COPD: Die Lungen befreien

Mit Mikronährstoffen eine COPD verbessern

COPD ist eine Erkrankung, bei der die Atemwege verengt sind. Das führt zu Beschwerden wie Husten, Auswurf und Atemnot. Mikronährstoffe können den Verlauf einer COPD positiv beeinflussen, ihr Fortschreiten verlangsamen und Symptome mildern. Hier erfahren Sie, wie.

Älterer Mann lehnt sich draußen an einen Zaun und hält sich ein Tuch vor die Nase und den Mund
Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Symptome für COPD. Mikronährstoffe kommen zum Einsatz, um den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen. Bild: BananaStock/iStock/Getty Images Plus

Ursachen und Symptome

Symptome einer COPD

Illustration von gesunder Lunge und Emphysem
Durch ein Emphysem nimmt das Lungenvolumen und somit die Sauerstoffaufnahme ins Blut ab. Bild: ttsz/iStock/Getty Images Plus

Bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD: chronic obstructive pulmonary disease) sind die Atemwege verengt. Das behindert den Luftstrom – vor allem beim Ausatmen. Typische Symptome, an denen sich eine COPD erkennen lässt, sind Atemnot, Husten und schleimiger Auswurf. Die Atemnot (Dyspnoe) tritt zu Beginn der Lungenerkrankung meist nur bei körperlicher Belastung auf, im weiteren Krankheitsverlauf auch im Ruhezustand. Weitere Anzeichen einer COPD sind abnehmende Leistungsfähigkeit und Müdigkeit.

Bei einigen Betroffenen bleibt es bei einer Verengung der Atemwege, insbesondere der Bronchien. In manchen Fällen sind auch die Lungenbläschen betroffen, in denen Sauerstoff und Kohlendioxid ausgetauscht werden. Bei dieser COPD-Form platzen die Lungenbläschen. Dieser Prozess wird auch als Emphysem oder genauer als Lungenemphysem bezeichnet. Dabei nimmt das Lungenvolumen ab, sodass die Sauerstoffaufnahme ins Blut abfällt.

Info

Laut Definition steht COPD für beide Lungenkrankheiten, also für die chronisch-obstruktive Bronchitis oder für die chronisch-obstruktive Bronchitis plus Lungenemphysem.

Bei einer COPD kommt es zu schubweisen Verschlechterungen, sogenannten Exazerbationen.

Ursachen der COPD

Die COPD wird ebenso wie die klassische Vorerkrankung Bronchitis durch Rauchen und jahrelangen Kontakt mit Luftschadstoffen verursacht. Es gibt jedoch auch erblich bedingte Faktoren: So kann in manchen Fällen auch ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, eine angeborene Erkrankung, das Entstehen einer COPD begünstigen.

Info

Unterschied zwischen Dauerhusten (chronische Bronchitis) und COPD: Bei Dauerhusten mit Auswurf ist meist eine „einfache“ chronische Bronchitis die Ursache. Bei dieser Form der Bronchitis löst eine Entzündung der Bronchien die Symptome aus. Im Gegensatz dazu sind bei einer COPD die Bronchien dauerhaft verengt und das Lungengewebe geschädigt. Die COPD ist in den allermeisten Fällen eine Folgeerkrankung der chronischen Bronchitis.

Diagnose der COPD: Einteilung nach Schweregrad

Die Leitlinie der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) klassifiziert den Schweregrad einer COPD. Dazu dienen zwei Kriterien:

1.Der Lungenfunktionswert zeigt, wie stark die Funktion der Lunge beeinträchtigt ist. Dazu wird das Luftvolumen gemessen, das ein Betroffener innerhalb einer Sekunde ausatmen kann. Diesen Wert nennen Mediziner die exspiratorische Einsekundenkapazität. Man kürzt ihn mit FEV1 ab (Forced Expiratory Volume in 1 second). Die FEV1-Sollwerte werden individuell berechnet und hängen von der Körpergröße, dem Alter und dem Geschlecht ab. Der Schweregrad der COPD ist abhängig davon, wieviel Prozent des Sollwertes erreicht werden:

  • GOLD 1: FEV1 80 Prozent des Sollwertes oder mehr
  • GOLD 2: FEV1 50 bis zu 80 Prozent des Sollwertes
  • GOLD 3: FEV1 30 bis zu 50 Prozent des Sollwertes
  • GOLD 4: FEV1 weniger als 30 Prozent des Sollwertes

2. Ein ABCD-Einteilungsschema ergänzt die GOLD-Klassifizierung. Hierbei wird die Anzahl der akuten Verschlechterungsschübe im vergangenen Jahr sowie der Leidensdruck berücksichtigt. Gruppe A bedeutet, es gibt kaum eine Verschlechterung und nur wenige Symptome; bei Gruppe D dagegen viele.

