Akne: Hautprobleme natürlich lindern

Wie Mikronährstoffe die Akneheilung fördern

Akne ist eine entzündliche Hauterkrankung, unter der vor allem Jugendliche und junge Erwachsene leiden. Sie tritt vorwiegend im Gesicht, auf Brust (Dekolleté) und am Rücken auf – an Stellen, an denen viele Talgdrüsen sitzen. Bestimmte Mikronährstoffe können hier wirkungsvoll eingreifen. Erfahren Sie, welche Mikronährstoffe die Talgproduktion regulieren und das Abheilen fördern. Die Mikronährstoffmedizin setzt gezielt bestimmte Nährstoffe ein.

Eine Gruppe Teenager steht nebeneinander auf einem Schulflur
Besonders in der Pubertät ist die Akne sehr verbreitet. Ursachen können eine erbliche Veranlagung oder die Hormone sein. Bild: monkeybusinessimages/iStock/Thinkstock

Ursachen und Symptome

Wie entsteht Akne?

Winzige Talgdrüsen der Haut produzieren das natürliche Hautfett (Sebum oder Talg). Es schützt die Haut und hält sie geschmeidig. Wenn diese Drüsen zu viel Talg produzieren und Hornzellen den Ausgang verschließen, staut sich das Hautfett im Hautfollikel.Mitesser entstehen. Werden diese geschwollenen Drüsen zusätzlich noch von Bakterien (Propionibacterium acnes) besiedelt, reagiert der Körper darauf mit einer Entzündung. Dann bilden sich Pusteln, Pickel und eitrige Knoten.

In der Medizin wird die Hauterkrankung als „Acne vulgaris“ bezeichnet.

Ursachen von Akne

Ein junges Mädchen steht vor dem Spiegel und betrachtet ihre Pickel.
Besonders für junge Mädchen in der Pubertät sind Pickel und Akne mitunter eine große Belastung. Bild: AlexRaths/iStock/Thinkstock

Viele Faktoren tragen zur Entstehung der Akne bei: Fettige Haut, unter der vor allem Jugendliche während der Pubertät leiden. Erbliche Veranlagung und Hormone sind Auslöser − besonders die männlichen Geschlechtshormone, die Androgene, die die Talgdrüsenaktivität stimulieren. Auch hormonelle Verhütungsmittel und Medikamente, Ernährung oder Stress können Ursachen sein oder den Schweregrad erhöhen. Selbst Umweltfaktoren wie Luftfeuchtigkeit und UV-Strahlung nehmen darauf Einfluss.  

Der Hauttyp ist Veranlagung: Unreine Haut, die Größe und Aktivität der Talgdrüsen, Überproduktion von Hautfetten und die Porengröße werden vererbt. Ein „Aknegen“ konnte bislang nicht identifiziert werden. Familienstudien und Zwillingsstudien stellten jedoch fest, dass Akne familiär weitergegeben wird.

Ob die Ernährung Akne beeinflusst, lässt sich nicht eindeutig belegen und wird kontrovers diskutiert. Aktuelle Studien zeigen allerdings, dass sich eine Ernährungsweise mit wenig Kohlenhydraten, Zucker und Weißmehl − also einem niedrigen glykämischen Index − positiv auf die Talgproduktion auswirkt. Auch der Verzehr von gesättigten Fetten sowie Transfetten aus Milch und Fleisch scheint mit Akne in Zusammenhang zu stehen: Sie heizen die Talgdrüsenaktivität an.

Akne durch die Pille? Das ist möglich: Hormonelle Verhütungsmittel können das Hautbild beeinflussen. Ruft die Antibabypille Akne hervor, sollte der Arzt ein anderes Präparat mit Anti-Androgenen wählen.

