PCOS: Behandlung mit Mikronährstoffmedizin unterstützen

Wie Vitamine und Co. helfen, den Zyklus zu regulieren und dadurch Beschwerden lindern können

Ausbleibende Monatsblutung, Haarausfall, Akne, Haarwuchs auf Oberlippe oder Brust – wenn Frauen an diesen Symptomen leiden, kann die Diagnose polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) dahinterstecken. Heilbar ist die Stoffwechselstörung bisher nicht, man kann sie jedoch gut behandeln. Dabei kann auch die Mikronährstoffmedizin helfen. Erfahren Sie hier, wie Sie Vitamine und weitere Stoffe unterstützend einsetzen können und was es bei der Einnahme zu beachten gibt.

Illustrative Darstellung der Eierstöcke, der Gebärmutter, des Gebärmutterhalses, der Eileiter, des Muttermundes und der Vagina
Das polyzystische Ovarsyndrom ist eine Störung des Stoffwechsels. Meist sind die männlichen Hormone erhöht. Bild: TefiM/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Was versteht man unter einem polyzystischen Ovarsyndrom?

Das polyzystische Ovarsyndrom (kurz PCOS) ist eine häufige Stoffwechselstörung. Sie betrifft etwa fünf bis zehn Prozent der erwachsenen Frauen.

Um die Diagnose PCOS zu stellen, müssen zwei der drei Kriterien erfüllt sein:

  • Zysten in und/oder an den Eierstöcken (Zysten sind Hohlräume im Körper, die zum Beispiel mit Gewebeflüssigkeit oder Schleim gefüllt sein können)
  • erhöhte männliche Hormone (wie Testosteron) im Blut (Hyperandrogenämie)
  • unregelmäßige Zyklen (Zykluslänge über 35 Tage) oder völliges Ausbleiben der Menstruation

Die Ursachen sind bisher nicht abschließend geklärt. Neben einer genetischen Veranlagung kommen Störungen der Entwicklung im Mutterleib in Frage. Daneben tragen Lebensstilfaktoren bei wie eine kalorienreiche Ernährung, Übergewicht und mangelnde Bewegung.  

Anzeichen des polyzystischen Ovarsyndroms

Illustrative Darstellung eines gesunden Eierstocks und eines Eierstocks mit Zyste
Beim polyzystischen Ovarsyndrom bilden sich Zysten am oder im Eierstock. Bild: ttsz/iStock/Getty Images Plus

Charakteristisch für das polyzystische Ovarsyndrom sind Haarausfall, Akne, ein vermindertes Ansprechen auf das blutzuckersenkende Hormon Insulin (Insulinresistenz) sowie eine starke Körperbehaarung an Stellen, die für Männer typisch sind – zum Beispiel an Oberlippe, Oberschenkeln und Brust (Hirsutismus). Das polyzystische Ovarsyndrom kann außerdem zu Unfruchtbarkeit führen: etwa jede fünfte Frau mit unerfülltem Kinderwunsch ist davon betroffen.

Darüber hinaus steigt mit der Diagnose das Risiko für Brustkrebs und Endometriose. Bei Endometriose handelt es sich um gutartige Wucherungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter.

Zudem steht PCOS in Zusammenhang mit anderen Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und erhöhten Fettwerten sowie hohen Entzündungswerten. Dementsprechend steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung und Arteriosklerose.

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Ziele der Behandlung

Wie wird PCOS klassisch behandelt?

PCOS kann aktuell nicht geheilt werden. Die Symptome sind aber behandelbar. Wichtig ist ein angepasster Lebensstil – auch, um das Risiko für mögliche Spätfolgen wie Diabetes zu senken. Die Betroffenen müssen darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen und sich ausgewogen zu ernähren. Bei übergewichtigen Patientinnen sollte eine Gewichtsreduktion erfolgen.  

Eine medikamentöse Therapie richtet sich danach, ob die Frau einen Kinderwunsch hat oder nicht. Um bei Kinderwunsch die Reifung der Eizellen zu stimulieren und den Eisprung auszulösen, kommen die Medikamente Letrozol (Femara®, Letrozol Winthrop®) und Clomifen (Clomifen-ratiopharm®) zum Einsatz; teilweise werden sie auch miteinander kombiniert. Metformin (wie Glucophage®) kann begleitend eingesetzt werden, um die Zuckerspiegel zu normalisieren.

Besteht kein Kinderwunsch, wird eine hormonelle Therapie mit Östrogen und Gestagen begonnen wie mit der Antibabypille.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Die Mikronährstoffmedizin kann die Behandlung von PCOS ergänzen. Es kommen Stoffe zum Einsatz, die gegen die Insulinresistenz wirken. Andere Substanzen können helfen, den Zyklus zu regulieren, indem sie zum Beispiel den Hormonstatus ins Gleichgewicht bringen. Besonders bewährt haben sich:

Tipp

Auch eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen wie Vitamin B6, B12 und Folsäure ist wichtig. Deshalb empfehlen Mikronährstoff-Experten meist ein Kombinationspräparat, das den täglichen Bedarf deckt.

Dass B-Vitamine die Symptome bei PCOS lindern, ist zwar bisher nicht erwiesen. Sie werden jedoch gebraucht, um das Zellgift Homocystein abzubauen. PCOS-Patientinnen zeigen oft hohe Werte an Homocystein. Diese gilt es zu senken, denn sie stehen in Verbindung mit vielen Erkrankungen, etwa einem Schlaganfall.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Chrom verbessert die Insulinwirkung

Wirkweise von Chrom

chemische Formel von Chrom
Der Mineralstoff Chrom wirkt hauptsächlich auf den Insulinspiegel. Beim polyzystischen Ovarsyndrom kann er aber noch viele weitere Effekte haben. Bild: Hreni/iStock/Getty Images Plus

Chrom erhöht das Ansprechen der Körperzellen auf Insulin und verstärkt die Insulinwirkung. Es sorgt dafür, dass der Zucker aus der Nahrung in die Zellen aufgenommen wird. Bei vielen Betroffenen ist das Ansprechen auf Insulin reduziert. Zudem kann Chrom bei PCOS noch weitere Wirkungen haben:

  • Erleichterung der Gewichtsreduktion, weniger Heißhunger
  • Regulation des Fettstoffwechsels
  • Rückgang der Zysten
  • Senkung des männlichen Hormons Testosteron
  • Normalisierung der Menstruation
  • Steigerung der Fruchtbarkeit bei künstlicher Befruchtung
  • Reduzierung von Pickeln und Behaarung
  • Reduktion von Entzündungen und oxidativem Stress

Es gibt zahlreiche Studien zur Einnahme von Chrom, die diese Wirkungen teilweise bestätigen:

Insulinwirkung: Übersichtarbeiten zeigen, dass Chrom gut gegen hohe Nüchtern-Blutzuckerspiegel wirkt. Es verbessert auch das Ansprechen von Insulin bei Frauen mit PCOS. Allerdings zeigen nicht alle Studien einen Effekt. Nicht klar ist, ob bei Frauen mit PCOS auch der Langzeitblutzucker (HbA1c) sinkt.