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Ziele der Behandlung

Wie wird eine COPD klassisch behandelt?

Ältere Frau atmet durch einen Inhalator
Mit Bronchodilatatoren und Entzündungshemmern wird die COPD klassischerweise behandelt. Bild: curtoicurto/iStock/Getty Images Plus

Die COPD ist nicht heilbar. Ist das Lungengewebe einmal zerstört, lässt sich dies nicht rückgängig machen. Bei der Therapie von COPD kommen daher Medikamente zum Einsatz, welche die Beschwerden lindern. Sie helfen, Verschlechterungen (Exazerbationen) und Komplikationen zu vermeiden:

  • Bronchodilatatoren wie Beta-2-Sympathomimetika oder Anticholinergika erweitern die Bronchien und erleichtern dadurch das Atmen. Wesentlich seltener wird heute Theophyllin eingesetzt.
  • Entzündungshemmer hemmen die entzündliche Reizung und die Schwellungen in den Bronchien. Sie sollten bei der COPD aufgrund möglicher Nebenwirkungen jedoch nicht über einen längeren Zeitraum hinweg eingesetzt werden. Typische Medikamente sind cortisonhaltige Inhalationspräparate, sogenannte Glukokortikoide, und Phosphodiesterase-4-Hemmer (zum Beispiel Roflumilast).

Bei Bedarf kommen weitere Medikamente zum Einsatz: Antibiotika können die Keimbelastung der Lunge senken und damit die Gefahr von Verschlimmerungen durch Infektionen verringern. Auch Schleimlöser und Hustenmittel werden manchmal vom Arzt verordnet.

Körperliches Training, Gymnastik und Atemübungen können die Belastbarkeit von COPD-Betroffenen verbessern und Symptome lindern. Ebenso profitieren sie von einer Sauerstofftherapie mit einem Beatmungsgerät.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Häufig liegt eine Mangel- oder Fehlernährung bei COPD vor. Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht kann den Verlauf verschlechtern. Daher sollten Patienten mit Übergewicht eine Gewichtsabnahme erwägen.

Um zu verhindern, dass sich die Lungenfunktion weiter verschlechtert, sollten die Betroffenen mit dem Rauchen aufhören sowie alle Lungenbelastungen am Arbeitsplatz meiden. Schutzimpfungen, etwa gegen Grippe oder Pneumokokken, können begleitende Infekte sowie Lungenentzündungen verhindern.

Wenn alle Therapiemaßnahmen ausgeschöpft sind, kommt auch eine Lungentransplantation in Betracht.

Ziele der Mikronährstoffmedizin

Durch Mikronährstoffe lässt sich der Verlauf einer COPD günstig beeinflussen:

  • Entzündungshemmende und antioxidative Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren oder die Vitamine A, C und E dämmen Entzündungsprozesse in den Atemwegen ein und schützen vor oxidativem Stress.
  • Schleimlösende, abschwellend oder entspannend wirkende Nährstoffe wie N-Acetylcystein oder Magnesium lindern Atembeschwerden.
  • Die Stärkung des Immunsystems durch Vitamin D senkt das Infektionsrisiko.
  • Aminosäuren oder Eiweiße sind bei Mangelernährung und dadurch bedingtem Muskelabbau sinnvoll.
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Behandlung mit Mikronährstoffen

N-Acetylcystein: Schleimlöser, Bakterienvernichter, Antioxidans

Wirkweise von N-Acetylcystein bei COPD

Illustration einer zerstörten Bakterie
Bakterielle Infektionen können eine bestehende COPD verschlechtern. Bild: Dr_Microbe/iStock/Getty Images Plus

Bei COPD wirkt N-Acetylcystein (NAC) auf dreifache Weise: Es befreit die Atemwege, wirkt gegen Bakterien und schützt vor oxidativem Stress.

Schleimlösung: N-Acetylcystein löst den Schleim in den Atemwegen, sodass er beim Husten besser ausgeworfen werden kann. Die Forschung zeigt, dass N-Acetylcystein die Beschwerden bei einer COPD mildert und es seltener zu Verschlechterungen kommt. Eine weitere Studie belegt, dass N-Acetylcystein zusammen mit regelmäßiger Bewegung die Lebensqualität von Personen mit stabiler COPD verbessert. Diese positiven Effekte zeigen sich bei der Einnahme über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten.