Erscheinungsformen der Akne

Man kennt verschiedene Akneformen:

  • Acne comedonica: Talg und Hornzellenverstopfen nur den Talgdrüsengang und weiten ihn auf. Hier bilden sich nur Mitesser („Komedonen“), aber keine roten Entzündungsherde.
  • Bei Acne papulopustulosa wurden die zunächst geschlossenen Mitesser durch Bakterien besiedelt. Es kommt zu einer roten Entzündung mit Pusteln und Papeln und Eiterpickeln.
  • Acne conglobata zeigt sich durch besonders starke und tiefgehende Entzündungen mit Knoten. Durch die Gewebezerstörung hinterlässt diese Form Aknenarben.
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Ziele der Behandlung

Wie wird Akne klassisch behandelt?

Junges Mädchen steht vor dem Spiegel und wäscht ihr Gesicht
Gerade in der Pubertät und bei der Veranlagung zu Pickeln und Akne ist eine besondere Hautpflege sehr wichtig. Bild: ferlistockphoto/iStock/Thinkstock

Bei leichter Akne kann es ausreichen, mit Hautpflege für unreine Haut vorzubeugen. Bei ausgeprägten Formen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Je nach Schweregrad wird die Akne äußerlich oder innerlich behandelt. Die Therapie zielt darauf ab, mehrere der auslösenden Faktoren gleichzeitig zu beeinflussen:  

  • Um die Verhornung zu lösen, die Fettproduktion zu hemmen und Mitesser zu stoppen, werden direkt auf den betroffenen Stellen Cremes, Gele oder Lösungen mit Vitamin-A-Säuren verwendet (zum Beispiel Adapalen (Differin®),Isotretinoin (Isotrex®) und Tretinoin (Airol®)). Diese Wirkstoffe können auch in Form von Weichkapseln (Isoderm®) eingenommen werden.
  • Desinfizierend wirken Gels und Waschlotionen mit den Wirkstoffen Benzoylperoxid (Acnefug®), Azelainsäure und Zink (Aknederm®): Sie töten Bakterien ab.
  • Ebenso wirkt eine äußerliche Behandlung mit Antibiotika, Benzoylperoxid (Acnefug®) und Azelainsäure (Skinoren®) entzündungshemmend und bakterientötend.
  • Von innen bekämpft wird Akne mit Antibiotika und Retinoiden.
  • Bei jungen Frauen können Hormone eingesetzt werden, zum Beispiel als antiandrogene Antibabypille (wie Valette®).

Eine umfassende Therapie der Akne erfordert daher meist eine Kombination von mehreren Substanzen, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen.

Tipp

Zur Reinigung sollten Aknepatienten Produkte verwenden, die speziell für unreine Haut entwickelt wurden. Sanfte Peelings lösen den Schmutz und abgestorbene Hautschüppchen. Hausmittel wie Heilerde, Teebaumöl oder Apfelessig und Gesichtsmasken mit Fruchtsäuren können sich günstig auswirken, sind aber für eine Therapie ausgeprägter Akne unzureichend.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Mikronährstoffe eignen sich dazu, eine klassische Aknebehandlung zu unterstützen. Mithilfe von Vitaminen und Spurenelementen lassen sich die Talgproduktion regulieren und entzündliche Prozesse stoppen wie etwa mit Omega-3-Fettsäuren, Antioxidanzien oder Zink.

Die Heilung der geschädigten Haut unterstützen Pantothensäure und Zink. Das Bakterienaufkommen im Körper lässt sich mit Probiotika günstig beeinflussen.

Zudem verursacht das Aknemedikament Isotretinoin häufig einen Mangel an B-Vitaminen, der durch die gezielte Einnahme behoben werden sollte.

Behandlung mit Mikronährstoffen

Zink bekämpft Entzündungen

Wirkweise von Zink

Zink hat antibakterielle, talgregulierende und antientzündliche Eigenschaften. Fehlt es an Zink, ist die Abwehr schwächer. Zink ist nicht nur am Kollagenaufbau und an der Wundheilung beteiligt, es regelt auch die Verhornung und Fettproduktion der Haut. Zink hilft gegen milde und leicht entzündliche Formen der Akne, wenn es allein oder in Kombination mit anderen Aknemitteln eingesetzt wird.

