Die Schilddrüse bei Unterfunktion unterstützen

Wie Mikronährstoffe bei der Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion helfen können

Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel des Körpers und sorgt dafür, dass alle Körperfunktionen richtig ablaufen. Zu den häufigsten Erkrankungen der Schilddrüse zählen die Überfunktion und die Unterfunktion. Erfahren Sie hier, wie sich eine Unterfunktion bemerkbar macht und wie die Behandlung im Rahmen der Mikronährstoffmedizin unterstützt werden kann.

Frau tastet die Schilddrüse ab
Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel des Körpers und sorgt dafür, dass alle Körperfunktionen richtig ablaufen. Zu den häufigsten Erkrankungen der Schilddrüse zählen die Überfunktion und die Unterfunktion. Bild: ChesiireCat/iStock/Thinkstock

Ursachen und Symptome

Ursachen

Illustration einer Hashimoto Krankheit
Eine Form der Schilddrüsenunterfunktion ist Hashimoto Thyreoiditis. Diese erworbene Schilddrüsenunterfunktion ist Folge einer Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) durch eine Autoimmunerkrankung. Bild: Dr_Microbe/iStock/Getty Images Plus

Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, spricht man von einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Am wichtigsten ist das Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4).

Bei der Schilddrüsenunterfunktion unterscheidet man zwei Formen: die angeborenen und die im Laufe des Lebens eintretenden Störungen. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

Mikronährstoff-Mangel: Eine Ursache für eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion ist ein Jod-Mangel der Mutter während der Schwangerschaft. Bleibt die Schilddrüsenunterfunktion unbehandelt, kann es zu Entwicklungsstörungen und zu bleibenden Schäden am Nervensystem und somit zu geistigen Behinderungen kommen. In Deutschland ist deshalb bei jedem neugeborenen Baby ein Screening zur Früherkennung vorgeschrieben.

Auch im Erwachsenenalter kann Jod- und/oder Selenmangel eine Schilddrüsenunterfunktion verursachen.

  • Ein Mangel an Jod ist mit einer Unterfunktion und meist mit einer Vergrößerung der Schilddrüse verbunden. Man nennt dies auch Kropf oder Struma.
  • Ein Mangel an Selen fördert vermutlich die Entwicklung einer Schilddrüsenentzündung.

Hashimoto: Diese erworbene Schilddrüsenunterfunktion ist Folge einer Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) durch eine Autoimmunerkrankung. Man nennt sie daher auch Hashimoto Thyreoiditis. Bei dieser chronischen Erkrankung greift das Immunsystem das eigene Schilddrüsengewebe an. Die Ursache für den Krankheitsausbruch ist unbekannt. Diskutiert werden Stress, Viruserkrankungen, Vererbung und Umwelteinflüsse wie Giftstoffe.  

Regulationsstörung: Es gibt Nervenerkrankungen, bei denen die Schilddrüse von den Regelzentren im Gehirn nicht angeregt wird und dann keine Schilddrüsenhormone abgibt:

  • Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) produziert zu wenig Thyreotropin (TSH). Dieses Hormon regt normalerweise die Schilddrüse an.
  • Der Hypothalamus im Zwischenhirn gibt zu wenig Thyreoliberin (TRH) ab. Dieses Hormon regt die Hirnanhangdrüse an und indirekt auch die Schilddrüse.

Info

Bei einem Serotoninmangel (zum Beispiel bei Depressionen) kann die Bildung vom schilddrüsen-stimulierenden Hormon TSH in der Hirnanhangdrüse gestört sein. Häufig treten Depressionen und eine Schilddrüsenunterfunktion in Kombination miteinander auf. Wie Sie mit Mikronährstoffen die Serotonin-Spiegel erhöhen und depressive Verstimmungen behandeln können, lesen Sie hier.