Bekämpfung von Bakterien: Infektionen können eine bestehende COPD verschlechtern. Einige Bakterien bilden zum Schutz einen Biofilm und erschweren so die Behandlung mit Antibiotika. N-Acetylcystein kann diese Biofilme zerstören und die Krankheitserreger angreifbar machen.

Oxidativer Stress: N-Acetylcystein wirkt als Antioxidans gegen oxidativen Stress, der im Zusammenhang mit COPD häufig vorkommt und das Lungengewebe schädigt. N-Acetylcystein hilft dabei, körpereigene Antioxidantien (wie Glutathion) zu regenerieren.

N-Acetylcystein kann bei längerer Einnahme eine akute Verschlechterung vermindern. Allerdings hat es nach großen Auswertungen der verfügbaren Studien nicht bei allen Personen eine Wirkung auf die Lebensqualität der Patienten. Das heißt, die Personen sind dadurch im Alltag körperlich nicht besser belastbar.

N-Acetylcystein: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um eine akute Verschlimmerung einer COPD zu vermeiden, wird empfohlen, täglich 1.200 Milligramm N-Acetylcystein einzunehmen. Diese Dosierung gilt auch für Patienten mit chronischer Bronchitis, wenn sie Anzeichen einer Luftwegeverengung aufweisen. Die Studien zeigen, dass N-Acetylcystein über längere Zeiträume (6 Monate) genommen werden muss, um eine Wirkung zu entfalten.

Zu beachten bei Einnahme in der Schwangerschaft und bei Medikamenten

Für die Anwendung von N-Acetylcystein bei Schwangeren und Stillenden gibt es noch zu wenig Anhaltspunkte. Darum sollte über die Anwendung ein Arzt entscheiden.

Eine Kombination von N-Acetylcystein mit Hustenstillern ist nicht sinnvoll, denn dann kann es aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes zu einem gefährlichen Sekretstau kommen.

Zudem kann N-Acetylcystein die Wirkung einiger Antibiotika wie Tetracycline, Aminoglykoside und Penicilline abschwächen. Daher sollten sie mit einem zeitlichen Abstand von mindestens zwei Stunden eingenommen werden.

Vitamin D verbessert die Lungenfunktion

Wirkweise von Vitamin D bei COPD

Vitamin D ist wichtig bei einer COPD: Es stärkt das Immunsystem, hilft Erreger abzuwehren und Entzündungsprozesse zu beenden. Ein Mangel an Vitamin D gilt als Risikofaktor für Atemwegserkrankungen. Personen mit Vitamin-D-Mangel haben ein höheres Risiko, eine COPD oder eine schwere Form der COPD zu entwickeln.

Eine Studie zeigt, dass akute COPD-Verschlechterungen seltener auftraten, wenn Betroffene Vitamin-D-Präparate über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten einnahmen. Die positiven Effekte sind noch deutlicher, wenn ein akuter Vitamin D-Mangel besteht.

Auch zeigte sich in einer hochwertigen Studie, dass sich die Lungenfunktion bei einigen Personen mit Vitamin D besserte. Getestet wurden Patienten mit Asthma, COPD und Raucher. Sie erhielten Vitamin D oder ein Scheinmedikament.   

Eine gute Vitamin-D-Versorgung hilft außerdem dabei, häufige Begleiterkrankungen bei COPD, wie Osteoporose und Muskelschwäche, vorzubeugen. Vitamin D sorgt nämlich dafür, dass der Körper Calcium für die Knochen aus dem Darm aufnimmt.

Vitamin D: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei COPD

Bei einer COPD wird empfohlen, Vitamin D regelmäßig einzunehmen. Dazu ist eine tägliche Dosis von 1.000 bis 4.000 Internationale Einheiten Vitamin D angemessen – dies ist jedoch nur ein Schätzwert. Grundsätzlich ist es das Ziel, einen eventuell bestehenden Mangel auszugleichen und den optimalen Wert von 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter Blut zu erreichen.

Die genaue Dosierung wird Ihnen der Arzt auf Basis Ihrer Blutwerte nennen. Als Faustregel für eine langsame, dauerhafte Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels gilt jedoch: 1.000 Internationale Einheiten Vitamin D am Tag zusätzlich zur körpereigenen Bildung von etwa 4.500 Internationalen Einheiten erhöhen den Vitamin-D-Spiegel um 10 Nanogramm pro Milliliter.

Vitamin-D-Status im Labor bestimmen

Der Vitamin-D-Spiegel wird im Blutserum ermittelt – und zwar in der Transportform 25(OH)-Vitamin D (Calcidiol). Ein Wert von 40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter Blut gilt als optimal.