Zink wurde in einer Studie mit einem Antibiotikum verglichen (einem Tetrazyklin). In dieser hochwertigen Studie erhielten 332 Patienten über drei Monate 30 Milligramm Zink oder 100 Milligramm Tetrazyklin. Die Entzündungen, Papeln und Pusteln gingen in beiden Gruppen zurück, wenngleich das Antibiotikum in der Therapie bessere Effekte erzielte.

Insgesamt wird Zink als Erfolg versprechendes und preisgünstiges Aknemittel diskutiert. Von der Effektivität wird es entweder gleichwertig oder etwas schwächer als Tetrazykline bewertet. Der Vorteil ist, dass sich Zink auch dann einsetzen lässt, wenn die Bakterien gegen das Antibiotikum resistent geworden sind.

Zink: Dosierung und Einnahmeempfehlung zur Behandlung von Akne

Eine Behandlung der Akne sollte über drei Monate erfolgen, die Tagesdosis beträgt in Studien 20 bis 90 Milligramm Zink. Später empfehlen Mikronährstoffmediziner eine Dosierung von bis zu 25 Milligramm. Dauerhaft sollte diese Menge nicht überschritten werden.

Zinkpräparate sind am verträglichsten, wenn sie zu einer Mahlzeit eingenommen werden.

Zu beachten bei Einnahme von Medikamenten und Nierenerkrankungen

Bei Zink sind einige Anwendungsbeschränkungen zu beachten:

Zink vermindert die Wirkung bestimmter Antibiotika mit der Wirkstoffgruppe der Tetrazykline (Doxybene®, Doxycyclin®). Wenn Sie zur Behandlung der Akne Tetrazykline nehmen, achten Sie auf einen Einnahmeabstand von zwei Stunden vor oder vier bis sechs Stunden nach der Einnahme des Antibiotikums.

Auch Osteoporose-Medikamente (Bisphosphonate) werden durch Zink gebunden und dadurch unwirksam. Dazu gehören Alendronat (zum Beispiel Fosamax®, Tevanate®) oder Clodronat (zum Beispiel Bonefos®). Zwischen der Einnahme sollten mindestens zwei Stunden liegen.

Bei schwacher Nierenfunktion sollte Zink nicht zusätzlich eingenommen werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht vollständig ausscheiden, sodass die Zink-Blutspiegel steigen würden.

Pro- und Präbiotika sorgen für eine gesunde Darmflora

Wirkweise der „guten Bakterien“

Der Darm hat eine grundlegende Wirkung auf den Hautstoffwechsel. Er reguliert nicht nur die Nährstoffversorgung, sondern auch die Belastung mit Giftstoffen und entzündlichen Botenstoffen, die wiederum in das Entzündungsgeschehen der Haut eingreifen können. Probiotika bringen gesunde Bakterien in den Darm. Präbiotika sind Nährstoffe (Ballaststoffe), die für eine Vermehrung der gesunden Bakterien im Darm sorgen. Prä- und Probiotika unterstützen sich also in ihrer Wirkung.

Probiotika: Die positive Wirkung von Probiotika auf Hauterkrankungen wurde mehrfach in Studien untersucht. Russische Forscher fanden heraus, dass sie die Dauer einer Aknebehandlung verkürzen. Getestet wurden Aknepatienten mit einer gestörten Darmflora. Auch wirkte sich die Einnahme von Laktobakterien und Bifidobakterien positiv auf die Barrierefunktion der Haut aus: Lactobacillus acidophilus senkt auf der Haut und im Darm den pH-Wert. Damit schafft der Keim eine Umgebung, in der die meisten schädlichen Keime nicht lebensfähig sind.