Medikamente: Verschiedene Medikamente stören die Schilddrüse – zum Beispiel Medikamente, die die Bildung der Magensäure hemmen (Protonenpumpenhemmer): Sie senken das Hormon TSH, das für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt wird. Auch eine falsche Behandlung mit Medikamenten bei einer Überfunktion der Schilddrüse (Thyreostatika) kann zur Unterfunktion führen.

Symptome

Nachdenkliche Frau sitzt auf dem Sofa
Die Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sind vielfältig. Häufig macht sich die Krankheit beispielsweise durch Trägheit, Abgeschlagenheit und Atemnot bemerkbar. Bild: Wavebreakmedia/iStock/Getty Images Plus

Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse läuft der gesamte Stoffwechsel auf Sparflamme. Betroffene bemerken das an Trägheit, Abgeschlagenheit und Atemnot. Sie wirken teilnahmslos und depressiv und gehen Konflikten eher aus dem Weg. Außerdem frieren sie leicht: Kalte Hände und Füße treten häufig auf.

Typische Kennzeichen sind ein dickes Gesicht und zugeschwollene Augen. Die Haut ist blass, auch Nägel und Haare leiden. Es kann zu Haarausfall kommen. Außerdem neigen die Menschen zu Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Verstopfung, hohen Cholesterinwerten sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Das Herz schlägt sehr langsam und Betroffene haben niedrigen Blutdruck.

Info

Unfruchtbarkeit kann Symptom einer Schilddrüsenfunktionsstörung sein. Schilddrüsenhormone haben Auswirkungen auf die Reifung der Eizellen und die Produktion der Spermien. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann daher die Fruchtbarkeit stören – problematisch bei einem Kinderwunsch von Mann und Frau .

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Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse einer Frau
Die Schilddrüse wird mit Ultraschall untersucht. Bild: zilli/iStock/Getty Images Plus

Ziele der Behandlung

Wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion klassisch behandelt?

Ziel der klassischen Therapie ist es, den Hormonmangel auszugleichen. Das erfolgt mit Hormontabletten mit synthetisch hergestelltem L-Thyroxin. Dieses ist mit dem in der Schilddrüse hergestellten Thyroxin identisch. Meist müssen die Hormone lebenslang genommen werden.

Die Behandlung beginnt meist mit einer geringen Dosis, die im weiteren Verlauf gesteigert wird – das gilt insbesondere bei älteren Menschen oder länger bestehender Schilddrüsenunterfunktion. Dabei wird stets der Status der Schilddrüsenhormone im Blut kontrolliert.

Tipp

Bei Kindern muss regelmäßig der Stand der Entwicklung überprüft werden. Die geschieht mit Testverfahren, die an das Alter angepasst sind. Die Überprüfung sollte einmal in den ersten zwei Behandlungsjahren sowie vor der Einschulung erfolgen.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Mikronährstoffe tragen zur Gesundheit der Schilddrüse bei. Zu ihnen gehören insbesondere die Spurenelemente Jod, Selen, Eisen und Zink, deren Mangel eine Unterfunktion des Organs begünstigen kann.

In Deutschland herrscht nach wie vor ein moderater Jodmangel. Auch eine ausreichende Versorgung mit Selen ist nicht in jedem Fall gewährleistet. Das liegt am mangelnden Gehalt der beiden Spurenelemente in den hiesigen Böden. Durch eine zusätzliche Einnahme von Jod und Selen kann einem Mangel und somit bestimmten Schilddrüsenerkrankungen vorgebeugt werden.

Zudem empfehlen Mikronährstoffmediziner bei einer Schilddrüsenunterfunktion häufig eine Darmsanierung: Bei Betroffenen kann die Darmflora gestört sein, die mit probiotischen Bakterien wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann.

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Behandlung mit Mikronährstoffen

Jod ist essenziell für die Schilddrüsenhormone

Wirkweise von Jod

Verschiedene Lebensmittel auf einem Tisch
Jod kommt in verschiedenen Lebensmitteln vor. Besonders in Seefisch und auch Algen, die man über Sushi zu sich nimmt, ist die Jodkonzentration hoch. Bild: 13-Smile/iStock/Getty Images Plus

Der Mineralstoff Jod ist ein Spurenelement. Es ist lebensnotwendig und wird über die Nahrung aufgenommen. Der Körper kann es nicht selbst bilden.