Hinweise bei Nierenschwäche

Vitamin D erhöht den Calciumspiegel im Blut. Bei alten Menschen und Menschen mit COPD kann eine schwache Nierenfunktion vorliegen und zu hohen Calciumwerten führen. Dann sollten unter Vitamin-D-Einnahme auch die Calciumspiegel überwacht werden: Er liegt im Vollblut normalerweise zwischen 1,45 und 1,55 Millimol pro Liter.

Omega-3-Fettsäuren stoppen Entzündungen

Wirkweise von Omega-3-Fettsäuren bei COPD

Frau kippt Kapseln aus einem Glas auf ihre Hand
Omega-3-Fettsäuren können bei COPD unterstützend wirken, da sie entzündungshemmend sind. Bild: Blackzheep/iStock/Getty Images Plus

Bei einer COPD sind die unteren Atemwege häufig entzündet. Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA) dämmen die Entzündungsprozesse ein: Aus ihnen stellt der Körper Stoffe her, die eine Entzündung aktiv beenden. Die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen wie Gelenk- und Darmentzündungen oder Arteriosklerose wird zunehmend belegt. Auch bei COPD könnten sie Linderung verschaffen.

Es gibt erste Hinweise anhand von Blutuntersuchungen: Personen mit höheren Omega-3-Fettsäure-Werten im Blut haben einen deutlich leichteren Erkrankungsverlauf.

Auch erste klinische Studien mit Omega-3-Fettsäure-Präparaten lassen eine positive Wirkung annehmen: Eine Studie der Universitätsklinik in Taiwan zeigt, dass die behandelten Personen belastbarer waren und pro Zeiteinheit eine weitere Gehstrecke zurücklegen konnten. Die Autoren beschreiben außerdem eine langsamere Verschlechterung der Lungenfunktion sowie eine verbesserte Lebensqualität der Betroffenen.

Weitere Untersuchungen müssen sich anschließen, um den Sachverhalt genau zu klären. Zum Beispiel konnte man nicht in jeder Studie fallende Entzündungswerte im Blut nachweisen.

Omega-3-Fettsäuren: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei COPD

Begleitend zur Behandlung einer COPD empfehlen Mikronährstoffmediziner täglich bis zu 2.000 Milligramm Omega-3-Fettsäuren mit einem möglichst hohen EPA-Anteil (1.000 Milligramm). EPA wirkt stark entzündungshemmend. Am besten nimmt der Körper Omega-3-Fettsäuren auf, wenn man sie zu den Mahlzeiten einnimmt.

Fischöl-Präparate unterscheiden sich stark in der Qualität: Hochwertige Präparate werden von Schadstoffen gereinigt. Krillöl ist von Natur aus hochwertiger, denn es enthält grundsätzlich weniger Schadstoffe.

Omega-3-Fettsäuren: Vorsicht bei Blutgerinnungsstörungen und Leber- oder Nierenerkrankungen

Omega-3-Fettsäuren verdünnen das Blut. Ab einer Dosierung von mehr als 1.000 Milligramm täglich können sie die Wirkung von blutverdünnenden Arzneimitteln (wie Phenprocoumon, Warfarin oder Acetylsalicylsäure) verstärken. Wenn Sie diese Medikamente einnehmen, sollten Sie die gleichzeitige Einnahme von Omega-3-Fettsäuren mit Ihrem Arzt besprechen. Er wird die Blutgerinnungszeit anhand des Quick-Wertes regelmäßig überprüfen und die Dosierung der Medikamente anpassen.

Da hoch dosierte Omega-3-Fettsäuren-Präparate die Blutgerinnung herabsetzen, sollten Sie vor Operationen diese Präparate in Absprache mit Ihrem Arzt besser absetzen. Personen mit Blutgerinnungsstörungen sollten auf die zusätzliche Einnahme von Omega-3-Fettsäuren komplett verzichten.

Bei COPD kann es zu Leber- oder Nierenerkrankungen kommen. Dann sollten Omega-3-Fettsäuren nicht eingenommen werden.

Erleichtert Magnesium das Atmen?

Wirkweise von Magnesium bei COPD

Magnesium entspannt die Muskulatur der Bronchien und erweitert die Atemwege – das könnte bei COPD-Patienten das Atmen erleichtern.

Untersuchungen zeigen, dass Personen mit COPD deutlich weniger Magnesium zu sich nehmen als gesunde. Wenn der Magnesiumspiegel bei einer COPD sinkt, steigt die Reizbarkeit der Atemwege und die Lungenfunktion ist zunehmend beeinträchtigt. Während eines Exazerbationsschubs ist der Magnesiumspiegel niedriger als bei Personen mit einer stabilen COPD. Es gibt also verschiedene indirekte Hinweise darauf, dass Magnesium bei Asthma helfen könnte. 