Die Einnahme bestimmter Probiotika verbesserte in einer Studie nicht nur die Barrierefunktion der Haut, sondern auch Hautfeuchtigkeit und Hautverträglichkeit. Die Teilnehmer erhielten acht Tage lang Probiotika; nach einer zweiwöchigen Pause wiederholten sie die Einnahme. Bei 80 Prozent der Patienten verbesserten sich die entzündlichen Hautstellen durch Akne deutlich. Eine Kontrolle mit einem Scheinmedikament fehlte allerdings, sodass noch weitere Studien nötig sind, die die Wirkung beweisen.

Präbiotika: Auch die Einnahme von Präbiotika hat eine Wirkung: Bei Aknepatienten, die täglich 30 Gramm ballaststoffreiche Getreideflocken zu sich nahmen, besserte sich das Hautbild signifikant.

Prä- und Probiotika sind Erfolg versprechende und nebenwirkungsarme Behandlungsalternativen. Es liegen dafür viele Hinweise vor. Sie können jede Aknebehandlung begleiten und außerdem die Nebenwirkungen einer antibiotischen Aknebehandlung reduzieren.

Frau umschliesst ihren Bauch mit den Händen
Ein gesunder Darm ist wichtig für den Hautstoffwechsel. Die Einnahme von Pro- und Präbiotika unterstützt eine gesunde Darmflora. Bild: A-Basler/iStock/Thinkstock

Dosierung und Einnahmeempfehlung zur Behandlung der Akne

Prä- und Probiotika können in Form von Lebensmitteln, Tabletten oder Pulver aufgenommen werden. Empfehlenswert sind Laktobakterien und Bifidobakterien sowie die Hefe Saccharomyces boulardii. Generell sind die Bakterienzahlen in Nahrungsergänzungsmitteln höher als in Lebensmitteln.

Wirksam sind Probiotika nur, wenn sie über einer Milliarde lebensfähige Bakterien enthalten (1 bis 20 x 109). Sie müssen regelmäßig und über längere Zeit zugeführt werden. Die Wirkung lässt schnell nach, wenn die Bakterien wieder abgesetzt werden.

Bei Präbiotika nimmt man 20 bis 30 Gramm pro Tag mit ausreichend Flüssigkeit ein. Geeignet sind zum Beispiel resistente Dextrine oder Stärke.

Omega-3-Fettsäuren und Gamma-Linolensäure

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren und Gamma-Linolensäure

Zentrales Ziel der Aknebehandlung ist es, entzündliche Vorgänge zu stoppen und den Fettstoffwechsel zu regulieren. Ein Ungleichgewicht spezifischer essenzieller Fettsäuren wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren steht mit Hautproblemen wie Akne in engem Zusammenhang:

  • Omega-3-Fettsäuren können den Entzündungsprozess stoppen. Die Omega-3-Fettsäure EPA aus Fischöl hemmt darüber hinaus die Talgproduktion. Linolensäure aus Pflanzenölen verbessert die Barrierefunktion der Haut. Ist im Talg zu wenig davon enthalten, wird eine bakterielle Hautinfektion begünstigt.
  • Gamma-Linolensäure ist eine dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die aus Borretschöl oder Nachtkerzenöl gewonnen wird. Bei Aknepatienten ist der Gamma-Linolensäure (GLS) im Hautfett deutlich reduziert. Die Fettsäure lindert Entzündungen und verbessert das Hautbild.

Die richtige Kombination aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren dürfte bei entzündlichen Erkrankungen sinnvoll sein. Eine erste hochwertige Studie liegt auch in der Aknetherapie vor: An 45 Teilnehmern mit milder bis mäßiger Akne wurde belegt, dass sich entzündliche und nicht entzündliche Hautschäden durch Omega-3-Fettsäuren und Gamma-Linolensäure im Vergleich zu einem Scheinmedikament nach einer zehnwöchigen Behandlung signifikant besserten. Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.  

Weitere Untersuchungen sind allerdings notwendig, um klare Beweise zu haben. Vermutlich wird das Ansprechen auf die Therapie auch durch die individuellen Gene mitbestimmt. Als sanfte Behandlung sind diese Fettsäurekombinationen einen Versuch wert.