Blutfettwerte: Chrom hat laut Tierstudien einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel bei PCOS. Eine kleine hochwertige Studie mit betroffenen Frauen bestätigt das: die Einnahme von Chrom senkte die Triglyceride und das Gesamt-Cholesterin. Generell kommen Forscher jedoch zu uneinheitlichen Ergebnissen. Wahrscheinlich sind nur kleine Effekte zu erwarten.

Gewichtsverlust: In einer Übersichtsarbeit zeigen elf Studien einen Effekt von Chrom auf den Gewichtsverlust. Möglicherweise ist die Wirkung darauf zurückzuführen, dass Chrom Heißhunger reduziert. Die Ergebnisse schwanken jedoch und die Teilnehmerinnen verloren meist nur wenig Gewicht. Unklar ist auch, welche Chrom-Dosis optimal ist.

Weitere PCOS-Symptome: In einer ersten Studie nahmen durch Chrom Zysten an den Eierstöcken ab. Auch die Zahl der Frauen, die an seltenen oder ausbleibenden Monatsblutungen litt, sank. Verringert werden könnte darüber hinaus der Spiegel an Testosteron. Möglicherweise ist hierfür aber eine längere Einnahme nötig. Das folgern Forscher in einer Übersichtsarbeit, die eine schnelle Wirkung von Chrom auf die Hormonspiegel nicht bestätigen konnte. Auch andere Hormonwerte (wie Prolaktin) blieben unbeeinflusst.  

Fazit: Es gibt vielversprechende Hinweise, dass Chrom die Behandlung von PCOS auf mehreren Ebenen unterstützen kann: Es normalisiert unter anderem die Hormone, verbessert den Zuckerstoffwechsel und trägt zu regelmäßigen Eisprüngen bei.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Chrom

Bei PCOS empfehlen Mikronährstoff-Experten täglich 100 bis 200 Mikrogramm Chrom. Meist raten sie zur Verbindung Chrompicolinat oder Chromchlorid. Da Chrom aus chromhaltiger Hefe besser im Darm aufgenommen wird, gelten hier andere Dosierungen: Eine tägliche Menge von 100 Mikrogramm sollte langfristig nicht überschritten werden.

Chrom sollte zu den Mahlzeiten eingenommen werden. So ist es besser verträglich. Zudem fördern Vitamin C, stärkehaltige und eiweißreiche Lebensmittel die Aufnahme.

Tipp

Auch Kombinationspräparate könnte bei PCOS helfen. Chrom zeigte zusammen mit Myo-Inositol, Vitamin D, Folsäure, Biotin, N-Acetylcystein und Lycopin eine deutliche Linderung der PCOS-Beschwerden.

Chrom: zu beachten in der Schwangerschaft, Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Präparate mit einem Chromgehalt von mehr als 50 Mikrogramm sollten in der Schwangerschaft und Stillzeit nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Personen, die in der Stahl- oder chromverarbeitenden Industrie arbeiten, haben oft zu hohe Chromwerte. Sie sollten auf die Einnahme verzichten. Das gilt auch bei einer Kontaktallergie gegenüber Chrom.

Schmerzmittel und Entzündungshemmer wie Acetylsalicylsäure (zum Beispiel Aspirin®, ASS® und Godamed®) und Indometacin (Indo-paed®, Mobilat® und Protaxon®) könnten die Aufnahme von Chrom ins Blut fördern. Um eine Überdosierung zu vermeiden, sollte Chrom deshalb nicht gleichzeitig mit den Medikamenten eingenommen werden.

Säurebinder (wie Hydrotalcit®, Maaloxan® oder Rennie®) können die Chromaufnahme im Darm dagegen senken. Nehmen Sie auch Chrom und Mittel gegen Sodbrennen nicht zeitgleich ein.

Bei der Einnahme von Chrom und Diabetesmedikamenten ‎(Metformin wie Glucophage® oder Glitazone wie Pioglitazon®) sollte der Blutzucker besonders zu Beginn häufiger kontrolliert werden. Eventuell muss die Dosis der Medikamente angepasst werden.

Myo-Inositol sorgt für regelmäßige Eisprünge und verbessert den Zuckerstoffwechsel

Wirkweise von Myo-Inositol

Frau hält sich den Unterleib
In ersten Studien sorgte Myo-Inositol für Eisprunge und verbesserte die Furchtbarkeit. Bild: bee32/iStock/Getty Images Plus

Der Signalstoff Myo-Inositol ist an Zellmembranen gebunden. Wird er abgespalten, ist er an der Regulation verschiedener Hormone, der Eizellreifung und des Blutzuckers beteiligt. Es gibt Hinweise, dass Myo-Inositol die Fruchtbarkeit steigert und so vor allem PCOS-Betroffenen mit unerfülltem Kinderwunsch helfen kann.  

Mehrere Übersichtsarbeiten belegen eine positive Wirkung bei PCOS. Je nach Studie wurden folgende Symptome verbessert:

  • die Insulinresistenz und Insulinwirkung sowie der Blutzuckerspiegel
  • die Blutfettwerte (Triglyceride, Gesamt- und LDL-Cholesterin)
  • die Entzündungswerte
  • der Eisprung und die Schwangerschaftsrate
  • der Testosteron- und Östrogenspiegel (gelegentlich)

Laut einer Übersichtsarbeit wirkt Myo-Inositol zudem genauso gut wie das zuckersenkende Medikament Metformin. Es hat jedoch deutlich weniger Nebenwirkungen.

Fazit: Es gibt viele Studien zu Myo-Inositol, die positive Effekte zeigen – besonders auf den Zuckerstoffwechsel und bei Frauen mit PCOS, die schwanger werden möchten. Allerdings ist die Wirkung noch nicht ganz bewiesen. Die Einnahme ist jedoch auf alle Fälle einen Versuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Myo-Inositol

Mikronährstoff-Experten empfehlen Frauen mit PCOS die tägliche Einnahme von 2.000 bis 4.000 Milligramm Myo-Inositol. Viele Forscher sprechen sich zudem dafür aus, Myo-Inositol in Kombination mit der verwandten Form D-Chiro-Inositol im Verhältnis 40:1 einzusetzen, um die Wirksamkeit anzuheben. Das entspricht der natürlichen Verteilung der beiden Stoffe. Auch die zusätzliche Ergänzung von 200 bis 400 Mikrogramm Folsäure könnte den Effekt verbessern.