Jod ist für die Schilddrüsenhormonsynthese unentbehrlich: Es ist Bestandteil dieser Hormone. Bei einem Jodmangel versucht die Schilddrüse, den Mangel auszugleichen, indem sie sich vergrößert. Es kommt zur sogenannten Kropfbildung. Im späteren Krankheitsverlauf wird zu wenig Hormon gebildet und es entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion. Die wichtigste Vorsorgemaßnahme dagegen ist also eine ausreichende Jodversorgung.

Info

Insbesondere in der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Jodbedarf. Bei Jodmangel erhöht sich das Risiko für Fehlgeburten sowie für Entwicklungsstörungen des Kindes mit Kleinwuchs und beeinträchtigter geistiger Entwicklung (Kretinismus).

Jod: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die empfohlene Jodzufuhr für Erwachsene liegt bei 200 Mikrogramm. Wer viel Seefisch oder Algen isst, beispielsweise in Sushi, kann den Jodbedarf über die Nahrung decken. Ansonsten sind Jod-Präparate eine gute Alternative. Diese werden aufgrund der besseren Verträglichkeit zu einer Mahlzeit eingenommen.

Schwangere benötigen 230 bis 260 Mikrogramm Jod pro Tag. Eine Menge, die sich nur sehr schwierig über die Nahrung decken lässt. Jod-Supplemente leisten wichtige Unterstützungsarbeit. Mikronährstoffmediziner empfehlen deshalb 150 bis 200 Mikrogramm zusätzlich zur Ernährung.

Je nach Grunderkrankung können auch höhere Jod-Dosen angemessen sein; dies sollte mit dem Arzt abgesprochen werden. Zur Behandlung eines bereits aufgetretenen Kropfes werden zum Beispiel 200 bis 500 Mikrogramm empfohlen, zur Vorbeugung dagegen 100 bis 200.


Jod: Mögliche Laboruntersuchungen

Wer Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion feststellt, sollte seinen Jod-Status kontrollieren lassen. Der Jod-Status wird nicht über das Blut kontrolliert, sondern über den Urin. Beim Erwachsenen liegt die Jodmenge im Urin im Idealfall zwischen 100 und 200 Mikrogramm pro Liter. Ist der Wert geringer, liegt ein Jodmangel vor.

Ein Jodmangel zeigt sich im Blut über die Schilddrüsenwerte. Dann sind Werte von Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) zu niedrig, der TSH-Wert dagegen erhöht.

Zu beachten bei Hashimoto

Zu viel Jod (über 200 Mikrogramm) könnte die Entwicklung einer Schilddrüsenunterfunktion durch Hashimoto beschleunigen, wenn man bereits erblich vorbelastet ist. Personen mit Hashimoto sollten aber dennoch ihren Jodbedarf von 200 Mikrogramm decken. Der Arzt sollte dabei den Jod-Spiegel überwachen.

Selen unterstützt die Schilddrüsenfunktion

Wirkweise von Selen

Als Supplement wird Selen bei der Entgiftung des Körpers sowie zur Unterstützung der Schilddrüsenhormone eingesetzt. Bei der Hormonproduktion in der Schilddrüse fällt gefährliches Wasserstoffperoxid an: Selen hilft bei der Entgiftung. Es ist aber auch an der Aktivierung von Schilddrüsenhormonen beteiligt: Als Bestandteil eines Enzyms wandelt es das Schilddrüsenhormon T4 in die aktive Wirkform T3 um. Ein Mangel an Selen kann daher zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen.

Einige Studien liefern Hinweise, dass niedrige Selenwerte im Blut in Zusammenhang stehen mit einer größeren Schilddrüse und einer Schilddrüsenunterfunktion.