Dosierungs- und Einnahmeempfehlungen bei Akne

Zur Behandlung der Akne wird empfohlen, täglich 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren und 400 Milligramm Gamma-Linolensäure einzunehmen, zum Beispiel in Form von Kapseln oder als Öl.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sollten zusammen mit dem Essen eingenommen werden, da sie so am besten aus dem Darm ins Blut gelangen.

Tipp

Gerade bei Fischölen mit empfindlichen langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) ist es wichtig, auf eine gute Qualität zu achten: Hochwertige Präparate enthalten gereinigtes Öl, wodurch Schadstoffe und andere unerwünschte Rückstände entfernt werden.

Laboruntersuchungen

Ärztin nimmt einem jungen Mädchen Blut ab
Der Omega-3-Fettsäuren Gehalt im Körper lässt sich einfach mit einem Bluttest im Labor ermitteln. Bild: AlexRaths/iStock/Thinkstock

Omega-3-Fettsäuren werden im Blut bestimmt. Der Omega-3-Index gibt an, wie viele der Fettsäuren in den Membranen der roten Blutzellen aus der Klasse der Omega-3-Fettsäuren sind. Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben und sollte über fünf liegen. In optimalen Fällen liegt er über acht.  

Zu beachten bei Einnahme von Blutverdünnern und bei Erkrankungen der Leber und Nieren

Omega-3-Fettsäuren wirken blutverdünnend. Ab einer Dosierung von 2.000 Milligramm verstärken sie den Effekt von Blutgerinnungshemmern. Wenn Sie Blutverdünner einnehmen, sollte Ihr Arzt die Einnahme überwachen und dabei die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren. Falls nötig, kann er die Dosis der Medikamente herabsetzen.

Bei Leber- oder Nierenerkrankungen dürfen Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden. Auch nicht bei einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einer Gallenblasenentzündung.

Pantothensäure unterstützt die Heilung

Wirkweise von Pantothensäure

Pantothensäure (Vitamin B5) wird in der Mikronährstoffmedizin zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt. Ihre antibakteriellen und hautpflegenden Eigenschaften sind gut erforscht; zudem reguliert sie den Fettstoffwechsel der Haut und repariert Hautzellen. Bewährt hat sich die Pantothensäure als Schutz für die Barrierefunktion der Haut.

Hochwertige Studien berichten über Erfolge in der Aknebehandlung bei Einnahme von hochdosierter Pantothensäure. Dabei wurden 41 Personen auf zwei Gruppen aufgeteilt und für zwölf Wochen behandelt. Die eine Gruppe bekam 2.200 Milligramm Pantothensäure die andere ein Scheinmedikament. Pantothensäure kann die Anzahl der Pickel und die Entzündung im Gesicht deutlich reduzieren.

Pantothensäure: Dosierungs- und Einnahmeempfehlungen

Die Tagesdosis an Pantothensäure sollte mindestens 2.200 Milligramm betragen. Die Behandlung sollte über mehrere Monate erfolgen und kann durch Pantothensäure-haltige Cremes von außen unterstützt werden.

Die Einnahme erfolgt zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit. Idealerweise wird die Tagesdosis in zwei bis vier Einzeldosen über den Tag verteilt eingenommen.

Antioxidanzien helfen bei Entzündungskontrolle

Wirkweise von Vitamin E und Selen

Grüner Tee in einem Glas und einer Kanne
Grüntee-Extrakt kann äußerlich und auch innerlich angewandt werden. Er kann die Anzahl der Akneherde und auch die Talgproduktion verringern. Bild: KMNPhoto/iStock/Thinkstock

Oxidativer Stress wird auch als eine der möglichen Ursachen von Akne angesehen. Er schädigt die Wände in den Haarfollikeln, sodass sie leichter reißen. Der Körper reagiert mit einer heftigen Entzündung. Dabei werden auch die Hautfette chemisch verändert, sodass sie dickflüssiger werden. Diese Hautfette fördern Entzündungen noch weiter und verstopfen die Pore. Auch die Produktion von Hornzellen steigt, welche die Talgporen zusätzlich verschließen.