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Ampulle mit der Aufschrift Magnesium-Test vor anderen Ampullen
Ein Magnesium-Mangel wird durch einen Bluttest festgestellt. Bild: jarun011/iStock/Getty Images Plus

Achten Sie bei einer COPD auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr. Sinnvoll sind bis zu 250 Milligramm Magnesium pro Tag in Form von Mineralstoffpräparaten.

Bei einem Magnesiummangel empfehlen Mikronährstoffmediziner für einen festgelegten Zeitraum auch zwischen 300 und 600 Milligramm Magnesium.

Magnesiumspiegel im Labor ermitteln

Um festzustellen, ob ein Magnesiummangel besteht, wird der Spiegel im Vollblut gemessen. Als normal gelten Werte von 1,38 bis 1,50 Millimol Magnesium pro Liter Vollblut.

Zu beachten bei Nierenerkrankungen und Osteoporose-Medikamenten oder Antibiotika

Schwache Nieren können überschüssiges Magnesium nicht ausscheiden. Personen mit Nierenerkrankungen sollten daher keine Magnesium-Nährstoffpräparate einnehmen. Sonst besteht die Gefahr, dass sich das Magnesium im Blut anreichert.

Magnesium vermindert die Wirkung von Antibiotika mit den Wirkstoffgruppen der Gyrasehemmer und Tetrazycline. Auch die Wirkung von Arzneimitteln bei Osteoporose, sogenannte Bisphosphonate (wie Alendronat), wird herabgesetzt. Halten Sie einen Einnahmeabstand von zwei Stunden ein.

Antioxidantien reduzieren oxidativen Stress

Wirkweise von Antioxidantien bei COPD

Bei Patienten mit COPD tritt im Vergleich zu Gesunden vermehrt oxidativer Stress auf. Dies bedeutet, freie Radikale schädigen die Zellen im Körper. Dadurch werden entzündliche Vorgänge in der Lunge weiter angeheizt. Antioxidantien fangen freie Radikale normalerweise ab und machen sie unschädlich. Allerdings zeigen Studien, dass COPD-Patienten zu wenig Antioxidantien im Blut haben.

Zu den Antioxidantien zählen zum Beispiel die Vitamine A, C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen:

  • Vitamin A: Eine hohe VitaminA-Aufnahme mit der Nahrung halbiert das Risiko, an einer COPD zu erkranken.
  • Vitamin C und Vitamin E: Atemgeräusche, Auswurf und Atemnot kommen bei COPD-Patienten häufiger vor, wenn der Blutspiegel der Vitamine E und C niedrig ist. Bei Schüben akuter Verschlechterung ist der Spiegel dieser Vitamine niedriger als in stabilen Krankheitsphasen. Ein hoher Status steht hingegen in Verbindung mit einer verbesserten Lungenfunktion. Auch die Sterblichkeitsrate ist geringer bei COPD-Betroffenen, die Vitamin-E-Präparate einnahmen.
  • Zink und Selen: Die Spiegel der Spurenelemente Zink und Selen sind bei Personen mit COPD verringert – vor allem bei Schwerkranken. Durch Ergänzung von Zink und Selen mussten Personen in einer Studie weniger lange künstlich beatmet werden.

Zurzeit geht man davon aus, dass eine gute Versorgung mit Antioxidantien den Ernährungszustand der COPD-Patienten verbessert und dadurch das Risiko für Komplikationen (zum Beispiel Infektionen) verringert. Schädliche Folgen des Rauchens können Antioxidantien allerdings nicht beheben.


Antioxidantien: Dosierung und Einnahmeempfehlung

Grundsätzlich zeigt die Studienlage, dass es am besten ist, Antioxidantien in ihrer natürlichen Zusammensetzung über die Nahrung aufzunehmen: Hoch dosierte Vitamine in isolierter Form − zum Beispiel Vitamin E ausschließlich als alpha-Tocopherol oder die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin − eignen sich alleine nicht zur Verbesserung der Symptome bei einer COPD. Es gibt sogar Hinweise, dass sie etwa für Raucher schädlich sein könnten.

Besser geeignet sind Präparate mit natürlich zusammengesetzten Antioxidantien-Mischungen. In der Dosierung und Zusammensetzung der Vitamine sollten sie nahe an den natürlichen Lebensmitteln liegen. Sinnvoll sind pro Tag bis zu 800 Mikrogramm Vitamin A, 100 bis 150 Milligramm Vitamin C, 40 Milligramm Vitamin-E-Komplex, 50 bis 100 Mikrogramm Selen und 15 Milligramm Zink. Raucher sollten eine Dosierung von 15 Milligramm Beta-Carotin nicht überschreiten.