Info

Besonders Raucher haben einen erhöhten Bedarf an Selen: Rauchen verstärkt die Bildung von freien Radikalen. Selen fängt als Antioxidans freie Radikale ab und wird deshalb bei Rauchern stark verbraucht.

Selen: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Dosierung von Selen erfolgt nach den Laborwerten. Sie kann schwanken und richtet sich nach der Schwere eines Mangels. Normal sind Selengaben zwischen 100 und 200 Mikrogramm pro Tag. Es empfiehlt sich zudem, auf eine zusätzliche Selenaufnahme über die Nahrung zu achten.

Die Aufnahme von Selen im Körper kann durch andere Nährstoffe in der Nahrung vermindert werden, insbesondere durch Zink. Deshalb sollte Selen etwa eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen werden. Personen mit einem empfindlichen Magen können für eine verbesserte Verträglichkeit Selen jedoch auch zu den Mahlzeiten einnehmen.

Selen: Wichtige Blutuntersuchungen

Die Kontrolle des Selen-Spiegels ist besonders wichtig, wenn ein Jodmangel vorliegt. Denn ein Selenmangel kann eine Schilddrüsenunterfunktion, die aufgrund eines Jodmangels entstanden ist, noch verstärken.

Um den Selen-Status zu bestimmen, gibt es zwei Möglichkeiten: aus dem Vollblut oder aus dem Serum, also aus der Blutflüssigkeit ohne Blutzellen. Die Werte geben unterschiedliche Hinweise: Der Serumwert gibt den aktuellen Selenwert an. Der Vollblutwert hingegen die Langzeitversorgung. Diese Messung im Vollblut ist daher genauer: Die Werte schwanken deutlich weniger als die aus dem Serum.

Optimale Selenwerte liegen bei 100 bis 120 Mikrogramm pro Liter im Serum und bei 120 bis 150 Mikrogramm pro Liter im Vollblut.

Selen: Vorsicht vor Überdosierung und bei Nierenerkrankungen

Auch ein Selenüberschuss kann negative Auswirkungen haben. So sollte vor und bei einer Seleneinnahme immer die Blutspiegel kontrolliert werden.

Auch Patienten mit Nierenerkrankungen müssen bei der Seleneinnahme vorsichtig sein: Ist die Funktion der Niere eingeschränkt, kann die Selenausscheidung vermindert sein. Es kann zu einem Überschuss kommen. Patienten mit Niereninsuffizienz, die aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion Selen einnehmen, sollten daher ihren Selen-Spiegel regelmäßig vom Arzt bestimmen lassen.

Reagenzglas mit Blut in einer Hand.
Auch ein Eisenmangel kann einen negativen Einfluss auf den Jod- und Schilddrüsenhormonstoffwechsel haben. Ein Labortest kann den Eisenmangel feststellen. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Eisenmangel bei Schilddrüsenunterfunktion vermeiden

Wirkweise von Eisen

Ein Eisenmangel kann ebenfalls den Jod- und Schilddrüsenhormonstoffwechsel beeinflussen. Studien lassen vermuten, dass Eisen die Aktivität eines Schlüsselenzyms in der Schilddrüsenhormonbildung bestimmt. Es hilft auch dabei Jod einzulagern. So kann es bei einem Eisenmangel zu Problemen mit der Jodaufnahme im Körper kommen.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Eisendosierung richtet sich nach der Stärke des Eisenmangels. Oft empfehlen Ärzte täglich 50 Milligramm Eisen oder mehr. Bei einem leichten Eisenmangel können auch bereits niedrigere Dosierungen zu einer Besserung führen, zum Beispiel 20 bis 40 Milligramm.

Eisenpräparate sind zu einer Mahlzeit verträglicher. Deshalb sollten sie zum Essen eingenommen werden.

