Akute Bronchitis: Krankheitserregern etwas husten

Diese Nährstoffe helfen bei Bronchitis

Eine akute Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchialschleimhäute. Starker Husten sowie Fieber, Halsschmerzen oder Schnupfen gehören zu den Symptomen. Erfahren Sie, welche Mikronährstoffe gegen Bronchitis-Symptome wirken und das Immunsystem dabei unterstützen, die krankmachenden Viren und Bakterien abzuwehren.

Frau sitzt hustend im Bett
Bei einer akuten Bronchitis benötigt der Körper unbedingt viel Ruhe um die Erkrankung völlig auszukurieren. Bild: samotrebizan/iStock/Thinkstock

Ursachen und Symptome

Symptome einer akuten Bronchitis

Bei einer akuten Bronchitis sind die Schleimhäute der Luftröhre (Trachea) und der Bronchien entzündet (Tracheobronchitis). Krankheitserreger schädigen die Zellen der Bronchialschleimhaut – und damit auch die Flimmerhärchen auf den Schleimhäuten. Diese sogenannten Zilien können ihre Aufgabe, Fremdkörper wie Viren, Staub oder Schleim aus den Luftwegen zu entfernen, nicht mehr richtig erfüllen. Der Schleim staut sich, der Körper versucht, ihn durch Reizhusten wieder loszuwerden. Der Husten ist zunächst trocken und dann zunehmend verschleimt.

Weitere Symptome wie Fieber, Halsschmerzen, Heiserkeit oder Schnupfen können hinzukommen. Bei einer Erkältung/Grippe stellt sich auch ein Krankheitsgefühl mit Gliederschmerzen ein.

Ursache für eine Bronchitis

Ursache für eine Bronchitis ist in den meisten Fällen eine Virusinfektion bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt. Seltener verursachen auch Bakterien oder Pilze die Beschwerden. Eine akute Bronchitis ist ansteckend und überträgt sich durch Tröpfcheninfektion. Die ausgehusteten Viren können andere Menschen anstecken.

Zigarettenrauch, Gase, Staub oder schädliche Dämpfe reizen die Schleimhäute zusätzlich und können eine Bronchitis begünstigen, ebenso wie vorbestehende Vorerkrankungen wie Asthma oder eine chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (COPD).

Verlauf der Bronchitis

In der Regel heilt eine akute Bronchitis innerhalb weniger Tage oder Wochen von selbst aus. Es kann jedoch auch zu Komplikationen kommen: Durch die Virusinfektion ist die Immunabwehr geschwächt. Es besteht dann die Gefahr einer bakteriellen Zweitinfektion (Superinfektion). Auch eine Lungenentzündung kann entstehen. Bei Personen, die unter einer chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankung leiden, kann sich der Zustand durch eine Bronchitis stark verschlechtern.

Wenn Erwachsene mehr als drei bis vier Bronchitiserkrankungen und Kinder mehr als sechs bis zehn Krankheitsfälle im Jahr haben, spricht man von chronischer Bronchitis.

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Ziele der Behandlung

Wie wird eine Bronchitis klassisch behandelt?

Illustration von Immunzellen
Körpereigene Immunzellen helfen dem Körper bei der Abwehr von Bakterien und Viren Bild: Naeblys/iStock/Thinkstock

Bei der Therapie einer Bronchitis geht es darum, die Symptome zu lindern und den Körper dabei zu unterstützen, den Krankheitserreger schnell wieder loszuwerden. Dabei kommen Medikamente mit Wirkstoffen wie ASS (Aspirin®, ASS-ratiopharm®) oder Ibuprofen (Aktrin®, Neurofen®) zum Einsatz. Sie lindern Beschwerden wie Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen und senken das Fieber.

Hustenlösende Arzneimittel mit Wirkstoffen wie Ambroxol (Ambril®, Ambrobeta®) oder Bromhexin (Bisolvon®, Bromhexin 8®) fördern den Schleimauswurf.