Nehmen Sie die Tabletten zu den Mahlzeiten ein, da der Körper die Vitamine A und E nur zusammen mit Fett aufnehmen kann.

Selen in Form von Natriumselenit und Vitamin C sollten nicht zeitgleich eingenommen werden: Durch Natriumselenit wird das Vitamin C in eine Form umgewandelt, die der Körper nicht aufnehmen kann. Zwischen der Einnahme sollte deshalb ein Abstand von ein bis zwei Stunden liegen.

Tipp

Möchten Sie Vitamin C und Selen zusammen einnehmen, achten Sie darauf, dass das Präparat Natriumselenat (und nicht Natriumselenit) enthält. Die Aufnahme von Natriumselenat wird nicht durch Vitamin C beeinträchtigt.

Den oxidativen Stress im Labor bestimmen lassen

Besonders, wenn Sie hoch dosierte Präparate einnehmen, ist es sinnvoll, den Bedarf an Antioxidantien bestimmen zu lassen.

Dazu dient zum Beispiel der Marker Malondialdehyd. Er zeigt, in welchem Maße die ungesättigten Fettsäuren durch freie Radikale geschädigt werden. Der Malondialdehyd-Spiegel kann sowohl im Blutserum als auch im Urin gemessen werden. Werte von 0,36 bis 1,4 Mikromol pro Liter Blut oder im Urin 0,2 bis 1,45 Mikromol pro Millimol Kreatinin gelten als normal.

Achtung: Verschiedene Labors verwenden unterschiedliche Bluttests für oxidativen Stress.

Auch kann der Arzt die Vitamine und Mineralstoffe im Blut messen lassen, zum Beispiel Selen. Normale Werte im Vollblut sollten zwischen 120 und 150 Mikrogramm pro Liter liegen. Liegt der Selenwert über 150 Mikrogramm pro Liter, sollte es nicht zusätzlich aufgenommen werden.

Zu beachten bei Nierenerkrankungen und in der Schwangerschaft

Vitamin C sollten Sie bei Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) nicht in Dosierungen von mehr als 500 Milligramm täglich einnehmen. Zudem kann eine geschwächte Niere Zink und Selen nicht ausreichend ausscheiden. Die Kontrolle der Blutwerte ist notwendig, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Vitamin-A-Präparate sind bei Niereninsuffizienz nicht zu empfehlen, da dessen Abbau gestört ist. Auch in der Schwangerschaft sollten Sie auf zusätzliches Vitamin A verzichten: Wird es überdosiert, kann es das ungeborene Kind schädigen.

B-Vitamine senken das Thromboserisiko bei COPD

Wirkweise von B-Vitaminen bei COPD

Homocystein ist ein Stoff, der in geringem Maße im Körper entsteht. In größeren Mengen kann Homocystein schädliche Wirkungen haben, zum Beispiel auf das Herz-Kreislauf-System (Arteriosklerose). Homocystein wird im Körper entgiftet, wenn ausreichend B-Vitamine verfügbar sind. Dies sind vor allem Vitamin B6, B12 sowie Folsäure.

Untersuchungen zeigen, dass Personen mit COPD einen niedrigen Vitamin-B-Status haben und ebenso einen erhöhten Homocysteinspiegel. Dadurch haben sie ein erhöhtes Risiko für gefährliche Blutgerinnsel und Gefäßverstopfungen (Thrombosen) sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man geht davon aus, das niedrigere Homocysteinspiegel auch die Folgeerkrankungen bei COPD seltener machen.

B-Vitamine: Dosierung und Einnahmeempfehlung bei COPD

Um einen erhöhten Homocysteinspiegel im Rahmen einer COPD zu senken, setzt man 5 bis 15 Milligramm Vitamin B6, 400 bis 600 Mikrogramm Folsäure sowie 500 Mikrogramm Vitamin B12 ein.

Homocysteinwerte im Labor bestimmen

Der Homocysteinstatus wird im Blutplasma gemessen. Werte von bis zu 10 Mikromol Homocystein pro Liter gelten als normal. Ab einem Wert von 15 Mikromol Homocystein pro Liter spricht man von einer Homocysteinämie, einem erhöhten Homocysteinspiegel.