Eisen: Laboruntersuchungen

Um den Eisentatus im Blut festzustellen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Der Arzt kann den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, der Eisen enthält, bestimmen oder das Eisen-Transporteiweiß Ferritin sowie Eisen selbst. Hämoglobinwerte sollten zwischen über 12 und 15 Gramm pro Deziliter liegen und Ferritin über 20 Mikrogramm pro Liter.

Zink als Cofaktor für die Bildung der Schilddrüsenhormone

Wirkweise von Zink

Zink ist Cofaktor für Enzyme, so auch für Enzyme, die Schilddrüsenhormone herstellen. Zudem wirkt es antioxidativ und schützt das Schilddrüsengewebe vor Schäden durch freie Radikale. Personen mit einer Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) hatten in einer Studie niedrigere Zinkwerte im Blut. Auch gibt es Hinweise, dass die Einnahme von Zink in Kombination mit Selen vermutlich die Schilddrüsenfunktion bei Patienten mit einer Unterfunktion unterstützen kann. Bei einer Schilddrüsenfunktion sollten Sie deshalb einen Zinkmangel vermeiden.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Bei einem Zinkmangel sind pro Tag 15 bis 30 Milligramm Zink sinnvoll. Ist der Mangel ausgeglichen, sollten Sie auf genügend zinkreiche Lebensmittel in Ihrer Ernährung achten, zum Beispiel Fleisch, Fisch und Milchprodukte.

Zink im Blut messen

Da Zink im Blut hauptsächlich in den roten Blutzellen vorkommt, sollte es idealerweise im Vollblut bestimmt werden. Vollblut enthält alle roten Blutzellen. Bei unter 4,0 Milligramm pro Liter handelt es sich um einen Mangel.

Sinnvolle Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Untersuchungen bei Schilddrüsenunterfunktion

Normalwerte

Jod

100 bis 200 Mikrogramm pro Liter (µg/l) (Urin)

TSH

0,4 bis 7 Milliunitpro Liter (mU/l) (Serum)

Thyroxin (T4) frei

0,8 bis 2 Nanogramm pro Deziliter (ng/dl) (Serum)

Trijodthyronin (T3) frei

2,0 bis 4,2 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) (Serum)

Selen

100 bis 120 µg/l (Serum)

120 bis 150 µg/l (Vollblut)

Hämoglobin

über 12 Gramm pro Deziliter (g/dl) (Frauen)

über 15 g/dl (Männer)

Ferritin

20 µg/l (Serum)

Zink

4 Milligramm pro Liter (mg/l) (Vollblut)

Vitamin D

40 und 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) (Serum)

Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Selen und Vitamin C unterstützen die Wirkung von Schilddrüsenmedikamenten

Selen hat nicht nur eine positive Wirkung auf den Schilddrüsenhormonstoffwechsel, sondern auch auf Medikamente, die bei Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt werden. Zu ihnen zählt der Wirkstoff Levothyroxin, abgekürzt L-Thyroxin, der dem natürlichen Thyroxin entspricht. Selen verbesserte in einer klinischen Studie mit 60 Teilnehmern nachweislich die Wirksamkeit von Levothyroxin. Während eine Gruppe nur Levothyroxin erhielt, bekam die andere Gruppe zusätzlich Selen. Die Blutwerte der zweiten Gruppe waren deutlich besser als bei der reinen Monotherapie mit Levothyroxin. Zudem ist Vitamin C begleitend sinnvoll: Es verbessert die Aufnahme von Levothyroxin.