Bei einer bakteriellen Superinfektion oder in Fällen, in denen Bakterien Ursache der Bronchitis sind, werden auch Antibiotika mit Wirkstoffen wie Amoxicillin (Amoxypen®, Amoxibeta®) eingesetzt.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Mikronährstoffe können den Verlauf und die Dauer einer Bronchitis verbessern und einen Rückfall verhindern. Hoch dosierte Vitamine, Spurenelemente und Pflanzenstoffe lindern Symptome, indem sie

  • den Schleim lösen (N-Acetylcystein, Bromelain),
  • die Bakterien und Viren bekämpfen (Senföle),
  • die Entzündung mindern (antioxidative Nährstoffe wie Zink, Selen, Vitamin C, N-Acetylcystein),
  • das Immunsystem stärken (Zink, Vitamin D, Beta-Glucan).

Diese Mikronährstoffe sind rezeptfrei erhältlich. Sie eignen sich zur Behandlung von Bronchitis. Mit welchen Nährstoffen Sie Atemwegsinfekten vorbeugen können, erfahren Sie hier.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

N-Acetylcystein löst den Schleim

Wirkweise von N-Acetylcystein bei Bronchitis

N-Acetylcystein löst den Schleim und kommt daher häufig bei Atemwegsinfekten wie Bronchitis zum Einsatz. Eine Vielzahl von Studien belegt den schleimlösenden und antientzündlichen Effekt. Viele Bakterien bilden mit Schleimen einen Biofilm, der sie unter anderem vor antibiotischen Angriffen schützt – ein großes Problem in der Antibiotika-Behandlung. N-Acetylcystein hilft, diese Biofilme aufzulösen.

Eine Studie konnte zeigen, dass N-Acetylcystein sowohl bei chronischer als auch bei akuter Bronchitis die Beschwerden mildert. Außerdem kommt es durch N-Acetylcystein bei chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen sowie chronischer Bronchitis seltener zu Verschlechterungen der Krankheiten.

N-Acetylcystein: Dosierung und Einnahmeempfehlung zur Behandlung einer Bronchitis

Bei einer akuten Bronchitis wird empfohlen, täglich 600 bis 1.500 Milligramm N-Acetylcystein zum Beispiel in Form von Kapseln einzunehmen – und zwar möglichst in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt.

Zwar gilt N-Acetylcystein auch in hohen Dosierungen als sicher und wird meist gut vertragen. Dennoch sind in seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit oder Erbrechen möglich.

N-Acetylcystein: zu beachten in Schwangerschaft und Stillzeit

Für die Einnahme medizinisch wirksamer Dosierungen von N-Acetylcystein in Schwangerschaft oder Stillzeit gibt es keine ausreichenden Erfahrungswerte. Über die Anwendung sollte daher ein Frauenarzt entscheiden.

N-Acetylcystein: keine gleichzeitige Einnahme von Hustenstillern

N-Acetylcystein-Präparate sollten Sie niemals gleichzeitig mit Arzneimitteln der Wirkstoffgruppe der Antitussiva (Monapax®, Codyl®) einnehmen, die den Hustenreflex einschränken: Es besteht die Gefahr, dass die Sekrete dann nicht ausgehustet werden.

Bromelain wirkt schleimlösend und steuert das Immunsystem

Wirkweise von Bromelain bei Bronchitis

Bromelain ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Enzymen, die aus der Ananas gewonnen werden. Diese eiweißspaltenden Enzyme wirken bei Atemwegsinfekten wie einer Bronchitis als

  • Schleimlöser: Bromelain zersetzt zähen Schleim, sodass er zusammen mit den Erregern und Eiter leichter abgehustet wird.
  • Entzündungslinderer: Bromelain baut entzündliche Botenstoffe ab. Das hilft dabei, das überaktive Immunsystem zu dämpfen sowie entzündliche Beschwerden zu lindern. 

Bromelain reduziert bei Atemwegsinfekten − vor allem bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung − die Schwellung der Schleimhäute. Die Untersuchungen weisen darauf hin, dass sich diese Ergebnisse auch auf Entzündungen der Bronchien ausweiten lassen. Im Tierversuch zeigte sich zum Beispiel, dass Bromelain bei akutem Asthma zu weniger Entzündungsreaktionen und einer besseren Immunabwehr in den Atemwegen führte. Eine weitere Studie zeigte, dass Bromelainpräparate bei akuter Bronchitis ebenso wirksam sind wie eine Antibiotika-Behandlung – dafür aber mit einem geringeren Risiko für Nebenwirkungen.