Mit Aminosäuren Muskelabbau verhindern

Wirkweise von Aminosäuren bei COPD

Kapseln und zwei Messlöffel mit Pulver gefüllt auf einer Fläche
Die Einnahme von Aminosäuren wird bei einer COPD empfohlen, da sie den Muskeln Energie liefern und den Aufbau von Muskelmasse fördern. Bild: itakdalee/iStock/Getty Images Plus

Rund ein Drittel der Personen mit einer mäßigen bis schweren COPD zeigen Muskelabbau. Mediziner bezeichnen diesen Prozess als Sarkopenie. Die durch den Muskelabbau zusätzlich eingeschränkte Belastungsfähigkeit führt oft dazu, dass COPD-Patienten körperliche Bewegung vermeiden, was die Erkrankung noch verschlimmern kann.

Aminosäuren liefern den Muskeln Energie, verhindern ihren Abbau und fördern den Aufbau von Muskelmasse. Mehrere Studien zeigen, dass sich vor allem die Einnahme von essenziellen Aminosäuren und verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA: Branched Chained Amino Acids) über mehrere Monate bei Personen mit schwerer COPD positiv auf den Muskelenergiehaushalt, die geistigen Funktionen und den gefühlten Gesundheitszustand auswirkt. COPD-Patienten mit wenig Muskelmasse haben oft einen niedrigen Blutspiegel an diesen Aminosäuren.

Info

Der Begriff „essenziell“ bedeutet „lebensnotwendig“: Der Körper kann diese Aminosäuren nicht selbst herstellen und muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Verzweigtkettige Aminosäuren sind eine besondere Untergruppe der essenziellen Aminosäuren. Zu ihnen zählen Valin, Leucin und Isoleucin.

Dosierung und Einnahmeempfehlung

Um den Verlust von Muskelmasse bei einer COPD auszugleichen, wird empfohlen, 4.000 bis 8.000 Milligramm essenzielle Aminosäuren einzunehmen – darunter am besten 1.200 Milligramm Leucin und jeweils 600 Milligramm Valin und Isoleucin.

Tipp

Anstelle von Aminosäurepräparaten gibt es auch Eiweißshakes, die alle vom Körper benötigten (essenziellen) Aminosäuren enthalten.

Vorsicht bei Nierenerkrankungen

Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten täglich nicht mehr als 600 bis 800 Milligramm Eiweiß plus Aminosäuren pro Kilogramm Körpergewicht und pro Tag aufnehmen. Die Niere kann die anfallenden Stoffwechselprodukte nur begrenzt ausscheiden. Für eine Person mit 60 Kilogramm wäre dann der Gesamteiweißkonsum am Tag auf 36.000 bis 48.000 Milligramm zu begrenzen. Allerdings sollten die Aufnahmemengen auch nicht weit darunter liegen, um eine Mangelernährung zu vermeiden.

Wie viel an Eiweiß ein Nierenpatient zu sich nehmen kann, sollte ein Arzt festlegen.

Dosierungen auf einen Blick

Mikronährstoffempfehlung am Tag bei COPD

 

Vitamine

Vitamin A

800 Mikrogramm (µg)

Vitamin B6

5 bis 15 Milligramm (mg)

Folsäure

400 bis 600 Mikrogramm

Vitamin B12

500 Mikrogramm

Vitamin C

100 bis 150 Milligramm

Vitamin D

1.000 bis 4.000 Internationale Einheiten (IE)

Vitamin-E-Komplex

40 Milligramm

 
 

Spurenelemente

Selen

50 bis 100 Mikrogramm

Zink

15 Milligramm

Magnesium

250 Milligramm

 
 

Weitere Stoffe

N-Acetylcystein

1.200 Milligramm

Omega-3-Fettsäuren

bis zu 2.000 Milligramm, mit einem möglichst hohen EPA-Anteil (1.000 Milligramm)

Essenzielle Aminosäuren

4.000 Milligramm,

darunter 1.200 Milligramm Leucin und je 600 Milligramm Valin und Isoleucin

 

Laboruntersuchungen auf einen Blick

Sinnvolle Laboruntersuchungen bei COPD

Vitamin D (Serum)

40 bis 60 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml)

Selen (Vollblut)

120 bis 150 Mikrogramm pro Liter (µg/l)

Malondialdehyd

Blutserum

Urin

 

0,36 bis 1,4 Mikromol pro Liter (µmol/l)

0,2 bis 1,45 Mikromol pro Millimol Kreatinin (µmol/mmol)

Magnesium (Vollblut)

1,38 bis 1,50 Millimol pro Liter (mmol/l)

Homocystein (Blutplasma)

bis 10 Mikromol pro Liter (µmol/l)

 

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Unterstützung von Medikamenten mit Mikronährstoffen

Vitamin B6 reduziert Nebenwirkungen von Theophyllin

Theophyllin ist ein Stoff, der bronchienerweiternd wirkt und daher bei COPD verschrieben werden kann. Bei Personen, die Theophyllin verwenden, ist der Vitamin-B6-Spiegel häufig erniedrigt. Eine Studie zeigt, dass die Einnahme von Vitamin-B6-Präparaten die Nebenwirkungen von Theophyllin auf das Nervensystem lindert.