Unter Umständen kann also unter Selen- und Vitamin-C-Gabe die Dosierung des Medikamentes verringert werden. Wer Levothyroxin einnimmt, sollte prinzipiell seinen Selen-Spiegel kontrollieren lassen und mit seinem Arzt eine mögliche Selenunterstützung durch Supplemente besprechen. Empfehlenswert sind 100 bis 200 Mikrogramm pro Tag.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung zur Unterstützung von Schilddrüsenmedikamenten pro Tag

Spurenelemente

Selen

100 bis 200 Mikrogramm (µg)

Vitamin C

500 bis 1000 Milligramm (mg)

Vitamin-D-Mangel bei Schilddrüsenunterfunktion ausgleichen

Wirkweise von Vitamin D

Vitamin D ist notwendig für die Bildung der Schilddrüsenhormone und deren Abgabe ins Blut. Damit reguliert Vitamin D die Stoffwechselprozesse der Schilddrüse. Mikronährstoffmediziner empfehlen bei einer Schilddrüsenunterfunktion die Vitamin-D-Werte im Auge zu behalten: In einer Beobachtungsstudie hatten Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion geringere Vitamin-D-Werte im Blut als gesunde Kontrollpersonen.

Der Körper benötigt Vitamin D außerdem für die Funktion des Immunsystems: Vitamin D ist wichtig, damit Krankheitserreger abgewehrt werden können und das Immunsystem gleichzeitig nicht zu stark oder falsch reagiert, zum Beispiel gegen körpereigene Gewebe (Autoimmunerkrankung). Deshalb ist Vitamin D besonders bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto wichtig: Erste Studien belegen, dass durch Vitamin D Abwehrstoffe (Antikörper) gegen die Schilddrüse im Blut gesenkt werden konnten.

Auch wenn bisher noch nicht abschließend geklärt ist, wie sich Vitamin D auf das Fortschreiten der Erkrankung und die Beschwerden auswirkt, sollte ein bestehender Vitamin-D-Mangel bei einer Schilddrüsenunterfunktion ausgeglichen werden.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Die Vitamin-D-Dosierung richtet sich im Idealfall nach den Blutspiegeln. Als Faustregel für die langsame dauerhafte Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels gilt: Dauerhaft 1.000 Internationale Einheiten am Tag, zusätzlich zur körpereigenen Bildung, erhöhen den Spiegel um 10 Nanogramm pro Milliliter. Bei einem starken Mangel empfehlen Ärzte auch oft für einen festgelegten Zeitraum eine höhere Dosierung – besonders, wenn der Mangel schnell ausgeglichen werden soll. Wie Sie einen Vitamin-D-Mangel richtig ausgleichen, erfahren Sie hier.

Ist der Spiegel nicht bekannt, sind zwischen 1.000 und 2.000 Internationalen Einheiten pro Tag sinnvoll. Vitamin D sollte zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Das Fett aus den Lebensmitteln verbessert die Aufnahme im Darm.

Vitamin-D-Mangel feststellen

Um einen Mangel festzustellen, nimmt der Arzt Blut ab und das Labor bestimmt den Gehalt der Vitamin-D-Transportform (25(OH)-Vitamin D) im Blutserum. Dies ist der flüssige Teil des Blutes. Optimal sind Werte, die zwischen 40 und 60 Nanogramm pro Milliliter liegen. Bei unter 20 Nanogramm pro Milliliter spricht man von einem Mangel.

Zu beachten bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen

Thiazide (Entwässerungsmedikamente) senken die Calciumausscheidung über die Nieren. Das bedeutet, Calcium bleibt im Blut. Da Vitamin D allerdings den Calciumspiegel erhöht, sollte Vitamin D mit diesen Medikamenten nur eingenommen werden, wenn der Calciumspiegel regelmäßig kontrolliert wird, damit es nicht zu einer Calciumüberdosierung kommt. Hierzu gehört zum Beispiel der Wirkstoff Hydrochlorothiazid.

Personen mit Nierenerkrankungen sollten die Einnahme von Vitamin D mit ihrem Arzt besprechen: Schwache Nieren können das durch Vitamin D erhöhte Calcium nicht gut ausscheiden. Wenn Vitamin D eingenommen wird, sollte der Arzt deshalb auch die Calciumspiegel im Blut kontrollieren.