Nehmen Sie Myo-Inositol mit etwas Flüssigkeit zu den Mahlzeiten ein. Am besten ist es, wenn die Dosis über den Tag verteilt wird: zum Beispiel 2.000 Milligramm zum Frühstück und 2.000 Milligramm zum Abendbrot.

Myo-Inositol: zu beachten in der Schwangerschaft, Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Schwangere und Stillende sollten die Einnahme mit dem Arzt absprechen und nicht mehr als 4.000 Milligramm Myo-Inositol pro Tag ergänzen.

Bei Nierenschwäche sind die Inositol-Spiegel im Blut oft zu hoch. Zur Sicherheit sollten Betroffene die Einnahme mit ihrem Arzt abstimmen. Gleiches gilt bei anderen Nierenerkrankungen.

Bisher weiß man nicht, ob die Einnahme von Inositol bei Gefäßerkrankungen positiv oder negativ ist. Daher sollte es bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen nur in Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden. Gleiches gilt bei Krebs. 

Bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sollte Inositol nicht eingesetzt werden. Die Störung könnte sich verschlimmern.

Inositol könnte blutzuckersenkende Medikamente verstärken. Diabetiker sollten daher ihren Blutzucker engmaschig kontrollieren. Zudem könnten Diabetesmedikamente, welche die Ausscheidung von Zucker fördern (SGLT2-Hemmer), auch die Ausscheidung von Inositol erhöhen und damit dessen Wirkung verringern. Dazu gehört Dapagliflozin (wie Forxiga® oder Xigduo®).

Bestimmte Medikamente wirken möglicherweise über Inositol als Signalstoff. Deshalb könnte die Wirkung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern bei Depressionen verstärkt werden. Dazu gehört zum Beispiel Citalopram (wie Cipramil®). Zudem sollte Inositol nicht mit Lithium (wie Lithiofor® oder Quilonorm®) eingesetzt werden. Es könnte die Behandlung stören. Auch die kombinierte Einnahme mit dem Antiepileptikum Valproat (wie Convulex®, Convulsofin®) sollte vermieden werden.

Inositol könnte die Wirkung von Aromatasehemmern zur Behandlung von hormonabhängigem Brustkrebs beeinflussen. Es scheint die Bildung von Östrogen zu begünstigen. Aufgrund der unklaren Auswirkungen sollte Inositol nicht zusammen mit Aromatasehemmern eingenommen werden.

Omega-3-Fettsäuren lindern Entzündungen bei PCOS

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren

PCOS ist mit erhöhten Entzündungswerten verbunden. Omega-3-Fettsäuren lindern Entzündungen. Bei PCOS kommen aber noch weitere Wirkungen in Frage: Omega-3-Fettsäuren regulieren den Fett-, Zucker- und Hormonstoffwechsel. Auch eine schützende Wirkung für die Blutgefäße wird diskutiert. Die wichtigsten Vertreter sind Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).

Auch wenn viele Hinweise auf eine Verbesserung von PCOS durch Omega-3-Fettsäuren vorliegen, gibt es nur wenige Studien zur Einnahme. Eine Übersichtsarbeit beschreibt folgende Ergebnisse:

  • Omega-3-Fettsäuren verringern bei PCOS-Patientinnen hohe Entzündungswerte im Blut. Das zeigen die meisten Studien.
  • Omega-3-Fettsäuren senken die Blutfettwerte. Da es speziell zu PCOS kaum Daten gibt, muss man sich auf Ergebnisse bei anderen Erkrankungen beziehen.
  • Auch haben Omega-3-Fettsäuren Effekte auf die Höhe der Testosteronwerte. Noch ist unklar, wie stark der Effekt ist.
  • Möglich ist, dass Omega-3-Fettsäuren die Insulinresistenz abschwächen. Ob alle Menschen profitieren, ist aber unklar. In Studien mit PCOS-Betroffenen wurde diese Wirkung noch nicht gezeigt.

Fazit: Für die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei PCOS gibt es viele Hinweise. Daher kann man die Einnahme versuchen. Möglicherweise profitieren besonders PCOS-Betroffene mit hohen Entzündungswerten.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Omega-3-Fettsäuren

Frau kippt Omega-3-Fettsäure-Kapseln in ihre Hand
Präparate mit EPA und DHA gibt es aus Fischöl. Für Veganer und Vegetarier gibt es Kapseln aus Algenöl zu kaufen. Bild: FotoDuets/iStock/Getty Images Plus

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei PCOS die tägliche Einnahme von 1.000 bis 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren. Ideal ist ein hoher Gehalt an EPA, da EPA stark entzündungshemmend wirkt. Vor allem Fischöl ist reich an EPA.

Man sollte Omega-3-Fettsäuren immer zu den Mahlzeiten einnehmen: Fett aus der Nahrung wird für die Aufnahme benötigt.

Tipp

Achten Sie vor allem bei Fischöl-Präparaten auf die Qualität und kaufen Sie nur solche, die gereinigt wurden. So ist garantiert, dass das Fischöl frei von Schadstoffen ist.

Omega-3-Fettsäuren im Labor bestimmen lassen

Omega-3-Fettsäuren können im Blut durch den Omega-3-Index bestimmt werden. Dies empfehlen Mikronährstoff-Experten vor allem bei einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Dabei wird der Anteil der Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) in den roten Blutzellen gemessen. Der Omega-3-Index wird in Prozent angegeben und liegt optimalerweise über 8. Das bedeutet, dass 8 von 100 Fettsäuren in den roten Blutzellen Omega-3-Fettsäuren sind.

Omega-3-Fettsäuren: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei akuten Lebererkrankungen sowie einer akuten Bauchspeicheldrüsen- oder Gallenblasenentzündung sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden. Bei einer Blutgerinnungsstörung sollten Sie die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren zuvor mit dem Arzt abklären. Das gilt auch vor Operationen: Eventuell müssen die Präparate davor abgesetzt werden.

Da Omega-3-Fettsäuren blutverdünnend wirken, können sie ab einer Dosierung von 1.000 Milligramm die Wirkung der Blutgerinnungshemmer verstärken. Besprechen Sie die Einnahme mit Ihrem Arzt. Er kann die Blutgerinnungszeit (Quick-Wert) regelmäßig kontrollieren und die Dosis der Medikamente senken, wenn nötig. Zu den betroffenen Medikamenten zählen unter anderem Phenprocoumon (Marcumar®), Warfarin (Coumadin®) oder Acetylsalicylsäure (Aspirin®).