Bromelain: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei Bronchitis

Mikronährstoffmediziner empfehlen, bei einer akuten Bronchitis täglich 500 bis 2.000 Milligramm Bromelain einzunehmen, zum Beispiel in Form von Kapseln. Dabei sollten Sie die Menge auf kleine Dosen über den Tag verteilen. Außerdem sollten Bromelainpräparate zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden: entweder eine Stunde vor oder mindestens zwei Stunden nach dem Essen. So kann das Enzym optimal wirken.

Tipp

Für die bestmögliche Wirkung des Präparates sollten Sie auf eine möglichst hohe Enzymaktivität achten. Sie wird in F.I.P-Einheiten angegeben (Fédération Internationale Pharmaceutique-Einheiten). Empfehlenswert sind mindestens 1.000 F.I.P. pro Kapsel oder Tablette.

Bromelaineinnahme bei Antibiotika-Behandlung abwägen

Wenn Bromelain zusammen mit Antibiotika eingenommen wird, besteht die Gefahr, dass sich die Konzentration der Antibiotika im Blut erhöht. Dies führt zu starken Schwankungen der Wirkstoffmengen. Daher sollte die gleichzeitige Einnahme von Bromelain bei einer Antibiotika-Behandlung abgewogen werden.

Bromelain: Vorsicht bei Gerinnungshemmern und Operationen

Bromelain verdünnt das Blut. Falls Sie blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen (wie zum Beispiel Eliquis®, Xarelto®), sollten sie die Gerinnungswerte engmaschig überprüfen lassen. Aus demselben Grund sollten Sie Bromelain nicht kurz vor einer Operation einnehmen. Im Anschluss an eine Operation wirkt Bromelain antientzündlich, abschwellend und positiv auf den Heilungsverlauf.

Bromelain: zu beachten in Schwangerschaft und Stillzeit

Für die Anwendung von Bromelain in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor. Wägen Sie daher die Anwendung kritisch ab und fragen Sie vorher Ihren Frauenarzt.

Senföle wehren Krankheitserreger ab

Wirkweise von Kapuzinerkresse und Meerrettich bei Bronchitis

Meerrettich geraspelt und am Stück
Meerrettich und Kapuzinerkresse enthalten Senföle, die gegen Bakterien und mitunter auch gegen Viren helfen können. Bild: eskymaks/Madeleine_Steinbach/iStock/Thinkstock

Senföle sind sekundäre Pflanzenstoffe aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. Sie wirken nachweislich gegen Bakterien und möglicherweise auch gegen Viren. Viren sind die häufigste Ursache einer akuten Bronchitis. In der Pflanzenheilkunde (Phytomedizin) werden Meerrettich und Kapuzinerkresse seit vielen Jahren eingesetzt, um Atemwegsinfekte zu behandeln oder ihnen vorzubeugen. Eine Untersuchung zeigte, dass sich der Grippevirus H1N1 bei Zusatz von Extrakten aus Meerrettich und Kapuzinerkresse deutlich weniger stark vermehrt.

Die Pflanzenstoffe verhindern bakterielle Infektionen bei Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Bronchitis und Blasenentzündung ebenso gut wie Antibiotika, was eine Reihe von Studien belegt. Der Vorteil von Senfölen ist, dass die Bakterien keine Resistenzen bilden. Auch Nebenwirkungen treten seltener auf als bei der Behandlung mit Antibiotika. Daher gelten Senföle als unbedenklichere Alternative bei der Behandlung einer akuten Bronchitis. Eine weitere Studie zeigte außerdem, dass Senföle nicht nur behandelnd, sondern auch vorbeugend eingesetzt werden können.

Kapuzinerkresse und Meerrettich: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei einer Bronchitis sollten täglich Präparate eingenommen werden, die 1.000 bis 2.000 Milligramm Meerrettichwurzel und 2.400 bis 5.000 Milligramm Kapuzinerkressekraut enthalten. Dies sind Durchschnittswerte. Im Einzelfall legt der Arzt die Dosierung fest. Die Einnahme sollte über den ganzen Tag verteilt werden.

Tipp

Es gibt auch Extrakte aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. Hier liegen die wirksamen Inhaltsstoffe in höheren Mengen vor, sodass weniger Tabletten oder Kapseln eingenommen werden müssen. Da es noch keine klinischen Studien gibt, die die Wirkung von isolierten Senfölen in hohen Dosierungen untersuchen, sollte man diese Extrakte nicht dauerhaft einnehmen.