Darmsanierung für einen funktionierenden Schilddrüsenhormon-Stoffwechsel

Wirkweise von Probiotika

Schilddrüsenhormone werden nicht nur in der Schilddrüse gebildet und aktiviert, auch andere Organe wie der Darm sind beteiligt: 20 Prozent der Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 in die aktive Wirkform T3 übernehmen die Darmbakterien. Ein gesunder Darm ist demnach für die Versorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen wichtig.

Erste Beobachtungsstudien zeigen, dass Personen mit Schilddrüsenerkrankungen wie einer Überfunktion oder einer Unterfunktion durch Hashimoto eine gestörte Darmflora haben können: Sie hatten weniger Bifidobakterien und Laktobazillen im Darm als Gesunde. Deshalb kann eine Darmsanierung mit Probiotika sinnvoll sein. Probiotika sind lebende Bakterien, die sich im Darm ansiedeln und so eine gesunde Darmflora wiederherstellen können.

Bisher fehlen allerdings aussagekräftige Studien, die den tatsächlichen Einfluss auf die Schilddrüsenhormone bei Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion belegen. Da Probiotika aber wenig Nebenwirkungen verursachen, sind sie auch bei Schilddrüsenproblemen einen Versuch wert.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Mikronährstoffmediziner empfehlen für eine Darmsanierung ein Präparat, das eine Mischung aus verschiedenen Bakterien enthält, insbesondere Bifidobakterien und Laktobazillen. Damit die Bakterien lebend im Darm ankommen, ist eine Menge von mindestens einer Milliarde Bakterien (1 x 109 kolonienbildende Einheiten) notwendig – besser sind 10 Milliarden Bakterien (10 x 109 kolonienbildende Einheiten).

Nehmen Sie Probiotika zusammen mit leichten Mahlzeiten oder mit viel Flüssigkeit ein: Tabletten oder Kapseln können Sie mit etwas Wasser zu sich nehmen, pulverförmige Produkte mischen Sie mit Wasser, Milch oder Joghurt. Um optimal zu wirken, müssen die Keime über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Nach dem Absetzen der Bakterien verschwinden sie langsam wieder aus dem Darm.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung pro Tag bei Schilddrüsenunterfunktion

Vitamine

Vitamin D

1.000 bis 2.000 Internationale Einheiten (oder je nach Spiegel)

Spurenelemente

Jod

100 bis 200 Mikrogramm

Selen

100 bis 200 Mikrogramm

Eisen

je nach Laborwert zwischen 20 und 100 Milligramm

Zink

15 bis 30 Milligramm

Sonstige

Probiotika (Laktobazillen und Bifidobakterien)

10 Milliarden (10 x 109) kolonienbildende Einheiten

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Zusammenfassung

Jod und Selen sind wichtig für eine funktionierende Schilddrüse. Fehlt es an diesen Spurenelementen, kann das Organ nicht richtig arbeiten. Daneben führt Jod- und Selenmangel öfter zu Schilddrüsenerkrankungen. Es kommt zu einer geringen Hormonproduktion und einer Schilddrüsenunterfunktion. Das verlangsamt alle Stoffwechselvorgänge im Körper.

Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind zunächst unspezifisch: Trägheit und Abgeschlagenheit, aber auch Haarausfall, Gewichtszunahme und Verstopfung. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann bei Mann und Frau die Fruchtbarkeit reduzieren, was bei Kinderwunsch problematisch werden kann.

Mithilfe der Mikronährstoffmedizin kann einer Schilddrüsenerkrankung vorgebeugt werden: Die Gabe von Jod, Selen, Eisen und Zink hilft dabei, dass das Organ seine wichtigen Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) in ausreichender Menge bilden kann. Personen mit einer Schilddrüsenunterfunktion haben häufig einen Mangel an Vitamin D, der ausgeglichen werden sollte.

Zudem ist eine Darmsanierung mit probiotischen Bakterien sinnvoll: Sie normalisieren eine gestörte Darmflora. Eine gesunde Darmflora ist wiederum wichtig für den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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