Um einen möglichen Vitamin-B6-Mangel bei der Anwendung von Theophyllin auszugleichen, sollten Sie täglich 20 bis 50 Milligramm Vitamin B6 einnehmen.

Illustration der Därme im Körper
Die Ursache von akuten COPD-Verschlechterungen sind Bakterien. Durch die Behandlung von Antibiotika werden nicht nur die krankmachenden Erreger angegriffen, sondern auch die "guten" Keime im Darm. Bild: ChrisChrisW/iStock/Getty Images Plus

Probiotika gegen antibiotikabedingten Durchfall

Bei rund der Hälfte aller akuten COPD-Verschlechterungen (Exazerbationen) sind Bakterien im Spiel. Gegen Bakterien im Körper kommen Antibiotika zum Einsatz. Sie greifen jedoch auch die „guten“ Keime im Darm an, die wiederum andere krankmachende Erreger abwehren, wie etwa Durchfallerreger.

Durch die Einnahme von Probiotika mit Laktobazillen und der Hefe Saccharomyces boulardii treten Durchfälle im Rahmen einer Antibiotikabehandlung seltener auf und wenn doch, verlaufen sie schwächer und kürzer als ohne Probiotikapräparat.

Tipp

Wenn das Bakterium Clostridium difficile nach der Antibiotikabehandlung zum Problemkeim geworden ist, verspricht eine Behandlung Lactobacillus casei die beste Linderung.

Sinnvoll ist eine Dosierung von 10 bis 20 Milliarden Keimen.

Halten Sie einen Abstand von zwei bis drei Stunden zwischen der Einnahme von Probiotika und Antibiotika ein, damit die probiotischen Bakterien nicht durch das Antibiotikum abgetötet werden. Nur die Hefe kann begleitend zur Antibiotikaeinnahme genommen werden. Sie ist gegen Antibiotika unempfindlich.

Dosierungen auf einen Blick

 

Mikronährstoffe bei Theophyllineinnahme

Vitamin B6

20 bis 50 Milligramm (mg)

 
 

Mikronährstoffe bei Antibiotikaeinnahme

Probiotika mit Lactobazillen und Hefe

10 bis 20 Milliarden Keime

 

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Zusammenfassung

COPD ist eine Krankheit, bei der die Atemwege verengt sind. Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Symptome.

Mikronährstoffe kommen zum Einsatz, um den Verlauf einer COPD positiv zu beeinflussen. Dazu gehören entzündungshemmende Wirkstoffe wie Omega-3-Fettsäuren. N-Acetylcystein löst darüber hinaus auch den Schleim und senkt die Gefahr für akute Verschlechterungen. Mit niedrig dosierten Antioxidantien-Mischungen − etwa die Vitamine A, C und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen − gehen Mikronährstoffmediziner den oxidativen Stress bei der Lungenerkrankung an.

Auch Vitamin-D-Mangel wird häufig bei COPD festgestellt und sollte behoben werden. Gegen das Symptom der Atemwegsverengung setzt die Mikronährstofftherapie muskelentspannendes Magnesium ein. Falls Muskelabbau zum Problem wird, kann man mit Aminosäuren gegensteuern. Wenn COPD-Patienten erhöhte Homocysteinwerte im Blut haben, kann man mit B-Vitaminen eingreifen.

Probiotika unterstützen den Darm, falls eine Antibiotikaeinnahme durch Infektionen nötig wird. Personen mit COPD, die Theophyllin einnehmen, haben häufig einen Vitamin-B6-Mangel. Dann ist ein Vitamin-B6-Präparat nötig.

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Verzeichnis der Studien und Quellen

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Atlantis, E. & Cochrane, B. (2016): The association of dietary intake and supplementation of specific polyunsaturated fatty acids with inflammation and functional capacity in chronic obstructive pulmonary disease: a systematic review. Int J Evid Based Healthc. 2016 Jun;14(2): 53–63. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26134547, Stand vom: 23.02.2018.

Aziz, H.S. (2005): Serum magnesium levels and acute exacerbations of chronic obstructive pulmonary disease: a retrospective study. Ann Clin Lab Sci 35(4): 423–427. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16254259, Stand vom: 23.02.2018.

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