Kapuzinerkresse und Meerrettich: zu beachten in Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt noch keine ausreichenden Informationen über den Einsatz von Kapuzinerkresse oder Meerrettich in Schwangerschaft und Stillzeit. Ebenso ist nicht geklärt, ob die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen. Wägen Sie die Anwendung daher genau ab und sprechen Sie vorher mit Ihrem Frauenarzt.

Beta-Glucan unterstützt das Immunsystem

Wirkweise von Hefe-Beta-Glucan bei Bronchitis

Beta-Glucan aus der Hefe stimuliert das Immunsystem: Es unterstützt die Bildung von Antikörpern und aktiviert eine Reihe von Abwehrzellen, unter anderem die Makrophagen, B- und T-Lymphozyten oder Killerzellen. Daher kann mit Beta-Glucan einer Bronchitis vorgebeugt werden.

Eine Studie an Sportlern zeigte, dass bei der täglichen Einnahme von Beta-Glucan die Immunaktivität anstieg und seltener Symptome einer Atemwegsinfektion auftraten als bei Studienteilnehmern, die ein Vergleichsmedikament einnahmen.

Beta-Glucan: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei Bronchitis

Zur Vorbeugung einer Bronchitis wird empfohlen, täglich 100 bis 250 Milligramm Beta-Glucan einzunehmen, zum Beispiel in Form von Tabletten oder Kapseln.

Beta-Glucan: zu beachten in Schwangerschaft und Stillzeit

Für die Sicherheit der Einnahme von Beta-Glucan in Schwangerschaft und Stillzeit sind bisher keine Studien bekannt. Besprechen Sie die Einnahme vorab mit Ihrem Frauenarzt.

Vitamin D verstärkt die Abwehrreaktion in der Lunge

Wirkweise von Vitamin D bei Bronchitis

Vitamin D stärkt das Immunsystem: Das Vitamin ist notwendig für die Reifung der Makrophagen. Das sind Immunzellen, die Krankheitserreger im Körper aufspüren und vernichten. Außerdem aktivieren sie die T-Zellen: Sie vernichten Viren und Bakterien sowie die von ihnen infizierten Zellen. So sorgt Vitamin D dafür, dass die Krankheitserreger bei einer Bronchitis schneller wieder aus dem Körper verschwinden.

Untersuchungen zeigen, dass Vitamin D positive Effekte bei Infektionen und Entzündungen der Atemwege hat. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel vermindert schwere Infektionen und kann vor einer Verschlechterung der Lungenfunktion schützen. Weitere Studien belegten, dass bei Personen, die täglich ein Vitamin-D-Präparat einnahmen, seltener Atemwegsinfekte auftraten als bei denen, die ein Scheinmedikament bekamen.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um einer akuten Bronchitis vorzubeugen, sollten täglich 1.000 bis 4.000 Internationale Einheiten (I.E.) Vitamin D eingenommen werden. Vitamin D zählt zu den fettlöslichen Vitaminen. Daher sollten Sie Vitamin-D-Präparate am besten zu den Mahlzeiten einnehmen – durch das Fett aus der Nahrung kann der Nährstoff gut im Darm aufgenommen werden.

Tipp

Die Dosierungsangaben von Vitamin D sollten sich immer nach der aktuellen Versorgungslage richten. Bei der Einnahme von Vitamin D gilt es, einen eventuell bestehenden Mangel auszugleichen. Lassen Sie daher zunächst Ihren Vitamin-D-Status überprüfen. Ihr Arzt wird Ihnen dann die für Sie passende Dosierung nennen.

Vitamin-D-Status im Labor bestimmen

Um den Vitamin-D-Status und einen möglichen Mangel festzustellen, wird die Transportform im Blutserum bestimmt, das sogenannte 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Damit der Körper optimal versorgt ist, sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter liegen.

Zink, Selen, Vitamin C stärken die Abwehrkräfte

Wirkweise von Zink, Selen und Vitamin C bei Bronchitis

Illustration einer Immunzelle mit Antikörpern
Ein gesundes und intaktes Immunsystem hilft im Kampf gegen Viren und Bakterien Bild: Eraxion/iStock/Thinkstock

Die Spurenelemente Zink und Selen sowie das Vitamin C stärken das Immunsystem. Vitamin C sorgt zum Beispiel dafür, dass die Immunabwehrzellen an den Entzündungsherd gelangen, bei einer Bronchitis also an die Schleimhaut der Bronchien. Zink hilft, Immunzellen auszubilden, ebenso wie Selen. Die Spurenelemente regulieren zudem Entzündungsprozesse und schützen die Zellen vor Entzündungsschäden.