Vitamin D könnte Zyklusunregelmäßigkeiten verbessern

Wirkweise von Vitamin D

Frau schaut sich einen Sonnenuntergang an
Der Körper kann Vitamin D zwar über die Haut mithilfe von Sonnenstrahlen selbst bilden. Oft reicht die Strahlung jedoch nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Das ist zum Beispiel in den Abendstunden oder im Winter der Fall. Bild: nicoletaionescu/iStock/Getty Images Plus

Vitamin D ist für seine Rolle im Knochenstoffwechsel bekannt. Doch es übernimmt viele weitere hormonelle Funktionen, die auch bei PCOS von Bedeutung sind. Es scheint zum Beispiel die männlichen Hormone und den Eisprung bei PCOS-Betroffenen zu normalisieren. Auch reguliert Vitamin D den Blutzucker, den Fettstoffwechsel und das Körpergewicht.

Beobachtungsstudien zeigen: Frauen mit PCOS haben oft niedrige Vitamin-D-Werte. Das betrifft circa 85 Prozent. Niedrige Vitamin-D-Werte sind möglicherweise ein Risikofaktor für Folgekrankheit wie Insulinresistenz und Diabetes mellitus Typ 2. Patientinnen mit einem Mangel weisen zudem ein höheres Körpergewicht auf.

Es gibt etliche positive Studienergebnisse zur Einnahme von Vitamin D bei PCOS:

Zucker- und Fettstoffwechsel: Die Einnahme von Vitamin D zusammen mit Calcium scheint positiv auf die Insulinwerte, die Insulinresistenz und die Blutzuckerwerte zu wirken – so das Ergebnis von zwei Studien. Auch die Blutfettwerte wurden günstig beeinflusst.

Hormone und Menstruation: Die kombinierte Einnahme von Vitamin D, Vitamin K und Calcium verbesserte in einer hochwertigen Studie den Hormonstatus. Behandelt wurden Frauen mit geringen Vitamin-D-Blutwerten. Auch eine Übersichtsarbeit bestätigt, dass die Einnahme vor allem Frauen mit niedrigem Vitamin-D-Status nützt: Zusammen mit Calcium verbesserte Vitamin D die Regelmäßigkeit der Zyklen, die Eizellreifung und die Symptome hoher Testosteronwerte wie eine starke Behaarung.

Fazit: Insgesamt gibt es viele Hinweise zum Einsatz von Vitamin D – vor allem in Kombination mit Calcium und Vitamin K. Ein Vitamin-D-Mangel ist bei PCOS häufig und sollte ausgeglichen werden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Vitamin D

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei einem polyzystischen Ovarsyndrom die tägliche Einnahme von 1.000 bis 2.000 Internationalen Einheiten Vitamin D. Das sind allerdings nur Richtwerte. Im Idealfall wird die Dosierung individuell an die Blutwerte angepasst. Für den Ausgleich eines Mangels ist oft eine höhere Dosierung nötig, die der Arzt oder Mikronährstoff-Experten festlegen.

Eingenommen wird Vitamin D zum Essen: als fettlösliches Vitamin wird es so besser aufgenommen.

Tipp

Vitamin D wird oft in Kombination mit Vitamin K – vor allem der Unterform K2 – empfohlen. Beide wirken zusammen: Vitamin D steigert die Aufnahme von Calcium. Vitamin K2 wird gebraucht, damit Calcium in den Knochen eingelagert wird.

Vitamin D im Labor bestimmen lassen

Bei einem polyzystischen Ovarsyndrom sollte der Vitamin-D-Spiegel überprüft werden, um einen möglichen Mangel zu erkennen. Dazu bestimmt man die Transportform im Blut – das sogenannte 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Es wird am besten im Blutserum gemessen. Das Blutserum ist die Flüssigkeit des Blutes ohne die Blutzellen. Für einen optimalen gesundheitlichen Nutzen sollte der Vitamin-D-Spiegel zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter liegen.

Vitamin D: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Personen mit Nierenerkrankungen sollten Vitamin D nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt einnehmen: Sie können zu hohe Calciumspiegel haben. Da Vitamin D die Calciumaufnahme im Darm fördert, können die Spiegel zu stark ansteigen. Auch Personen mit Nierensteinen (calciumhaltige Steine) müssen aufpassen.

Bei der entzündlichen Bindegewebserkrankung Sarkoidose (Morbus Boeck) sollte Vitamin D nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden: Betroffene haben häufig hohe Calciumspiegel im Blut.

Entwässerungsmedikamente (Diuretika) aus der Gruppe der Thiazide senken die Ausscheidung von Calcium über die Nieren – der Calciumspiegel im Blut ist erhöht. Da auch Vitamin D den Calciumspiegel hochtreibt, darf Vitamin D zusammen mit Thiaziden nur eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig überprüft wird. Dazu gehören zum Beispiel die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid (Esidrix®), Xipamid (Aquaphor®) und Indapamid (Natrilix®).

N-Acetylcystein fördert möglicherweise einen regelmäßigen Eisprung

Wirkweise von N-Acetylcystein

N-Acetylcystein ist ein wirksames Antioxidans. Es fördert außerdem die Insulinwirkung. Je besser Insulin wirkt, desto weniger Insulin muss der Körper herstellen. Das entlastet die Bauchspeicheldrüse und fördert den Eisprung, denn: Ist der Insulinwerte niedrig, fällt oft auch das Testosteron. Von N-Acetylcystein könnten also vor allem Frauen mit hohen Insulinwerten profitieren.

Auch Autoren einer Übersichtsarbeit zur Einnahme von N-Acetylcystein berichten über positive Wirkungen. Untersucht wurden insgesamt knapp 900 Betroffene. Im Vergleich zu Frauen, die ein Scheinmedikament einnahmen, hatten die mit N-Acetylcystein Behandelten höhere Chancen auf einen Eisprung und eine Schwangerschaft. Hinsichtlich anderer PCOS-Symptome wie Akne, starke Behaarung oder Zyklusschwankungen konnte jedoch kein Effekt gezeigt werden. 

Fazit: Insgesamt gibt es Hinweise, dass N-Acetylcystein den Zyklus normalisiert. Bei anderen Symptomen war kein klar positiver Effekt zu verzeichnen. Dennoch ist N-Acetylcystein bei PCOS einen Versuch wert. Sollte dies nicht ausreichend wirken, könnte eine Standardtherapie mit Metformin besser sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von N-Acetylcystein

Chemische Formel von N-Acetylcystein
N-Acetylcystein (NAC) ist eine schwefelhaltige Verbindung. Es ist ein Abkömmling der Aminosäure Cystein. Bild: Health One Media GmbH

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei PCOS täglich 500 bis 1.500 Milligramm N-Acetylcystein. Eingenommen wird es am besten zu einer Mahlzeit. Im Idealfall wird die Dosis über den Tag verteilt – zum Beispiel zweimal 500 Milligramm. So ist N-Acetylcystein besser verträglich.