Aknepatienten haben nicht nur weniger antioxidative Enzymaktivitäten, sondern auch signifikant weniger Antioxidanzien wie Vitamin E, Selen und Zink im Blut. Antioxidantien entgiften freie Radikale und können Akne verbessern:

  • Eine Behandlung mit Vitamin E und Selen besserte den Hautzustand bei Akne, das zeigt eine erste Studie. Die Probanden wiesen am Anfang eine schwache Antioxidantienabwehr im Blut auf. Dann erhielten die 29 Personen 200 Mikrogramm Selen plus 10 Milligramm (14,9 IE) Vitamin E für sechs bis zwölf Wochen. Es wurde vor allem bei den Patienten ein gutes Ergebnis erzielt. Eine Kontrollgruppe hatte es nicht gegeben.
  • Eine Auswertung der verfügbaren Studien stellt fest, dass antioxidativer GrünteeExtrakt bei Akne helfen könnte. Innerlich angewendet, verringerte er Anzahl der Akneherde, äußerlich auch noch die Talgproduktion. Die Behandlungen erfolgten vier bis acht Wochen lang. Nicht immer wurde der Effekt mit einem Scheinmedikament verglichen.
  • Beim Resveratrol kommen zur antioxidativen, wundheilenden und antioxidativen Wirkung noch antibakterielle Effekte. Wenn es äußerlich angewendet wird, wirkt es gegen das Aknebakterium Propionibacterium acnes. Daneben hemmt es die Teilung der Hornzellen.

Es gibt sehr viele Studien die zeigen, dass Antioxidantien entzündliche Zustände wie Gelenksentzündungen oder Ekzeme bessern und Entzündungsschäden dämpfen. Bewiesen ist die Wirkung von Antioxidantien speziell bei Akne aber noch nicht eindeutig.

Dosierungs- und Einnahmeempfehlung bei Akne

Antioxidanzien können sich in ihrer Wirkung ergänzen und gegenseitig regenerieren. Sie sollten daher in niedriger Dosierung miteinander kombiniert eingesetzt werden. Sinnvoll sind:

  • bis zu 100 Milligramm Vitamin-E-Komplex pro Tag (aus 8 Tocopherolen und Tocotrienolen.
  • 500 Milligramm Grüntee-Extrakt pro Tag
  • 100 bis 300 Mikrogramm Selen pro Tag

Info

Die richtige Selendosierung richtet sich nach dem jeweiligen Selen-Blutspiegel.

Empfehlenswert ist die Einnahme zur Mahlzeit: Gerade fettlösliche Antioxidanzien wie Vitamin E können im Darm nur aufgenommen werden, wenn Fett vorhanden ist.

Laboruntersuchungen

Vor der Einnahme von Selenpräparaten sollte der Selenbedarf im Blut festgestellt werden. Liegen die Werte im Vollblut unter 100 Mikrogramm pro Liter, besteht Selenmangel. Über 150 Mikrogramm pro Liter sollten die Werte nicht steigen.

Klassiker gegen Akne: Vitamin A und Varianten

Wirkweise: Vitamin A reduziert die Talgproduktion

Vitamin A (Retinol) wird in der Aknebehandlung selten eingesetzt, Vitamin-A-Abkömmlinge wie die Retinsäure dagegen häufig. Vitamin A kann aber im Körper zu Retinsäure umgesetzt werden. Vitamin A fördert die Reifung der Hautzellen, lindert Entzündungen und stärkt die Abwehrfunktion. Retinsäuren steuern darüber hinaus die Talgproduktion.

Die Studienlage zu Vitamin-A-Tabletten in der Aknetherapie ist nicht ausreichend für einen Beweis. Neuere Studien bescheinigen der üblichen Dosis von 15.000 bis 30.000 Mikrogramm pro Tag keinen Effekt, höhere Dosierungen von 90.000 bis 150.000 Mikrogramm waren jedoch wirksam.