In Studien führten Mikronährstoffkombinationen mit Selen, Zink und Vitamin C zu einer stärkeren Immunantwort auf Erreger bei einem Atemwegsinfekt. Die Beschwerden waren milder und die Erkrankungsdauer verkürzt. Zink kann sehr gut auch in Form von Lutschtabletten aufgenommen werden. Dadurch kommt das Zink in hoher Konzentration an die Rachen- und Halsschleimhaut. Dennoch beschränkt sich die Wirkung nicht nur auf diesen Raum. Studien belegen, dass es gleichermaßen auf alle Erkältungssymptome inklusive Husten wirkt. Lediglich Kopfschmerzen und Fieber sprechen auf Zink nicht an.

Weitere Untersuchungen zeigten, dass Zink besonders zur Vorbeugung von Atemwegsinfekten sinnvoll ist. Es gibt Hinweise, dass die Einnahme von Zink bei Bevölkerungsgruppen mit Zinkmangel die Zahl der Bronchitiserkrankungen senkt. Insgesamt ist aber nicht ganz geklärt, wie effektiv Zink Erkältungen vorbeugt.

Zink, Selen und Vitamin C: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei Bronchitis

Bei einer Bronchitis wird empfohlen, täglich 20 bis 75 Milligramm Zink, 100 bis 300 Mikrogramm Selen sowie 1.000 bis 7.000 Milligramm Vitamin C einzunehmen, zum Beispiel in Form von Tabletten oder Kapseln. Damit Zink direkt vor Ort wirken kann, sind vor allem Lutschtabletten mit Zink empfehlenswert.

Insbesondere für Vitamin C gilt, dass die Gesamtmenge in kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden sollte, damit der Körper den Nährstoff optimal verwerten kann, aber auch, um mögliche Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden.

Tipp

Selen in der Form Natriumselenit sollte nicht gemeinsam mit Vitamin C eingenommen werden, da es sonst vom Körper nicht mehr aufgenommen werden kann. Halten Sie entweder einen Einnahmeabstand von ein bis zwei Stunden ein oder achten Sie darauf, ein Präparat auszuwählen, dass Selen in Form von Natriumselenat enthält – diese Form nimmt der Körper auf, ohne dass es vom Vitamin C beeinträchtigt wird.

Selen: Zu beachten bei Krankheiten und in der Schwangerschaft

Da bei einer eingeschränkten Nierenfunktion weniger Selen ausgeschieden wird, sollten Personen mit Nierenerkrankungen Selenpräparate nur einnehmen, wenn der Selenspiegel im Blut regelmäßig kontrolliert wird und die Werte auf einen Mangel hinweisen.

Dies gilt ebenso in Schwangerschaft und Stillzeit, wenn mehr als 300 Mikrogramm Selen am Tag eingenommen werden.

Tipp

Der Selenspiegel wird im Vollblut ermittelt. Dies enthält alle Blutzellen und eignet sich am besten, um die Langzeitversorgung mit Selen anzuzeigen. Der Selenspiegel sollte bei 120 bis 150 Mikrogramm pro Liter liegen.

Zink: zu beachten bei Krankheiten, Schwangerschaft und der Einnahme von Medikamenten

Zink sollte bei bestehenden Nierenerkrankungen nicht zusätzlich über Mineralstoffpräparate eingenommen werden. Geschwächte Nieren können Zink nicht richtig ausscheiden und es besteht die Gefahr, dass der Zinkspiegel im Blut zu stark ansteigt.

In Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Zink ab einer Menge von 15 Milligramm nur in Rücksprache mit dem Frauenarzt einnehmen, da bisher keine Erfahrungswerte über medizinisch wirksame Dosierungen vorliegen.

Zink vermindert außerdem die Wirkung bestimmter Medikamente, zum Beispiel Antibiotika mit den Wirkstoffgruppen der Gyrasehemmer (Ciprobay®, Ciloxan®) und Tetracycline (Doxybene®, Doxycyclin®) sowie Osteoporose-Medikamente, sogenannte Bisphosphonate (Fosamax®, Bondronat®). Achten Sie darauf, zwischen der Einnahme von Antibiotika oder Osteoporose-Medikamenten und Zinkpräparaten einen Abstand von zwei Stunden einzuhalten.