N-Acetylcystein: zu beachten in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bislang gibt es nur wenig Anhaltspunkte zur Sicherheit von N-Acetylcystein in der Schwangerschaft und Stillzeit. Die Einnahme sollte daher mit einem Arzt abgesprochen werden.

N-Acetylcystein ist für Asthmatiker, Menschen mit Histaminintoleranz und Personen mit Geschwüren oder Krampfadern im Magen-Darm-Trakt möglicherweise nicht geeignet. Sie sollten vor der Einnahme ebenfalls mit einem Arzt sprechen.

N-Acetylcystein sollte nicht zusammen mit Hustenstillern (wie Codicaps®, Tussoret®) eingenommen werden. Hustenstiller schränken den Hustenreflex ein. Da N-Acetylcystein schleimlösend wirkt, besteht die Gefahr, dass der Schleim in den Atemwegen nicht abgehustet werden kann.

Die zeitgleiche Einnahme von N-Acetylcystein und Antibiotika kann die Wirkung einiger Antibiotika verringern. Daher wird empfohlen, einen Abstand von zwei Stunden oder mehr einzuhalten. Betroffen sind Wirkstoffe wie Tetracyclin (Tetracyclin Wolff®) und Penicillin (Penicillin Sandoz®).

Nehmen Sie gefäßerweiternde Mittel wie Nitroglycerin (wie Corangin®, Nitrangin) ein, sollte ein Arzt entscheiden, ob Sie N-Acetylcystein ergänzen dürfen. N-Acetylcystein kann die gefäßerweiternde Wirkung von Nitroglycerin verstärken, was zum Beispiel zu einem Blutdruckabfall führen kann.

Zink schützt vor oxidativem Stress bei PCOS

Wirkweise von Zink

Lebensmittel, die Zink enthalten
Zink kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. Eier, Fleisch und Käse sind gute Zinkquellen. Bild: bit245/iStock/Getty Images Plus

Zink ist ein wirksames Antioxidans. Es schützt den Körper vor oxidativem Stress und Entzündungen. Daher könnte es auch die Behandlung von PCOS unterstützen. Forscher beobachten, dass oxidativer Stress und Entzündungen an ausbleibenden Eisprüngen, unzureichender Eizellenqualität und Unfruchtbarkeit beteiligt sind. Daher ist es bei unerfülltem Kinderwunsch durch PCOS notwendig, an die Zinkversorgung zu denken.

Beobachtungsstudien zeigen bereits: Frauen mit PCOS haben niedrigere Zinkwerte als gesunde. Auch Marker für oxidativen Stress waren bei den Betroffenen höher.

Die Einnahme von Zink zeigt in einer kleinen hochwertigen Studie positive Effekte sowohl auf Haarausfall als auch auf starke Behaarung. Eine andere hochwertige Studie liefert zusätzlich Ergebnisse zu oxidativem Stress: Er sank durch die achtwöchige Einnahme von Zink. Nicht angesprochen hatten die Entzündungswerte. Eine Verringerung der Entzündungswerte könnte aber für eine Kombination von Zink mit Magnesium gelten: In einer hochwertigen Studie stellten Forscher dadurch sinkende Werte (hsCRP) fest.

Fazit: Aufgrund der ersten vielversprechenden Erkenntnisse ist Zink einen Versuch wert, vor allem bei Haarausfall, starker Behaarung, oxidativem Stress und unerfülltem Kinderwunsch.

Info

Um die Fruchtbarkeit bei PCOS zu steigern, empfiehlt es sich neben der Einnahme von Zink eine ausgewogene Ernährung, die reich an Antioxidantien ist. Vermeiden sollte man alles, was oxidativen Stress fördert wie den Konsum von Alkohol, Zigaretten und auch Koffein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zink

Bei PCOS empfehlen Mikronährstoff-Experten die tägliche Einnahme von 10 bis 15 Milligramm Zink. Für eine bessere Magenverträglichkeit empfiehlt sich die Einnahme zu einer Mahlzeit.

Tipp

Auch eine gemeinsame Einnahme von Zink mit Calcium, Magnesium sowie Vitamin D kann bei PCOS sinnvoll sein: Die Kombination zeigte positive Effekte auf die Behaarung sowie auf Marker für oxidativen Stress und Entzündungen.

Zink: zu beachten bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Bei einer chronischen Nierenschwäche oder anderen Nierenerkrankungen sollte Zink nicht zusätzlich eingenommen werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden. Die Blutspiegel könnten zu stark steigen.

Zink kann Antibiotika aus den Gruppen der Gyrasehemmer (Ciprobay®, Ciloxan®) und Tetracycline (Doxybene®, Doxycyclin®) hemmen. Es bindet außerdem Osteoporose-Medikamente (wie Fosamax®, Tevanate®), was sie unwirksam macht. Deshalb empfiehlt sich ein Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden.

Coenzym Q10 und Carnitin normalisieren den Zuckerstoffwechsel

Wirkweise von Coenzym Q10 und Carnitin

Coenzym Q10 und Carnitin sind wichtig für die Energiegewinnung. Der Körper kann sie selbst herstellen, manchmal sind die Spiegel jedoch zu niedrig. Beide Mikronährstoffe können sich bei PCOS günstig auswirken, indem sie den Stoffwechsel beeinflussen. Das ist wichtig bei begleitenden Störungen wie Diabetes und erhöhten Blutfettwerten. Zudem schützen Coenzym Q10 und Carnitin vor oxidativem Stress.

In hochwertigen Studien verbesserte Coenzym Q10 bei PCOS den Zuckerstoffwechsel sowie die Fettwerte. Vor allem in Kombination mit Vitamin E könnte es auch das freie Testosteron senken. Außerdem gibt es andere Untersuchungen mit Diabetikern und Übergewichtigen: Neben der Normalisierung des Zuckerstoffwechsels profitierten die Probanden bei den Entzündungswerten. Auch besserte sich in einer hochwertigen Studie ein Marker für die Insulinresistenz. Möglicherweise kann Coenzym Q10 daher das Fortschreiten von Diabetes-Vorstufen verlangsamen.

Zu Carnitin gibt es ebenfalls positive Ergebnisse bei PCOS. Laut einer Übersichtsarbeit verbessert es die Blutzuckerwerte. In einer hochwertigen Studie wirkte Carnitin zudem positiv auf den Insulinspiegel und die Insulinantwort. Forscher beschreiben in der Übersichtsarbeit außerdem eine höhere Anzahl und Qualität der Eizellen.