Dosierungs- und Einnahmeempfehlungen bei Akne

Arzt untersucht das Gesicht ein junges Mädchens mit einem speziellen Instrument
Besonders die Therapie mit hohen Vitamin-A- Dosen erfordert die regelmäßige ärztliche Kontrolle. Bild: Zinkevych/iStock/Thinkstock

Ohne Rücksprache mit dem Arzt sollten 3.000 Mikrogramm Vitamin A nicht überschritten werden. Zur Behandlung von Akne ist eine tägliche Gabe von 7.500 bis 30.000 Mikrogramm Vitamin A getestet worden. Die Einnahme sollte nur unter ärztlicher Kontrolle und nur für etwa drei bis vier Monate erfolgen, bis die Erkrankung unter Kontrolle ist.

Expertenwissen

Eine Hochdosis-Therapie mit 50.000 bis 150.000 Mikrogramm (µg) Vitamin A ist laut einer Studie möglich. Sie sollte aber in der Praxis von einem Arzt überwacht werden, um eine Überdosierung von Vitamin A zu vermeiden. Unerwünschte Wirkungen beschränkten sich in der Studie auf die Hautirritationen, etwa extrem trockene Haut.

Zu beachten bei Krankheiten, Schwangerschaft und Einnahme von Medikamenten

Vitamin A und seine Varianten können in der Schwangerschaft Fehlbildungen hervorrufen. Daher sollten Vitamin-A-Präparate in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Bei Osteoporose können sich bereits Dosierungen von 1.500 Mikrogramm negativ auf die Knochendichte auswirken. Auch Personen mit Nierenerkrankungen sollten keine Vitamin-A-Präparate einnehmen.

Blutverdünner mit dem Wirkstoff Warfarin (Coumadin®) sowie das Krebsmedikament Doxorubicin (Adriblastin®) steigern vermutlich die Wirkung von Vitamin A. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Medikamente einnehmen, ob eine zusätzliche Einnahme von Vitamin-A-Präparaten kein unerwünschtes Risiko darstellt.

Laboruntersuchungen

Um den Vitamin-A-Spiegel zu ermitteln, ist ein Bluttest notwendig. Vitamin A (Retinol) wird im Serum bestimmt (dem flüssigen Blutanteil ohne Blutkörperchen). Als normal gelten 40 bis 80 Mikrogramm pro Deziliter Blut (oder 1,4 bis 2,9 Mikromol pro Liter Blut).   

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Akne

Vitamine
Vitamin A30.000 bis 150.000 Mikrogramm (µg),
nur unter ärztlicher Kontrolle
Panothensäure (Vitamin B5)2.200 Milligramm (mg)
Vitamin Ebis zu 100 Milligramm

 

Spurenelemente
Zink20 bis 90 Milligramm am Tag
Selen100 bis 300 Mikrogramm
Weitere Stoffe
Omega-3-Fettsäuren2.000 Milligramm
Gamma-Linolensäure400 Milligramm
Probiotika1 bis 20 Milliarden (1 bis 20 x 109) lebende Bakterien
Grüntee-Extrakt500 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen

Sinnvolle Laboruntersuchungen bei Akne im Blut

Normalwerte
Vitamin A
Frauen
Männer

40 bis 70 Mikrogramm pro Deziliter (µg/dl)
43 bis 83 Mikrogramm pro Deziliter
Selen im Vollblut120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)
Fettsäureindex4-8 Prozent Omega-3-Fettsäuren zu Gesamtfettsäuren
Gamma-Linolensäure10-30 Milligramm pro Liter (mg/l)
Zink im Vollblut4 bis 7,5 Milligramm pro Liter
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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Isotretinoin: Wirkung verbessern, Nebenwirkungen minimieren

Das Akne-Arzneimittel Isotretinoin (Aknenormin®, Isoderm®) wird bei Akne eingesetzt.

