am besten ist. Bei empfindlichem Magen empfiehlt sich die Einnahme zur Mahlzeit.  

Resveratrol und OPC: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme

Da zur Einnahme von OPC- und Resveratrol-Präparaten in der Schwangerschaft und Stillzeit keine ausreichenden Studien vorliegen, sollten sie vorsichtshalber nicht eingenommen werden. 

Resveratrol und OPC haben blutverdünnende Eigenschaften. Personen, die Blutverdünner einnehmen, sollten die Einnahme mit Ihrem Arzt absprechen. Der Arzt kann zum Beispiel die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) kontrollieren. Dies betrifft Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Heparin (Thrombophob®, Vetren®) und Warfarin (Coumadin®). 

Bromelain lindert Schwellungen und hemmt die Entzündung

Wirkweise von Bromelain

Bromelain ist ein Enzymgemisch aus Ananas, welches das Bindegewebe erreichen kann. Dort zersetzt Bromelain entzündliche Stoffe und schwächt die Entzündung ab. Das wirkt bei einer Weichteilverletzung abschwellend. Darüber hinaus hat Bromelain schmerzlindernde Effekte. 

Teils hochwertige Studien bestätigen, dass sich die Einnahme von Bromelain positiv auf Schwellungen und Schmerzen bei verletzten Weichteilen auswirkt. Untersucht wurden zum Beispiel Patienten nach Operationen oder Traumata. Auch bei offenen Weichteilverletzungen könnte Bromelain helfen: Es reduzierte Schwellungen, Schmerzen und Blutergüsse bei Frauen nach einem Dammschnitt während einer Geburt.   

Bei Sportverletzungen wie einem Meniskusschaden kann sich Bromelain ebenfalls lohnen: Teils hochwertige Studien zeigen, dass die Einnahme die Heilungsdauer bei Verstauchungen und Zerrungen verkürzte. Auch blaue Flecken heilten schneller. Allerdings zeigen nicht alle Studien diese Effekte. Möglicherweise ist Bromelain besonders in Kombination mit dem Pflanzenstoff Rutin und dem Enzym Trypsin wirksam: In einer hochwertigen Studie konnten so nicht nur Schmerzen und Schwellungen gelindert werden, auch wurde die Beweglichkeit des verstauchten Gelenks verbessert.  

In der Summe deuten die Studien darauf hin, dass Bromelain bei Weichteilverletzungen helfen kann – auch wenn nicht jede Studie positiv ausfiel. Für einen abschließenden Beweis fehlen deshalb noch hochwertige Studien. Da Bromelain gut verträglich ist, ist die Anwendung einen Versuch wert.  

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Bromelain

Bromelain in Kapselform
Vor allem bei geschwollenen Körperregionen durch die Verletzung kann Bromelain helfen. Es wirkt abschwellend und lindert Entzündungen. Bild: BugTiger/iStock/Getty Images Plus

Mikronährstoff-Experten empfehlen zur Behandlung einer Weichteilverletzung die tägliche Einnahme von 3.000 bis 10.000 F.I.P.-Einheiten (F.I.P.: Federation Internationale Pharmaceutique) – idealerweise verteilt auf zwei bis drei Einzeldosen mit beispielsweise jeweils 1.000 F.I.P.-Einheiten. Ohne ärztlichen Rat sollte Bromelain höchstens fünf Tage lang eingesetzt werden. Nach ärztlicher Rücksprache kann der Zeitraum verlängert werden. 

Die Einnahme von Bromelain erfolgt nüchtern oder zwischen den Mahlzeiten – zum Beispiel etwa 30 Minuten vor dem Essen. So wird Bromelain am besten aufgenommen. 

Bromelain: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten die Einnahme von Bromelain mit einem Arzt abklären. Es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es zu Problemen in der frühen Schwangerschaft kommt. 

Um eine verstärkte Blutung zu vermeiden, sollte Bromelain vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.  

Bei der Einnahme von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung sollte kein Bromelain ergänzt werden. Die Blutungsneigung kann dadurch gesteigert werden. Betroffen sind Wirkstoffe wie Phenprocoumon (Marcumar® und Marcuphen®) und Acetylsalicylsäure (ASS) (zum Beispiel Godamed®). 

Bromelain kann die Aufnahme von Antibiotika im Darm erhöhen. Das kann zu unkontrollierten Wirkungen und Nebenwirkungen führen. Darum sollte die Einnahme mit dem Arzt abgeklärt werden. Das gilt zum Beispiel für folgende Wirkstoffe: Erythromycin (wie AknedermEry®, Infectomycin®), Clarithromycin (wie Klacid®, Clarilind®), Tetracycline (wie Tefilin®, DoxyHexal®), Gyrasehemmer (wie Bactracid®) und Chinoline (wie Tarivid®). 

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Weichteilverletzungen

 

Vitamine  

Vitamin D 

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE) 

Vitamin C 

150 bis 300 Milligramm (mg) 

  
 

Mineralstoffe 

Zink 

10 bis 15 Milligramm 

  
 

Pflanzenstoffe 

Resveratrol 

15 Milligramm 

Oligomere Proanthocyanidine (OPC) 

100 Milligramm 

  
 

Sonstige Stoffe 

Glucosaminsulfat 

500 bis 1.000 Milligramm 

Chondroitinsulfat 

300 bis 600 Milligramm 

Bromelain 

3.000 bis 10.000 F.I.P.-Einheiten 

 

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei Weichteilverletzungen 

 

Optimalwert 

Vitamin D (25-OH-D) 

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) 

 

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Zusammenfassung

Eine Weichteilverletzung ist eine Schädigung von weichen Geweben wie Haut, Muskeln, Sehnen oder Bändern. Sie kommt durch Gewalteinwirkung zustande – etwa durch einen Sturz oder eine Prellung. Mikronährstoffe unterstützen den Heilungsprozess: Vitamin C und Zink fördern vor allem direkt die Wundheilung, wohingegen Vitamin D zum Wiederaufbau von Sehnen und Muskeln beiträgt. Außerdem stärkt Vitamin D die Knochen und könnte bei chronischen Schmerzen helfen. 

Glucosamin und Chondroitin sind Bestandteile vieler Weichteile. Sie lindern bei Verletzungen außerdem die Entzündung und könnten die Regeneration nach Verletzungen verbessern. Resveratrol und oligomere Proanthocyanidine (OPC) hemmen oxidativen Stress. Dadurch können auch sie möglicherweise den Heilungsprozess fördern. Zudem tragen sie zur Regeneration von Vitamin C und anderen Antioxidantien bei. Das Ananasenzymgemisch Bromelain lässt darüber hinaus Schwellungen schneller abklingen. 

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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