Fazit: Coenzym Q10 und Carnitin könnten bei PCOS vor allem bei einer Insulinresistenz und Diabetes positiv wirken. Carnitin hatte auch eine günstige Wirkung auf den Zyklus und die Fruchtbarkeit.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Coenzym Q10 und Carnitin

Mikronährstoff-Experten empfehlen beim polyzystischen Ovarsyndrom täglich 100 bis 200 Milligramm Coenzym Q10 und 250 bis 3.000 Milligramm Carnitin.

Die Präparate sollten zum Essen eingenommen werden, da sie so besser verträglich sind und das Fett aus Lebensmitteln die Aufnahme von Coenzym Q10 im Darm fördert.

Die Ergänzung von Carnitin wird am besten von einem Experten begleitet. Aus Carnitin entstehen bei einer gestörten Darmflora Stoffe, die in hohen Mengen negativ bei Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sein könnten (Trimethylamin-N-oxid (TMAO)). Sie senken auch die Insulinempfindlichkeit. Zudem sollte eine einzelne Carnitin-Dosierung unter 2.000 Milligramm liegen, da der Darm nur eine bestimmte Menge auf einmal aufnehmen kann. Das reduziert die Bildung der Stoffwechselprodukte.

Coenzym Q10 und Carnitin: zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Coenzym Q10 kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmern herabsetzen. Carnitin dagegen verstärkt die Wirkung in seltenen Fällen. Dazu zählen Wirkstoffe wie Phenprocoumon (zum Beispiel Marcumar®, Falithrom® und Marcuphen®) und Warfarin (Coumadin®). Die Einnahme sollte mit dem Arzt abgesprochen werden.

Coenzym Q10 und Carnitin verringern den Blutzuckerspiegel. Bei Diabetikern und Medikamenten, die gegen hohe Zuckerwerte wirken (wie Metformin (Mescorit®, Met®, Metfogamma®)), sind häufige Blutzuckermessungen notwendig, um eine Unterzuckerung zu vermeiden.

Personen mit Nierenschwäche und Lebererkrankungen sollten die Einnahme von Carnitin mit dem Arzt absprechen, wenn die Dosierung langfristig 1.000 Milligramm pro Tag übersteigt.

Bei Prostata - oder Blasenkrebs ist der Fettstoffwechsel aktiviert. Bei solchen Krebsarten ist die Einnahme von Carnitin nicht zu empfehlen. Auch ist noch nicht klar, wie sich eine langfristige Carnitin-Zufuhr auf Darmkrebs auswirkt.

Wird Carnitin bei einem Herzinfarkt plötzlich abgesetzt, könnten sich dadurch die Schäden am Herzen verschlimmern. Dies legen Hinweise aus einem Tierversuch nahe. Bei einem Herzinfarkt sollte der Arzt über die Einnahme informiert werden.

Zimt verbessert die Insulinwirkung und die Blutfette bei PCOS

Wirkweise von Zimt

Zimt ist als traditionelle Heilpflanze bekannt. Die genaue Wirkung ist jedoch noch nicht vollständig erforscht. Labor- und Tiermodelle zeigen, dass Zimt die Insulinwirkung verstärkt, indem er biochemische Signalwege beeinflusst. Zudem soll er die Anzahl der Zuckertransporter (GLUT4) erhöhen und so die Zuckeraufnahme in die Zellen fördern. Insgesamt könnte Zimt daher den Blutzucker sowie die Fettwerte regulieren. Außerdem gibt es Hinweise, dass er einen positiven Einfluss auf den Menstruationszyklus und die Sexualhormone hat.

Drei Übersichtsarbeiten zufolge verbessert Zimt die Insulinresistenz bei PCOS. Laut zwei der Arbeiten senkt er zudem den Nüchternblutzucker, das Nüchterninsulin und den Langzeitblutzucker. Auch verringert Zimt die Blutfette wie Triglyceride, Gesamt- sowie LDL-Cholesterin und steigert das günstige HDL-Cholesterin. Die Einnahme von Zimt könnte zudem den Menstruationszyklus normalisieren. Das wurde in einer kleinen hochwertigen Studie berichtet.  

Fazit: Einige Daten belegen, dass Zimt bei PCOS den Zuckerstoffwechsel und die Fettwerte verbessert. Weitere Studien sollten die Wirkung auf die Hormone und den Menstruationszyklus genauer untersuchen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Zimt

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei PCOS täglich 500 bis 1.500 Milligramm Zimtpulver oder 130 bis 360 Milligramm Zimt-Extrakt. Bei einer Einnahmedauer von mindestens drei Monaten war der Effekt am besten. Für eine gute Verträglichkeit sollten Präparate zum Essen eingenommen werden.

Tipp

Präparate mit Zimt enthalten Cumarin. Dieser Pflanzenstoff steht im Verdacht, negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu haben. Ohne ärztlichen Rat sollte Zimt nicht dauerhaft genommen werden: Es gilt in Europa eine offizielle Höchstgrenze von 2 Milligramm Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht in Lebensmitteln und Getränken. Man sollte daher cumarinarme Sorten bevorzugen wie Ceylon-Zimt oder sri-lankischen Zimt, nicht jedoch Cassia-Zimt.

Zimt: zu beachten bei Medikamenteneinnahme, in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Erkrankungen

Personen, die Diabetesmedikamente einnehmen, sollten bei der Ergänzung von Zimt den Blutzucker regelmäßig prüfen. Es könnte zu einer Unterzuckerung kommen. Bei Bedarf kann die Dosis angepasst werden. Das gilt beispielsweise für Metformin wie Glucophage® oder Glitazonen wie Pioglitazon®.

Möglicherweise wird die Wirkung von Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline durch Zimt abgeschwächt. Eine zeitgleiche Einnahme sollte deshalb nicht erfolgen.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Frauen keinen Zimt einnehmen. Bisher liegen keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vor.

Patienten mit Lebererkrankungen sollten die Einnahme von Zimt vermeiden: Zimtaldehyd führt möglicherweise zu einer Abnahme des Antioxidans Glutathion, das in der Leber neu gebildet werden muss. Zimt sollte auch nicht bei Fieber unbekannter Herkunft sowie bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren angewendet werden.

Curcumin senkt den Blutzucker und das Cholesterin

Wirkweise von Curcumin

Curcumin ist ein Pflanzenstoff aus der Kurkuma-Wurzel. Es kann den Zucker- und Fettstoffwechsel über verschiedene Mechanismen beeinflussen. Curcumin erhöht zum Beispiel die Umwandlung von Zucker aus dem Blut in seine Speicherform und fördert seinen Abbau. Zudem steigert Curcumin die Zuckeraufnahme in die Zellen. Es könnte auch die Blutfette reduzieren, da es die Zellen zur Fettaufnahme und zum Fettabbau anregt. Darüber hinaus wirkt Curcumin antioxidativ und entzündungshemmend. Oxidativer Stress und Entzündungen sind Risikofaktoren für Diabetes.