Vitamin C: zu beachten bei Krankheiten und Schwangerschaft

Personen mit Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) sollten auch Vitamin C nicht in hohen Dosen von mehr als 500 Milligramm täglich einnehmen, da eine geschwächte Niere hohe Vitamin-C-Dosen nicht verarbeiten kann. So kann es zu Harnsteinen und Oxalatablagerungen kommen. Personen, die zu Nierensteinen neigen, sollten nicht mehr als 1.000 Milligramm Vitamin C am Tag aufnehmen.

In Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Medizinisch wirksame Dosierungen bis 1.800 Milligramm Vitamin C am Tag sind wahrscheinlich sicher. Sprechen Sie dennoch die Einnahme hoch dosierter Vitamin-C-Präparate vorab mit Ihrem Frauenarzt ab.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei Bronchitis

Vitamine
Vitamin C1.000 bis 7.000 Milligramm (mg)
Vitamin D1.000 bis 4.000 Internationale Einheiten (IE)
Spurenelemente
Selen100 bis 300 Mikrogramm (µg)
Zink20 bis 75 Milligramm (mg)
Weitere Stoffe
Bromelain500 bis 2.000 Milligramm (mg)
N-Acetylcystein600 bis 1.500 Milligramm (mg)
Beta-Glucan100 bis 250 Milligramm (mg)
Kapuzinerkressepulver2.400 bis 5.000 Milligramm (mg)
Meerrettichpulver1.000 bis 2.000 Milligramm (mg)

Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Laboruntersuchungen bei Bronchitis

Normalwerte
Vitamin D (Serum)40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)
Selen (Vollblut)120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)
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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Probiotika gegen Durchfall durch Antibiotika

Antibiotika wirken gegen krankmachende Bakterien im Körper. Dabei greifen sie jedoch auch die „guten“ Bakterien im Darm an. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich krankmachende Keime wie zum Beispiel das Bakterium Clostridium difficile im Darm vermehren. Eine mögliche Folge ist Durchfall.

Studien zeigen, dass Probiotika mit Laktobazillen und der Hefe Saccharomyces boulardii dafür sorgen, dass Durchfälle im Rahmen einer Antibiotikabehandlung seltener auftreten und wenn doch, schwächer und kürzer verlaufen als ohne Probiotikapräparat.

Um Durchfälle im Rahmen einer Antibiotika-Behandlung zu vermeiden, sollten Sie täglich eine Probiotikamischung mit Lactobazillen und Hefe in einer Dosierung von 1 bis 20 Milliarden Keimen einnehmen.

Achten Sie auf einen Abstand von zwei bis drei Stunden zwischen der Einnahme von Probiotika und Antibiotika: So werden die Bakterien aus dem Probiotikapräparat nicht direkt durch das Antibiotikum getötet.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffe bei Antibiotika-Einnahme
Probiotika mit Lactobazillen und Hefe1 bis 20 Milliarden (1 bis 20 x 109) Keime
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Zusammenfassung

Illustration Lunge mit Bronchitis
Bei der Behandlung einer akuten Bronchitis ist es wichtig, dass der Schleim gelöst und das Immunsystem gestärkt wird. Mikronährstoffe können hier effektiv bei einer Therapie helfen. Bild: Nerthuz/iStock/Thinkstock

Eine Bronchitis ist eine ansteckende Krankheit, bei der die Bronchialschleimhäute entzündet sind. Dabei kommt es zu Beschwerden wie starkem Husten, Halsschmerzen oder Fieber.

In der Mikronährstoffmedizin kommen Enzyme und Nährstoffe wie Bromelain und N-Acetylcystein zum Einsatz, die den Schleim lösen und das Abhusten erleichtern. Immunstärkende Stoffe wie Senföle, Beta-Glucan, Vitamin D, Zink, Selen und Vitamin C unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte und sorgen dafür, dass krankmachende Viren und Bakterien schnell wieder aus dem Körper verschwinden – oder sich hier erst gar nicht vermehren können.

Falls bei Bronchitis eine Behandlung mit Antibiotika notwendig ist, senken Probiotikapräparate mit Lactobazillen und Hefe das Risiko für Durchfälle und verkürzen die Dauer von antibiotikabedingtem Durchfall.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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