  • Antioxidantien reduzieren die Nebenwirkungen: In einer Studie hatten die Aknepatienten durch gleichzeitige Einnahme von Isotretinoin und Vitamin C, Coenzym Q10, TraubenkernExtrakt und Vitamin E weniger unter Hautrötungen und trockener Haut gelitten. Die Ergebnisse aktueller Studien zeigen, dass eine Behandlung mit Isotretinoin oxidativen Stress verursacht und die Leber schädigt, da es zu einer Abnahme des Vitamin-E-Spiegels führt. Durch die Einnahme von Vitamin E lässt sich gegensteuern. 
  • Isotretinoin verursacht VitaminB-Mangel: Bei langer Einnahme von Isotretinoin droht ein Mangel an Vitamin B12 und Folsäure. Ein Defizit an Vitamin B12 und Folsäure kann das Risiko für Bewegungsstörungen und Gefäßerkrankungen steigern und den Homocysteinwert erhöhen. Der Normalwert für den Homocysteinspiegel im Blutplasma liegt bei 10 Mikromol pro Liter.
  • Hohe Fettwerte durch Isotretinoin regulieren: Unter lang anhaltender Therapie mit Isotretinoin können die Fettwerte im Blut ansteigen. Dieser Effekt lässt sich durch Einnahme von Omega3-Fettsäuren etwas dämpfen.

Mikronährstoffmediziner empfehlen deshalb begleitend zu Isotretinoin Antioxidanzien und B-Vitamine (250 Mikrogramm Vitamin B12, 400 Mikrogramm Folsäure) sowie mindestens 800 Milligramm Omega-3-Fettsäuren.

Bei Antibiotikaeinnahme den Darm durch Probiotika schützen

Antibiotika bekämpfen krank machende Bakterien. Sie wirken jedoch auch gegen die guten Bakterien, die für die Darmgesundheit wichtig sind. Probiotika verhindern, dass sich die falschen Darmkeime nach einer antibiotischen Therapie vermehren und Durchfall auslösen. Die Patienten sprechen besser auf Antibiotika an und die Behandlungsdauer lässt sich verkürzen.

Laut Studien sind vor allem Laktobazillen und die Hefe Saccharomyces boulardii wirksam. Achten Sie auf einen Einnahmeabstand von zwei bis drei Stunden zwischen Antibiotikum und Probiotikum, damit das Antibiotikum nicht direkt gegen das Probiotikum wirkt.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei Einnahme von Isotretinoin und Antibiotika pro Tag

Isotretinoin
Vitamin B12mindestens 250 Mikrogramm (µg)
Folsäure400 Mikrogramm
Vitamin E400 Milligramm (mg)
Omega-3-Fettsäure EPAmindestens 800 Milligramm
Antibiotika
Probiotika1 bis 20 Milliarden (1 bis 20 x 109) lebende Bakterien
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Zusammenfassung

Akne entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren: übermäßige Talgproduktion und Verhornung, verstopfte Talgdrüsen, Bakterien und Entzündung. Mikronährstoffe hemmen Entzündungen und regulieren den Hautstoffwechsel. 

In der Mikronährstoffmedizin werden Vitamine, Spurenelemente, Fettsäuren und Antioxidantien gegen Akne eingesetzt: Zink wirkt auf vielen Ebenen und fördert zum Beispiel die Körperabwehr, bekämpft Bakterien und verbessert den Hautzustand. Vitamine A reguliert die Reifung der Hautzellen, Pantothensäure fördert die Wundheilung und verfeinert das Hautbild. Omega-3-Fettsäuren und Gamma-Linolensäure regulieren die Zusammensetzung des Hautfettes sowie die Entzündungsneigung. Antioxidantien schützen vor Entzündungsschäden und normalisieren den Haushalt der Hautfette. Daneben verbessert ein gesunder Darm das Hautbild, hier sorgen Prä- und Probiotika für ein gesundes Bakterienaufkommen.

Die Mikronährstoffmedizin kann die klassische Behandlung ergänzen oder bei leichter Akne als alleinige Therapieform eingesetzt werden.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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