Die Wirkung bei PCOS ist bereits belegt: Eine Übersichtsarbeit zeigt, dass Curcumin den Nüchternblutzucker, das Nüchterninsulin sowie das Gesamtcholesterin senkt. Es erhöht zudem die Insulinwirkung und das nützliche HDL-Cholesterin. Auch eine Gewichtsabnahme könnte durch Curcumin unterstützt werden. Dies wurde in einer hochwertigen Studie berichtet. Eine andere hochwertige Studie liefert zudem Hinweise darauf, dass Curcumin gegen erhöhte männliche Hormone bei PCOS helfen kann. Die Einnahme senkte eine Vorstufe von Testosteron.

Fazit: Curcumin dürfte den Blutzucker und die Fettwerte bei PCOS verbessern. Zukünftige Forschungen sollten klären, inwieweit Curcumin auch zur Normalisierung der entgleisten Sexualhormone beiträgt.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Curcumin

Bei PCOS und einem gestörten Zucker- und Fettstoffwechsel empfehlen Mikronährstoff-Experten 500 bis 1.500 Milligramm Curcumin pro Tag. Man sollte es zum Essen einnehmen. Das Fett in der Nahrung erhöht die Aufnahme. Optimalerweise wird die Einnahme über den Tag verteilt, zum Beispiel morgens, mittags und abends je 250 Milligramm.

Curcumin: zu beachten bei Medikamenteneinnahme, in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Erkrankungen

Wechselwirkungen von Curcumin mit Medikamenten sind möglich, aber bislang nicht eindeutig in Studien mit Menschen nachgewiesen. In Laborstudien hemmte Curcumin Enzyme der Leber, die Medikamente verstoffwechseln. Sprechen Sie daher mit dem Arzt, bevor Sie Curcumin mit Medikamenten einnehmen.

Bei Ratten beeinflusste Curcumin zwar die Verfügbarkeit von Warfarin (Coumadin®) und Clopidogrel (Iscover®, Plavix®) für den Körper, ein Einfluss auf die Blutgerinnung wurde allerdings nicht festgestellt. Zur Sicherheit empfiehlt es sich bei einer kombinierten Einnahme, den Gerinnungswert im Blut kontrollieren zu lassen.

Curcumin kann den Blutzuckerspiegel senken. Wird Insulin gespritzt oder werden andere Medikamente bei Diabetes eingenommen, muss der Blutzucker engmaschig bestimmt werden, um einer Unterzuckerung vorzubeugen.

Die aktuelle Studienlage ist nicht ausreichend, um eine Einnahme von Curcumin bei Schwangeren oder Stillenden bedenkenlos empfehlen zu können.

Curcumin regt die Bildung von Gallensaft an. Bei Gallensteinen sollte es nicht angewandt werden, da die Gallenflüssigkeit nicht ungehindert abfließen kann. Ein Gallestau kann zu starken Schmerzen im Oberbauch (Kolik) führen. Auch Personen, die zu einer Überproduktion an Gallensaft neigen, sollten auf Curcumin verzichten. Es kann zu Durchfall kommen.

Grüntee unterstützt die Gewichtsreduktion

Wirkweise von Grüntee

Grüntee hat zahlreiche Wirkungen gegen Symptome, die bei PCOS auftreten: Er reduziert Blutfettwerte wie Cholesterin, Entzündungen und eine Insulinresistenz. Regelmäßiger Konsum von grünem Tee wird deshalb mit einem geringeren Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Hauptwirkstoff ist der Pflanzenstoff Epigallocatechingallat (EGCG).

EGCG könnte auch beim Abnehmen im Rahmen des PCOS helfen: Es scheint den Appetit, die Stärkeverdauung und die Fettaufnahme zu senken. Daneben wird weniger Fett aufgebaut. Zudem stimuliert EGCG die Wärmeproduktion. Dabei verbrennt der Körper Fett, um Wärme zu erzeugen (genauso wie bei Kälte). Das soll beim Abnehmen hilfreich sein.

Es gibt zahlreiche Studien, die eine leichte gewichtsreduzierende Wirkung von EGCG bestätigen – so das Ergebnis einer Übersichtsarbeit. In einer hochwertigen Studie zeigte sich dieser Effekt auch bei Frauen mit PCOS. Darüber hinaus nahmen der Insulin- und der Testosteronspiegel ab. Andere Studien verliefen weniger überzeugend. Darum herrscht noch keine Einigkeit.

Fazit: Viele Studien zeigen Effekte von EGCG auf den Stoffwechsel und den Gewichtsverlust. Auch bei PCOS könnte es wirken. Viele Studien gibt es bei PCOS allerdings noch nicht. Die Einnahme kann aber einen Versuch wert sein.

Dosierung und Einnahmeempfehlung von Grüntee

Grünteeblätter in einem Schälchen
Grüner Tee enthält den Pflanzenstoff Epigallocatechingallat (EGCG). Dieser Pflanzenstoff könnte auch die Behandlung von PCOS unterstützen. Bild: barol16/iStock/Getty Images Plus

Mikronährstoff-Experten empfehlen bei PCOS die Einnahme von 100 bis 200 Milligramm EGCG. Meist raten sie zu Grüntee-Extrakt, da dieser EGCG sowie andere Catechine in höherer Menge enthält als zum Beispiel Pulver.

Zur Unterstützung einer Diät über einige Wochen kann auch die Einnahme von bis zu 500 Milligramm EGCG täglich sinnvoll sein. Ein solch hoher EGCG-Gehalt in Grüntee-Extrakt ist wichtig für die Stoffwechselaktivierung und die Fettverbrennung.

Info

Um den Gewichtsverlust optimal zu fördern, ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen. Das steigert auch das Wohlbefinden und beugt depressiven Verstimmungen vor.

Zudem kann die Einnahme von Ballaststoffen helfen. Sie quellen im Magen auf und verstärken das Sättigungsgefühl. Auch bremsen sie die Aufnahme von Fett und Zucker aus dem Darm. Es wurde beobachtet, dass Frauen mit PCOS weniger Ballaststoffe konsumieren. Die geringe Zufuhr stand im Zusammenhang mit einem gestörten Insulinstoffwechsel und entgleisten Hormonspiegeln (Hyperandrogenämie). Pro Tag sollte man mindestens 30 Gramm Ballaststoffe aufnehmen.

Grüntee-Extrakt: zu beachten in der Schwangerschaft, Stillzeit, bei Erkrankungen und Medikamenteneinnahme

Es gibt noch keine Studien zur Sicherheit von Grüntee-Extrakt in der Schwangerschaft und Stillzeit. Daher sollte kein Grüntee-Extrakt eingenommen werden.

Bei Lebererkrankungen sollte ein Arzt gefragt werden, ob Grüntee-Extrakt eingenommen werden kann. In seltenen Fällen können bei einer hohen EGCG-Dosierung (ab 600 Milligramm) die Leberwerte steigen.

Bestimmte Stoffe in grünem Tee blockieren die Aufnahme von Medikamenten im Darm. Dazu zählen Wirkstoffe wie Bisoprolol (zum Beispiel Bisoprolol®, Concor®) oder Nifedipin (etwa Adalat®, Aprical®, Nifical®). Zwischen der Einnahme der Medikamente und dem Teetrinken oder der Einnahme der Grüntee-Kapseln sollten mindestens vier Stunden liegen.

Grüner Tee kann die Wirkung des Krebsmittels Bortezomib (Velcade®) aufheben. Wenn Sie Grüntee-Extrakt bei einer Krebstherapie einnehmen wollen, sollten Sie das mit dem Arzt abstimmen.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei PCOS

 

Vitamine

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

  
 

Mineralstoffe

Chrom

100 bis 200 Mikrogramm (µg)

Zink

10 bis 15 Milligramm (mg)

  

 

Weitere Stoffe

Myo-Inositol

2.000 bis 4.000 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

1.000 bis 2.000 Milligramm

N-Acetylcystein

500 bis 1.500 Milligramm

Coenzym Q10

100 bis 200 Milligramm

Carnitin

250 bis 3.000 Milligramm

EGCG

100 bis 200 Milligramm

(kurzfristig bis zu 500 Milligramm)

Zimt

Pulver: 500 bis 1.500 Milligramm

oder Extrakt: 130 bis 360 Milligramm

Curcumin

500 bis 1.500 Milligramm

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Blutuntersuchungen bei PCOS

 

Normalwerte

Vitamin D

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Omega-3-Index

über 8 Prozent (%)

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Calcium und Vitamin D für eine bessere Wirkung von Metformin

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Einige Mikronährstoffe können auch die Wirkung der Medikamente unterstützen, die bei PCOS eingesetzt werden.Dazu gehören Calcium, Vitamin D und Coenzym Q10. Bild: nortonrsx/iStock/Getty Images Plus

Bei der Behandlung von PCOS wird oft der Wirkstoff Metformin (Biocos® und Glucophage®) eingesetzt. Durch Metformin wird wahrscheinlich die Verfügbarkeit von Calcium herabgesetzt. Es droht eine schlechte Aufnahme im Darm. In einer Übersichtsarbeit mit Vorstudien zeigte Metformin zusammen mit Calcium und Vitamin D positive Wirkungen: Der Testosteronspiegel nahm ab und die Behaarung normalisierte sich. Jetzt müssen noch hochwertige Studien folgen.

Ein großes Problem bei Metformin ist, dass langfristig ein Vitamin-B12-Mangel entstehen kann, denn die Aufnahme von Vitamin B12 im Darm ist calciumabhängig. Die Einnahme von Calcium zusammen mit Metformin normalisierte die Vitamin-B12-Werte im Blut, wie eine Vorstudie zeigt.

Mikronährstoff-Experten empfehlen deshalb beim polyzystischen Ovarsyndrom begleitend zu Metformin 600 bis 900 Milligramm Calcium und 1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten Vitamin D. Zur Vorbeugung eines Vitamin-B12-Mangels sind außerdem 250 Mikrogramm Vitamin B12 sinnvoll – vor allem, wenn Metformin für längere Zeit eingenommen wird. 

Clomifen-Wirkung mit Coenzym Q10 fördern

PCOS-Betroffene mit Kinderwunsch werden oft mit Clomifen behandelt. Das Medikament fördert den Eisprung. Einige Patientinnen sprechen auf Clomifen jedoch nicht an. Coenzym Q10 könnte die Wirkung von Clomifen fördern. In einer Vorstudie mit knapp 100 Frauen zeigte sich: Bei Betroffenen, die Clomifen zusammen mit 150 Milligramm Coenzym Q10 einnahmen, kam es öfter zu einem Eisprung. Auch die Schwangerschaftsraten waren höher.

Darüber hinaus gibt es für Carnitin positive Ergebnisse: Zusammen mit Clomifen konnten die Sexualhormone normalisiert werden. Das zeigt eine hochwertige Studie. Es traten auch mehr Eisprünge und Schwangerschaften auf.

Mikronährstoff-Experten empfehlen, die Einnahme von Clomifen mit täglich 100 bis 200 Milligramm Coenzym Q10 und 250 bis 3.000 Milligramm Carnitin zu ergänzen.

Dosierungen auf einen Blick

Empfehlung pro Tag bei Medikamenten

 

Metformin

Calcium

600 bis 900 Milligramm (mg)

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin B12

250 Mikrogramm (µg)

  
 

Clomifen

Coenzym Q10

100 bis 200 Milligramm

Carnitin

250 bis 3.000 Milligramm

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Zusammenfassung

Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) betrifft etwa fünf bis zehn Prozent der erwachsenen Frauen. Akne, Haarausfall oder übermäßige Körperbehaarung sind sichtbare Zeichen. Auch Unfruchtbarkeit ist ein mögliches Symptom. Heilbar ist die Erkrankung bisher nicht, jedoch kann man sie behandeln.

Die Mikronährstoffmedizin kann dabei helfen, den Stoffwechsel, die Hormone und die Fruchtbarkeit zu normalisieren: Chrom verbessert die Wirkung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Das ist wichtig, da der Blutzuckerspiegel bei Betroffenen oft entgleist ist und ein erhöhtes Risiko für Diabetes beobachtet wird. Auch Zimt und Curcumin dürften bei einem gestörten Zucker- und Fettstoffwechsel helfen. Myo-Inositol könnte dagegen die Fruchtbarkeit fördern. So auch N-Acetylcystein, das zu regelmäßigen Eisprüngen beiträgt.

Omega-3-Fettsäuren senken Entzündungswerte, die bei PCOS häufig erhöht sind. Auch einen Vitamin-D-Mangel sollte man bei PCOS vermeiden. Vitamin D könnte Hormonentgleisungen normalisieren. Zink schützt darüber hinaus vor oxidativem Stress sowie vor Entzündungen und hilft wahrscheinlich auch bei Haarproblemen. Coenzym Q10 und Carnitin können zum Diabetesschutz beitragen. Zu guter Letzt unterstützen Pflanzenstoffe aus grünem Tee sehr wahrscheinlich das Abnehmen.

Auch die Wirksamkeit von Medikamenten kann gefördert werden. Calcium und Vitamin D verbessern vermutlich die Wirkung von Metformin. Coenzym Q10 und Carnitin scheinen das Ansprechen auf Clomifen zu steigern.

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